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  1. #1


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    ....auch die Bibel wird offensichtlich nicht richtig interpretiert...

    .....man hört ständig, der Koran würde falsch ausgelegt werden, aber es ist doch erstaunlich, vor allem aufgrund der "Übernachstenliebe", welche vor allem von den Kirchengemeinden derzeit praktiziert wird, einmal genauer zu lesen, was denn genau geschrieben steht:

    21 Danach verliess Jesus diese Gegend und wanderte bis in die Gegend der Städte Tyrus und Sidon. 22 Dort begegnete ihm eine nichtjüdische Frau, die ihn anflehte: «Herr, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Meine Tochter wird von einem bösen Geist furchtbar gequält.» 23 Aber Jesus beachtete sie nicht. Seine Jünger drängten ihn: «Schick sie doch weg! Sie schreit sonst dauernd hinter uns her.» 24 Da sagte er zu der Frau: «Ich habe den Auftrag, nur denen zu helfen, die zum Volk Israel gehören.»4 25 Sie kam aber noch näher, warf sich vor ihm nieder und bettelte: «Herr, hilf mir!» Aber Jesus antwortete wieder: 26 «Es ist nicht richtig, wenn man den Kindern das Brot wegnimmt und es den Hunden vorwirft.» 27 «Das stimmt», entgegnete die Frau, «aber die kleinen Hunde dürfen doch die Krümel fressen, die vom Tisch ihrer Herren herunterfallen.» 28 Jesus antwortete ihr: «Dein Glaube ist gross. Was du erwartest, soll geschehen.» Im selben Augenblick wurde ihre Tochter gesund.


    ...folglich hilft Jesus der "Ausländerin" , nach dem er darauf hingewiesen hat, für die "eigenen Leute" gesandt worden zusein....

    ...da die Frau jedoch Demut zeigte, indem sie sie selbst auf die Stufe der beschriebenen Hunde stellt, die bereits sind, das dankbar anzunehmen, was ihnen "als Abfall" vom Brot der Kinder vor die Füsse fallt, isst Jesus bereit , ihr Hilfe zu gewähren......

    ...diese Worte "
    Es ist nicht richtig, wenn man den Kindern das Brot wegnimmt und es den Hunden vorwirft." sollte die Gutmenschen doch zum Nachdenken anregen, weil eben genau das momentan von den Kirchengemeinden und den Bessermenschen praktiziert wird.......

    ....habe diese Bibelstelle gestern zitiert, im Zusammenhang mit dem Procedere hinsichtlich der Flüchtlingspolitik..., prompt wurde mir unterstelllt, ich wuerde verallgemeinernd Flüchtlinge mit Hunden gleichsetzen....

    Tatsache ist aber, das die Refugees grösstenteils wie Raubtiere auftreten und eben nicht warten, bis die "Brotkrumen" für sie abfallen, sondern quasi das Brot aus den Händen der Kinder FORDERN!

    ....sie degradieren sich mit ihrem Verhalten, ebenso die Gutmenschen die vor lauter Übernächstenliebe ihre Nächsten übersehen....
    Unser Nächsten , das sind Kinder , Rentner, Obdachlose , Kranke und Pflegebedürftige aus den eigenen Reihen.....

    Welcher couragierte Pastor würde diese Bibelstelle zum Inhalt einer Predigt machen?

    ...Anregungen erwünscht.....

    Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen (G. Orwell)

  2. #2
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    AW: ....auch die Bibel wird offensichtlich nicht richtig interpretiert...

    Welcher couragierte Pastor würde diese Bibelstelle zum Inhalt einer Predigt machen?
    Keiner der evangelischen Kirche.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  3. #3


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    AW: ....auch die Bibel wird offensichtlich nicht richtig interpretiert...

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    Keiner der evangelischen Kirche.
    ...das scheint fast so sicher, wie das "AMEN" in der Kirche....
    Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen (G. Orwell)

  4. #4
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    AW: ....auch die Bibel wird offensichtlich nicht richtig interpretiert...

    Jesus erscheint in vielen Stellen der Bibel rätselhaft und passt nicht in das Bild des lieben, freundlichen Menschen. So herrschte er seine Mutter einmal an.....Weib, was habe ich mit dir zu schaffen....
    Jesus wurde im Lauf der Zeit umgedeutet und zu dem gemacht, was wir heute zu kennen glauben.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #5


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    AW: ....auch die Bibel wird offensichtlich nicht richtig interpretiert...

    Zitat Zitat von noName Beitrag anzeigen
    ...das scheint fast so sicher, wie das "AMEN" in der Kirche....
    Adam Mag Eva Nicht

  6. #6
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    AW: ....auch die Bibel wird offensichtlich nicht richtig interpretiert...

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Jesus erscheint in vielen Stellen der Bibel rätselhaft und passt nicht in das Bild des lieben, freundlichen Menschen. So herrschte er seine Mutter einmal an.....Weib, was habe ich mit dir zu schaffen....
    Jesus wurde im Lauf der Zeit umgedeutet und zu dem gemacht, was wir heute zu kennen glauben.
    Richtig. Denn was heute als Christentum deklariert ist, hat mit dem eigentlichen Christentum wenig zu tun. Keiner wuerde das alte Christentum auch haben wollen, denn es war fokusiert auf das Jenseits, die Knochen von Maertyrern und Zeremonien, de in Katakomben abgehalten wurden. Der Tod stand im Zentrum und wurde durch den gekreuzigten Jesus symbolisiert. Es war im wortylichen Sinne ein Todeskult, ein Kult um den Tod.

    Was wir heute als Christentum kennen, ist in der Renaissance und der Aufklaerung entstanden. Es ist im wesentlichen Neoplatonismus, der sich gezwungenermassen als Christentum tarnen musste. In der Aufklaerung ist dann der Humanismus als Fusion des Neoplatonismus und des Christentums entstanden. Als humanistische Religion ist das Christentum mehr vom Deismus gepraegt als von den Evangelien.

    Gott ist ein Abstraktum geworden und seine Existenz wird meist rationalistisch gerechtfertigt und nicht durch Offenbarungstexte. Fuer den heutigen Christen ist Gott die Personifizierung des Humanismus. Dass die Interessen des hebraeischen Gottes in der Bibel sich jedoch nicht immer mit denen der Menschen deckten, wird ignoriert, und die Bibel wird nur noch selektiv gelesen. Zitate werden aus dem Zusammenhang gerissen und humanistisch interpretiert. Unmenschlich erscheinende Abschnitte werden nie angesprochen (Opfervorschriften, Midianiterkrieg, Sklaverei, etc,).

    Das war von den Philosophen der Aufklaerung so gewollt, um zu zeigen, dass neoplatonistische Philosophie und Christentum sich nicht widersprechen muessen und eigentlich gleiche Ziele haben, auch wenn man wusste, dass das so nicht stimmt.

    Wer das moderne Christentum verstehen will, kann die Bibel wegwerfen und sollte besser humanistische Texte lesen. Die sind es, die das heutige Christentum definieren.
    Es erklaert, warum kaum noch ein Christ in die Kirche geht und jeder fest davon ueberzeugt ist, dass gute Taten wichtiger sind als religioese Zeremonien, obwohl die Bibel ganz klar sagt, dass niemand sich durch gute Taten das Himmelreich sichern kann, sondern nur die Gnade Gottes.

    Dieser Humanismus hat das Christentum zwar zivilisiert, aber leider auch geschwaecht, Man sieht keine theologische Notwendigkeit mehr zur Abgrenzung vom Islam. Solange ein Mensch nur das Gute will, wird es als egal betrachtet, ob er Christ oder Mohammedaner ist. Ein heutiger Christ wuerde glauben, dass auch ein Mohammedaner in den Himmel kommt, solange er nur Gutes tut.
    Man will heute als Humanist in jedem Mohammedaner erst einmal den Menschen sehen und nicht mehr den ideologischen Gegner. Das fuehrt dann zu so skurrilen Situationen, dass Allahu ackbar in einer Kirche gerufen und Mohammedanern Kirchenasyl gewaehrt wird.
    Die heutigen Kirchen sind keine christlichen Institutionen mehr, sondern humanistische. Das Christentum ging in Europa waehrend der Aufklaerung unter.

    P.S. Was ich hier sage, sollte nicht als Kritik am Humanismus verstanden werden, sondern es ist lediglich eine Situationsbeschreibung. Ich habe keine Meinung, ob das nun gut oder schlecht ist. Ich bin weder Christ, noch Neoplatonist, noch Humanist, bin also voellig neutral in dieser Frage.
    Ceterum censeo Meccam esse delendam.

  7. #7


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    AW: ....auch die Bibel wird offensichtlich nicht richtig interpretiert...

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Jesus erscheint in vielen Stellen der Bibel rätselhaft und passt nicht in das Bild des lieben, freundlichen Menschen. So herrschte er seine Mutter einmal an.....Weib, was habe ich mit dir zu schaffen....
    Jesus wurde im Lauf der Zeit umgedeutet und zu dem gemacht, was wir heute zu kennen glauben.
    ...gerade diese Tatsache, dass Gott seinen Sohn als Mensch gesandt hat, macht es doch so "einfach" ihm zu folgen...
    Jesus konnte auch Wut und andere menschliche Gefühle ausdrücken, siehe Tempelreinigung und das Hadern vor der Kreuzigung...

    ...und im Gegensatz zu Mohammed dient Jesus als positives Vorbild auch im Sinne des Humanismus, während Mohammed als Vorbild glatt versagt....

    Das gesundes Misstrauen nicht als unchristlich gesehen wird, zeigen auch andere Stellen sehr deutlich , wie hier Matthäus 7:6

    Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.
    Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen (G. Orwell)

  8. #8


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    AW: ....auch die Bibel wird offensichtlich nicht richtig interpretiert...

    Was der Nationalsozialismus für den deutschen Schuld-Kult bedeutet wissen wir bereits....
    ...die verfolgten Christen sehen die Kreuzzuege als Erklaerung für die mangelnde Sensibilität......

    Albanien: Historisches Treffen zur weltweiten Christenverfolgung
    145 Kirchenleiter beraten im ehemals "ersten atheistischen Staat der Welt"


    (Open Doors, Kelkheim) – Am 4. November kam es in der albanischen Hauptstadt Tirana zu einem historischen Empfang von 145 Kirchenleitern aus aller Welt durch den albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama. Die Geistlichen waren drei Tage lang zusammengekommen, um eines der drängendsten Themen der weltweiten Christenheit zu erörtern: Die weltweite Christenverfolgung.

    Signal an verfolgte Christen: Die Gemeinde Jesu lebt!

    Sowohl der Empfang als auch die Zusammenkunft sind gleich aus mehreren Gründen historisch zu nennen: Exakt 25 Jahre vor dem Empfang hatte ein albanischer Priester sein Leben riskiert, als er auf einem Friedhof des "weltweit ersten atheistischen Staates" eine Messe hielt. Erstmals in der modernen Geschichte der Christenheit kamen bei der Konferenz hochrangige Leiter und Vertreter der unterschiedlichen Kirchentraditionen zusammen: orthodoxe, katholische, protestantische, evangelikale und pfingstkirchliche Christen. Am Ort ihrer Unterbringung hatte bis zu ihrer Zerstörung im Jahr 1976 eine orthodoxe Kathedrale gestanden, die 1974 durch ein Hotel ersetzt wurde. Mit dem Treffen in der wiedererrichteten "Kathedrale der Auferstehung Christi" wollten die Teilnehmer auch ein Zeichen der Ermutigung für bedrängte Christen in Ländern wie Syrien, dem Irak oder Nigeria setzen: Selbst dort, wo der christliche Glaube für tot erklärt wird, lebt die Gemeinde Jesu weiter. Ein weiteres Anliegen der Teilnehmer war, auf verfolgte Christen zu hören, von ihnen zu lernen und ihnen beizustehen.

    Erzbischof von Mossul: Genozid an Christen im Irak

    In ihrer Einladung stellten die Organisatoren heraus, das 21. Jahrhundert sei voll von schmerzlichen Berichten treuer Menschen, die ihre Hingabe an Christus mit Leiden, Folter und dem Tod bezahlt haben. Als ein Vertreter dieser Christen kam der ehemalige Erzbischof von Mossul (Irak), Basilios Georges Casmoussa zu Wort: "Erleben wir nicht gegenwärtig einen sozio-kulturellen Genozid an den Christen des Irak? Ein Genozid beginnt nicht erst bei der physischen Auslöschung eines Volkes, sondern mit der systematischen Zerstörung seiner sozialen Bindungen, seiner Kultur, seiner gemeinschaftlichen Geschichte und Überlieferungen, ebenso wie seiner Zukunft und aktiven Präsenz im Land seiner Vorfahren. Die Christen in der Ninive-Ebene erleben täglich massive Diskriminierung. Wenn sie verschwinden, steht die Existenz der christlichen Gemeinschaft im Irak auf dem Spiel."

    Westliche Christen: Mangel an Sensibilität und Ignoranz

    "Die westliche Kultur ist geprägt von einem starken Schuldbewusstsein aufgrund vergangener Fehlentwicklungen und Gewalt, die im Namen des Christentums begangen worden ist", führte einer der Hauptredner, Professor Dr. Andrea Riccardi aus. Dieses – durchaus berechtigte –Bewusstsein habe allerdings eine andere Realität fast vollständig überlagert, die sich durch das gesamte 20. Jahrhundert ziehe: Die Verfolgung von Christen. "Christliche Gemeinschaften sind vielfach mit sich selbst beschäftigt und überhören häufig die Rufe aus einer Welt, in der Männer wie Frauen des Glaubens gedemütigt und verfolgt werden. Ihnen fehlt das Gespür für die zutiefst schmerhaften Erinnerungen des 20. Jahrhunderts. Diese Unkenntnis der Vergangenheit und gegenwärtige Insensibilität bedingen einander." Und weiter: "Oftmals haben Kirchen und Christen sich gegenüber dem leidenden Teil des Leibes Christi verweigert, weil Angehörige anderer Konfessionen betroffen waren, auch weil sie weit entfernt lebten oder das Thema unbequem war."

    In ihrer gemeinsamen Abschlusserklärung wiesen die Teilnehmer darauf hin, dass die gemeinsame Anstrengung aller christlichen Kirchen erforderlich ist, um das christliche Zeugnis angesichts von Diskriminierung, Verfolgung und Tod zu stärken. Wörtlich heißt es: "Wir müssen dringend die Solidarität aller Christen stärken und in diesem Sinne die Ergebnisse der vergangenen Tage fortführen."

    Quelle: World Watch Monitor, Open Doors
    Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen (G. Orwell)

  9. #9
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    AW: ....auch die Bibel wird offensichtlich nicht richtig interpretiert...

    Die Kreuzzüge waren das Ergebnis, die Reaktion auf muslimische Aggression. Die Muslime haben christliche Länder angegriffen und nicht umgekehrt.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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