Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano in Panama!
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  1. #11
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    AW: Knapp am Blackout vorbei

    Mich wundert eher, warums bisher noch keinen Blackout gab...

    Wir haben hier im Dorf jedes Jahr mind. 1 mal Stromausfall für mehrere Stunden.

    Da sieht man immer sehr schnell, wer Dörfler oder wer Städter ist: bei den Dörflern gehen nach 5 Min die Lichter wieder an weil wir Generatoren haben - bei den anderen sieht man nur Kerzenlicht ;)

  2. #12
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    AW: Knapp am Blackout vorbei

    Zitat Zitat von Narima Beitrag anzeigen
    Mich wundert eher, warums bisher noch keinen Blackout gab...

    Wir haben hier im Dorf jedes Jahr mind. 1 mal Stromausfall für mehrere Stunden.

    Da sieht man immer sehr schnell, wer Dörfler oder wer Städter ist: bei den Dörflern gehen nach 5 Min die Lichter wieder an weil wir Generatoren haben - bei den anderen sieht man nur Kerzenlicht ;)
    Na, mal gucken, wie lange Generatoren in Deutschland noch erlaubt sind, denn die laufen ja mit Diesel....
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  3. #13
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    AW: Energiewende: Nachbarn wollen deutschen Strom blockieren

    In 400 Tagen müssen wir leider, leider auf Morgenkaffee und Rührei verzichten, wenn wieder typische herbstliche Hochdruckwetterlagen wie heute auftreten sollten. Straßenbahnen und Züge dürften nicht fahren, für stromverbrauchende Industrieanlagen bietet sich ein Lockdown an. Der Grund: In genau 400 Tagen werden die letzten Kernkraftwerke Deutschlands abgeschaltet, wie Horst Arlt von der Bürgerinitiative »Keine Windkraft im Emmerthal« hinweist. Ohne diese Stromerzeuger und ohne konventionelle Kohlekraftwerke hätten wir Freitag früh, 27. November, kaum mehr Strom gehabt.

    Kein Wind, wenig Sonne – nix! Typische herbstliche Wetterlage mit Flaute und verbreiteter Wolkendecke. Um 7:00 Uhr morgens können die Windräder und Fotovoltaikanlagen ganze 774 MW liefern. Damit produzieren die rund 30.000 Windräder und Millionen an Fotovoltaikanlagen in Deutschland nicht einmal mehr die Strommenge eines mittleren Kohlekraftwerks. Doch zu diesem Zeitpunkt wurden 72,613 GW Strom verbraucht. Eine gigantische Lücke also klafft zwischen den minimalen Strommengen von Wind und Sonne und dem Stromverbrauch
    Erst mit den erheblichen Leistungen von konventionellen Kohlekraftwerken und Kernkraftwerken konnte die Lücke geschlossen werden.

    Tagsüber kommt ein wenig die Sonne hervor – erkennbar an der kleinen gelben Blase. Die Fotovoltaikanlagen können erst um die Mittagszeit magere 8,38 GW liefern. Die Sonne steht im Winter bekanntlich über der Südhalbkugel und kann bei uns im Norden nur eine sehr geringe Strahlungsleistung liefern. Zudem ist der Einstrahlwinkel für die meisten Fotovoltaikanlagen deutlich kleiner als im Sommer, was sich ebenfalls in drastisch gesunkener Leistung bemerkbar macht.......Zufall, dass 400 Tage, bevor die Merkel-Regierung die letzten Kernkraftwerke Brokdorf, Grohnde und Gundremmingen C abgeschalten will, aufgrund der Wetterlage drastisch vor Augen geführt wird, wohin die Reise geht.

    Da nutzt auch die Forderung von begeisterten Energiewendlern wie Claudia Kemfert und Genossen nichts, es müssten nur noch mehr Windräder aufgestellt werden. Auch hunderttausend mal Null ist Null.

    In zwei Jahren müssen wir bei solchen Wetterlagen also auf den morgendlichen Kaffee und das erhitzte Ei verzichten. Es gibt keinen Strom mehr. Allein auf Stromhilfen aus dem benachbarten Ausland verlassen ist für ein noch Industrieland reichlich unsicher. In allen Ländern hat im Zweifel die nationale Stromversorgung Vorrang vor Stromhilfen für ein dunkles Deutschland.

    Im Süden Deutschlands wird bereits Strom aus Frankreich importiert, seitdem im Dezember vor einem Jahr das Kernkraftwerk Philippsburg II abgeschaltet und in diesem Frühjahr von der grün-schwarzen Regierung Kretschmann in Baden-Württemberg in die Luft gesprengt wurde. Früher lieferte sogar Deutschland im Winter Strom nach Frankreich; dort wird zur kalten Jahreszeit viel benötigt, weil die Franzosen häufig mit Strom heizen.

    TE hat die Energiewendeministerien von Bundeswirtschaftsminister Altmaier und Umweltministerin Schulze darum gebeten, darzulegen, woher in solchen Fällen der Strom kommen soll. Die Antwort werden wir veröffentlichen, sobald sie da ist.

    https://www.tichyseinblick.de/wirtsc...onne-und-wind/
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  4. #14
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    AW: Energiewende: Nachbarn wollen deutschen Strom blockieren

    Die Sonne steht im Winter bekanntlich über der Südhalbkugel
    Die Sonne strahlt aber keinesfalls über Merkel.
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    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  5. #15
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    AW: Energiewende: Nachbarn wollen deutschen Strom blockieren

    Mega-Blackout: Ganz knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt
    Fast wäre es zum Mega-Blackout gekommen. Die Gründe, wieso es fast zum landesweiten Stromausfall gekommen wäre, sind noch unklar.

    Heute Nachmittag gegen 14 Uhr wäre es fast zu einem Mega-Blackout gekommen. Die Netzfrequenz sackte massiv ab, so als wäre ein großes Kraftwerk plötzlich ausgefallen. Dies kommt immer häufiger vor, denn die Stromnetze vermögen immer weniger den zunehmenden Bedarf an Energie zu decken. Dabei hätte ein Blackout verheerende Auswirkungen.
    Auf Twitter berichtete auch der Experte für Blackout-Vorsorge Herbert Saurugg über den heutigen Vorfall. Saurugg, der auch schon von „Wochenblick“ interviewt wurde, ist sich mittlerweile sicher, dass es in den nächsten Jahren zu einem europaweiten Blackout kommen wird. Und nur wenige Menschen wären auf einen längeren Stromausfall wirklich vorbereitet.

    https://www.wochenblick.at/mega-blac...beigeschrammt/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  6. #16
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    AW: Energiewende: Nachbarn wollen deutschen Strom blockieren

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Mega-Blackout: Ganz knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt
    Fast wäre es zum Mega-Blackout gekommen. Die Gründe, wieso es fast zum landesweiten Stromausfall gekommen wäre, sind noch unklar.

    Heute Nachmittag gegen 14 Uhr wäre es fast zu einem Mega-Blackout gekommen. Die Netzfrequenz sackte massiv ab, so als wäre ein großes Kraftwerk plötzlich ausgefallen. Dies kommt immer häufiger vor, denn die Stromnetze vermögen immer weniger den zunehmenden Bedarf an Energie zu decken. Dabei hätte ein Blackout verheerende Auswirkungen.
    Auf Twitter berichtete auch der Experte für Blackout-Vorsorge Herbert Saurugg über den heutigen Vorfall. Saurugg, der auch schon von „Wochenblick“ interviewt wurde, ist sich mittlerweile sicher, dass es in den nächsten Jahren zu einem europaweiten Blackout kommen wird. Und nur wenige Menschen wären auf einen längeren Stromausfall wirklich vorbereitet.

    https://www.wochenblick.at/mega-blac...beigeschrammt/
    Na, prima! Wozu also all die Abgaben und Steuern, wenn uns der Staat die Gegenleistung in Form von sicherer und nötiger Infrastruktur und Sicherheit schuldig bleibt? (Selbst die Landesherren in vordemokratischen Zeiten waren zu dieser Gegenleistung verpflichtet)
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  7. #17
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    AW: Energiewende: Nachbarn wollen deutschen Strom blockieren

    https://www.netzfrequenzmessung.de/a...es.htm#2021_01

    >Aktuelle Informationen
    >Abtrennung des südöstlichen Netzteils führt zu Frequenzabfall unter 49,8 Hz

    >Die ENTSO-E gab bekannt (siehe Pressemeldung vom 08.01.2021), dass am 08.01.2021 um 13:05 UTC der südöstliche Teil des Verbundnetzes vom >kontinentalen Teil getrennt wurde. Die Trennung wurde um 14:08 Uhr UTC wieder aufgehoben. In keinem der beiden Netzteile sei es zu größeren >Störungen gekommen. Der Grund für diese Aufsplittung wird untersucht.

  8. #18


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    AW: Energiewende: Nachbarn wollen deutschen Strom blockieren

    Ohne Worte


    Jeder glaubt eine eigene Meinung zu haben, nur woher hat er vergessen.
    Medien sind das was man über Religionen sagte, Opium fürs Volk.


  9. #19
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    AW: Energiewende: Nachbarn wollen deutschen Strom blockieren

    Nach Stromausfall in Rumänien drohte MEGA-Blackout für ganz Europa

    Fast unbemerkt schrammte Europa am Freitag erneut an einem folgenschweren Mega-Blackout vorbei. Bereits eine Woche zuvor bestand aus ungeklärten Gründen Blackout-Gefahr. Dieses Mal wurde als Ursache ein Riss im Stromnetz durch eine Störung in Südosteuropa bekanntgegeben. Beängstigend: „Great Reset“-Autor Klaus Schwab „warnte“ bereits vor einem Großangriff auf die europäische Stromversorgung und bezeichnete ein solches Szenario als „Cyberpandemie“.

    Freitagnachmittag gegen 14.05 Uhr sei ein massiver Abfall in der Frequenz im Stromnetz festgestellt worden, erklärt Gerhard Christiner, Vorstand der Austrian Power Grid AG, gegenüber Focus. Ursache für die Störung soll ein größerer Stromausfall in Rumänien gewesen sein. Da das europäische Stromnetz in sich geschlossen ist, droht beim Wegfall einer einzelnen Region der europaweite Totalausfall der Energieversorgung. Durch den wachsenden Mehrbedarf an Energie und den durch die Energiewende zunehmenden Wegfall deutscher Kern- und Kohlekraftwerke wird Europas Energienetz zunehmend fragiler.
    Horrorszenario Blackout
    Sollte das Stromnetz zum Erliegen kommen, befänden wir uns in einem wirklichen Horrorszenario. Strom, Kommunikation, Wasser- und Lebensmittelzufuhr: Alles würde zum Erliegen kommen. Die Kanalisation würde aufgrund des Wegfalls der Pumpsysteme übergehen. Autos ließen sich an den Zapfsäulen der Tankstellen ohne Strom nicht betanken und auch die Supermärkte müssten ihre (elektrischen) Pforten geschlossen halten, denn ohne Strom können sie nicht auf ihre Kassasysteme zugreifen.

    Erneuerbare Energien unzuverlässig
    Eines der Kernprobleme, das zu immer mehr Überlastungen des Netzes führt, entsteht durch die Energiewende. Während Deutschland seine Kohlekraftwerke und Atommeiler abbaut, wird der Energiebedarf nicht ausreichend durch erneuerbare Energien gedeckt. Denn wie der österreichische Blackout-Experte Herbert Saurugg anführt, können die erneuerbaren Energien aufgrund ihrer Abhängigkeit von Umwelteinflüssen (Wind, Sonne) nicht immer in gleichem Maße Energie produzieren. Speichersysteme müssten Ausgleich für schwächere Tage gewährleisten. Doch derer würde es fehlen, sie seien im erforderlichen Ausmaß derzeit technisch noch nicht zu bewerkstelligen. Saurugg empfiehlt daher unter anderem eine Überbrückung durch die rasche Errichtung von Gaskraftwerken.

    Nachlese: Bereits 2020 sprach der Wochenblick im Exklusiv-Interview mit Herbert Saurugg über einen möglichen Blackout während Corona und entsprechende Krisenvorsorge.

    WEF-Schwab: Cyber-Pandemie wird noch schlimmer als Corona
    Erst im November 2020 sprach Klaus Schwab, der für seine kommunistisch-totalitäre Zukunftskonzeption in seinem Buch „The Great Reset“ (Der große Neustart) heftig in der Kritik steht, von einer „Cyber-Pandemie“. Schwab erklärte: „Wir alle wissen, dass das erschreckende Szenario eines umfassenden Cyberangriffs die Stromversorgung, den Transport, die Krankenhausleistungen und unsere Gesellschaft insgesamt vollständig zum Erliegen bringen könnte. Die COVID-19-Krise würde in dieser Hinsicht als kleine Störung im Vergleich zu einem großen Cyberangriff angesehen werden“......https://www.wochenblick.at/nach-stro...t-fuer-europa/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  10. #20
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    AW: Energiewende: Nachbarn wollen deutschen Strom blockieren

    Es wird immer dramatischer aber dank der kriecherischen Systemmedien, die diese wichtigen Informationen verschweigen, schläft der Deutsche weiter. Ein europaweiter Netzzusammenbruch ist keine Verschwörungstheorie, sondern nur noch eine Frage der Zeit. Und die Bundesregierung? Keine Ahnung, kein Plan und dafür beten und hoffen. Die Vogel-Strauß-Politik ist keine Lösung aber mittlerweile typisch.



    "Flatterenergie": Europas Stromnetze um Haaresbreite zusammengebrochen.....Beinahe kam es zum Zusammenbruch weiter Teile des europäischen Stromnetzes. Ähnliche Vorfälle häufen sich. Unabsehbar wären die Folgen auch in Deutschland. .....sterreich, 15. Januar, 14.05 Uhr: Ein massiver Abfall in der Frequenz bescherte den Österreichern einen Beinahe-Zusammenbruch ihres Netzes. Gerhard Christiner, Vorstand der Austrian Power Grid AG, nannte als Ursache für die Störung einen Stromausfall in Rumänien.

    Wie ein Dominoeffekt hätte sich die Katastrophe bei einem weiteren Spannungsabfall auch auf die Nachbarländer auswirken können. Durch den wachsenden Mehrbedarf an Energie und den durch die Energiewende zunehmenden Wegfall deutscher Kern- und Kohlekraftwerke werde Europas Energienetz zunehmend fragiler. Derzeit sind in Deutschland 13 Kernkraftwerke nicht am Netz. Um die Krise in Deutschland einzudämmen, musste am Donnerstag schnell Kohle- und Gasstrom zu sehr hohen Preisen importiert werden. Deutschland konnte keine Hilfe leisten. Süddeutschland, Bayern und Österreich konnten streckenweise nur durch das stabile Netz Tschechiens gehalten werden. Die Kraftwerke Temelin und Dukovany liefen unter Volllast.....Frankreich, 7. Januar: Der überregionale Stromanbieter RTE musste wesentliche Teile der stromintensiven Industrie vom Netz nehmen. Für das gesamte Netz Frankreichs wurde Alarmstufe Rot verfügt. Schuld war die polare Kältewelle in Frankreich, die früher eintrat, als es die Meteorologen erwartet hatten. So wurde die französische Bevölkerung aufgerufen, elektrische Geräte und Heizungen abzuschalten. Flächendeckend wurde sogar die Netzspannung um fünf Prozent reduziert, was es in Frankreich seit 60 Jahren nicht mehr gegeben hatte. Trotz Warnungen hatte die Macron-Regierung die zwei voll funktionsfähigen Blöcke Fessenheim abgeschaltet. So fehlen derzeit allein dort fast zwei Gigawatt an Leistung, die anderweitig ausgeglichen werden müssen.

    Die Deutsche Energie-Agentur (dena), zuständig für 81.000 Kilometer Hochspannungsnetze, erfasst die Störungen nicht. Sprecherin Irene Beringer sagte RT DE: "Diese Daten werden nicht erfasst."

    Markus Lieberknecht, Sprecher des Netzwerkbetreibers TenneT, zuständig für 23.500 Kilometer Hochspannungsleitungen, bestätigte RT DE die Vorfälle, wollte aber nichts Näheres zu den möglichen Auswirkungen sagen.

    Für Michael Limburg (81), den Vizepräsidenten des Europäischen Instituts für Klima und Energie aus Potsdam, ist das gut begreiflich. Der Regeltechniker und Diplomingenieur erklärte RT DE:

    "Vor 15 Jahren hatten wir drei bis fünf Ausfälle, sogenannte Redispatch-Maßnahmen im Jahr. Heute sind es fünf bis 8.000. Solche Schwankungen haben sehr wohl zugenommen."

    Limburg verweist auf die Internetseite www.netztransparenz.de, auf der die Schwankungen jederzeit von jedem abgerufen werden können. Ausfälle unter drei Minuten werden allerdings nicht erfasst. Limburg: "Die nehmen aber auch deutlich zu, wie ich aus der Wirtschaft erfahren habe."

    Die sogenannten Redispatch-Maßnahmen, also Wiederstarts nach Kurzausfällen oder Schwankungen im Netz, nahmen in Deutschland nach Angaben des internetbasierten Dienstes netztransparenz.de zumindest bei zwei der vier Betreiber zu, bei Amprion und TransnetBW. Am 12. und 19. Januar mussten sogar Block 5 und 6 des Reservekraftwerks Heilbronn zugeschaltet werden, nachdem auch an der Börse kein Strom mehr zu haben war. Mit rund 4,4 Mio. Tonnen im Jahr bzw. 950 g/kWh gehört das Kraftwerk Heilbronn zu den 30 Kohlekraftwerken mit dem höchsten CO2-Ausstoß in Deutschland.

    Polen forderte die Bundesrepublik zwischenzeitlich auf, die Kernkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen. Andernfalls sei die Stabilität der Stromversorgung in Europa massiv gefährdet. Schon am 4.11.2006 mussten mehr als zehn Millionen Haushalte in Westeuropa vom Stromnetz getrennt werden. Damals liefen alle deutschen Kohle- und Atomkraftwerke noch.

    Eine dena-Studie von 2020 nennt das Problem: "Durch die Energiewende entstehen Herausforderungen für die Systemsicherheit, die es nicht mehr erlauben, Systemdienstleistungen und Fragen der Stabilität getrennt voneinander zu betrachten." Die dena weiter: "So wird die Momentanreserve zur Frequenzhaltung im Normalbetrieb ebenso wie im Störfall gebraucht. Auch die Teilnetzbetriebsfähigkeit ist eine wichtige Voraussetzung für den Netzwiederaufbau und für die Frequenzstabilität." Die dena nennt das Hauptproblem beim Namen: "Für die Untersuchung der zukünftigen Anforderungen an die Systemsicherheit wichtig sind wesentliche Weichenstellungen wie der Kohleausstieg, 65 Prozent Erneuerbare Energien (EE) bis 2030."....Dennoch setzt die Bundesregierung zur Reduktion von CO2 auf die Förderung von E-Fahrzeugen. Wie diese bei dem ohnehin schon überlasteten Netz auch noch aufgeladen werden sollen, sagt sie nicht. Energieexperte Limburg sagte RT DE: "Noch am 15. Januar gab es im Bundeswirtschaftsministerium einen Referentenentwurf, indem auch extreme Stromentnahmen zum Beispiel mit einer stark zunehmenden Anzahl von Elektrofahrzeugen als Problem genannt werden." Limburg weiter: "In diesem Entwurf stand klar auf die Frage, ob es Alternativen dazu gebe, die Antwort: keine. Der Entwurf verschwand spurlos." ....Das Hauptproblem, das immer wieder die Netzfrequenz belastet, liegt in den erneuerbaren Energien, die durch die politisch gewollte Energie einen steigenden Anteil am Netz einnehmen. Durch die Energiewende wurden in Deutschland mehr und mehr Kohlekraftwerke und Atommeiler abgeschaltet.

    Der österreichische Blackout-Experte Herbert Saurugg warnt, dass die erneuerbaren Energien aufgrund ihrer Abhängigkeit von Umwelteinflüssen wie Sonne und Wind nicht kontinuierlich Energie produzieren. Speichersysteme fehlten häufig, die einen Ausgleich an schwächeren Tage liefern würden. Saurugg rät deswegen zu einer Überbrückung durch die rasche Errichtung von Gaskraftwerken.

    Energieexperte Limburg ergänzt: "Bricht die konventionelle Stromversorgung weg, haben wir ein Riesenproblem. Schalten wir die Flatterenergie, die Windenergie runter, halbieren sich die Strompreise."


    https://de.rt.com/europa/112001-euro...mmengebrochen/
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