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    Afrika im Vergleich mit China

    Grüße an alle Forenuser und Freunde der freien Meinungsäußerung,

    vor einigen Jahren habe ich einen interessanten Beitrag samt Quellenangabe gelesen, ich meine hier im Forum. Dieser handelte von einem Vergleich der humanitären und wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas und Chinas. China, welches nach der Herrschaft Mao´s in Scherben lag, konnte sich nun zu einer Supermacht in sämtlichen Bereichen (sofern man das Kriterium "Menschenrechte" weg lässt) etablieren. Weit bessere Voraussetzungen hatten die afrikanischen Staaten (Know How durch die ehemaligen Kolonialmächte, Milliardenschwere Entwicklungshilfen etc.). An deren Lage hat sich in all den Jahren nichts geändert, Bürgerkriege und Hungersnöte dominieren die tiefschwarzen Meldungen dieses Kontinents. Selbst das "Vorzeigeland" Südafrika kommt nicht über den Status eines Entwicklungslandes hinaus.

    Eine Kernaussage des Beitrages war, dass die Afrikaner ihre Länder zerstören und sich bekämpfen, während die Chinesen den Hang dazu neigen, sich zu verbessern und ihr Wissen zu nutzen.

    Leider konnte ich mit der Suchfunktion keine Treffer erzielen. Kennt jemand Quellen oder gute Literatur zu diesem Thema? Was haltet ihr von dieser "Idee"?

  2. #2
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    AW: Afrika im Vergleich mit China

    Zitat Zitat von redasurc Beitrag anzeigen
    Grüße an alle Forenuser und Freunde der freien Meinungsäußerung,

    vor einigen Jahren habe ich einen interessanten Beitrag samt Quellenangabe gelesen, ich meine hier im Forum. Dieser handelte von einem Vergleich der humanitären und wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas und Chinas. China, welches nach der Herrschaft Mao´s in Scherben lag, konnte sich nun zu einer Supermacht in sämtlichen Bereichen (sofern man das Kriterium "Menschenrechte" weg lässt) etablieren. Weit bessere Voraussetzungen hatten die afrikanischen Staaten (Know How durch die ehemaligen Kolonialmächte, Milliardenschwere Entwicklungshilfen etc.). An deren Lage hat sich in all den Jahren nichts geändert, Bürgerkriege und Hungersnöte dominieren die tiefschwarzen Meldungen dieses Kontinents. Selbst das "Vorzeigeland" Südafrika kommt nicht über den Status eines Entwicklungslandes hinaus.

    Eine Kernaussage des Beitrages war, dass die Afrikaner ihre Länder zerstören und sich bekämpfen, während die Chinesen den Hang dazu neigen, sich zu verbessern und ihr Wissen zu nutzen.

    Leider konnte ich mit der Suchfunktion keine Treffer erzielen. Kennt jemand Quellen oder gute Literatur zu diesem Thema? Was haltet ihr von dieser "Idee"?
    Was bringt es dir, Afrika mit China zu vergleichen? Außerdem ist Afrika ein Kontinent und China ein Nationalstaat. Was möchtest du erreichen? Die guten Chinesen und die schlechten Afrikaner?

    Literatur gibt es eine Menge. Empfehlenswert ist das Buch "Mao" von Jung Chan. Übrigens ließ der - Mao - die Vögel vom Himmel schießen, was dann im Anschluß zu einer Hungersnot führte, der Millionen Chinesen zum Opfer fielen. Wo keine Vögel mehr, wüten eben Heuschrecken und andere Insekten.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  3. #3
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    AW: Afrika im Vergleich mit China

    Natürlich ist der Vergleich eines ganzen Kontinents mit einem einzelnen Staat etwas unpassend. Man könnte höchstens Asiaten mit Afrikanern vergleichen. Nur finde ich den Gedanken interessant.

    Dass es zu nichts führen könnte, einen Vergleich anzustellen bzw. gewisse Parallelen zu betrachten und diese auszuwerten ist natürlich unumstritten. Allerdings bin ich kein Verfechter der Auffassung, dass der "Westen" die dritte Welt ausbeutet und dessen Reichtum aus eben jener Ausbeuterei zieht. Sicher ist, dass ein gewisser Wohlstand auch daher rührt, dass der Kontinent in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis steht. Doch ist es interessant, warum sich die Asiaten trotz ähnlicher Bedingungen anders entwickeln konnten. Natürlich ohne Afrikaner für "schlecht" zu betiteln. Ein rein subjektiver Gedanke wäre zum Beispiel, ob die in Südafrika angesiedelten Buren in einem Asiatischen Land wie China derartige Schwierigkeiten hätten, oder dort für ihr Know-How besonderes Ansehen genießen würden - also eine Anerkennung für deren Wichtigkeit.

  4. #4
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    AW: Afrika im Vergleich mit China

    Zitat Zitat von redasurc Beitrag anzeigen
    Natürlich ist der Vergleich eines ganzen Kontinents mit einem einzelnen Staat etwas unpassend. Man könnte höchstens Asiaten mit Afrikanern vergleichen. Nur finde ich den Gedanken interessant.

    Dass es zu nichts führen könnte, einen Vergleich anzustellen bzw. gewisse Parallelen zu betrachten und diese auszuwerten ist natürlich unumstritten. Allerdings bin ich kein Verfechter der Auffassung, dass der "Westen" die dritte Welt ausbeutet und dessen Reichtum aus eben jener Ausbeuterei zieht. Sicher ist, dass ein gewisser Wohlstand auch daher rührt, dass der Kontinent in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis steht. Doch ist es interessant, warum sich die Asiaten trotz ähnlicher Bedingungen anders entwickeln konnten. Natürlich ohne Afrikaner für "schlecht" zu betiteln. Ein rein subjektiver Gedanke wäre zum Beispiel, ob die in Südafrika angesiedelten Buren in einem Asiatischen Land wie China derartige Schwierigkeiten hätten, oder dort für ihr Know-How besonderes Ansehen genießen würden - also eine Anerkennung für deren Wichtigkeit.
    Du schneidest schon wieder ein anderes Thema an.

    Ich liebe Vergleiche zwischen Ländern und Kontinenten der Art, wie du es tust, nicht, denn du stellst hier zuviele Suggestivfragen und stellst Zusammenhänge her, wo keine sind. Plötzlich sind wir bei der Entwicklungshilfe oder bei den Buren, dann wieder bei angeblichen Ähnlichkeiten zwischen Schwarzafrika (ich nehme an, es geht dir um Schwarzafrika) und China oder Asien.

    Diese Ähnlichkeiten gibt es nicht, noch nicht einmal in Landschaft und Natur. Und was in China passiert, ist noch lange nicht stellvertretend für Asien. Asien ist groß und die Völker dort höchst unterschiedlich. Es gibt himmelweite Unterschiede zwischen den Philippinen, die für Chinesen und Japaner und auch andere Asiaten für den Inbegriff der Unkultur gelten, der Vietnamesen, die als zurückgeblieben gelten und die gleichzeitig einen traditionellen Haß gegen China pflegen, zu Indien, Bangladesh, Indonesien, Pakistan, Afghanistan, Sri Lanka, Thailand, Bhutan, Nepal, Laos, Birma, den asiatischen Steppen und Steppenvölkern bis hin in die Länder der ehemaligen UDSSR, Usbekistan, Kirgisistan, Tadschikistan, Georgien, Armenien, die Mongolei, Türkei. Malaysia, Kambodscha, Katar, Irak, Kuweit, Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien....

    und nun?
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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