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    Einem "Musterbeispiel für Integration" droht Abschiebung

    Einem "Musterbeispiel für Integration" droht Abschiebung


    Wie sich der Flüchtling Gailan Awla beim SV Reichenbach eingelebt hat und beruflich Fuß fassen will

    Gailan Awla ist bei den Fußballern des SV Reichenbach nicht nur sportlich eine feste Größe. Der Flüchtling aus dem Irak, der dort Informatik studierte und als Lehrer im Computerbereich arbeitete, spricht neben Englisch schon erstaunlich gut Deutsch. Dieses »Musterbeispiel für Integration«, so der Vorstand des Sportvereins, erhielt aber den Ablehnungsbescheid für seinen Asylantrag. Einspruch ist erhoben.



    Draußen ist es nasskalt. Im Schmuddelwetter und Flutlicht trainieren die Fußballer des SV Reichenbach. Drinnen im Clubhaus lächelt Gailan Awla über das Kompliment, richtig gut Deutsch sprechen zu können...


    Auf dem Fluchtweg. 15 Tage lang via Türkei, dann mit 58 anderen Insassen im Schlauchboot nach Griechenland, weiter nach Mannheim mit Endstation Gengenbach, wo der »Höllhof« in den Höhen Reichenbachs seinem Namen nicht gerecht wurde. »Ich bin Kurde«, antwortet Awla auf die Frage nach dem Grund seiner Flucht. Diese Minderheit habe es auch im Irak verdammt schwer, ...
    »Wir boten ein Probetraining auf dem Höllhof«, erklärt Sven Ganter, Spielausschussvorsitzender des SVR, der schon vor ein paar Jahren aktiv in die Flüchtlingsbetreuung einstieg. In Kooperation mit dem Familien- und Seniorenbüro (FSB) um Managerin Christine Weygoldt-Barth, die auch den Fußball mag, kümmerte sich der SVR um jenen Nachwuchs der Flüchtlingsfamilien, der gerne kicken wollte.


    Das Interesse war entsprechend groß. Auch bei Erwachsenen, von denen Gailan Awla und Salah Alghabbach aus Syrien auffallend gut gewesen seien, so Ganter. . ...


    »In unserer letzten Hauptversammlung erhielt Gailan Beifall von allen Anwesenden«, betont Frank Harter, weil Awla nicht nur von allen akzeptiert werde, sondern sehr beliebt sei.
    Zu gerne würde er auch in einem Unternehmen arbeiten, um sich seinen eigenen Lebensunterhalt aufzubauen. Am liebsten natürlich in seinem Beruf. In seiner Heimat war er Computer-Lehrer, nachdem er sein IT-Studium abgeschlossen hatte. »Bei Burda habe ich ein Praktikum gemacht«, erzählt er dankbar.
    »Wir könnten Gailan eine Wohnung und einen Arbeitsplatz besorgen«, sagt SVR-Vorstandsmitglied Heiko Armbruster. Einige Reichenbacher hätten Entsprechendes angeboten.
    »Das wäre dann endgültig ein Musterbeispiel für Integration«, so Vorstandskollege Thomas Harter. Nur hat Awla keine Arbeitserlaubnis.
    Und während die Reichenbacher Narrenzunft am 10. Februar oben im Santis-Claus-Wald symbolisch den Teufel holte, erhielt Awla die behördliche Hiobsbotschaft, abgeschoben zu werden. »Wir haben gleich einen Anwalt vermittelt«, so Armbruster, »fristgerecht wurde Einspruch eingelegt«.
    Was soll ich im Irak machen?«, sagt Awla, »ich möchte hier gerne ein neues Leben anfangen, ich fühle mich hier zuhause«.
    Alle hoffen auf eine Aufenthaltserlaubnis für ihn – »alles andere wäre zynisch«

    Für Gailan Awla, der zehn Geschwister hat, aber alleine geflüchtet ist, ist derzeit nur seine Spielberechtigung durch den Südbadischen Fußballverband unbefristet. »Salah und Gailan sind offen für unsere Kulturen und bestrebt, hier eigene Freundeskreise aufzubauen«, lobt Christine Weygoldt-Barth und hofft wie alle im Sportverein und im »Freundeskreis Asyl« auf eine Aufenthaltserlaubnis auch für Awla, »alles andere wäre zynisch«.
    Dann verabschiedet sich der 31-Jährige höflich, um noch zu trainieren.



    Bevor noch ein einstündiger Fußmarsch zum Gengenbacher Bahnhof folgt, um von dort zurück nach Offenburg in seine neue Flüchtlingsunterkunft am Flugplatz zu fahren. »Natürlich bietet immer mal wieder jemand von uns an, Gailan an den Bahnhof zu fahren«, merkt Thomas Harter an, »aber er möchte so wenig wie möglich Umstände machen«.
    http://www.bo.de/lokales/offenburg/e...ht-abschiebung

    So, und bereits nach diesen Leseausschnitten sind meine Augen absolut überbelastet.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Einem "Musterbeispiel für Integration" droht Abschiebung

    »Ich bin Kurde«, antwortet Awla auf die Frage nach dem Grund seiner Flucht. Diese Minderheit habe es auch im Irak verdammt schwer, ...
    Kompletter Blödsinn! Die Kurden im Irak haben eine weitreichende Autonomie und leben in der friedlichsten Region des Iraks. Diese ganzen verlogenen Moslems seifen die gutgläubigen dummen Deutschen ein.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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