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    Fotografierverbot an der deutschen Ostsee

    Wer da fotografiert, ergibt sich, wenn man diesen Artikel liest:

    In Boltenhagen an der Ostsee brach die Diskussion los

    Das Fotografierverbot erreicht inzwischen aber ungeahnte Bereiche. Am Ostseestrand von Boltenhagen ist das Knipsen seit Neuestem ebenfalls verboten. Angeblich haben sich zu viele Gäste über ungebetene Fotografen beschwert. Am Wochenende hatten kleine Aufkleber mit einem durchgestrichenen Fotoapparat an Schildern der 20 Strandzugänge des Ortes in Mecklenburg-Vorpommern Diskussionen ausgelöst.

    Die Hinweise gingen auf einen im Mai von Sozialministerium und Tourismusverband vorgestellten Flyer zurück, der über Gefahren und übliche Verhaltensweisen an Stränden aufkläre, sagte Kurdirektorin Claudia Hörl. Es gebe aber kein generelles Foto-Verbot, nur Fremde dürften am Strand nicht abgelichtet werden
    Der Text zum Foto-Aufkleber in Deutsch, Englisch und Arabisch werde nachträglich in dieser Woche angebracht, sagte Boltenhagens Marketingchefin Katleen Herr.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/ni.../13761320.html

    Die arabischen Flüchtlinge und Touristen werden sich von diesem Fotografierverbot bestimmt nicht abschrecken lassen. Das Handy gezückt, eine Frau im Bikini abgelichtet und das Bild in die arabische Welt gesendet mit der Botschaft "Hier gibt es Nutten für lau".

    Das kommt eben dabei raus, wenn eine Matrone Selfies mit Arabern macht.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2


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    AW: Fotografierverbot an der deutschen Ostsee

    Fotografierverbote sind doch an den ehemaligen DDR-Stränden nichts neues.... irgendwie wiederholt sich da so einiges, wenn auch die Gründe andere sind.
    Bin mal gespannt, wann die ersten Bojen auf arabisch "Halt hier Grenze" in der Ostsee verankert werden.
    "Mein Vaterland hat allzeit den ersten Anspruch auf mich." (Mozart)

    "Ich habe nur ein Vaterland, das heißt Deutschland." (vom Stein)

  3. #3


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    AW: Fotografierverbot an der deutschen Ostsee

    Das ist eine recht zwiespältige Angelegenheit.

    Im Grunde gehört Baden in Seen, am Meer, in Schwimmbädern zu unserer Kultur, ist Alltag, etwas selbstverständliches. Ein Fotografierverbot untermauert, dass es etwas unanständiges sei und manifestiert damit die islamische Sichtweise.

    Die Spanner gucken auch so und machen sich ihre Fantasien. Das kann man auch mit Fotografierverboten nicht verhindern. Unangenehm wirds, wenn die Fantasien nicht wohlwollend, positiv erotisch sind, sondern abstempelnd verurteilend wie so mancher Araber Frauen im Bikini als Schlampen abwertet oder Triebtäter, die dann Frauen auflauern und sie vergewaltigen.

    Fotografierverbot ist eigentlich sinnlos, zumindest für Länder wie unseres in denen fremde Einzelpersonen nicht ohne deren Erlaubnis ins Internet gestellt werden dürfen. Wie das ist wenn Ausländer das tun, wie deren Gesetze sind oder ob unseres gilt, könnte von Bedeutung sein.

    Die Frage wäre eigentlich eher, ob man nicht von vorneherein Leuten den Aufenthalt am Stand verbietet, die von uns als störend empfundene Moralvorstellungen haben, sei es durch ihre Religion oder üble gierige, aufdringliche, notgeile Blicke, wenn sie von Frauen als störend empfunden werden.

  4. #4
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    AW: Fotografierverbot an der deutschen Ostsee

    Zitat Zitat von burgfee Beitrag anzeigen
    Das ist eine recht zwiespältige Angelegenheit.

    Im Grunde gehört Baden in Seen, am Meer, in Schwimmbädern zu unserer Kultur, ist Alltag, etwas selbstverständliches. Ein Fotografierverbot untermauert, dass es etwas unanständiges sei und manifestiert damit die islamische Sichtweise.

    Die Spanner gucken auch so und machen sich ihre Fantasien. Das kann man auch mit Fotografierverboten nicht verhindern. Unangenehm wirds, wenn die Fantasien nicht wohlwollend, positiv erotisch sind, sondern abstempelnd verurteilend wie so mancher Araber Frauen im Bikini als Schlampen abwertet oder Triebtäter, die dann Frauen auflauern und sie vergewaltigen.

    Fotografierverbot ist eigentlich sinnlos, zumindest für Länder wie unseres in denen fremde Einzelpersonen nicht ohne deren Erlaubnis ins Internet gestellt werden dürfen. Wie das ist wenn Ausländer das tun, wie deren Gesetze sind oder ob unseres gilt, könnte von Bedeutung sein.

    Die Frage wäre eigentlich eher, ob man nicht von vorneherein Leuten den Aufenthalt am Stand verbietet, die von uns als störend empfundene Moralvorstellungen haben, sei es durch ihre Religion oder üble gierige, aufdringliche, notgeile Blicke, wenn sie von Frauen als störend empfunden werden.
    Die Frage ist nur, wer wie Moralvorstellungen als störend bewertet und ob man es den Tätern in spe im juristischen Sinne ansehen kann, was sie vorhaben und welche Gesinnung sie mitbringen.

    Wir schlagen uns hier mit Fragen herum, die eigentlich unnötig wären, wenn man nicht zuvor Millionen Migranten in dieses Land eingeladen hätte. Andere Wertvorstellungen lösen sich nicht einfach auf, nur weil man eine Grenze überschreitet. Sie verändern das Land, die Kultur und die Lebensqualität für immer.

    Man vergleiche nur einmal Fotografien von beispielsweise 1965, 1970, 1975, 1980, 1985 mit denen von heute, Städteaufnahmen, Parkszenen, wie frappierend der Unterschied ist. Den ersten Unterschied, den man auf den Bildern erkennen kann, sind die Unterschiede in Sauberkeit und Verwahrlosung der Städte und Parkanlagen. Wenn man diese alten Bilder genossen hat, gehe man in die Großstadt seines Vertrauens in die Einkaufsmeile ab der Mittagszeit. Bitte laufe man zuvor an an den Verkehrsknotenpunkten angebrachten Warnhinweisen vor Taschendieben vorbei. Das erhöht das Wohlbefinden.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  5. #5


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    AW: Fotografierverbot an der deutschen Ostsee

    ...
    Im vergangenen Sommer sollen Flüchtlinge im Ostseebad Heiligendamm am FKK-Strand fotografiert haben, und die Badegäste sollen nicht besonders erfreut gewesen sein. Laut Christian Moeller, Pressesprecher im Schweriner Sozialministerium, war das aber nicht der Anlass, den Flyer herzustellen. "Der ist rein präventiv gedacht", sagt er. "Wir wollen niemanden unter Generalverdacht stellen." Es gehe darum, an einige an sich selbstverständliche Regeln zu erinnern, die Menschen aus anderen Kulturkreisen möglicherweise nicht bekannt seien.

    Der Flyer ist nun da. 25.000 Exem.plare hat das Ministerium herstellen lassen. Und weil sich auch in Boltenhagen hin und wieder Kurgäste darüber beschwert hatten, dass sie am Strand fotografiert worden seien, fand man in der Kurverwaltung, man sollte auf dieses Problem mit einem Aufkleber auf den Hinweistafeln an den Strandzugängen aufmerksam machen. "Aber wir haben dabei den zweiten Schritt vor dem ersten gemacht", sagt Katleen Herr von der Kurverwaltung selbstkritisch.
    ...
    ...
    Uwe Kirchhoff, Kurdirektor in Travemünde, hat sich mit dem Problem der Flüchtlinge und der dort vielleicht fehlenden Kenntnisse über die Gefahren beim Baden eingehend befasst. Er findet: "Flyer in arabischer Sprache bringen nichts. Es gibt 35 verschiedene arabische Dialekte. Wir arbeiten mit Piktogrammen." Verbote und Hinweise, dies sich in kleinen Bildchen darstellen lassen, gibt es an der Ostseeküste reichlich.
    ...
    http://www.abendblatt.de/regaion/art...er-Aerger.html


    Genau genommen ist es überhaupt nicht erforderlich mit Piktogrammen und fremdländischen Texten auf die Regeln hinzuweisen. Die Amtsssprache ist deutsch. Jeder der sich hier im Land aufhält muss selbst sehen wie er hier zurecht kommt, dann muss er eben einen deutschsprachigen Begleiter mitnehmen, wenn seine Sprachkenntnisse zu schwach sind oder Leute vor Ort bitten deutsche Texte zu übersetzen, Übersetzungsbücher mitnehmen oder sich entsprechende Programme aufs Handy spielen.

  6. #6
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    AW: Fotografierverbot an der deutschen Ostsee

    Im vergangenen Sommer sollen Flüchtlinge im Ostseebad Heiligendamm am FKK-Strand fotografiert haben, und die Badegäste sollen nicht besonders erfreut gewesen sein. Laut Christian Moeller, Pressesprecher im Schweriner Sozialministerium, war das aber nicht der Anlass, den Flyer herzustellen. "Der ist rein präventiv gedacht", sagt er. "Wir wollen niemanden unter Generalverdacht stellen.
    Ja, natürlich! Die Flüchtlinge waren nicht der Anlaß, weswegen man den Flyer ja auch auf Deutsch und Englisch drucken ließ, um bloß keinen falschen Anschein zu erwecken. Und der Flyer ist natürlich auch rein präventiv und es gibt keinen Generalverdacht, obwohl unter den 500 fotografierenden Spannern, Störern und Nötigern nur Araber waren.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  7. #7


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    AW: Fotografierverbot an der deutschen Ostsee

    ...
    Doch nun untersagte Boltenhagen (Nordwestmecklenburg) als erste Gemeinde, mit Kameras und Handys Bilder am Ostsee-Strand zu machen. Kaum zu glauben: Bei Verstößen soll sogar die Polizei anrücken.

    ...
    http://www.bild.de/regional/hamburg/...2362.bild.html

  8. #8
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    AW: Fotografierverbot an der deutschen Ostsee

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    Das habe ich nun davon!
    Aber vielleicht sollte man statt des „Links” zitieren und dieses Zitat auch kommentieren, damit man erstens weiß, über was man sprechen soll, und zweitens begreift, was man mit dem Zitat zum Ausdruck bringen wollte.
    Andernfalls „linkt” man nur aneinander vorbei, ohne wirklich ins Gespräch zu kommen.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  9. #9


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    AW: Fotografierverbot an der deutschen Ostsee

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Das habe ich nun davon!
    Aber vielleicht sollte man statt des „Links” zitieren und dieses Zitat auch kommentieren, damit man erstens weiß, über was man sprechen soll, und zweitens begreift, was man mit dem Zitat zum Ausdruck bringen wollte.
    Andernfalls „linkt” man nur aneinander vorbei, ohne wirklich ins Gespräch zu kommen.
    ich wollte damit zum Ausdruck bringen, es werden nicht nur Piktogramme aufgehängt, sondern das Fotografierverbot auch polizeilich geahndet. Der text erklärt sich von selbst, da brauchts keinen Kommentar.

  10. #10


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    AW: Fotografierverbot an der deutschen Ostsee

    Irgendwann lesen wir : sexuelle Übergriffe am Strand. Fotos, die die Tat beweisen und den Täter überführen können, sind nicht zulässig, da das Fotografieren an deutschen Ostseestränden untersagt ist.
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