Ein Artikel mit gelungenem Artikelbild, bitte anklicken! Der gelernte Psychologe erkennt in der gezeigten Konstellation und Krpersprache, der weniger gelernte erkennt immerhin den Personenkreis, dem der ganze Aufwand gewidmet wird:

Stadt Gtersloh zahlt fr Flchtlingsberatung

Verlngerung: Die unter dem Dach der Diakonie eingerichteten Personalstellen sollen weiterhin aus dem stdtischen Haushalt bezuschusst werden. Trotz nachlassenden Zuzugs gebe es fr die Berater reichlich zu tun
Gtersloh. Die Stadt will die Flchtlingsberatung der Diakonie weiter frdern. Fr die beiden Stellen kalkuliert sie 2018 mit einem Zuschuss von 150.500 Euro, die Diakonie htte einen Eigenanteil von lediglich zehn Prozent zu tragen. Die Stadtverwaltung begrndet ihre Bereitschaft damit, dass der Bedarf an beratenden und untersttzenden Manahmen fr die Flchtlinge nach wie vor hoch ist.
Die Stadt frdert die beiden Vollzeitstellen der Diakonie seit 2015. Hatte die evangelische Kirchengemeinde die stdtischen Kosten in den ersten beiden Jahren noch durch einen Zuschuss von 70.000 Euro gemindert, so steht dieses Geld nun nicht mehr bereit. Die Stadt strebt mit der Diakonie eine Vereinbarung an, in der neben der Hhe des Zuschusses ein Qualittssicherungsverfahren vereinbart wird, wonach die konkreten Leistungen zur Flchtlingshilfe stets in Abstimmung mit der Stadt an den Bedarf anpasst werden knnen. berdies soll die Diakonie bis Mitte 2018 ein aktualisiertes Konzept ihrer Flchtlingsberatung vorlegen.
"Standen in den Vorjahren besonders die Unterbringung, Fragen zum Asyl-verfahren bzw. zum Aufenthaltsstatus, gesundheitliche Akutversorgung, Aufnahme von Kindern in Tagesbetreuung und Schule und die Sprachfrderung deutlich im Vordergrund, so gewinnen zu-nehmend komplexere Aspekte einer nachhaltigen Integration an Bedeutung (Ausbildung, Arbeitsintegration, soziale Integration, Wohnen, Teilhabe an Kultur und Freizeit etc.)", heit es in der Vorlage.

Daneben ist eine weitere Vernderung zu beobachten: Die klassische Trennung zwischen "geflchteten Menschen im Asylverfahren" und "Anerkannten" verwischt.
Genauso kommt vor, dass der Asylantrag abgelehnt wurde, der Bewerber aber aus diversen Grnden nicht zurckgefhrt werden kann - er verharrt in einer rechtlich schwierigen Situation und bedarf weiter der Betreuung. Die bislang eher scharfe Unterscheidung zwischen Flchtlingsberatung und Migrationsberatung spielt bei der Diakonie daher immer weniger eine Rolle. Darauf, so die Stadt, sei auch eine Antwort auf konzeptioneller Ebene zu finden. Die vorgesehenen regelmigen Abstimmungsgesprche und die Vorlage eines aktualisiertes Konzeptes zielten genau darauf. Die Stadt wahre auf diese Weise die Gesamtsteuerung, ohne sich bei den konkreten Manahmen statisch festlegen zu mssen.
http://www.nw.de/lokal/kreis_gueters...sberatung.html