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    AW: Rundfunkgebühr (GEZ) soll jährlich um 2 Prozent steigen

    Wer die Skandale rund um RBB und NDR in den letzten Wochen verfolgt hat, ist schier sprachlos über die raffgierigen Intendanten und deren Mitarbeiter. Die GEZ-Gebühr wird als persönliches Eigentum der Direktorenebene angesehen. Ein Geldtopf aus dem sie sich alle schamlos bedienen........

    TROTZ 297 000 EURO GEHALT
    RBB-Chefin kassiert Mietzuschuss vom Sender

    Berlin – Riesen-Ärger im RBB über die neue Anstaltschefin Katrin Vernau (49, früher WDR)!

    Der ARD-Chef und WDR-Intendant Tom Buhrow (64) hatte seine Verwaltungschefin zum Berliner Skandalsender geschickt. Ihr Auftrag: nach den Protz- und Prunkskandalen für Ordnung in den Finanzen sorgen – und den Ruf des öffentlichen Rundfunks retten.

    Jetzt musste die neue Intendantin gestehen: Trotz Top-Gehalt bezahlt der RBB auch ihre Zweitwohnung.

    Vor der Belegschaft hatte Vernau am Freitag Kassensturz gemacht, erklärte: 41 Millionen Euro muss der Sender in den nächsten beiden Jahren einsparen – weil Vorgängerin Patricia Schlesinger (61) das Geld der Beitragszahler mit vollen Händen verprasst hatte.

    Nun wird das Programm zusammengestrichen, freie Stellen im Sender nicht nachbesetzt. Die Führungskräfte sollen auf 400 000 Euro Bonus-Zahlungen verzichten, verkündete Vernau. Doch dann wurde die Spar-Kommissarin nach ihren eigenen Zulagen gefragt.

    Vernau gestand, dass sie 1000 Euro pro Monat für ihre „angenehme Wohnung“ nahe dem Berliner RBB-Hauptsitz kassiert. Trotz 297 000 Euro Jahresgehalt!

    ► „Das ist durch nichts zu rechtfertigen“, sagt Christoph Reinhardt (52), der die 1500 freien Mitarbeiter vertritt, „aber Frau Vernau hat überhaupt kein schlechtes Gewissen. In der ARD-Chefetage ist das vielleicht normal.“

    ► RBB-Redakteur Christoph Hölscher zu Vernau: „Es erschließt sich mir nicht, warum bei Ihrem Gehalt ein Mietzuschuss erforderlich ist. Das ist für mich ganz der alte RBB!“

    Die Intendantin rechtfertigte sich mit ihrem Blitz-Umzug im September von Köln nach Berlin. Vernau: „Ich lebe mit zwei Koffern, hätte auch erst im Januar mein Amt antreten können.“
    Am Wochenende düst sie im ICE zu ihrer Hauptwohnung am Rhein. Mit einer „Bahncard100“ 1. Klasse (7000 Euro/Jahr) – bezahlt vom RBB. Begründung: Dafür verzichtet die RBB-Chefin auf Dienstwagen und Chauffeur.

    ► „Die Intendantin wäre gut beraten, auf den Mietzuschuss zu verzichten“, sagt Freien-Vertreter Reinhardt. Am meisten empöre die Mitarbeiter, dass Vernau den Wohnzuschuss jetzt erst gestand. „Wenn sie in derselben Logik wie ihre Vorgängerinnen handelt“, sagt Reinhardt, „traut man ihr nicht zu, dass sie für einen Neuanfang steht.“
    Am Sonntagabend räumte der RBB gegenüber BILD ein, dass Vernau sogar „bis 1500 Euro“ monatlich für die Wohnung erhält.

    https://www.bild.de/regional/berlin/...6024.bild.html

    ....sie machen einfach immer weiter. Skandal um Skandal wird einfach ausgesessen als wäre nichts geschehen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #62
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    AW: Rundfunkgebühr (GEZ) soll jährlich um 2 Prozent steigen

    Kein Geld, keine Akzeptanz: RBB will Pläne für Digitales Medienhaus beenden – und fast neun Millionen Euro „wegwerfen“
    Recherchen von Business Insider führten im Sommer zum Rücktritt von RBB-Intendantin Patricia Schlesinger und zum Planungsstopp für das umstrittene „Digitale Medienhaus“.

    Nun hat der Sender intern untersucht, welche Optionen es für den Neubau noch gibt. In der Analyse heißt es, dass eine Beendigung des Projekts empfohlen werde. Diesem Votum hat sich die Geschäftsleitung angeschlossen.

    Stimmt der Verwaltungsrat demnächst zu, bliebe der RBB auf Kosten für die „Wegwerfplanung“ und Schadensersatzansprüchen in Höhe von 8,8 Millionen sitzen, erfuhr Business Insider. Ein RBB-Sprecher wollte sich auf unsere Anfrage zu dem Vorgang nicht äußern.
    Es war das Luftschloss einer abgehobenen Medienmanagerin. Mit dem neuen „Digitalen Medienhaus“ (DMH) wollte Patricia Schlesinger den klammen Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) ab Ende 2025 in eine glanzvolle Zukunft führen. Mittlerweile ist das kostspielige Vorhaben nur noch ein Baustein in der weitreichenden Affäre um die ehemalige Intendantin und den ehemaligen RBB-Verwaltungsratschef Wolf-Dieter Wolf.

    Als Business Insider im vergangenen Sommer begann, eine ganze Reihe von Verfehlungen, Missständen und Ungereimtheiten rund um das Duo aufzudecken, geriet nicht nur die gesamte RBB-Spitze ins Zwielicht. Die Enthüllungen um dubiose Beraterverträge, Vergaberechtsbrüche und ausufernde Baukosten führten auch dazu, die Pläne für den prestigeträchtigen Neubau vorerst auf Eis zu legen. Seither wird innerhalb des Senders der weitere Umgang mit dem Skandalprojekt sehr emotional diskutiert.


    Nach Recherchen von Business Insider ließ die RBB-Spitze eine umfangreiche Analyse des Bauvorhabens erstellen. Ein Team um Produktionsdirektor Christoph Augenstein untersuchte wochenlang im Hintergrund jedes juristische und betriebswirtschaftliche Detail des Bauvorhabens. Drei Szenarien wurden dabei geprüft: Beendigung des Projekts, Weiterführung des Projekts und Fortführung in abgespeckter Form.

    Wie aus internen Unterlagen, die Business Insider einsehen konnte, hervorgeht, kam die Analyse zu dem eindeutigen Schluss, das Bauvorhaben sofort und unwiderruflich abbrechen zu müssen. Es fehle im RBB nicht nur das nötige Geld für den immer teurer werdenden Neubau, sondern auch die Akzeptanz in der Belegschaft, so das Fazit. Dem Vernehmen nach hat sich die Geschäftsleitung dieser Auffassung angeschlossen und empfiehlt dem Verwaltungsrat in der kommenden Sitzung am 1. Dezember den Stecker für das DMH zu ziehen. Aus dem Gremium heißt es, dass man wohl einen entsprechenden Beschluss fassen werde. Ein RBB-Sprecher wollte sich auf unsere Anfrage zu dem Vorgang nicht äußern.

    Mit der Beendigung des Projekts sind allerdings Verluste von Beitragszahlergeldern in Millionenhöhe verbunden. Mehr als drei Jahre lang hatte der RBB Zeit und vor allem Geld in das Digitale Medienhaus investiert. Im Mai 2020 stand der Entwurf nach einem Architektenwettbewerb fest. Anschließend begannen die Planungen auf Hochtouren. Etliche Berater, Juristen und weitere Dienstleister wurden beauftragt. Erst im vergangenen Juni erteilte der RBB einem Generalunternehmen den Zuschlag für das 188 Millionen Euro teure Projekt.

    Laut Berechnung des Experten-Teams belaufen sich bei der Beendigung des Projekts die Kosten für die „Wegwerfplanung“ auf 8,8 Millionen Euro. Diese Summe hat der RBB also für das Digitale Medienhaus in den Sand gesetzt. Mögliche Schadensersatzansprüche sind darin aber bereits einkalkuliert.

    Allein für die Rechtsberatung zweier Kanzleien zahlte der RBB laut internen Projektpapieren fast eine Million Euro. Die Kanzlei Redecker erhielt nur einige Tausend Euro für die Begleitung von Förderanträgen. Mehr als 900.000 Euro rechnete dagegen die Kanzlei Luther für die juristische Beratung für das Projekt ab. Brisant: Wie aus internen E-Mails hervorgeht, hat der Sender noch eine dritte Kanzlei beauftragt, die allerdings nicht über das Projekt abgerechnet wurde, sondern direkt über die Intendanz. Demnach wählte der ehemalige Verwaltungsratschef und Immobilienunternehmer Wolf-Dieter Wolf einen Partner der Kanzlei Görg aus, um für das Kontrollgremium die Beauftragung von bestimmten Beratern und Anwälten zu bewerten. Dabei prüfte Görg ausgerechnet die intern umstrittenen Beauftragungen von Dienstleistern, die Wolf zuvor an den RBB vermittelt hatte und mit denen er damals eine Geschäftsbeziehung pflegte.

    Für mehrere Zehntausend Euro schrieb Görg seit November 2021 juristische Einschätzungen, in denen die Kanzlei die bisherige Vergabepraxis absegnete oder einen angeblich gangbaren Weg für weitere Beauftragungen aufzeigte. Aus dem entsprechenden Schriftverkehr geht hervor, dass sich die Kanzlei bei ihrer Arbeit eng mit der Intendanz abstimmte. Offenkundig ging es auch darum, die damalige Juristische Direktorin des RBB, Susann Lange, mit dem Gutachten zu überzeugen.......... https://www.businessinsider.de/wirts...uro-wegwerfen/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #63
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    AW: Rundfunkgebühr (GEZ) soll jährlich um 2 Prozent steigen

    Wer öffentliche Gelder erhält, agiert extrem verschwenderisch. Es ist ja nicht das eigene Geld.

    Sozialismus funktioniert nur so lange, bis einem das Geld anderer Leute ausgeht. (M.T.)

    Im ganzen ÖR gäbe es vermutlich Sparpotenzial in dreistelliger Millionenhöhe, ohne dass die „Qualität“ darunter leiden würde. Man könnte die Gebühren sogar senken. Aber wer möchte schon auf seinen Massagesessel und das regelmässige Geschäftsessen in Spitzenrestaurants verzichten? Eben, Kim Jong-Un auch nicht, selbst wenn sein Volk hungert.
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - WEFers are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit. Das Böse beginnt mit einer Lüge.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  4. #64
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    AW: Rundfunkgebühr (GEZ) soll jährlich um 2 Prozent steigen

    Vernau gestand, dass sie 1000 Euro pro Monat für ihre „angenehme Wohnung“ nahe dem Berliner RBB-Hauptsitz kassiert. Trotz 297 000 Euro Jahresgehalt!
    Am Sonntagabend räumte der RBB gegenüber BILD ein, dass Vernau sogar „bis 1500 Euro“ monatlich für die Wohnung erhält.
    Warten wir noch ein paar Tage zu. Dann werden aus den 1.000 Euro, aus denen mittlerweile schon 1.500 Euro geworden sind, vielleicht 2.000 Euro oder 2.500 Euro. Es ist natürlich ausgeschlossen, dass Vernau gelogen haben könnte.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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