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15.05.2026, 09:02 #501
AW: Gewalt gegen AfD-Mitglieder
WINSEN (LUHE). Nach einem mutmaßlich linksextremen Anschlag auf das Haus und das Auto der niedersächsischen AfD-Politikerin Julia Gehrckens in Winsen (Luhe) hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Der Anfangsverdacht lautet auf politisch motivierte Kriminalität, berichtete das Hamburger Abendblatt am Mittwoch. Allerdings seien demnach Täter und Motiv bislang unbekannt.
In der Nacht zuvor hatten Unbekannte das Wohnhaus und das Fahrzeug der 27jährigen, die auch Beisitzerin im Bundesvorstand des AfD-Jugendverbandes „Generation Deutschland“ ist, mit schwarzer Farbe beschmiert. Zudem wurden die Reifen des Autos zerstochen. Auf der Garagentür war die Aufschrift „Nazi“ zu lesen. Aus diesem Grund ermittelt die Polizei auch wegen Beleidigung. Für eine kurzfristige JF-Anfrage war die Pressestelle der Polizei im Landkreis Harburg nicht zu erreichen.
AfD-Kreisvorsitzender Robert Offermann verurteilte den Angriff. „Wir reden nicht mehr über politischen Protest, sondern über linksextremen Straßenterror. Die Täter wollen Angst säen und Andersdenkende einschüchtern.“ Zudem beklagte er mangelnde Distanzierung anderer Parteien und „Akteure der Zivilgesellschaft“. Es sei „verstörend“, dass sie „verdächtig ruhig“ seien. Auch die Generation Deutschland sprach von einem Klima, in dem rechte, konservative und patriotische Menschen seit Jahren entmenschlicht, diffamiert und zur Zielscheibe erklärt“ würden. Wer AfD-Mitglieder pauschal als Gefahr für die Demokratie brandmarke, „gießt Öl ins Feuer“.
AfD-Politikerin „enttäuscht und sprachlos“
Gegenüber der JUNGEN FREIHEIT sagte Gehrckens, von dem Anschlag erst am frühen Morgen mitbekommen zu haben. „Als Erstes fielen mir die platten Reifen auf“, sagte sie, „dann habe ich festgestellt, dass das Ausmaß doch größer war.“ Der dadurch entstandene Sachschaden lasse sich demnach noch nicht beziffern. „Ich warte noch auf die Rückmeldung der Gebäudeversicherung, ob sie die Reinigungskosten übernimmt.“ Hinzu kämen die Kosten für die Autowerkstatt.
Für Gehrckens stelle der Angriff auf ihren „stillen Winkel“ einen „weiteren Schritt auf der Eskalationstufe“ dar. „Diese öffentliche Feindmarkierung schockiert mich weniger, als dass sie mich nur weiter enttäuscht und sprachlos macht.“
Bei der Kommunalwahl im September kandidiert die AfD-Jungpolitikerin für den Winsener Stadtrat. Bereits Anfang April hatte die Linkspartei im Landkreis Harburg ein Video veröffentlicht, auf dem blaue Luftballons mit den Worten „Gehrckens raus aus Winsen“ zu sehen sind. Anfang Januar hatte zudem die sich als anarchistisch bezeichnende Gruppierung „Winsen (Luhe) Against Nazis“ angekündigt, die Wahl der 27jährigen verhindern zu wollen. „Wir werden kämpfen gegen die menschenverachtende Haltung, die sie vertritt, gegen den Rassismus, den sie in unsere Stadt bringt.“
https://jungefreiheit.de/politik/deu...olitikerin-an/Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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15.05.2026, 10:23 #502
AW: Gewalt gegen AfD-Mitglieder
Sind die Täter links hat der Staat grundsätzliche Probleme mit der Strafverfolgung und sind die Opfer linker Gewalt bei der AfD zu finden, kann kein Täter ausfindig gemacht werden.....
Exklusiv! Mehr als 1.000 Straftaten gegen die AfD in NRW im Jahr 2025 – Ermittlungen zu Anschlägen bislang erfolglos
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Details zu Angriffen auf AfD-Parteibüros in Wuppertal und Mönchengladbach bekanntgegeben. Aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Markus Wagner, die NIUS exklusiv vorliegt, geht hervor, dass mehrere Ermittlungsverfahren inzwischen eingestellt wurden – mangels Tatverdächtiger. Gleichzeitig zeigen aktuelle Zahlen einen massiven Anstieg politisch motivierter Straftaten gegen die AfD in Nordrhein-Westfalen.
Im Mittelpunkt der Anfrage stehen mehrere Vorfälle aus dem Jahr 2025. Konkret geht es um Angriffe auf AfD-Parteibüros beziehungsweise Einrichtungen mit AfD-Bezug in Wuppertal, Mönchengladbach und Gummersbach. Dabei sollen unter anderem rosa Farbe und teilweise mit Farbe gefüllte Behälter eingesetzt worden sein. Die Landesregierung verweist in ihrer Antwort auf laufende beziehungsweise bereits eingestellte Ermittlungsverfahren.
Welche Fälle konkret gemeint sind
Laut dem nordrhein-westfälischen Justizministerium beziehen sich die Ermittlungen insbesondere auf Vorfälle vom 6. Juni 2025, 19. Juni 2025 sowie 6. Juli 2025 in Wuppertal. Diese Verfahren wurden wegen Sachbeschädigung geführt. Die zuständige Staatsanwaltschaft Wuppertal stellte die Ermittlungen jedoch gemäß § 170 Absatz 2 StPO ein, weil weder Tatverdächtige noch konkrete Täterhinweise ermittelt werden konnten.
Die Zahl linksextremistischer Straftaten in NRW hat sich 2025 laut Innenministerium mit über 2.400 Fällen mehr als verdoppelt, auch Sachbeschädigungen und Gewaltdelikte legten deutlich zu – letztere um rund 78 Prozent.
Anders stellt sich die Lage im Zuständigkeitsbereich Köln dar. Dort dauern die Ermittlungen nach Angaben des Leitenden Oberstaatsanwalts weiterhin an. Details zu möglichen Verdächtigen oder Ermittlungserfolgen nennt die Landesregierung nicht.
Ein Schwerpunkt der Anfrage waren mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten, denn: Bei mehreren Angriffen in Wuppertal und Gummersbach wurde rosa Farbe verwendet. Konkrete Verbindungen zwischen den Fällen konnten laut Landesregierung allerdings bislang nicht festgestellt werden. Auch die Frage nach möglicherweise identischen Farblieferungen oder derselben Farbcharge blieb unbeantwortet.
Deutlicher Anstieg der Straftaten gegen die AfD
Besonders brisant ist die Entwicklung der Gesamtzahlen politisch motivierter Straftaten gegen die AfD in Nordrhein-Westfalen. Während die Behörden für die Jahre 2013 bis 2018 noch keine systematische statistische Erfassung nach Angriffszielen vorgenommen hatten, existiert seit 2019 eine gesonderte Zuordnung zum Angriffsziel „AfD“.
Die Zahlen zeigen seitdem erhebliche Schwankungen – mit einem deutlichen Höchststand im Jahr 2025. Wurden 2023 noch 76 Straftaten registriert, stieg die Zahl 2024 auf 378 Fälle und erreichte 2025 schließlich 1.053 Delikte.
Besonders stark nahm die Zahl der Sachbeschädigungen zu: von 166 Fällen im Jahr 2024 auf 567 Fälle im Jahr 2025. Auch Beleidigungen stiegen deutlich an – von 71 auf 150 registrierte Fälle. Ebenso wurden mehr Körperverletzungsdelikte, Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und sogenannte sonstige Straftaten registriert..... https://nius.de/politik/exklusiv-meh...lang-erfolglos
Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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19.05.2026, 08:36 #503
AW: Gewalt gegen AfD-Mitglieder
Die große Mehrheit der Angriffe auf Politiker hat sich im vergangenen Jahr gegen Repräsentanten der AfD gerichtet. Insgesamt 121 von 183 gewalttätigen Attacken betrafen Mitglieder der Partei von Alice Weidel und Tino Chrupalla, wie die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess schreibt, über die zuerst Nius berichtet hatte.
Bei den restlichen 62 Angriffen waren 16mal die Linkspartei, 13mal die Grünen, je zwölfmal die Union sowie die SPD und neunmal die FDP das Ziel. Im Vergleich zu 2024 stieg die Zahl der Gewaltdelikte gegen Politiker um 28 Prozent.
Fast nur linksextreme Täter
Mit 110 von 183 Angriffen ließen sich fast zwei Drittel der Gewaltdelikte der linksextremen Szene zurechnen. Der rechtsextremen Szene wurden 21 Fälle (11,5 Prozent) und einer „ausländischen Ideologie“ vier Angriffe (2,2 Prozent) zugeordnet. Die restlichen 48 Delikte (26,2 Prozent) ließen sich mit keiner der drei Ideologien in Verbindung bringen.
Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Angriffe von Linksextremen um 27 Fälle. Die Zahl der Angriffe von Rechtsextremen stieg um sechs Fälle. Die Anzahl der Attacken aufgrund einer ausländischen Ideologie blieb auf demselben Niveau. Keiner Ideologie konnten sieben Fälle mehr zugeordnet werden als 2024.
Auch von sogennanten Äußerungsdelikten ist die AfD am häufigsten betroffen. Von insgesamt 1.303 Fällen waren AfD-Mitglieder 449mal betroffen (34,5 Prozent). Politiker der Grünen waren 322mal Opfer von Äußerungsdelikten (24,7 Prozent), die Mitglieder der Union 202mal (15,5 Prozent), die der SPD 199mal (15,3 Prozent) und die der Linkspartei 100mal (7,7 Prozent). Gegen Politiker der FDP richteten sich 26 Äußerungen (zwei Prozent) und gegen Mitglieder des BSW fünf Äußerungen (0,4 Prozent).
Viele Angriffe auch auf Einrichtungen von CDU und CSU
Bei Angriffen auf Parteieinrichtungen traf es 2025 besonders die AfD und die Unionsparteien mit 239 (27,7 Prozent) beziehungsweise 235 (27,2 Prozent) Attacken. Allein zwischen dem 27. Januar und dem 2. Februar 2025 wurden 30 Angriffe auf Gebäude der CDU registriert. In dieser Zeit kam es deutschlandweit zu Großdemonstrationen, nachdem mit Stimmen der AfD im Bundestag ein Fünf-Punkte-Plan von CDU und CSU gegen illegale Migration angenommen wurde (JF berichtete im Liveticker).
137 Übergriffe betrafen Einrichtungen der Grünen (15,9 Prozent), 133 Angriffe richteten sich gegen Gebäude der SPD (15,4 Prozent), 98 gegen Unterkünfte der Linkspartei (11,3 Prozent), 16 gegen Einrichtungen der FDP (1,9 Prozent) und sechs gegen Büros des BSW (0,7 Prozent)
Bundesregierung sieht keine Anzeichen für Anti-AfD-Kampagne
Der AfD-Politiker Hess sagte, die Übergriffe seien „Ergebnis einer jahrelangen politischen und medialen Enthemmung“. Wer die AfD und ihre Wähler „ständig diffamiert, delegitimiert, moralisch entrechtet und sogar entmenschlicht, darf sich nicht wundern, wenn Demokratiefeinde daraus einen vermeintlichen Auftrag zur Gewalt ableiten“, empörte sich der Abgeordnete.
Demokratie bedeute, „politische Gegner mit Argumenten zu stellen – nicht mit Einschüchterung, Hass und Gewalt“. Hess forderte, „dass die politisch Verantwortlichen zur Vernunft in der politischen Debatte zurückkehren“.
Die Bundesregierung sieht in den Gewaltdelikten gegen die AfD keine Anzeichen dafür, dass es sich bei den Angriffen um organisierte Formen der Einschüchterung oder Bedrohung handelte. „Der Bundesregierung liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, die auf eine systematisch geplante Einschüchterung oder Bedrohung von Mitgliedern oder potenziellen Wählern der AfD schließen lassen“, hieß es in der Antwort laut Nius.
https://jungefreiheit.de/politik/deu...er-von-gewalt/Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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27.05.2026, 08:18 #504
AW: Gewalt gegen AfD-Mitglieder
Nienburg (Weser)
„Nazi Abschaum“: AfD-Bürgerbüro in Niedersachsen angegriffen und mit Parolen beschmiert
Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag das AfD-Bürgerbüro in Nienburg an der Weser beschädigt. Die Täter besprühten die Fassade mit pinker Farbe und hinterließen den Schriftzug „Nazi Abschaum“.
Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag das AfD-Bürgerbüro in Nienburg an der Weser angegriffen. Nach Angaben der Polizei besprühten die Täter gegen 3 Uhr die Fassade des Gebäudes in der Langen Straße 25 mit pinker Farbe. Unter anderem brachten sie den Schriftzug „Nazi Abschaum“ an. Anschließend schlugen sie mehrere Fensterscheiben ein.
Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg. Nach bisherigen Erkenntnissen drangen die Täter nicht in das Gebäude ein. Die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet Zeugen um Hinweise.
Nach Angaben der Lokalzeitung Die Harke handelt es sich bereits um den fünften Angriff auf das Büro seit dessen Eröffnung im Oktober 2025. Bereits zuvor hatte es an dem Standort Farbattacken und beschädigte Scheiben gegeben.
Die Räume werden von der AfD als Bürgerbüro genutzt. Nach Angaben des AfD-Kreisverbands Nienburg-Schaumburg beherbergt der Standort zugleich das Wahlkreisbüro des AfD-Bundestagsabgeordneten Micha Fehre. Fehre sitzt für die AfD im Bundestag und wurde über die Landesliste Niedersachsen gewählt.
Gegen die Präsenz der Partei in der Nienburger Innenstadt hatte es bereits seit dem vergangenen Jahr Proteste gegeben. Linke lokale Initiativen riefen im Oktober zu einer Kundgebung in der Langen Straße auf. Im März forderte der sogenannte Runde Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt Nienburg in einem offenen Brief an Vermieter und Eigentümer die Auflösung der Mietverträge.
Die Polizei äußerte sich bislang nicht dazu, ob der Fall als politisch motivierte Kriminalität eingestuft wird. Hinweise auf die politische Motivation der Täter ergeben sich allerdings aus den angebrachten Parolen.
https://apollo-news.net/nazi-abschau...en-beschmiert/Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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