Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    Registriert seit
    25.04.2011
    Beitrge
    19.108


    Did you find this post helpful? Yes | No

    Einheimische und Flchtlinge lernen sich beim Frhstck kennen

    Einheimische und Flchtlinge lernen sich beim Frhstck kennen
    MRLENBACH - (kag). Der Freundeskreis Eine Welt und die evangelische Kirche in Mrlenbach haben Flchtlinge und Einheimische zum gemeinsamen Frhstck eingeladen. Anlass war neben der interkulturellen Woche der Tag des Flchtlings, der am 29. September begangen wird.
    Schnell fllte sich der Raum im evangelischen Gemeindehaus; die Flchtlinge brachten Spezialitten aus ihren Heimatlndern mit. Der Freundeskreis schenkte fair gehandelten Kaffee aus, schlielich war es auch der letzten Tag der fairen Woche und der Coffee Fairday. Vielfalt verbindet, dieses Motto gilt nicht nur fr die Veranstaltungen der interkulturellen Woche, sondern galt auch fr das beeindruckend vielfltige Bfett, das aufgebaut worden war.
    Wahrscheinlich suchte man den deutschen Schinken vergeblich.

    Carmen Landmann, die sowohl im Freundeskreis wie auch in der Flchtlingshilfe aktiv ist, begrte die Gste. Sie wies darauf hin, dass der Kauf von fair gehandelten Waren etwas in den armen Lndern bewirken und Fluchtursachen bekmpfen knnte. Fairer Handel schafft Perspektiven, lautete so auch das Thema der fairen Woche.
    Es liegt also an der Ausbeutung.

    Flchtlinge und Mrlenbacher Brger nutzen die Gelegenheit, um beim gemeinsamen Speisen ins Gesprch zu kommen. Dabei konnte man bewegende und ermutigende Geschichten hren. Etwa die von Mohamed Ker Musa: Er stammt aus Eritrea und lebt seit vier Jahren in Deutschland. Der 28-Jhrige berichtete ber die Stationen seiner Flucht. Zunchst flchtet er von Eritrea in den Sudan. Von dort schaffte er es ein Jahr spter mit dem Bus nach Libyen. Doch in dem nordafrikanischen Land wurde er wie andere Flchtlinge erst einmal eingesperrt. Ein Jahr erduldete er das Leben im Lager, bevor es ihm gelang, mit dem Boot nach Italien zu fliehen. Es war sehr gefhrlich fr uns alle. Von den beiden Mnnern, die mit mir flchteten, wurde einer immer schwcher und ertrank.
    An Deutschland gefllt dem jungen Mann, dass hier Freiheit herrscht. Das Leben ist schlecht in Eritrea, wir haben dort keine Demokratie, erklrte er. Nach zwei Jahren Sprachunterricht bei Elisabeth Schick hatte er 2016 einen Minijob beim Edeka-Markt angenommen. Seit einem Jahr und zwei Monaten arbeitet er nun bei der Mrlenbacher Firma Papurex. Noch wohnt er mit sieben anderen Flchtlingen in einer Wohnung. Das mchte er ndern, nicht zuletzt deswegen, da er vor einigen Wochen geheiratet hat.
    Doch die Wohnungssuche gestaltet sich schwierig.

    Davon kann auch Elisabeth Schick, eine der Verantwortlichen der Mrlenbacher Flchtlingshilfe, ein Lied singen. Manche Vermieter fragen tatschlich am Telefon nach, ob die Person wirklich ganz schwarz sei, erzhlte sie und verdrehte seufzend die Augen. Im Gegensatz zu solchen Ressentiments konnte man beim internationalen Frhstck erleben, wie sich ber den Teller hinweg Menschen aller Lnder und Kulturen freundlich und offen begegneten.
    Welchen Grund sollte es auch fr eine Unfreundlichkeit geben? Der Gastgeber ist freundlich, die Gste auch. Und die Zeche ist gezahlt.

    Und deswegen hier gleich weiter zum freundlichen Rassismus:

    FUSSBALLTURNIER DER KULTUREN Whrend der interkulturellen Woche im Weschnitztal richtet der Verein Multikulturelle Begegnungssttte Mrlenbach (Callas) das inzwischen vierte Fuballturnier der Kulturen aus. Das Turnier wird auf dem Sportplatz in Weiher am Sonntag, 30. September, von 10 bis 18 Uhr ausgetragen und steht in erster Linie im Zeichen der Integration. Das Callas ldt alle Spieler und Betreuer zum Mittagessen ein.

    Die Mannschaften bestehen aus sechs Feldspielern und Torwart. Besonders gefreut haben sich die Organisatoren ber die Zusagen von SV Sandhausen und SV Darmstadt 98, mit je einer Flchtlingsmannschaft teilzunehmen.
    http://www.echo-online.de/lokales/be...n_18216335.htm
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
    Registriert seit
    20.07.2015
    Beitrge
    907


    Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Einheimische und Flchtlinge lernen sich beim Frhstck kennen

    >Dabei konnte man bewegende und ermutigende Geschichten hren. Etwa die von Mohamed Ker Musa: Er stammt aus Eritrea und lebt seit vier Jahren in Deutschland. Der 28-Jhrige berichtete ber die Stationen seiner Flucht. Zunchst flchtet er von Eritrea in den Sudan. Von dort schaffte er es ein Jahr spter mit dem Bus nach Libyen. Doch in dem nordafrikanischen Land wurde er wie andere Flchtlinge erst einmal eingesperrt. Ein Jahr erduldete er das Leben im Lager, bevor es ihm gelang, mit dem Boot nach Italien zu fliehen.

    Wow - in Eritrea verfolgt - in Libyen anscheinend auch verfolgt, in Italien wieder verfolgt und dann endlich in D angelangt.
    Italien scheint ein fieses Pflaster zu sein wenn man auch dort verfolgt wird. Wir sollten uns also darauf einstellen, da bald ein Haufen Italiener hier ankommen weil sie dort politisch verfolgt werden...

  3. #3
    Registriert seit
    13.07.2010
    Beitrge
    31.506


    2 out of 2 members found this post helpful. Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Einheimische und Flchtlinge lernen sich beim Frhstck kennen

    An Deutschland gefllt dem jungen Mann, dass hier Freiheit herrscht. „Das Leben ist schlecht in Eritrea, wir haben dort keine Demokratie“, erklrte er.
    Und Leute wie er sorgen dann dafr, dass hier ebenfalls die Demokratie abgeschafft wird. Unfreiheit durch den Islam ist die Folge dieser absurden und idiotischen Einwanderung.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
    Registriert seit
    03.07.2012
    Beitrge
    8.852


    Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Einheimische und Flchtlinge lernen sich beim Frhstck kennen

    Unfreiheit durch den Islam ist die Folge dieser absurden und idiotischen Einwanderung.
    Will der Rest der Gutmensch-Bevlkerung aber nicht wahrhaben!

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gste: 1)

hnliche Themen

  1. Muslime lernen Weihnachten kennen - sz-online
    Von open-speech im Forum Presseschau
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 23.12.2016, 22:20
  2. Flchtlinge lernen Ostern kennen - Mindener Tageblatt
    Von open-speech im Forum Presseschau
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 23.03.2016, 02:50
  3. Flchtlinge lernen Ostern kennen - Derwesten.de
    Von open-speech im Forum Presseschau
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 22.03.2016, 16:11
  4. Einander kennen und verstehen lernen - HNA.de
    Von open-speech im Forum Presseschau
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 10.09.2010, 22:10
  5. Trkische Kulturtage (Lernen sie uns kennen) - myheimat.de
    Von open-speech im Forum Presseschau
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 18.05.2010, 06:05

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhnge hochladen: Nein
  • Beitrge bearbeiten: Nein
  •  
Single Sign On provided by vBSSO