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    Gieen: 14 Asylbewerber aus Syrien, dem Irak und dem Iran stehen wegen Landfriedensbruchs und Krperverletzung vor Gericht

    Interessanterweise spricht man in Zusammenhang mit Kriminalitt und Gerichtsprozessen nicht von Flchtlingen, sondern von Asylbewerbern oder Migranten.

    Man stelle sich nur vor, eine berschrift wrde lauten:

    Gieen: 14 Flchtlinge aus Syrien, dem Irak und dem Iran stehen wegen Landfriedensbruchs und Krperverletzung vor Gericht

    Nein, aber da steht:

    Gieen: 14 Asylbewerber aus Syrien, dem Irak und dem Iran stehen wegen Landfriedensbruchs und Krperverletzung vor Gericht
    "Ich kann mich noch erinnern, dass ein Besen an mir vorbeigeflogen ist", schildert der als Zeuge geladene damalige Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes seine Erinnerungen an die Massenschlgerei in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE) fr Flchtlinge am 10. November 2015. Auch, dass er drei Faustschlge gegen den Kopf erhalten hat, wei der heutige Hilfspolizist noch, aber: "Als ich wieder aufgewacht bin, lag ich schon im Lazarett." Auf dem Hhepunkt der Flchtlingskrise sollen in der damals vllig berfllten Einrichtung rund 60 Mnner mit Fusten, Steinen und Eisenstangen aufeinander und spter auf die Security losgegangen sein - auch auf die Polizei, die mit 21 Streifenwagen im Einsatz war. Vier Mitarbeiter wurden bei dieser Prgelei zwischen Afghanen auf der einen Seite und Syrern und Irakern auf der anderen Seite verletzt. 14 Beteiligte sind nach Auffassung von Staatsanwalt Rouven Spieler identifiziert. Sie klagte er gestern in der Cafeteria des Amtsgerichts des Landfriedensbruchs, des schweren Landfriedensbruchs und der schweren Krperverletzung an.
    14 Asylbewerber bentigen ein Personal, das in einen blichen Gerichtssaal gar nicht mehr passt:

    Ungewhnlicher Ort
    An diesen ungewhnlichen Ort wurde ausgewichen, weil keiner der Gerichtssle gro genug war, um alle Prozessbeteiligten, darunter die 14 Angeklagten (von denen gestern aber nur zwlf erschienen waren) 14 Verteidiger und sieben Dolmetscher aufzunehmen. Auch zeitlich war das Verfahren ein Mammutprozess, dessen erster Verhandlungstag von 8.30 bis 15 Uhr dauerte.
    (Man beachte auch den kleinen Trick der Redaktion: 14 Angeklagte wird noch schnell lesbar in Zahlen geschrieben, der Zusatz aber, dass nur 12 Angeklagte erschienen waren, wird aber als Wort geschrieben, so dass es zwischen den Zahlen untergeht. Ebenso werden die 7 Dolmetscher (warum eigentlich 7, wenn es sich nur um maximal 3 Nationalitgen handelt?) auch nicht in Zahlen erwhnt, sondern die 7 wird als Wort geschrieben)


    Nun muss man an einem anderen Termin noch weiterverhandeln, denn einer der Asylbewerber befindet sich in einem Urlaub in der Trkei (oder ber die Trkei im Heimatland oder die Trkei ist sein Heimatland, egal, er macht auf jeden Fall Urlaub)

    Fortgesetzt wird er am selben Ort zu einer ungewhnlichen Zeit, nmlich am Samstag in zwei Wochen, weil an einem Werktag kein Termin gefunden wurde, der allen 14 Verteidigern in den Terminkalender gepasst htte. Das Verfahren gegen einen 30-jhrigen irakischen Asylbewerber wurde von Richter Harald Wack abgetrennt, weil dieser am 16. September noch im Urlaub in der Trkei ist.
    Und dann immer die Unstimmigkeiten mit den Personalien:

    Allein eine Stunde dauerte die Aufnahme der Personalien der Angeklagten. Mal war das Geburtsdatum falsch, mal war in den Unterlagen des Gerichts der Name der Heimatstadt eines Angeklagten als dessen Familienname eingetragen. Gegen 9.50 Uhr verlas Spieler dann die Anklageschrift.

    Einblicke, wie die Flchtlinge zu ihren Eisenstangen kommen:

    Der Staatsanwalt wirft den Angeklagten vor, die Auseinandersetzung mit den Afghanen durch die Demontage der Feldbetten und die Lagerung der so gewonnenen Metallstangen in ihrem Zelt vorbereitet zu haben. Anschlieend htten sie die gegnerische Fraktion gezielt provoziert, um eine Massenschlgerei vom Zaun zu brechen. Ungeklrt ist fr den Staatsanwalt, was der Anlass zu diesem Gewaltausbruch war. Die Angeklagten trugen am Mittwoch zur Beantwortung dieser Frage nichts bei. Sie machten durchweg von ihrem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch.
    Offenbar handelt es sich, wenn man obigen Absatz liest, um ethnische bzw. Nationalkonflikte, die auf deutschem Boden ausgetragen werden. Es sind nicht die ersten und es werden nicht die letzten sein.

    Die Hauptbelastungszeugen erschienen nicht. Warum nicht?

    Auch die an diesem Tag vernommenen Zeugen - ein Polizist und ein Security-Mitarbeiter - konnten wenig zur Aufklrung beitragen, da die Hauptbelastungszeugen, die die 14 Angeklagten identifiziert haben wollen, nicht erschienen waren. Das chaotische Geschehen an diesem 10. November wurde in der Cafeteria auch mit zweijhrigem Abstand nicht klarer. So konnte ein Zeuge zwar besttigen, dass Bewohner die Beamten attackiert htten, die damals einen der Angreifer auf dem Boden fixiert hatten. Allerdings konnte er nicht sagen, ob das der Versuch eine Gefangenenbefreiung war, oder ein Angriff auf einen am Boden liegenden Gegner.
    Der Schluakt dieses Mammutprozesses soll wohl in einem Freispruch enden.

    Bei der Zeugenbefragung zeigte sich aber die Strategie der Verteidiger, die zum einen die Einstellung der Verfahren erreichen will, weil die Angeklagten nicht eindeutig zu identifizieren seien. Zum anderen stellte man Spielers Version des Geschehens infrage, nach der die Syrer die Angreifer gewesen seien. Auffllig sei doch, dass der Konflikt im Zelt der Syrer ausgebrochen und keiner der Afghanen an diesem Tag festgenommen worden sei, so einer der Verteidiger.

    Der Bitte einiger Verteidiger, an einem wahrscheinlichen dritten Prozesstag auch Entlastungszeugen vorzuladen, kam Richter Wack vorerst nicht nach. Sollte die Vernehmung der Belastungszeugen keine belastbaren Aussagen liefern, sei deren Anwesenheit fr eine eventuelle Einstellung der Verfahren gar nicht ntig.
    http://www.giessener-anzeiger.de/lok...t_18145434.htm
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Gieen: 14 Asylbewerber aus Syrien, dem Irak und dem Iran stehen wegen Landfriedensbruchs und Krperverletzung vor Gericht

    Eigentlich mssten die dann hier rausfliegen. Aber so wie wir unsere Regierung kennen, bekommen die als Belohnung jetzt den deutschen Pass, wetten?

  3. #3
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    AW: Gieen: 14 Asylbewerber aus Syrien, dem Irak und dem Iran stehen wegen Landfriedensbruchs und Krperverletzung vor Gericht

    Maas steht bestimmt schon mit gesenktem Kopf und hngenden Schultern vor dem Spiegel und berlegt, wie er den K(r)ampf gegen Rrrrchtzzzz! verstrken kann, da es bestimmt Nazis waren, die die Asylis gegeneinander ausgespielt haben. Und wenn nicht, sind sie trotzdem an allem schuld!
    "Die IS sind nur die Wrmer die aus dem Koran gekrochen sind."

  4. #4
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    AW: Gieen: 14 Asylbewerber aus Syrien, dem Irak und dem Iran stehen wegen Landfriedensbruchs und Krperverletzung vor Gericht

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    Interessanterweise spricht man in Zusammenhang mit Kriminalitt und Gerichtsprozessen nicht von Flchtlingen, sondern von Asylbewerbern oder Migranten.

    Man stelle sich nur vor, eine berschrift wrde lauten:

    Gieen: 14 Flchtlinge aus Syrien, dem Irak und dem Iran stehen wegen Landfriedensbruchs und Krperverletzung vor Gericht

    Nein, aber da steht:





    14 Asylbewerber bentigen ein Personal, das in einen blichen Gerichtssaal gar nicht mehr passt:



    (Man beachte auch den kleinen Trick der Redaktion: 14 Angeklagte wird noch schnell lesbar in Zahlen geschrieben, der Zusatz aber, dass nur 12 Angeklagte erschienen waren, wird aber als Wort geschrieben, so dass es zwischen den Zahlen untergeht. Ebenso werden die 7 Dolmetscher (warum eigentlich 7, wenn es sich nur um maximal 3 Nationalitgen handelt?) auch nicht in Zahlen erwhnt, sondern die 7 wird als Wort geschrieben)


    Nun muss man an einem anderen Termin noch weiterverhandeln, denn einer der Asylbewerber befindet sich in einem Urlaub in der Trkei (oder ber die Trkei im Heimatland oder die Trkei ist sein Heimatland, egal, er macht auf jeden Fall Urlaub)



    Und dann immer die Unstimmigkeiten mit den Personalien:




    Einblicke, wie die Flchtlinge zu ihren Eisenstangen kommen:



    Offenbar handelt es sich, wenn man obigen Absatz liest, um ethnische bzw. Nationalkonflikte, die auf deutschem Boden ausgetragen werden. Es sind nicht die ersten und es werden nicht die letzten sein.

    Die Hauptbelastungszeugen erschienen nicht. Warum nicht?



    Der Schluakt dieses Mammutprozesses soll wohl in einem Freispruch enden.



    http://www.giessener-anzeiger.de/lok...t_18145434.htm
    Volle Zustimmung!

    Nur: Das mit 14 und zwlf, das war bis zur unseeligen Rechtschreib"reform" vorgeschrieben, seither ists berwiegender Usus.

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