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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei des Tages

    Hamburg. Es begann mit einem verbalen Streit zwischen der Geschäftsführerin eines Cafés an der Steinstraße (Hamburg-Altstadt), ihrem Ehemann und einem 30 Jahre alten Angestellten – und es endete mit einer Massenschlägerei, bei der elf Personen mit Schlagstöcken und einem Messer aufeinander losgingen. Der Vorfall am Dienstag sorgte für einen Großeinsatz der Hamburger Polizei samt Fahndung mit 24 Streifenwagen und dem Polizeihubschrauber "Libelle 2"
    Während der lautstarken Auseinandersetzung zwischen der 43-jährigen Geschäftsführerin, ihrem 42 Jahre alten Mann und dem Angestellten betraten acht weitere Personen das Café. Die Situation eskalierte und die Beteiligten gingen zum Teil bewaffnet aufeinander los. "Nach bisherigem Ermittlungsstand wurden hierbei auch Schlagstöcke und ein Messer eingesetzt", sagte Polizeisprecher Finn Lewin am Mittwoch.

    Polizei stürmt Shisha-Bar in Eilbek
    Als die alarmierten Beamten gegen 13.30 Uhr an der Steinstraße eintrafen, konnten sie jedoch nur noch einen mutmaßlich am Streit Beteiligten festnehmen, der Rest war geflohen. Bei der Fahndung mit zwei Dutzend Streifenwagen und der "Libelle 2" konnten im Umfeld des Cafés kurz darauf fünf 23, 27, 29, 30 und 31 Jahre alte Männer vorläufig festgenommen werden. "Der 27-Jährige und der 31-Jährige wurden hierbei gemeinsam in einem Fahrzeug angetroffen", sagte Polizeisprecher Lewin.




    Zudem wurde die Besatzung des Polizeihubschraubers über der Wandsbeker Chaussee auf ein Auto aufmerksam, mit dem Beteiligte der Schlägerei geflüchtet sein sollen. Daraufhin stürmte die Polizei eine dortige Shisha-Bar – und wurde fündig: Dort stießen die Beamten auf den 30-jährigen Angestellten des Cafés und drei 20, 22 und 26 Jahre alte Männer, die sie ebenfalls vorläufig festnahmen. "Ein ebenfalls an der Auseinandersetzung beteiligter 42-Jähriger wurde verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert", so Lewin.
    Shisha-Bar "Orient" bereits zuvor im Visier der Behörden
    Die beiden Autos wurden zur Beweissicherung sichergestellt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Personen wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Hintergrund des Streits ist nach Angaben der Polizei noch unklar.
    Nach Abendblatt-Informationen ist es nicht das erste Mal, dass die Shisha-Bar an der Wandsbeker Chaussee ins Visier der Behörden geriet: Das "Orient" soll zu den Hamburger Lokalen gehören, die im Zuge einer Großkontrolle Anfang des Sommers auf unversteuerten Tabak hin durchsucht worden waren.
    https://www.abendblatt.de/hamburg/po...-Wandsbek.html
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  2. #672
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei des Tages

    Drei Verletzte bei Massenschlägerei in Nordhorn
    In Nordhorn ist am Donnerstag ein Streit derart eskaliert, dass am Ende 20 Personen aufeinander los gegangen sind. Drei Beteiligte wurden dabei laut Polizei schwer verletzt. Die Angreifer aus einer deutsch-arabischen Großfamilie hätten die Verletzten unter anderem mit Baselballschlägern attackiert. Einen habe die Polizei bei einer anschließenden Fahndung festnehmen und befragen können. Die Ermittlungen laufen, so die Behörde weiter.

    https://www.ndr.de/nachrichten/niede...rueck2556.html
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  3. #673
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei des Tages

    Duisburg Bei einer Massenschlägerei in Duisburg, an der rund 20 Personen beteiligt waren, ist am Sonntag ein 22-Jähriger mit einem Messer schwer verletzt worden. Die Polizei hat eine Mordkommission gebildet.
    Mit einem Großaufgebot rückte die Polizei am Sonntagabend gegen 18.20 Uhr zu der Schlägerei in einer Parkanlage an der Blücherstraße aus. Ein Anrufer berichtete der Leitstelle, dass ein Mann ein Messer zwischen den Rippen bekommen hätte. Vor Ort trafen die Beamten neben Zeugen nur noch auf einen 22-Jährigen, der eine Stichverletzung im Oberkörper aufwies.
    Ein Rettungswagen brachte den Verletzten ins Krankenhaus, wo Ärzte ihn umgehend operierten. Es bestand zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr.
    Eine Mordkommission hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen.
    https://rp-online.de/nrw/staedte/dui...e_aid-45703015
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  4. #674
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei des Tages

    Duisburg. 200 Menschen haben sich in Duisburg-Marxloh versammelt, nachdem sich zwei Gruppen eine Schlägerei lieferten. Eine Schwangere wurde verletzt.
    Es dauerte nur wenige Momente, nachdem die ersten Notrufe bei der Duisburger Polizei eingingen, da machte sich schon ein Großaufgebot auf den Weg zu einer der berühmtesten Kreuzungen Duisburgs. Am Pollmann-Eck in Marxloh liefern sich mehrere Männer irakischer und libanesischer Herkunft eine heftige Schlägerei, hieß es am späten Donnerstagnachmittag. Es ging offenbar auch um religiöse Unterschiede. Die Polizei bekam es zeitweise mit bis zu 200 Schaulustigen zu tun.

    https://www.waz.de/staedte/duisburg/...227075983.html
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  5. #675
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei des Tages

    Köln – Ausgerechnet einen Spielplatz suchten sich zwei Großfamilien in Köln-Mülheim aus, um einen lang andauernden Streit mit Fäusten, einem Baseballschläger und einem abgebrochenen Tischbein zu klären...
    Die 30 Angehörige einer deutschen und einer bulgarischen Großfamilie gingen laut Polizei am Sonntagabend aufeinander los, nachdem eine Getränkedose geworfen und wüst geschimpft wurde. Ein Polizeisprecher: „Schnittverletzungen bei einem 41-Jährigen lassen darauf schließen, dass auch ein Messer im Einsatz war.“
    Auch die Frau (39) des Mannes, ein Junge (15) und ein Mädchen (16) wurden leicht verletzt. Hintergrund der Auseinandersetzung sind laut Ermittlern seit längerem andauernde Zwistigkeiten. Die Kripo ermittelt.

    https://www.bild.de/regional/koeln/k...1150.bild.html
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  6. #676
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei des Tages

    Schrobenhausen (DK) Am Donnerstag ist es gegen 22.45 Uhr auf dem Tankstellengelände an der Gerolsbacher Straße in Schrobenhausen zu einem Streit zwischen drei Männern gekommen. Es entwickelte sich eine Schlägerei.


    Bei den Kontrahenten handelt es sich um drei Schrobenhausener im Alter von 35, 49 und 54 Jahren. Wie die Polizei mitteilt, ging wohl nach einem verbalen Streit der 54-Jährige mit einem Teppichmesser auf den 35-Jährigen los, woraufhin es zum Gerangel kam. Beide Männer stürzten zu Boden stürzten und schlugen aufeinander ein. Daran beteiligte sich auch der 49-Jährige.
    Bei der Schlägerei wurde der Älteste so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die beiden anderen Beteiligten blieben unverletzt. Aufgrund widersprüchlicher Angaben der jeweils alkoholisierten Täter muss der genaue Tathergang von der Polizei noch ermittelt werden.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
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  7. #677
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei des Tages

    Wegen der abgelehnten Bitte nach Zigaretten sind am Samstagmorgen in Nürtingen zwei Gruppen mit jeweils rund 20 Jugendlichen aneinandergeraten. Bei der Schlägerei wurden mehrere Personen leicht verletzt.
    Die Polizei in Nürtingen musste am frühen Samstagmorgen in Nürtingen wegen einer Schlägerei einschreiten, die zwischen zwei Gruppen mit jeweils rund 20 Jugendlichen entbrannt war. Wie die Polizei berichtet, ging der Notruf gegen 1.19 Uhr ein. Demnach war es in der Stuttgarter Straße hinter dem Nürtinger Hallenbad aus einem trivialen Grund zu der größeren Prügelei gekommen. Eine der Gruppen habe sich an einer Bank aufgehalten, als die zweite hinzu gekommen sei und nach Zigaretten gefragt habe. Nachdem die Bitte abgelehnt worden war, sei es zu dem zunächst verbal und später handgreiflich ausgetragenen Streit gekommen.
    Mehrere Personen seien leicht verletzt worden. Die 16 bis 20 Jahre alten Jugendlichen und Heranwachsenden der zweiten Gruppe seien in verschiedene Richtungen geflüchtet, nachdem sie mitbekommen hatten, dass die Polizei verständigt worden war.

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/i...9c6de777a.html

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    Fall 2

    Schlägerei auf dem Volksfest
    Geisenfeld
    erstellt am 22.09.2019 um 09:04 Uhr
    aktualisiert am 22.09.2019 um 09:16 Uhr
    Geisenfeld (DK) Eine Schlägerei hat sich am späten Samstagabend auf dem Geisenfelder Volksfest ereignet. Als die Polizei das Geschehen unter Kontrolle hatte, verließen die Beteiligten den Volksfestplatz. Ein paar Stunden später trafen sie in der Stadt abermals aufeinander.


    Einer der Beteiligten soll eine Frau unsittlich berührt haben und so laut Polizei den Streit ausgelöste haben. Zunächst blieb es bei einer verbalen Auseinandersetzung. Doch dann soll einer der Beteiligten einen anderen Mann ins Gesicht geschlagen haben.
    Als die Situation vom Sicherheitsdienst wahrgenommen wurde, schritt dieser ein. Dabei schlug der zuvor geschlagene Mann auf einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes ein. Die Polizei nahm schließlich Anzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung auf sexueller Basis auf. Das gestaltete sich aufgrund der teils erheblichen Alkoholisierung der Beteiligten schwierig.
    Den Beteiligten, die fast alle aus Geisenfeld stammen, wurde anschließend ein Platzverweis ausgesprochen. Weiterhin wurde gegen sie ein Betretungsverbot für die Dauer des Volksfestes verhängt. Die Beteiligten entfernten sich anschließend .
    Doch der Frieden hielt nur ein paar Stunden. Die Beteiligten trafen im Stadtgebiet erneut aufeinander. Aufgrund vorausgegangener Äußerung und Nachrichten über soziale Netzwerke war es erforderlich eine 50-Jährige Frau ins Klinikum zu bringen, teilte die Polizei weiter mit. Mit einer Durchsuchung war die Frau nicht einverstanden. Sie wurde von den Polizisten festgehalten und versuchte dabei mit dem Ellenbogen einen Beamten zu schlagen. Die Frau musste anschließend gefesselt werden.
    In das Geschehen griff auch ihr 20-jähriger Sohn ein. Er beleidigte die Beamten massiv und bedrohte sie „alle abzuknallen“. Die Frau wurde anschließend im Klinikum untergebracht. Gegen sie läuft eine Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte. Gegen ihren Sohn, dem ein Polizeigewahrsam angedroht wurde, wird wegen Beleidigung und Bedrohung ermittelt.

    https://www.donaukurier.de/lokales/p...t64747,4327004

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    Fall 3

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in einer Füssener Diskothek zu einem Streit zwischen einer Gruppe Mittelamerikaner und einer Gruppe aus Deutschen und Türken. Die Folge: Mehrere Leichtverletzte.
    Bei der Schlägerei wurde ein 27-Jähriger Türke aus Füssen mit einem hochhackigen Schuh leicht am Hals verletzt. Er sowie weitere Beteiligte wurden auf eigenen Wunsch in ein Krankenhaus gebracht.
    Die teils erhebliche Alkoholisierung der Beteiligten begünstigte vermutlich die Eskalation des Streits. Mehrer Polizeistreifen aus Füssen und Kempten sowie die Sicherheitskräfte der Diskothek mussten die Beteiligten beruhigen. Die Polizei Füssen hat nun diverse Strafverfahren eingeleitet.

    https://www.all-in.de/fuessen/c-poli...othek_a5042862
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  8. #678
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei des Tages

    Rund zwei Dutzend Menschen waren in der Nacht zu Dienstag in eine Schlägerei in Berlin-Pankow involviert. Davor sei aus bislang unklarem Hintergrund ein Streit zwischen einer Gruppe von zwanzig Männern sowie einer Vierergruppe entbrannt, wie die Polizei mitteilte.
    Ein 25-Jähriger aus der Vierergruppe sei in einem Gleisbett der Straßenbahn zu Boden gestoßen, mit einem Stein auf den Kopf geschlagen und gegen den Oberkörper getreten worden. Er wurde schwer, seine drei Begleiter leicht verletzt. Die Angreifergruppe flüchtete laut Polizei unerkannt.

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/p.../25049504.html
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  9. #679
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei des Tages

    Kreis Mettmann. Am Dienstagabend ist die Polizei erneut zu einem Einsatz auf die Haaner Kirmes gerufen worden.
    Gegen 19.55 Uhr wurde die Polizei zu einer Schlägerei am Auto-Scooters auf dem Festgelände der Haaner Kirmes gerufen. Etwa 20 junge Männer seien an dem Tumult beteiligt. Auch ein Messer sowie ein Schraubendreher sollen zum Einsatz gekommen sowie Reizgas versprüht worden sein, so die Polizei.
    Aufgrund der unklaren Lage vor Ort und der Tatsache, dass es bereits in der Nacht zu Sonntag im Bereich der Haaner Kirmes zu einer Auseinandersetzung gekommen war (wir berichteten) rückte die Polizei mit Unterstützungskräften an.
    Mit Eintreffen der Beamten beruhigte sich die Lage vor Ort und die rivalisierenden Parteien trennten sich voneinander. Nach Angaben von Zeugen hatte sich am Auto-Scooter zunächst ein Streit zwischen zwei jungen Männern entwickelt. Ein bislang unbekannter Täter soll einen 17-jährigen Erkrather mit einem Messer bedroht haben, so die Polizei zu den ersten Ermittlungsergebnissen zum Tatablauf.
    Dann folgte eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern, bei der sich Freunde und Bekannte der beiden Kontrahenten einmischten. Ein bislang Unbekannter soll nach Angaben mehrerer Zeugen auch mit Reizgas gesprüht haben. Dadurch erlitten insgesamt acht Kirmesbesucher Reizungen der Atemwege und Augen, darunter ein unbeteiligtes elfjähriges Mädchen aus Haan.
    Im Verlauf des Einsatzes nahmen die Beamten einen Tatverdächtigen fest: Es handelt sich um einen 19-jährigen Mann, der derzeit in Haan lebt. Aktuell ist seine genaue Tatbeteiligung noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Ferner stellten die Polizisten einen Schraubendreher in einer Mülltonne sicher, bei dem es sich vermutlich um eine der von den Zeugen beschriebenen Tatwaffen handelte.
    Das Ergebnis des Einsatzes: Die Polizei kontrollierte insgesamt 28 Beteiligte und sprach fünf Platzverweise aus Es wurden Anzeigen wegen Landfriedensbruchs sowie wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gestellt.

    https://www.supertipp-online.de/2019...zieher-sicher/
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  10. #680
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei des Tages

    Berlin. Es ist nicht ganz klar, worum sich der Streit zweier kleiner Jungen auf einem Spielplatz in Gesundbrunnen drehte, ob es darum ging, wer zuerst auf die Schaukel durfte oder darum, wer das Vorrecht im Buddelkasten hat. Die Schilderungen gehen da etwas auseinander.
    Klar ist hingegen, dass einigen erwachsenen Angehörigen der beiden kleinen Spielplatzrecken das Ganze wichtig genug erschien, um tatkräftig in das Geschehen einzugreifen. Was folgte, war zuerst eine wüste Prügelei, dann ein größerer Polizeieinsatz und jetzt, am Donnerstag, ein Prozess vor dem Amtsgericht.
    Streit auf Spielplatz in Gesundbrunnen eskaliert: Alles beginnt offenbar mit einer Ohrfeige
    Auf der Anklagebank mussten acht Männer zwischen 23 und 47 Jahren Platz nehmen. Alle sind Serben oder Deutsche mit serbischen Wurzeln und alle sind irgendwie miteinander verwandt. Verwandtschaftliche Bande bestehen allerdings auch zwischen einigen Angeklagten und dem jungen Paar, das bei der Auseinandersetzung am Tattag auf der Gegenseite stand.

    Der 21. Mai 2018 war ein Sonntag. Auf dem Kinderspielplatz an der Koloniestraße herrschte Hochbetrieb. Das machte es für die Ermittler schwierig, herauszufinden, was genau passierte und wer was getan hat. Zeugen zufolge soll der kleine Sohn des Paares weinend zu seinem Vater gerannt sein, weil die Oma des anderen Jungen ihm eine Ohrfeige gegeben habe. Der Vater lieferte sich ein heftiges Wortgefecht mit der Oma, die bekam ihrerseits schnell Unterstützung von diversen Verwandten, die sich allesamt in der Nähe aufhielten.

    Erst flogen Flaschen, Pflastersteine und ein Skateboard
    Mehrere Männer hätten auf ihn eingeschlagen und -getreten, zudem seien wie aus heiterem Himmel Flaschen und Pflastersteine und selbst ein Skateboard in seine Richtung geflogen, beschrieb der Vater als Zeuge am Donnerstag das Geschehen. „Ich hatte Angst um mein Leben“, erklärte der 29-Jährige der Richterin Birgit Balzer.
    Sehr bald wurde dem Mann klar, dass er gegen die Übermacht keine Chance hat. So schnell es seine inzwischen erlittenen Verletzungen erlaubten, trat er den Rückzug an. Als es ihm zu Hause immer schlechter ging („Ich habe geblutet und ich habe gekotzt“), entschied seine Lebensgefährtin und Mutter seines Sohnes, mit ihrem Partner in das nahe gelegene Jüdische Krankenhaus zu fahren.
    Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte
    Die Differenzen, um nicht zu sagen der Hass zwischen den Familienzweigen muss tief sitzen. Vieles deutete in der Verhandlung darauf hin, dass der banale Streit der Kinder nur der sprichwörtliche Tropfen war, der das Fass an diesem Tag zum Überlaufen brachte. Denn die Tatsache, dass sie den Vater schwer verletzt und in die Flucht geschlagen hatten, reichte den Tätern noch längst nicht aus: Kaum hatte der Verletzte das Krankenhaus erreicht, rückten auch die Widersacher in mehreren Fahrzeugen an, offenbar erpicht auf eine Fortsetzung der Auseinandersetzung.
    „Die standen zunächst auf der anderen Straßenseite herum“, berichtete eine Pförtnerin des Krankenhauses als Zeugin. Der Verletzte, offenbar in banger Vorahnung, hatte die Frau bereits gefragt, ob er sich bei ihr verstecken könne. Seine Vorahnungen trogen nicht, denn plötzlich, wie auf ein geheimes Kommando hin, stürmten die Männer auf das Gelände. Offenbar zu allem entschlossen, hatten sich einige von ihnen mit Macheten, Baseballschläger und Eisenstangen bewaffnet.
    Chaos und Panik auf dem Klinikgelände
    „Ich weiß gar nicht, wo die plötzlich alle herkamen“, erklärte die Pförtnerin. Zwar ist die Krankenhauszufahrt mit einer Schranke versperrt, doch die hielt dem Ansturm nur sehr kurz stand und war anschließend reif für die Altmetallsammlung. Anschließend sammelte sich die Gruppe vor der Notaufnahme, dann rückte die Polizei erneut an und nahm mehrere der schreienden und wild gestikulierenden Männer fest. „Chaos“, „Geschrei“, „Panik“ und „ein völliges Durcheinander“: Mit diesen Begriffen beschrieben Zeugen die Situation auf dem Krankenhausgelände. Zahlreiche Passanten folgten völlig fassungslos dem Geschehen.
    Die Pförtnerin wurde zur wichtigen Zeugin. Die Frau konnte mehrere Eindringlinge hervorragend beschreiben und identifizierte auch in der Verhandlung am Donnerstag drei Beteiligte ohne den leisesten Eindruck eines Zweifels. Dass die Angeklagten oder zumindest einige von ihnen bei den Vorfällen auf dem Spielplatz und auf dem Krankenhausgelände dabei waren, scheint festzustehen. Nur die Frage, wer was getan hat, blieb am ersten Verhandlungstag bis zuletzt schwierig. Der Prozess wird am 15. Oktober fortgesetzt.

    https://www.morgenpost.de/berlin/art...s-startet.html
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