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    Kln: Lususherherge fr Flchtlinge

    Pro Flchtling Renovierungs- und Kaufpreiskosten von 66.666,-- Euro, also den Preis einer besseren 1-Zimmer-Wohnung in Kln (1-Zimmer-Wohnungen und Appartements bekommt man selbst auf den Plattformen, die berteuert anbieten, bereits fr 40.000,-- Euro).



    Von MARKUS WIENER | Voil, es ist angerichtet: Wo frher Bud Spencer und Diego Maradona nchtigten oder Christoph Daum Schlaf und anderes suchte, knnen es sich ab sofort bis zu 150 mnnliche Merkel-Ehrengste bequem machen: Das ehemalige 4-Sterne-Bonotel in Klns Nobelviertel Marienburg hat seine Pforten exklusiv fr allein reisende Mnner aus aller Herren Lnder neu geffnet. Mit Kosten von rund 10 Millionen Euro fr die Stadt Kln – noch bevor berhaupt der erste Neubrger eingezogen ist.

    Der Stadt Kln ist eben nichts zu teuer fr weitgereiste abenteuerlustige Mnner, die bekanntlich „Wertvolleres als Gold“ zu uns bringen. Da wollte sich das Klner Wohnungsamt nicht lumpen lassen und scheute selbst 5,8 Millionen Euro Ankaufspreis nicht. Auch weitere 3,4 Millionen Euro fr Umbau- und Renovierungsarbeiten waren kein Problem in einer Stadt, in der laut Aussage der CDU-Vertreterin im Sozialausschuss Geld bei der Unterbringung von „Flchtlingen“ keine Rolle spielen drfe.


    Die exklusiv fr Mnner vorbehaltene Unterkunft kann sich dementsprechend sehen lassen: In der Luxuslobby empfangen exquisite Wandgemlde und Marmorbden die gestressten Neuankmmlinge, whrend es die Sozialberatung dann in der „Piano-Lounge“ gibt. In den meisten Zimmern und Suiten wurde liebevoll das gediegene Mobiliar beibehalten.

    Brandschutz, Wasserleitungen und alte Teppichbden – zuvor jahrelang gut genug fr zahlende Gste eines 4-Sterne-Hotels – wurden von der Stadt dagegen kostspielig erneuert. Dass fr die Zerstrung dutzender Arbeitspltze durch die zwangsweise erfolgte Einstellung des noch laufenden Hotelbetriebes weitere 700.000 Euro an Ablse fr den letzten Pchter fllig wurden, setzt dem Ganzen die Krone auf.

    Der Leiter des Klner Wohnungsamtes, Josef Ludwig, will trotz allem nichts von Steuergeldverschwendung wissen. Das Bonotel als Luxusherberge fr „Flchtlinge“ rechne sich immer noch: Die fiktive Anmietung eines entsprechenden anderen Gebudes auf 20 Jahre wre wesentlich teurer geworden. Um was fr ein fiktives Gebude es sich bei diesem absurden Rechenmodell wohl handelt? Das Steigenberger am Dom? Die Kranhuser am Rhein?

    Wie wrs denn stattdessen mit einer alten frei stehenden Kaserne oder Wohncontainern? Ob sich die ehemalige Luxusherberge dann immer noch fr die Stadt „gerechnet“ htte und ob berhaupt die laufenden Betriebs- und Unterhaltskosten (und die Schlussrenovierung) in Ludwigs famoser Theorie beinhaltet sind, bleibt ebenfalls das Geheimnis des stets verbindlich-jovial auftretenden Spitzenbeamten. Es ist ja auch nicht sein Geld …
    http://www.pi-news.net/koeln-10-mill...nge-eroeffnet/

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    Kln Umbau des Bonotel zur Flchtlingsunterkunft abgeschlossen

    Lange hat es gedauert, und um einige Millionen Euro teurer als ursprnglich geplant ist es auch geworden: Doch nun ist der Umbau des ehemaligen Bonotel an der Bonner Strae abgeschlossen, am Mittwoch sollen die ersten der maximal 150 Bewohner – ausschlielich alleinreisende Mnner – einziehen. Sie erwartet eine Flchtlingsunterkunft mit Hotel-Ambiente: Die ehemalige Lobby der Luxusherberge, in der in den 80er und 90er Jahren so illustre Gste wie Bud Spencer, Diego Maradona oder Larry Hagman abstiegen, ist nahezu unverndert – inklusive Wandgemlde und Marmorboden. Auch das Mobiliar in den 93 Einzel- und Doppelzimmern wurde weitgehend bernommen.

    Doch hinter dem Tresen mit den Schlsselfchern werden knftig Mitarbeiter des Betreibers DRK oder die Security der Adlerwache stehen. In der „Piano-Lounge“, von der noch ein geschwungener Schriftzug kndet, findet bald Sozialberatung an nchternen Schreibtischen statt. Statt Restaurantbetrieb gibt es Gemeinschaftsverpflegung, und das Schwimmbad im Keller ist ebenso gesperrt wie die groe Dachterrasse im siebten Stock.

    Zur Vorstellung der Unterkunft am Montag hatte der fr die Flchtlingsunterbringung zustndige Wohnungsamtsleiter Josef Ludwig ein Stck Wasserrohr mitgebracht. Ein Anschauungsobjekt mit groer Symbolkraft, steht es doch fr die zahlreichen Fehlschlge, die die Kosten fr Ankauf und Umbau des Hotels explodieren lieen – auf letztendlich 9,2 Millionen Euro.

    Im Juni 2014 hatte die Verwaltung das Gebude im Zuge einer Zwangsversteigerung erstanden. Der Kaufpreis in Hhe von 5,8 Millionen Euro erschien der Stadt, die damals wegen des Flchtlingszustroms unter erheblichem Druck stand, gerechtfertigt, zumal sie damit rechnete, die Unterkunft zeitnah fertigstellen zu knnen. Doch daraus wurde nichts. Erst machte der Pchter des Hotels ein Strich durch die Rechnung: In einem monatelangen Gerichtsverfahren erstritt er eine Ablsesumme von 700.000 Euro. Dann stellte sich heraus, dass der Brandschutz des 1984 erbauten Gebudes nicht mehr den aktuellen Auflagen entsprach. Die Nachrstung lie die Sanierungskosten auf 1,2 Millionen Euro in die Hhe schieen und fhrte zu weiteren Verzgerungen

    Kurz vor der geplanten Inbetriebnahme im Mai 2016 schlielich sorgte ein Wasserrohrbruch fr den nchsten Rckschlag. Bei der Reparatur wurde festgestellt, dass die Rohre mit einem sehr gesundheitsschdlichen Material abgedichtet worden waren. Fr weitere 1,5 Millionen Euro mussten smtliche Wasserleitungen ausgetauscht werden.
    Ankauf des Hotels rechnet sich immer noch

    „Wir haben viel Lehrgeld bezahlt“, sagte Amtsleiter Ludwig, der die Entscheidung zum Ankauf des Hotels am Montag dennoch erneut verteidigte. „Es war aus damaliger Sicht richtig, weil wir sehr viele Flchtlinge in kurzer Zeit unterbringen mussten. Und wir wrden heute wieder so entscheiden.“ Die Verwaltung hat eine Wirtschaftlichkeitsrechnung vorgelegt, derzufolge ein Kauf immer noch 6,5 Millionen Euro gnstiger sei als die Anmietung eines fiktiven anderen Gebudes ber einen Zeitraum von 20 Jahren.
    http://www.ksta.de/koeln/koeln-umbau...ossen-28167312

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    Die Vorgeschichte. Man hat einen gut funktionierenden und laufenden Betrieb einfach dichtgemacht. Die 4 Sterne des Hotels waren besttigt. Die nun arbeitslosen ehemaligen Angestellten des Betriebs werden auf die Kostenliste der Flchtlingsunterkunft kaum aufgebnommen.

    Flchtlingsunterkunft in Marienburg

    Hotelchef rgert sich ber die Stadt

    Kln -

    Der Marienburger Hotelchef Andreas Degen ist emprt ber das Verhalten der Stadtverwaltung. In einer knappen Mitteilung hatte diese am Mittwoch erklrt, dass sie bei einer Zwangsversteigerung „das frhere Marienburger Bonotel“, ein „frheres Vier-Sterne-Haus“ gekauft habe. Tatschlich ist das Hotel an der Bonner Strae 478 jedoch bis heute vollstndig in Betrieb.

    „Ich bin sehr verrgert, dass die Stadt Behauptungen aufstellt, die annehmen lassen, wir seien insolvent oder htten geschlossen“, sagte Degen, geschftsfhrender Gesellschafter der Marienburger Bonotel Hotelbetriebsgesellschaft. Der Pachtvertrag laufe noch bis zum Jahr 2019. „Danach haben wir zudem ein Optionsrecht auf weitere fnf Jahre“, so Degen. Sollte die Stadt ein Sonderkndigungsrecht in Anspruch nehmen, bleibe der Betrieb bis Ende des Jahres bestehen. Der Status als Vier-Sterne-Hotel wurde dem Betreiber im Dezember 2013 offiziell besttigt.
    5,8 Millionen Euro Kaufpreis

    Die Stadt hat nach Informationen des „Klner Stadt-Anzeiger“ 5,8 Millionen Euro fr das Gebude bezahlt. Nach einem Umbau soll das Haus knftig als Flchtlingsunterkunft dienen. Der Kauf erfolgte offenbar relativ berstrzt: OB Jrgen Roters und - wie vorgeschrieben - ein weiteres Ratsmitglied hatten die Teilnahme an der Zwangsversteigerung per Dringlichkeitsverordnung genehmigt. Aus einem Verwaltungsdokument, das dem „Klner Stadt-Anzeiger“ vorliegt, geht hervor, dass Roters bereit war, ein Hchstgebot von 8,28 Millionen Euro abzugeben, um etwaigen Mitbietern zuvorzukommen. Der geschtzte Verkehrswert liegt bei 6,9 Millionen Euro.

    In dem 4000 Quadratmeter groen Gebude befindet sich der Hotelbetrieb mit 93 Zimmern. Es handelt sich um 55 Einzel- und 34 Doppelzimmer sowie vier Suiten. Im hinteren Teil liegt ein Brotrakt, den andere Mieter belegen. Ein Gutachter des Amtsgerichts hatte Baumngel festgestellt. Dazu gehren unter anderem Risse im Putz und Nsseeinwirkungen. Die Stadt hatte kalkuliert, dass ein Kauf des Hauses gnstiger sei als eine Ersteigerung durch einen Dritten, von dem das Gebude gemietet werden knnte. Das htte innerhalb von 20 Jahren 11,08 Millionen Euro gekostet.

    Fr den bevorstehenden Umbau zur Flchtlingsunterkunft wird mit einer Investition von etwa 500.000 Euro gerechnet. Insgesamt sollen bis zu 200 Menschen in dem Gebude unterkommen. Das wre ein klarer Versto gegen die eigenen stdtischen Leitlinien, die maximal 80 Bewohner pro Standort vorsehen. Die Sozialverwaltung stellt fest, dass ein Standort fr 200 Flchtlinge einer „intensiven sozialarbeiterischen Begleitung“ bedrfe, weshalb zwei Vollzeitstellen fr Betreuer ntig seien. Unklar bleibt, ob die Hotelzimmer, die ber Bder verfgen, auch mit Kchen ausgestattet werden. Sozialdezernentin Henriette Reker wollte sich am Donnerstag nicht zu den Vorgngen uern.

    Eigentmer des Gebudes waren bislang der im September 2012 verstorbene Ronny Sporn und der langjhrige Dorint-Chef Herbert Ebertz, der im Februar 2013 starb. Seit Anfang 2012 stand das Haus unter Zwangsverwaltung, was nun zur Versteigerung fhrte.
    http://www.ksta.de/koeln/rodenkirche...-stadt-2275024

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    Einzelschicksale, die dem Wohl der Flchtlinge weichen muten. Damals war Frau Reker noch Sozialdezernentin :

    Kln -

    Geschftsfhrer Andreas Degen (38) steht fassungslos in der Lobby seines Hotels. Ein Vier-Sterne-Haus, 93 Zimmer, Restaurant und Wellness-Bereich. Ein gut laufender Traditionsbetrieb in Marienburg, vor 30 Jahren erffnet.

    Doch das „Bonotel“ ist bald dicht – die Stadt hat das Gebude gekauft, will es in ein Flchtlingsheim umwandeln. Ende des Jahres stehen 32 Mitarbeiter auf der Strae.

    Es wirke wie eine „feindliche bernahme“, sagt Hotelier Degen dem EXPRESS.

    Nach dem Tod der Grundstcks-Gesellschafter stand das Hotel unter Zwangsverwaltung, bei einer Versteigerung vorm Amtsgericht griff die Stadt fr 5,8 Millionen Euro zu. Danach offenbarten die Beamten ihre Plne fr das 4000-qm-Gebude.

    „Es gab Mitbewerber fr das Grundstck, die den Hotelbetrieb weiterfhren wollten, die wurden aber berboten“, sagt Degen enttuscht.

    Sozialdezernentin Henriette Reker erklrte, die Stadt knne ein solches Immobilienangebot nicht ablehnen. Kln sei verpflichtet, weitere Flchtlinge aufzunehmen. In das Hotel, das umgebaut und noch 2015 erffnet werden soll, passen bis zu 200 Bewohner.

    Die Angestellten haben eine Kndigungsschutzklage eingereicht. Der Betrieb war eigentlich bis 2019 per Pachtvertrag gesichert, mit Option auf weitere fnf Jahre.

    „Ich habe erst im April hier begonnen“, sagt Rezeptionist Jan Maus (39): „Es ist schwer, jeden Tag an der Rezeption zu stehen und zu lcheln, als sei nichts geschehen“.

    Frhstcksdame Heidi Labrenz (52) frchtet, in ihrem Alter keinen neuen Job mehr zu finden. „Gerade im Service ist das doch fast unmglich“, seufzt sie. Der Klner Hotel- und Gaststttenbetrieb kritisiert scharf, dass die Stadt Kln in einen laufenden Betrieb eingreift.

    Anwalt Ralf Friedhofen vertritt beim Verfahren vorm Arbeitsgericht den Hotelier. Degen will seinen Mitarbeitern nicht kndigen, hat aber keine andere Wahl. Er ist selbst bald arbeitslos.

    Der Anwalt will Oberbrgermeister Jrgen Roters als Zeugen laden. „Dann kann Herr Roters vielleicht erklren, warum die Stadt einen gut laufenden Betrieb einfach plattmacht“, sagt der Hotelier.
    http://www.express.de/koeln/-bonotel...ren-job-688874

    - - - Aktualisiert oder hinzugefgt- - - -

    Ebenfalls noch zur Vorgeschichte gehrend und einen groen Bogen zu einem jetzigen Artikel des Express schlagend. Die Stadt behauptet nmlich, das Gebude sei marode (letzter Satz dieses Artikels). Eine Lge.

    Die Stadt wird lnger als geplant warten mssen, das Bonotel in Marienburg als Unterkunft fr Flchtlinge nutzen zu knnen. Ursprnglich wollte sie das Haus, das sie bei einer Zwangsversteigerung fr 5,8 Millionen Euro erworben hatte, vom Jahreswechsel umbauen, um dort bis zu 200 Menschen einzuquartieren. Deshalb hatte sie gleich nach dem Erwerb der Bonotel Hotelbetriebsgesellschaft mbh gekndigt.

    Die weigert sich aber, das Haus zu rumen; die Stadt hat deshalb geklagt. Im Prozess um die Herausgabe der Immobilie terminierte Dirk Eer, Vorsitzender der 28. Zivilkammer des Landgerichts, am Mittwoch die Verkndung der Entscheidung auf den 4. Mrz 2015. Zuvor sollen beide Parteien, die auf ihren Positionen beharren, Stellung zu offenen Fragen nehmen.

    Zentral geht es darum, ob der Leiter des Liegenschaftsamtes berechtigt war zu kndigen. Eigentlich drfe eine solche Kndigung nur vom Oberbrgermeister oder den Dezernenten als seinen Stellvertretern ausgesprochen werden, sagte Eer. Dies knne ein Amtsleiter ohne explizite Bevollmchtigung nur dann tun, wenn es bliche Praxis in Kommunen sei. Das muss die Stadt nun nachweisen. Deren Rechtsbeistand Michael Schu machte deutlich, dass die Kommune keinesfalls nachgeben und bei Bedarf eine Kndigung wegen mutmalich eigenmchtiger Pachtminderung nachschieben werde: „Wir bentigen die Flche, das steht jeden Tag in der Zeitung.“

    Anwalt Ralf Friedhofen, der Bonotel-Geschftsfhrer Andreas Degen zur Seite steht, betonte, sein Mandant wolle die Vier-Sterne-Herberge mit 89 Zimmern unbedingt weiterbetreiben. Passende andere Immobilien gebe es nicht, 32 Arbeitspltze stnden auf dem Spiel. Die Hotel-Gesellschaft hat Widerklage eingereicht – mit schlechten Erfolgschancen, wie Richter Eer sagte. Unter anderem beanstandet die GmbH, die Stadt habe unwahre Behauptungen ber den angeblich maroden Zustand des Gebudes verbreitet. Eer unterstrich, dies sei als subjektive Einschtzung und „Meinungsuerung“ zulssig gewesen
    http://www.ksta.de/koeln/rodenkirche...aeumung-618642

    Diese Lge greift der Klner Express nun auf und zeichnet ein vllig anderes Bild, wobei der Artikel vor allem wegen der Bekanntgabe der Art der Unterbringung und der Verpflegung sehr interessant ist. Der Deutschlehrer kommt ins Haus. 4 Sterne eben:


    Stadt investierte 9,2 Millionen Euro Bonotel: 150 Flchtlinge ziehen nach Marienburg –

    Nein, es ist kein Luxus. Sogar die ollen Tapeten in den Gngen hat man hngen lassen! Am Montag fhrten Wohnungsamtsleiter Josef Ludwig und der Flchtlingskoordinator aus dem OB-Bro, Hans Oster, durch das Bonotel, das ab heute zur Unterkunft fr bis zu 150 Flchtlinge wird.
    Stadt nutzt Zwangsversteigerung

    Das frhere Vier-Sterne-Hotel liegt in Marienburg, gleich an der Bonner Strae. Es hat eine bewegte Vergangenheit. 1984 erffnet war es in den 1980er Jahren Anlaufpunkt fr viele neue FC-Stars, die erstmal hier untergebracht wurden, bevor sie in eigene Wohnungen zogen.

    Doch Anfang der 2000er Jahre begann der Stern des Hotels zu sinken, es wurde zu wenig investiert, die Konkurrenz durch neue Hotels in besserer Lage war zu gro. Schlielich wurde es zwangsversteigert – und die Stadt griff mit 5,8 Millionen Euro zu.
    3,4 Millionen Euro in Sanierung gesteckt

    Allerdings auch ins Klo, denn die Wasserleitungen mussten wegen Keimbelastung komplett ausgetauscht werden. Auch der Brandschutz war miserabel, das Hotel htte schon Jahre nicht mehr betrieben werden drfen.

    3,4 Millionen Euro wurden in die Sanierung gesteckt. Ab heute ziehen junge Mnner in die neue Flchtlingsunterkunft, die bisher in der Unterkunft Boltensternstrae wohnen.

    „Wir hatten ja den Vorteil, dass die Zimmer alle eingerichtet waren“, sagt Ludwig. „Es ist eine zweckmige Einrichtung – und keineswegs etwas Besonderes.“ Ein Bett, ein kleines und ein greres Sofa, kleiner Schreibtisch mit Stuhl und ein kleines Bad mit Dusche.
    Mittags gibt es warmes Essen

    Von den 93 Zimmern werden zunchst die im ersten und zweiten Stock belegt. „Hier machen wir Einzelbelegung mit jungen Mnnern, die mehr Ruhe brauchen, weil sie zur Schule gehen oder in der Ausbildung sind“, so Ludwig. „In den oberen Etagen werden wir die Zimmer doppelt belegen.“

    Morgens und abends gibt’s ein kaltes Buffet, das Mittagessen wird angeliefert und in der Hotelkche im ersten Stock aufgewrmt. Die Sozialbetreuung bernimmt das Rote Kreuz, die Sicherheit die Adler-Wache. Es gibt Gemeinschaftsrume, etwa fr Deutschkurse.
    http://www.express.de/koeln/stadt-in...nburg-28170860

    Der betreffende Absatz, natrlich ganz weit unten zu finden und versteckt hinter dem letzten Bild, leicht zu bersehen, weil der Artikel scheinbar schon vorher endet und sich der Leser vielleicht vorher schon totgelesen hat:

    Mittags gibt es warmes Essen

    Von den 93 Zimmern werden zunchst die im ersten und zweiten Stock belegt. „Hier machen wir Einzelbelegung mit jungen Mnnern, die mehr Ruhe brauchen, weil sie zur Schule gehen oder in der Ausbildung! sind“, so Ludwig. „In den oberen Etagen werden wir die Zimmer doppelt belegen.“
    Morgens und abends gibt’s ein kaltes Buffet, das Mittagessen wird angeliefert und in der Hotelkche im ersten Stock aufgewrmt. Die Sozialbetreuung bernimmt das Rote Kreuz, die Sicherheit die Adler-Wache. Es gibt Gemeinschaftsrume, etwa fr Deutschkurse.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Kln: Lususherherge fr Flchtlinge

    Die fiktive Anmietung eines entsprechenden anderen Gebudes auf 20 Jahre wre wesentlich teurer geworden.
    Warum nur 20 Jahre, warum nicht gleich 100 Jahre, dann wre die Ersparnis noch viel grer. Was soll man auch anderes erwarten, Kln ist die Hochburg der Jecken.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Kln: Lususherherge fr Flchtlinge

    Ich nenne es nur Kln. Wie das dortige Lieblingsgetrnk Klsch. Aber die Stadt ist wirklich jenseits von gut und bse. Im Gegensatz zu Berln kann man Kln noch nicht mal dem Polen schenken.

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