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    Putin zu Besuch in Österreich

    Jetzt live: Putins umstrittener Besuch in Wien

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    Jetzt live: Putins umstrittener Besuch in Wien

    Bild: REUTERS
    TICKER Russischer Staatschef lässt vor Wien-Visite Vollmacht für Militäreinsatz in Ukraine aufheben ++ US-Botschaft geißelt Österreichs Einladung an Putin ++ Fischer will "deutliche Worte" finden.
    24.06.2014 | 13:04 | (DiePresse.com)
    Der russische Präsident Wladimir Putin wird gegen 14.30 Uhr im Inneren Burghof begrüßt. Nach dem Gespräch mit Bundespräsident Heinz Fischer wird ein Katastrophenschutzabkommen durch die Minister in Anwesenheit der Staatsoberhäupter unterzeichnet, dem ein Pressegespräch der Präsidenten folgt. Anschließend wird Putin mit Bundeskanzler Faymann zusammentreffen und eine Rede in der Wirtschaftskammer Wien am Stubenring halten. Dieser folgt eine Kranzniederlegung am Ehrenmal der Roten Armee am Schwarzenbergplatz, die den Abschluss von Putins offiziellem Wien-Besuch bilden soll. Dabei wird Innenministerin Johanna Mikl-Leitner anwesend sein. Mehrere Organisationen haben für den Nachmittag Proteste angesagt


    Das Wichtigste in Kürze:
    - Putin hat den Föderationsrat in Moskau vor seinem heutigen Besuch in Wien aufgefordert, die Billigung eines möglichen Einsatzes der Armee in der Ukraine außer Kraft zu setzen.
    - OMV und Gazprom haben den South-Stream-Vertrag unterzeichnet.
    - Kritik an Putins Wien-Besuch kommt nicht nur aus Schweden, sondern auch aus der US-Botschaft.
    - Bundespräsident, Kanzler und Regierungsmitglieder verteidigen den Putin-Besuch.
    Quelle: http://diepresse.com/home/politik/au.../home/index.do

    Putin setzt vor Wien-Besuch möglichen Militäreinsatz in Ukraine außer Kraft

    Vor seinem Wien-Besuch hat der russische Präsident Wladimir Putin den Föderationsrat in Moskau aufgefordert, die Billigung eines möglichen Einsatzes der Armee in der Ukraine außer Kraft zu setzen.

    Quelle: http://www.vienna.at/putin-setzt-vor...-kraft/4004654


    Reaktionen auf Besuch von Putin in Wien: Österreich als “Brückenbauer”

    Mehrere Regierungsmitglieder haben am Dienstag den Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Wien verteidigt. Österreich habe die Funktion eines “Brückenbauers”, so der Tenor am Rande des Ministerrats

    Quelle: http://www.vienna.at/reaktionen-auf-...nbauer/4004532

    Aus dem "Live-Ticker" der Zeitung "Die Presse"

    US-Botschaft geißelt Putin-Besuch

    Die US-Botschaft übt wie der schwedische Außenminister Carl Bildt scharfe Kritik am Putin- Besuch. Bisher habe das geschlossene Auftreten von Nordamerika und Europa habe Russland mit Blick auf weitern Aggressionen in der Ukraine entmutigt, schreibt die US-Botschaft. Und dann heißt es unmissverständlich: "Österreichs Regierung, wirtschaftliche Führung und das österreichische Volk sollten genau bedenken, ob die heutigen Ereignisse (Amn.: also Putins Wien-Besuch) diesen Anstrengungen helfen."

  2. #2
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    AW: Putin zu Besuch in Österreich

    Das "South-Stream"-Projekt:



    Quelle: http://diepresse.com/home/politik/au.../home/index.do

  3. #3
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    AW: Putin zu Besuch in Österreich

    Finde ich gut, dass Putin nach Österreich kommt. Spricht eindeutig für Österreichs Neutralität. Ich denke Österreich hat vielleicht wirklich die Möglichkeit zwischen den USA und Russland diplomatisch zu vermitteln.
    Islamkritik ist kein Rassismus!

    Arthur Schopenhauer über den Koran: "...ich habe keinen einzigen wertvollen Gedanken darin entdecken können.“


  4. #4
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    AW: Putin zu Besuch in Österreich

    Zitat Zitat von Antonia Beitrag anzeigen
    Finde ich gut, dass Putin nach Österreich kommt. Spricht eindeutig für Österreichs Neutralität. Ich denke Österreich hat vielleicht wirklich die Möglichkeit zwischen den USA und Russland diplomatisch zu vermitteln.
    Die Beziehungen Österreichs mit Rußland sind eigentlich gut. Putin war in Österreich zum Skifahren, hat auch in Sotschi unseren Olympia-Pavillon kurz besucht. Ich gehöre zwar nicht unbedingt zu den Putin-Jublern, aber die Beziehungen Österreichs zu Rußland sind einfach zu wichtig und die Kontakte müssen ungetrübt bleiben. Das South-Stream-Projekt ist eine gute Sache. Ich bin erstaunt, daß unsere Regierung ausnahmsweise einen eigenständigen Weg geht. Brüssel ist nicht begeistert (soll scheißen gehen) und andere auch nicht.

    Was Österreichs Rolle betrifft, vielleicht sind jene, die jetzt schimpfen noch einmal froh, daß Österreich einen guten Draht zu Rußland hat und eine neutrale Nation ist. Dieser Staatsbesuch ist positiv für uns.

  5. #5
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    AW: Putin zu Besuch in Österreich

    Dem kann ich zustimmen. Der Ami verschanzt sich hinter zwei Meeren und hat uns die türkische Pest aufs Auge gedrückt. Putin ist in Russland sehr beliebt, ich mag ihn auch. Wenn wir in Deutschland so jemanden hätten, würden sich die Türken verkrümeln.

  6. #6
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    AW: Putin zu Besuch in Österreich

    Selbst hier in der Vorstadt kreisen die Polizeihubschrauber unentwegt über den Dächern. Die Pressekonferenz ist soeben zu Ende gegangen und wurde live übertragen.

    Wladimir Putin in Wien: "Konkrete Verhandlungen in der Ukraine"

    [COLOR=#707070 !important]Von Apa | 24.06.2014 - 18:16 | aktualisiert: vor 0 Minuten | Kommentieren[/COLOR]
    Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei seinem Besuch in Wien konkrete Verhandlungen zur Beilegung des Konflikt in der Ukraine gefordert. Er knüpft das Ganze jedoch an Forderungen.

    Für Verhandlungen müssten auch jene Kräfte in der Ukraine, die einen "illegalen Umsturz" herbeigeführt hätten, ihre Waffen abgeben, sagte Putin nach einem Gespräch mit Bundespräsident Heinz Fischer bei einer Pressekonferenz. Putin spielte damit auf den Sturz des früheren, pro-russischen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch an. "Das Zentrum hat zu den Waffen gegriffen. Ein Teil der Bevölkerung hat dies unterstützt", erklärte Putin hinsichtlich der Proteste der Maidan-Bewegung in Kiew. Erst dann habe sich der Osten der Ukraine auch bewaffnet, meinte der russische Präsident bezüglich der prorussischen Aktivsten.
    Bundespräsident Fischer drückte die Hoffnung aus, dass von den Gesprächen in Wien "Impulse ausgehen, die einer friedlichen Lösung einen Rückenwind" geben. "Unsere Botschaft zur Ukraine ist, dass es nur eine friedliche Lösung geben kann." Gerade in Krisenzeiten sei der Dialog wichtig, sagte der Bundespräsident auch in Richtung kritischer Stimmen in der EU zu dem Treffen.

    Mit militärischen Ehren empfangen

    Putin war am frühen Dienstagnachmittag im Inneren Burghof von Bundespräsident Heinz Fischer mit militärischen Ehren begrüßt worden. "Es gibt vieles zu besprechen, und vieles wo wir zusammenarbeiten können", sagte Putin. Es gebe Gemeinsamkeiten, aber auch Fragen die einer zusätzlichen Besprechung bedürfen, wozu es den Dialog brauche, beschrieb Putin.

    Der Handel mit Österreich nehme zu und die Wirtschaftsbeziehungen entwickelten sich erfolgreich, kündigte Putin die Besprechung wirtschaftlicher Fragen bei seinem Vieraugengespräch mit Bundespräsident Fischer an. Auch humanitäre Angelegenheiten sollen besprochen werden. "Ich freue mich sehr, in Wien sein zu dürfen, das mir sehr an's Herz gewachsen ist", bedankte sich Putin bei Fischer für die Einladung. Putins Besuch in Wien ist nicht unumstritten, es ist sein erster Besuch in einem EU-Land seit Beginn der Ukraine-Krise. "Wir haben eine Reihe von Themen zu besprechen und werden uns bemühen, die Zeit bestmöglich zu nutzen", ergänzte Bundespräsident Fischer. Es wäre besonders erfreulich, wenn Fortschritte gemacht und Gemeinsamkeiten erzielt werden könnten.

    Ein Gegenbesuch für Russland-Reise

    Der offizielle eintägige Arbeitsbesuch von Präsident Putin am Dienstagnachmittag in Wien ist ein Gegenbesuch für Fischers Russland-Besuch von 2011. Ursprünglich war der Besuch Putins in Österreich für Jänner geplant, aus Kreisen hieß es aber, dass aufgrund der Ukraine-Krise vorerst auf vergangenes Monat verschoben wurde, und dann erneut auf den heutigen Tag.Bei Fischers Besuch in Russland 2011 hatte der österreichische Bundespräsident noch für das Gas-Pipeline-Projekt Nabucco geworben, das später scheiterte. Am Dienstagmittag wurde ein Vertrag über den Bau der Gas-Pipeline Southstream von der OMV und Gazprom in Wien unterschrieben. Dieses Gas-Pipeline-Projekt umgeht die Ukraine und ist daher politisch umstritten.

    Die Krim als großer Zankapfel

    Zentrale Auffassungsunterschiede zwischen Österreich und Russland bestehen bei der von Russland annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim. Während Österreich die Krim nach wie vor als Teil der Ukraine betrachtet, ist sie für Moskau nach einem umstrittenem Referendum zu einem Teil Russlands geworden.Nach dem Vieraugengespräch der beiden Staatsoberhäupter fand ein Arbeitsmittagessen statt, gefolgt von einem Pressegespräch von Fischer und Putin. Anschließend trifft Putin Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und hält in der Wirtschaftskammer einen Vortrag. Diesem folgt eine Kranzniederlegung am Schwarzenbergplatz und ein Treffen Putins mit dem Schweizer Bundespräsidenten und aktuellen OSZE-Vorsitzenden Didier Burkhalter. Danach wird Putin nach Moskau zurückfliegen.

    Proteste in der Innenstadt

    Mehrere Organisationen haben Proteste angesichts des Putin-Besuchs angesagt. Darunter finden sich der Verein Demokratische Ukraine gegen Putins Politik und Wirtschaftskooperationen zwischen heimischen und russischen Firmen oder ein "Regenbogenmarsch" der AIDS-Hilfe Wien gegen eine homophobe Gesetzgebung und Menschenrechtsverletzungen in Russland. Auch rund ein Dutzend Greenpeace-Aktivisten haben am Dienstag vor dem Burgtor am Wiener Heldenplatz gegen einen Milliardenkredit protestiert, den Russland für den Ausbau des Atomkraftwerks Paks in Ungarn gewähren will. Anlässlich des Putin-Besuchs entrollten die Demonstranten einen Banner mit der Aufschrift: "Herr Putin: Österreich will keine grenznahen AKW."

    Quelle und ganzer Artikel: http://www.salzburg.com/nachrichten/...kraine-111438/

    Ich habe mir die Pressekonferenz im ORF angeschaut. Eines muß man Putin lassen, er hat sich sehr respektvoll unserem Land Österreich gegenüber gezeigt. Aufhorchen hat mich lassen, daß Bundespräsident Fischer "Österreich ist ein loyales, treues Mitglied der EU" (Wiedergabe gemäß Schruliwurli) in der Konferenz gesagt hat und es klang wie ein Lippenbekenntnis, um keinen Eklat mit großen Ländern des Völkerkerkers hervorzurufen, die uns nicht so respektvoll gegenüberstehen. Warum hat er das so betonen müssen? So als würde er etwas verbergen, oder rechtfertigen müssen.

    Vor allem stand "South-Stream" im Vordergrund. Ich will ja meine Hoffnungen nicht zu weit wagen, aber wenn ich diese ganze Rede interpretiere, könnte ich zu dem Schluß kommen, daß Österreich sich ein wenig zu emanzipieren beginnt. Fischer meinte, es dürften sich keine dritten Länder einmischen, wenn österreichische Firmen mit russischen Firmen Verträge abschlössen (Wiedergabe Schurliwurli). Er sprach sich gegen Wirtschaftssanktionen wegen der Ukrainekrise aus.

    Vielleicht find eich ein Video von der Pressekonferenz zum reinstellen hier.

  7. #7
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    AW: Putin zu Besuch in Österreich

    Nur durch Diplomatie lässt sich diese Ukraine-Krise lösen und dazu muss man eben miteinander reden.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  8. #8
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    AW: Putin zu Besuch in Österreich

    http://tvthek.orf.at/program/ZIB-Spe...ischer/8094855

    Ich weiß nicht, ob man das im Ausland anschauen kann.

  9. #9
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    AW: Putin zu Besuch in Österreich

    Zitat Zitat von Schurliwurli Beitrag anzeigen
    http://tvthek.orf.at/program/ZIB-Spe...ischer/8094855

    Ich weiß nicht, ob man das im Ausland anschauen kann.
    Man kann.
    Islamkritik ist kein Rassismus!

    Arthur Schopenhauer über den Koran: "...ich habe keinen einzigen wertvollen Gedanken darin entdecken können.“


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