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    Flüchtinge: Neue Unterkunft für diskriminierte Syrer in Papenburg



    Neue Unterkunft für diskriminierte Syrer in Papenburg

    Papenburg. Die drei syrischen Männer, die am Montagabend mit einem Hungerstreik vor dem Polizeikommissariat in Papenburg gedroht hatten, haben von der Stadt eine neue Unterkunft zugeteilt bekommen.[/B]

    Wie angekündigt hatten Almusitef Abdulkader, Agiaf Zaitoun und Shafi Alhosen, zu denen auch noch ein minderjähriger, unbegleiteter Junge gehört, die Nacht zum Dienstag bei Freunden verbracht, nachdem die Polizei das geplante Camp der drei syrischen Flüchtlinge vor dem Polizeikommissariat verhindert hatte. Die Männer hatten damit gedroht, in Hungerstreik zu treten , falls man ihnen keine neue Unterkunft anbietet. In ihrer bisherigen Bleibe in Papenburg fühlten sich die Männer wegen ihres islamischen Glaubens diskriminiert und sahen sich heftigen Beleidigungen ausgesetzt.

    Syrer wurden auf zwei Unterkünfte aufgeteilt

    Nun hat die Stadt die vier Männer auf zwei alternative Unterkünfte, eine mit acht Bewohnern, eine mit zehn, aufgeteilt. Abdulkader ist mit dieser Lösung nicht zufrieden. „Das ist nicht fair, dass wir gehen mussten“, sagt Abdulkader, weil aus seiner Sicht die anderen Männer die Unterkunft hätten verlassen müssen. Abdulkader wohnt jetzt am Obenende. Seine ehrenamtliche Arbeit bei der Tafel in Aschendorf – wir hatten am Mittwoch fälschlicherweise von seinem Job bei der Tafel in Papenburg berichtet – könne er jetzt nicht mehr ausüben, wie der 37-Jährige Geografielehrer sagt. „Ich brauche jetzt 40 Minuten mit Rad für eine Strecke“, so Abdulkader.

    Beschwerden sind nach Aussage der Stadt Einzelfälle

    Nach Aussage des Stadtsprechers Heiko Abbas gebe es immer wieder mal Beschwerden von Asylbewerbern über die Unterbringung. Man müsse aber bedenken, dass die Menschen monatelang in den Unterkünften leben müssten, womöglich durch Kriegserlebnisse traumatisiert seien und zusätzlich nicht arbeiten dürften. „Dass das nicht zur Entspannung beiträgt, ist auch klar“, sagte Abbas, der hinsichtlich der Kritik von Einzelfällen spricht.

    Stadt versucht, auf Unterschiede bei den Menschen zu achten

    Die Stadt verurteilte das Vorgehen der drei Männer in einer Pressemitteilung. „So geht es wirklich nicht. Wir sind im ständigen Kontakt mit allen rund 600 Asylbewerbern in der Stadt. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz und den ehrenamtlichen Helfern stellen wir für diese Menschen viel auf die Beine“, sagten der Teamleiter Asyl Wolfgang Rüther und Birgit Lelonek, Leiterin des Fachbereichs Soziales. Das Team Asyl versuche, „mit vertretbarem Aufwand“ auf unterschiedliche Ethnien und Religionszugehörigkeiten Rücksicht zu nehmen.

    Abdulkader überrascht über Vorgehen

    Abdulkader hat nun resigniert, wie er sagt. Ohne seine Arbeit und seine Freunde dort sieht er zurzeit auch keinen Sinn darin, weiter Deutsch zu lernen, das er sich in den vergangenen sechs Monaten selbst angeeignet hat. „Ich muss das akzeptieren, weil alle gegen uns sind“, sagte er und ist nach eigenen Worten „wirklich überrascht“ darüber.
    http://www.noz.de/lokales/papenburg/...r-in-papenburg

    Da bleiben ein paar Fragen und Randnotizen:
    Erhofften sich die Syrer etwa Wohnungen im Ort?
    Warum barmt der Stadtsprecher mit dem Argument, die Syrer dürften nicht arbeiten, um Verständnis bei den Lesern und Bürgern, wenn doch im Artikel steht, dass der Syrer ehrenamtlich arbeitete?

    Kleine Randnotiz: Das Ehrenamt bringt zusätzlich zum Taschengeld von 150,-- Euro im Monat noch weiteres Geld, nämlich eine Aufwandsentschädigung, außerdem selbstverständlich Zugang zu Waren und Kontakte, die ihm weitere Vorteile bringen.

    Warum sagt der Syrer, der die Situation, wie sie sich jetzt darstellt, selber zu verantworten hat, er sähe keinen Sinn mehr darin, Deutsch zu lernen? Ist das Erlernen der Sprache etwa Entgegenkommen?

    Ist die Berufsangabe "Geografielehrer" überhaupt glaubwürdig, wenn man seine Aktionen, Reaktionen und Behauptungen sieht und zusätzlich noch das Bild betrachtet? Mit anderen Worten: Verhält sich so ein Geografielehrer und sieht er so aus?

    - - - Aktualisiert oder hinzugefügt- - - -

    4 Kommentare der Kommentarspalte, die offensichtlich bereits ordentlich ausgedünnt (moderiert) wurde:

    Hans Bernd Kampling Vor 14 Stunden
    Da fehlen einem doch echt die Worte .Haben eine neue Unterkunft bekommen und sind trotzdem noch unzufrieden .Und drohen auch noch damit den Deutschunterricht zu beenden .Und wer wirklich 40 Minuten mit dem Rad vom Obenende nach Aschendorf braucht der soll dann halt mal schneller in die Pedale treten !!!!!.Da sieht man mal wieder den mangelnden Integrationswillen einiger Flüchtlinge .Aber Mutti Merkel hat ja grad ein Integrationsgesetz verabschiedet was solch ein Verhalten ja hoffentlich sanktioniert . Antworten

    Gustav Struve Gustav Struve Vor 12 Stunden
    Bislang konnte mir noch niemand sagen, wer die drei Syrer diskriminiert und bedroht bzw. wie in den soz.Netzwerken berichtet, rassistisch und islamophob beleidigt hat. Waren es Christen, Alaviten, Jesiden oder Buddhisten? Moslems können es ja wohl nicht gewesen sein. Antworten

    jochen wegener jochen wegener Vor 12 Stunden
    Es waren schon mal mehr Kommentare, aber die Redaktion möchte offenbar nicht Meinungen veröffentlichen die quer zum mainstream liegen. Da fragt man sich doch, was sonst noch so von der Schere im Kopf abgeschnitten wird. Pressefreiheit? Dazu hat Paul Sethe schon das Wesenliche gesagt- vor rund einem halben Jahrhundert. Und: weiß jemand von den schreibenden Volontären noch wer Paul Sethe war und was er gesagt hat? Wahrscheinlich nicht. Besser ist es ja auch das Parteibuch zu lesen. Antworten

    Arno Mersmann Arno Mersmann Vor 12 Stunden
    Mensch, die drei sind ja richtige Vorbilder. Aber ist doch schön auch mal sowas lesen zu können. Nur eine eigene Meinung haben darf man wieder nicht
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2


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    AW: Flüchtinge: Neue Unterkunft für diskriminierte Syrer in Papenburg

    Ich kenne Menschen die haben 2 Stunden Fahrzeit um die Arbeit zu erreichen, bei Stau sogar noch länger benötigen ..... Diese Menschen zahlen zudem auch noch Steuern und schmarotzen sich nicht durchs Sozialsystem.
    Schaut man sich das Bild an so sieht man : jung, undynamisch, erfolglos ...... aber das Fordern steht ihnen ins Gesicht geschrieben.
    Diese Syrer sind weder traumatisiert, noch sind sie vor dem Bürgerkrieg geflohen, sie sind hier, weil sie hier das bekommen was sie in 1 Jahr niemals nicht in Syrien bekämen täten..... Sozialleistungen!!!!
    Und das ominöse Integrationsgesetz wird hier wohl auch nicht angewendet.
    "Mein Vaterland hat allzeit den ersten Anspruch auf mich." (Mozart)

    "Ich habe nur ein Vaterland, das heißt Deutschland." (vom Stein)

  3. #3
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    AW: Flüchtinge: Neue Unterkunft für diskriminierte Syrer in Papenburg

    Aus einem der vier Leserzuschriften - dieser Leser kommt aus dem Ort - ergibt sich, dass die Angabe der Fahrtzeit von 40 Minuten viel zu hoch angesetzt wird und scheinbar orientalisches Märchen ist. Die fünf Ausrufezeichen zeigen, dass er ziemlich wütend über die Falschaussage des Syrers ist, die vom Artikelschreiber ungeprüft übernommen wurde:

    ...Und wer wirklich 40 Minuten mit dem Rad vom Obenende nach Aschendorf braucht der soll dann halt mal schneller in die Pedale treten !!!!!...
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  4. #4


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    AW: Flüchtinge: Neue Unterkunft für diskriminierte Syrer in Papenburg

    Ja, ja der deutsche AN ist geduldig und lamfrom, in Richtung Frankreich hat er Scheuklappen an!

  5. #5
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    AW: Flüchtinge: Neue Unterkunft für diskriminierte Syrer in Papenburg

    Syrer sind vor allem Orientalen. Sie neigen zu Übertreibungen, sind oft unehrlich und verschlagen. Und warum gehört ein "unbegleiteter Jugendlicher" zu dieser Gruppe?
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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