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    SPD will Kinderzuschlag erhhen - Gretchenfrage: Wer erhlt berhaupt den Kinderzuschlag?

    denn mit der Beantwortung dieser Frage ergibt sich auch die Zielgruppe der SPD-Bemhungen. Nach den Einkommensgrenzen sind Geringverdienerfamilien auf jeden Fall weitgehend ausgeschlossen. Die Klientel liegt bei Migranten in Arbeitsverhltnissen, die auf Sozialhilfeleistungen zugeschneidert sind (beispielsweise in der Dnerbude des Grogrocousins oder als Dnerbudenbesitzer selber). Jeder geringverdienende Arbeitnehmer auf Steuerklasse III erzielt Vollzeit einen Lohn oberhalb von 1.500,-- Euro netto bzw., da der Kinderzuschlag ja erst einmal in der Rechnung abgezogen wird, hier bei zwei Kindern ./. 2x 170,-- Euro, also dann nur noch von 1.160,-- Euro netto, sofern Gatte oder Gattin nicht noch wenigstens auf Stundenbasis dazuverdient und damit die Familie wiederum bei noch so prekren Arbeitsverhltnissen ber dieser Obergrenze liegt.

    Fr deutsche Verhltnisse ist der Erhalt des Kinderzuschlags also fast gnzlich auszuschlieen:

    Einkommensgrenzen

    Grundbedarfsermittlung fr den Kinderzuschlag:

    Der Kindergeldberechtigte erhlt 90 Prozent der Regelleistungen (368 Euro) genauso wie der Ehegatte 368 Euro erhlt (gesamt 736 Euro fr das Elternpaar). Der Wohnbedarf der Eltern liegt bei 71,31 Prozent von 600 Euro, welches gerundet eine Summe von 428 Euro ergibt. Zusammen ergibt das einen Gesamtbedarf der Eltern von 1.164 Euro.
    Nun rechnet man den mglichen Kinderzuschlag, 2 x 170 Euro (ab 01.01.2017), direkt hinzu und erreicht die Hchsteinkommensgrenze. In diesem Fall also insgesamt 1.504 Euro monatlich. Die Eltern der beiden Kinder wren also nur berechtigt, Kinderzuschlag zu erhalten, wenn ihr Einkommen mindestens 900 Euro betrgt (Mindesteinkommensgrenze), aber 1.504 Euro (Hchsteinkommensgrenze) nicht bersteigt. Ist das Einkommen hher, besteht kein Anspruch auf Kinderzuschlag.

    Die Mindestgrenze, die ein Arbeitnehmer erzielen muss, um in den Genu des Kinderzuschlags zu kommen, liegt bei

    Mindesteinkommensgrenzen

    Die Mindesteinkommensgrenzen sind beim Kinderzuschlag einheitlich geregelt und betragen

    • bei Alleinerziehenden 600 Euro
    • bei Elternpaaren 900 Euro

    Wer Hartz IV, Sozialgeld oder Sozialhilfe bezieht, gilt als nicht anspruchsberechtigt.


    Werden hingegen ausschlielich Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II/ Hartz IV, Sozialgeld oder Sozialhilfe in Anspruch genommen, kann die Mindesteinkommensgrenze nicht erreicht werden und der Anspruch auf den Kinderzuschlag entfllt.
    http://www.kindergeld.info/kinderzus...nsgrenzen.html

    Halten wir also fest:

    Wohngeld (Sozialleistung) oder Hartz IV darf ein Verdiener nicht beziehen, er darf nicht weniger als 600,-- Euro (ich nehme an, netto?) verdienen, als Ehepaar mssen die Verdienste hher als 900,-- Euro liegen, drfen aber 1,160,-- Euro nicht berschreiten.

    Kommt also nur ein Hauptschler ohne Schulabschluss und tiefergelegtem BMW in Frage, vielleicht auch noch vereinzelt ein deutscher Alkoholiker mit Korsakov kurz vorm Delir. Da sollen ja so merkwrdige Einkommensverhltnisse in der bergangszeit mglich sein.

    Und nun zur SPD-Forderung, die nun hoffentlich jeder Leser zu wrdigen wei (wissen wird):

    Wahlkampf: SPD fordert 393 Euro frs erste Kind

    Die SPD will nach der Wahl neben dem Rentensystem auch das Kindergeld reformieren. Der Kinderzuschlag fr rmere Familien soll um 31 Euro pro Monat erhht werden.



    Die Bundesfamilienministerin Katarina Barley plant fr die Zeit nach der Bundestagswahl eine grundlegende Reform des Kindergeldes. "Familien mit niedrigem Einkommen sollen deutlich mehr Kindergeld erhalten", sagte die SPD-Politikerin. Ziel ihrer Partei sei es, den Kinderzuschlag fr rmere Familien von maximal 170 Euro auf bis zu 201 Euro zu erhhen und mit dem Kindergeld zu verbinden.


    "Diese neue Leistung muss man einmal beantragen und dann ohne viel Brokratiekram weiter bekommen knnen", forderte Barley. Familien mit geringem Einkommen wrden dann fr das erste Kind bis zu 393 Euro im Monat erhalten das entspreche dem errechneten Existenzminimum fr das Kind. Insgesamt knnten etwa zwei Millionen Kinder in Deutschland davon profitieren.


    Barley nannte den Zeitungen der Funke Mediengruppe bereits die erwarteten Kosten fr das Vorhaben: "Wir rechnen mit rund zwei Milliarden Euro im Jahr, die aus dem Bundeshaushalt kommen." Sie bezeichnete die Bekmpfung der Kinderarmut als wichtigstes Vorhaben fr die nchste Wahlperiode. "In Deutschland ist jedes fnfte Kind armutsgefhrdet das ist doch fr ein reiches Land wie dieses ein Armutszeugnis", so die frhere SPD-Generalsekretrin.
    http://www.zeit.de/politik/deutschla...rogramm-barley

    Man sollte auch noch im Hinterkopf behalten, dass die SPD die Partei ist, die die Steuerklasse III, die besonders fr Kleinverdiener die Aufzucht von Kindern erst finanziell ermglicht, streichen mchte. Das splt dann richtig Geld in die Kassen. Gut, die Migrantenfamilien kosten ein wenig, wobei die ja zu denen gehren, von denen sich die SPD die Wahlstimmen erhofft, und die Hochglanzbroschren kosten auch ein wenig, mit denen die SPD den Erfolg ihres Kinderzuschlags feiern mchte, aber die Masse der Familien wird dann doch ziemlich abgezockt, denn die werden am Ende des Monats keinen Kinderzuschlag beziehen, aber eine Menge Steuern zu zahlen haben (denn jede kinderbezogene Erleichterung auf den Wegfall der auf Dauer angelegten Steuerklasse III endet ja sptestens mit der Volljhrigkeit des Nachwuchses, selbst wenn die finanziellen Einbuen bleiben und die Ehepartner finanziell freinander einzustehen haben und daher in den gleichen Topf wirtschaften, was dem Splitting entspricht. Die Verfassungsmigkeit eines Vorhabens ist inzwischen nur noch von untergeordnetem Interesse).
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: SPD will Kinderzuschlag erhhen - Gretchenfrage: Wer erhlt berhaupt den Kinderzuschlag?

    Die SPD ist in Geberlaune.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: SPD will Kinderzuschlag erhhen - Gretchenfrage: Wer erhlt berhaupt den Kinderzuschlag?

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Die SPD ist in Geberlaune.

    Fremdes Geld lt sich leicht verteilen. Man sollte Herrn Schulz einmal fragen, ob er nicht bereit wre, von seinen immensen Bezgen einen Teil dazu beizusteuern.
    Seine Antwort drfte nicht berraschen. Schlielich ist er ja Sozialist. Und Sozialisten sind besonders penibel, wenn es um das Eigene geht.
    Einigkeit und Recht und Freiheit fr das deutsche Vaterland

  4. #4
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    AW: SPD will Kinderzuschlag erhhen - Gretchenfrage: Wer erhlt berhaupt den Kinderzuschlag?

    War auch bei Don Camillo und Peppone so

  5. #5
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    AW: SPD will Kinderzuschlag erhhen - Gretchenfrage: Wer erhlt berhaupt den Kinderzuschlag?

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Fremdes Geld lt sich leicht verteilen. Man sollte Herrn Schulz einmal fragen, ob er nicht bereit wre, von seinen immensen Bezgen einen Teil dazu beizusteuern.
    Seine Antwort drfte nicht berraschen. Schlielich ist er ja Sozialist. Und Sozialisten sind besonders penibel, wenn es um das Eigene geht.
    Heide Simonis, ehemalige schleswig-holsteinsche Ministerprsidentin, brigens auch SPD, die seinerzeit von der Presse als fast schon Heilige berhht wurde und eine ewige Dampflauderin in fast jeder Talkshow war, wurde in einer solchen aus konkretem Anla gefragt, ob sie sich nicht vorstellen knne, auf einen Teil ihrer Bezge zu verzichten, um so Vorbild zu sein und sich auf diese Weise an gesellschaftspolitischen Aufgaben zu beteiligen, woraufhin die gute Dame, eitel behangen mit Schmuck, dann doch ziemlich hysterisch und pikiert dem fragenden Moderator entgegenschrie, dass ihr Portemonnaie doch gar nicht zur Diskussion stehen drfe und damit auch gar nichts zu tun habe. Das Bild und den Ton habe ich heute noch vor Augen und in den Ohren.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

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