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    NDR: Abschiebung vorbildlich integrierter Albaner

    Aus GEZ-Mitteln bezahlte Propaganda.

    Die erste Frage bedeutet: Wie sieht die vorbildliche Integration aus?

    Antwort IST-Zustand: Das schulpflichtige Kind besucht eine Schule.
    Der Vater kann schon etwas Deutsch sprechen.
    Der Vater ist arbeitslos.
    Das jüngere Kind spricht angeblich gar kein Albanisch.

    Eventuell in der Zukunft:
    Der Vater könnte eventuell arbeiten. Er hat angeblich eine Stelle in Aussicht (bei wem, wann, zu welchem Verdient, ob überhaupt?)

    Das gilt für den NDR und den Pastor und den Flüchtlingsrat (Statement folgt weiter unten) als vorbildlich integriert.


    Fluchtgrund: Bedrohung von Kriminellen (hier schreibt der NDR immerhin von "soll", denn die Gerichte hielten diese Behauptung, die, wäre sie wahr, kein Asylgrund wäre, für eine Lüge.

    Pastor: Familie war gut integriert

    Die Familie war zum Jahreswechsel 2014/2015 nach Deutschland gekommen. Vater und Mutter sollen in ihrer Heimat von Kriminellen bedroht worden sein. Bereits kurz nach der Ankunft wurde die Familie der Gemeinde Kirchbarkau im Kreis Plön zugewiesen. Dort soll die Familie nach Angaben des Pastors, der Nachbarn und der Schule inzwischen gut integriert sein. Alle sprechen inzwischen Deutsch. Der Vater hatte ein Jobangebot, eine der Töchter eine Ausbildung in Aussicht. Das jüngste Kind spricht gar kein Albanisch.
    Interessanterweise steht da auch etwas von Töchtern, also mehrere, von denen eine eine Ausbildung in Aussicht hat (hat sie sich beworben? Hätte sie einen Vertrag unterzeichnet, stünde dies auch so im Artikel). Was machen die anderen Töchter?

    Und was passiert, wenn ein Asylantrag als unbegründet abgewiesen wird und die Familie ausreisen muß? Man ruft die Härtefallkommission ein.

    Der Asylantrag der Familie wurde abgelehnt. Familie C. schaltete über einen Anwalt die Härtefallkommission des Landes ein. Die kann die rechtlichen Grundlagen schaffen und das Innenministerium einschalten, damit Menschen aus humanitären oder persönlichen Gründen nicht abgeschoben werden. Die Kommission forderte die nötigen Unterlagen bereits am 10. Juli per E-Mail bei der Kreisverwaltung an. Doch die Anfrage geht unter. "So ein Versehen, dass eine zugegeben wichtige E-Mail nicht zur Akte gelangt ist, das ist natürlich ein Fehler", sagte Yvonne-Maria Wiegner vom Kreis Plön dem Schleswig-Holstein Magazin. "Das darf natürlich nicht passieren, aber das kann passieren."
    Der NDR barmt nun mit der Familie, denn die Unterlagen seien ja eingereicht worden (so dies stimmt), denn die Familie muss nun ganz rechtmäßig Deutschland verlassen und freiwillig tat sie dies ja nicht:

    Die fehlenden Unterlagen will der Kreis jetzt zum Ministerium nach Kiel schicken. Das hilft aber nicht mehr: Die Familie wurde bereits am Dienstag nach Albanien geflogen. "Eine Befassung der Härtefallkommission ist gesetzlich ausgeschlossen, wenn sich die Betroffenen nicht (mehr) im Bundesgebiet aufhalten", teilte die Härtefallkommission auf Anfrage des Schleswig-Holstein Magazins mit. Im Innenministerium in Kiel bedauert man den Fall. Aber: "Die in Rede stehende Abschiebung war rechtmäßig. Eine Rückkehr der Familie ist nach den Regelungen des Aufenthaltsgesetzes nicht ohne weiteres möglich", heißt es vom Ministerium.
    Der Flüchtlingsrat ist erschüttert und findet die Abschiebung unverhältnismäßig. Unverhältnismäßig gemessen an was?
    Außerdem seien die Kinder minderjährig und die Eltern traumatisiert.

    Flüchtlingsrat: "Unverhältnismäßig und erschütternd"

    Die schwarz-rote Koalition im Bundestag hatte vor zwei Jahren Albanien zu einem sicheren Herkunftsland erklärt. Nach der Ankunft im Norden des Landes bat die Familie am Dienstag ihre Freunde in Schleswig-Holstein darum, Decken und Kissen zu schicken. Die mussten sie in Kirchbarkau zurücklassen.

    Der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein kritisierte das Vorgehen des Kreises als "unverhältnismäßig und erschütternd". "Die vorbildliche Integration der Familie in ihrem Ort hätte von der Ausländerbehörde angemessen gewürdigt werden müssen", sagte Sprecherin Jasmin Azazmah. Es sei bislang in Schleswig-Holstein verpönt gewesen, Familien mit minderjährigen Kindern und traumatisierten Eltern nachts von der Polizei abholen zu lassen, hieß es weiter. Das Vorgehen spreche für die Härte der zuständigen Ausländerbehörde des Kreises Plön. Skandalös sei zudem, dass die Behörde eine Entscheidung der von der Familie angerufenen Härtefallkommission nicht abgewartet habe.
    http://www.ndr.de/nachrichten/schles...iebung762.html

    Mal abwarten, ob die Wellen mithilfe des NDR mal wieder so hoch schlagen, dass Politiker Recht umgehen und Visa erteilen.

    Für so einen Schmonzes muss ich GEZ-Gebühren (17,50 Euro im Monat) zahlen!

    Immerhin bietet der Kommentarbereich zensierte Einblicke in die Leserschaft (inklusiv bezahlter Schreiberlinge):

    @maria Gaede
    Hallo Maria! Vorschlag zu Güte: bei so vielen Unterstützern ist es doch leicht, für die ganze Familie finanziell zu bürgen. Dann dürften alle bleiben. Da die Familie sich selbst versorgen kann und keine Kosten beim Staat abgeladen werden (was viele Open Border Aktivisten gerne unter den Tisch fallen lassen), ist das doch die Lösung. Übersichtliches Risiko für die Bürgen, keine Einwanderung in die Sozialsysteme. Den Kritikern wird der Wind aus den Segeln genommen. Die Helfenden helfen wirklich ohne dem Staat / Steuerzahler die Rechnung hinzulegen. Dazu hätte es Vorbildcharakter und findet sicherlich Nachahmer. Also eine Win Win Situation.Man kann sich dann zurecht rühmen moralisch werden.


    Mister X schrieb am 17.08.2017 11:40 Uhr: Die deutschen Politiker und Behörden setzen das sogenannte geltende Recht nur gegen die Schwächsten um. Die mehrheit der abgeschobenen stammen aus europäischen Ländern. Denn asylbeweber aus dem afrikanischen oder asiatischen Kontinent können nicht abgeschoben werden da sie keine Papiere haben und bekommen somit irgendwannmal ein Aufenthaltserlaubnis. Ist das den fair wenn Straftäter oder Gefährder hier bleiben weil sie keine Papiere haben, aber so eine Familie gehen muss die Ihren Lebensunterhalt selber finanziert. Moralisch ist das Verhalten der Behörden ein Desaster.



    Rüganer im Exil schrieb am 17.08.2017 11:50 Uhr: Wo ist das Problem: hier wurde geltendes Recht durchgesetzt. Der Asylantrag wurde abgelehnt. Damit hatte der Kreis Plön die Pflicht zur Abschiebung, da die Familie der Aufforderung zur freiwilligen (!?!) Ausreise nicht nachkam. Ich finde es immer wieder niedlich, wie irgendwelche Moralapostel meinen, über geltendes Recht Bewertungen abgeben zu können. Wenn euer höchstpersönlicher Lebensbereich durch einen Rechtsbruch bedroht ist, denkt ihr alle gewiss anders. Da fordert ihr dann die volle Härte des Gesetzes für die Täter.

    Nun freue ich mich schon auf die Reaktionen der Moralapostel :-)



    Mr. Y schrieb am 17.08.2017 11:53 Uhr: @ Mister X - diese desaströse Situation wurde aber von der Politik provoziert - ca. 70% bereichern uns ohne Dokumente. Die waren zum Teil in österreichischen Toiletten verlorengegangen, wie der Spiegel (ein Blatt von Rechtsradikalen) seinerzeit berichtete. Wenn man signalisiert, je weniger Dokumente desto welcome und EU-Asylregelungen außer Kraft setzt, provozieren die unverantwortlichen Politiker solche Situationen.


    Wenerr schrieb am 17.08.2017 09:47 Uhr: Mit der "Open boarders"und "Kein Mensch ist illegal"-Politik hat sich Deutschland weltweit isoliert, die Sozialkassen auf Jahrzehnte ruiniert und den eigenen Bürgern einen Bärendienst erwiesen. Da eh keiner abgeschoebn wird (bis auf Ausnahmen im Promillebereich) kann man nur noch kapitulieren angesichts der aktuellen Situation.



    Jakobus schrieb am 17.08.2017 09:52 Uhr: Hier hat eine Behörde des Kreises Plön versagt und gegen Recht und Gesetz verstoßen - und ich unterstelle Absicht eines oder mehrerer Mitarbeiter*innen mit Ausländer- und Flüchtlingshaß. Sollte das von der Landesregierung CDU/FDP/GRÜNE nicht wieder ins Lot gebracht werden, ist es35 ein Akt der Unmenschlichkeit und eine Pervertierung des Rechtsstaates vor allem für die CDU.
    -


    Gesetzestreuer schrieb am 17.08.2017 10:41 Uhr: Der Kreis Plön hat nicht gegen geltendes Recht verstossen, wie hier geäussert wurde, sondern er hat das Recht vollzogen!
    Die Asylantrag war abgelehnt worden, und die Familie war ausreisepflichtig.
    Es gibt sicher bei den meisten ausreisepflichten Menschen irgendwelche humanitären oder Härtfallgründe, warum diese dann doch bleiben sollen.
    Es führt aber die Asylverfahren ad absurdum, wenn jeder auch nach abgelehntem Bescheid einfach doch bleibt. Gründe und Möglichkeiten finden sich ja zuhauf: Kirchenasyl, ärztliche Atteste, untertauchen, Kinder, usw, usw.



    Asylkrise stoppen schrieb am 17.08.2017 11:09 Uhr: Jetzt noch darüber zu palavern, ist total überflüssig. Abschieben, jetzt! Albanien ist sicher, persönliche Feden spielen keine Rolle. Wieder wird wirkliches und gerechtfertigtes Asyl mit ill. Einwanderung und Sozialschmarotzern vermischt. Der NDr hat an der verfahrenen Situation durch seine einseitige und vernebelnde Berichterstattung mit Schuld.



    Horst Schlömmer schrieb am 17.08.2017 11:12 Uhr: auch an diesem Bsp. zeigt sich deutlich, dass in diesem Land, in dem wir einst gern und sicher leben konnten, so einiges völlig schief läuft.
    Das Asyl Recht mit seinen Ursprungsideen aus 1949 ist völlig ausgehebelt worden, durch eine Regierung, die das Land der Überforderung preis gibt. Rein immer - raus nimmer, und dass für all die 100.000 tausenden, die illegal ins Land kommen. Albanien ist noch ein besonderer Fall - wohlgemerkt ein EU Beitrittskandidat - somit seitens der EU auch ein Land der Rückführung - positive InteGra hin oder her. Gelten Gesetze nur noch nach Auslegung ? Ok, dann zahle ich auch kein GEZ mehr, habe ARD& ZDF de-integriert. So einfach ist Rechts Auslegung

    unglaublich schrieb am 17.08.2017 08:53 Uhr: Dieses Vorgehen der Behörden mit allen Versäumnissen und ohne das jemand die charakterliche Stärke besitzt hierfür die Verantwortung zu übernehmen, ist unglaublich. Stattdessen versteckt sich jeder hinter Vorschriften, erschütternd. Ich hoffe und wünsche, das diese Menschen wieder zurück kommen dürfen.



    Der Herr Paul schrieb am 17.08.2017 09:05 Uhr: Danke an Maria Gaede für die Klarstellung der Familiären Situation und der Fluchtgründe (die der NDR durchaus auch hätte berichten können, oder?) Und nun werte "Recht muss durchgesetzt werden, egal wie, egakl gegen wen" Kommentatoren? Der Mann arbeitet, die Frau auch und zwar ehrenamtlich (Macht ihr doch sicher auch alle, oder?). Alle sprechen deutsch und sind im Ort beliebt. Was man sicher nicht von allen Kommentatoren sagen kann. Jawoll, wir sind eine Wertegemeinschaft, und zwar eine der Sach- und Vermögenswerte. Humanität, christliche Nächstenliebe und Engagement für das Gemeinwohl gehören längst nicht mehr dazu.



    Einzelmann schrieb am 17.08.2017 09:09 Uhr: @ Gerd 23:36 - die Meisten legen allerdings mit Unterstützung irgendwelcher selbsternannten Menschheitsretter das Justizsystem lahm. Trosten Sie sich, was hier so ausführlich berichtet wird, sind Einzelfälle.

    U. Loeben schrieb am 17.08.2017 09:11 Uhr: Hier wird gerne behauptet, es handle sich bei der Familie um "illegale Einwanderer" und "man müsse dem Gesetz folgen".
    WIE blöd kann man sein?

    Wer hier pöbelt sollte sich wenigstens mit den Status auskennen. Die Menschen wurden nicht anerkannt, das macht sie bei weitem nicht zu "Illegalen".
    So ließe sich, da Fakten offenbar unbedeutend sind, auch behaupten, wer dies unterstellt, Menschen zu Unrecht kriminalisiert und versucht mit Lügen seine Mitmenschen zu betrügen sei unmündig, unreif und antisozial.
    Dann immer wieder der gern zitierte Humbug, "'wir' haben nicht genug Geld" (die armen Rentner, Kinder, Obdachlose -> die sonst keine Sau interessieren, sondern nur instrumentalisiert werden).

    Die BRD hat offensichtlich genug Geld, um zB 30Mrd Euro durch CumEx aus den Fenster zu schmeißen. Illegale Tricksereien der Banken ohne jede Konsequenz.
    Die BRD kann es sich leisten, durch unnötige Deregulierung auf nochmals 100Mrd Euro pro Jahr (+ den "gewöhnlichen" Steuerhinterziehungen) zu verzichten.

    Kein Geld?
    Die armen Rentner?

    Wo bleibt DA die Empörung, oder ist es eben viel bequemer sich an den schwächsten der Gesellschaft aufzublasen?

    Wir müssen uns an Gesetze halten. Ich bin ziemlich sicher, dass eine Behörde verpflichtet ist, zuverlässig und gewissenhaft zu arbeiten.
    Schade, dass man die nicht zumindest absetzen kann.

    Kopfschüttel schrieb am 17.08.2017 09:37 Uhr: @U.Loeben
    Der Einzige, der hier pöbelt, das sind Sie ! Wenn Ihnen die Meinungen der Vorkommentatoren nicht passen, dann ist das Ihre Sache. Aber dadurch wird das, was da vorgetragen wird, weder falsch noch fremdendeindlich.





    Niedersachse schrieb am 17.08.2017 07:44 Uhr: @Maria Graede Asyl muss in dem ersten EU-Land das betreten würde beantragt werden!
    Das ist im Falle Albaniens nicht Deutschland.
    Also waren das wohl eher WIRTSCHAFTLICHE INTERESSEN und das ist nun mal kein Asylgrund.



    68er schrieb am 17.08.2017 07:56 Uhr: Na Hallelujah, dieser Artikel ist ja sowas von einseitig manipulativ verfasst, dass einem wohl die Tränen kommen sollen! Wie wäre es denn mal einfach mit wertfreier Berichterstattung, wie es im Journalismus eigentlich!!! stattfinden sollte. Aber für gewisse Menschenkreise muss wohl immer ordentlich aufs Herz gedrückt werden!


    Kein Welt Sozialamt schrieb am 17.08.2017 08:32 Uhr: @Maria Gaede, mag ja alles sein, aber trotzdem unsere Gesetze sind dafür da das sie befolgt werden. Wenn es danach gehen würde, hätten wir die halbe Welt schon hier, wo solches normal und an der Tagesordnung ist. Allein schon die über 50 Millionen Menschen die auf der Flucht sind, können wir nicht aufnehmen, würden wir jetzt auch noch solche Gründe mit einbeziehen, wären schnell über 100 Millionen und mehr erreicht. Da die nicht nur von Luft und Liebe leben und unsere Steuergelder durch Menschen die dafür Tagtäglich Arbeiten müssen erbracht wird, ist es nicht mehr zumutbar denen noch mehr kosten aufzubürden irgendwo müssen Grenzen gesetzt werden.


    Steinbrecher schrieb am 17.08.2017 08:34 Uhr: Wieder was dazugelernt. Ich wusste gar nicht dass Albanien Kriegsgebiet ist und wir neuerdings Flüchtlinge aus Albanien aufnehmen (während Flüchtlinge aus Bosnien und dem Kosovo reihenweise abgelehnt werden). Ein landschaftlich schönes Land, wo viele Europäer mittlerweile zum Urlaub machen an die Adria fahren.
    Mit tollen netten Menschen. Wo also liegt jetzt genau das Problem? Man sollte sich glücklich schätzen, dort leben können zu dürfen.


    Geht nun mal nicht schrieb am 17.08.2017 08:50 Uhr: @Maria Gaede, schreiben kann man viel und wenn wir an jedem Schicksal teilhaben würden, hätten wir für uns selber keine Zeit mehr. Hier einen auf Mitleid machen und dem nachgeben, würde schule machen und jeder der wieder Heim muss, hätte einen Grund um hier bleiben zu dürfen. Gutmenschentum kostet Geld und das muss auch erbracht werden, somit ist alles rechtens, sie müssen ab in die Heimat.




    alleachtung schrieb am 17.08.2017 06:50 Uhr: Nur zur Beruhigung all derjenigen hier, die meinen, dass abschieben, abschieben, abschieben Probleme löst.
    Betrachtet man die Situation in Afrika oder Asien nüchtern, dann weiss man, dass noch viel mehr Menschen als bisher nach Europa kommen werden, auch aus den Regionen, die europäische Kolonialmächte jahrhundertelang als ihr Eigentum betrachteten, als Land mit Wilden sozusagen, dass erbarmungslos ausgebeutet werden durfte. Auch das Deutsche Reich gehörte dazu.
    Und in Amerika, ob Trump das will oder nicht, sind es die Mittel- und Südamerikaner, die einfach nicht glauben wollen, dass er seinen Reichtum ehrlich verdient hat und deshalb mit ihm teilen möchten.
    Wenn man halt dazu beiträgt, dass Teile der Welt zunehmend unbewohnbarer werden, darf man sich über Flüchtlinge nicht wundern.


    Das Leben ist kein Wunschkonzert schrieb am 17.08.2017 07:24 Uhr: Dieser Vorgang ist richtig und die Abschiebung ist nicht nur diesem Fall wichtig! Jeder hier lebende Flüchtling muss sobald sein Heimatland als sicher gilt wieder dort hingehen! Ich musste auch aus vielen befristeten Arbeitsverhältnissen aus den jeweiligen Firmen ausscheiden obwohl ich mich gut intigriert hatte und alle mit mir zufrieden waren. Das Leben ist kein Wunschkonzert, das gilt für mich als Deutscher und für Ausländer muss das auch gelten!


    AchtBar schrieb am 17.08.2017 07:34 Uhr: Irgendwie habe ich das Gefühl, daß einige Vaterlandsverteidiger hier erst einmal lernen sollten, mit in deutsch verfaßten Texten umzugehen, um den Sinn von Aussagen erfassen zu können.
    Ich habe gelesen, daß die Familie in Albanien massiv von Kriminellen bedroht wurde. Die Flucht aus diesem Land war hier offenbar der einzige Weg, sich in Sicherheit zu bringen.
    Das sind doch Umstände, die nicht vergleichbar mit anderen Fällen sind.

    Der gesamte Text des Artikels und die Darstellung im Video zeigen doch eindeutig, daß hier ein Fehler in der Verwaltung ein Unrecht ausgelöst hat. Und dann wird die verursachte Situation auch noch so gesehen, als wäre sie rechtmäßig entstanden. Mit der Konsequenz, daß die Familie 30 Monate lang nicht mehr zurückkehren darf.
    Das ist genau der Bürokratismus, der so verachtenswert ist.

    Einige Kommentatoren sollten den Text noch einmal etwas sorgfältiger durchlesen. Ich sehe hier keine tendenziöse oder politische Reportage.
    Wer meint, den deutschen Staat vor finanzieller Aushöhlung schützen zu müssen, sollte sich mit Steuerflüchtlingen (Privatpersonen wie Unternehmen) befassen.



    Leser schrieb am 17.08.2017 07:38 Uhr: Interessant ist, das es bei Berichte um Abschiebung immer um Familien und Personen geht, die hier in Deutschland schon jahrelang arbeiten und die Kinder die Schule besuchen.
    Was ist denn mit den abgelehnten Asylbewerbern der jüngeren Generation, die hier auffällig geworden sind? Nur weil sie illegal, ohne Papiere gekommen sind wird nicht so hart durchgegriffen oder weil sich Dickfelligkeit auszahlt.


    Jaju schrieb am 17.08.2017 07:38 Uhr: Das zeigt nur wieder das wir neben dem Asylgesetz ein Einwanderungsgesetz brauchen. Dann hätte sich die Familie regulär bewerben können. Asyl wegen Mafia Bedrohung find ich schon sehr skurril und wäre dem Steuerzahler nicht zu vermitteln gewesen.


    Tolgar schrieb am 17.08.2017 02:10 Uhr:
    @ Maria gaede

    Das sind allenfalls Behauptungen ihrerseits. Ich könnte jetzt auch eine Riesen Geschichte hier in der Kommentarfunktion loslassen, und dass Gegenteil behaupten! Nichts davon ist bewiesen nichts belegt. Also Hörensagen , oder wie man heute sagt..Fake News , von Ihnen.


    Gerold Förster schrieb am 17.08.2017 05:02 Uhr: Ohne viele Worte.

    Die Verantwortlichen sind aus dem öffentlichen Dienst zu entfernen.

    Wir hatten nie eine Flüchtlingskrise, sondern eher ein Flüchtlingsproblem.

    Das Problem, das die öffentliche Verwaltung auch einmal "unter Zeitdruck" arbeiten und entscheiden musste - und das obendrein ausserhalb der Öffnungszeiten...

    Mag die öffentliche Hand doch einmal "wie da draussen" agieren; Schlechtarbeit >>> Rausschmiss...

    Die Gewerkschaften argumentieren doch: "Wir sind es wert..."

    Na denn - Auf zur Realität und Gleichbehandlung!


    Mitleser schrieb am 17.08.2017 05:30 Uhr: @ Maria Gaede

    Die von ihnen aufgeführten Bedrohungspunkte haben sie natürlich selber vor Ort in Albanien recherchiert, und zu 100% für zutreffend befunden?!
    Auf die Idee das diese Geschichte zumindest in Teilen erfunden sein könnte kommen sie offenbar nicht, Menschen sind zu vielem fähig wenn es darum geht hier bleiben zu können.
    Beispielhaft sind die gestiegenen Fälle von Selbstanzeigen wegen schwersten Straftaten in den Herkunftsländern auf die dort die Todesstrafe steht und daher nicht abgeschoben werden kann.
    Es bleibt dabei hier wurde nach Recht und Gesetzt entschieden und gehandelt und das ist auch gut so!


    Vernunft schrieb am 17.08.2017 06:19 Uhr: Die ganzen gutmenschen können der Familie ja Geld überweisen oder hätten Sie zu Hause aufnehmen können ohne staatliche Versorgung aber wenns ans eigene Geld geht hört der Gutmensch auf. Wenn alle anderen zahlen und keine Wohnungen mehr finden ist es leicht ein Guter zu sein....

    Leo Bronstein schrieb am 17.08.2017 06:24 Uhr:
    @ nachdenkender Rentner
    >Tja, wenn doch einmal deutsche Beamte f. d. Mist d. sie ständig verzapfen auch mal gerade stehen müssten.<

    Tja, Beamte sind in erster Linie dafür da, das soziale System Namens Staat für die eigene Bevölkerung am Laufen zu erhalten und nicht dafür da, um die, von der Bevölkerung erwirtschafteten Resourcen an Glücksritter, die sich Deutschland als Wunschland ausgesucht haben zu verteilen.

    .
    @ Bvisi aus Duisburg
    >Dieses Mädchen wurde vor einigen Monaten auch dank behördlicher Fehlleistung aus der Klasse heraus abgeschoben<

    Dieses Mädchen konnte wegen der kriminellen Energie ihres Vaters 1,5 Jahrzehnte in Deutschland leben und Leistungen in Anspruch nehmen, die ihr eigentlich gar nicht zustanden.

    .
    @ Bianca Sperber
    >denn wenn diese zauberhaften Menschen noch nicht traumatisiert waren, sind sie es spätestens jetzt<

    Wirkt sich der Wegfall finanzieller Mittel des deutschen Sozialsystems so massiv aus?

    >und holen Sie diese Familie sofort wieder zu uns zurück!<

    Ohne einen einzigen Grund für Asyl?
    Oder weil die Kinder immer so lustig waren und irgendjemand von denen Fußball gespielt hat?

    .
    >Der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein< ... >"Die vorbildl. Integration d. Familie in ihrem Ort hätte v. d. Ausländerbehörde angemessen gewürdigt werden müssen",<

    Aus der Integration, während des nicht legalen Aufenthalts in Deutschland, lässt sich kein Anspruch auf Asyl ableiten.








    Maria Gaede schrieb am 16.08.2017 23:03 Uhr: Es gehört hier richtig gestellt: die Eltern sind schwerst mißhandelt worden und dann ist ihnen mit aus Schutzgründen nicht zu nennenden Konsequenzen gedroht worden, wenn sie zur Polizei gehen. Die bekannten Banditen aber saßen täglich mit der Polizei für alle sichtbar im Café. Darum sind sie nicht zur Polizei gegangen sondern aus Angst um das Leben der Familie geflohen.
    So ein Fall ist in den Asylgesetzen nicht vorgesehen. Darum hat man sie gerichtlich nicht anerkannt. Der Vater hat neben dem teilweise selbst finanzierten Sprachunterricht ehrenamtlich gearbeitet, alle Prüfungen bestanden und arbeitet seit einem Jahr als LKW-Fahrer (Mangelberuf) und ernährt seine Familie damit selbst. Um sich bei der Bevölkerung zu bedanken hilft die Mutter täglich im Dorf-Supermarkt ehrenamtlich. Sie ist krank vor Angst um die Familie. Darum hat die Familie einen Härtefallantrag gestellt. Und das ganze Dorf, die Fußballer, die Pfadfinder, die Jugendfeuerwehr unterstützen sie und kämpfen um ihre Rückkehr. Wer das nicht möchte, braucht es ja nicht zu tun. Wir sind bereits stark genug.
    Das "Versehen" beim Kreis Plön gibt über die Arbeitsorganisation der Behörde zu denken, denn mehrere Mitarbeiter wussten nachweislich von dem Antrag. Jeder macht Fehler, aber die sind dann bitte auch zu korrigieren. Vor allem wenn es sich um sehs Menschenschicksale handelt.


    Kollateralschaden schrieb am 16.08.2017 23:21 Uhr: "@ LiFe, Wir sind keine Weltpolizei und auch kein Schlaraffia Land, wir können nur Geld ausgeben, was zuvor auch teils durch harte Arbeit verdient wurde und die haben ein Recht darauf, das mit ihren Geld zweckmäßig und Sparsam umgegangen wird! " Es wäre für mich nicht eigentlich eine Frage des Geldes, aber irgendwann müßte sich ja doch mal die Vernunft durchsetzen. Die BRD kann unmöglich das Leid der ganzen Welt lindern, ohne selbst daran kaputtzugehen und so bedauerlich das ist: nach der herschenden Situation auf diesem Planeten hätten Mrd. Menschen Anspruch auf unsere Hilfe.Hätte man sich früher angemessener und überlegter auf illegale Einreise reagiert, wäre vielleicht die Stimmung in der Bevölkerung auch eine andere (Nafris) und Ausnahmen hätten vielleicht mehr Akzeptanz.


    Gerd schrieb am 16.08.2017 23:36 Uhr: Nicht der erste Fall der so läuft. Abgeschoben werden die die keien Widerstand leisten um Erfüllungszahlen zu haben.
    Ich hoffe die Gemeinde reagiert und schafft die Rückkehr der Familie


    beidseits schrieb am 16.08.2017 23:59 Uhr: Ich verstehe diesen riesengroßen Bericht nicht. Andersrum gedacht wird über nichtabgeschobene Straftäter auch nicht jeweils seitenlanger Medienbericht des Individualfalles gestellt (außer sie ticken aus). Wäre mindestens genauso Öffentlichkeitsrelevant inklusive der Gründe für Nichtdurchführung.

    Mützel-Zipf schrieb am 17.08.2017 00:55 Uhr: Wenn Bivsi mit ihren Eltern nach vollzogener Abschiebung nach Duisburg zurückkehren darf, warum sollte dies die albanische Familie C. in diesem Fall hier nicht dürfen? Bivsi soll dies formell mit einem Schüler-Austausch-Visum geregelt bekommen haben. Sicher gibt es in der albanischen Familie C. ebenfalls zumindest ein Schulkind. Und noch etwas: Albanien gehört zu Europa. Wie war das noch mal mit der europäischen Idee?

    Ich werde langsam immer saurer. Mein zunehmender Eindruck: Abgeschoben werden vor allem die Dummen, die Ehrlichen und die Schwachen. Mit Gerechtigkeit hat so ein System für mich nicht mehr das Geringste zu tun.




    LiFe schrieb am 16.08.2017 22:15 Uhr: Andre Ludwig schrieb am 16.08.2017 21:42 Uhr:Ist doch gut, wenn Touristen nach Albanien kommen. Vielleicht gibt es Hoffnung, dass sich das Land verbessert und die Kriminalität abnimmt.

    Trotzdem sind einige Kriminelle, die das Land massiv in der Entwicklung schädigt. Ich habe sogar gelesen, dass ein Drogenbaron Bürgermeister geworden ist. Eine Schande!

    T
    eddy schrieb am 16.08.2017 22:32 Uhr: Ich denke, der selbsternannte "Flüchtlingsrat" steht genauso wenig über dem Gesetz, wie es die Kirchen mit ihrem Kirchenasyl tun dürften. Wenn jemand nur lange genug die Justiz strapaziert, was ja keine Kunst ist, gilt er/sie aufgrund der langen Verweildauer als gut integriert. Selbst wenn es so wäre, der Aufenthalt war nicht rechtmäßig. Vielleicht muß man dem Gesetz zumindest hin und wieder mal Geltung verschaffen, auch wenn der NDR mal wieder bei seinem Lieblingsthema die Tränendrüse drückt. P.S. Albanien war Aspirant für EU-Mitgliedschaft - dahin darf nicht abgeschoben werden?


    Einzelfälle schrieb am 16.08.2017 22:39 Uhr: Der NDR könnte ja mal die Zahl der Ausreisepflichtigen den tatsächlich ausreisenden und abgeschobenen gegenüberstellen. Die "Berichterstattung" ist da immer besonders emotional und manipulativ. Es kann kaum die Aufgabe der BRD sein, die Erwartungshaltungen sämtlicher Bewohner des Balkan sowie des vorderen und mittleren Orient + Oakistan u. Bangladesh zu erfüllen.


    Einzelfall schrieb am 16.08.2017 22:46 Uhr:
    @ Marc Holländer 21:34 - der Anzahl nach ist das sicher kein Problem - findet ja auch schon statt.


    Es ist unser alles Geld schrieb am 16.08.2017 23:02 Uhr: LiFe schrieb am 16.08.2017 22:15 Uhr:
    Trotzdem sind einige Kriminelle, die das Land massiv in der Entwicklung schädigt. Ich habe sogar gelesen, dass ein Drogenbaron Bürgermeister geworden ist. Eine Schande!

    LiFe, Wir sind keine Weltpolizei und auch kein Schlaraffia Land, wir können nur Geld ausgeben, was zuvor auch teils durch harte Arbeit verdient wurde und die haben ein Recht darauf, das mit ihren Geld zweckmäßig und Sparsam umgegangen wird!

    Marc Holländer schrieb am 16.08.2017 21:34 Uhr: Eigentlich sollte es bei jeder erfolgreich abgeschobener Familie/Einzelperson einen NDR-Artikel geben. Die einen wären dann zufriedener mit Regierungen/Behörden, die anderen würden mehr Mitgefühl mit Einzelschicksalen entwickeln.

    "Wirtschaftsmigranten" von Mitteleuropa fernzuhalten, wird auch den Deutschen immer mehr Geld kosten. Denn alle Fluchtwege dicht zu machen und vielen Millionen Menschen in ihren Herkunftsländern das Überleben zu sichern, ist nicht zum Nulltarif zu haben. Das wissen sogar inteliigente Köpfe der AfD. Leider geben das nur wenige zu.


    Andre Ludwig schrieb am 16.08.2017 21:42 Uhr: Wieso sollte einem dieser Fall leid tun?
    Albanien ist doch ein schönes Land, ich plane dort unseren nächsten Sommerurlaub!
    Was für ein Asylgrund sollte es für Albaner überhaupt geben?


    Oh schrieb am 16.08.2017 21:58 Uhr: Gott ! Was für eine tendenziöse und vor allem politische Reportage ! Kann ich auf neutrale Berichterstattung hoffen? Order ist der NDR nur noch links ?

    nachdenkender Rentner schrieb am 16.08.2017 22:01 Uhr: Die Abschiebung der zuständigen Sachbearbeiter incl. ihrer Vorgesetzten nach Albanien erfolgt dann spätestens in der kommenden Woche, da für diesen Job ungeeignet.

    Tja, wenn doch einmal deutsche Beamte für den Mist den sie ständig verzapfen auch mal gerade stehen müssten.


    rechtundgesetz schrieb am 16.08.2017 22:14 Uhr: Als böse herz und mitleidlos, wahrscheinlich rechts, wenn nicht gar Nazi behaftete Individuen werden oft die noch mit Verstand und Übersicht gesegneten Warner beschimpft und verunglimpft. Erst wenn es dann an die eigene Substanz durch finanzielle Belastungen welche nach den Wahlen mit Sicherheit kommen werden (Milliardenbeträge sind aufzubringen dank ungebremster Zuwanderung) wird ein breiteres Umdenken stattfinden.
    Recht und Gesetz haben auf jeden Fall Vorrang vor emotional ins Feld geführten Versuchen wohlbegründet rechtliche Entscheidungen rückgängig machen zu wollen. Wenn es regelmäßig soweit kommen sollte, dann gute Nacht! Gesetzlosigkeit, Chaos, Anarchie und schließliche Unregierbarkeit werden die üblen Folgen sein.

    Bin ja so Großzügig mit anderen ihr Geld schrieb am 16.08.2017 20:48 Uhr: @Bianca Sperber schrieb am 16.08.2017 19:56 Uhr:
    Zu den übrigen Kommentaren: Sie kannten diese Menschen offensichtlich nicht!

    Muss man das? Hier wurden die Tatsachen beschrieben das sollte doch reichen! Sie dürfen diese Familie gerne auf ihren Kosten aufnehmen, oder was spricht dagegen?


    Harald aus Bayern schrieb am 16.08.2017 20:49 Uhr: @Bianca Sperber,

    natürlich kennen viele Kommentatoren die Familie nicht.
    Aber es gibt Gesetze und die müssen durchgesetzt werden.
    Es tut mir manchmal auch leid, dass Flüchtlinge abgeschoben werden, die hier in Deutschland im Fußballverein gern gesehen werden oder gute Kumpels sind usw.
    Aber... wir können uns das nicht mehr leisten, solange deutsche Bürger nicht mehr ausreichend versorgt werden. Das wird immer vergessen.
    Wenn der Mann in dieser Familie nicht ein "Jobangebot", sondern einen Job gehabt hätte, würde ich anders argumentieren.Wobei ich voraussetze, dass er mit seinem Job seine Familie ernähren kann.

    Jetzt sehe ich nur Scheinargumente.
    Vielleicht sollte ich "Jobangebote" verkaufen, ist bestimmt lukrativ.
    Albanien bewirbt sich um EU Beitritt, dann ist es wohl unwahrscheinlich, als Albaner Asyl zu beantragem.
    Berechtigte Abschiebungen sollten durchgesetzt werden, und davon sind wir noch weit entfernt, durch Klagen usw. auf Kosten der deutschen Allgemeinheit.
    Wer hilft eigentlich der Oma, die 540 Euro Rente bekommt und nur durch die Tafel überleben kann?
    Von Smartphone, freier Wohnung, Taschengeld, diverser weiteren Hilfen, kann sie nur träumen.
    Wenn es dieser Oma uneingeschränkt gut geht, dann können wir meinetwegen Geld für Wirtschaftsflüchtlinge ausgeben.
    Sind wir schon soweit???


    denker schrieb am 16.08.2017 21:14 Uhr: @Bianca Sperber: Ob man einen Menschen kennt oder nicht ist völlig egal. Hier greifen ausschliesslich die Regeln zum Asylverfahren.
    Wenn das kennen eine Rolle spielt kennt bald immer einer einen anderen.
    Ich schließe mich den Kommentatoren an.


    Kieler Sprotte schrieb am 16.08.2017 21:18 Uhr: Menschlich habe ich volles Verständnis dafür, dass man sich über das Vorgehen des Kreises aufregt. Wenn aus Schlampigkeit Akten nicht übersandt werden, ist das gerade in einem Fall, in dem es um das Schicksal von Menschen geht, nicht zu entschuldigen!!!

    Im Ergebnis hätte aber wohl auch eine Entscheidung der Härtefallkommission nichts geändert. Albanien ist ein sicheres Herkunftsland. Der Asylantrag der Betroffenen ist in einem rechtsstaatlichen Verfahren abgelehnt worden. Und das bedeutet, dass diese Menschen Deutschland verlassen müssen.

    Wer unseren Schutz braucht, der soll ihn ohne wenn und aber bekommen. Wer ihn allerdings nicht braucht, der hat nun mal kein Recht zum Aufenthalt. Und da hilft aus meiner Sicht auch der Hinweis auf eine gute Integration nichts. Integration ist kein Asylgrund. Und auch wenn die Schicksale der Betroffenen einen berühren, muss der Rechtsstaat seine rechtsstaatlich getroffenen Entscheidungen auch durchsetzen. Zugunsten, aber eben auch zu Lasten der Betroffenen.
    Recht hat eben nicht immer etwas mit gefühlter Gerechtigkeit zu tun.



    Aufklärer schrieb am 16.08.2017 21:27 Uhr: Wenn der Vater ein Jobangebote hat, dann könnte er aus Albanien ein Arbeitsvisa beantragen und dann, wenn er für seine Restfamilie sorgen kann, alle nachholen. Der Asylantrag war eine Schnapsidee und nicht erfolgversprechende. Recht muss durchgesetzt werden




    Daddel schrieb am 16.08.2017 20:13 Uhr: Einige scheinen den Begriff Rechtsstaat ebensowenig zu kennen wie Willkürverbot. Aber gegen Ausländer herzen ist ja in gewissen Kreisen das, was beherrscht wird.


    Mitleser schrieb am 16.08.2017 20:15 Uhr: @Bianca Berger

    Aha wenn ich jemand kenne brauche ich Gesetze also nicht beachten?!
    Na da schaue ich doch mal ob ich in meinem Freundeskreis den einen oder anderen Einbrecher und Bankräuber decken kann.
    Ehe sie mir jetzt vorwerfen ich würde Äpfel mit Birnen vergleichen, empfehle ich ihnen §14 Aufenthaltsgesetz zu lesen illegale Einreise ist eine Straftat, genau wie Raub und Einbruch.


    Klaarer schrieb am 16.08.2017 20:22 Uhr: In Albanien kann man ein Arbeitsvisum beantragen, konnte man seit den EU-Beitritt . Man muß hier in Deutschland kein Asyl deswegen
    beantragen . Albanien ist zwar ein armes Land aber das ist kein Asyl
    grund . Wir bekommen noch viele arme Menschen und die werden hierbleiben.


    Richtig schrieb am 16.08.2017 20:36 Uhr: Es wurde hier richtig nach Recht und Gesetz gehandelt. Somit ist alles richtig und es sollte genau so weiterverfahren werden. Die Familie wurde sicher vorher um freiwillige Ausreise gebeten....

    Amtmann Gedeon schrieb am 16.08.2017 20:39 Uhr: Die Behörde macht grundsätzlich keine Fehler. Mir sind keine bekannt. Basta damit.




    Bianca Sperber schrieb am 16.08.2017 19:55 Uhr: "Sowas kann passiere"... Soso!... Dann machen Sie diesen Fehler wieder gut (das geht eigentlich nicht, denn wenn diese zauberhaften Menschen noch nicht traumatisiert waren, sind sie es spätestens jetzt) und holen Sie diese Familie sofort wieder zu uns zurück! Jeder Bürger wird für Fehler schließlich auch vom Staat zur Rechenschaft gezogen!



    Spoiler schrieb am 16.08.2017 19:56 Uhr: Endlich wird mal ein bestehendes Gesetz durchgesetzt.Diese Familie wird sicherlich durch die Behörden vorher zu einer freiwilligen Ausreise,aufgefordert worden.Wenn sie dem nicht freiwillig nachgekommen ist,dann muß eben nachgeholfen werden.Und immer mit diesen Mitleideffekt spielen,bringt nichts.Dann brauchen wir keine Asylgesetze mehr und jeder kann kommen und sich was vom Sozialkuchen abschneiden.Meines Erachtens sind die Behörden sowieso zu lasch,Ausreiseverpflichtete abzuschieben.Es muß viel härter durchgegriffen werden,anstatt auf die Tränendrüse zu drücken!!!


    Bianca Sperber schrieb am 16.08.2017 19:56 Uhr: Zu den übrigen Kommentaren: Sie kannten diese Menschen offensichtlich nicht!


    N. Klüver schrieb am 16.08.2017 19:59 Uhr: Beide Eltern haben gearbeitet! Der Vater als LKW Fahrer und hatte eine Chance auf eine Ausbildung!! Das eine Abschiebung an sich ok ist - bezweifelt hier keiner! Sondern die Vorgehensweise. Durch den Härtefall hätte die Familie noch nicht abgeschoben werden dürfen und da gibt es keinen Grund zur Diskussion!


    Landmaus NF schrieb am 16.08.2017 20:09 Uhr: Man kann über eine Rechtmäßigkeit der Abschiebung sicherlich diskutieren. Aber das "Verlorengehen" solcher E-Mails so einfach abzutun ist menschenunwürdig. Es geht hier um Menschenleben. Da kann man nicht einfach eine E-Mail nicht zur Akte nehmen und sagen, es kann mal vorkommen. Ich hoffe, grundsätzlich wird dort sorgfältiger gearbeitet. Nicht nur im Hinblick auf Asyl!




    Mitleser schrieb am 16.08.2017 19:19 Uhr: Puhhh da wird aber wieder auf die Tränendrüse gedrückt, gut integriert, eine Tochter eine Ausbildung in Aussicht, und ein Kind spricht kein Wort albanisch ganz toll.
    Aber es sind illegale Einwanderer gewesen deren Asylantrag abgelehnt wurde und nun hat man Recht und Gesetz durchgesetzt und sie in ein Land zurückgebracht, welches immerhin seit 2014 EU-Beitrittskandidat ist. Ich verstehe nicht warum sich der Kreis Plön in irgendeiner herbeigeredeten Art und Weise schuldig gemacht haben soll.
    Ich für meinen Teil danke den Damen und Herren der Polizei und der Ausländerbehörde das sie mein Vertrauen in den Rechtsstaat stärken.


    Rentner schrieb am 16.08.2017 19:43 Uhr: Dem kann ich mich nur anschließen.


    Matthias27 schrieb am 16.08.2017 19:45 Uhr: Ich kann nur dieser Auffassung zustimmen. Die Familie erhielt kein Asyl, also ist sie zur Ausreise verpflichtet. Da der Vater keine Arbeit hatte, lag die Familie als nur dem Steuerzahler zur Last. Und in unserem Sozialstaat ist es ja ein leichtes von dem Geld der Steuerzahler zu leben. Wenn die Bürger von Kirchbarkau diese Familie wieder haben wollen, sollen sie auch für die Kosten aufkommen und nicht der Steuerzahler. Es gibt so viele arme Deutsche Rentner in diesem Land, die unterstützt werden müßten, aber nicht unterstützt werden. Es ist alles eine verkehrte Welt. Wir können nicht das Sozialamt der ganzen Welt sei.


    Bvisi aus Duisburg schrieb am 16.08.2017 19:48 Uhr: Moin, Moin,

    die von Ihnen in der Sendung interviewte "Spezialistin" scheint den Fall von Bisi und Ihrer Familie aus Duisburg nicht zu kennen.
    Dieses Mädchen wurde vor einigen Monaten auch dank behördlicher Fehlleistung aus der Klasse heraus abgeschoben. Von Mitschülern und Politikern gab es Bemühungen das die Familie zurück kehren darf. Diese waren erfolgreich Bvisi ist zurück in Duisburg und kann weiter zur Schule gehen. Dieses bevor 30 Monate verstrichen sind. Also Jungs und Mädels, stellt ganz fix einen Kontakt zu den Leuten in Dusiburg her und lasst Euch erzählen wie die Mitschüler das geschafft haben. Den "kompetenten" Beamten im Amt, denen ich jetzt auf keinen Fall Ausländerfeindlichkeit unterstelle, kann man nur auf die Füße treten.

    Schönen Gruß

    Peter Wiersbin, der leider aus beruflichen Gründen nicht mehr in SPO leben kann.

    Richtig schrieb am 16.08.2017 19:50 Uhr: genau so ist es, wenn wir nicht aufhören, werden wir unser Sozialsystem komplett für alle abschaffen müssen, weil es zu sehr als Magnet wirkt. Es gibt viele Deutsche, insbesondere Rentner die mit 700€ im Monat auskommen müssen. Also schluss damit, Merkel hat es auch verstanden und wird sowas wie 2015 nicht nochmal veranstalten!

    http://www.ndr.de/nachrichten/schles...iebung762.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: NDR: Abschiebung vorbildlich integrierter Albaner

    Albaner sind keine Zierde der Menschheit und kein Land sollte es sich antun solche Leute aufzunehmen. Trotzdem finden sich natürlich Gutmenschen, die auch vor keiner Lüge zurückschrecken...........

    Die Familie war zum Jahreswechsel 2014/2015 nach Deutschland gekommen. Vater und Mutter sollen in ihrer Heimat von Kriminellen bedroht worden sein.
    Kriminelle? Warum können diese Leute dann nicht einfach in eine andere albanische Stadt ziehen? Eine ziemlich dumm konstruierte Lüge



    ......nach der Ankunft wurde die Familie der Gemeinde Kirchbarkau im Kreis Plön zugewiesen. Dort soll die Familie nach Angaben des Pastors, der Nachbarn und der Schule inzwischen gut integriert sein.

    Was für ein Blödsinn! Nach 1,5 Jahren integriert? Die meisten Türken sind es selbst nach 50 Jahren nicht, warum also sollen nun ausgerechnet Albaner nach wenigen Monaten integriert sein?


    Alle sprechen inzwischen Deutsch.
    Gestammelte Wortfetzen vielleicht aber sicher keine Deutschkenntnisse die zur Verständigung reichen.



    Der Vater hatte ein Jobangebot, eine der Töchter eine Ausbildung in Aussicht.
    "Angebot" ......"in Aussicht".... alles sehr schwammig. Tatsache ist, der Vater hat nie gearbeitet, und die Tochter erzählt nach alter, orientalischer Tradition Märchen.





    Das jüngste Kind spricht gar kein Albanisch.
    Selbst wenn dem so wäre, ist es völlig unwichtig. Wenn jemand nach Deutschland kommt ist es doch auch kein Hindernis wenn er kein Deutsch kann. Außerdem ist es völliger Quatsch so etwas zu behaupten. Entweder ist das jüngste Kind 6 Monate alt und spricht ohnehin nicht, oder der Pastor, der das alles erzählt, lügt wie gedruckt. Jedes Kind wächst zu Hause mit der Sprache seiner Eltern auf. Viele in Deutschland geborene Türken kommen zum ersten Mal mit der deutschen Sprache in Kontakt, wenn sie zur Schule gehen und die Lehrer nicht verstehen.




    --------------------------------------------

    Es sollte mich absolut nicht wundern, wenn diese Familie in ein paar Tagen wieder zurück ist. Die Kieler Nachrichten schreiben.....

    Kirchbarkau

    . Beschämend, skandalös, unmenschlich, unprofessionell – so bezeichneten empörte Bürger das Verhalten der Plöner Ausländerbehörde. Zwar hatte diese die Abschiebung wegen des Härtefall-Antrags noch gestoppt – doch da war es schon zu spät, die Familie schon im Flugzeug nach Albanien.
    Dass die Ausländerbehörde vor dem Votum der Härtefallkommission existenzielle Fakten für die Familie geschaffen hat, nannte der stellvertretende Flüchtlingsbeauftragte Torsten Döhring ein eklatantes Verwaltungsfehlverhalten. „Das widerspricht nicht nur der üblichen Praxis der Ausländerbehörden mit Härtefall-Ersuchen, sondern auch dem Erlass des Innenministeriums vom 2. Mai 2016.“

    Aminata Touré, Flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen, sagte, die Ausländerbehörde hätte unabhängig vom Härtefall-Ersuchen ihren Ermessensspielraum nutzen können, wie es im Koalitionsvertrag als Kurs der Jamaika-Koalition stehe. „Gerade Menschen, die gut integriert sind und Aussicht auf eine Anstellung oder Ausbildung haben, müssen wir die Möglichkeit auf eine Bleibeperspektive zusichern.“

    Die Flüchtlingspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Serpil Midyatli, kündigte an, genau hinzuschauen, ob der Fall Plön der Anfang einer verschärften Abschiebepraxis im Land ist. „Ich ermutige alle Helfer, sich nicht zurückzuziehen, sondern sich rechtzeitig vor Abschiebungen zu melden.“
    Scharfe Kritik kam vom Flüchtlingsrat. Das Agieren des Kreises sei unverhältnismäßig, das Ignorieren der Härtefallkommission skandalös. „Dass Familien mit minderjährigen Kindern und traumatisierten Eltern nachts von der Polizei abgeholt werden, war in der Vergangenheit in Schleswig-Holstein verpönt und spricht auch für die Härte der zuständigen Ausländerbehörde“, sagte Jasmin Azazmah. Der Flüchtlingsrat unterstütze die Forderung von Bürgern an den Kreis Plön, die Voraussetzungen für eine Rückkehr zu schaffen. Dies ist sehr schwierig, nach Meinung von Torsten Döhring aber über eine Betretenserlaubnis denkbar.
    Anton Helmke aus Kirchbarkau war mit einer Tochter der Familie C. befreundet. Wenige Minuten vor dem Abflug bekamen er und andere Freunde noch diese Nachricht von ihr: „Durch Euch bin ich ein ganz anderer Mensch geworden. In der drei Jahre langen Freundschaft habe ich mit Euch vieles erlebt und viele Sachen von Euch gelernt. Ich bin Euch für alles so dankbar.“ Für Anton und die anderen Freunde ist die Abschiebung "ein Verlust, den wir nicht verstehen können".
    http://www.kn-online.de/News/Aktuell...lie-C.-zurueck

    .....sicherlich drängten sich die Linken und Grünen vor die Mikros um ihre Betroffenheit zu bekunden. Der Normalbürger dürfte ganz froh sein, diese Sozialschmarotzer los zu sein. Immerhin eine 6-köpfige Familie. Da fließen mehr als 2000 Euro monatlich. Ein arbeitender Familienvater mit Mindestlohn würde 500 Stunden monatlich dafür arbeiten müssen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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