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  1. #31
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    AW: Moscheen in Köln: Muezzins dürfen künftig zum Freitagsgebet rufen - Kölner Stadt-Anzeiger

    Auf zwei Jahre befristet und nur Freitags zwischen 12-15 Uhr, mit festgelegter Lautstärke. Glaubt tatsächlich jemand, dass das eingehalten wird? Und vor allem, wer will das kontrollieren? Am Ende wird der Staat sich machtlos zeigen und die Moslems haben schon wieder ein paar Meter in ihrem Eroberungsfeldzug gewonnen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #32
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    AW: Moscheen in Köln: Muezzins dürfen künftig zum Freitagsgebet rufen - Kölner Stadt-Anzeiger

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Auf zwei Jahre befristet und nur Freitags zwischen 12-15 Uhr, mit festgelegter Lautstärke. Glaubt tatsächlich jemand, dass das eingehalten wird? Und vor allem, wer will das kontrollieren? Am Ende wird der Staat sich machtlos zeigen und die Moslems haben schon wieder ein paar Meter in ihrem Eroberungsfeldzug gewonnen.
    Schritt für Schritt hat der Islam hier Fuß gefaßt, und niemand wollte es wahrhaben.
    Das war wenigstens lautlos, aber wenn jetzt das Gejaule hinzukommt, dürfte so manchem ein Licht aufgehen - leider zu spät.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #33
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    AW: Moscheen in Köln: Muezzins dürfen künftig zum Freitagsgebet rufen - Kölner Stadt-Anzeiger

    Islam-Fan Reker, also die Kölner Oberbürgermeisterin, hat sich nun zu Wort gemeldet und verteidigt die zu erwartende Lärmbelästigung....

    Kölns Oberbürgermeisterin Reker weist Kritik an ermöglichtem Muezzin-Ruf zurück

    Es gebe deswegen viele Diskussionen, schrieb die parteilose Politikerin auf Twitter. Köln sei aber eine Stadt der Freiheit und Vielfalt – auch der religiösen. Wer am Hauptbahnhof ankomme, werde vom Dom begrüßt und von Kirchengeläut begleitet, betonte Reker. Viele Kölnerinnen und Kölner seien Muslime. Den Muezzin-Ruf zu erlauben, stelle für sie ein Zeichen des Respekts dar, führte die Oberbürgermeisterin aus.

    In Köln können Moscheen seit Neuestem zunächst auf zwei Jahre befristet unter strengen Auflagen die öffentliche Durchführung des Gebetsrufs beantragen. Daran gibt es Kritik. In Teilen ist diese auch islamfeindlich motiviert. https://www.deutschlandfunk.de/islam...ews_id=1310140

    ......Köln, eine Stadt der Vielfalt? Nein, eine Stadt der linken Einfalt und haben die Moslems erst einmal das Sagen, ist es vorbei mit den linken Deppen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #34
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    AW: Moscheen in Köln: Muezzins dürfen künftig zum Freitagsgebet rufen - Kölner Stadt-Anzeiger

    Köln wirkt nun als Eisbrecher. Überall im Land könnten nun Muezzin-Rufe erlaubt werden. Für sie islamische Eroberung unseres Landes ein wichtiger, psychologischer Sieg. Die Deutschen geben kampflos auf....


    „Allahu Akbar“ über Köln – und bald auch über ganz Deutschland?

    In Köln dürfen Moscheen jetzt jeden Freitagmittag zum Gebet rufen. Das Modellprojekt ist zwar auf zwei Jahre befristetet, doch schon jetzt stellt sich die Frage: Könnte der Muezzin-Ruf in Köln zum Pilotprojekt für ganz Deutschland werden?

    Fakt ist: In einigen Städten ist der öffentliche Ruf zum Freitagsgebet schon erlaubt. Vor allem in Nordrhein-Westfalen gehören Minarette und Muezzin-Rufe seit Jahrzehnten zum Stadtbild.

    Klartext: Bereits seit den 90er-Jahren erlauben Städte wie Dortmund, Hamm, Siegen, Düren oder Oldenburg Moschee-Vereinen die Übertragung des Gebetsrufs über Lautsprecher. Wie jetzt in Köln geplant muss die Lautstärke allerdings mit der Nachbarschaft abgestimmt werden....Doch klar ist auch: Der Vergleich zwischen Kirchenglocken und muslimischem Gebets-Ausruf hinkt. Was wäre, wenn der Muezzin-Ruf in der christlich geprägten Bundesrepublik über das gesamte Land schallt?

    Falsches Verständnis von Liberalität und Integration

    Rechtsanwalt und CSU-Innenexperten Michael Kuffer meint: „Das kommt natürlich hier nicht infrage. Das ist ein völlig falsches Verständnis von Liberalität, von Integration und im Übrigen – weil der Begriff Respekt bemüht worden ist – auch von Respekt gegenüber anderen“, so Kuffer bei BILD LIVE.

    So sieht es auch Soziologin Necla Kelek. Sie kritisiert bei BILD LIVE, dass auch Menschen, die in einem islamischen Land groß geworden sind, überhaupt keine Chance hätten, ohne diesen „schrecklichen Ruf“ zu leben. Viele Menschen seien genau davor geflüchtet. Grund: „Sie können diese aufdringliche Form von Religion, die sie leben müssen, nicht mehr ertragen.“

    Kelek geht sogar noch einen Schritt weiter: „Eigentlich gehört der Ruf ‚Allahu Akbar‘ mittlerweile in unserem Wortschatz verboten. Sie dürfen das überhaupt nicht mehr benutzen, weil es von Attentätern, Islamisten und Terroristen benutzt wird.“

    Hintergrund: Beim Ruf zum Gebet ruft der Muezzin unter anderem „Allahu akbar“ („Allah ist groß“) und den Satz „Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah“ – gefolgt von der Aufforderung, zum Gebet zu kommen.

    Den Vergleich zwischen Kirchenglocken und Muezzin-Ruf hält Kelek für grob falsch – denn würde zum Gebet gerufen, würden letztlich nur Männer zusammenkommen. „Diese Männer wollen ein ganz bestimmtes gesellschaftliches Bild demonstrieren. Da sind nur Männer, die ihre Frauen zu Hause haben und sagen, dass Frauen keinen Platz in der Öffentlichkeit haben dürfen“, so Kelek.

    Mit Blick auf das Modellprojekt in Köln mahnt die Soziologin: „Dort rufen sie jetzt jeden Freitag aus, dass sie so ein Gesellschaftsmodell auch in Deutschland demonstrieren wollen. Ausgerechnet eine Frau als Oberbürgermeisterin bestätigt diesen Männern, dass dieses Gesellschaftsbild in Ordnung ist – mitten unter uns – und ich soll diese Form von Gesellschaftsbild einfach respektieren.“

    Fazit: Die Signalwirkung und das Gefühl, dass bei den Menschen in Deutschland dadurch ausgelöst würde, sei fatal.
    Nicht nur Ruf zum Gebet, sondern auch Schlachtruf
    CSU-Innenexperte Kuffer teilt Keleks Ansicht zu „Allahu akbar“: „Ich meine, das ist zum einen der Ruf zum Gebet, aber es ist eben zum anderen auch ein Schlachtruf. Es ist leider dazu missbraucht worden, daraus eine Parole des gewalttätigen Islamismus zu machen. Wenn Sie nach den Gefühlen fragen, ist es doch das, was es bei den meisten auslöst und woran man nicht vorbeikommt.“

    Kuffer sagt: „Man muss einfach trennen zwischen der Religionsausübung auf der einen Seite und der kulturellen Dimension, die beispielsweise die Kirchenglocken bei uns haben. Ich glaube, dass wir uns da einfach veräppeln lassen.“

    Immerhin: Beim Modellprojekt in Köln muss die umliegende Nachbarschaft von der Moschee-Gemeinde im Vorfeld mittels eines Flyers informiert werden. Zudem ist für jede Gemeinde eine Ansprechperson zu benennen, die Fragen beantworten oder Beschwerden entgegennehmen kann. Der Gebetsruf darf freitags nur in der Zeit zwischen 12 und 15 Uhr und für die Dauer von maximal fünf Minuten erfolgen. Auch die Lautstärke des Rufes wird je nach Lage der Moschee mit einer unterschiedlichen Höchstgrenze festgelegt.


    https://www.bild.de/politik/inland/p...8698.bild.html






    KOMMENTAR
    Der Muezzin-Ruf ist kein Zeichen der Vielfalt
    BILD-Reporterin Shammi Haque floh 2015 vor Islamisten aus Bangladesch
    Der muslimische Gebetsruf, der Muezzin-Ruf, wird ab sofort in Köln erlaubt. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker nennt das ein „Zeichen der Vielfalt“. Für mich ist es das Gegenteil – ein Zeichen der Diskriminierung. Der Muezzin-Ruf erinnert mich an Folter, Hetze und Blut. Er macht mir Angst.

    2015 musste ich vor Islamisten aus Bangladesch fliehen, weil ich den Islamismus öffentlich kritisiert habe. Wenn ich nun auch in Deutschland aus Lautsprechern „Allahu Akbar“ hören muss, denke ich an vieles, nur nicht an Vielfalt.

    Der Muezzin-Ruf erinnert mich an die Tötung meiner sechs Blogger-Freunde durch Islamisten und an die brutale Unterdrückung von Minderheiten. Der Muezzin-Ruf sagt: „Allah ist groß, es gibt keinen anderen Gott außer Allah“. Dieser Ruf steht für mich dafür, dass Vielfalt gerade NICHT toleriert wird, dass Andersgläubige NICHT respektiert werden. Dieser Ruf aus den Lautsprechern konservativer Moscheen ist vor allem eine Machtdemonstration.


    Dass die Stadt Köln den Muezzin-Ruf mit Verweis auf Toleranz nun zulässt, ist für mich ein Zeichen der falschen Toleranz.
    Wenn es um muslimischen Antisemitismus oder Islamismus geht, schweigen die muslimischen Verbände in Deutschland viel zu oft. Ausgerechnet in Köln darf der Muezzin jetzt zum Gebet rufen – in der Stadt, in der die DITIB-Zentralmoschee steht. Der Verband DITIB ist dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan unterstellt und steht nicht für Freiheit oder Demokratie, sondern für Islamismus, Nationalismus und Judenhass.

    Kölns Oberbürgermeisterin Reker sollte auch an die große Gemeinde der Ex-Muslime denken, die mit dem „Allahu Akbar“-Ruf Unterdrückung und Verfolgung verbinden, bei denen der Muezzin-Ruf schlimmste Erinnerungen hervorruft. Köln ist bereits jetzt eine vielfältige Stadt – und sollte es auch weiterhin bleiben.
    https://www.bild.de/politik/inland/p...3682.bild.html


    94% der Leser des Artikels geben der Autorin recht





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    Gleiches Recht für alle!


    Köln: Atheisten dürfen künftig einmal pro Woche rufen, dass Gott nicht existiert

    Köln (dpo) - In einem Modellprojekt erlaubt die Stadt Köln für die nächsten zwei Jahre den muslimischen Muezzin-Ruf – dabei werden über Lautsprecher einmal wöchentlich freitags Gläubige zum Gebet gerufen. Die Meldung sorgte für viel Aufsehen, während ein weiteres Detail der Maßnahme bislang wenig Beachtung fand: Künftig ist es auch Atheisten gestattet, einmal pro Woche laute Rufe zu verbreiten, dass Gott nicht existiert.

    "Wenn Christen mehrmals täglich Glocken läuten und Muslime einmal pro Woche laut verkünden, dass Gott groß ist, muss es Atheisten ebenfalls gestattet sein, ihre Überzeugungen in voller Lautstärke durch das Stadtgebiet dröhnen zu lassen", so Bürgermeisterin Henriette Reker. "Alles andere wäre ungerecht."

    Der Zentralverband der Atheisten ist bereits auf der Suche nach geeigneten Türmen in der Kölner Innenstadt. Von dort sollen dann einmal wöchentlich die Rufe "Es gibt keinen Gott! Wer etwas anderes sagt, verarscht euch oder sich selbst!", "Fallt vom Glauben ab! Übernatürliche Gottwesen sind eine Lüge!" oder "Gottesdienst ist Zeitverschwendung!" über große Lautsprecher erschallen.

    Die Kosten für die Miete der atheistischen Minarette sollen durch eine Atheistensteuer finanziert werden, die der Staat künftig im Auftrag des Zentralverbands von konfessionslosen Menschen eintreiben wird.
    Ob Kölner Atheisten, Muslime & Co. akustisch überhaupt noch verstanden werden, ist dabei ohnehin unklar. Denn auch Vertreter aller anderen Religionen von Buddhismus ("Es gibt keinen Weg zum Glück! Glücklichsein ist der Weg!") über Scientology ("Hört auf Tom Cruise!") bis hin zu kleinen Sekten ("Die Jungfrau Maria hatte zwei Nabel!") und Weltanschauungen wie Agnostiker ("Wir haben keine Ahnung, ob Gott existiert!") wollen künftig einen eigenen Ruf starten und könnten so zu einer kakophonischen Dauerlärmbelästigung im öffentlichen Raum beitragen. https://www.der-postillon.com/2021/10/atheistenruf.html
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #35
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    AW: Moscheen in Köln: Muezzins dürfen künftig zum Freitagsgebet rufen - Kölner Stadt-Anzeiger

    Jetzt hagelt es natürlich alle möglichen Meldungen, die „gleiches Recht für alle" zum Inhalt haben.
    Daß man damit diese „Jammerei vom Turm" akzeptiert, scheint nur wenige zu stören.
    Aber genau so, wie der Islam nicht zu Deutschland gehört, hat auch der Muezzin-Ruf hier nichts zu suchen.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  6. #36
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    AW: Moscheen in Köln: Muezzins dürfen künftig zum Freitagsgebet rufen - Kölner Stadt-Anzeiger

    Muezzin-Rufe in Köln: Die Selbstverleugnung im Namen der Toleranz nimmt groteske Züge an
    In Köln dürfen Muezzins einmal wöchentlich zum Gebet rufen. Die Oberbürgermeisterin der Stadt sieht dies als Ausdruck von Freiheit und Vielfalt. Tatsächlich fördert sie damit den politischen Islam. Das Verbot von Minaretten in der Schweiz erscheint rückblickend als hellsichtige Entscheidung.
    Bald rufe der Muezzin auch in der Schweiz zum Gebet, warnten die Initianten der Minarett-Initiative im Jahr 2009. Wo ein Minarett stünde, da sei der Muezzin nicht weit. Deshalb dürfe dieses religiöse und politische Machtsymbol gar nicht erst gebaut werden. Billige Polemik, befanden linke und bürgerliche Politiker. Die Initiative zum Verbot von Minaretten verletze die Religionsfreiheit, sei potenziell rassistisch und ganz sicher unverhältnismässig: Wo, bitte, stehen in der Schweiz Minarette? Die Vorstellung, dass Muezzins zum Gebet rufen könnten, galt als Hysterie, als Angstkampagne.
    Die Minarettinitiative wurde mit 58 Prozent angenommen, nur vier Kantone lehnten ab. Seither steht in der Schweizer Bundesverfassung unter Artikel 72, Absatz 3: «Der Bau von Minaretten ist verboten.» Die Volksabstimmung war ein internationaler Skandal. Die NZZ schrieb, ein Imageschaden für das Land sei wahrscheinlich. Der bekannte Genfer Soziologe Jean Ziegler witterte sogar eine «Pogromstimmung» gegen Muslime. Bedenkt man heute, wie etwa die deutsche Politik mit dem Islam umgeht, neigt man dazu, die Minarett-Initiative gnädiger zu beurteilen.

    Der 5-Minuten-Muezzin
    Die Stadt Köln startet gerade ein Pilotprojekt. Während zweier Jahre erhalten die Moscheen die Erlaubnis, freitags zum Gebet zu rufen. Mit Auflagen, versteht sich. So darf der Aufruf zum Gebet höchstens fünf Minuten dauern, und er muss zwischen 12 und 15 Uhr stattfinden. Die Nachbarschaft muss vorab mit einem Flyer informiert werden; und mit der Lautstärke dürfen es die Muezzins nicht übertreiben. Kurzum, es ist alles schön deutsch.

    Henriette Reker, die Kölner Oberbürgermeisterin, preist Köln als die Stadt der «Freiheit und Vielfalt». Wer am Hauptbahnhof ankomme, werde vom Dom begrüsst und von Kirchengeläut begleitet. Viele Kölner seien Muslime, und darum sei es «ein Zeichen des Respekts», wenn der Muezzin-Ruf gestattet werde. Reker ist eine Altbekannte im deutschen Aufregungsdiskurs. Nach den massenhaften sexuellen Übergriffen am Kölner Silvester 2015/16 gab sie Frauen den Tipp, zu Unbekannten immer «eine Armlänge Abstand» zu halten.

    Der verlängerte Arm von Erdogan
    Auch Rekers Erklärungen zum Muezzin-Pilotprojekt lösten gleich Zuspruch und Empörung aus. Zwar ist der Muezzin-Ruf keine Premiere in Deutschland, in zahlreichen Städten ist er unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. In Köln, wo die Ditib-Zentralmoschee steht, ein massiger Bau mit 55 Meter hohen Minaretten und Platz für über 1000 Gläubige, ist der Entscheid nun aber besonders umstritten.

    Das hat auch mit der unseligen Geschichte dieser Moschee zu tun. 2018 hätte sie im Rahmen eines Volksfestes eröffnet werden sollen. Deutsche Spitzenpolitiker blieben dem Bau aber fern, stattdessen reiste der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan an. Ditib steht für die «Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion», der Verband ist dem türkischen Religionsamt (Diyanet) angegliedert. Dieses sendet auch die Imame für rund 900 türkische Moscheen nach Deutschland.
    Die Behörde funktioniert als verlängerter Arm von Erdogan. Obschon dies schon lange bekannt ist, versorgte der deutsche Staat den Verband über Jahre mit Geldern für Integrationsprojekte. Im Herbst 2018 nahm das Bundesamt für Verfassungsschutz dann Ditib als Prüffall unter verschärfte Beobachtung wegen verfassungsfeindlicher Aktivitäten. Hintergrund waren Spionagevorwürfe gegen 19 Ditib-Imame, die im Auftrag der türkischen Regierung Gülen-Anhänger in Deutschland ausspionierten.

    Ditib hat die Politik ausgetrickst
    Die Geschichte der Ditib-Zentralmoschee in Köln dokumentiert die Naivität deutscher Behörden im Umgang mit islamischen Organisationen. Vor dem Bau machte der türkische Verband dem damaligen Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma Zusagen, dass die Predigten auf Deutsch gehalten würden und die Moschee eine Begegnungsstätte für Angehörige verschiedener Religionen werden solle. Während des Baus wechselten dann die Ansprechpartner. Die neuen Ditib-Funktionäre kamen aus der Türkei und sprachen kein Deutsch. Im Keller der Moschee wurde schon vor Bauende gepredigt, allerdings auf Türkisch. Zur Eröffnung war der einstige Oberbürgermeister, einer der grössten Förderer der Moschee, erst nicht eingeladen.

    Wenn man sich vergegenwärtigt, wie Ditib die Kölner Politik ausgetrickst hat, mutet die Erlaubnis für den Muezzin-Ruf besonders grotesk an. Was die Stadtregierung bei allem Bemühen um Toleranz nicht begriffen zu haben scheint: Hier geht es um Politik, Gebietsanspruch, um Zugriff auf Menschen. Ditib verkündet den türkischen Islamismus und Nationalismus von Erdogans Prägung. Der Vergleich des Muezzins mit den kirchlichen Glocken ist schön, aber nicht stimmig. Das Läuten der Kirchenglocken ist ein akustisches Signal, der Ruf des Muezzins ist ein Glaubensbekenntnis, das die Suprematie des Islams zum Ausdruck bringt: «Allah ist gross. Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt ausser Allah. Ich bezeuge, dass Mohammed Allahs Gesandter ist. Eilt zum Gebet.»

    Verrat der eigenen Werte
    Eine Stadt im Westen, die diese Verkündung erlaubt, verrät ihre eigenen Werte. Und sie wird damit ihr Ziel, Toleranz und Integration zu fördern, kolossal verfehlen. Viele Nichtmuslime dürften für das Muezzin-Projekt wenig Verständnis haben – laut einer Umfrage des Erfurter Sozialforschungsinstituts Insa-Consulere sind 61 Prozent der Deutschen gegen die Erlaubnis des islamischen Gebetsrufs.

    Viele liberale Muslime, die wegen der Zwänge des politischen Islams nach Deutschland geflohen sind, dürften das Zugeständnis ebenfalls kritisch sehen. Es bleiben die Islamverbände und ihre Mitglieder. Sie wird insgeheim wohl vor allem die Selbstverleugnung des Westens beschäftigen. Mitglieder einer Kultur, die stark von Stolz und Respekt geprägt ist, werden sich wundern, wie schlecht man die Kölner Behörden behandeln darf. Und wie viel man für diese schlechte Behandlung politisch herausschlagen kann.

    Enttäuschung und Verachtung
    Öffentlich würden sich die Ditib-Funktionäre selbstverständlich so nicht äussern. Im Gegenteil, da spielt man gern die Opferkarte. Insofern darf man sogar von einer gelungenen Integration sprechen. Wie viele andere Minderheiten auch haben die Ditib-Funktionäre den Triggerpunkt der Deutschen schnell gefunden: Rassismus. Auf nichts reagieren deutsche Behörden sensibler. Daneben kennen die Islamverbände mittlerweile auch die Schlüsselwörter, die die Deutschen im Dialog hören möchten: Respekt und Toleranz. Im Keller kann man dann immer noch predigen, was man will.

    So dürfte der falsch verstandene Kampf für Toleranz bei liberalen Muslimen Ablehnung und Enttäuschung auslösen, bei Islamisten wiederum Verachtung. Dass daraus der Wunsch entsteht, sich in diese Gesellschaft zu integrieren, ist zu bezweifeln. Radikale werden den Islam vor allem als Möglichkeit sehen, um das deutsche Identitätsvakuum zu füllen.

    Religionsfreiheit braucht keinen Muezzin
    Befürworter des Muezzin-Rufs argumentieren oft mit der Religionsfreiheit. Für die religiöse Praxis und die Versammlung ist der Ruf in Zeiten von Uhren und Handys aber nicht mehr nötig. Serap Güler, die Integrations-Staatssekretärin von Nordrhein-Westfalen, sagt: «Als Muslima brauche ich den Muezzin-Ruf nicht, um meine Religionsfreiheit ausleben zu können.» Viele Muslime würden es ähnlich sehen. Die Erlaubnis für den Muezzin-Ruf ist also nichts anderes als eine irritierende Form von kultureller Anpassung seitens der Mehrheitsgesellschaft.

    Nach der Annahme der Minarett-Initiative sinnierte die NZZ etwas ratlos darüber, was die Motive der Bevölkerung gewesen sein mögen, eine solche Initiative anzunehmen: «War die Einwanderung gemeint? Die geistige Orientierungslosigkeit? Das wilde Geschehen in der weltweiten und hiesigen Wirtschaft?» Was wollte das Stimmvolk eigentlich sagen? Eine Erklärung ist vielleicht, dass viele Bürgerinnen und Bürger weniger die Angst vor dem Islam umtreibt als vor den eigenen Politikern – Akteuren wie Henriette Reker, die in selbstgerechter Weise den politischen Islam fördern. Und so die Öffentlichkeit in einer Weise verändern, wie es sich viele Menschen nicht wünschen.

    Die Minarett-Initiative steht für Symbolpolitik. Aber man darf deren Funktion trotzdem nicht unterschätzen. Die Bürger gaben ein Misstrauensvotum gegen die politische Klasse ab; es war der Versuch, einen Riegel zu schieben, wo die Widerstandskräfte der Politik nicht ausreichend schienen. Folgenlos bleibt ein solches Symbol nicht, es justiert die Politik wieder. Die Deutschen würden wohl ähnlich stimmen, wie die Umfrage nahelegt. Sie sind ihren Politikern und deren Vorstellungen von Toleranz aber stärker ausgeliefert.
    Das Image der Schweiz
    Die Schweiz sorgte mit der Minarett-Initiative international für Schlagzeilen. Dass dies dem Image des Landes bei Muslimen geschadet hätte, kann nicht wirklich festgestellt werden. Im Gegenteil erscheinen in deutschen Zeitungen Artikel wie: «Warum Muslime so gerne in die Schweiz reisen.» Musliminnen und Muslimen ist es zumutbar, in Europa auf andere Bedingungen zu stossen als in ihren Herkunftsländern. Die meisten dürften sich diese Andersartigkeit geradezu wünschen. Ob mit Minarett und Muezzin oder ohne, die Religionsfreiheit ist gewährleistet.

    Nun kann man einwenden, dass dies ja alles schön und recht, die Debatte aber trotzdem fürchterlich aufgebauscht sei. Gehe es doch um einen Gebetsruf, der maximal 5 Minuten lang und nur einmal wöchentlich stattfinde. Dazu sollte man sich den Weg noch einmal vergegenwärtigen, den Köln mit der Ditib-Zentralmoschee gegangen ist: Man wollte ein Haus der interkulturellen Begegnung bauen, in dem der Islam auf Deutsch gepredigt wird. Geschaffen hat man ein islamistisch-nationalistisches Zentrum im Geiste Erdogans. Wer nach dieser Geschichte glaubt, es bleibe bei den 5 Minuten, wiegt sich selbst schon in die Welt der Märchen.


    https://www.nzz.ch/feuilleton/koeln-...ung-ld.1650252

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    „Muezzinruf trägt die Botschaft in die Städte, dass der Islam siegen wird“
    Hamed Abdel-Samad kritisiert die Zulassung von Muezzinrufen ausgerechnet in einer „Islamisten-Hochburg“ wie Köln. Der Politologe sieht darin die verfassungswidrige Bevorzugung einer Minderheit – und einen weiteren Schritt auf dem Weg zu mehr Einfluss des Islam.
    0

    WELT: Herr Abdel-Samad, Köln erlaubt den Moscheen künftig freitags per Lautsprecher den Muezzinruf, ist das sinnvoll?

    Hamed Abdel-Samad: Nein. Jeder Muslim darf beten, fasten und nach Mekka pilgern, wie er das möchte. Aber warum sollen einige Menschen das Recht bekommen, per Lautsprecher ihre Stadtviertel zu beschallen? Das hat weder mit Vielfalt noch mit Glaubensfreiheit zu tun.

    Atheisten, Hindus und Veganer dürfen das nicht. Nur die Minderheit der Muslime darf jetzt an 35 Orten in Köln jeden Freitag fünf Minuten ihre Ideologie herausposaunen. Mich stört diese Bevorzugung, die aus meiner Sicht verfassungswidrig ist, denn keiner darf aufgrund seiner Religion privilegiert werden............ https://www.welt.de/politik/deutschl...egen-wird.html

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    Kommentar von Ahmad MansourIch bin Muslim und will keine Muezzin-Rufe in Deutschland – weil ich weiß, wohin das führt
    Sollen in deutschen Städten Muezzine zum Gebet rufen dürfen? Ich bin Muslim und sage trotzdem: Nein! Doch anstatt über derlei Dinge zu diskutieren, sollte Deutschland besser eine viel grundsätzlichere Frage in seinem Umgang mit dem Islam für sich beantworten.

    Schon während der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 kam eine Moschee in Neukölln in Zusammenarbeit mit der hiesigen Lokalpolitik auf die Idee, den Muezzin-Ruf als Zeichen der Solidarität zu nutzen. Infolgedessen standen hunderte junge Menschen vor der Moschee, legten wenig Wert auf die geltenden Abstandsregeln und feierten die Rufe des Muezzins als persönlichen Sieg für sich und ihre Religion.

    Für viele von ihnen, insbesondere aus dem Umfeld des politischen Islams, bedeutet jede Aktion, welche zu mehr Sichtbarkeit ihres geltenden Islam-Verständnisses in der Öffentlichkeit führt, einen Sieg. Dieses Islamverständnis fordert für sich und seine Anhänger einen Exklusivitätsanspruch und besitzt Anspruchsmentalität. Ihnen geht es wenig um Gleichberechtigung oder Toleranz der Religionen und um deren Co-Existenz, sondern ausschließlich um mehr Sichtbarkeit, mehr Macht und mehr Unterwanderungsmöglichkeiten.

    Muezzin-Rufe in Deutschland werden nicht zu mehr Toleranz führen, sondern zu mehr Spaltung
    Und während Berliner Politiker die Aktion als Zeichnen der Solidarität, Toleranz, Offenheit und Vielfalt feierten, gingen die Bilder aus dieser Berliner Nebenstraße um die Welt. In einigen Teilen wurde die Botschaft nicht als Zeichen der Offenheit und Solidarität verstanden. Sondern als Etappensieg eines politischen und weniger toleranten Islamverständnis mit seinen ununterbrochenen Bemühungen sich mit allen Möglichkeiten zu behaupten, auch außerhalb seiner historischen Grenzen.
    Und bevor mich nun die nicht neuen, aber dennoch zahlreichen Vorwürfe erreichen, ich sei Islamhasser, intolerant oder ein Haussklave, der seiner eigenen Community in den Rücken falle. Nein! Ich bin selbst Muslim, bin dankbar in einem Land leben zu dürfen, wo man seine Religion frei wählen und auch praktizieren kann.

    Ich bin dankbar in einem Land leben zu dürfen, in dem Religionen gleichberechtigt nebeneinander koexistieren dürfen. Ich hasse nicht, ich denke nach, stelle Fragen, betrachte die Angelegenheit aus einer Innensicht und kritisiere eine Aktion, weil ich fest davon überzeugt bin, es wird nicht zu mehr Offenheit und Toleranz führen, sondern im Gegenteil, zu mehr Spaltung.

    Morgens fordern sie Gleichstellung, abends propagieren sie den Islam als einzig wahre Religion
    Mit diesen Ansprüchen und diesen Gedanken erscheint es auch wenig verwunderlich, dass es sich um dieselben Personen handelt, welche an einem Tag morgens Muezzin-Rufe im Namen der Gleichstellung einfordern und am gleichen Abend vom Islam als die einzige wahre Religion sprechen. Jegliche Kritik an ihrem Islamverständnis wird mit aggressiven und bedrohlichen Reaktionen beantwortet.

    Und statt Offenheit gegenüber Missständen in den eigenen Reihen an den Tag zu legen, statt Dialog, Diskurs zu suchen, über die Unterdrückung von Frauen, Homophobie, Antisemitismus im Namen dieser Religion, treten sie sehr schnell beleidigend und diffamierend auf.
    Debatte um Muezzin in Köln: Sinnbild einer kranken Diskurskultur
    Die Debatte um den Muezzin in Köln ist Sinnbild einer kranken Diskurskultur, wenn es um Themen wie den Islam geht. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die sich mit solchen Aktionen mehr Toleranz erhoffen: Ihnen geht es nur um sich und das Gefühl, besser zu handeln und moralischer zu sein.

    Eine Forderung nach mehr Toleranz und Vielfalt seitens Ditib trauen sie sich nicht zu formulieren. Ein Verein, der immer wieder mit einer Anspruchsmentalität auftritt und wiederholt durch Hetze gegen Christen, Juden und liberale Muslime auffällig geworden ist.

    Was bedeuten schon direkte Kontakte zu Erdogan, Jagd auf Kritiker, Spionageaffären und ein starres Islamverständnis, das selbstbewusst von Eroberung spricht, im Vergleich zu der möglichen Inszenierung einer Politik als mutiger Kämpfer für Vielfalt.

    Auf der anderen Seite stehen Rassisten, welche Muslime und den Islam als homogene Gruppe sehen und wollen, dass diese Gruppe als Ganzes lieber heute als morgen das Land verlässt. Muezzin, Moschee, Kopftuch und die alleinige Existenz der Muslime in Deutschland sind dann schon eine Provokation.

    Deutschland verpasst zum zigsten Mal eine große Chance
    Eine differenzierte Debatte und angebrachte Kritik? Fehlanzeige! Das könnte ja einen Shitstorm auslösen, die nächste Einladung zum Sommerfest des Bundespräsidenten gefährden und das eigene Bild als heiligen Toleranten beschmutzen. Schmutzig sollen sich lieber die Anderen machen! Die schnell als Krawallmacher, Islamhasser und Rechtradikale betitelt werden.

    Und so verpasst Deutschland zum zigsten Mal die Möglichkeit, das Verhältnis des politischen Islams zur Demokratie zu verbessern, die Gestaltung der Zukunft einer multireligiösen Gesellschaft vorzunehmen und die Frage, welche Rolle Religionen in Deutschland und Europa angesichts einer unsicheren Identität insgesamt spielen sollen, zu klären.

    Eigentlich geht’s um eine grundsätzlichere Frage, die Deutschland nicht beantworten will
    Eigentlich sind solche Ereignisse ein wunder Punkt für jeden Europäer, weil sie ihn dazu zwingen, über seine eigene Identität nachzudenken und eine Entscheidung treffen zu müssen: Ist Europa christlich? Säkular? Welche Identität will Europa pflegen, hervorrufen oder sollten alle Religionen komplett gleich betrachtet und behandelt werden? Und wenn ja, wie sichtbar sollten Religionen sein, welches Verhältnis sollte die Politik dazu haben?

    Diese bedeutenden Fragen will Europa gerne vermeiden, ignorieren und ist nicht bereit, diese bis zum Ende zu durchdenken. Denn in der Frage nach der Sichtbarkeit des Islams in Europa versteckt sich die Frage nach der Identität Europas. Und solange Europa dazu keine Antwort findet oder finden will, werden solche Debatten stellvertretend behandelt, erzeugen Unsicherheit und Unbequemlichkeit.

    Darf ein Bundesland wie Berlin von Steuergeldern Weihnachtsbeleuchtung finanzieren? Und wenn ja, sollte es an Ramadan genau das Gleiche tun? Solange diese Fragen nicht offen diskutiert und geklärt werden, wird es immer wieder solche Debatten geben, die nicht nur zu nichts führen werden, sondern immer wieder von Vertretern des politischen Islams genutzt und missbraucht werden, um mehr Sichtbarkeit zu erlangen. Und sie versuchen so mindestens die Muslime in Europa für eine eindimensionale konservative islamische Identität zu gewinnen.

    https://www.focus.de/politik/deutsch..._24331440.html
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  7. #37
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    AW: Moscheen in Köln: Muezzins dürfen künftig zum Freitagsgebet rufen - Kölner Stadt-Anzeiger

    Muslime
    Ethnologin Susanne Schröter gegen Muezzinruf in Deutschland
    Die Ethnologin Susanne Schröter hat das Kölner Modellprojekt zum Muezzinruf kritisiert.

    Dieser beinhalte im Gegensatz zum nonverbalen christlichen Glockengeläut die explizite Botschaft, dass Allah der Größte sei, sagte die Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main im Deutschlandfunk. Die Genehmigung des Rufs zum Freitagsgebet bedeute ein Privileg vor allem für die Vertreter eines politischen Islam wie etwa die Ditib, die Auslandsorganisation des türkischen Religionsministeriums. Schröter äußerte sich überzeugt, dass die Mehrheit der Muslime in Deutschland den Muezzinruf gar nicht wolle. Vor allem Geflüchtete hätten damit sogar teils traumatische Erfahrungen gemacht. Auch die meisten deutschen Moscheen wollten nicht öffentlich zum Gebet rufen.

    Kölns Oberbürgermeisterin Reker verteidigte das Modellprojekt in ihrer Stadt dagegen. Den Muezzinruf an Freitagen zu erlauben stelle für sie ein Zeichen des Respekts dar, schrieb die parteilose Politikerin auf Twitter. .... https://www.deutschlandfunk.de/musli...ews_id=1311976
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  8. #38
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    AW: Moscheen in Köln: Muezzins dürfen künftig zum Freitagsgebet rufen - Kölner Stadt-Anzeiger

    Kölns Oberbürgermeisterin Reker verteidigte das Modellprojekt in ihrer Stadt dagegen. Den Muezzinruf an Freitagen zu erlauben stelle für sie ein Zeichen des Respekts dar, schrieb die parteilose Politikerin auf Twitter.
    Aber immer nur mit einer Armlänge Abstand!
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  9. #39
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    AW: Moscheen in Köln: Muezzins dürfen künftig zum Freitagsgebet rufen - Kölner Stadt-Anzeiger

    Ex-Muslime demonstrieren gegen Muezzin-Ruf

    Köln – Eine gute Woche ist es jetzt her, dass die Stadt Köln Moscheegemeinden den Muezzin-Ruf während des Freitagsgebetes erlaubt hat. Eine umstrittene Entscheidung…

    Das zeigte auch der Protest am Freitag vor der Ditib-Moschee in Ehrenfeld. Der Zentralrat der Ex-Muslime hatte dazu aufgerufen.
    Unter den etwa 30 Demonstranten war auch Frauenrechtlerin Rana Ahmad (35): „Ich bin 2016 aus Saudi-Arabien geflüchtet, weil dort Frauen unterdrückt werden und man als Atheist dort nicht leben kann. „Ich hätte es nie für möglich gehalten, diesen Ruf, mit dem ich so viel Negatives verbinde, nun auch in Deutschland zu hören.“
    Auch einige Anwohner beteiligten sich am Protest. „Als diese Moschee gebaut wurde, hat man uns versprochen, dass es hier keinen Muezzin-Ruf geben wird“, sagt Kai Parthy (57). „Jetzt hat die Stadt uns nicht mal gefragt, ob wir diesen Ruf hören wollen.“...... https://www.bild.de/regional/koeln/k...3634.bild.html
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  10. #40
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    AW: Moscheen in Köln: Muezzins dürfen künftig zum Freitagsgebet rufen - Kölner Stadt-Anzeiger

    „Jetzt hat die Stadt uns nicht mal gefragt, ob wir diesen Ruf hören wollen.“.
    Nach einer Wahl wird nicht mehr gefragt, sondern verordnet.
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