Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano in Panama!
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  1. #51
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Strom und Gaspreise sind weltweit Spitze und dazu noch exorbitant gestiegene Mieten, kapieren die Politiker eigendlich überhaupt noch ansatzweise was sie vielen Bürgern abverlangen ??? Das ist der neue Adel und so verhalten sie sich auch !!!
    Nur ein Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslösen

  2. #52
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Das ist der neue Adel und so verhalten sie sich auch !!!
    Von wegen Adel! Proleten sind das, nichts als Proleten.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #53
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Nur mit Ökostrom ist der Energiebedarf nicht zu decken
    Die politisch forcierte Energiewende gefährdet den Industriestandort Deutschland, warnt der Regisseur und Filmemacher Marco Pino. Soeben ist seine Dokumentation „Mythos Energiewende“ erschienen. Sie zeigt, wie teuer und unsicher die Versorgung mit Ökostrom ist. Ohne Kernkraft, so Pino, werde es auf Dauer nicht gehen.

    Herr Pino, bei den Recherchen zu Ihrem neuen JF-Film „Mythos Energiewende“ – was waren da für Sie die größten Aha-Effekte?

    Marco Pino: Vor allem die Abgründe, die sich auftun zwischen der Darstellung des Themas in den Medien und dem für jeden frei zugänglichen, wissenschaftlich-technischen Sachstand. Ein Beispiel: Am Ende des zweiten Teils zeigen wir, daß Deutschland seit 20 Jahren etwa gleich viel Strom verbraucht – knapp 600 Terawattstunden (TWh) pro Jahr.

    Doch obwohl der Bedarf gleich geblieben ist, haben wir im selben Zeitraum die installierte Kraftwerksleistung annähernd verdoppelt. Wir ersetzen also gar nicht Kraftwerke durch Windräder, sondern leisten uns eine doppelte Infrastruktur, bei der viele Großkraftwerke nur noch als „Backup“ laufen, um dann einzuspringen, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint. Und das ist natürlich ineffizient und teuer.

    Die Kosten trägt der Steuerzahler

    Wenn der Umbau der Energieversorgung umständlich und teuer ist, warum machen wir das dann?

    Pino: Da muß man differenzieren. In der Politik ist CO2-Vermeidung offenbar das große Mantra. Wobei es auf der extrem Linken sicher auch solche gibt, die eine heimliche Strategie der Deindustrialisierung fahren. In der Stromwirtschaft hingegen hat die Politik mit dem EEG ein System geschaffen, von dem alle Akteure profitieren. Betreibern von Windparks zum Beispiel kann egal sein, ob ihr Strom gebraucht wird. Sie erhalten ihr Geld, selbst wenn der Strom gegen Aufpreis ins Ausland entsorgt werden muß.

    Betriebswirtschaftlich ist das eine Goldgrube, volkswirtschaftlich eine Katastrophe. Das Ergebnis sind die höchsten Strompreise der Welt. Doch das kann den Unternehmen egal sein. Die Kosten trägt der Stromkunde, nunmehr auch der Steuerzahler. So oder so: der Bürger.

    Wenn man unbedingt CO2 einsparen will, wäre Kernenergie nicht die Lösung?

    Pino: Das ist ja die große Absurdität. Schauen Sie nach Frankreich: Der französische Strommix besteht zu 70 Prozent aus Kernenergie, deren CO2-Ausstoß pro Kopf ist halb so hoch wie unserer, ihr Strompreis auch. Oder sehen Sie nach Polen: Wir schalten bis 2022 sechs KKWs mit 8,5 Gigawatt (GW) Leistung ab, Polen plant bis 2040 sechs KKWs mit einer Leistung von bis zu neun GW. Das ist doch absurd! Wenn wir Industrieland bleiben, unseren Wohlstand und eine stabile Stromversorgung behalten wollen, dann, meine ich, kommen wir um die Kernenergie nicht herum.

    Die Speicherlösung fehlt
    Aber Hand aufs Herz: Würden Sie denn neben einem KKW wohnen wollen?

    Pino: (lacht) Ich möchte neben gar keinem Kraftwerk wohnen, auch nicht neben einem Windrad! Aber die Frage ist: Muß man das überhaupt? Bei der Kernenergie ist die Energiedichte so hoch, daß es theoretisch reichen würde, fünf sehr große Anlagen dezentral in Deutschland zu errichten, um einen Großteil unserer Grundlast zu erzeugen. Da muß dann auch keiner daneben wohnen. Bei der Windkraft hingegen ist die Energiedichte so gering, die Technik so ineffizient, daß irgendwann jeder von uns neben einem Windrad wird wohnen müssen. Jedenfalls wenn der Ausbau so weitergeht wie geplant.



    Kann denn die Energiewende so überhaupt gelingen?

    Pino: Wäre Deutschland eine Insel, hätten wir wohl heute schon regelmäßig Blackouts. Schon jetzt nutzen wir den Rest Europas als Puffer, um das Netz wider unseren Flatterstrom zu stabilisieren. Wenn die anderen Europäer das weiter mitmachen und wir Bürger das weiter bezahlen, kann man es sicher noch eine Weile weitertreiben. Wenn aber auch noch die Sektoren Verkehr und Wärmeerzeugung einfließen sollen, reden wir über einen derart hohen Energiebedarf, daß ich meine: das ist alleine mit den sogenannten „Erneuerbaren“ völlig unrealistisch. Erst recht, solange eine effiziente, großtechnische Speicherlösung fehlt. Und die existiert derzeit nur in Dokus von ARD und ZDF, aber in der Realität ist sie nicht in Sicht.

    https://jungefreiheit.de/debatte/int...oppelstruktur/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #54
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Rot-grüne Planwirtschaft: Scholz träumt schon von Stromrationierung

    Es war nur eine Bemerkung im Halbsatz, doch sie hätte verräterischer kaum sein können: Im vorgestrigen „Kenia-Triell“ der Kanzlerkandidaten von CDU, SPD und Grünen ließ Olaf Scholz – ob bewusst oder unbewusst – durchblicken, wie die künftige Stromversorgung im Klima-Kasernenhof Deutschland ablaufen soll: Strikt limitiert nach Verfügbarkeit erneuerbarer Energie und Klima-Vorgaben. Und wenn es keine grüne Energie mehr gibt, kommt auch kein Strom mehr aus der Steckdose.
    Es ist Ökosozialismus vom Feinsten, ausgerechnet vom vermeintlich pragmatischeren der rotgrünen Kandidaten, von denen einer wohl das Rennen machen dürfte (wenn Laschet nicht doch noch von einer Wahlkampfmuse geküsst wird und sein charismafreies, skandalumwittertes Auftreten der letzten Wochen auf den letzten Metern durch geschickte Selbstinszenierung wettmacht). Obwohl Totalausfall Baerbock ihm in nichts nachsteht.

    Denn Scholz sprach am Sonntagabend in der Runde ganz wörtlich von einer „staatlich festgelegten Strommenge„, die zukünftig noch verbraucht werden dürfe. Das ist nichts anderes als grüne Planwirtschaft – und der direkte Weg in die Deindustrialisierung Deutschlands, in seine Rückverwandlung in ein Schwellen- oder gar Entwicklungsland! Hier wird gleich zweierlei in Frage gestellt: Der Investitionsstandort Deutschland, und die energetische Grundversorgung seiner Bevölkerung.

    „Angebotsorientierte Stromversorgung“

    Was der SPD-Kandidat hier zum Ausdruck brachte, ist dasselbe wie der grüne Euphemismus der „angebotsorientierten Stromversorgung„, die soviel meint wie: Solange es genug stürmt, die Sonne scheint, könnt Ihr eure stromfressenden Elektroautos fahren und habt zuhause Licht – oder ihr gewöhnt euch an den Blackout. Angebot und Nachfrage eben.

    Und wie in jedem sozialistischen Versuchslabor durchgeknallter Ideologen bestimmt das Angebot nicht der Markt, sondern der Staat. Einziger Stabilitätsgarant bleibt allenfalls das Ausland, das uns mit seinem (dann grün zertifizierten) Fossil- oder Atomstrom vorm Rückfall in vorindustrielle Zustände bewahrt. Für die eigene infrastrukturelle Selbstsabotage dürfen die Deutschen dafür jedoch die höchsten Strompreise der Welt berappen.

    https://journalistenwatch.com/2021/0...schaft-scholz/

    - - - Aktualisiert oder hinzugefügt- - - -

    __________________________________________________ ___________


    Witzland Deutschland: Tschechien bietet Deutschland Hilfe an, wenn die Energiewende demnächst scheitert

    Toll! Falls es in Deutschland aufgrund der wahnwitzigen und kopflosen Merkel´schen Energiewende zu Versorgungsengpässen kommt, dann würde uns Tschechien aus der Patsche helfe und uns Strom zu vernünftigen Preisen liefern. Wahrscheinlich aus alten Atomkraftwerken. Dieses Deutschland hat so etwas von fertig.
    Tschechien würde seinem Nachbarn Deutschland nach Darstellung von Präsident Milos Zeman nicht im Stich lassen, wenn die von Angela Merkel vorangetriebene Energiewende scheitert und es zu Versorgungsengpässen kommen sollte. Das versprach Tschechiens Staatsoberhaupt am Donnerstag nach einem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Prag. Sein Land werde sich anschauen, welche Folgen das Auslaufen von Atomenergie und Kohleverstromung in Deutschland haben werde. „Wenn es zu einem Mangel an Elektrizität kommt, wird Tschechien als bedeutender Exporteur sehr gerne bereit sein, Strom in die Bundesrepublik zu liefern – zu einem vernünftigen Preis“, versprach er dem SPD-Winkaugust laut der Berliner Zeitung.

    In Tschechien schreiten die Pläne zum Ausbau der Kernenergie voran. Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil Atomenergie an der Stromerzeugung bis 2040 von rund einem Drittel auf die Hälfte auszubauen. Dem „Green Deal” der EU-Kommission zur Reduktion der Treibhausgase steht das Land mehr als kritisch gegenüber. „Hier gehen unsere Ansichten etwas auseinander”, bemerkte Zeman beim Treffen.

    Im Weltklimarettervorzeigeland Deutschland waren zuletzt noch sechs Kernkraftwerke aktiv. Das größte Kernkraftwerk Deutschlands ist das Isar 2 nahe München. Bis Ende 2022 sollen laut der Merkelregierung jedoch alle Kernkraftwerke abgeschaltet werden. Während Deutschland sich also auf den Rückbau der Kernkraftwerke und den weiteren Ausbau von Erneuerbaren Energien konzentriert, investieren andere Länder umso mehr in die Weiterentwicklung von Kernenergie.

    https://journalistenwatch.com/2021/0...nd-tschechien/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #55
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Vielleicht werden wir bald beten müssen: „Herr, vergib uns unseren Scholz".
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  6. #56
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Am 14. August wäre es beinahe zum Blackout gekommen. Nur durch Abschalten großer Industriebetriebe konnte die Stromversorgung in Deutschland aufrechterhalten werden. Wann kommt der totale Blackout?
    Am Abend des 14. August kollabierte die Produktion von erneuerbarer Energie in Deutschland. Die Stromerzeugung konnte nicht mehr mit dem Stromverbrauch Schritt halten. Die Stromnachfrage in Deutschland betrug am frühen Abend des 14. August rund 50 Gigawatt. Die Produktion von Solarstrom, die am Nachmittag noch bei über 30 Gigawatt gelegen war, brach aber auf gerade noch 3 Gigawatt ein. Die Netzbetreiber mussten deshalb alle verfügbaren Reserven abrufen. Doch die Leistung von Pumpspeicherkraftwerken und Kohlekraftwerken auf Maximallast reichte nicht aus. Es standen auch nicht genügend Stromimporte zur Verfügung.

    Lastabwurf kurz vor 20 Uhr

    Darum erfolgte kurz vor 20 Uhr ein sogenannter Lastabwurf. Dabei kappten die Netzbetreiber mehreren energieintensiven Industrieanlagen die Stromversorgung, ohne Vorwarnung. So blieb etwa das Aluminium-Unternehmen Trimet in Essen ohne Strom. Das entspricht dem Stromverbrauch von etwa 700.000 Haushalten. - Bleibt die Frage: Wann kommt der totale Blackdown. Dieser ist offenbar unabwendbar.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/169...d-vor-blackout
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  7. #57
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Nicht nur Deutschland ist vom Wahnsinn befallen. Auch Teile der USA sind auf dem gleichen Trip.....


    Kalifornien kämpft mit Dieselgeneratoren gegen den Blackout

    Wie kein zweiter US-Bundesstaat setzt Kalifornien auf Sonnen- und Windenergie. Weil die Versorgung deswegen unzuverlässig geworden ist, muss der Staat nun das Stromangebot einschränken und auf fossile Brennstoffe zurückgreifen.
    Kalifornien ist auf Dieselgeneratoren angewiesen, um Stromengpässe zu überbrücken. Kalifornien gilt als Vorzeigestaat. Kein anderer US-Bundesstaat hat die Umstellung auf erneuerbare Energie so weit vorangetrieben und so viele Windräder und Solarpanels installiert. Bis 2030 soll sich die Stromversorgung zu 60 Prozent auf Ökoenergie abstützen, und bis 2045 will der Bundesstaat eine Pflicht, auf den Dächern von Neubauten Solarmodule zu installieren, um von fossilen Brennstoffen ganz wegzukommen.

    Doch der viele Sonnen- und Windstrom hat seine Tücken. Er fließt nur, wenn der Wind weht und die Sonne scheint. Diese Flatterhaftigkeit bekommen die Kalifornierinnen und Kalifornier nun zu spüren. Der Staat mit der größten Wirtschaftsleistung Amerikas hat in diesem Jahr mehrfach den Strombezug einschränken müssen.

    Mehrmals den Notstand ausgerufen
    Konkret hat der kalifornische Netzbetreiber Independent System Operator im Juni an zwei Tagen einen sogenannten «FlexAlert» ausgerufen, um zu verhindern, dass die Stromversorgung kollabiert. Es waren heiße Tage, die Klimaanlagen liefen auf Hochtouren und entsprechend groß war der Energiebedarf. Der «FlexAlert» dauerte an diesen beiden Tagen von 17 bis 22 Uhr, beziehungsweise von 18 bis 21 Uhr.

    Die Bewohner Kaliforniens wurden aufgefordert, während diesen Zeiten keine Geräte mit großem Verbrauch laufen zu lassen. Elektrofahrzeuge sollten vorher mit Strom versorgt werden, ebenso Laptops und Smartphones. Auch die Benutzung von Geschirrspülern und Waschmaschinen sei vorher abzuschließen, so die Anweisung. Die Klimaanlagen sollten auf nicht weniger als 25 Grad eingestellt werden. Auf unnötige Beleuchtung sei zu verzichten.

    Wer in Kalifornien sein E-Mobil zur «falschen» Zeit lädt, bezahlt mehr.

    Weiter wurden die Strombezüger mit Preisnachlässen ermuntert, zu gewissen Zeiten Energie zu sparen, um einen Netzzusammenbruch zu verhindern. Vor allem die steigende Zahl an Elektrofahrzeugen stellt die Versorgung vor Probleme. Wer sein E-Mobil zur «falschen» Zeit lädt, bezahlt darum mehr.

    Kalifornien hat Gaskraftwerke abgeschaltet

    Schon im Mai 2018 geriet Kalifornien in eine Situation, in welcher der Strombezug die Erzeugungskapazitäten zu überfordern drohte. Die nordamerikanische Electric Reliability Corporation, die das Stromnetz koordiniert, bezeichnete das erhöhte Risiko von Stromausfällen× damals als «Folge niedrigerer Wasserstände in den Wasserkraftwerken und der Stilllegung von 789 Megawatt abrufbarer Energie aus Erdgaskraftwerken, die in früheren Sommern verfügbar gewesen war, um Hochlastbedingungen zu erfüllen». Das Abschalten von Gaskraftwerken hatte also Spuren hinterlassen.

    Auch in diesem Sommer ist Kalifornien nicht aus dem Schneider. Weil es weiterhin heiß ist, drohte in den letzten Wochen eine Stromlücke von 3500 Megawatt, was dem Bedarf von 2,6 Millionen Haushalten entspricht.

    Zusätzliche CO2-Emissionen sollen kompensiert werden

    Wie die Nachrichtenagentur «Reuters» Mitte August berichtete, will Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom den Strommangel mit dem Einsatz von Dieselgeneratoren überbrücken. Schon am 30. Juli ordnete er an, dass der Staat großen Energiebezügern den Wechsel zu Backup-Generatoren bezahlt, wenn diese im Gegenzug das Netz weniger belasten. Auch angelandete Schiffe sollten dazu gebracht werden, dieselbetriebene Generatoren zu benutzen, statt Strom von auswärts zu beziehen (siehe hier).

    Trotz der Schwierigkeiten treibe Kalifornien den Umbau zu erneuerbaren Energien voran, versicherte Gouverneur Gavin Newsom. Er kündigte gleichzeitig an, die durch die Maßnahmen erzeugten CO2-Emissionen anderweitig zu kompensieren.

    Bald zu viele E-Autos in Deutschland

    Auch in Deutschland gibt es Pläne, den Strombezug zu beschränken. Das Land setzt ebenfalls immer stärker auf unzuverlässigen Wind- und Sonnenstrom und schlittert deswegen in den nächsten Jahren auf Stromengpässe zu. Vor allem die wachsende Flotte an E-Fahrzeugen könnte das Netz bald überfordern. Am 14. August dieses Jahres wurde der Strom knapp. Die Netzbetreiber mussten darum mehrere Industriebetriebe vorübergehend von der Stromversorgung trennen (siehe hier).

    Anfangs Jahr wurde ein interner Bericht des deutschen Wirtschaftsministeriums bekannt, in dem gar erwogen wurde, ganze Stadtteile und Regionen kurzerhand vom Netz zu trennen, wenn der Strom auszugehen droht. Konkret sollte den Besitzern von Elektroautos und Elektrowärmepumpen ohne Vorwarnung der Strom abgestellt werden können – dies zum Zweck der «Spitzenglättung».

    Der 60-seitige Entwurf für einen Umbau des Stromsystems sah vor, dass Netzbetreiber und Privathaushalte vertraglich festlegen können, dass täglich bis zu zwei Stunden der Strom für Wärmepumpen und Ladesäulen gekappt werden kann. Im Gegenzug würden die Strombezüger von preislichen Rabatten profitieren. Auch bestünde die Möglichkeit, sich mit Sonderzahlungen von den Abschaltungen freizukaufen.

    Peter Altmaier ruderte zurück

    Nachdem die Pläne bekannt geworden waren, krebste Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zurück. Es handle sich beim geleakten Bericht «um einen Entwurf der Arbeitsebene, der nicht die Billigung des Ministers gefunden hat», sagte eine Sprecherin. Die Reaktionen liessen trotzdem nicht auf sich warten. «Was Spitzenglättung genannt wird, bedeutet für die Kunden leider abschalten», kritisierte Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie, gegenüber der «Welt am Sonntag». Der Vorschlag gefährde insbesondere die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen.

    Auch in der Schweiz dringt die Gefahr von Stromausfällen allmählich ins öffentliche Bewusstsein. Gemäß dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz stellt das Risiko von Blackouts die größte Gefahr für die Schweiz dar. Insbesondere, wenn die verbleibenden Atomkraftwerke abgestellt werden, könnten sich Mangellagen einstellen.

    https://journalistenwatch.com/2021/0...oren-blackout/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  8. #58
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Zum Glück haben wir die guten, alten Kraftwerke noch....

    Energie: Kohle löst Windkraft als wichtigste Quelle für Stromerzeugung ab

    Der Anteil der erneuerbaren Energien an der deutschen Stromproduktion ist im ersten Halbjahr gesunken. Dagegen wird wieder mehr Kohle verbrannt.
    Erst im vergangenen Jahr hatte Windkraft, Kohle als wichtigste Stromquelle vom ersten Platz verdrängt. Im ersten Halbjahr 2021 sorgte ein windarmes Frühjahr nun allerdings für eine überraschende Renaissance des fossilen Energieträgers. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der gesamten in Deutschland erzeugten Strommenge von 258,9 Milliarden Kilowattstunden stammten nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in diesem Zeitraum aus konventionellen Quellen wie Kohle, Erdgas oder Kernenergie.

    Das ist ein Anstieg um über 20 Prozent innerhalb eines Jahres. Der Anteil erneuerbarer Energien wie Wind, Solarenergie und Biogas sank hingegen zum Vorjahreszeitraum um 11,7 Prozent auf 44 Prozent.

    Solche Schwankungen seien allerdings normal, erklärte Patrick Graichen, Chef des Berliner Think Tanks Agora Energiewende im Gespräch mit dem Deutschlandfunk. Grund für den Wechsel an der Spitze sei allerdings nicht nur die Flaute der vergangenen Monate, sondern auch der stockende Windkraftausbau hierzulande. „Solche Schwankungen könnten ausgeglichen werden, wenn wir mehr Windräder an Land hinzubauen würden“, sagte der Agora-Chef. Der Windkraftausbau stockt in Deutschland allerdings seit ein paar Jahren.

    Für das gesamte Jahr 2021 rechnet der Bundesverband Windenergie mit einem Netto-Zubau zwischen 2,2 und 2,5 Gigawatt an Leistung. In den Spitzenjahren zwischen 2014 und 2017 sind dagegen zwischen 3,5 und knapp 4,9 Gigawatt an neuen Windrädern an Land gebaut worden.

    Grund für den langsamen Ausbau ist die Umstellung von festen Vergütungen auf freie Ausschreibungen, bei denen nur noch der günstigste Wettbewerber den Zuschlag bekommt. Ebenso wie jahrelange Genehmigungsverfahren und zunehmende Klagen von Windkraftgegnern. In vielen Regionen sind außerdem gerade mal 0,9 Prozent der Landesfläche für Windräder vorgesehen. Benötigt werden laut Experten aber mindestens zwei Prozent der Fläche je Bundesland.

    Braunkohle ist günstiger als Erdgas

    Dass im ersten Halbjahr die Kohle- und nicht die Erdgaskraftwerke eingesprungen sind, um den fehlenden Windstrom auszugleichen, dürfte an den derzeit hohen Gaspreisen liegen. Die niedrigen Stände der Gasspeicher in Deutschland und die weltweit steigende Gasnachfrage haben die Spotmarktpreise für Gas im Laufe des Jahres mehr als verdoppelt.

    Der Grund für den rasanten Anstieg: Nach einem coronabedingten Rückgang im Frühjahr 2020 wuchs die Gasnachfrage 2021 auf den größten europäischen Märkten stark. Hinzu kommt, dass China in den ersten fünf Monaten 2021 im Vergleich zum Vorjahr 25 Prozent mehr Gas eingeführt hat.

    https://www.msn.com/de-de/finanzen/t...out&li=BBqg6Q9

    ......aber bald ist Schluss mit den Kraftwerken, sie werden aus rein ideologischen Gründen abgeschaltet. Und dann? Angebotsorientierte Stromversorgung, so hat es SPD-Kanzlerkandidat Scholz genannt. Zu Deutsch: Es gibt in Zukunft nur den Strom, der aktuell zur Verfügung steht. Der Bürger hat das gefälligst zu akzeptieren. Und so kann es durchaus zu tagelangen Stromausfällen kommen.
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  9. #59
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Auch Großbritannien ist auf dem grünen Irrweg, mit drastischen Konsequenzen....


    Explodierende Strompreise treffen Grossbritannien unvorbereitet
    Die Gaskrise stürzt britische Stromversorger in die Pleite. Dabei sah sich die Insel auf gutem Weg zu grünem Strom. Was lief schief? Fast alles. Und zwar gleichzeitig.
    Europaweit sind die Preise für Erdgas in den vergangenen Wochen stark gestiegen. Doch in Grossbritannien ist der daraus erzeugte Strom nicht nur am teuersten, er sorgt auch für eine paradoxe Entwicklung: Nicht den Konsumenten geht das Geld aus, sondern den Stromversorgern. Eine Handvoll Tarifanbieter schlitterte in den vergangenen Tagen in die Pleite. Damit manche Briten nicht ohne Versorger dastehen, rückt die Regierung als Feuerwehr aus. Sie bereitet staatliche Hilfskredite für jene Anbieter vor, die Kunden von der kollabierten Konkurrenz übernehmen.
    Damit es so weit kommen konnte, musste bemerkenswert viel schiefgehen. Das britische Beispiel zeigt, was passieren kann, wenn eine klimafreundliche Transformation des Stromnetzes zu viele Baustellen gleichzeitig offenlässt – und dann auch noch Pech sowie ein überreizter Wettbewerb mit einem starren Konsumentenschutz hinzukommen. Die Aufregung ist gross. Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng versicherte der Bevölkerung am Montag, es werde keine Rückkehr zur Drei-Tage-Arbeitswoche geben – so wie 1974, als Stromknappheit die Industrie in Grossbritannien lahmlegte.

    Kaum Alternativen zum Erdgas
    Der unmittelbare Anlass der Krise ist der Erdgaspreis. Unter anderem weil Russland wenig liefert und die Speicher nach dem harten Winter schlecht gefüllt sind, hat der Grosshandelspreis in ganz Europa zugelegt. Ausgerechnet in Grossbritannien, das in der Nordsee über eigene Vorkommen verfügt, fällt der Anstieg besonders stark aus. Aufgrund von Wartungsarbeiten ist auch die eigene Förderung derzeit gering. Die Gasspeicher auf der Insel sind klein, wovor häufig gewarnt worden war, und die Abhängigkeit von Importen ist gross. Einfuhren von verflüssigtem Erdgas (LNG) sanken jedoch dieses Jahr, weil Asien mehr bestellt hatte.

    Der Gaspreis beeinflusst den Strompreis auf der Insel stark, weil Alternativen fehlen. Erdgas ist die wichtigste Stromquelle und steuerte im ersten Quartal rund 40% zur inländischen Erzeugung bei. Angetrieben durch eine hohe Emissionssteuer haben sich die britischen Stromerzeuger fast komplett von der Kohle verabschiedet. Die verbliebene Kapazität zur Erzeugung von Kohlestrom ist sehr gering, 2024 sollen die letzten Kraftwerke abgeschaltet werden. Weil der Preis für Emissionszertifikate gleichzeitig sehr hoch ist, ist die Produktion kaum rentabel.

    Die Kapazität der Atomkraftwerke ist ebenfalls klein und störanfällig. Aus- und Neubauten kommen seit Jahren nicht voran. Stattdessen setzt Grossbritannien vor allem auf Windkraft als Ergänzung zu Erdgas. Doch jüngst herrschte ungewöhnliche Flaute, die Produktion der Turbinen blieb hinter den Erwartungen. Die Transformation hin zu einer umweltfreundlichen Stromerzeugung stösst damit an ihre praktischen Grenzen.
    Die Versorger könnten nun mehr Strom importieren, so wie sie es normalerweise regelmässig tun – die Insel verfügt über Interkonnektoren mit Kontinentaleuropa. Doch ausgerechnet jetzt ist eines der Unterseekabel nur beschränkt nutzbar, weil vor wenigen Tagen in einem Umspannwerk in Kent ein Feuer ausgebrochen ist. Die Kapazität für den Import französischen Atomstroms bleibt deshalb bis Ende März 2022 reduziert.
    Der Preis explodiert, die Versorger implodieren
    All das hat den Grosshandelspreis für Strom in die Höhe schiessen lassen. Im laufenden Monat kletterte die Notiz für den Bezug von Grundlast zeitweilig auf mehr als 400 £ (510 Fr.) je Megawattstunde. In den zehn Jahren zuvor stieg er selten über 60 £. Auch wenn die Volatilität wieder zurückgehen dürfte, rechnen Analytiker über das Winterhalbjahr mit weiterhin hohen Preisen.
    Die Folge für die Stromversorger: Fünf kleinere Anbieter haben in wenigen Wochen Insolvenz angemeldet. Sie können den Preisanstieg nicht an die Konsumenten weitergeben, haben nicht mit Absicherungsgeschäften gegen eine solche Kostenexplosion vorgesorgt oder waren bereits unterfinanziert. Diese Anbieter sind keine Stromerzeuger, sondern Händler. Sie kaufen den Strom im Grosshandel ein und verkaufen ihn an die Haushalte.
    Wie viele Stromanbieter überleben?
    Solche Stromanbieter gibt es in Grossbritannien Dutzende. Insgesamt 49 Versorger zählte der Regulierer Ofgem im ersten Quartal. Vor einigen Jahren waren es sogar über 70. Sie sind das Ergebnis von jahrelanger Deregulierung, durch die der Wettbewerb abseits der sechs grossen, alteingesessenen Anbieter wie British Gas angeheizt werden sollte und die Preise sinken sollten. Das Modell hat funktioniert: Fast 3 Mio. Stromkunden wechselten allein in der ersten Jahreshälfte 2021 den Anbieter.

    Der Konsumentenschutz verschärft nun die Lage. Versorger dürfen die Preise nicht kurzfristig und unbegrenzt erhöhen: Die konservative Regierung von Theresa May führte 2017 einen Preisdeckel für den variablen Standardtarif ein, der zweimal pro Jahr festgelegt wird. Die letzte Anpassung erfolgte im August und gilt ab Oktober. Sie berücksichtigt die Preisexplosion nicht – und langfristig abgeschlossene Verträge blenden sie ohnehin aus. Bereits werden Schätzungen herumgereicht, wonach nur zehn Anbieter den Winter überleben werden.

    Dass einige Stromversorger zu leichtfertig kalkulierten, mag bei dem Konkurrenzkampf nicht überraschen. Deshalb ist es üblich, dass andere Anbieter automatisch Kunden der untergehenden Konkurrenten übernehmen. Doch auch hier wird der Preisdeckel zum Problem: Für die zuströmenden Neukunden haben die Versorger keine Sicherungsgeschäfte am Energiemarkt abgeschlossen – und höhere Preise dürfen sie ihnen jetzt nicht aufzwingen. Das macht es zum geschäftlichen Risiko, in der gegenwärtigen Lage mehr Kunden anzunehmen.
    Um das Problem zu mildern, wird der britische Staat den Versorgern die Neukunden höchstwahrscheinlich mit günstigen Krediten versüssen. Eine Aufhebung des Preisdeckels wäre hingegen sehr unpopulär. Die Preise für den Standardtarif werden bereits um 12% steigen. Sinnvoll ist, dass der Staat mit dem Geld der Steuerzahler keine gestrauchelten Anbieter retten will. Doch eine Überarbeitung des Preisdeckel-Systems, damit er häufiger angepasst werden kann, dürfte bald diskutiert werden.

    Lebensmittelbranche atmet auf
    An einer anderen Front war wenig Zeit für Diskussionen: Der hohe Erdgaspreis lähmte auch die Produktion von Kohlenstoffdioxid (CO2). Das Gas wird bei der Herstellung von Düngemitteln gewonnen und in Schlachtbetrieben sowie in der Getränke- und Lebensmittelindustrie dringend benötigt. Doch wegen der Stromkosten hatte Grossbritanniens grösster Düngemittelproduzent, CF Industries, seine beiden Werke temporär stillgelegt.

    Damit fiel mehr als die Hälfte der CO2-Produktion auf der Insel weg. Wieder wappnete sich Grossbritannien für Lieferengpässe in den Supermärkten. Wieder sprang die Regierung von Boris Johnson ein und vereinbarte am Dienstag finanzielle Unterstützung. Nun nimmt CF Industries den Betrieb wieder auf. Die Ironie, dass der Weg zu klimafreundlicherem Strom zu einem Mangel an Kohlendioxid beigetragen hat, bleibt etwas für Feinschmecker.

    https://www.nzz.ch/wirtschaft/grossb...f3pCdA4e2CbhA4

    ......ein Artikel der NZZ. Deutsche Medien bringen nichts darüber. Sie werden ihre grüne Ideologie nie kritisch hinterfragen.
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  10. #60
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Die Stromkrise ist da. Und der Winter kommt
    Was auf Achgut seit Jahren von Rüdiger Stobbe und anderen in zahllosen fachkundigen Beiträgen angekündigt wurde, ist nun eingetroffen: Das Europa der Energiewender hat eine krisenhafte Stromknappheit. Erste Fabriken stellen mangels Strom den Betrieb ein, Bürger demonstrieren gegen explodierende Strompreise, großflächige Stromausfälle drohen. Die amerikanische Nachrichtenagentur Bloomberg resümiert die allgemeine Lage:

    „Europa bereitet sich auf einen harten Winter vor. Eine seit Jahren heraufbeschworene Energiekrise zwingt den Kontinent dazu, sich auf die Launen des Wetters verlassen zu müssen. Angesichts steigender Gas- und Strompreise müssen Länder von Großbritannien bis Deutschland auf milde Temperaturen hoffen, um die Heizsaison zu überstehen. Europa fehlt es an Gas und Kohle, und wenn der Wind nicht weht, könnte das schlimmste Szenario eintreten: weit verbreitete Stromausfälle, die Unternehmen und Fabriken zur Schließung zwingen.“

    Die Wiener Tageszeitung Die Presse berichtet unter der Überschrift „Europa im Strompreisschock“:

    „Dieser Winter wird teuer. Europas Gasspeicher sind kurz vor Beginn der Heizsaison so leer wie schon lange nicht. Und beinahe täglich klettern die Preise für Elektrizität und Erdgas an den Börsen auf neue Rekordwerte. Gas ist heute drei mal so teuer als zu Jahresbeginn. Und wer im Großhandel Strom kaufen will, muss mehr als das Doppelte zahlen als vor wenigen Monaten.“

    Auf der irischen Insel – üblicherweise ein Stromexporteur – warnen die Netzbetreiber EirGrid (Republik Irland) und SONI (Nordirland) die Kunden, dass „keine Reserven“ mehr existierten; „falls irgendetwas schief läuft“, werde es großflächige Stromausfälle geben. Der Moyle Interconnector, der dazu da ist, Strom von der irischen Insel nach Schottland zu übertragen, wurde abgeschaltet, um Stromexporte zu verhindern. Im August hatten irische Zeitungen berichtet, dass im Juli zeitweilig bis zu 25 Prozent des benötigten Stroms in Irland vom einzigen Kohlekraftwerk, Moneypoint, produziert wurde. Die Regierung hat im Frühjahr beschlossen, dieses in den nächsten Jahren abzuschalten, um ihre Klimaziele zu erreichen.

    In Spanien, das im letzten Jahr sieben seiner 15 Kohlekraftwerke stillgelegt hat, gibt es seit Monaten Demonstrationen gegen hohe Strompreise. In der galizischen Stadt Vigo nahm die Polizei einen 54-Jährigen fest, der die Scheiben der örtlichen Filiale des Energieversorgers Naturgy mit Steinen eingeworfen hatte. Der Mann gab Presseberichten zufolge bei der Polizei an, er habe sich „nicht mehr im Zaum halten können“, nachdem er seine Stromrechnung erhalten hatte.

    Die Energieversorger in den Bankrott treiben
    Spaniens Regierung, an der auch die marxistische Partei Podemos beteiligt ist, hat diesen Monat angekündigt, die Stromsteuer von 5,1 auf 0,5 Prozent zu senken. Zudem will sie Energieversorger stärker besteuern und hat Höchstpreise für den Erdgaspreis festgelegt, den die Endverbraucher zu zahlen haben. Mit anderen Worten: Sie will die Energieversorger in den Bankrott treiben.

    In Großbritannien berichtet die Tageszeitung The Guardian:

    „Rekordenergiepreise haben zwei Düngemittelfabriken im Norden Englands zur Schließung gezwungen und Stahlwerke zum Stillstand gebracht.“

    Das Blatt nennt dies eines der „deutlichsten Anzeichen dafür, dass die Energiekrise in Europa der wirtschaftlichen Erholung einen Schlag versetzen könnte“. Weiter heißt es:

    „Der US-Düngemittelhersteller CF Industries hat die Produktion in seinen Werken in Billingham in Teesside und Ince in Cheshire, in denen rund 600 Arbeiter beschäftigt sind, wegen sprunghaft gestiegener Gaspreise, die in den letzten Wochen in ganz Europa sukzessive Rekordhöhen erreichten, eingestellt. Goldman Sachs, ein großer Rohstoffhändler, warnte davor, dass die Schwerindustrie in ganz Europa in diesem Winter von Stromausfällen bedroht sei, insbesondere wenn es bis 2022 in ganz Europa und in Asien Frost gebe. Die Warnung kam, als UK Steel, der Handelsverband der Branche, sagte, die Stahlhersteller seien aufgrund der Marktpreise für Strom bereits gezwungen, ihre Arbeit während der Spitzenzeiten des Strombedarfs zu unterbrechen. Der Energiepreisschock führte zu Rufen an die britischen Minister, dringend Maßnahmen zum Schutz von Haushalten und Unternehmen zu ergreifen, während Regierungen in ganz Europa Rettungsabkommen vorantreiben, um den Energieverbrauchern zu helfen, den kommenden Winter zu überstehen.“

    Potemkinsche Dörfer aus Windrädern
    In Norwegen hat der Düngemittelkonzern Yara ebenfalls eine Fabrik schließen müssen, weil der Erdgaspreis zu hoch ist. Der britische Verband der Fleischindustrie warnt, dass es infolge der geschlossenen Düngemittelfabriken nicht mehr genug CO2 gebe. Dieses ist ein Nebenprodukt der Erdgasaufspaltung in den Düngemittelfabriken und wird u.a. für das Betäuben von Tieren vor der Schlachtung benötigt. Nun drohen Engpässe auch beim Fleisch.

    In einem „Erklärungstext“ für die Bevölkerung erklärt die britische Regierung, was aus ihrer Sicht die Ursachen der Bredouille sind. Da ist davon die Rede, dass die Weltwirtschaft und insbesondere Asien im Zuge der „Wiedereröffnung nach dem Lockdown“ mehr Gas verbrauche, weswegen es für die Briten weniger davon gebe. Dann sei auch noch der Winter kalt gewesen. Und schließlich sei in letzter Zeit wiederum das „Wetter“ ungünstig gewesen. Wieso, ist auf der Insel schon wieder Winter? Es wird nicht erklärt. Gemeint ist wohl etwas, das nicht gesagt werden soll: Der Wind hat in letzter Zeit nicht mitgespielt. Weil der Wind nicht wie verlangt wehte, muss der Strom anderweitig erzeugt werden. Der britische Strommix am 18. September 2021, 21 Uhr: Atom 16,9%, Erdgas 48,6%, Kohle 1,7%, Wind 14,1%, Solar 0,0%, Wasserkraft 0,5%, Import 11,1%, Speicher 1,0%, andere 0,5%.

    Nun führt eine Flaute am Windmarkt zwangsläufig zu explodierenden Erdgaspreisen – zumal nicht nur Großbritannien auf Erdgas als primären Energieträger angewiesen ist, sondern alle Staaten der Welt, die den Weg der „Erneuerbaren Energien“ beschreiten und Potemkinsche Dörfer aus Windrädern errichten.

    Ein gutes Beispiel dafür ist – neben Deutschland - der US-Bundesstaat Kalifornien, der sich als Staat präsentiert, der „die Nation auf dem Weg in die Zukunft 100 Prozent sauberer Energie“ anführe. Die Wahrheit ist, dass Kalifornien der größte Stromimporteur der Vereinigten Staaten ist. Woher kommt der importierte Strom? Vorwiegend aus dem Intermountain Power Plant, einem Kohlekraftwerk in Utah. Gleichzeitig sperren sich Kalifornien und die beiden anderen demokratisch regierten Staaten der Westküste – Oregon und Washington State – gegen den Bau eines Terminals, mit dem Kohle aus dem Powder River Basin in Montana und Wyoming nach Asien verschifft werden könnte. Die Folge: Die Kohlearbeiter im Powder River Basin verlieren ihre Jobs. Wie Hillary Clinton 2016 angekündigt hat: „Wir werden noch viele Kohlearbeiter arbeitslos machen.“

    Es fehlt an Kohle
    Weil auf den Wind nur ein wenig mehr Verlass ist als auf Politikerversprechen, muss der verlässliche Strom, den früher Kern- und Kohlekraftwerke lieferten, durch das Verbrennen von Erdgas erzeugt werden. Und das ist eben ein knappes – und teures – Gut.

    Am 30. Juni hatte die britische Regierung verkündet, dass der „Kohle-Exit“ um ein Jahr auf Oktober 2024 vorgezogen worden sei. Energie- und Klimawandelministerin Anne-Marie Trevelyan erklärte:

    „Heute senden wir weltweit ein klares Signal, dass Großbritannien dabei ist, Kohlestrom den Geschichtsbücher zu übergeben und dass wir es ernst meinen mit der Dekarbonisierung unseres Stromsystems, damit wir unsere ehrgeizigen, weltweit führenden Klimaziele erreichen können. Großbritanniens Netto-Null-Zukunft wird von erneuerbaren Energien angetrieben, und es ist diese Technologie, die die grüne industrielle Revolution vorantreiben und im ganzen Land neue Arbeitsplätze schaffen wird.“

    Nun heißt es: Kommando zurück. Den verbliebenen Kohlekraftwerken würden „riesige Summen“ gezahlt, „damit die Lichter an bleiben“, schreibt der Guardian.

    In Großbritannien sind mittlerweile zahlreiche Stromhändler bankrott, weil die aktuellen Großhandelspreise, die sie zu zahlen haben, weit über der von der Regierung im Januar 2019 für die Endverbraucher festgelegten Obergrenze liegt. Nun versucht die interventionistische Regierung, die noch nicht bankrotten Versorger dazu zu bewegen, hunderttausende neuer Kunden aufzunehmen. „Leider verspüren kleine Versorger den Druck plötzlich gestiegener Gaspreise“, twitterte Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng am 19. September; notfalls werde die Regierung gemeinsam mit dem Netzbetreiber einen „Sonderverwalter“ einsetzen, damit alle Briten weiter mit Strom beliefert würden.

    Weitere Meldungen zur Lage:

    Amos Hochstein, der Energiesicherheitsbeauftragte des US State Department, sorgt sich, dass Europas Erdgasbestände vor der beginnenden Heizsaison zu niedrig seien. „Wenn der Winter kalt wird, reichen sie nicht aus.“ Sollte diese Sorge nicht eher die deutsche Bundesregierung umtreiben?

    Italiens Strompreise werden demnächst um 40 Prozent erhöht. „Im letzten Quartal sind die Strompreise um 20 Prozent gestiegen, im nächsten werden sie um 40 Prozent steigen“, sagte Roberto Cingolani, Italiens Minister für ökologischen Übergang, auf einer Gewerkschaftskonferenz. „Es muss gesagt werden. Wir müssen uns dem stellen. Das passiert, weil der Gaspreis international steigt und weil der CO2-Preis steigt.“

    Javier Blas, der Energiekorrespondent der Nachrichtenagentur Bloomberg News, twittert: Rechne man den aktuellen Erdgaspreis gemäß einer an den Märkten üblichen Umrechnungsformel in einen Preis pro Barrel Erdöl um, so erhalte man einen Preis von 150 US-Dollar pro Barrel – mehr als der bisherige Rekord im Jahr 2008.

    Die Preise für Kraftwerkskohle in Asien sind auf ein 13-Jahres-Hoch geklettert. Der Referenzwert von Newcastle, Australien, hat sich in diesem Jahr mehr als verdoppelt. „Wenn die Nachfrage anschwillt, aber es kein darauf reagierendes Angebot gibt, dann ist das das, was herauskommt“, sagt Andrew Cosgrove, Bergbauanalyst von Bloomberg Intelligence.

    Eine staatliche chinesische Zeitung warnt, dass die chinesischen Kraftwerke nicht in der Lage seien, genug Erdgas oder Kohle für den Winter zu kaufen. Es drohten Stromrationierungen.

    Laut dem Verband der Kohleimporteure (VdKI) ist die Kohleverstromung in Deutschland in der ersten Jahreshälfte gegenüber dem Vorjahr um 35,6 Prozent gestiegen. Als Gründe nannte der Verband kaltes Wetter und weniger Wind.

    Ein niederländisches Gericht hat im Juni ein Urteil gefällt, wonach der Öl- und Gaskonzern Royal Dutch/Shell die „Menschenrechte“ verletze, weil er zum „Klimawandel“ beitrage. Das Unternehmen müsse seine „Emissionen“ schneller senken, so das Gericht. Um Europas Energie- und Strompreiskrise zu verschärfen, hatten die Niederlande schon 2019 beschlossen, die Gasproduktion bis 2030 zu beenden. Die Niederlande sind Europas größter Gasförderer und liefern rund ein Drittel des in Deutschland verbrauchten Erdgases.

    In den Vorstand des Energiekonzerns Exxon-Mobil wurden im Frühjahr drei Aktivisten des Öko-Hedgefonds Engine No. 1 gewählt, obwohl dieser nur 0,02 Prozent der Aktien hält. Engine No. 1 will, dass Exxon-Mobil den Klimawandel ins Zentrum seiner unternehmerischen Entscheidungen stellt.

    In Australien hat ein Gericht im Mai geurteilt, dass die Regierung beim Genehmigungsverfahren für die Erweiterung einer Kohlemine ihre „Verpflichtung gegenüber den Kindern“ berücksichtigen müsse, denen durch den „Klimawandel“ „Schaden zugefügt“ werde.

    Der Europäische Gerichtshof hat Polen verurteilt, eine Strafe von 500.000 Euro für jeden Tag zu zahlen, an dem der Braunkohletagebau Turow im polnisch-deutsch-tschechischen Grenzgebiet weiterbetrieben wird. Die Lizenz für den Tagebau sei 2020 „ohne erforderliche Umweltverträglichkeitsprüfungen“ verlängert worden. Die polnischen Energieversorger werden die Strompreise im nächsten Jahr voraussichtlich um 40 Prozent anheben müssen. Polens Regierung plant ein Gesetz, das die Versorger verpflichtet, auf der Stromrechnung anzugeben, wie groß der Anteil am Strompreis ist, der durch die Strompolitik der EU verursacht ist.

    In Griechenland plant die Regierung, die Strom- und Gaspreise der Bürger durch Subventionen zu senken. „Es gibt eine internationale Energiekrise“, sagte Energieminister Kostas Skrekas. „Unsere Regierung hat entschieden, jene zu unterstützen, deren Rechnungen sich erhöhen.“ Weil Griechenland von Transferzahlungen der EU abhängt, führt das zu der interessanten Situation, dass Verbraucher in Deutschland immer höhere Steuern für Energie bezahlen, damit diese in Griechenland billiger wird.
    Kapitalmärkte im Bann des ESG-Regimes
    Man kann für die aktuelle Energiekrise in Europa auf viele Einzelereignisse verweisen, die die Situation verschärfen. Kraftwerke sind mancherorts wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb, das Stromkabel zwischen Frankreich und England wurde von einem Feuer beschädigt und der russische Staatskonzern Gazprom liefert weniger Erdgas, um auf Deutschland Druck auszuüben, die Nord-Stream-2-Pipeline schneller in Betrieb zu nehmen. Das sind aber alles Details. Das große Bild ist, dass die Politik mutwillig die Energieversorgung sabotiert hat. Kohle- und Kernkraftwerke wurden abgeschaltet. Verflüssigtes Erdgas (LNG) aus den USA zu beziehen, war für die europäische Politik nie ein Thema. LNG wird über langfristige Verträge verkauft und Europa hat keine abgeschlossen, weil es sich auf Russland verlässt. Darum ist der Kontinent nun, wenn der Wind nicht weht, nicht mehr nur beim Heizen auf Russland angewiesen (das war schon immer so), sondern auch bei der Stromerzeugung.

    Kohle ist, in Ermangelung von Kernkraftwerken, der einzige Garant für eine sichere Stromversorgung in Europa. Doch vor allem gegen sie wird ein weltweiter Krieg geführt. Konzerne unterwerfen sich dem Diktat des ESG, zu Deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. ESG hat nicht viel mit „Sozialem“ zu tun, es steht im Wesentlichen für die Dämonisierung der Energieträger Kohle, Öl und Gas. Wenn Bergbaukonzerne ihre Quartalsergebnisse veröffentlichen, ist ESG mittlerweile ein Hauptthema. Wer nicht genug ESG-Punkte sammelt, wird bestraft. So weigern sich etwa viele Versicherer, Geschäfte mit Konzernen zu machen, die etwas mit Kraftwerkskohle oder der Gewinnung von Öl aus Teersand zu tun haben.

    Die großen Bergbaukonzerne BHP, Rio Tinto und Anglo American steigen darum aus der Kohleförderung aus oder haben das bereits getan. Joe Kraft, der Vorstandsvorsitzende des amerikanischen Energiekonzerns Alliance Ressource Partners, sagte im Juli bei der Vorstellung der Quartalsergebnisse, dass sein Unternehmen wegen seiner Kohleförderung doppelt so hohe Zinsen zahlen müsse wie vergleichbare Firmen, nämlich derzeit neun Prozent. Der Vertrieb des letzten Anlagezertifikats, mit dem Anleger auf einen Korb von Kohleaktien setzen konnte – der VanEck Vectors Coal ETF – wurde im Dezember 2020 eingestellt. Der Finanzdienstleister fürchtete wohl um seinen Ruf.

    Auf der anderen Seite planen China, Indien, Indonesien, Vietnam und Japan den Bau von 600 neuen Kohlekraftwerken. In China wurde 2019 eine 1.800 Kilometer lange Eisenbahnstrecke eingeweiht, die rund 25 Milliarden Euro gekostet hat und einzig dazu da ist, Kohle aus der Inneren Mongolei in Chinas südliche Provinzen zu bringen.

    Besser, man kauft sich jetzt schon einen Dieselgenerator
    Gleichwohl kann man in der Presse und auf den Websites grüner Lobbyverbände immer wieder lesen, Kohle sei ein Auslaufmodell. Weil Windkraft und Solarenergie „viel billiger“ seien, werde Kohle irgendwann von niemandem mehr benötigt oder gewünscht werden.

    Weil ich nie verstanden habe, wie Windräder und Solaranlagen, die nur sporadisch Strom produzieren, Erdgas, Kohle und Atomstrom ersetzen können sollen, habe ich das Bundesumweltministerium gefragt. Ein Sprecher erklärt mir:

    „Für die Akzeptanz der Energiewende und für den Wirtschaftsstandort Deutschland muss in der Tat die Versorgungssicherheit gewährleistet bleiben, auch in einem Stromsystem mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien bis etwa 2040. Dies kann allerdings nur gelingen, wenn der Ausbau der Erneuerbaren deutlich ambitionierter erfolgt, als dies bislang der Fall ist. Hier fordert das BMU seit knapp einem Jahr, dass die Ausbaugeschwindigkeit bis 2030 gegenüber dem jetzt im EEG 2021 festgelegten Ausbaupfad verdoppelt wird. Denn schließlich gilt es, wegfallende Strommengen aus Atom und Kohle durch Sonnen- und Windenergie und eben nicht durch Gaskraftwerke zu ersetzen.“

    Das bedeutet: Wenn, wie in den letzten Monaten, der Wind nicht genug weht, braucht man eben noch mehr Windräder. Wenn also der Wind, wie von Rüdiger Stobbe dargestellt, in den letzten Wochen zeitweilig nur zwei Prozent des verbrauchten Stroms produziert hat, benötigt man – wie viel mehr Windräder? Fünfzigmal so viele wie jetzt?

    Das wird schwierig. Darum fügt der Sprecher des Bundesumweltministeriums in seiner E-Mail hinzu:

    „Außerdem müssen Angebot und Nachfrage besser aufeinander abgestimmt sowie die Flexibilität der Nachfrage und der Erzeugung deutlich gesteigert werden. Zudem muss das deutsche Stromnetz und die grenzüberschreitenden Austauschkapazitäten ausgebaut und verbessert werden. Dieser verstärkte Austausch mit europäischen Nachbarstaaten erhöht nicht nur die Zuverlässigkeit der Stromversorgung mit erneuerbaren Energien, sondern stärkt in allen europäischen Staaten die Versorgungssicherheit und ist, da weniger Reservekapazitäten insgesamt vorgehalten werden müssen, zudem noch kostengünstig. Zusätzlich dazu werden auch Stromspeicher und Gaskraftwerke zum Einsatz kommen – Gaskraftwerke perspektivisch aber nur noch, wenn sie mit erneuerbaren Gasen oder grünem Wasserstoff betrieben werden.“

    Seien wir gespannt auf das, was die Zukunft mit ihren Stromspeichern und dem grünen Wasserstoff für uns bereit hält. Die Flexibilität der Nachfrage gibt es jetzt schon: Wenn nicht genug Strom da ist, werden Industrieanlagen abgeschaltet. Perspektivisch wird das dann auch die Kleinkunden treffen. Besser, man kauft sich jetzt schon einen Dieselgenerator, mit dem man dann die Batterie des Elektroautos aufladen kann.

    Der Krieg gegen Öl, Gas und Kohle hat viele Ähnlichkeiten mit dem Krieg gegen die Drogen. In beiden Fällen ist es für den Staat schwierig oder unmöglich, Maßnahmen zu ergreifen, die die Nachfrage mindern. Wogegen sich der Krieg richtet, ist das Angebot. Der Krieg gegen Drogen führt nicht dazu, dass es kein Kokain gibt oder dass es nicht konsumiert wird, sondern macht dieses lediglich teuer. Das gilt auch für die Energiepolitik der EU. Indem sie die Energieträger Kohle und Gas ächtet, mindert sie nicht deren Verbrauch, sondern sorgt lediglich dafür, dass der Preis steigt. Das Einzige, was sie also damit erreicht, ist, die Kaufkraft der Bevölkerung zu reduzieren, Menschen ärmer zu machen, als sie es ohne diese Politik wären.


    https://www.achgut.com/artikel/die_s...omkrise_ist_da
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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