Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano in Panama!
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  1. #21
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Also ich sehe hier noch keinen Grund für Panikmache - wurden ja noch nichtmal irgendwelche Lasten abgeworfen.

    Ich bin dennoch vorbereitet - da ich auch ohne Netzfrequenzproblemen hier in D zwar mit Glasfaserinternet versorgt (sogar 2 Leitungen Glasfaser) , dennoch fast jedes Jahr ein mehrstündiger dörflich beschränkter Miniblackout bekannt ist - wenn mal wieder irgendwelche Leitungen gekappt worden sind und es mal in 1 h geflickt ist , oder halt mal länger dauert...

    Im Sommer gehts ja noch, aber ich hab das im Winter erlebt bei minus 20 Grad - 8h Stromausfall. Da merkt man sehr schnell wie gut der Holzkamin ist wenn die Ölheizung nicht funktioniert da diese Strom braucht... Generator wurde nach dem Winterstromausfall angeschafft- nie bereut.

    Kochen war nie ein Problem dank Gasflasche - mein Herd funktioniert mit Gas ^^.

    Ich bin heilfroh wenn ich hier weg bin - mein zukünftiges Grundstück außerhalb Europas ist "offgrid" - Regenwasserspeicher, Trinkwasser Brunnen, Solarzellen und zusätzlich Generator (fallls da mal der Strom ausfällt wenn irgendwas dort kaputt geht)

    Wohne seit langem aufm Land - da hilft man sich bei solchen Unannehmlichkeiten wie Stromausfall gegenseitig . Während dem Winterproblem mit 8h Stromausfall kochte man dann Suppe/Tee/Kaffee und hat die versorgt die in einem Mietshaus waren wo eben keine Möglichkeit zum heizen da war (hier hat JEDES EFH einen Kamin, Holz vor der Hütte)

    Bei einem Stromausfall in D funktioniert das Festnetz nicht - das ist inzwischen auch bei uns aufm Kuhkaff schon seit 3 Jahren auf TCPIP umgestellt worden... Ok, für 99 % nicht relevant da die eh ihr Handy haben - ich habe keines...
    Bei einem Stromausfall funktioniert auch die Ölheizung nicht da diese Strom braucht... unangenehm im Winter....
    Herd funktioniert auch nur , wenn man Gas benutzt...


    Wer Angst vor einem Blackout hat sollte dringend aufs Land ziehen. warum aufs Land ? In der Mietwohnung kannst schlecht einen Generator anschmeißen... Aufm Land schalten ALLE nach 20-30 Min Stromausfall ihre Generatoren an und beobachten dann aufmerksam wann bei den Mietswohnungen das Licht wieder angeht - dann kann man sich wieder an die öffentlichte Versorgung anklemmen. Man wartet nicht, bis alle Kühlschränke, Gefriertruhen soweit runtergekühlt sind daß der Spitzeneinschaltstrom den gekauften Generator außer Gefecht setzt...

    Man hilft sich gegenseitig - sofern die armen Würstchen die Mieter sind, nicht gegen jedem Mist meckern: mimimi. der hat Hühner - der Gockel kräht..Tja, haben sie bei der Besichtigung schon gesehen- hätten halt nicht mieten müssen wenns sie stört...Die dürfen dann frieren - denn solche Menschen mag keiner hier aufm Land...

  2. #22
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Beinahe-Blackout ließ am Flughafen die PCs schmelzen

    Der Beinahe-Blackout vor zwei Wochen hinterließ in Wien-Schwechat grobe Schäden. Am Flughafen ist man alarmiert.
    Vor zwei Wochen schrammte Europa knapp an flächendeckendem Stromausfall vorbei. Dennoch verursachte dieser Beinahe-Blackout beim Flughafen Wien einen hohen Schaden. Hunderte Hardware-Teile müssen nach dem extremen Frequenzabfall um etwa 260 mHz auf 49,74 Hz ersetzt werden.

    Kritische Infrastruktur gefährdet
    Dabei handelte es sich, wie eine "Heute"-Anfrage ergab, vor allem um beschädigte und geschmolzene Steuerungsplatinen von Klima-, Licht- oder Schrankenanlagen sowie Kassenautomaten. Die Sicherheit der Passagiere und Gäste sei jedoch zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, heißt es von Seiten des Flughafens.

    Doch auch wenn es in Schwechat schon öfters zu Stromausfällen kam, bei denen stets das Notstromprogramm für die kritische Infrastruktur angelaufen ist, ist man am Flughafen alarmiert. Denn "wenn auch dort Anlagen durch Frequenzabfälle zerstört werden, helfe auch der Notstrom nicht weiter", zeichnet Vorstand Günther Ofner gegenüber der APA ein düsteres Bild.

    Blackouts nehmen zu
    Nicht nur aus diesem Grund werden auch in der heimischen Strombranche nun Forderungen nach einem "runden Tisch" laut. ("Heute" hat berichtet). Das Ziel dabei soll bei dem Treffen aller Stakeholder sein, pragmatische Lösungen für eine Blackout-Vorsorge zu finden. "Wir schätzen, dass sich die Situation in den nächsten Jahren verschärfen wird", ist sich NÖ-Netz-Geschäftsführer Werner Hengst sicher.
    Der Beinahe-Blackout am 8. Jänner war nach Branchenangaben der bisher zweitschwerste Vorfall im europäischen Stromnetz.

    https://www.heute.at/s/beinahe-black...lzen-100123844
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #23
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Blackout-Experte: „Europaweiter Blackout binnen fünf Jahren“
    "Die Politik hat falsche Anreize und Rahmenbedingungen geschaffen"

    Am 8. Januar entging Europa womöglich nur knapp einem Blackout. Während die deutschen Medien erst eine Woche später berichteten, griff die österreichische Presse den Beinahe-Stromausfall sofort auf. Herbert Saurugg, der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, war in den sozialen Medien einer der ersten, der auf die Frequenzschwankungen im Stromnetz hinwies. Im Interview mit reitschuster.de spricht er über die Blackout-Gefahr, die Energiewende und Krisenvorsorge.

    Reitschuster.de: Herr Saurugg, was ist am 8. Januar genau passiert?

    Herbert Saurugg: Durch einen noch nicht näher bekannt gewordenen Zwischenfall in Rumänien sank die Frequenz im europäischen Stromnetz auf 49,74 Hertz. Üblich sind 50 Hertz. Es hat also die Stromleistung von mehreren Atomkraftwerken plötzlich gefehlt. Die Netzbetreiber haben in der Folge industrielle Großverbraucher vom Netz genommen und zusätzliche Kraftwerksleistungen abgerufen.

    Die Netzbetreiber haben auch das europäische Stromnetz aufgetrennt – richtig?

    Ja, und zwar in einen nordwest- und einen osteuropäischen Teil. Das sogenannte europäische Verbundsystem reicht von Portugal bis Dänemark und von Griechenland bis Polen. Auch die Türkei gehört mittlerweile dazu. Das Auftrennen des Verbundsystems ist erst zum zweiten Mal passiert – das erste Mal war beim Beinahe-Blackout vom 4. November 2006. Nach einer Stunde haben die Techniker die beiden Teilsysteme wieder zusammengeschaltet. Das ist eine sehr kritische Angelegenheit, bei der viel schiefgehen kann, aber die Techniker haben eine hervorragende Arbeit geleistet.

    Wie gefährlich war der Vorfall – hätte ein Blackout passieren können?

    Dazu gehen die Meinungen auseinander. Laut den offiziellen Aussagen – auch in Österreich – bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Meiner Meinung nach war das kein trivialer Vorfall. Die Situation mag im Nachhinein gesehen nicht sehr kritisch gewesen sein, da man von einem Blackout erst ab einer Frequenz von unter 47,5 Hertz spricht, aber es hätte durchaus in einer Katastrophe enden können.

    Ist ein Blackout überhaupt wahrscheinlich?

    Mit dieser Frage beschäftige ich mich seit rund 10 Jahren. Meine Einschätzung ist: Wir werden einen europaweiten Blackout binnen der nächsten fünf Jahre erleben. Seit Jahren spitzen sich hier Dinge zu, wie etwa die steigende Anzahl von Netzeingriffen, um das System stabil zu halten. Außerdem werden in den nächsten Monaten viele Atom- und Kohlekraftwerke stillgelegt. Uns fehlen aber die Speichersysteme, um die schwankende Erzeugung von Solar- und Windstrom ausgleichen zu können. Und alle Länder setzen auf Stromimporte aus den Nachbarstaaten. Bisher war meistens Deutschland der Lieferant, was aber bald nicht mehr möglich sein wird. Wenn man die Faktoren einzeln betrachtet, könnte man sagen: “Das haben wir im Griff.” Aber in der Summe können sehr viele Dinge schief gehen, die in Wechselwirkung stehen. Das erhöht das Blackout-Risiko enorm.

    Was meinen Sie mit Blackout genau?

    Ich meine einen überregionalen, weite Teile Europas betreffenden Strom-, Infrastruktur- und Versorgungsausfall. Der Stromausfall löst dabei eine Kettenreaktion in allen anderen Infrastrukturen aus. In einer solchen Krise wird Österreich wohl nur einen Tag brauchen, bis wieder Strom fließt – wegen unserer großen Pumpspeicher- und Wasserkraftwerke. Der Rest Europas wird bis zu einer Woche benötigen. Das Hauptproblem ist aber nicht der Stromausfall.

    Sondern?

    Mit dem Stromausfall brechen auch die Kommunikationsnetze zusammen. Telefone, Internet, Handys. Wenn diese Systeme einmal großflächig ausfallen, drohen schwere Hardwareschäden. Aus lokalen Ausfällen wissen wir, dass da bis zu 30 Prozent zerstört sind – etwa Netzteile, Switches oder Server. Wir haben aber nicht genügend Ersatzteile, um die Systeme rasch zu reparieren. Und selbst wenn wir vergleichsweise wenig Hardware verlieren, sind die Kommunikationsnetze überlastet, sobald sie hochgefahren werden. Alle möchten dann mit ihren Angehörigen sprechen. Ohne Telefon und Internet ist aber keine Produktion und Warenverteilung möglich.

    Das klingt düster.

    Ja, ist es, leider. Auch am 8. Januar entstanden durch den Beinahe-Blackout Schäden von mehreren hunderttausend Euro am Flughafen Wien. Mehrere hundert Hardware-Teile waren zerstört, obwohl der Strom nicht mal ausgefallen war. Auch wenn der Strom wieder da ist, wird es bei einem Blackout zumindest noch mehrere Tage brauchen, bis Telefon und Internet wieder funktionieren. Selbst im günstigsten Fall wird es bis in die zweite Woche hinein dauern, bis die Lieferketten wieder anlaufen. Etwa, dass Supermärkte wieder öffnen.

    Was würde unmittelbar nach dem Stromausfall passieren?

    Alles bleibt stehen, Aufzüge bleiben stecken, die Kassen der Geschäfte würden nicht mehr funktionieren. Binnen Stunden würden Millionen Tiere in der industriellen Tierhaltung sterben. Wasser würde in vielen Wohnungen nicht mehr fließen – Klo spülen wäre also nicht möglich. In Krankenhäusern würde zum Teil bereits nach einem Tag die Hygieneausrüstung fehlen, etwa OP-Kittel. Notstrom haben die Krankenhäuser meist auch nur für wenige Tage. Nach vier bis fünf Tagen wird es problematisch: Laut Studien kann sich rund ein Drittel der Bevölkerung maximal vier Tage und ein weiteres Drittel maximal sieben Tage selbst versorgen. Bis wir wieder im vor-Blackout-Zustand sind, wird es Monate oder teilweise auch Jahre dauern.

    Wie kann es sein, dass fast niemand vor einem Blackout warnt? Stehen Sie mit Ihrer Meinung alleine da?

    Zum einen gibt es nur wenige Menschen oder Behörden, die sich derart intensiv mit Blackouts beschäftigen. Ich bin aber durchaus nicht allein: Der damalige Innenminister Thomas de Maizière sagte im Jahr 2016, er erachte einen lang andauernden Stromausfall als wahrscheinlichste Zivilkrise. Auch das Österreichische Bundesheer sprach im Januar 2020 von einem hundertprozentigen Eintritt binnen der nächsten fünf Jahre.

    Ist die politisch forcierte Energiewende ein Grund, warum Blackouts in der öffentlichen Debatte kaum vorkommen? Die Blackout-Gefahr könnte die unangenehme Frage aufwerfen, ob es sinnvoll ist, ganz aus der Kohle- und Atomenergie auszusteigen?

    Für Deutschland ist das sicherlich richtig. Man sollte aber nicht nur den Erneuerbaren den schwarzen Peter zuschieben. Die Politik hat falsche Anreize und Rahmenbedingungen geschaffen. Sie müsste von allen Stromerzeugern einfordern, dass diese ab einer bestimmten Menge in der Lage sein müssen, für eine gewisse Zahl von Stunden pro Jahr Strom zu liefern. Das in Kombination mit Auflagen, was etwa den CO2-Ausstoß betrifft. Dann müssten sich die Stromhersteller zusammentun und mehr Speicherkapazitäten aufbauen.

    Erhöhen die Corona-Maßnahmen die Blackout-Gefahr?

    Derzeit nicht. Meiner Einschätzung nach senken die Maßnahmen den Stromverbrauch. In diesem Frühjahr war er etwa um 5 bis 20 Prozent geringer in verschiedenen Ländern. Das stabilisiert die Netze. Anfang 2022 könnte das ganz anders aussehen, weil bis Ende des kommenden Jahres rund 20 Gigawatt an Atom- und Kohleenergie vom Netz gehen sollen.

    Französische Medien berichteten ja, dass in Frankreich im kommenden Monat der Strom knapp werden könnte, da weitere Atomkraftwerke in Wartung gehen. Stimmt das?

    Frankreich ist in einer kritischen Situation.
    Bis Ende Februar sollen 13 der 56 Atomkraftwerke wegen Wartungsarbeiten vom Netz sein. Die französischen Behörden haben deshalb aufgerufen, Strom zu sparen. In Frankreich ist der Strom aber fast in jedem Winter knapp. Schon vor Jahren gab es Flächenabschaltungen, bei denen die Franzosen ganze Regionen für einen bestimmten Zeitraum vom Netz genommen haben. Das halte ich auch in diesem Winter für möglich. Wir können nur hoffen, dass es keine weitere Kältewelle gibt.

    Wie sollte sich ein Bürger am besten auf einen Blackout vorbereiten?

    Zuerst sollte er sich informieren und akzeptieren, dass ein solches Ereignis möglich ist. Außerdem sollte er Wasser und Lebensmittel für mindestens zwei Wochen einlagern. Während eines Blackouts ist es wichtig, mit den Nachbarn in Kontakt zu bleiben und sich gegenseitig zu helfen. Auf keinen Fall zurückziehen – wir können das nur gemeinsam schaffen.

    https://reitschuster.de/post/interview-blackout/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #24
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Blöd für BigTech und Onlinehandel. Vielleicht muss man dann wieder "old school" Briefe schreiben und zum Bäcker gehen.
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  5. #25
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    AW: Energiewende: Nachbarn wollen deutschen Strom blockieren

    Zitat Zitat von Thomas Beitrag anzeigen
    Ohne Worte


    Für Konstruktion, Planung und Durchführung war Herr Spahn zuständig?
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  6. #26
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    „Immer mehr Familienunternehmen sind von deutlichen Netzschwankungen betroffen“, monierte der Familienunternehmer-Verbandspräsident – und sagt, was besser werden muss.
    Deutsche Mittelständler leiden zunehmend unter Stromausfällen – und sie machen dafür die Energiewende verantwortlich. „Kopflos wurde vor 20 Jahren alles auf den Ausbau der erneuerbaren Energien gesetzt“, sagte Reinhold von Eben-Worlée, der Präsident des Verbands Die Familienunternehmer, der F.A.Z.
    Hingegen seien genauso wichtige Themen wie der Netzausbau, die intelligente Netzsteuerung und die fehlende Grundlastfähigkeit alternativer Stromquellen auf der Strecke geblieben. „Die Folge: Immer mehr Familienunternehmen sind von deutlichen Netzschwankungen betroffen“, monierte Eben-Worlée, dessen Verband rund 180.000 Unternehmen mit 8 Millionen Mitarbeitern repräsentiert.

    Eben-Worlée stützt sich auf eine neue Umfrage unter knapp 1100 Mitgliedsunternehmen. Ihr zufolge haben in den vergangenen vier Jahren 47 Prozent der Betriebe Netzschwankungen registriert. Vor acht Jahren waren es nur 34 Prozent. In mehr als 10 Prozent der neuen Fälle dauerten die Störungen länger als drei Minuten. 19 Prozent der unter Netzschwankungen leidenden Gesellschaften sei dadurch ein „relevanter Schaden“ entstanden, hieß es.

    Investitionen von mindestens 72 Milliarden Euro
    „Viele Familienunternehmer sorgen sich um ihre sichere Versorgung mit Strom in einem System voller volatiler Energiequellen“, sagte der Verbandspräsident. Die Lage sei nicht zuletzt deshalb brisant, da Anbieter von Hochtechnologie auf eine „Versorgungsgarantie im Millisekundenbereich“ angewiesen seien. Für Eben-Worlée hat die Politik in ihrer jetzigen Strategie zur Energiewende die falschen Prioritäten gesetzt. „Spätestens die neue Bundesregierung darf sich nicht mehr allein nur auf ihre hohen Ausbauziele fokussieren, sondern muss das Gesamtsystem ins Auge fassen“, forderte er. „Auch die Erneuerbaren müssen Wege finden, eine Grundlast mit störungsfreien Stromlieferungen zu garantieren.“

    Wichtig sei überdies, die Verbrauchsflexibilisierung und die Eigenstromversorgung künftig zu belohnen, derzeit würden sie eher sanktioniert. Innovative Ansätze zur Energieversorgung in den Unternehmen müssten durch eine einfache und nachvollziehbare Gesetzgebung gefördert werden, „statt für das produzierende Gewerbe immer mehr juristische Unsicherheiten aufzubauen, die eine Investitionssicherheit in Frage stellen“, sagte Eben-Worlée.
    Damit künftig Strom vermehrt und verbessert transportiert werden kann, hat der Bundestag vergangene Woche den neuen Bundesbedarfsplan mit 35 neuen Vorhaben beschlossen. Zugleich legten die Übertragungsnetzbetreiber ihren neuen Netzentwicklungsplan bis 2035 vor. Er sieht neue Leitungen zwischen 800 und 1450 Kilometer Länge vor. Die Investitionen betragen mindestens 72 Milliarden Euro.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-17174635.html
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  7. #27
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Kürzlich gab es eine Sendung im MDR, die das Thema drohender Blackout thematisiert. Bemerkenswert ist, dass die Regierung sehr wohl konkrete Zeiträume für das Abschalten der herkömmlichen Kraftwerke bekannt gegeben hat, aber niemand weiß, woher der dann fehlende Strom kommen soll. Bis heute gibt es kein Konzept. Obwohl alle Fachleute die mangelnde Netzstabilität kritisieren, betreiben die Verantwortlichen eine ignorante Vogel-Strauß-Politik. Der Sender selbst bot Lösungen an, die typisch für Grüne- und nicht umsetzbar sind. Die Bürger sollen einfach dichter zusammenrücken. Statt Single-Haushalte sollen WGs her. Je mehr Leute eine Wohnung nutzen, umso besser.

    Wer sich die Sendung ansehen möchte https://www.mdr.de/tv/programm/sendung917370.html
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  8. #28
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Energiewende: Deutschland steuert auf eine massive Stromlücke zu!
    Deutschland ist derzeit ein Netto-Exportland von Strom: Im Jahr 2020 wurden 67 Terrawattstunden an Elektrizität ins Ausland geliefert, aber nur 48 Terrawattstunden importiert. Doch diese Bilanz wird sich in den kommenden Jahren dramatisch verändern. Denn Deutschland steuert wegen des gleichzeitigen Ausstiegs aus Kernkraft und Kohleverstromung im Zuge der Energiewende sehenden Auges auf eine Stromlücke zu. Die Folgen für Wirtschaft und Verbraucher werden gravierend sein.
    Es wird immer offensichtlicher, dass die viel gepriesene Energiewende, also der Umstieg von konventionellen Energieträgern auf sogenannte erneuerbare Energien, in der Praxis sehr viel mehr Probleme bereitet als grüne Ideologen und Heile-Welt-Träumer wahrhaben wollen. In ihrem Netzentwicklungsplan Strom 2035 gehen die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB), denen die Verantwortung für die Infrastruktur der überregionalen Stromnetze obliegt, davon aus, dass die Abhängigkeit Deutschlands von Stromlieferungen aus dem Ausland in den nächsten Jahren deutlich zunehmen wird.

    Man prognostiziert, dass der Stromverbrauch 2035 Tagesspitzenwerte von bis zu 106 Gigawatt erreicht. Sollte der Ausstieg aus Atomkraft und Kohle bis dahin im heute geplanten Umfang vollzogen sein, stünde hierzulande aber nur noch eine steuerbare weil wetterunabhängige konventionelle Kraftwerksleistung von rund 72 Gigawatt zur Verfügung. Den Rest müsste von den »Erneuerbaren« kommen, wobei Windkraft und Solar die wichtigsten alternativen Stromquellen sind. Sie hatten im ersten Halbjahr 2020 einen Anteil von 31 Prozent bzw. 12 Prozent am deutschen Strommix.
    Doch was geschieht, wenn der Wind nicht (ausreichend) weht und die Sonne nicht scheint (z.B. bei Nacht), also eine sogenannte »Dunkelflaute« auftritt? In diesem Fall müssten 35 Gigawatt Strom netto aus dem Ausland importiert werden, um den errechneten Spitzenbedarf zu decken. Das entspricht etwa der Hälfte der heute in Deutschland benötigten Strommenge, die je nach Tageszeit zwischen 60 und 80 Gigawatt schwankt.

    Möglicherweise muss aber noch sehr viel mehr Elektrizität eingekauft werden. Denn die in 2035 benötigten 72 Gigawatt aus konventioneller Stromerzeugung sollen – nach dem weitgehenden Ausstieg aus Kohle und Kernkraft – größtenteils von deutschen Gaskraftwerken produziert werden.

    Voraussetzung ist natürlich, dass solche Anlagen überhaupt in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen. Genau das ist fraglich. Bereits heute müssten Dutzende neuer Gaskraftwerke als Backup für die alternativen Energieträger in Bau gehen, soll die Sicherheit der Stromversorgung in Deutschland trotz Energiewende gewährleistet bleiben. Das geschieht aber nicht, weil sich der Betrieb solcher Kraftwerke unter den aktuellen Marktbedingungen nicht rechnet. Dafür sind vor allem die strengen EU-Emissionsgrenzwerte verantwortlich. Die führen nicht nur zu höheren Baukosten für neue Kraftwerke, sondern machen es auch erforderlich, Altanlagen teuer nachzurüsten, was viele Betreiber nicht leisten wollen.

    Hinzu kommt, dass Gaskraftwerke in Konkurrenz zu den hochsubventionierten erneuerbaren Energien stehen, die auch noch durch den im Erneuerbare Energien Gesetz festgelegten Einspeisevorrang privilegiert sind. Das bedeutet: Nur dann, wenn nicht genügend Öko-Strom zur Verfügung steht, kommen konventionelle Energieerzeuger zum Zug. Das aber senkt die Rentabilität von Gaskraftwerken, wobei die tatsächliche Stromproduktion und damit die Einnahmen für die Betreiber kaum zu kalkulieren sind.

    Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass in den letzten Jahren viele Gaskraftwerke in Deutschland stillgelegt worden sind. Und selbst die noch bestehenden Kapazitäten von insgesamt rund 30 Gigawatt geraten durch die EU-Umweltgesetzgebung zunehmend unter Druck.

    Dabei hat sich die Bundesregierung im Rahmen ihrer »Klimaschutzpolitik« viel vorgenommen. Neben der Umstellung unserer Stromproduktion auf alternative Energiequellen sollen auch die Wärmeerzeugung und der Verkehr elektrifiziert werden, was den Strombedarf beträchtlich erhöht. Doch der wird sich künftig nicht mehr zuverlässig decken lassen, wenn es an konventionellen Kraftwerken fehlt, um witterungsbedingte Engpässe abzupuffern.
    Bereits 2022, wenn der letzte deutsche Atommeiler vom Netz geht, werde sich eine Stromlücke auftun, so die Experten von EUPD Research, einem internationalen Marktforschungs- und Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt Erneuerbare Energien. Diese Lücke soll nach den Vorstellungen der Bundesregierung innerhalb des europäischen Stromverbundes durch Lieferungen aus dem Ausland geschlossen werden. Deshalb will man die grenzüberschreitenden Stromleitungen in den nächsten Jahren massiv ausbauen. Doch dieser Plan hat seine Tücken. Größter Stromlieferant Deutschlands ist Frankreich, das knapp 70 Prozent seines Stroms in 56 Kernkraftwerken erzeugt, die im Schnitt 35 Jahre alt sind. Auf Platz zwei folgen die Niederlande, die den größten Teil ihres Stroms mit Hilfe fossiler Energieträger und hier vor allem Gas erzeugen. Andere Lieferländer wie Polen und Tschechien wollen künftig verstärkt auf die Kernenergie setzen, um die europäischen Klimaziele zu erreichen. Werden es also am Ende Atomstrom aus Frankreich und Osteuropa sowie Gaskraftwerke in Holland sein, die den Erfolg der deutschen Energiewende sichern?

    Davon abgesehen ist es eine beunruhigende Vorstellung, dass sich die größte Industrienation Europas im Zeichen der Energiewende von Strom-Importen aus dem Ausland abhängig machen muss, um seine Exportindustrie am Laufen zu halten. Es kann nämlich nicht ausgeschlossen werden, dass die Lieferungen ganz oder teilweise ausbleiben, wenn der Strom z.B. bei Extremwetterlagen in ganz Europa knapp ist und deshalb auf dem heimischen Markt der Ausfuhrländer benötigt wird. Je schneller der Ausbau witterungssensibler alternativer Energieträger wie Sonne und Wind auf dem Kontinent voranschreitet, desto mehr wächst diese Gefahr! Und die als Lösung schon seit Jahrzehnten in Aussicht gestellten Langzeitstromspeicher, die es erlauben würden, aus regenerativen Quellen erzeugten Strom als Reserve vorzuhalten, um künftigen Mehrbedarf auszugleichen, existieren nach wie vor nur in der Theorie.
    Was noch sehr viel brisanter ist: Nach Berechnungen von EUPD wird der europäische Stromverbund bereits ab 2023 auch unter normalen Voraussetzungen nicht mehr in der Lage sein, die deutsche Stromlücke zu schließen, die dann bereits fast 100 Milliarden Kilowattstunden ausmachen wird. Soll heißen: Die Sicherheit der Elektrizitätsversorgung wird hierzulande schon in zwei Jahren nicht mehr gewährleistet sein. Deutschland droht eine Strom-Mangelwirtschaft, wie Henrik Paulitz in seinem gleichnamigen Buch aus dem Jahr 2020 darlegt. Selbst mehrtägige, großflächige Stromausfälle (Blackouts), die chaotische Zustände verursachen und zahlreiche Tote fordern würden, werden immer wahrscheinlicher.

    Schon heute wird industriellen Großverbrauchern wie Aluminiumhütten, Walzwerken, Chemiebetrieben und Gießereien zeitweise der Strom abgestellt, wenn die erneuerbaren »Flatterenergien« nicht genügend Energie liefern und weder konventionelle Kraftwerke noch Elektrizitäts-Importe den Ausfall ersetzen können. Bislang sind von solchen Stromsperren nur sehr energieintensive Industrieunternehmen, nicht aber Privathaushalte betroffen. Doch das dürfte sich ändern. Denn wegen des Ausbaus der Öko-Energien bei gleichzeitigem Wegfall zuverlässiger konventioneller Kraftwerke und dem Fehlen geeigneter Stromspeicher werden die Netzschwankungen künftig deutlich zunehmen.

    Doch anstatt eine Kehrtwende zu vollziehen und die defizitäre Energiewende grundlegend zu überdenken, sind hinter den Kulissen Planungen für die Rationierung von Strom im Gange. Im Dezember wurde ein 60-seitiges Arbeitspapier bekannt, für das eine Expertengruppe im Bundeswirtschaftsministerium verantwortlich zeichnet. Der Entwurf sieht im Kern vor, privaten Besitzern von Elektroautos und elektrisch betriebenen Wärmepumpen ohne Vorwarnung den Strom abzustellen, wenn in Spitzenzeiten eine Überlastung der Verteilernetze droht. Diskutiert wird auch, Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, sich durch Sonderzahlungen von Stromrationierungen »freizukaufen«. Es droht künftig also eine soziale Spaltung der Gesellschaft auf dem Energiemarkt in solche Bürger, die sich eine durchgängige Versorgung mit Elektrizität leisten können und solchen, die wegen Zahlungsrückständen zumindest zeitweise auf Strom verzichten müssen. Schon heute wird hierzulande etwa 300.000 Haushalten im Jahr die Stromzufuhr von ihrem Versorger gekappt, weil sie ihre Rechnung nicht bezahlen können. Deren Zahl dürfte künftig noch deutlich zunehmen, denn wegen der völlig verkorksten Energiewende ist mit weiter steigenden Strompreisen in Deutschland zu rechnen, obwohl die schon jetzt die höchsten der Welt sind!
    Mit einer Korrektur dieser wahnwitzigen, ideologisierten Energiepolitik ist zumindest in den nächsten Jahren nicht zu rechnen, ganz im Gegenteil. Glaubt man den aktuellen Wahlumfragen, werden die öko-sozialistischen Grünen nach der Bundestagswahl im Herbst als Koalitionspartner an der neuen Bundesregierung beteiligt sein, möglicherweise sogar den Kanzler stellen.

    Es kann deshalb als sicher gelten, dass die »Energiewende« im Namen des Götzen Klimaschutz in der kommenden Legislaturperiode weiter forciert wird, unbeachtlich der gravierenden Folgen für Wirtschaft und Verbraucher in Deutschland!

    https://kopp-report.de/energiewende-...tromluecke-zu/
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  9. #29
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Drohender Blackout: Warum Deutschland den teuersten Strom der Welt hat

    Die Bundesregierung will bis 2022 alle Atomkraftwerke und alle Kohlekraftwerke abschalten. Dann soll ganz Deutschland mit Ökostrom versorgt werden. Schon jetzt zeigen sich die damit verbundenen Probleme.
    Aufgrund des Kohleausstiegs erfolgte zum 1. Januar 2021 für 11 Kohlekraftwerke, mit einer Gesamtleistung von 4,7 Gigawatt, die Abschaltung vom Netz. Deren Betreiber erhielten für das vorzeitige Aus bereits eine Vergütung für die geplante Restlaufzeit. Der Kohleausstieg hielt nur 8 Tage, dann mussten mehrere Kraftwerke, wegen der länger andauernden Dunkelflaute, wieder ans Netz.

    Das betroffene Großkraftwerk Heyden musste bis Ende Februar bereits sechsmal wieder angefahren werden, um die Stromversorgung sicherstellen zu können.
    Die Bundesnetzagentur bestätigt nun, dass sie die bereits abgeschalteten Kraftwerke Heyden, Datteln, Walsum 9 und das Kraftwerk Westfalen wieder als systemrelevant einstuft und diese als Reservekraftwerke in Bereitschaft bleiben müssen. Die Eigentümer werden deshalb kurzfristig zum Weiterbetrieb verpflichtet.

    Die Großkraftwerke sollen in erster Linie ihre Rotationsenergie zur Verfügung stellen, das heißt, die Anlagen laufen mit voller Drehzahl, speisen aber keinen Strom ins Netz ein. Die Rotationsenergie ist dringend erforderlich. Denn damit muss beim Einbruch der Netzfrequenz die Zeit überbrückt werden, welche die Mittel- und Spitzenlastkraftwerke benötigen, um den fehlenden Strom durch entsprechende Lastanpassung an das Netz abgeben zu können. Kleinere Anlagen haben schlicht zu wenig Schwungmasse um diesen Ausgleich leisten zu können. Die Zahl dieser kritischen Frequenzeinbrüche ist dieses Jahr bereits sehr stark angestiegen.

    Die Bundesnetzagentur stellt klar: „Die Kosten für die Vorhaltung in der Netzreserve, sowie für die Umrüstung zum rotierenden Phasenschieber, tragen die Netzkunden, da diese Maßnahmen den sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb dienen.“ Damit wird deutlich, auch diese Kosten müssen über den Strompreis finanziert werden.

    Die geplante Betriebsbereitschaft, um als rotierender Phasenschieber lediglich die Schwungmasse in kritischen Situationen zur Verfügung stellen zu können, ist allerdings für die Betreiber wirtschaftlich eine Katastrophe. Denn diese haben die Kosten für den Betrieb und den Unterhalt der Anlagen und praktisch keine Einnahmen, da für die Überbrückung bei Netzfrequenzeinbrüchen nur eine Stromeinspeisung im Bereich von einigen Sekunden beziehungsweise wenigen Minuten erfolgt. Also muss man diese Anlagen dann auch noch subventionieren. Das ist paradox, denn diese Kraftwerke haben bisher den billigsten Strom erzeugt und kamen ohne Subventionen aus. Auch deshalb hat Deutschland den teuersten Strom der Welt.

    Rekord bei Ökostrom – nur die halbe Wahrheit
    Unterdessen kann man immer wieder Artikel über einen neuen Rekord bei der Ökostrom-Produktion lesen. Diese Berichte suggerieren, dass wir bald ohne konventionelle Kraftwerke auskommen könnten. Die Zeiträume, auf die sich in diesen Beiträgen der Rekord bei Ökostrom bezieht, liegen entweder bei einem ganzen Jahr oder mindestens einigen Monaten. Diesen Rekord-Meldungen zum Trotz liefen, wie oben bereits beschrieben, im Januar die verbliebenen Kohlekraftwerke aufgrund einer Dunkelflaute auf Hochtouren.

    Meist zeigen diese Artikel dann noch auf, für wie viele Haushalte dieser Strom im Mittel ausgereicht hätte. Leider sind diese Aussagen aber immer nur die halbe Wahrheit. Die Frage ist nämlich nicht, für wie viele Haushalte dieser Strom im Schnitt über einen größeren Zeitraum ausgereicht hätte, sondern ob man diese Haushalte genau zu dem Zeitpunkt, als sie den Strom benötigten, mit Strom versorgen konnte. Dies bleibt in den entsprechenden Artikeln stets völlig offen, dabei ist das die zentrale Voraussetzung für eine sichere Stromversorgung.

    Produzierten Strom, den gerade niemand braucht, muss man an der Strombörse billig ins Ausland verkaufen. Beim Export sind die Preise oft sogar negativ, das heißt die Netzbetreiber zahlen dafür, dass der überschüssige Strom abgenommen wird. Benötigter Strom, der aber gerade nicht produzierbar ist, muss man aus dem Ausland teuer importieren. Eine Rekord-Stromproduktion kann also durchaus ein Verlustgeschäft sein. Darüber wird aber in Rekord-Meldungen zur Ökostrom-Produktion nicht berichtet.

    Um dies etwas besser zu veranschaulichen, schauen wir uns einmal die erste Februarwoche genauer an:

    Februar, Montag : (Quelle)
    Die Ökoenergieanlagen liefern 29,8 Prozent des gesamten Stroms.
    11 Stunden lang liegt die Stromproduktion über dem Bedarf und es erfolgt ein Export ins Ausland
    13 Stunden lang liegt die Stromproduktion unter dem Bedarf und es erfolgt ein Import aus dem Ausland
    Februar, Dienstag (Quelle)
    Die Ökoenergieanlagen liefern 28,9 Prozent des gesamten Stroms.
    12 Stunden lang liegt die Stromproduktion über dem Bedarf und es erfolgt ein Export ins Ausland
    12 Stunden lang liegt die Stromproduktion unter dem Bedarf und es erfolgt ein Import aus dem Ausland
    Februar, Mittwoch (Quelle)
    Die Ökoenergieanlagen liefern 47,8 Prozent des gesamten Stroms.
    24 Stunden lang liegt die Stromproduktion über dem Bedarf und es erfolgt ein Export ins Ausland
    Februar, Donnerstag (Quelle)
    Die Ökoenergieanlagen liefern 39,1 Prozent des gesamten Stroms.
    20 Stunden lang liegt die Stromproduktion über dem Bedarf und es erfolgt ein Export ins Ausland
    4 Stunden lang liegt die Stromproduktion unter dem Bedarf und es erfolgt ein Import aus dem Ausland
    Februar, Freitag (Quelle)
    Die Ökoenergieanlagen liefern 40,0 Prozent des gesamten Stroms.
    24 Stunden lang liegt die Stromproduktion über dem Bedarf und es erfolgt ein Export ins Ausland
    Februar, Samstag (Quelle)
    Die Ökoenergieanlagen liefern 60,7 Prozent des gesamten Stroms.
    24 Stunden lang liegt die Stromproduktion über dem Bedarf und es erfolgt ein Export ins Ausland
    Februar, Sonntag (Quelle)
    Die Ökoenergieanlagen liefern 65,3 Prozent des gesamten Stroms.
    24 Stunden lang liegt die Stromproduktion über dem Bedarf und es erfolgt ein Export ins Ausland
    Kostenbilanz Import- / Exportgeschäft
    Die Preise lagen in diesem Zeitraum für den exportierten Strom zwischen -3,84 Euro und 65,6 Euro pro Megawattstunde (MWh) und zwischen 49,4 Euro und 81,6 Euro für den importierten Strom. In Summe waren die Kosten für den importierten Strom wesentlich höher als die Einnahmen für den exportierten Strom. Über mehrere Stunden fielen für den exportierten Strom sogar negativ Preise an, das heißt, die Netzbetreiber haben dafür bezahlt, dass der überschüssige Strom vom Ausland abgenommen wurde.

    Vor einigen Jahren konnte man in den öffentlich zugänglichen Datenbanken noch exakt herausfinden, wie viel Strom zu welchem Preis gehandelt wurde. Die Datenbanken sind mittlerweile so verändert, dass nur noch Strommengen und Preisspannen aufgeführt sind. Dadurch ist es nicht mehr möglich herauszufinden, ob die Bilanz zwischen Import und Export positiv oder negativ ist. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

    Planwirtschaft statt Marktwirtschaft
    Das Besondere bei der Ökostromproduktion ist, dass sich die Betreiber dieser Anlagen nicht an die marktwirtschaftlichen Regeln halten müssen. Die Einspeisung des Ökostroms hat Vorrang, die Netzbetreiber müssen diesen Strom abnehmen. Ob man ihn gerade braucht oder nicht, spielt keine Rolle. Die Betreiber der Ökoanlagen bekommen für ihren Strom eine feste Vergütung unabhängig vom aktuellen Marktpreis an der Strombörse.

    Das Groteske daran ist, dass durch die Stromüberproduktion die Strompreise an der Strombörse fallen und dadurch die Subvention für die erneuerbaren Energien immer höher ausfällt. Selbst wenn die Netzbetreiber bei Stromüberproduktion Ökostromanlagen abschalten, bekommen die Betreiber den Strom, den sie in der Abschaltphase erzeugen hätten können, zum vollen Preis erstattet. Das Gesetz von Angebot und Nachfrage wird hier vollständig auf den Kopf gestellt.

    Man stelle sich einen Bäcker vor, der jeden Tag soviel Brötchen backen kann wie er will, und diese dann auch noch zu einem weit höheren Preis anbietet, als die örtliche Konkurrenz. Alles, was er am Ende des Tages nicht verkauft hat, kauft ihm der Staat dann zum vollen Preis ab. Finanziert wird dies mit einem Preisaufschlag auf die Brötchen der anderen Bäcker, den diese an den Staat abführen müssen. Was beim Bäcker undenkbar wäre, ist aber genau die Situation bei der Subventionierung der erneuerbaren Energien.

    Solange sich die Betreiber der Ökostromanlagen nicht nach der Nachfrage nach Strom richten müssen und selbst bei der Abschaltung der Anlagen – weil man den Strom nicht braucht – die volle Vergütung erhalten, wird es weiterhin einen Rekord bei Ökostrom geben. Die Kosten dafür sind im Strompreis, den die Verbraucher zahlen müssen, enthalten. Ein weiterer Grund, warum Deutschland den teuersten Strom der Welt hat.

    Regierung hat Abschaltung überhastet durchgesetzt
    Die Bundesregierung hat sich von Fridays-for-Future-Protesten und anderen NGO´s politisch treiben und sich zu einem überhasteten Kohleausstieg hinreißen lassen. In der Kohlekommission, die den Ausstieg beschlossen hat, saßen damals weder Experten der Netzbetreiber, noch Vertreter der Energieversorger.

    Im Jahr 2022 gehen die letzten Atomkraftwerke, sowie weitere Kohlekraftwerke mit einer Gesamtleistung von 1,5 Gigawatt (GW), vom Netz. Diese Kraftwerke wären in der Lage circa 3 Prozent des gesamten Strombedarfs zu erzeugen. Weiterhin werden bis 2022 rund 6000 Windkraftanlagen mit einer Installationsleistung von 16 GW, aufgrund der auslaufenden EEG-Subventionierung, zurück gebaut. Diese haben im Jahr 2020 rund 7 Prozent des gesamten Strombedarfs erzeugt.

    Der geplante Neubau von Ökostromanlagen kann diese Leistung nicht annähernd ausgleichen. Wenn dann der Strombedarf, nach dem Corona-Lockdown, wieder auf das Niveau von 2019 ansteigt, wird es insbesondere im kommenden Winter spannend. Denn es fehlen dann auf der Erzeugerseite zwischen 10 Prozent und 15 Prozent an Kapazität.

    So manch einer wird dann zur Kenntnis nehmen müssen, dass physikalische Gesetze auch dann gelten, wenn man sie nicht versteht.

    Warum ist das Leitungswasser von einem Stromausfall betroffen?
    In Anbedracht dessen muss man mit einem Blackout rechnen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ruft die Bevölkerung auch dazu auf, sich auf ein solches Szenario vorzubereiten.

    Das BBK empfiehlt 20 Liter Trinkwasservorrat für 10 Tage pro Person für den Katastrophenfall anzulegen. Zudem rät das BBK Wasser für die Hygiene in Behältern wie Eimer und Badewanne zu sammeln.

    Was aber hat ein Stromausfall mit der Trinkwasserversorgung zu tun? Mehr, als man im ersten Moment annimmt.

    Im Falle eines länger andauernden Stromausfalls wird in vielen Regionen die Trinkwasserversorgung über das örtliche Leitungssystem zusammenbrechen. Ursache dafür sind die stillstehenden elektrischen Pumpen, die das Wasser in entsprechende Hochbehälter pumpen. Sind diese Hochbehälter leergelaufen, kommt auch kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn. Ein entsprechender Vorrat an Mineralwasser oder Fruchtsäften sollte deshalb in jedem Haushalt selbstverständlich sein.

    Stromausfälle sind in Deutschland keine Seltenheit und kommen lokal täglich vor. Sie dauern im Landesschnitt knapp 2 Stunden und treffen im Durchschnitt rund 4000 Haushalte. Sollte der Strom aber länger und großflächiger ausfallen, kann es mehrere Tage dauern, bis wieder eine stabile Stromversorgung hergestellt ist.

    Darum ist es empfehlenswert, bei einem länger andauernden Stromausfall zunächst die Badewanne mit Wasser zu füllen, solange noch Wasser aus dem Hahn kommt. Denn, wenn kein Wasser mehr aus dem Hahn kommt, geht auch keine Toilettenspülung mehr und es kann schnell übel in der Wohnung riechen. Wer Regenwasser für den Garten sammelt kann dies natürlich auch nutzen.


    https://www.epochtimes.de/meinung/an...-a3477874.html
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  10. #30
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    AW: Energiewende: ganz Europa steht vor Blackout

    Wird von staatlicher Seite überhaupt reagiert? Immer mehr Experten warnen und die Regierung sitzt dickfellig und unfähig die Probleme einfach aus.........

    Jetzt wird die Energiewende zur Gefahr für ganz Deutschland

    Die Bundesregierung nimmt höhere Strompreise und Versorgungslücken in Kauf, um die Energiewende voranzutreiben. Jetzt warnt der Bundesrechnungshof: Wenn es so weitergeht, ist der Standort Deutschland in Gefahr. Die Kosten sind außer Kontrolle – und es droht eine Stromlücke.
    Der Bundesrechnungshof hat dem Bundeswirtschaftsministerium vorgeworfen, die Energiewende unzureichend zu kontrollieren und mangelhaft zu steuern. Diese bereits vor drei Jahren geäußerte Kritik an der Energiepolitik haben die Rechnungsprüfer jetzt in einem weiteren Sonderbericht erneuert – und um eine brisante Analyse zur Versorgungssicherheit ergänzt.

    „Seit unserer letzten Bilanz in 2018 hat sich zu wenig getan, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten“, sagte der Präsident des Bundesrechnungshofs, Kay Scheller, bei der Vorlage des zweiten Sonderberichts: „Das ist ernüchternd.“

    Es drohen immer höhere Strompreise
    Ging es zuvor hauptsächlich um die Kostenkontrolle der Energiewende, analysierten die Prüfer jetzt auch, ob die Stromversorgung Deutschlands sicher sei. Das Ergebnis ist alarmierend. Die Bundesregierung habe „die sich abzeichnenden, realen Gefahren für die Versorgungssicherheit nicht ausreichend im Blick“, heißt es in der Untersuchung. Das Monitoring der Energiewende sei „lückenhaft“.

    Auch seien im jetzigen System „immer höhere Strompreise“ zu befürchten. Der Bundesrechnungshof zitierte dabei aus einer Studie, wonach für die Stromversorgung einschließlich des Netzausbaus in den Jahren 2020 bis 2025 zusätzliche 525 Milliarden Euro aufzubringen seien. Die Strompreise für Privathaushalte lägen bereits um 43 Prozent über dem europäischen Durchschnitt.


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    „Der Bundesrechnungshof sieht die Gefahr, dass die Energiewende in dieser Form den Wirtschaftsstandort Deutschland gefährdet und die finanzielle Tragkraft der Strom verbrauchenden Unternehmen und Privathaushalte überfordert“, warnte Scheller bei der Präsentation des Sonderberichts: „Das kann dann letztlich die gesellschaftliche Akzeptanz der Energiewende aufs Spiel setzen.“

    Seine Brisanz erhält der Bericht auch aus der Tatsache, dass die Rechnungsprüfer ihre Kritikpunkte bereits dem zuständigen Bundeswirtschaftsministerium vorgelegt hatten. Die Antworten, Erklärungen und Rechtfertigungen des vom CDU-Politiker Peter Altmaier geführten Hauses wurden in den Bericht der Rechnungsprüfer eingearbeitet. Diese waren aber nicht geeignet, das Fazit der Prüfer nennenswert abzumildern.
    Konkret werfen die Prüfer der Bundesregierung vor, die Folgen des Kohleausstiegs nicht richtig berücksichtigt zu haben. So wurden zu Beginn dieses Jahres bereits elf Steinkohlekraftwerke abgestellt. Insgesamt wird der Ausstieg nach dem „Kohleverstromungsbeendigungsgesetz“ jetzt schneller umgesetzt, als in den Gutachten zur Versorgungssicherheit vorausgesehen.

    Das Bundeswirtschaftsministerium hatte sich zuletzt 2019, also vor dem Beschluss zum Kohleausstieg ein Gutachten zur Versorgungssicherheit vorlegen lassen. Darin sei der Kohleausstieg „indirekt mit untersucht“ – und für unbedenklich befunden worden, rechtfertigt sich das Ministerium.
    In der Überprüfung dieser Aussagen kommt der Bundesrechnungshof allerdings auf Unstimmigkeiten. Der Vergleich mit dem gesetzlichen Fahrplan zur Stilllegung von Kohlekraftwerken zeige vielmehr, dass die Untersuchung ab 2022 von einer größeren gesicherten Leistung ausgehe, als nach dem beschlossenen Kohleausstieg tatsächlich zu erwarten ist.
    Es ergebe sich eine „Planungslücke“ von 4,5 Gigawatt, was der Kapazität von vier großen konventionellen Kraftwerken entspricht. Laut Wirtschaftsministerium bestehe zwar trotz des Kohleausstiegs eine „Lastausgleichswahrscheinlichkeit“ von fast 100 Prozent. Die Chance, dass die Stromnachfrage stets vom Stromangebot gedeckt werden kann, betrage genau 99,94 Prozent.
    Doch dies wird von den Prüfern angezweifelt. Die Berechnung der Lastausgleichswahrscheinlichkeit durch das Regierungsgutachten „beruht auf Annahmen, die zum Teil unrealistisch erscheinen oder durch aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen überholt sind“.

    So sei es „nicht realistisch, davon auszugehen, dass die Ausbauziele für erneuerbare Energien unter den derzeit schwierigen Akzeptanzbedingungen, insbesondere für Windenergieprojekte, erreicht werden“.
    Auch sei es riskant, dass die Bundesregierung ihre Wind- und Solarstromprognose aus den „historischen meteorologischen Bedingungen der Jahre 2009 bis 2013“ ableite. Es sei „nicht sachgerecht, dass diese Simulation kein Jahr mit schwachen Energieerträgen aus Wind und Sonne abbildet“, kritisiert der Bundesrechnungshof.

    Dabei zweifeln die Prüfer auch an, dass der Bedarf an Reservekraftwerken ordentlich ermittelt wurde. So hatte die Bundesregierung für den 1. Oktober 2020 zur Absicherung des Strommarktes die Schaffung einer „Kapazitätsreserve“ von zwei Gigawatt vorgesehen.

    Die Übertragungsnetzbetreiber hätten mit dem Segen der Bundesnetzagentur allerdings nur die Hälfte dieser Kraftwerksreserve beschafft. Der Bundesrechnungshof „bezweifelt, dass das Bundeswirtschaftsministerium seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Überprüfung des Umfangs der Kapazitätsreserve nachgekommen ist“.
    Im Falle von Strommangel ist bereits heute vorgesehen, dass Industriebetriebe ihre Produktion freiwillig – gegen Entschädigung – zeitweise herunterfahren. Dabei geht das Wirtschaftsministerium von einem Potenzial von 16 Gigawatt aus, das bis 2030 vollständig erschlossen sein werde.
    Warum, fragt nun der Bundesrechnungshof, kommt eine Studie des Umweltbundesamtes nur auf ein Potenzial von sechs Gigawatt? Offenbar herrscht in der Bundesregierung keine Einigkeit über die Frage, inwieweit freiwilliger „Lastabwurf“ zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen könne.
    Fraglich sei auch, warum die Bundesregierung glaube, mit „Netzersatzanlagen“ über 4,5 Gigawatt zu verfügen, um damit Störungen des Stromgleichgewichts zu beheben. Im sogenannten Marktstammdatenregister seien aktuell Netzersatzanlagen mit lediglich 9,4 Megawatt erfasst, wundern sich die Prüfer: Das entspreche nur 0,2 Prozent des von der Bundesregierung geschätzten Potenzials.

    Auch weitere Annahmen der Bundesregierung entsprächen womöglich nicht mehr der Realität, warnen die Kontrolleure aus Bonn. So gehe die Bundesregierung bei der Vorhersage der Energienachfrage davon aus, dass die Bevölkerung zahlenmäßig auf unter 75 Millionen im Jahre 2050 falle. Im Gegensatz dazu gehe das Statistische Bundesamt allerdings „in den drei wichtigsten untersuchten Varianten mit hoher Wahrscheinlichkeit von 77,6 bis 83,6 Millionen Personen im Jahr 2050 aus“.

    Uneinigkeit über die Entwicklung der Stromnachfrage
    Die Annahmen des Wirtschaftsministeriums zur Versorgungssicherheit bei Elektrizität seien „teils zu optimistisch und teils unplausibel“, kritisieren die Prüfer. Das Ministerium habe auch kein Szenario untersucht, in dem mehrere absehbare Faktoren zusammentreffen, die die Versorgungssicherheit gefährden können.

    So könne es ja etwa sein, dass sich der Netzausbau verzögert und zugleich die grenzüberschreitende Übertragungskapazität eingeschränkt ist. Das Bundeswirtschaftsministerium argumentiert zwar, dass „eine Stapelung verschiedener nachteiliger Szenarien nach dem Stand der Fachdiskussion nicht sinnvoll“ sei. Dieser Einwand aber, befanden die Prüfer, „überzeugt nicht“.

    Weitere Unsicherheiten ergäben sich aus dem steigenden Strombedarf für die Elektrifizierung des Verkehrs und für die Herstellung des Energieträgers Wasserstoff in Elektrolyse-Anlagen. Die Annahme der Bundesregierung, die Stromnachfrage werde bis 2030 mehr oder weniger stabil bleiben, teilen die Rechnungsprüfer daher nicht.
    Das Bundeswirtschaftsministerium wies die Kritik zurück: Deutschland verfüge über ein konsistentes System zum Bewerten der Versorgungssicherheit. Auch stelle die Wasserstoffproduktion keine Belastung des Netzes dar, weil die Elektrolyse-Anlagen „netzdienlich“ gesteuert werden könnten.

    Doch in der Gesamtheit kann das Ministerium die Prüfer nicht überzeugen: „Der Bundesrechnungshof bleibt dabei, dass wesentliche Annahmen, auf denen die derzeitige Bewertung der Versorgungssicherheit am Strommarkt beruht, unrealistisch oder überholt sind“, heißt es im Fazit des Sonderberichts.
    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...romluecke.html
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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