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  1. #181
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei der Woche

    ENINGEN UNTER ACHALM:
    Massenschlägerei in Flüchtlingsunterkunft
    In einer Flüchtlingsunterkunft in Eningen unter Achalm ist es am frühen Sonntagmorgen zu einer größeren Auseinandersetzung gekommen. Drei Männer mussten in Gewahrsam genommen werden.
    Eine Security-Mitarbeiterin hatte eine Massenschlägerei gemeldet. Als die Polizei eintraf, hatte sich die Situation bereits beruhigt. Die Security hatte die Anstifter in ein Zimmer gebracht. Ersten Ermittlungen zufolge hatten in der Nacht mehrere eritreische Männer zu viel Alkohol getrunken. Ein zunächst verbal ausgetragener Streit mit den Mitbewohnern ihres Stockwerks eskalierte. Verletzt wurde niemand.
    http://www.rtf1.de/news.php?id=12393
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  2. #182


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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei der Woche

    Zitat Zitat von Elena Markos Beitrag anzeigen
    Wer oder was ist Murmilo?
    Murmillo
    Darstellung eines Kampfs zwischen einem murmillo (links) gegen einen thraex (rechts) (Mosaik aus Leptis Magna, ca. 80-100 v. Chr.)
    Murmillo gegen Thraex. Vorführung in Carnuntum

    Der murmillo (-onis m, lat.; auch: myrmillo, mirmillo, mormillo) war ein schwerbewaffneter römischer Gladiator. Der Name leitet sich von murma ab, einem Seefisch, der in Netzen gefangen wurde. Der murmillo wurde nämlich ursprünglich vor allem gegen einen Gladiator eingesetzt, der mit einem Netz bewaffnet war, den retiarius.

    Für weitere Gladiatorentypen siehe: Gladiatorengattungen.
    Ausrüstung und Bewaffnung

    Der murmillo gehörte zu den schwerbewaffneten Gladiatoren. Er war mit einem geradklingigen Kurzschwert, dem gladius, bewaffnet. Als Schutz trug er einen böotischen Helm, den Schild der römischen Legionäre (scutum), einen Hand- und Armschutz am rechten Arm (manica) und eine unterhalb des linken Knies ansetzende Bandage mit Beinschiene (ocrea). Bekleidet war er mit einem Lendenschurz (subligaculum) und einem Gürtel (balteus oder cingulum).
    Gegner

    Der Hauptgegner des murmillo war der thraex. Häufig wurde er auch gegen den hoplomachus eingesetzt. Einige wenige Quellen nennen als Gegner auch den retiarius.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Murmillo
    Jeder glaubt eine eigene Meinung zu haben, nur woher hat er vergessen.
    Medien sind das was man über Religionen sagte, Opium fürs Volk.


  3. #183
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei der Woche

    Massenschlägerei in einer Charlottenburger Flüchtlingsunterkunft. Fünfzig Kontrahenten aus verschiedenen Herkunftsländern gerieten in der Nacht zum Dienstag aneinander
    Mit Besen, Eisenstangen, Steinen und Fäusten gingen in der Nacht zum Dienstag laut Polizei rund 50 Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft an der Charlottenburger Glockenturmstraße aufeinander los. Zuvor habe es eine Auseinandersetzung im Speisesaal gegeben, berichteten später Mitarbeiter eines im Heim eingesetzten Sicherheitsdienstes.

    Anfangs stellten sich die Security-Männer zwischen die Kontrahenten und drängten eine Gruppe wieder zurück in die Wohnbereiche. Als sie daraufhin mit Steinen beworfen wurden, riefen sie kurz nach 22 Uhr die Polizei. Etwa 60 Beamte rückten an, doch als sie das Heim erreichten, hatte sich die Lage schon wieder ein wenig beruhigt. Ein mutmaßlicher 15-jähriger Steinewerfer konnte ermittelt werden. Ihm droht nun ein Strafverfahren wegen Landfriedensbruch. Nach Polizeiangaben kamen die Streitenden aus verschiedenen Herkunftsländern. Verletzt wurde niemand.
    Am frühen Dienstagabend hatte es im Speisesaal derselben Unterkunft bereits zwei weitere Auseinandersetzungen gegeben. Im ersten Fall wollte ein 16-jähriger Bewohner nach der Essensausgabe noch einmal kurz zurück in den Speisesaal. Ein unbekannter Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes soll ihn aus bislang unbekannten Gründen mit einem Kopfstoß daran gehindert haben, so dass er im Krankenhaus ambulant behandelt werden musste. Kurz zuvor war schon ein 33-jähriger Heimbewohner offenbar mit einem anderen Flüchtling in Streit geraten. Dieser griff ihn mit Faustschlägen und Tritten so heftig an, dass er gleichfalls in ambulante Behandlung musste.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/po.../12911424.html
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  4. #184
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei der Woche

    Massenschlägerei mit 40 Personen
    Leverkusen. Nur vier Ingewahrsamnahmen bis zum frühen Abend: Eigentlich war die Polizei mit dem Verlauf von Weiberfastnacht am Lindenplatz im Leverkusener Stadtteil Schlebusch zufrieden. Doch dann kam es zu einer Massenschlägerei.
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/...-aid-1.5744265

    - - - Aktualisiert oder hinzugefügt- - - -

    Schneeball-Wurf führt zu Massenschlägerei im Flüchtlingsheim
    Im Flüchtlingsheim in Suhl hat es erneut eine größere Auseinandersetzung zwischen Asylbewerbern gegeben. Ursache war offenbar der Wurf eines Schneeballs.
    Suhl - Der Wachschutz des Flüchtlingsheims in Suhl sowie die Thüringer Polizei mussten am Freitagnachmittag eine Massenschlägerei in der Einrichtung beenden. Zehn bis zwanzig Afghanen und Syrer hätten dabei am Ende aufeinander eingeschlagen, teilte die Polizei in Suhl am Freitagabend mit. Drei der Beteiligten hätten ärztlich versorgt werden müssen, weil sie Prellungen und Platzwunden erlitten hätten.

    Grund für die Schlägerei war nach Angaben der Polizei der Wurf eines Schneeballs, von dem ein Mädchen getroffen wurde. Daraufhin habe sich die Situation erst vor der Einrichtung und dann in den Unterkünften hochgeschaukelt.

    Die Polizei ermittelt nun nach eigenen Angaben wegen des Streit. Festnahmen gab es nicht
    http://www.insuedthueringen.de/lokal...t83456,4641593
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  5. #185
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei der Woche

    In der Nacht von Freitag auf Samstag gab es in Mannheim an einer Straßenbahnhaltestelle eine Schlägerei unter Flüchtlingen.

    Zeugen hatten die Schlägerei, an der zehn Personen beteiligt waren, gemeldet. Als die Polizei eintraf waren jedoch nur noch zwei Beteiligte zugegen. Diese waren verletzt. Einer hatte Schnittverletzungen am Hals und kam in eine Klinik

    Die Polizei fahndete nach den anderen Beteiligten und verhaftete sieben von ihnen in einer Asylunterkunft in der Nähe. Etwas später gab es aufgrund dieses Vorfalls in dem Flüchtlingsheim einen weiteren Streit mit 30 Personen, sodass die Polizei wieder anrücken musste.
    http://www.shortnews.de/id/1189258/m...ahnhaltestelle

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    WÜRZBURG

    Massenschlägerei am Bahnhof

    15 junge Männer haben sich Samstagnacht am Bahnhof geschlagen. Die Polizei war schnell vor Ort und verhinderte Schlimmeres. Das Motiv ist unklar.
    https://www.mainpost.de/regional/wue...art735,9114626
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  6. #186
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei der Woche

    Im Kölner Stadtteil Dünnwald ist eine Karnevalsfeier eskaliert.

    Das feucht-fröhliche Treffen der Jecken endete nämlich in einer Massenschlägerei, bei der schließlich an die 100 Polizisten für Ordnung sorgen mussten.

    Auch die eintreffenden Polizisten wurden massiv attackiert, einige der Narren wurden festgenommen.

    http://www.shortnews.de/id/1189434/k...senschlaegerei
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  7. #187
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei der Woche

    Am Abend des Freitag kam es vor einem Wohnhaus in Künzell zu einer Auseinandersetzung innerhalb einer türkischen Großfamilie.

    Zwölf Beteiligte, einige waren mit dem Auto aus Bachrain gekommen, gingen mit Dönermessern und Eisenstangen aufeinander los. Fünf Personen erlitten zum Teil schwere Verletzungen.

    Mehrere Streifen aus verschiedenen Städten waren im Einsatz und beendeten den Streit. Zudem waren an dem Großeinsatz noch acht Rettungswagen und die Feuerwehr beteiligt. Polizisten wurden keine verletzt. Die Spurensicherung ist in vollem Gange.
    http://www.shortnews.de/id/1190058/k...r-grossfamilie

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    Waldeck. In einer Flüchtlingsunterkunft in Waldeck (Landkreis Rostock) ist es am Donnerstag zu einer Massenschlägerei unter den Bewohnern gekommen. Nachdem zunächst zwei Männer verbal aneinander gerieten, bildeten sich zwei Gruppen von je zehn Personen die kurz darauf das Mobiliar zertrümmerten, um dann mit den Bruchstücken aufeinander einzuschlagen, teilte die Polizei in Rostock mit.

    Bereits wenige Minuten nach dem Beginn der Auseinandersetzungen waren zahlreiche Beamten vor Ort und trennten die gewalttätigen Gruppen. Auch zwei Krankenwagen waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen.

    Beide Männer, die den Streit begonnen hatten, wurden in Gewahrsam genommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Landkreis Rostock wird die Unterkunft schnellstmöglich schließen. Ein Teil der in Waldeck lebenden Flüchtlinge ist bereits in eine andere Notunterkunft im Kreis gebracht worden.
    http://www.ostsee-zeitung.de/Extra/P...hlossen-werden

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    Opladen.
    Gleich mehrfach musste die Polizei am Rosenmontag zu Einsätzen auf der Partymeile an der Bahnhofstraße in Leverkusen-Opladen ausrücken. Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen zwischen angetrunkenen Personen.

    Gegen 21.30 Uhr eskalierte ein Streit zwischen einer Gruppe Asylsuchender und Leverkusener Karnevalisten dann völlig. Laut Zeugenaussagen waren bis zu 15 Menschen an der Schlägerei beteiligt. Vier Menschen wurden leicht verletzt.

    19-Jährige unsittlich berührt

    Auslöser des Streits soll laut Polizeiangaben die sexuelle Belästigung einer jungen Frau gewesen sein. Den Ermittlungen zufolge hatte der Zuwanderer die 19-Jährige „an den Po gefasst“. Daraufhin sei es zu der Massenschlägerei gekommen. Die Polizei konnte die Auseinandersetzung schließlich beenden und nahm mehrere Anzeigen auf. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.

    Im Anschluss an den Vorfall forderte die Polizei Kneipenbesitzer an der Bahnhofstraße dazu auf, ihre Lokale zu schließen. Die Stimmung war extrem aufgeheizt. Weiteren Auseinandersetzungen sollte so vorgebeugt werden.

    Feier trotz Zugabsage

    Der Rosenmontagszug in Opladen war wegen einer Sturmwarnung kurzfristig abgesagt worden. Der Deutsche Wetterdienst hatte Windstärken von bis zu 118 Kilometern pro Stunde vorhergesagt. Hunderte Jecke feierten dennoch zumeist friedlich in den Straßen und Gasthäusern Opladens. (jv)

    Bahnhofstraße an Rosenmontag: Massenschlägerei wegen sexuellen Übergriffs in Opladen | Stadt Leverkusen - Kölner Stadt-Anzeiger - Lesen Sie mehr auf:
    http://www.ksta.de/stadt-leverkusen/...#plx1708790337

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    Mit Holzstangen und Stromkabeln bewaffnet gingen Montagabend Asylbewerber in einer Flüchtlingsunterkunft in Haar aufeinander los. Ein Großaufgebot der Polizei konnte Schlimmeres verhindern.



    Am Montag kam es gegen 21.15 Uhr zu Streitigkeiten zwischen einigen Bewohnern. Bei der folgenden körperlichen Auseinandersetzung wurden unter anderem Holzstangen mit Nägeln und Verlängerungsstromkabel eingesetzt. Die Polizei wurde von den dortigen Sicherheitskräften informiert.
    Derzeit wird davon ausgegangen, dass sechs pakistanische Staatsangehörige im Alter von 20 bis 30 Jahren auf mindestens vier Personen afrikanischer Herkunft losgegangen sind. Die Männer stammen aus Nigeria und dem Senegal und sind zwischen 26 und 32 Jahre alt.



    Bislang erlitten einige Personen Schnitt- bzw. Stichverletzungen an den Händen. Fünf Personen wurden zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die polizeilichen Ermittlungen zum Grund und dem Verlauf der Auseinandersetzung liegen noch am Anfang. Durch die zunächst unklare Meldungslage eilten mehrere Einsatzeinheiten zu der Asylunterkunft.



    Nachdem der Sachverhalt aufgeklärt war, konnte durch das vorhandene Polizeiaufgebot schnell eine Beruhigung der Stimmung erreicht werden. Die mutmaßlichen Drahtzieher und zugleich Haupttäter, drei Pakistaner, wurden festgenommen und werden heute dem Haftrichter vorgeführt.

    https://www.muenchen.tv/haar-massens...rkunft-151632/

    - - - Aktualisiert oder hinzugefügt- - - -

    Enzberg: Bei einer Massenschlägerei in Enzberg (Enzkreis) sind am Dienstagabend drei Personen verletzt worden.

    An der Schlägerei waren etwa 20 Personen beteiligt. Nach Angaben der anwesenden Zeugen sollen hierbei auch Schlagstöcke und Messer eingesetzt worden sein.

    Beim Eintreffen der Polizei mit zehn Einsatzfahrzeugen gegen 21.30 Uhr waren die vermeintlichen Angreifer bereits geflüchtet. Bei drei Männern im Alter von 25, 27 und 38 Jahren konnten leichte Verletzungen festgestellt werden.

    Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 07041 9693-0 entgegen.
    http://www.schwarzwaelder-bote.de/in...a66b8b861.html
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  8. #188
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei der Woche

    Am Abend des Freitag kam es vor einem Wohnhaus in Künzell zu einer Auseinandersetzung innerhalb einer türkischen Großfamilie.

    Zwölf Beteiligte, einige waren mit dem Auto aus Bachrain gekommen, gingen mit Dönermessern und Eisenstangen aufeinander los. Fünf Personen erlitten zum Teil schwere Verletzungen.

    Mehrere Streifen aus verschiedenen Städten waren im Einsatz und beendeten den Streit. Zudem waren an dem Großeinsatz noch acht Rettungswagen und die Feuerwehr beteiligt. Polizisten wurden keine verletzt. Die Spurensicherung ist in vollem Gange.
    Warum mischt man sich ein?
    Man sollte solche fremdkulturellen Auseinandersetzungen großräumig umstellen und sich selbst überlassen. Moslems wissen, wie man miteinander umzugehen habe. Schließlich sorgt Allah schon für die Seinen, so daß am Ende ja sowieso alles nachj seinem Plan ausgeht.
    Es gilt nur zu verhindern, daß Einheimische zu Schaden kommen.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  9. #189
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei der Woche

    Rassismus, Alkohol, Schlägereien - in den großen Sammelunterkünften für Flüchtlinge ist Gewalt inzwischen an der Tagesordnung.

    Gregor Feindt sagt, er hat es schon gespürt an diesem Tag Anfang Januar. Als er - die Flüchtlinge nennen ihn "Kümmerer" - von seinem kleinen Container-Büro in die Traglufthalle trat, dachte er schon: "Heut liegt was in der Luft." In dieser Traglufthallen-Luft, die fast 300 Asylbewerber atmen, die immer bläulich zu schimmern scheint, weil das Tageslicht nur zu 70 Prozent durch die Plane dringt und die jetzt um 14 Uhr nach Kantinenessen riecht.

    Etwa 300 Nigerianer, Pakistani und Senegalesen drängen sich vor der Essensausgabe. Vielleicht konnten einige den Geruch nicht ausstehen, vielleicht war auch einfach nur das Wetter schlecht oder das Gedudel und Gemurmel in der Halle besonders nervtötend an diesem Tag. Feindt weiß es nicht. Er weiß nur, dass es auf einmal losging: Der eine schiebt den andern weg, der andere regt sich auf, schiebt zurück. Plötzlich brüllen ein paar Afrikaner. "Wie Schlachtrufe", sagt Feindt. Da hat der erste schon einen der blauen Plastikstühle in der Hand, hebt ihn an einem Bein hoch über seinen Kopf. Ein Wurf, eine Platzwunde am Kopf, Blut, Schreie, Gebrüll. Stühle und Fäuste in der Luft, Menschen am Boden.

    20 Polizeieinsätze in drei Monaten in Karlsfeld
    Die Sicherheitsleute trommeln ihre Männer über Funk zusammen. Etwa 15 von ihnen bilden einen schwarzen Schutzschild um die 50 schreienden und schlagenden Flüchtlinge. Dann Polizeisirenen, Blaulicht, viele Beamte und vor allem Hunde. "Vor denen haben alle hier wahnsinnige Angst", sagt Feindt. Der Tumult löst sich auf, es bleiben 20 geschrottete Stühle, vier Verletzte, zwei davon so schlimm, dass sie ins Krankenhaus mussten. Und das, weil einer sein Essen schneller haben wollte als der andere.

    Das letzte Mal war es ein gestohlenes T-Shirt, dann nahm ihnen einer von der Security den Kickerball weg, weil andere nicht schlafen konnten. Etwa 40 Flüchtlinge schmissen mit Steinen, einer hat einen doppelten Kieferbruch, die anderen haben eine Menge blaue Flecken. Wegen einem kleinen, weißen Ball. Oder weil einer über ein Handykabel gestolpert ist, weil das Essen nicht schmeckt. Aus solchen Kinkerlitzchen werden in Massenunterkünften Kämpfe, überall in Bayern.

    Viele tun sich schwer mit der Toleranz
    Jede Woche gibt es ähnliche Meldungen: eine Messerstecherei in Ingolstadt, ein um sich tretender Randalierer in Regensburg, vier Verletzte in einer Asylbewerberunterkunft in Rain. Allein in der Traglufthalle Karlsfeld gab es 20 Polizeieinsätze in nur drei Monaten. Auch wenn es selten wirklich Massenschlägereien sind, ist es doch immer das, was der Polizei gemeldet wird. Manchmal rückt sie mit 26 Streifen an, der Personalaufwand ist enorm, die Überstunden steigen. "Wir brauchen Köpfe", sagt der Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord, Hans-Peter Kammerer, in Richtung Innenministerium. Denn solange Hunderte Flüchtlinge in Traglufthallen gestopft werden, solange wird es wohl nicht weniger werden mit den Polizeieinsätzen.

    Fast 300 Menschen aus dem Senegal, Mali, Pakistan mit unterschiedlichen Religionen, Kulturen - in der Traglufthalle Karlsfeld führt das zu Spannungen. "Wir haben hier ein Rassismusproblem", sagt Gregor Feindt, der Kümmerer. In ihren Herkunftsländern selbst diskriminiert, tun sich manche hier schwer mit der Toleranz. Die Pakistani sagen über die Afrikaner: "die Wilden aus der Wüste"; die Afrikaner über die Pakistani: "die, die sich nicht waschen". Woanders weigern sich Afghanen, zu putzen. Begründung: Dafür gebe es doch die Schwarzen. Und dann der Frust: Ein eigenes Haus mit Mercedes davor und Blondine mit blauen Augen und roten Lippen hätten die Schlepper vielen versprochen, sagt Feindt. Und jetzt?

    Keine Privatsphäre, keine Perspektive
    Eine Halle ohne Fenster, das Zuhause: eine kleine Box, ohne Dach, ohne Tür, nur mit einem orangefarbenen Vorhang. Sechs Männer in drei Stockbetten. Klamotten, Handtücher, Plastikteller, gestopft auf sieben Quadratmeter. Durch die dünnen Wände hämmern afrikanische Rhythmen, Radiogedudel, Grölen. "No sleep", sagt Osman, 28, aus Pakistan. Dunkle Ringe, ein Blutfleck im Augenweiß. Bis drei Uhr in der Nacht ist Party.

    Ein Afrikaner geht auf Zehenspitzen, so watet er in den Toiletten durchs Wasser. Die Pakistani benutzen sie wie Stehtoiletten, klettern auf die Kloschüssel und treffen nicht immer. Manche machen die Tür zum Toilettencontainer nicht zu. Nur zwei Meter weiter hat ein kleiner Afrikaner seine Kabine. "You have to lock!", brüllt er, knallt die Toilettentür zu. "That makes me crazy!", schreit er, rauft sich wie ein Verrückter die Haare. "Du glaubst, hier kann es Frieden geben?", fragt einer in gebrochenem Englisch.

    Es gibt nicht genug Wohnungen für alle
    Eher nicht, das sieht Landrat Stefan Löwl ähnlich. Auch wenn ihm das Kantinenessen schmeckt. Er sitzt an einem der grauen Tische im Eingangsbereich, kratzt die letzten Reste Chili con Carne aus der Plastikschüssel. Plastik, nicht Porzellan, die Scherben könnten als Waffen verwendet werden. Sind Asylbewerber in Wohnungen untergebracht, gibt es richtiges Geschirr, fast nie Streit.

    Wäre das nicht die Lösung? Löwl lacht. "Im Großraum München ist das unmöglich." Schon vor zwei Jahren gab es zu wenig. Die Alternativen zur Traglufthalle heißen Container oder Holzständerbauten. Bis zum Herbst hofft er, genügend zu haben, um aus der Traglufthalle die Luft rauszulassen. Nur, seit Köln ziehen manche Grundbesitzer ihre Angebote zurück. Vielen Nachbarn sind die Flüchtlinge nicht mehr geheuer. Dabei sind es nur ein paar wenige Randalierer.

    Ein einziger Mensch reicht, um die Halle zu terrorisieren
    Manchmal aber reicht ein einziger, um Hunderte zu terrorisieren. Wie im Landkreis Miesbach. Fast 200 Flüchtlinge wohnen hier in einer Turnhalle am Tegernsee. Die Traglufthalle in Karlsfeld wirkt wie ein Luxushotel im Vergleich dazu. Es riecht nach Chlor, bei nur 16 Toiletten für 200 Leute braucht es starke Putzmittel. Die Stockbetten stehen so nah, wer sich streckt, hat die Hand im Gesicht seines Nachbarn. Keine Sichtwände, keine Vorhänge, wer unten schläft, kann sich noch ein Bettlaken an die Stangen knoten, wer oben schläft, hat Pech gehabt.

    Einer stülpt sich gerade das T-Shirt über den nackten Oberkörper, ein anderer schlappt mit dem Handtuch um die Hüften durch die Reihen, vorbei an drei Leuten auf einer blauen Plastikplane. Einer von ihnen murmelt Verse, einen ausgeblichenen Koran in der Hand. Sie verbeugen sich Richtung Mekka, direkt vor ihnen hängt ein Basketballkorb. Nur einen Meter entfernt, da schlief Jean S. Er machte die Turnhalle für viele zur Hölle.

    Alkohol und Drogen sorgen für viele Probleme
    Jean S. , 28, kommt aus dem Senegal, seine Eltern verlor er mit sieben, sagte er, lebte dann auf der Straße. Mit zehn Jahren fing er an als Maurer zu arbeiten, ging nach Deutschland für ein besseres Leben und landete in der Turnhalle: keine Arbeit, keine Perspektive, nichts zu tun. Er kann nicht lesen oder schreiben, schämte sich, ging nicht zum Deutschunterricht. Dafür raus nach Tegernsee. Jean S. ist klein, muskulös, Typ Rapper. Die Hosen in den Kniekehlen, auf der Schulter eine Musikbox, so zog er durch die Straßen, kaufte Alkohol, Drogen.

    Da machte es zum ersten Mal Klick: Er rammte seine Faust durch eine Glastür, zerschnitt sich alle Muskeln. Wieder Alkohol - Klick: Er riss die Rohre von den Toiletten, biss einen Polizisten durch einen Lederhandschuh in die Hand, spuckte. Dann stahl er eine goldene Halskette, ein silbernes Armband. Erst jetzt reichten die Delikte aus für einen Haftbefehl. Erst jetzt flog er aus der Turnhalle raus.

    Keine Rückführung wegen fehlender Abkommen
    Für Mohamed aus Sierra Leone viel zu spät. Er steht in einem schicken Kaffeehaus hinter dem Tresen, saubere Schürze, blitzweißes Hemd. Er hat einen Job, eine Perspektive. Er war einer von den Flüchtlingen, die jeden Tag im Deutschunterricht saßen, die nach Hausaufgaben fragen, die in bayerischen Chören singen, Ministrant sind. Die wie Mohamed um sieben Uhr aufstehen müssen, weil sie arbeiten. Wenn er schlafen wollte, war Jean S. besoffen, brüllte rum, drohte mit Schlägen. Vier Stunden, mehr schlief Mohamed fast nie. "Es ist eines der schlimmsten Dinge, die ich je erlebt habe, in der Turnhalle zu leben", sagt Mohamed. Und das von einem, der wegen Morddrohungen aus seinem Land fliehen musste. "Warum müssen 200 Leute wegen einem einzigen leiden?", fragt er.

    Landrat Wolfgang Rzehak kann es erklären, verstehen tut er es nicht. Eigentlich hätte Jean S. schon längst abgeschoben werden sollen. Senegal ist ein sicheres Herkunftsland. Nur: Es gibt kein Rückführungsabkommen, die Behörden nehmen Jean S. einfach nicht zurück. "Das kann's nicht sein", sagt Rzehak. Die Kommunen sind eh schon an der Belastungsgrenze, und dann kostet sie ein einziger Fall alle Nerven und Geld etwa für einen extra Sicherheitsbeamten. Jean S. sitzt jetzt in Untersuchungshaft, doch die Asylsozialarbeiterin Tanja Englhart macht sich schon Sorgen um den nächsten: Ubeh.

    "Am Ende des Monats wankt die halbe Halle"
    Ubeh kommt aus Afghanistan. Seine Augen sind müde, er schlurft mehr durch die Halle, dass er geht. In der Nacht hat er getrunken, bis um drei Uhr Filme geschaut. Er steht um zwölf Uhr auf, zum Deutschunterricht geht er nur manchmal. Im Monat gibt es für ihn nur einen festen Termin: Wenn es Geld gibt von der Gemeinde. Gleich danach geht es in den Supermarkt, eine Flasche Korn. Und ab an den See. Oder jetzt im Winter in die Unterführung direkt vor der Turnhalle. "Am Ende des Monats wankt die halbe Halle", sagt Englhart. "Eine ganz normale menschliche Reaktion", viele Deutsche würden es genauso machen in der Situation.

    Sie arbeitet daran, dass die Asylbewerber von heute nicht die Alkis von morgen werden. Zusammen mit der Caritas bietet sie Beratungsstunden an, um über den Alkohol zu sprechen. In der Turnhalle hängt eine Einladung an der Glastür. Davor sitzen zwei Flüchtlinge auf einer Bank am See. Zwischen ihnen: eine goldene Bierdose.

    http://www.msn.com/de-de/nachrichten...=mailsignoutmd
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  10. #190
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    AW: Hitlist: Die Massenschlägerei der Woche

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Rassismus, Alkohol, Schlägereien - in den großen Sammelunterkünften für Flüchtlinge ist Gewalt inzwischen an der Tagesordnung.

    (...)
    Etwa 300 Nigerianer, Pakistani und Senegalesen drängen sich vor der Essensausgabe. Vielleicht konnten einige den Geruch nicht ausstehen, vielleicht war auch einfach nur das Wetter schlecht oder das Gedudel und Gemurmel in der Halle besonders nervtötend an diesem Tag. Feindt weiß es nicht. Er weiß nur, dass es auf einmal losging: Der eine schiebt den andern weg, der andere regt sich auf, schiebt zurück. Plötzlich brüllen ein paar Afrikaner. "Wie Schlachtrufe", sagt Feindt. Da hat der erste schon einen der blauen Plastikstühle in der Hand, hebt ihn an einem Bein hoch über seinen Kopf. Ein Wurf, eine Platzwunde am Kopf, Blut, Schreie, Gebrüll. Stühle und Fäuste in der Luft, Menschen am Boden.

    20 Polizeieinsätze in drei Monaten in Karlsfeld
    Die Sicherheitsleute trommeln ihre Männer über Funk zusammen. Etwa 15 von ihnen bilden einen schwarzen Schutzschild um die 50 schreienden und schlagenden Flüchtlinge. Dann Polizeisirenen, Blaulicht, viele Beamte und vor allem Hunde. "Vor denen haben alle hier wahnsinnige Angst", sagt Feindt. Der Tumult löst sich auf, es bleiben 20 geschrottete Stühle, vier Verletzte, zwei davon so schlimm, dass sie ins Krankenhaus mussten. Und das, weil einer sein Essen schneller haben wollte als der andere.

    Das letzte Mal war es ein gestohlenes T-Shirt, dann nahm ihnen einer von der Security den Kickerball weg, weil andere nicht schlafen konnten. Etwa 40 Flüchtlinge schmissen mit Steinen, einer hat einen doppelten Kieferbruch, die anderen haben eine Menge blaue Flecken. Wegen einem kleinen, weißen Ball. Oder weil einer über ein Handykabel gestolpert ist, weil das Essen nicht schmeckt. Aus solchen Kinkerlitzchen werden in Massenunterkünften Kämpfe, überall in Bayern.

    Viele tun sich schwer mit der Toleranz
    Jede Woche gibt es ähnliche Meldungen(...) "Wir haben hier ein Rassismusproblem", sagt Gregor Feindt, der Kümmerer. In ihren Herkunftsländern selbst diskriminiert, tun sich manche hier schwer mit der Toleranz. Die Pakistani sagen über die Afrikaner: "die Wilden aus der Wüste"; die Afrikaner über die Pakistani: "die, die sich nicht waschen". Woanders weigern sich Afghanen, zu putzen. Begründung: Dafür gebe es doch die Schwarzen. Und dann der Frust: Ein eigenes Haus mit Mercedes davor und Blondine mit blauen Augen und roten Lippen hätten die Schlepper vielen versprochen, sagt Feindt. Und jetzt?
    Ich habe mal den Rest unzivilisierten Verhaltens und ihrer Kriminalität (Diebstähle, Raubüberfälle, Hehlerei, Drogenhandel) weggelassen, sondern mich nur auf die nicht vorhandene Frusttoleranz fokussiert. Ohne diese wirst du in dieser arbeitsteiligen Leistungsgesellschaft nicht funktionieren können. Hier entscheidet nicht das Schicksal, sondern das Leistungsvermögen und nicht die Banane, die einem vom Baum auf den Kopf fällt, sondern der Fleiß und auch der Verzicht.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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