Ein Leserbrief:

Flchtlinge und Geschichtsverflschung

Bernd Hummel, Nrtingen. Schlichtweg unglaublich sind diverse Leserbriefe, die den Flchtlingsstrom im Zweiten Weltkrieg mit dem heutigen vergleichen. Dies zu vergleichen ist eine Beleidigung fr die damals vertriebenen Menschen. Der Groteil der Menschen sprach unsere Sprache und hatte die gleiche Kultur. Von Integration musste man hier doch gar nicht reden. Der Begriff dankbar wurde noch verstanden und gelebt.


Wenn unter anderem Frau Pfuderer hier immer wieder Parallelen zieht, unter anderem mit der Begrndung, Deutschland sei ein reiches Land und habe eine blhende Wirtschaft, sollte sie nicht vergessen, woher dies kommt. Sicherlich nicht von den Facharbeitern aus Algerien, Marokko, Tunesien oder Schwarzafrika!
Fakt ist, dass inzwischen der Groteil der Menschen, die zu uns kommen und ein Teil, der bereits in Deutschland ist, mit Kriegsflucht nichts zu tun hat. Hier wre eher die Wirtschaftsflucht zu nennen. Schwierig ist darber hinaus, dass sich Menschen aus anderen Kulturkreisen nur schwer integrieren lassen. Oder eine wirkliche Integration doch gar nicht gewollt ist. Dies zeigt doch die groe Zustimmung fr Erdogan bei den in Deutschland lebenden Trken. Erdogan lacht doch unsere Politiker inzwischen aus.


Weiterhin wird seit Wochen ber Vorgnge wie etwa Schlgereien, Messerstechereien oder Rauschgifthandel in Flchtlingsunterknften gar nicht mehr berichtet. Dies alles wird von unseren Politikern nahezu ignoriert. Unsere Nachbarn zeigen hier Flagge.
http://www.ntz.de/nachrichten/leserb...verfaelschung/