Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1
    Registriert seit
    25.04.2011
    Beitrge
    19.105


    Did you find this post helpful? Yes | No

    Was deutsche Schler von Flchtlingen lernen

    Was deutsche Schler von Flchtlingen lernen

    Ein Hamburger Projekt vermittelt den Kontakt zwischen Flchtlingen und Schlern in Deutschland und will Vorurteile abbauen. Dafr gibt es nun Anerkennung von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Es sind viele Eindrcke, die in der letzten Stunde auf sie eingeprasselt sind, Bilder von zerbombten Innenstdten, Schlauchbooten und berfllten Baumarkthallen, die Geschichten der Flchtlinge von ihrer fernen Heimat und mhsamen Neuanfngen. Als Mohammad Al Badawi die letzte Folie durchgeklickt hat, werden die Schler ganz still, keiner traut sich, die erste Frage zu stellen. Deshalb bernimmt Lena Lhrmann das einfachheitshalber gleich selbst: Was kennt ihr fr Vorurteile ber Flchtlinge?



    Eine Schlerin reckt den Arm: Sie nehmen Deutschen die Jobs weg. Ein anderer: Sie klauen. Und viele haben doch Smartphones, wie knnen die sich die berhaupt leisten?

    Lena Lhrmann, Grnderin des Hamburger Flchtlingsprojekts OpenEyesOpenHearts (OEOH) antwortet mit einer Gegenfrage: Wenn ihr fliehen msstet und nur 40 Sekunden Zeit httet, was packt ihr in eine Plastiktte? Die wichtigsten Sachen, klar, Papiere, Geld und das Smartphone, da sind sich die meisten Schler einig. Wie sonst sollen die Menschen sich auf der Flucht durch die Trkei, Griechenland und halb Europa navigieren? Wie mit ihren Familien im Kriegsgebiet in Kontakt bleiben? Das Smartphone als Lebensretter, nicht als Luxusgegenstand.

    Ihr sollt euch eure eigene Meinung bilden

    Es ist die 5. Stunde in der Klasse 10b der Stadtteilschule Oldenfelde in Rahlstedt, drei Tischreihen mit blau lackierten Stuhllehnen, wenn man so will, steht heute gegenseitige Integration auf dem Stundenplan. Mohammad Al Badawi und Ruba Sulaimane stehen vor der Klasse, die beiden Syrer zeigen Bilder ihrer Flucht im Schnelldurchlauf und sprechen ber ihre ersten Monate in Hamburg. Viele der Schler treffen an diesem Tag zum allerersten Mal auf Flchtlinge.



    Und genau darum geht es bei dem Projekt, findet Grnderin Lena Lhrmann: Ihr sollt die Menschen, von denen ihr sonst nur in den Medien hrt, live erleben. Und euch eure eigene Meinung bilden.
    Sie und ein paar Mitstreiter haben OpenEyesOpenHearts im August 2015 gegrndet, mittlerweile hat das Kennenlernprojekt schon 3000 Schler erreicht. Es luft so gut, dass Ruba am Freitag in Berlin Angela Merkel (CDU) die Hand schtteln wird, die Bundeskanzlerin wrdigt das Projekt als leuchtendes Beispiel fr gelungene Flchtlingshilfe.


    Ruba, 29 Jahre alt, und Mohammad, 21 Jahre, haben Fluchtgeschichten wie so viele andere Neuankmmlinge in Hamburg hinter sich, Fumrsche im Dunkeln, berfllte Bootsfahrten, ber Monate keine Privatsphre, Angst um die Familie im Kriegsgebiet. Und doch sind die Geschichten einzigartig, die sie erzhlen. Bis auf eine Sache. Als sie sich im Sommer 2015 in einem Zeltcamp in Ohlstedt kennenlernen, stellen sie fest: In ihrer Heimatstadt Damaskus waren sie fast Nachbarn und verlieen am selben Tag ihr Land.






    In dieser Zeit in den trostlosen, zugigen Zelten werden sie Freunde und lernen Lena kennen, die im Camp das Sportprogramm koordiniert. Das verndert alles. Davor bestand mein Leben aus Essen, Trinken, Schlafen, sagt Mohammad ber das triste Leben im Camp. Kein Sprachkurs, kein Praktikum, wie so viele ist er in der Warteschleife Asylverfahren gefangen. Doch durch Lena lernt er andere Hamburger kennen, besucht Schulen und erzhlt von seinem Leben.
    Anzeige


    Das gegenseitige Kennenlernen und Verstehen, es ist zum Mittelpunkt seines Lebens geworden und zum Ziel des Projekts. Wenn jeder Flchtling einen Deutschen trifft, sich vielleicht sogar anfreundet, dann gibt es keine Integrationsprobleme, ist sich Lena Lhrmann sicher. Ihr Projekt soll ein Anfang sein: Zehn Geflchtete besuchen aktuell Schulklassen in ganz Hamburg, manche erzhlen ihre Geschichte auf Englisch, andere sprechen schon gut genug Deutsch. Sie kommen immer in Zweier-Teams, die Vortrge sind kostenlos, geeignet fr Schler ab der 9. Klassenstufe. Auch einen YouTube-Kanal mit Tipps fr Flchtlinge gibt es mittlerweile.

    Im Alltag gibt es noch Stolpersteine

    Natrlich haben die beiden Syrer in den Monaten in Deutschland nicht nur rosarote Momente erlebt. Wegen eines Fehlers bei der Registrierung schickt das Bundesamt fr Migration und Flchtlinge (Bamf) Ruba und ihre kleine Tochter nach Dortmund, weit weg von Hamburg, der Stadt, die sie Heimatland nennt. Ein bitterer Fall, doch einer mit einem Happy End: Viele Schulen schickten Protestbriefe an das Bundesamt, berichteten von den Vortrgen, die sie gebucht htten und fr die Ruba gebraucht werde; auch der Verein kmpfte dafr, dass die Syrerin zurckkommt. Mit Erfolg. Auch im Alltag gibt es noch Stolpersteine: Manchmal sprechen Leute Muhammad auf der Strae an, ein Mann am Bahnhof sagte zu ihm: Ihr Flchtlinge nutzt Deutschland doch nur aus. Muhammad sagt: Wenn ein Gesprch zustande kommt und er den Menschen erzhlen kann, warum er geflohen ist, sind die Leute, die ihn kurz davor noch angegriffen haben, meist freundlich.

    Ruba und Muhammad haben beide einen sicheren Flchtlingsstatus, doch es dauert, auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fu zu fassen. Am liebsten, das sagen beide, wrden sie als fest angestellte Integrationshelfer bei OpenEyesOpenHearts arbeiten. Das wre auch der Traum von Grnderin Lena Lhrmann: Wir wnschen uns, dass unser Projekt eine echte Firma wird. Bisher luft alles ber persnlichen Einsatz, das Projekt sucht noch nach privaten Stiftern und Investoren. Damit sich die Neuen und die Hamburger noch besser kennenlernen.

    https://www.welt.de/regionales/hambu...en-lernen.html

    - - - Aktualisiert oder hinzugefgt- - - -

    Die ersten Kommentare dazu, in chronologischer Reihenfolge:

    Joachim B.
    vor 14 Stunden
    "„Wenn ihr fliehen msstet und nur 40 Sekunden Zeit httet, was packt ihr in eine Plastiktte?“

    Ach ne, man vermittelt immer noch das Bild, da alle die da gekommen sind, quasi in letzter Sekunde bevor die Granate einschlug, aus dem Fenster gesprungen sind um zu flchten?

    "Die wichtigsten Sachen, klar, Papiere, Geld – und das Smartphone, da sind sich die meisten Schler einig."

    Fr die Papiere blieb aber irgendwie keine Zeit, diese einzupacken...

    Und das Geld hat man auch in diesen Lndern zumeist nicht bar griffbereit rumliegen...
    ----
    Rick S.
    Gr Gott,
    alles was im Artikel steht ist aber immer noch keine Begrndung dafr da diese Leute unbedingt nach Deutschland kommen muten!
    Sptestens in der Trkei war die Flucht vorbei!
    ----
    Steffen P.
    Also die meisten hatten wohl nur 20 statt 40 Sekunden zum Packen ihrer wichtigsten Sachen, denn die Ausweise haben die meisten ja vergessen. Und was das Vorurteil mit dem Klauen betrifft, die Zahlen des BKA auf dieser Seite sprechen ja auch eine klare Sprache. Aber Fnftklsslern kann man alles erzhlen.
    ----
    Joachim B.
    Oder Der Polizeibericht des Polizeiprsidiums Mannheim 2016. Dort werden doch in der Tat die Tatverdchtigen in mehrere Gruppen aufgeschlsselt. Eine davon ist "Asylbewerber". Hier die Quote dazu:

    Gewaltkriminalitt: 21%
    Raub / Rub. Erpressung: 32%
    Sexualstraftaten mit Gewalt: 16%
    Gewalttaten gegen das Leben: 31%
    Wohnungseinbruch: 18%
    Rauschgiftdelikte: 11%
    Gewalt gegen Polizeibeamte: 16%
    BSD an / aus KFZ: 40%

    Und es sollen ja nach offiziellen Zahlen "nur" ca. 1,2 Millionen in 2015 und 2016 gekommen sein. Nehmen wir noch 2 Jahre zuvor mit also ca. 1,5 Millionen. Das entsprich dann weniger als 2% im Vergleich zu denen, die schon lnger hier sind...

    ... und diese knapp 2% sind drauf und dran sich in so mancher dieser Statistiken (Unterscheidung in Deutscher, Auslnder, Asylbewerber) bereits "auf Platz 1" zu schieben
    ----
    Anne M.
    Ich habe auch berlesen, dass die Getrieben ihre Smartphones zum Navigieren durch Lnder wie die Trkei, Griechenland und halb Europa bentigen, bis sie unser Land gefunden haben. Deswegen sind diese natrlich berlebenswichtig.

    Ebenfalls scheint Frau Ruba seit 2015 in Deutschland zu sein.

    Genau in dem Jahr, im Juni, bin ich nach den Bildern im Fernsehen schnell ausgewandert, in ein Land dessen Sprache ich neu erlernen musste, um MICH zu integrieren. Heute, 2 Jahren spter, kann ich die Sprache fliessend in Wort und Schrift.

    Man muss nur wollen und lernen, Frau Ruba, dann klappt es auch mit einem bezahlten Job, nicht nur als Flchtlingshelferin.
    ----
    Perlentaucher
    Von Arbeit war in dem Artikel auch nicht die Rede.
    ----
    Polites
    Aha, sie wollen also als festangestellte (!) Integrationshelfer "arbeiten" und Frau Lhrmann wnscht sich, dass dieses Projekt zu einer echten Firma wird, sprich der Staat Sie und ihre Helfer aus Steuermitteln bezahlt.

    Wie konnte ich mir da nur Sorgen bezglich der zuknftigen Wirtschaftskraft dieses Landes machen. Bei solch groen Plnen knnen meinetwegen die Grnen jetzt die Automobilwirtschaft dieses Landes einreien ("ab 2030 keine Verbrennugsmotoren mehr").
    "Firmen" wie die von Frau Lhrmann werden sicher die Lcke fllen und helfen, dass D. in diesem Bereich zum Marktfhrer in der Welt aufsteigt.
    Aus staatlichen Mitteln finanzierte Firmen die ihre Angestellten in Schulen schicken um dort durch rumgerede die Schler politisch korrekt zu erziehen -- das ist eine billion-dollar-idea, wie konnte ein moderner Industriestaat nur ohne so etwas leben.
    Ich denke da sollten sich die Chinesen und die Leute im Silicon Valley richtig warm anziehen. In D. wissen wir welche Wirtschaftszweige eine richtig groe Zukunft haben.
    ----
    Anne M.
    Es muss extrem kalt sein in Hamburg, auch in den Husern drinnen.

    Mich interessiert, wie lange Frau Ruba schon in Deutschland weilt. Oder habe ich das in den fremdsprachlichen Ausfhrungen verpasst? Denn die Dame hat bisher augenscheinlich noch keinen Versuch gemacht sich zu integrieren. Man mge mir verzeihen, dass ich lieber in der Amtssprache deutsch 'beslzt' werde. Ungerne werde ich auch gedutzt von fremden Personen.
    ----
    Felicia M.
    "Es muss extrem kalt sein in Hamburg, auch in den Husern drinnen."

    Das dachte ich mir auch :). Wahrscheinlich ist die Heizung ausgefallen.
    ----
    Ludger B.
    Was sind das fr seltsame Lebensentwrfe: Ich mchte am liebsten eine Firma im Bereich der Integrationshilfe grnden, um meinen Landsleuten zu helfen.
    Das ist fr mich so, als wrde ich als Deutscher in die USA auswandern und anderen Deutschen Hilfestellung dabei geben, wie sie sich am Besten in die amerikanische Gesellschaft integrieren. Das alles natrlich, ohne solide englische Sprachkenntnisse, geringer Ahnung von Grammatik, kurzer Aufenthaltsdauer in den USA und keinerlei pdagogischer Ausbildung. Aber in Deutschland gibt es dafr bestimmt noch Frdergelder aus EU-Tpfen.
    ----
    Ichaus Bayern
    Sie bringen es auf den Punkt!
    ----
    Susanne S.
    Herrlich! 40 Sekunden Zeit fr die Flucht. Und da packt man natrlich nur Papiere und Smartphone ein, damit man auch weiterhin mit den lieben Daheimgebliebenen, die trotz der Wirren des Krieges und all der Fassbomben noch ein funktionierendes Mobilfunk- und Telefonnetz besitzen, ein bisschen klnen kann. Unglaublich, wie man hier belogen wird. Ach so, die Papiere gehen ja dann meist noch auf der Flucht verloren...
    ----
    Petra M.
    Neee, Smartphone und Ladekabel. Fr Papiere is da keine Zeit. Wozu auch?
    ----
    wilnich a.
    nehmen Deutsche die Jobs weg, nein ich glaube der grt Teil dieser Menschen wird nie in unseren Sozialsytem einzahlen sondern nur die Hand auf halten. Dieses ist mein Eindruck .
    ----
    Ichaus Bayern
    Ihr Eindruck tuscht Sie da nicht!
    ----
    Charlotta S.
    Und was, wenn die Schler es nicht lernen wollen oder hren wollen. Was dann? Oder die Eltern dagegen intervenieren?
    ----
    Mark W.
    So eine Veranstaltung auerhalb des Lehrplanes muss angekndigt werden, damit die Eltern die Teilnahme und Beeinflussung ihrer Kinder verhindern knnen.
    - - - Aktualisiert oder hinzugefgt- - - -

    Und weil es so schn ist, noch einen Nachschlag. Manche Leserbriefe sollte man genauer lesen, es recherchierten manche emprten Leser:

    Mark W.

    Das Smartphone sei ihnen ja gegnnt. Nur wie schaffen sie es, die teuren topaktuellen Modelle zu haben ?
    Und die zwei mchten also als Flchtlingshelfer arbeiten. Brauchen wir dies ? Oder brauchen wir Bcker, Maurer, Kranken- und Altenpfleger, Strassenbauer,.....?
    Es gibt halt einen Unterschied zwischen Flchtlingshelfer und den von mir genannten Ttigkeiten.



    Philipp R.

    Die politische Indoktrination in den Schulen ist erheblich. Ich kenne aus dem Bekanntenkreis auch ein paar Flle. Es ist nicht Aufgabe der Schule, Stimmung fr oder gegen die Aufnahme von Flchtlingen zu machen. Punkt. [....]


    M. G.

    Da kann Frau Merkel die Hand schtteln und ihre Anerkennung ausdrcken. Was ist mit den Hinterbliebenen der Opfer vom Berliner Weihnachtsmarkt? Ich habe nirgends etwas dazu gefunden, dass Frau Merkel die Hinterbliebenen besucht hat und ihr Mitgefhl ausgedrckt hat. Oder Hilfe zugesagt hat. Wo sie meint sich profilieren zu knnen, da stellt sie sich gerne vor die Kameras. Aber wo es darum geht, Haltung zu zeigen, da versteckt sie sich? Wenn sie hinter ihrer Politik steht, muss sie auch mit den Konsequenzen umgehen und dies den Brgern entsprechend vermitteln. So zeichnet das Ganze doch ein ziemlich trauriges Bild.


    Susi S.

    "90 % der Schler seien in dem Gesprch mit Frau Stamm der Meinung gewesen, es gebe in Bayern zu viele „Flchtlinge“.Sogar Schler, die selbst einen Migrationshintergrund haben, htten sich hnlich positioniert, lie die fassungslose Politikerin der Sddeutschen Zeitung wissen.Die Schuld sieht sie dabei vor allem im Elternhaus. Die Schule msse da nun korrigierend ttig werden, um den Kindern unerwnschte Meinungen abzuerziehen." Alles klar, das Pferd wird nun von hinten aufgezumt!


    Euro P.

    Ich habe mir gerade mal die Webpage von OEOH angeschaut. Zu Frau Lhrmanns Werdegang steht da gar nichts. Ihre Aufgaben werden mit "Das Projekt weiter entwickeln", "alles was so anfllt" und "Hilfestellung bei typisch deutschen Hrden" beschrieben. Frau Sulaimane ist von Beruf "Wandmalerin fr Kindermotive", ein mir bisher unbekannter Beruf., sicherlich mit fundierter Ausbildung (Vorsicht Ironie). Herr Al Badawi ist seit August 2015 in Deutschland, studiert angabegem in Damaskus Engineering und soll "gute Laune ins Team bringen".
    Das sieht alles mehr als amateurhaft aus, was an sich ja nicht schlimm ist. In der freien Wirtschaft wrde man mit so einem Auftritt aber nirgednwo einen fu in die Tr kriegen. Im rotgrnen (inkl. Merkel-CDU) Deutschland ist man jedoch hoch angesehen.


    Marlene S.

    So ein Flchtling muss doch auch selber mal auf die Idee kommen, dass ein Land resp. Sozialsystem in welches sie einreisen, nicht unendliche Ressourcen fr deren Versorgung aufbringen kann, das ist doch in jeder Waagschale so und sollte so simpel sein, dass wirklich auch extrem ungebildete Menschen dieses Rechenexempel verstehen... Und, die sind doch idR aus Lndern geflohen, in denen die sich meist oder oft wegen ihrer unterschiedlichen religisen Zugehrigkeiten gegenseitig umbringen... und erwarten selbstredend, dass sie im Christentum toleriert werden und sich nicht anpassen mssen an unser religisen Traditionen, die schlielich in Freiheit mndeten... Reflektieren die eigentlich gar nicht? Geht es immer nur darum, dass wir, die Deutschen (in dem Falle Hamburger Schulkinder) deren Perspektive verstehen (lernen) sollen? Da ist wirklich noch, lt. Merkel, sehr viel Geduld gefragt. Zu viel fr meinen Geschmack.


    Muppets

    Der I verbietet Hinterfragen, Nachdenken, etc. Und natrlich ist es das gute Recht, auch nach dem Buch, als M ausgehalten zu werden.



    Georg V.

    Von Einzelschicksalen auf Alle zu schlieen halte ich fr falsch.

    Wo bleibt das Gegenbespiel? Wo zeigen deutsche Schler den Neuzuzglern das Leben in Deutschland? Das ist auch kein Ponyhof. Schule, Hausaufgaben bis zum Abwinken, Lernen bis in die Abendstunden, oder in den Familien, schnelles Frhstck, Hetzen bis die Kinder fertig fr die Kita oder Sxhule sind, dann ab in die Arbeit, Sptnachmittags oder erst Abends heimkommen, schnell noch im Supermrkt etwas zum Essen gekauft, die Kinder noch zum Sport gefahren, Hausaufgaben kontrollieren, den Haushalt noch irgendwie erledigen, Abends erschpft auf die Couch lmmeln und frh zu Bett gehen.
    Auch das ist kein Zuckerschlecken, ist aber notwendig um die Steuergelder fr die Neuzugezogenen zu erwirtschaften, die diese fr ihr All inklusiv Leben in Deutschland bekommen.

    Der Mensch hat Mitleid mit einer einzelnen Person die er persnlich kennt. Kinder sind soziale Wesen, haben aber keinen Durchblick. Die Regierung darf sich nicht mit Einzelschixksalen befassen, sondern muss die Gesamtheit und die maximale Belastung fr die Brger wie Kosten, Bevlkerungsstruktur und Infrastruktur im Focus haben.


    Christian F.

    „Wenn ihr fliehen msstet und nur 40 Sekunden Zeit httet, was packt ihr in eine Plastiktte?“ Die wichtigsten Sachen, klar, Papiere, Geld – und das Smartphone, da sind sich die meisten Schler einig.

    Ich htte Frau und Kinder mitgenommen; brigens noch vor dem Smartphone! Diese 40 Sekunden-Szenario ist offensichtlich realittsfern. Die Flucht der meisten jungen Mnner ist offensichtlich ber Tage/Wochen/Monate geplant. Schlepper finden etc.

    Ich htte brigens auch noch weitere "Vorurteile":
    - "Sie glauben daran das Christen, Juden und Unglubige minderwertig sind."
    - "Sie glauben daran das die Scharia ber jedem weltlichen Gesetz steht."
    - "Sie kommen nur nach Deutschland weil sie sich wirtschaftlich optimieren mchten und nicht weil sie nicht auch woanders krperlich unversehrt geblieben wren."

    Bitte entkrften ...




    Angelika L.

    Sicher ist es gut, dass die Kinder erfahren, wie es Menschen geht, die vor Krieg flchten mussten. Allerdings sollte nicht Einseitig berichtet werden und es sollte Real sein.
    Ich finde es auch unwahrscheinlich, dass bei der Flucht der meisten nur 40 Sekunden Zeit war, um das Wichtigste mit zu nehmen.
    Wenn Krieg ist - war zumindest bei meinen Groeltern Ende WKII so - und man nicht wei, wann man fliehen muss oder wann ein Luftangriff kommt, sind die wichtigsten Dinge bereits in einem Kfferchen gepackt.
    Und mir persnlich wre der Ausweis schon wichtiger als mein Smartphone.
    Absolut unerklrlich bleibt nach wie vor, warum in so vielen Fllen das Smartphone gerettet werden konnte, der Pass aber nicht.
    Vielleicht kann mir das jemand erklren?


    Hans-Jrgen L.
    Was man von der Qualitt der dt. Schulen heute so liest, dann gibt es bestimmt Dinge, die man vermehrt unterrichten sollte, denn die zhlen spter.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
    Registriert seit
    12.03.2010
    Beitrge
    8.891
    Blog-Eintrge
    1


    Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Was deutsche Schler von Flchtlingen lernen

    Es gab Zeiten, da lernten Schler ber Lehrer von Vorbildern. Diese schrecklichen Zeiten scheinen jetzt endgltig vorbei zu sein. Jetzt ist das Nichts alles.
    Einigkeit und Recht und Freiheit fr das deutsche Vaterland

  3. #3
    Registriert seit
    13.07.2010
    Beitrge
    31.495


    Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Was deutsche Schler von Flchtlingen lernen

    Was auffllt ist, dass berall dort, wo noch Kommentare mglich sind, die wenigsten Leser die Meinung der Journalisten teilen und sofort den Braten riechen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gste: 1)

hnliche Themen

  1. Wien - Hier lernen Schler Juden-Hass - NEWS.at
    Von open-speech im Forum Presseschau
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 13.11.2014, 06:23
  2. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 06.02.2011, 13:21
  3. Grobritannien: Islam-Schler lernen Handabhacken Jesus.de
    Von open-speech im Forum Presseschau
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 24.11.2010, 17:50
  4. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 16.11.2010, 20:10
  5. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 01.11.2010, 12:50

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhnge hochladen: Nein
  • Beitrge bearbeiten: Nein
  •  
Single Sign On provided by vBSSO