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  1. #131
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    AW: Sammelstrang: Brexit -52% dafür

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Mittlerweile kann man diese ganze leidige Geschichte nicht mehr sehen. Polit-Großmaul Boris Johnson wollte den Brexit bis Ende Oktober durchziehen. Ob mit oder ohne Vertrag. Kurz vor Ultimo einigte er sich mit der EU auf eine Verschiebung. Nun also soll es im Januar soweit sein. Dass der bullig wirkende Johnson mit allen Wassern gewaschen ist, zeigt er jetzt. Erst wollte er das Parlament kaltstellen und von den Entscheidungen ausschließen. Als das nicht funktionierte, setzte er Neuwahlen durch. Im Dezember soll gewählt werden. Johnsons Kalkül scheint aufzugehen, seine Partei steht in Umfragen aktuell bei rund 37%. Sollte er bei den Wahlen gestärkt hervorgehen, hätte er eine komfortable Mehrheit im Parlament und könnte seine Brexit-Pläne durchbringen.
    Trau keinem Politiker, denn mit der Wahrheit hält er's wie der Moslem.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  2. #132
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    AW: Sammelstrang: Brexit -52% dafür

    Nach langem hin und her ist GB nun auch faktisch draußen. Die EU-Mitgliedschaft endete gestern um Mitternacht. 11 Monate haben GB und die EU nun Zeit die abschließenden Modalitäten auszuhandeln, die das Verhältnis zueinander betreffen.
    Teuer wird es auf jeden Fall für uns, da deutsche Politiker bereits eine deutliche Erhöhung unserer EU-Beiträge angekündigt haben. Sparsamer und effizienter haushalten ist natürlich für die EU eine Zumutung und so werden weiterhin zig Milliarden hart erarbeiteter Steuern aus Deutschland verpulvert. Das Schreckgespenst eines europäischen Molochs, der nicht zu kontrollieren ist, wurde in GB schon in den 80er Jahren an die Wand gemalt. Inzwischen ist selbst das übelste Bild zur Realität geworden.
    Es bleibt nun also abzuwarten, wie sich die Wirtschaft in GB entwickelt. Sollte das Land unbeschadet und vielleicht sogar bessergestellt sein, als in der EU, könnte das andere Länder dazu bringen ebenfalls auszutreten. In einigen Mitgliedsstaaten ist die EU mittlerweile sehr unpopulär.
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  3. #133
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    AW: Sammelstrang: Brexit -52% dafür

    Hoffentlich schließt Johnson jede Menge Handelsabkommen mit den USA, China, Russland, mit wem auch immer! Hoffentlich ergibt der Brexit für England einen fetten Wirtschaftsboom (wie so manche Experten, entgegen des Katastrophen-Szenario-Bashings hierzulande, denken)! Und hoffentlich werden dann andere Länder diesem Beispiel folgen!

    Ja, ich weiß sehr wohl, dass wir das alles zahlen werden, aber bei aller Liebe: Lieber zahle ich dann dafür als für den Import immer weiterer "Goldschätze"!
    "...und dann gewinnst Du!"

  4. #134
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    AW: Sammelstrang: Brexit -52% dafür

    All das, was die deutschen Medien an düsteren Prognosen verbreitet haben, ist nicht eingetroffen. Großbritanniens Weg erweist sich immer mehr als richtige Entscheidung. Das Land ist auch bei der Corona-Bekämpfung führend. Nun öffnen dort die Pubs, das Leben normalisiert sich zusehends. Warum? Weil GB sich nicht länger von der EU bevormunden und in seiner Entwicklung beeinträchtigen lässt. Die Briten haben sich um den Impfstoff selbst gekümmert und sind pragmatische Wege gegangen. Während man in Deutschland bewusst den Tod tausender gewollt hat, ist in GB auch der alte Mensch etwas wert.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #135
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    AW: Sammelstrang: Brexit -52% dafür

    Selbst die USA stehen hinten an: Wachstumsprognosen für Großbritannien übertreffen Erwartungen
    Maßnahmen, die das öffentliche Leben einschränken, werden gelockert. Selbst Großveranstaltungen sind unter Sicherheitsvorkehrungen wieder möglich: Großbritannien erlebt einen Rekord-Aufschwung. Währungsfonds und die Bank of England rechnen mit mindestens fünf Prozent Wachstum.
    Nach Ansicht der Bank of England erholt sich die britische Wirtschaft schneller als erwartet von den Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Corona-Politik. Manche Ökonomen rechnen sogar mit einem siebenprozentigen Rekord-Wachstum für dieses Jahr. Dies wäre mehr als die USA. In den Vereinigten Staaten sieht die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ein Wachstum von 6,5 Prozent voraus.
    Die Erholung und das Wachstum der Wirtschaft Großbritanniens werden auf die schnelle Umsetzung der Coronavirus-Impfungen in der Bevölkerung zurückgeführt. Großbritannien galt als Epi-Zentrum in der weltweiten Pandemie mit hohen Opferzahlen.

    Eine erste Impfdosis haben bereits 34,67 Millionen Briten erhalten, zwei Impfdosen 15,63 Millionen. Insgesamt 127.543 Menschen sollen mit oder an dem Virus verstorben sein (Stand: 4. Mai 2021).

    Vor Ende Juni, so kündigte Premierminister Boris Johnson an, sollen die meisten Corona-Beschränkungen wieder aufgehoben beziehungsweise gelockert werden.
    "Die Lockerungen haben in Großbritannien einen viel krasseren Effekt, weil das Land in den ersten drei Monaten des Jahres einen strikteren Lockdown hatte als die meisten Länder in Europa."

    Geschäfte, Restaurants und Pubs im Außenbereich, Friseure und Sportstudios, Zoos und Freizeitparks sind wieder geöffnet. Auch der Urlaub im Inland ist seit April wieder möglich. Die nächsten Lockerungsschritte sind für den 17. Mai geplant. Dann kommen auch Restaurants und Pubs hinzu. Reisen ins Ausland sollen durch ein Ampelsystem ermöglicht werden, welches Reiseziele nach Risikogebieten einteilt.

    Im letzte Jahr schrumpfte die britische Wirtschaft um fast zehn Prozent. Dies war der größte Einbruch seit mehr als drei Jahrzehnten und mehr als die meisten europäischen Volkswirtschaften.
    Von Januar bis Februar legte sie 0,4 Prozent zu. Dies wurde durch einen Anstieg der Fabrikproduktionen verursacht. Auch der Umsatzanstieg der Groß- und Einzelhändler verhalfen dem Dienstleistungssektor zu einem 0,2 Prozent Anstieg.

    Der Brexit jedoch stellt international agierende Firmen vor Probleme. Zwar wurde ein Handelspakt mit zollfreiem Warenverkehr beschlossen, aber es gibt zahlreiche Formalitäten und Kontrollen. Zwei Drittel der von der Deutsch-Britischen Handelskammer befragten Firmen sehen die Handelsbarrieren und die Zollformalitäten durch den Austritt Großbritanniens aus der EU als größte Herausforderungen. Weniger groß ist die Sorge vor Reisebeschränkungen durch die Corona-Politik. Die Warenexporte in die EU lagen im Januar bei rund 41,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Februar wurde dieser Rückstand aufgeholt. Die Differenz auf 12,5 Prozent zu 2020 reduziert.

    https://de.rt.com/europa/117028-selb...hen-hinten-an/
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