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  1. #31
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Das grüne Energiechaos wirft seine Schatten voraus: Erneuter Frequenzabfall im EU-Stromnetz
    Es war ein weiterer Vorgeschmack auf das, was uns die grüne Endstufe der Energiewende nach deren Regierungsübernahme oder -beteiligung zukünftig vermehrt bringen wird: Zum zweiten Mal in diesem Jahr kam es – kaum von der Öffentlichkeit bemerkt – im europäischen Stromnetz zu einem temporären Abfall der Netzfrequenz; kleiner zwar als der Lapsus im Januar, aber doch empfindlich genug. Grund waren Probleme mit der Stromeinspeisung und Umspannung.
    Und genau diese Störungen treten in Folge einer immer grenzwertigeren, unausgeglicheneren Stromproduktion auf, wie sie vor allem für die regenerativen Energien ohne hinreichende Transport- und Speicherkapazitäten typisch sind: Um die Grundlast zu gewährleisten (und damit die grüne Illusion vom klimaneutralen Ökostrom), müssen immer raffiniertere und komplexere Stromtransfers zwischen den europäischen Nachbarländern gemanagt werden – und das Problem wird umso mehr an Dringlichkeit zunehmen, wenn in Deutschland nach dem AKW auch die Kohlekraftwerke vom Netz gehängt wurden – und so die Abhängigkeit von ausländischen Stromimporten steigt.
    Der Frequenzabfall von vorgestern Nachmittag sei, so berichtet die österreichische „Krone„, zwar deutlich kleiner gewesen als ein ähnlicher Zwischenfall zu Jahresbeginn. Laut dem deutschen Übertragungsnetzbetreiber Amprion sei die Systemsicherheit jedoch nicht gefährdet gewesen. Im Januar war es die Überlastung einer Umspannanlage in Kroatien gewesen, die eine Kettenreaktion auslöste und das europäische Stromnetz in faktisch zwei Teile aufsplittete; in Frankreich und Italien waren daraufhin – zur Stabilisierung – die industriellen Großverbraucher automatisch vom Netz genommen worden.

    Grüner Energiepfusch gefährdet Versorgungsstabilität

    Diesmal war es ein Problem mit der Stromeinspeisung in Polen, die die Frequenz aus der Balance brachte; unter normalen Umständen liegt diese im kontinentaleurpäischen Wechselstromnetz zwischen 49,8 Hertz und 50,2 Hertz. Weicht sie nach oben oder unten hiervon ab, so beeinflusst dies laut Amprion die Funktion zahlreicher elektrischer Geräte und droht die Generatoren der angeschlossenen Kraftwerke zu beschädigen.
    Und schlimmer noch: Das planwirtschaftliche Herumpfuschen in der eigentlich tadellos funktionierenden Infrastruktur des euroäpäischen Stromnetzes im bewährten, bisherigen Strommix durch grüne Ideologen droht auch die Feinjustierung zu gefährden – und uns eine Zukunft mit regelmäßigen Teil- oder Totalblackouts zu bescheren.

    https://www.journalistenwatch.com/20...haos-schatten/

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    Die letzten Tage haben es gezeigt: Ohne sehr teure Stromimporte aus französischen Kernkraftwerken und polnischen Braunkohlekraftwerken funktioniert die Energiewende nicht. Deren Konzept beruht offensichtlich vor allem auf der Hoffnung auf die Nachbarländer, die dem deutschen Weg nicht folgen.
    Am Morgen des 17. Mai fehlte in Deutschland mal wieder der Strom für Millionen von Menschen. Aus Frankreich mussten erhebliche Energiemengen in Höhe von 3 Gigawatt importiert werden. Das entspricht der Leistung von drei ausgewachsenen Kernkraftwerken. Aber auch Österreich, Schweiz und die Niederlande konnten sich freuen, gutes Geld für Stromlieferungen nach Deutschland zu bekommen.

    Am 18. Mai um 21 Uhr musste Deutschland sogar 10,7 GW importieren.
    Für den Stromverbraucher sind dies wieder sehr teure Zeiten: Es weht zwar häufiger teilweise recht heftig der Wind, die Sonne scheint dazu – allerdings tun sie mal wieder nicht unserer Industriegesellschaft den Gefallen, gleichmäßig zu liefern. Es entstehen erhebliche Lücken zwischen Verbrauch und Produktion. Die werden durch Stromimporte aus den Nachbarländern geschlossen und teuer bezahlt. Der Strompreis schießt in beängstigende Höhen, wie die dünnen blauen Linien in beiden Grafiken zeigen. Am 17. Mai um 8 Uhr kostet die Megawattstunde 101,51 Euro, am 19. Mai um 8 Uhr übrigens bereits 101,82 Euro.
    Bis Ende 2022 sollen die letzten Kernkraftwerke abgeschaltet werden. Das Konzept der Energiewender: kein Kraftwerk mehr in Deutschland, dafür Zehntausende von Windrädern, und wenn die sich nicht drehen, weil mal wieder Flaute herrscht, auf Stromimporte hoffen. Das kann heikel werden, wenn zum Beispiel Frankreich glaubt, zuerst das eigene Land versorgen zu müssen anstatt ins grüne Deutschland zu liefern. Oder wenn Stromlieferungen aus Polen die letzte Rettung sind, das Land allerdings aufgrund seiner Braunkohlekraftwerke an den Pranger gestellt wird.

    Obendrein kam es am Montagnachmittag in den europäischen Netzen zu einer bedrohlichen Situation, nämlich zu einem erheblichen Einbruch der Netzspannung. Zehn der insgesamt elf Blöcke des Kraftwerks Belchatow südlich von Łódź mit einer Gesamtleistung von 3,9 GW stellten am Montag am späten Nachmittag ihren Betrieb ein, wie es in einer Mitteilung des staatlichen Energiekonzerns Polskie Sieci Elektroenergetyczne PSE hieß. Das Kraftwerk ist mit einer Leistung von 5420 Megawatt das weltgrößte Braunkohlekraftwerk. Grund war ein technischer Defekt in einer nahegelegenen Schaltanlage, über die der Strom von zehn Blöcken in die Netze transportiert wird. Lediglich der elfte Block konnte weiterhin Strom liefern, weil er an eine andere Verteilerstation angeschlossen ist.

    Etwa 20 Prozent der polnischen Stromproduktion fiel also plötzlich weg. Die Frequenz brach drastisch bis knapp vor der Blackout-Grenze ein. PSE versichert, dass es durch den Ausfall dennoch keine Probleme mit der Stromversorgung geben sollte. PSE-Sprecherin Beata Jarosz-Dziekanowska betonte, das landesweite Energiesystem funktioniere einwandfrei, und es seien keine Stromengpässe zu erwarten: »Als Betreiber des Systems haben wir die erforderlichen Reserven, und wir können jederzeit auf Importe zurückgreifen.«

    Ein so großer Ausfall ist in der Geschichte des Kraftwerks Bełchatów noch nie vorgekommen.

    Die polnische Regierung hat gerade die Betriebsgenehmigung für die Braunkohlemine und das Kraftwerk Turow im Südwesten Polens bis 2044 verlängert und gleichzeitig angekündigt, Kernkraftwerke zu bauen. In der vergangenen Woche wurde in Turow auch ein neues Braunkohlekraftwerk in Betrieb genommen, das ebenfalls zu PSE gehört. Die Behörden betonen, dass das hochmoderne Kraftwerk für die Energieversorgung während der Umstellung auf sauberere Quellen unverzichtbar sei und nur geringe CO2-Emissionen produziere. Massive Importe von verflüssigtem Erdgas aus den Vereinigten Staaten, Katar und anderen Quellen sollen darüberhinaus die Energiestabilität sicherstellen.


    https://www.tichyseinblick.de/wirtsc...ich-und-polen/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #32
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Energiewende

    Stabiles Netz war gestern

    Mit dem Abschalten der letzten Kernkraftwerke im nächsten Jahr ist in Deutschland eine sichere Stromversorgung nicht mehr gewährleistet. Doch schon jetzt gibt es kritische Situationen dicht vor einem Netzzusammenbruch. So am 8. Januar dieses Jahres. Das Netz konnte stabil gehalten werden, weil genügend regelbarer Kraftwerkstrom vorhanden war. Mehr ständig schwankender Wind- und Solarstrom hätte zu einem Blackout geführt. Die Bundesnetzagentur hat nach diesem Ereignis das Großkraftwerk Heyden bei Petershagen an der Weser wieder reaktiviert, das eine Woche zuvor nach dem Kohleausstiegsgesetz stillgelegt wurde.

    Deutschland marschiert mit der Energiewende in eine Versorgungslücke, vor der Regierung und Politik die Augen verschließen. Unsere Emissionen sollen bis zum Jahr 2030 planmäßig um 65 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 gesenkt werden, und totale „Treibhausgas“-Neutralität soll bereits in gut 25 Jahren erreicht sein. Ideologie und Glauben haben offensichtlich technisches und wirtschaftliches Denken abgelöst.

    Betreiber erhalten horrende Ausgleichszahlungen
    Unsere Nachbarländer im europäischen Verbundnetz werden bei wachsendem Strommangel nicht liefern können, weil sie selbst ihre Kraftwerke reduzieren. Umgekehrt haben wir bei Starkwind und Sonne schon heute zu viel Strom, der unter Zuzahlung entsorgt werden muß. Immer öfter werden daher Wind- und Solaranlagen vom Netz genommen, um Überschuß zu vermeiden. Die Betreiber der Anlagen freilich stört das nicht. Sie erhalten eine Ausfallentschädigung für den nicht benötigten und nicht gelieferten Strom. 2019 wurden rund 700 Millionen Euro ausgezahlt.

    Die Energiewende im Namen der Klimarettung, die nun sogar höchstrichterlich eingefordert wird und nicht mehr hinterfragt werden soll, gefährdet die deutsche Energieversorgung. Die Stromerzeugung mit Biogas und Wasserkraft kann nicht mehr nennenswert erhöht werden, weil dafür Flächen und Wasser fehlen. So wird als Lösung nur der Strom aus Wind und Sonne propagiert.

    Über den derzeitigen Strombedarf hinaus sollen in Zukunft auch Pkws und Lastwagen elektrisch angetrieben werden. Weiter soll „grüner“ Wasserstoff, elektrolytisch mit Sonnen- und Windstrom erzeugt, als Energiespeicher dienen und für die chemische Industrie Erdöl als Grundstoff ablösen. Im Labormaßstab ist dies zwar alles möglich. Praktisch jedoch gibt es unüberwindbare technische und wirtschaftliche Grenzen.

    Speicher sind nicht in Sicht
    Die Flächen in Deutschland reichen nicht aus, um den Strom aus Wind und Sonne für alle genannten Anwendungen zu erzeugen. Zudem schwankt die Leistung dieses Stroms mit dem Wetter. Bei Dunkelflaute gibt es keinen Strom, und notwendige große Stromspeicher sind bisher nicht in Sicht. Der schwankende Wind- und Solarstrom kann kein stabiles Netz aufbauen.

    Dafür ist eine Grundlast von mindestens 45 Prozent aus Kraftwerken mit schweren rotierenden Generatoren erforderlich, die die Netzfrequenz stabil halten und die Leistung auf Bedarf regeln. Geringere Grundlasten führen zum Blackout. Wir können also auf Kraftwerke nicht verzichten. Damit sind die jüngst verschärften Klimaziele der Bundesregierung utopisch.

    Die komplette Umstellung auf elektrisch angetriebene Pkws erforderte 20 neue Großkraftwerke oder 15.000 riesige Windgeneratoren der Drei-Megawatt-Klasse. Darüber hinaus müßten die Zuleitungen zu den Hausanschlüssen verstärkt werden. Das Aufladen mit einem 11-Kilowatt-Anschluß dauert länger als die mögliche Fahrzeit mit dem Auto. Es gibt Schnelladestationen, die jedoch die Betriebsdauer der teuren Batterie stark reduzieren. Unter Einschluß der Batteriekosten ist der Energieaufwand deutlich höher als für einen Diesel oder Benziner. Das ist bedauerlich, denn der Elektromotor ist ein komfortabler Antrieb.

    Wasserstoff ist eine sehr teure Alternative
    Nach Angaben der chemischen Industrie können mit Wasserstoff fast alle chemischen Produkte aufgebaut werden. Für die Synthesen ist jedoch viel Energie erforderlich. Verfahren können wirtschaftlich werden bei Strompreisen um einen Cent pro Kilowattstunde. Das ist mit Wind- und Solarstrom nicht zu erreichen. Die Kosten von „grünem“ Wasserstoff steigen mit jeder Umwandlung, weil Energie dabei verlorengeht – ein unwirtschaftliches Unterfangen.

    Die Corona-Krise hat einen Vorgriff auf die weiter steigenden Kosten der Energiewende gebracht. Durch das Lahmlegen von Handel und Gewerbe sank der Strombedarf deutlich. Der „Öko“-Strom mußte jedoch nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) weiter ins Netz eingespeist werden. Die Kraftwerke wurden gedrosselt.

    Der Anteil des hochvergüteten „Öko“-Stroms stieg deutlich und damit auch die EEG-Umlage, die den Strompreis um zehn Prozent verteuerte. Wenn die Energiewende weitergeht – und alle Prognosen für den Ausgang der Bundestagswahl lassen nur den Schluß zu, daß sie noch forciert wird –, steigen die Stromkosten überproportional, weil Deutschland immer mehr teuren Überschußstrom erzeugt und mehr Regelleistung erforderlich ist.

    Energiewende kostet jährlich 25 Milliarden Euro
    Es wird immer wieder geunkt, die hohen deutschen Strompreise würden zum Abwandern der Industrie führen. Die Abwanderung läuft jedoch schon seit Jahren. Wer in Deutschland bleibt, dem wird es so gehen wie der Papierfabrik Zanders in Bergisch-Gladbach, die zum 1. Mai ihren Betrieb einstellte, weil die neue Brennstoffsteuer nicht aufgebracht werden konnte.

    Keine Partei und keine Gewerkschaft haben in diesem Fall gegen die Energiewendepolitik protestiert, die ja Ursache der Firmenaufgabe ist. Die Energiewende kostet uns als EEG-Umlage jedes Jahr mehr als 25 Milliarden Euro. Dieses Geld stünde für die Begleichung der Aufwendungen der Corona-Krise zur Verfügung, wenn jede finanzielle Stützung von Flackerstrom beendet wird.

    https://jungefreiheit.de/debatte/kom...tzstabilitaet/

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    Vorboten der grünen Steinzeit? Immer mehr Störfälle bei der Grundversorgung

    Sind – tatsächliche oder erfundene – „Cyberangriffe“ etwa die künftige Pauschalausrede, um Pannen und Aussetzer der Infrastruktur im Elementarbereich zu begründen? Jedenfalls wird mit ihnen ein bedrohlicher Anstieg an systemrelevanten Störfällen begründet, die die Versorgungssicherheit bei Strom, Wasserversorgung, digitaler Kommunikation, Heizung und Materialnachschub zunehmend gefährden – und offenkundig stark zunehmen.
    Im vergangenen Jahr haben die Betreiber von sogenannter „kritischer Infrastruktur“ – aus den genannten Bereichen wie Energie, Wasserwirtschaft und Telekommunikation – deutlich mehr Störfälle bundesweit gemeldet als noch im letzten „vorpandemischen“ Jahr 2019 oder in irgendeinem früheren Jahr. Die Krise selbst kann dafür aber nicht ursächlich sein – im Gegenteil -, zumal es wegen des Wirtschaftseinbruchs sogar weniger Belastungsspitzen gab.
    In ihrer Antwort auf eine kleine parlamentarische Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion, über die das „Handelsblatt“ berichtet, teilte die Bundesregierung mit, dass sich Zahl der Meldungen im vergangenen Jahr auf 345 solcher Fälle erhöht habe – was im Vergleich zum Jahr 2019 mit 254 gemeldeten Störungen einem Anstieg um mehr als 35 Prozent entspricht. Nicht alle Störungen seien dabei auf Angriffe, Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage zurückzuführen, so die Regierung in dem Dokument. „Teilweise handelt es sich um technisches Versagen von Hard- oder Software sowie menschliches Fehlverhalten.“ Es klingt wie eine Beschwichtigung: Ist eben so, passiert – doch auffällig ist, dass sich solche Pannen häufen, je weiter die Klimatransformation von Wirtschaft und Gesellschaft voranschreitet.

    Nebeneffekte der Klimatransformation statt Cyberkriminalität?

    Gleichwohl geht der Bund von einer „weitaus größeren Dunkelziffer an tatsächlichen Cyberangriffen aus„, heißt es in der Antwort weiter. Als Grund nennt die Regierung den Umstand, dass die Meldezahlen „nur einen Ausschnitt der Wirtschaft abdecken„. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Bernd Reuther sieht vor diesem Hintergrund Handlungsbedarf. „Die Bundesregierung benötigt ein besseres Lagebild bei Cyberangriffen“, sagte Reuther dem Blatt. „Angesichts der zunehmenden Automatisierung von Verkehr und Wirtschaft können wir uns keine blinden Flecken erlauben.“

    Genau die wird es allerdings verstärkt geben, wenn die „Energiewende“ und die vor allem von den Grünen im Falle eines Wahlsiegs zu erwartenden „strukturellen“ Klimareformen Wirklichkeit werden und so erst richtig Fahrt aufnehmen. Ob dann wirklich nur noch Hacker und IT-Terroristen für die Auswirkungen verantwortlich sein können und sich nicht andere Ahnungen – Stichwort „gewollte Deindustrialisierung – bestätigen, bleibt abzuwarten.

    https://www.journalistenwatch.com/20...einzeit-immer/
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  3. #33
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Bald werden die Gas und Kohlekraftwerke abgeschaltet. Bis heute weiß niemand, wie die dann entstehende Strom-Lücke geschlossen wird. Eine Meldung im ARD-Videotext ...........

    Kohle schließt Windkraftlücke

    Die Stromproduktion mittels Kohle in Deutschland hat im 1.Quartal 2021 die Windkraft wieder überholt. Ein "windarmes Frühjahr" habe zu fast einem Drittel weniger Strom aus Windkraft geführt, teilte das Statistische Bundesamt mit. Gefüllt wurde die Lücke durch eine höhere Stromerzeugung aus Kohle- und Erdgaskraftwerken.

    Insgesamt wurden von Januar bis März 138,2 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und ins Netz eingespeist. Nach vorläufigen Ergebnissen des Bundesamts waren das 2,6 % weniger als im 1.Quartal 2020.


    https://www.ard-text.de/index.php?page=145
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  4. #34
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Bald werden die Gas und Kohlekraftwerke abgeschaltet. Bis heute weiß niemand, wie die dann entstehende Strom-Lücke geschlossen wird. Eine Meldung im ARD-Videotext ...........
    Keine Angst, wir haben da ja noch den Baerbockchen Kobold, der alles richten wird.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  5. #35
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Regierung bereitet Bevölkerung auf Blackout vor

    Weil die Stromversorgung dank EEG-Phantasien immer unsicherer wird, startete das Bundesamt für Bevölkerungsschutz den Rezeptwettbewerb "Kochen ohne Strom". Hauptgewinn: Ein 3-Flammen Gasherd. Ein Notfallkochbuch erscheint bei Bertelsmannn.



    Pressemitteilung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:

    "Im Februar 2020 startete die gemeinsame Initiative des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der Bonner Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und aller Bonner Hilfsorganisationen ihren bundesweiten Rezeptwettbewerb und fragte: Kann man auch ohne Strom eine nahrhafte und leckere Mahlzeit zubereiten? Und die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland waren offenbar der Meinung: Man kann! Denn es wurden mehrere hundert Rezepte während der Laufzeit des Wettbewerbs eingereicht.
    Eine Jury von Expertinnen und Experten aus dem Katastrophenschutz, der Ernährungsvorsorge und dem Bereich Kochen hat die eingereichten Rezepte bewertet. Die Auswahlkriterien hierbei waren Kreativität, Machbarkeit und Nachhaltigkeit. Die 50 besten Rezepte stehen nun fest und werden mit Unterstützung eines Verlages Anfang Oktober veröffentlicht.

    Zusammenarbeit mit dem Verlag
    Der Verlag Bassermann, der zur Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH gehört (Anm. Bertelsmann), wird das Kochbuch verlegen. Da der Titel „Notfallkochbuch“ bereits vergeben ist, wird das Kochbuch mit den 50 Rezepten der Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs „Kochen ohne Strom“ heißen. Außer den Rezepten wird das Buch Wissenswertes beispielsweise zu den Themen Stromausfall, Notwasserversorgung, Notfallvorsorge, Einmachen und Kinderernährung bieten.

    Und natürlich wird das Buch praktische und leicht umsetzbare Tipps zum Anlegen eines Notvorrates enthalten. Wer, wenn nicht die Expertinnen und Experten der beteiligten Organisationen, könnte hierüber besser fachkundig informieren? Wenn Anfang Oktober in Bonn der nächste Katastrophenschutztag stattfindet, soll das Kochbuch öffentlich präsentiert werden und zeitgleich in den Buchläden erhältlich sein.

    Die Gewinnerinnen und Gewinner der Verlosung stehen fest
    Die Projektgruppe hat zudem unter Aufsicht eines Juristen aus allen Teilnehmenden des Rezeptwettbewerbs die Gewinnerinnen und Gewinner der Verlosung ermittelt. Ein Ehepaar und zwei Einzelpersonen werden nun Post erhalten und über ihre Gewinne informiert.

    Der Hauptgewinn besteht aus einem 3-Flammen Gasherd, einem 5-teiligen Topfset aus Edelstahl und einem Backofen für den Gasherd.
    Der zweite Platz bekommt einen 2-Flammen-Gasherd mit einem Grillaufsatz und ein 5-teiliges Topfset aus Edelstahl. Der dritte Platz erhält einen 2-Flammen-Gasherd, ein 5-teiliges Topfset aus Edelstahl und einen Flötenkessel. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich."

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/166...f-blackout-vor
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  6. #36
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Nur am 5. Mai hätten wir richtig Glück und ausreichend Strom gehabt. In der Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr hätten wir gut Kochen und Braten können. Da fielen 65,4 GWh »vom Himmel«.

    Ohne Kohle und Kernkraftwerke wäre es im ersten Quartal dieses Jahres kaum etwas mit Industrieproduktion, fahrenden Zügen und Kochen geworden. Es gab viel zu wenig Strom. Der Wind wehte kaum, die Sonne lieferte nur wenig. Das Statistische Bundesamt meldete demzufolge eine gegenüber dem Vorjahreszeitraum um satte 23 Prozent gesunkene Menge an sogenanntem »Ökostrom«.

    Die gute Nachricht vorweg, es wurde besser im 2. Quartal: Nur am 5. Mai hätten wir richtig Glück und ausreichend Strom gehabt. In der Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr hätten wir gut Kochen und Braten können. Da fielen in der Mittagsstunde 65,4 GWh »vom Himmel«. Aber immer noch zu wenig, weil Deutschland insgesamt 68,2 GW Leistung benötigte. Das war der Tag der höchsten Erzeugung aus erneuerbaren Energien, wie auf Smard.de zu lesen ist.

    Doch gleichzeitig ein Verlustgeschäft, denn plötzlich war zu viel Strom vorhanden, der Strompreis sank ins Minus von 36,71 Euro pro Megawattstunde. Bedeutet: Die Erzeuger müssen drauflegen, damit den Strom jemand abnimmt. Viel Energie aus Wind- und Sonnenanlagen in den Netzen lassen eben die Preise dramatisch sinken. Die gleicht der Stromverbraucher über seine teure EEG-Umlage unter anderem dem Windanlagenbesitzer wieder aus.
    Allerdings gab es relativ viel Wind und Sonne nur um die Mittagszeit, bereits am Nachmittag senkte sich die Sonne und ließ die Photovoltaik einbrechen. Derzeit »schläft« der Wind seit gut zwei Wochen. Nach der Statistik des BDEW lieferten von Januar bis März die Kernenergie 2,4 Prozent mehr, Strom aus Braunkohlekraftwerken um 29,9 Prozent mehr, aus Steinkohle 18,3 Prozent mehr und 15,1 Prozent mehr kamen vom Erdgas. Ohne Kohle- oder Kernkraftwerke wäre nichts gegangen.

    Dagegen: Windräder an Land und auf dem Wasser lieferten satte 31 Prozent weniger, also etwa ein Drittel weniger als im ersten Quartal des Vorjahres!
    Überdies sind all diese Zahlen nicht viel wert, denn auch abends und nachts sowie bei Flaute – so zumindest bisher die Erwartung – soll Strom zur Verfügung stehen. Speichern, das hat sich mittlerweile herumgesprochen, geht nicht in den notwendigen Mengen.

    Den unsinnigen Gedanken, ein Industrieland dann mit Strom aus Wind und Sonne versorgen zu können, wenn der benötigt wird, zeigen die extremen Schwankungen bei den Stromeinspeisungen. Mal ist Strom da, ein paar Stunden später nichts mehr. So schwankte in den ersten fünf Monaten des Jahres 2021 die Produktion von Strom aus Wind und Sonne extrem: von fast null bis hin zu 41,0 GW bei den Windrädern, bei den offshore Windanlagen von 0-7,1 GW. Die Fotozellen auf Dächern und Feldern lieferten aus dem Nichts plötzlich 36,2 GW, dann wieder null, wenn die Sonne untergeht oder sich Wolken dazwischenschieben.
    Zum Vergleich: Der gesamte Stromverbrauch schwankt von 45 GW in Spitzenzeiten bis zu 80 GW. Das bedeutet: Fast die Hälfte des deutschen Stromverbrauches verschwindet mal eben, um dann wieder in die Netze gepumpt zu werden. Welche Belastungen solche Schwankungen auch für Übertragungstechnik bedeuten, kann man sich gut vorstellen. Das bedeutet weiterhin: Hinter jedem Windrad und jeder Solarzelle muss ein konventionelles Kraftwerk stehen, das angeheizt bereitsteht und liefern kann. Das kostet horrende Summen.

    Wind- und Sonnenanlagen sind eben nicht grundlastfähig, und es ist mehr als eine entsetzliche Dummheit, einem Industrieland die Energieerzeugung abzuwürgen. Ein Hermann Albers hat die Stirn, die Windenergie als starken »Stabilitätsanker« zu bezeichnen. Der ist Präsident des Bundesverbandes Windenergie BWE und will an möglichst vielen Windrädern im Land prächtig verdienen. Ob die Energieversorgung dieses Landes klappt, interessiert ihn eher weniger. Genauso wenig wie die mittlerweile intergenerationell gerecht gewordene Ökonomin Claudia Kemfert, die zuletzt bei ZDF-Lanz einen schnelleren Ausbau der »erneuerbaren Energien« fordert.

    Sie ist auch Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen, auf dessen Aussagen sich das Bundesverfassungsgericht bei seinem Skandalbeschluss vom 24. März 2021 ausdrücklich bezieht. Kemfert fordert bei Lanz sogar eine Versechsfachung des Ausbautempos der »regenerativen« Energien. Wie sich dann all die vielen Windrädles drehen sollen, wenn Flaute herrscht, erklärt sie nicht. Es fragte sie auch niemand.

    https://www.tichyseinblick.de/kolumn...ik-ohne-sonne/
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  7. #37
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Wie wahrscheinlich ist ein Blackout?

    Die Gefahren, die durch Wind- und Solarenergie für das Stromnetz ausgehen, werden von der Politik bewußt ignoriert. Wie versuchen das im folgenden Artikel auf einfache Weise zu erklären. Der Blackout ist programmiert.


    Ist es Ihnen schon passiert, dass Sie morgens ins Büro wollen und das Auto springt nicht an? Sie klingeln den freundlichen Nachbarn aus dem Bett, der stellt seinen Wagen mit laufendem Motor neben Ihren und mit Hilfe von „Jumper Cables“ verbinden Sie die Batterien.

    Die gefährlich aussehende Krokodilklemme des roten Kabels klemmen Sie an den Pluspol ihrer Batterie, das rote Krokodil am anderen Ende geht an den Pluspol des Nachbarn. Mit Minus und Schwarz machen Sie das genauso. Sie können die Farben auch vertauschen, solange Sie darauf achten, dass Plus mit Plus und Minus mit Minus verbunden werden.
    Falls Sie das aber nicht tun, dann haben Sie einen Kurzschluß, d.h. der Strom läuft nicht, wie vorgesehen, durch den Anlasser Ihres Autos, sondern nur durch die beiden Batterien, die jetzt „in Serie“ geschaltet sind. Das hat zwei Dinge zur Folge: Ihr Auto springt nicht an und das Kabel brennt blitzartig durch.

    Die großen und die kleinen Netze

    Nehmen wir an, Sie machen alles richtig, dann haben Sie bei der Gelegenheit, ohne es vielleicht zu wissen, ein elektrisches Netz aufgebaut. Die kleinen Kraftwerke sind des Nachbarn Lichtmaschine und Batterie, Verbraucher sind der Anlasser und die müde Batterie Ihres Autos.

    Sie kennen natürlich noch ein größeres elektrisches Netz, nämlich das, welches den Strom in unsere Steckdosen liefert. Auch hier gibt es Verbraucher und Kraftwerke, die in das Netz einspeisen. Und auch die müssen darauf achten, dass sie Plus mit Plus und Minus mit Minus verbinden.
    Während beim Auto das eine Kabel immer plus und das andere immer minus ist, kann man das beim Strom aus der Steckdose nicht sagen. Da ist mal die eine Leitung plus und mal die andere. Und das wechselt fünfzig mal in der Sekunde – es ist Wechselstrom.

    Was soll das? Wer kann sich so etwas Abwegiges einfallen lassen? Es war der Amerikaner George Westinghouse, der erkannte, dass diese Form der Elektrizität sich leicht zwischen hohen und niedrigen Spannungen „transformieren“ lässt, und dass dies beim Transport über große Entfernung hilfreich ist.

    Das macht jedoch die gleichzeitige Einspeisung aus mehreren Stromquellen kompliziert. Wie soll man all die Kohle-, Atom- und Windkraftwerke, die gemeinsam unser Netz versorgen, dazu bringen, genau im richtigen Moment Plus oder Minus zu liefern? Und was passiert, wenn das nicht klappt?

    Rudern geht nur im Gleichtakt

    Stellen Sie sich ein Ruderboot vor, einen „Achter“. Da müssen alle genau im Takt rudern. Sie müssen sich präzise an die „Schlagzahl“ halten, sagen wir 40 pro Minute. Und nicht nur das, sie müssen die Riemen gleichzeitig ins Wasser tauchen, auf den Bruchteil einer Sekunde genau; sie müssen absolut „synchron“ arbeiten.

    Ein Ruderer, der aus dem Takt fällt, wäre nicht nur nutzlos, er würde die ganze Crew durcheinander bringen, denn seine Riemen würden mit denen des Vorder- und Hintermanns kollidieren. Durch diesen Dominoeffekt würden alle Mann aus dem Takt fallen und das Schiff wäre ein verlorenes Stück Holz auf dem Wasser. Man muss also die Frequenz genau einhalten und auch die „Phase“.
    Jeder Mann muss das totale „Commitment“ für die Synchronisation mit an Bord bringen. Einer sagt vielleicht „heute fühl ich mich nicht so wohl, aber ich werde mein Bestes geben; vielleicht sind es dann statt 40 pro Minute nur 39, aber jeder Beitrag zählt schließlich“. So ein Kerl darf nicht an Bord.

    Und käme er an Bord, dann würde er beim ersten Fehlschlag ins Wasser geworfen, denn die übrigen Sieben kämen ohne ihn besser zurecht.

    Wenn das Netz Fieber hat

    Beim Stromnetz ist es nicht andern: Jedes Kraftwerk muss seinen Wechselstrom ganz präzise hinsichtlich Phase und „Schlagzahl“ einspeisen; und letztere ist nicht 40 pro Minute, sondern 50 pro Sekunde.

    Minimale und kurzzeitige Abweichungen davon kann es geben, aber im europäischen Netz gelingt es, die Frequenz in einer Bandbreite von 49,98 bis 50,03 Hz zu halten. Größere Abweichungen von 50 Hertz wären wie Fieber. Sie wären ein Indikator für den kritischen Gesundheitszustand des Netzes.

    Einspeisung mit fehlerhafter Synchronisation würde zu einem monumentalen Kurzschluss führen. Es wäre wie das Vertauschen von plus und minus bei der Starthilfe für unser Auto, nur um einiges dramatischer. Nun kann es vorkommen, dass das eine oder andere Kraftwerk sich heute nicht so wohl fühlt und nicht mehr mit der Phase den Netzes mithalten kann. So ein Kandidat muss augenblicklich von Bord.

    Beim ersten Anzeichen wird er automatisch vom Netz getrennt.

    Besondern anfällige Kandidaten sind natürlich Windkraftwerke. Da folgt die produzierte Leistung den Launen des Windes; sie wird nicht, wie bei herkömmlichen Kraftwerken, vom Betreiber geregelt. Wenn da die Synchronisation verloren geht, dann brennt nicht nur ein Kabel durch, dann kann die ganze Maschinerie blitzartig in Rauch und Flammen aufgehen, so wie hier.

    Elektrisches Domino

    Wenn einer der Stromlieferanten, sei es Wind oder konventionell, vom Netz geht dann müssen die verbleibenden Kraftwerke von nun an etwas mehr leisten. Da könnte es vorkommen, dass weitere Kandidaten schwächeln und die Synchronisation verlieren. Auch die gehen jetzt vom Netz.

    Man kann sich leicht vorstellen, dass in dieser Kaskade von Abschaltungen irgendwann nichts mehr geht. Dann haben wir den elektrischen Dominoeffekt, dann haben wir Blackout.
    Der Betreiber eines Netzwerks weiß das natürlich auch und versucht dem vorzubauen. Wenn der Ausfall eines Kraftwerks zu erwarten ist – etwa wegen Wartung oder Mangel an Kohle – dann kann man Teile der Verbraucher zeitweise abschalten: erst das eine Stadtviertel, dann das nächste, reihum. In dieser Hinsicht habe ich vorerst noch mehr Erfahrung als Sie, denn seit Jahren kommt es immer wieder vor, dass hier in Südafrika der Strom für zwei Stunden auf Ansage abgeschaltet wird.

    In Deutschland gibt es das auch, allerdings schaltet man industrielle Großverbraucher ab und nicht ganze Wohngebiete. Es soll ja nicht jeder mitbekommen, welche Segnungen uns die Energiewende beschert.

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  8. #38
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Erschöpfte Gasvorräte zwingen Europa zum Einsatz von mehr Kohle

    Während sich die Stromnachfrage von den Folgen der Pandemie erholt, setzen europäische Versorger bei der Stromerzeugung mehr Kohle ein. Die Erdgasvorräte sind aufgrund eines späten Kälteeinbruchs im Winter und im Frühjahr für diese Jahreszeit ungewöhnlich niedrig.
    In diesem Jahr ist der Einsatz von Kohle zur Stromerzeugung trotz des rekordhohen Kohlepreises in Europa um bis zu 15 Prozent gestiegen. Das teilte Andy Sommer, Teamleiter für Fundamentalanalyse und Modellierung beim Schweizer Händler Axpo Solutions, in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit Bloomberg mit. Er erklärte:

    "Die Gasvorräte sind jetzt so niedrig, dass Europa es sich nicht leisten kann, zusätzliche Stromerzeugung mit diesem Brennstoff zu betreiben."
    Die Erdgasvorräte liegen etwa 25 Prozent unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt, und in einem stabilen Gasmarkt lassen die Versorger mehr kohlebefeuerte Stromerzeugung laufen, sagen die Analysten.

    Die EU hatte nach dem ressourcenintensiven Winter bereits damit begonnen, neue Erdgasvorräte anzulegen, als ein Kälteeinbruch im April die Vorräte unerwartet zusätzlich belastete. Das Analyseunternehmen Wood Mackenzie stellte in seinem kurzfristigen LNG-Handels- und Preisausblick für das zweite Quartal Ende Mai fest:

    "Ein Kälteeinbruch im April verursachte einen kontrasaisonalen Nettoverbrauch von Lagerbeständen und verschlechterte die Bevorratungssituation, die seit mehreren Monaten unter dem saisonalen Durchschnitt liegt."

    Infolge der niedrigen Lagerbestände an Erdgas ist der Preis für die europäische Benchmark, das niederländische TTF-Gas, im Jahr 2021 bisher um mehr als 50 Prozent gestiegen. Die Preise liegen nach Schätzungen von Bloomberg nahe dem höchsten Stand im Frühjahr 2008.

    Mit dem extrem angespannten Gasmarkt nimmt in Europa die Stromerzeugung aus Kohle zu. Trotz des rekordhohen EU-weiten Kohlepreises, der Anfang Mai bei ungefähr 50 Euro pro Tonne lag.

    Die aktuelle Situation hinsichtlich des Strommixes in Europa ist bezeichnend für die Herausforderungen, vor denen der Kontinent und die Europäische Union bei ihrem Bestreben stehen, die Stromnetze umweltfreundlicher zu gestalten.

    Der Einsatz von Kohle in der Stromerzeugung nimmt auch in den USA zu, wo eine Preisrallye bei Erdgas die gasbefeuerte Stromerzeugung teilweise verlangsamt und der Kohle in diesem Sommer einen kurzfristigen Schub geben dürfte.

    https://de.rt.com/europa/119278-ersc...atz-von-kohle/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  9. #39
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Erschöpfte Gasvorräte zwingen Europa zum Einsatz von mehr Kohle
    Aber über Nordkorea bricht man einen Stab nach dem andern.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  10. #40


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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Erschöpfte Gasvorräte zwingen Europa zum Einsatz von mehr Kohle

    .....

    https://de.rt.com/europa/119278-ersc...atz-von-kohle/

    Und dann gegen Northstream II wetern.
    Jeder glaubt eine eigene Meinung zu haben, nur woher hat er vergessen.
    Medien sind das was man über Religionen sagte, Opium fürs Volk.


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