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    Flüchtlinge als Fachkräfte: 5 Erfolgsgeschichten

    Fünf Geschichten über eine neue Heimat

    Sie sprechen Deutsch, gehen zur Schule oder haben eine Stelle gefunden: Flüchtlinge erzählen, wie sie in der Kurstadt angekommen sind.
    Fall 1 - Der ehemalige Praktikant im Einzelhandel

    (Gut für den Arbeitgeber - der Praktikant kostet nichts - dafür kostet es die Bundesagentur für Arbeit die Versicherungsgelder der versicherungspflichtigen Angestellten)

    So allmählich kommt Mohammed Noori in Bad Tölz an. Seit einem Jahr lebt der junge Afghane schon in der Kurstadt, wo er sich anfangs arg einsam fühlte. Keine Angehörigen, keine Freunde, keine Deutschkenntnisse. Das hat sich mittlerweile geändert. Noori geht in die Berufsschule und absolvierte zuletzt ein Praktikum im Einzelhandel, er spielt Fußball als Stürmer beim SV Bad Tölz und besucht einen Theaterkurs. Eigentlich, sagt er, habe er kaum Freizeit, "ich bin sehr beschäftigt". Wichtiger noch: Das bedrückende Gefühl der Einsamkeit ist verschwunden. "Ich habe Freunde, ich habe eine Betreuerin, die sehr nett ist", erzählt Noori. Um die Frage "Flüchtlinge - Neue Heimat Bad Tölz. Wie sieht es aktuell aus?" drehte sich ein Informationsabend, den das Katholische Kreisbildungswerk am Dienstag zusammen mit ReAL Isarwinkel, dem Verein "Hilfe von Mensch zu Mensch" und dem städtischen Sozialplaner Armin Ebersberger im "WeltRaum" veranstaltete.
    Neben dem ehemaligen Praktikum werden detailliert seine Freizeitaktivitäten geschildert.

    Fall 2 - eine richtige Erfolgsgeschichte, legendär ausgeschmückt - er besucht das Gymnasium

    Wer die Augen schließt und Mohammad Abu Rashed zuhört, könnte glauben, da spreche ein deutscher Jugendlicher. In nur einem Jahr hat der junge Syrer nahezu akzentfrei die Sprache gelernt. Derzeit besucht er die zehnte Klasse des Tölzer Gymnasiums und räumt ein, dass der Unterricht für ihn noch kompliziert sei. "Vom Stoff her, das muss man ehrlich sagen." Aber er bekomme Hilfe von Lehrern und Mitschülern. Ansonsten hat auch Abu Rashed weniger Probleme als vor einem Jahr, als er nach Tölz kam. "Weil ich besser Deutsch spreche, kann ich Kontakt aufnehmen", sagt er. In seiner Freizeit geht er mit Freunden zum Klettern oder aber liest Bücher, unter anderem Romane.
    Fall 3 - dieser Flüchtling besucht eine Flüchtlingsklasse - angeblich steht der Achmad jeden Morgen bereits um 5 Uhr auf, um zu "pauken"


    Früh ist Achmad Jeham auf den Beinen, der eine reine Flüchtlingsklasse an der Berufsschule besucht und auf die Realschule wechseln möchte. Der Syrer steht schon um fünf Uhr auf, duscht sich und fängt an zu pauken. Am Morgen gehe das besser, sagt er, "niemand stört mich". Manchmal öffnet er dann auf Youtube ein Programm, um die richtige Aussprache im Deutschen zu üben. Wenn er frei hat, spielt Jeham ebenfalls Fußball, was nach einer Operation aber gerade nicht möglich ist, oder liest.
    Fall 4 - angeblich besuchte sie eine Ganztags-Vollzeit-Berufsschule (offensichtlich ein ganz neues Projekt, denn bislang sind Berufsschulen entweder berufsbegleitend, d.h. 1 1/2 Tage die Woche zu besuchen oder in einem Blockunterricht, der allerdings jeweils nur ein paar Wochen dauert, bevor der Azubi wieder in seinen Ausbildungsbetrieb wechselt) -
    offensichtlich ohne ein Berufsziel, denn dieses ist nicht angegeben und wohl auch verfehlt worden,

    aber es winkte eine Stelle von Flüchtlingen für Flüchtlinge, bezahlt aus dem großen Topf der steuerfinanzierten Integrationsindustrie

    Die Berufsschule hat Khaleda Amiri schon hinter sich. Vor drei Jahren war sie aus Afghanistan nach Deutschland geflüchtet, vor einem Jahr wurde ihr Asylantrag genehmigt. Sie fuhr täglich mit dem Bus von Kochel am See nach Miesbach, um dort in die Berufsschule zu gehen. Um 6 Uhr früh verließ sie ihre Unterkunft und kam erst gegen 18 Uhr zurück. "Das war ein bisschen schwierig", erinnert sie sich. Die junge Frau verbrachte viel Zeit an Bushaltestellen oder vertrieb sich die Warterei mit einem Spaziergang. Seit acht Monaten hat sie eine Stelle beim Verein "Hilfe von Mensch zu Mensch", wo sie sich nun selbst um Asylbewerber kümmert und zu ihnen in die Unterkünfte fährt. "Mir gefällt die Arbeit", sagt sie.
    Fall 5 - keine Ausbildung, aber eine Quotenstelle im Münchner Asylbewerberverein


    Anders als Amiri, die eine Wohnung gefunden hat, lebt Suzan Alnajjar aus Syrien noch in einem Asylheim. Von dort würde sie mangels Privatsphäre am liebsten ausziehen. Die Situation sei nicht einfach, "die Leute kochen zur gleichen Zeit, gehen auf die gleiche Toilette, es gibt keine Abgrenzung", erzählt sie. Wegen der unterschiedlichen Religionen träten allerdings keine Probleme auf. Auch Alnajjar hat seit acht Monaten einen Arbeitsplatz in dem Münchner Asylberaterverein

    Ach, und bevor ich es vergesse, noch eine Kleinigkeit, die Alnajjar auf dem Herzen hat. Sie sei verheiratet, habe allerdings keine Heiratsdokumente.

    Khaleda Amiri hat noch etwas auf dem Herzen. Ihr Mann, der ebenfalls nach Deutschland geflüchtet ist, lebt weit weg von ihr. "Wir versuchen seit zwei Jahren, dass er nach Bad Tölz kommen kann", erzählt sie. Das Problem: Sie haben keine Heiratsurkunde, die hierzulande anerkannt wird. Und in ihren Ausweisen steht noch der alte Vermerk, dass sie ledig seien.
    Eine kleine Auflistung derer, die als "Schutzsuchende" in Bad Tölz leben, darunter auch eine Anzahl von Personen, die sich als minderjährig ausgeben:

    Demnach leben derzeit 394 Schutzsuchende in der Stadt: 77 aus Afghanistan, 47 aus Syrien, 37 aus Nigeria, 28 aus Pakistan, 21 aus Eritrea, neun aus Somalia. Hinzu kommen einzelne Flüchtlinge aus Mali, Burma, Kongo, dem Senegal oder Sierra Leone. 128 Flüchtlinge haben ihren Asylantrag genehmigt bekommen, leben aber noch als sogenannte Fehlbeleger in Asylunterkünften. Unter den Schutzsuchenden in Tölz sind 127 Kindern und Jugendliche - "eine ganze große Menge", wie Ebersberger findet.
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...imat-1.3253257
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2


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    AW: Flüchtlinge als Fachkräfte: 5 Erfolgsgeschichten

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    ....Demnach leben derzeit 394 Schutzsuchende in der Stadt: 77 aus Afghanistan, 47 aus Syrien, 37 aus Nigeria, 28 aus Pakistan, 21 aus Eritrea, neun aus Somalia. Hinzu kommen einzelne Flüchtlinge aus Mali, Burma, Kongo, dem Senegal oder Sierra Leone. 128 Flüchtlinge haben ihren Asylantrag genehmigt bekommen, ..........

    Also 266 von den 394 sind illegal und ganze fünf tun etwas.
    Jeder glaubt eine eigene Meinung zu haben, nur woher hat er vergessen.
    Medien sind das was man über Religionen sagte, Opium fürs Volk.


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