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    Alteingesessene treffen neue Mitbürger

    Oder alles ist relativ und mit Sprache kann man herrlich manipulieren.

    Was ist ein Bürger? Jemand, der für sein Land bürgt, mit allem, was er hat. Der im Krieg sogar mit seinem Leben bürgt. Der mit seinem Hab und Gut bürgt und mit dem Wichtigsten, das er besitzt.

    Ein Bürger ist mehr als nur ein Bewohner und eine Bevölkerung ist kein Volk.

    Aber man menge so lange alles kunterbunt zusammen, bis jeder, der auf deutschem Boden lebt, nicht nur die gleichen Rechte erhält, sondern auch das passive und aktive Wahlrecht. Dann ist wirklich alles relativ und dann bekommt vielleicht die besten Leistungen der, der die besten Beziehungen unterhält und das beste Bakschisch geben kann. Vereinbarungen darüber erfolgen in der eigenen Landessprache und die beste Voraussetzung für den Erwerb von Vorteilen besteht in einem gemeinsamen kulturellen Hintergrund wie jetzt schon bereits öfter mal praktiziert.

    Alteingesessene treffen neue Mitbürger

    Musik und Salate, gegrillte Hähnchenschnitzel und viele vergnügte Gäste gab es beim Begegnungsfest des Freundeskreises Asyl Samtgemeinde Tarmstedt.
    (Früher hieß es Wurst und Kartoffelsalat und Spanferkel und Bier....)

    Aber, so ist im folgenden Text zu lesen:

    Dass draußen auf dem Grill keine Schweinesteaks brutzelten, war selbstverständlich.

    armstedt. Drinnen gab es Musik und Salate, draußen gegrillte Hähnchenschnitzel, und drinnen wie draußen viele vergnügte Gäste. Der Freundeskreis Asyl Samtgemeinde Tarmstedt (FAST) hatte zu einem Begegnungsfest im Haus des Deutschen Roten Kreuzes und auf dem Jan-Reiners-Platz eingeladen, und der Name des Festes war wörtlich zu nehmen. Hier konnten sich alteingesessene Bewohner der Samtgemeinde mit den aus ihrer Heimat geflüchteten Neubürgern treffen.

    Genau hat Barbara Franke, die Vorsitzende von FAST, die Gäste nicht gezählt, aber eines wusste sie genau: „Wir hatten 150 Pappteller, und die waren ganz schnell weg.“ Kein Wunder, schließlich gab es viel auszuprobieren, vor allem Salate, und vor den meisten Schüsseln lagen kleine Zettel, die auf deutsch, englisch und französisch verrieten, was sich darin befand. Dass draußen auf dem Grill keine Schweinesteaks brutzelten, war selbstverständlich.


    Warum kein Schweinesteak brutzelt, wird aber nicht verraten....



    Vielleicht hat sich der Artikelschreiber verschrieben? Es steht zu lesen "benannt nach der uralten Stadt in Nordsyrien, Handelsstadt der vorantiken Welt. Vielleicht wollte er ja schreiben, der vorislamischen Welt. Wer weiß?

    Wer satt genug war, konnte ein bisschen Bewegung gebrauchen. Dafür war die Band Ugarit aus Rotenburg zuständig, benannt nach der uralten Stadt in Nordsyrien, die sich zu einer der bedeutendsten Handelsstädte der vorantiken Welt entwickelte, ehe sie um 1200 vor Christus zerstört wurde. Aus fünf Syrern und einem Iraker besteht die Band mit Gesang, Keyboard und Bongos und spielt vor allem traditionelle Musik aus Syrien. „Die Texte drehen sich oft um Vermissen“, erklärt Dolmetscher Ali Ghadbouni. Dass die Mitspieler nicht alle aus dem gleichen Land stammen, erschwert ihre Verständigung untereinander überhaupt nicht, schließlich sprechen sie alle arabisch. „Wir Araber verstehen uns in allen 32 Ländern der Erde, in denen arabisch gesprochen wird“, sagt Ali Ghadbouni. Es gebe zwar verschiedene Dialekte, aber die unterschieden sich nur etwa so stark wie Deutsch und Österreichisch.
    Der folgende Absatz handelt von orientalischem Gesellschaftstanz. Allerdings tanzen traditionell nur die Männer, obwohl in diesem Fall auch kleine Mädchen (aber keine großen Frauen) mittanzten, sofern man dies in unserem Sinne Gesellschaftstanz nennen kann und nicht nur, wegen der einfachen Schritte, eben Stammestanz.


    Wenn Araber tanzen, dann mit Ausdauerr, wie besonders bei einem Reigentanz zu sehen war, bei dem sich die kleinen Mädchen allerdings irgendwann abkoppelten. „Bei Tanzstücken spielen die Musiker einfach immer weiter, und der Text wird wiederholt“, erklärt der Dolmetscher. Wer nicht tanzen wollte, fand Platz an den Tischen draußen, und dort traf sich Theresa Otterbeck wohl für eine Weile zum letzten Mal mit ihren Schützlingen. Theresa Otterbeck, die vom FAST-Schriftführer Rolf Struckmeyer mit besonderem Dank verabschiedet wurde, hat ein Jahr lang bei der Samtgemeinde Bundesfreiwilligendienst geleistet. Wie die Bremerin auf Tarmstedt gekommen ist, wo doch für die meisten Bremer ihr schönes Umland hinter Lilienthal aufhört? „Ich kannte ein paar Tarmstedter, und die haben mir erzählt, dass hier eine Bufdi-Stelle geschaffen wird“, berichtet sie. Mit der täglichen Fahrerei sei es nicht so schlimm gewesen, sie wohne in Schwachhausen und sei morgens aus der Stadt hinaus gefahren, also antizyklisch zum Berufsverkehr.
    Die Flüchtlinge haben Hauspaten. Trotz diesen müssen sich aber auch noch viele Hauptberufliche um die Flüchtlinge kümmern.

    Dazu gehört auch selbstverständich die Betreuung der Kinder, die die Flüchtlingsfrauen zum Deutschkurs mitgebracht haben, denn die Flüchtlingsfrauen haben natürlich keine Männer, die auf die Kinder aufpassen könnten.


    Zwar haben die Flüchtlingsfamilien Hauspaten, aber Theresa Otterbeck hatte dennoch genug zu tun. So begleitete sie Flüchtlinge bei Behördengängen und erklärte ihnen später, was die Behördenmitarbeiter eigentlich wollten; wenn nötig, auch mit Hilfe eines Dolmetschers. Da waren Formulare für das Jobcenter oder für Hartz IV auszufüllen, „aber das war gar nicht so schlimm“, meint Theresa Otterbeck. Mehr Spaß hat ihr aber natürlich ein anderer Teil ihres Bufdinen-Daseins gemacht: Sie betreute die Kinder, die die Flüchtlingsfrauen zum Frauen-Deutschkursus mitgebracht hatten, der in Tarmstedt und in Wilstedt angeboten wird. „Sonst hätten die Frauen überhaupt keine Chance, deutsch zu lernen“, sagt sie. Theresa Otterbeck war beliebt bei den Kindern, das ist auch jetzt zu spüren, wenn die fünfjährige Yara und die achtjährige Jinan an ihren Tisch kommen. „Die werde ich total vermissen“, meint sie, zumal sie demnächst anfangen wird, auswärts zu studieren.
    Auch können Flüchtlinge natürlich keine Wohnungen instandhalten. Dazu braucht es einen weiteren Ehrenamtlichen, einen Mann, der für das Handfeste zuständig ist. Eine einzige Einschränkung nur erfährt er in seinem Engagement. Die Möbel, die er und andere für wohnwürdig erachten und den Flüchtlingen anbieten, werden nicht immer angenommen.

    Ein anderer Betreuer ist Herbert Witt. Er ist seit zwei Jahren „Flüchtlingsbeauftragter“ der Samtgemeinde und mehr für das Handfeste zuständig: Wohnungen instandhalten und mit gespendeten Möbeln einrichten, wobei es auch mal vorkommt, dass Möbel nicht angenommen werden, weil sie doch eher auf den Sperrmüll gehören. Irmtraut Wiegmann, Hauspatin von FAST, kümmert sich hingegen eher darum, Flüchtlinge in Arbeitsverhältnisse zu bringen, und stöhnt manchmal über die Bürokratie. Zehn bis 15 anerkannte Flüchtlinge in der Samtgemeinde haben inzwischen einen festen Arbeitsplatz, hinzu kommen 450-Euro-Jobs. Zudem könnten Flüchtlinge, die sich noch im Anerkennungsverfahren befinden, unbezahlte Praktika machen.
    Wieviele Flüchtlinge die unbezahlten Praktika, die überhaupt nicht unbezahlt sind, sondern eben von der Agentur für Arbeit bezahlt werden, in die die Flüchtlinge zuvor jahrelang ihre Beiträge zur Arbeitslosenversicherung einbezahlt haben, wird nicht gesagt, worauf zu vermuten steht, dass diese Zahl unter den 10 - 15 anerkannten Flüchtlingen, die einen Arbeitsplatz erhalten haben, liegt.

    Wieso eigentlich 10-15? Drittelt man die Flüchtlinge je nach Rechenart oder haben bereits 5 ihren Job aufgegeben oder mußten ihn aufgeben, nachdem sie gefeuert wurden?

    Fragen über Fragen. Nicht jede wird beantwortet.

    Man liest aber auch Propagandaartikel nicht mit eingeschaltetem Verstand, sondern nur mit feuchten Augen.

    Unter derartigen Gesprächen verging die Zeit schnell, Ugarit stellte sich nun auf dem Jan-Reiners-Platz auf und gab noch ein paar Stücke zum Besten, während die Kinder mit Fahrrädern und Rollern draußen herumtobten. Und Barbara Franke sagte auf die Frage, ob nächstes Jahr wieder ein Sommerfest stattfinden soll: „Na klar, bei dem Erfolg!“
    http://www.weser-kurier.de/region/wu...d,1630584.html

    In diesem Sinne: Wahlrecht für alle und Bleiberecht für Jedermann!
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Alteingesessene treffen neue Mitbürger

    „Wir Araber verstehen uns in allen 32 Ländern der Erde, in denen arabisch gesprochen wird“, sagt Ali Ghadbouni.
    Und dann findet sich kein Land in dem diese arabischen Syrer unterkommen?
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Alteingesessene treffen neue Mitbürger

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Und dann findet sich kein Land in dem diese arabischen Syrer unterkommen?
    Natürlich nicht, denn sie kennen diese „arabischen Syrer".
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

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