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  1. #1


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    Gabriel will Konkurrenzkampf um SPD-Kanzlerkandidatur

    Der intern umstrittene SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel überrascht mit einem Vorschlag. Während alle auf eine Aussage warten, ob er selbst als Kanzlerkandidat antreten will, hat er sich für einen Konkurrenzkampf um die Kanzlerkandidatur in seiner Partei ausgesprochen."Es wäre hervorragend, wenn es im nächsten Jahr zwei oder drei Leute aus der Führungsspitze der SPD gäbe, die sagen: Ich traue mir das zu", sagte der Bundeswirtschaftsminister dem "Spiegel". Gabriel kündigte für diesen Fall einen Mitgliederentscheid der SPD über die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl 2017 an. Ob er selbst antreten will, ließ er dabei weiterhin offen.
    http://www.t-online.de/nachrichten/d...andidatur.html

    Hat er nicht erst letzte Woche behauptet, dass es der SPD vorrangig nicht um den Gewinn einer Wahl ginge, sondern dass der Gestaltungsanspruch im Vordergrund steht. Daher sei es notwendig umfassende Reformen zu beschließen.

    Wer eine Wahl nicht vorrangig gewinnen will, der sollte generell keine Kanzlerfrage in seiner Partei stellen. Im übrigen wird die SPD wohl noch einige Prozentpunkte bis 2017 verlieren so das sich dieses Thema in der SPD von selbst beerdigen sollte.
    "Mein Vaterland hat allzeit den ersten Anspruch auf mich." (Mozart)

    "Ich habe nur ein Vaterland, das heißt Deutschland." (vom Stein)

  2. #2
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    AW: Gabriel will Konkurrenzkampf um SPD-Kanzlerkandidatur

    Ich weiß nicht, was die SPD gestalten will! Hartz IV hat sie selber geschaffen und sie hat dafür gesorgt, dass die Renten ordentlich abgesenkt werden, sie hat dafür gesorgt, dass Alleinerziehende durch die Reform den fast gesamten Steuervorteil der Steuerklasse II verloren haben und seit ein paar Jahren viel schlechter dastehen als sie je dastanden, sie haben dafür gesorgt, dass Mamis mit mehreren oder auch gar behinderten Kindern bereits nach spätestens 3 Jahren bei Scheidung den Unterhalt verlieren, sie hat den Steuervorteil bzw. Kinderfreibetrag für Eltern geschleift, ihr ist es zu verdanken, dass es keine Umschulungen mehr gibt und keine Qualifikationen außer denen, die die Kumpanen von Schröder und Gerster anbieten, nämlich vorrangig Bewerbungstrainings, mehr für Arbeitslose angeboten werden, sie hat die Praxisgebühr für gesetzlich Versicherte eingeführt, eine Beschränkung der Hilfsmittel und der von den Kassen finanzierten Medikamente, meist unverträgliche Nachahmerpräparate, sie hat die Zuzahlung im Krankenhaus eingeführt, sie hat die Vorsorgemaßnahmen ausgedünnt, so dass selbst die Vorsorgeuntersuchung gegen den Grünen Star, die Augeninnendruckprüfung, nun komplett von den Versicherten übernommen werden muss, sie hat die fast komplette Einstellung des sozialen Wohnungsbaus zu verantworten, sie ist federführend in der Leiharbeit gewesen und in der Befristung der Arbeitsverträge, sie hat die zwangsweisen Frühverrentungen für ältere Arbeitslose zu verantworten, sie hat das Staatsbürgerschaftsrecht geändert, was uns so viele Deutsche beschert hat, die eigentlich Kurden, Türken und Araber sind, sie hat das Aufenthaltsrecht in Deutschland zu einer Farce werden lassen, das faktisch jedem zusteht, sie hat den deutschen Paß zum Ramschposten im Schlußverkauf werden lassen, sie hat ganz Deutschland zu einem Puff gemacht und es beinahe geschafft, dass arbeitslose Frauen zwangsweise in den mittlerweile legalisierten Beruf gezwungen werden zu Zuhältern, die zu Zimmervermietern mutierten und noch vieles mehr. Und ausgerechnet diese Partei möchte gestalten? Besser doch nicht, wenn man weiß, was hinten rauskommt.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  3. #3
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    AW: Gabriel will Konkurrenzkampf um SPD-Kanzlerkandidatur

    Hamburgs Erster Bürgermeister Scholz hat nun dem von Gabriel vorgeschlagenen Konkurrenzkampf eine Absage erteilt. Der natürliche Kanzlerkandidat ist immer der Parteivorsitzende, sagte Scholz. Ein kluger Schachzug, denn niemand möchte so recht der nächste Kanzlerkandidat sein. Gabriel hatte gehofft Parteichef bleiben zu können, ohne automatisch Kanzlerkandidat sein zu müssen. Merkwürdig, dass niemand Steinmeier ins Rennen schicken möchte, oder hat der bereits intern abgesagt?
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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