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    Eigentumswohnungen und Flüchtlinge in einem Gebäude

    Eigentumswohnungen und Flüchtlinge in einem Gebäude





    An der Baurstraße entsteht ein siebengeschossiger Neubau. Anwohner werfen Stadt Bruch der Bürgerverträge vor.







    Hamburg. "Wir gehen damit in Hamburg einen neuen Weg", erklärt Ole Jochumsen, Koordinator Wohnungsbau für Flüchtlinge in Hamburg. Ungewöhnlich sind die Pläne für die Brachfläche an der Baurstraße allemal, die am Mittwoch von der Stadt erstmals öffentlich vorgestellt wurden. Ein Investor plant zusammen mit der Stadt Hamburg, auf der Fläche neben dem Parkhaus am Othmarschener Kino ein siebengeschossiges Gebäude mit 160 Wohneinheiten zu errichten.



    Davon sollen 36 Wohnungen an das städtische Unternehmen "Fördern & Wohnen" vermietet werden. Sie dienen als Folgeunterkunft zur Unterbringung von Flüchtlingen. Weitere 19 Wohneinheiten sind als Sozialwohnungen deklariert. Auch dort könnten laut Jochumsen Flüchtlinge einziehen.

    Die restlichen Wohnungen sollen zu einem Drittel vermietet und zum anderen Drittel als Eigentum veräußert werden.



    Sorge um mögliche Verschattung

    250 Flüchtlinge könnte die Stadt so in dem Neubau unterbringen. Weitere 50 sind bereits in Wohnungen an der Behringstraße eingezogen. Zeitweise hatte die Stadt hier eine Flüchtlingsunterkunft für 800 bis 900 Menschen im Expressbaustil geplant. Obwohl davon Abstand genommen wurde, kamen die neue Idee bei den anwesenden Anwohnern und Teilen der Kommunalpolitik am Mittwoch gar nicht gut an.


    Als zu massiv kritisierten viele das Projekt im ohnehin stark verdichteten Neubaugebiet Othmarschener Höfe. Die Anwohner sorgen sich zudem um eine mögliche Verschattung durch den riesigen Baukörper und um den zusätzlichen Verkehr, der entstehen könnte. Auch die Zahl von 300 Flüchtlingen sorgte für Ärger.

    Gundermann warf der Stadt Wortbruch vor

    Mit Blick auf eine weitere nahe gelegene Unterkunft mit rund 200 Plätzen warf Albrecht Gundermann der Stadt Wortbruch vor. "Das bedeutet die Kündigung der Bürgerverträge", kritisierte das Mitglied der Initiative Mitgestaltung Othmarschen. In den Verträgen wurden als Höchstgrenze 300 Flüchtlinge festgelegt.

    Da es sich beim Areal um eine Gewerbefläche handelt, muss der Bebauungsplan geändert werden. Das wird mindestens ein Jahr dauern.

    http://www.abendblatt.de/hamburg/art...rgestellt.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Eigentumswohnungen und Flüchtlinge in einem Gebäude

    Wenn es schon dem Einheimischen schwer genug gemacht wird, zu einem Eigenheim zu kommen, soll man es wenigstens denen ermöglichen, die bisher nichts für dieses Land getan haben, als einfach hierher zu kommen.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Eigentumswohnungen und Flüchtlinge in einem Gebäude

    Wenn die Mischung nicht stimmt, wird so ein Objekt schnell zur Ruine. Und hier stimmt die Mischung angesichts der enorm hohen Anzahl der "Flüchtlinge" nicht.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4


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    AW: Eigentumswohnungen und Flüchtlinge in einem Gebäude

    Ich finde die Mehrheit der Hamburger/innen sollte sich nicht Beschwerden denn genau dieses Bunte Hamburg wollten sie doch haben. Jeder bekommt das was er wählt und das mit Recht - also 2020 könnt ihr wieder abstimmen ob ihr es noch bunter haben wollt !!

    https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B...n_Hamburg_2015
    „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“

  5. #5
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    AW: Eigentumswohnungen und Flüchtlinge in einem Gebäude

    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Ich finde die Mehrheit der Hamburger/innen sollte sich nicht Beschwerden denn genau dieses Bunte Hamburg wollten sie doch haben.
    Der bräsige Norddeutsche braucht eben etwas länger
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  6. #6


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    AW: Eigentumswohnungen und Flüchtlinge in einem Gebäude

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Der bräsige Norddeutsche braucht eben etwas länger
    Naja das Potential für eine Richtungsänderung wäre in Hamburg schon vorhanden aber(tut mir als AfDler sehr leid) die Bettnässer um Kruse(AfD) haben das 2015 total verbockt denn aus Angst in eine bestimmte Ecke gestellt zu werden legten sie den Schwerpunkt des Wahlkampfes auf die Themen Bildung,Umweltschutz und Infrastruktur dieses feige Pack --- ein gewisser Schill erreichte mal mit den wahren Themen so um die 20%
    genauso war das im selben Jahr bei der Bremen-Wahl die selben unwichtigen Themen und die Quittung --
    die 5% Hürde mit Ach und Krach geschafft -- die Nordlichter halt.
    „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“

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