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  1. #61
    humanist Gast


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    AW: NSU: Anklage zu dünn?

    Das spiegelt nur die unfähigkeit des Deutschen Staates wieder. Müssen wir denn so etwas machen ? Macht mit Euerer Politik nur so weiter. So geht es nicht weiter ! So nicht ! Atack the Kanack !

    - - - Aktualisiert oder hinzugefügt- - - -

    Zitat Zitat von Ranzom Beitrag anzeigen
    Das Problem hier bei ist, das du niemals in irgendeinem Streit einem Ausländer was tun kannst, ohne das das sofort der rechten Gewalt zugeordnet ist. Konflikte mit Migraten können gar keinen andere Grund haben...
    Ich bin nicht rechts, nicht links , sondern ein Freiheitlich denkender und fühlender Mensch. Und mir ist es Scheissegal wer sich da nicht benimmt..........

  2. #62
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    AW: NSU: Anklage zu dünn?

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Der Kopp-Verlag hat ein neues Buch zum Thema






    http://www.kopp-verlag.de/NSU.htm?we...volviert-.html
    Das Buch ist gut recherchiert, empfehlenswert.
    Keiner macht alles richtig, und zahlt dafür Lehrgeld. Viele aber machen alles falsch, und lassen andere dafür bluten.

  3. #63
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    AW: NSU: Anklage zu dünn?

    Angebliches Opfer im NSU-Prozess: Ein immenser Schaden

    Eins der Opfer der rechtsextremen NSU existiert offenbar gar nicht....

    Da sitzt ein sogenannter Opferanwalt seit Mai 2013 in dem Gerichtssaal, in dem über den Tod von zehn Menschen und zahlreiche Verletzte verhandelt wird. Er kassiert Gebühren, rechnet Reisekosten ab - und weiß noch nicht einmal, ob jene Frau "Meral K.", deren Rechte er wahrzunehmen vorgibt, überhaupt existiert. Oder ahnte er, dass es sie nicht gibt? Unfassbar, in jedem Fall.

    Er liefert gegenüber dem Senat Ausrede um Ausrede, warum die Mandantin nach zweieinhalb Jahren Prozessdauer noch immer nicht als Zeugin vor Gericht erschienen ist. Trotz mehrfacher Ladung durch das Gericht. Er behauptet, die Frau habe den Flug von der Türkei nach München verpasst. Oder sie sei auf dem Weg zum Gericht zusammengebrochen. In dieser Woche war "Meral K." zum vierten Mal nicht gekommen. Der Vorsitzende Richter fragte den Anwalt, wann er letztmals Kontakt mit ihr gehabt habe. "Im Juni", sagte er. "Wir trafen uns mit Herrn Ö. und sie sagte, Ende des Jahres werde sie nach Deutschland kommen."

    Attila Ö. ist in dieser Geschichte die zweite ominöse, aber immerhin existente Person. Er gehört nachweislich zu den Verletzten des Nagelbomben-Anschlags am 9. Juni 2006 in der Kölner Keupstraße. Durch die Explosion erlitt er Platzwunden am Hinterkopf und Schnittwunden an den Armen, die ärztlich behandelt wurden. Jener Arzt, der ihn in der Klinik versorgte, konnte sich als Zeuge vor Gericht kaum noch an "den Patienten" erinnern. Ob dieser Patient eventuell eine Frau gewesen sein könnte, nämlich "Meral K.", wusste er nach elf Jahren nicht mehr.

    Ein anderer Anwalt lehnte ab

    Das Attest bezüglich Herrn Ö., das der Eschweiler Rechtsanwalt Ralph Willms im April 2013 kurz vor Prozessbeginn, als es um die Zulassung zur Nebenklage ging, vorlegte, ist mit dem Attest zu "Meral K." bis auf den Namen identisch. Handschrift, Schriftbild, Inhalt, Datum und Unterschrift - alles gleich. Der Verdacht, dass das Dokument zu "Meral K." eine Fälschung ist, liegt mehr als nahe.

    Wie kann es sein, dass ein Rechtsanwalt eine Mandantin vor Gericht vertritt, die es offenbar gar nicht gibt? Die Eschweiler Anwaltskanzlei Back und Nickel, die den Kollegen Willms in dieser Sache vertritt, teilte mit, Attila Ö. habe das Mandat an Willms gegen Provision vermittelt. Ö. soll Willms weisgemacht haben, "Meral K." lebe in der Türkei und leide unter erheblichen gesundheitlichen Problemen, sodass ein persönlicher Kontakt zu ihr nicht möglich sei und alles über ihn, Ö., laufen solle.

    Der anwaltlichen Erklärung ist weiter zu entnehmen, dass Willms offensichtlich zu Beginn der Hauptverhandlung 2013 eine Frau als "Meral K." vorgestellt wurde. Dieselbe Frau aber stellte Ö. demnach auch einem Rechtsanwalt in Jülich als seine leibliche Mutter und Geschädigte des Nagelbombenanschlags in Köln vor. Ö. versuchte auch hier, jene Frau, die sich "Sennur Ö." nannte, als Mandantin in Sachen Nebenklage im NSU-Prozess zu vermitteln. Gegen Zahlung von Provision, versteht sich. Das Geschäft kam jedoch nicht zustande, da der Anwalt aus Jülich nicht zahlen wollte....
    http://www.spiegel.de/panorama/justi...a-1056000.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  4. #64
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    AW: NSU: Anklage zu dünn?

    Ich kann mir gut vorstellen, dass es gar keinen NSU gegeben hat.
    Erinnern wir uns doch mal an das Pentagon am 11. September 2001 - das soll ein Flugzeug, eine Passagiermaschine ins Pentagon gekracht sein. Vom Flugzeug keine Spur, keine Trümmer. Es ist verdampft, durch die Hitze des Aufpralls. Drolligerweise konnten dann aber Passagiere anhand der DNS identifiziert werden und ein Pass überführte den bösen Terroristen. Welches Feuer verdampft ein ganzes Flugzeug, lässt DNS und Papier aber unangetastet?

    Aber danach fragt heute keiner!

  5. #65
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    AW: NSU: Anklage zu dünn?

    Immer neue Merkwürdigkeiten im Fall des nicht existierenden Opfers Meral Keskin im NSU-Prozess. Die Aussage eines BKA-Beamten wirft weitere Fragen auf.
    Im Fall des Phantom-Opfers im NSU-Verfahren gibt es ein weiteres, mysteriös erscheinendes Detail. Post des Oberlandesgerichts München für die nicht existierende „Meral Keskin“ ging offenbar über einen längeren Zeitraum an ein reales Opfer des NSU-Terrors. Die seltsame Geschichte berichtete am Dienstag ein Beamter des Bundeskriminalamts im NSU-Prozess. Der Fall „Keskin“, der bereits reichlich Wirbel verursacht hat, wird damit noch merkwürdiger.


    Bei dem mutmaßlichen Empfänger der Schreiben aus München handelt es sich um Atilla Ö., er wurde 2007 beim Bombenanschlag der Neonazis Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in der Kölner Keupstraße verletzt. Atilla Ö. spielt im Fall „Meral Keskin“ eine fragwürdige Rolle.

    Nachdem Anfang Oktober herausgekommen war, dass es eine Frau Keskin nicht gibt, begab sich der Beamte des BKA nach Köln zu Atilla Ö. Zuvor hatte der Anwalt des Phantom-Opfers, Ralph Willms, in einer Presseerklärung Atilla Ö. beschuldigt, ihm die Existenz der angeblich verletzten Frau vorgetäuscht zu haben. Willms erstattete Strafanzeige gegen Atilla Ö. Das Münchner Gericht veranlasste das BKA, in Sachen „Meral Keskin“ zu ermitteln. Der Beamte suchte dann mit Kollegen der Kölner Polizei Atilla Ö. an dessen Wohnanschrift auf. Der BKA-Mann hatte den Verdacht, bei „Meral Keskin“ könne es sich um die Mutter von Atilla Ö. handeln. Das BKA hatte über Anwalt Willms Fotos einer etwas älteren Frau erhalten, auf einem Bild ist ihr linkes Auge mit einem Verband bedeckt. Willms ging angeblich davon aus, „Meral Keskin“ sei auf den Fotos.

    Der Beamte nahm die Bilder mit zu Atilla Ö. und traf bei ihm auch dessen Mutter. Sie sei höchstwahrscheinlich mit der Frau auf den Fotos identisch, sagte der Beamte am Dienstag. Er habe aber die Mutter nicht befragt, sondern nur mit ihrem Sohn Atilla gesprochen. Warum der Beamte auf ein Gespräch mit der Mutter verzichtet hatte, blieb am Dienstag unklar.


    Immerhin sagte Atilla Ö. den Polizisten, eine „Meral Keskin“ gebe es nicht. Atilla Ö. habe das „spontan“ geäußert und sich über Willms aufgeregt, berichtete der Beamte. Der Anwalt habe 5000 Euro eingesteckt, behauptete Atilla Ö. Das Geld war mutmaßlich die staatliche Entschädigung, die den Opfern des Anschlags in der Keupstraße gezahlt worden war. Am Ende des Gesprächs habe Atilla Ö. geäußert, es habe ihn gewundert, dass Post des Münchner Gerichts für „Meral Keskin“ bei ihm zuhause angekommen sei. Der BKA-Mann wunderte sich auch und schaute am Wohnhaus nach, ob der Name Meral Keskin auf einem Klingelschild oder einem Briefkasten stand. Doch da war nichts. Hatte Atilla Ö. etwa schnell ein Schild entfernt, als das Phantom-Opfer „Meral Keskin“ aufgeflogen war?

    Machten Anwalt und Atilla Ö. vielleicht gemeinsame Sache?
    Wie die Gerichtspost zu Atilla Ö. fand, ist nur eine der Fragen, die in dem bizarren Fall zu klären sind. Offen bleibt auch, wo die 5000 Euro Opferentschädigung verblieben sind. Und ob Ö. und Willms gemeinsam Sache machten. Oder ob der Anwalt, wie von ihm angegeben, tatsächlich von Atilla Ö. reingelegt wurde und dieser seine Mutter als „Meral Keskin“ präsentiert hat.

    So oder so ist die Sache für beide unangenehm, für Willms noch mehr als für Atilla Ö. Gegen den Anwalt ermittelt die Staatsanwaltschaft Aachen wegen des Verdachts auf Betrug. Willms habe in den fast zweieinhalb Jahren, die der NSU-Prozess nun bereits dauert, staatliche Gelder in Höhe von mehr als 100.000 Euro für Reisekosten und als Vorschuss auf Sitzungsgelder bekommen, heißt es in Justizkreisen . Und dann ist noch ein Vorwurf anhängig, der für Willms gravierende berufliche Folgen haben könnte.

    In der Presseerklärung von Anfang Oktober gab er zu, Atilla Ö. eine Provision für die Vermittlung des Mandats von „Meral Keskin“ gezahlt zu haben. Das ist laut Bundesrechtsanwaltsordnung unzulässig. Die Kölner Generalstaatsanwaltschaft leitete dann gegen Willms ein „anwaltsgerichtliches Verfahren“ ein. Im schlimmsten Fall droht Willms der Verlust der Zulassung. Der Anwalt äußert sich nicht mehr öffentlich. Als das BKA am ersten Oktoberwochenende auch Willms zu „Meral Keskin“ befragen wollte, war er plötzlich krank.

    Für den Vorsitzenden Richter Manfred Götzl bleibt es unangenehm
    Peinlich ist der Fall auch für das Oberlandesgericht München. Der Vorsitzende Richter des 6. Strafsenats, Manfred Götzl, und zwei Kollegen hatten 2013, kurz vor Beginn des Prozesses, auf Antrag von Anwalt Willms die Nebenklage für „Meral Keskin“ zugelassen. Obwohl die Bundesanwaltschaft gewarnt hatte, eine Frau dieses Namens tauche nirgendwo in den Ermittlungsakten auf. „Meral Keskin“ war damit das einzige „Opfer“ im NSU-Komplex, das die Strafverfolgungsbehörden nicht kannten. Die Bundesanwaltschaft bot Götzl Nachermittlungen an, doch er und die Kollegen hielten das für unnötig. So nahm die Blamage ihren Lauf.

    Dennoch wies Götzl vergangene Woche den Antrag von drei Verteidigern der Hauptangeklagten Beate Zschäpe ab, er und die zwei beisitzenden Richter sollten dienstliche Äußerungen abgeben. Dass Götzl und die Kollegen zu ihrem Fehler schweigen, wollen Zschäpes Anwälte jedoch nicht hinnehmen. Am Dienstag beanstandeten sie Götzls Verfügung, den Antrag auf Abgabe dienstlicher Äußerungen abzulehnen. Die Verteidiger verlangen eine Entscheidung des ganzen 6. Strafsenats.

    Wie die ausfallen wird, ist allerdings unschwer zu ahnen. Doch Zschäpes Anwälte haben auch die Revision nach dem zu erwartenden Urteil gegen die Angeklagte im Blick. Wenn die Verteidiger den Richterspruch anfechten, dürfte der Fall „Meral Keskin“ eines der zentralen Argumente sein.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/2.../12504542.html
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  6. #66


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    AW: NSU: Anklage zu dünn?

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    ..........Willms habe in den fast zweieinhalb Jahren, die der NSU-Prozess nun bereits dauert, staatliche Gelder in Höhe von mehr als 100.000 Euro für Reisekosten und als Vorschuss auf Sitzungsgelder bekommen, heißt es in Justizkreisen ............

    Wie viele Nebenkläger gibt es in diesem Prozeß?
    Jeder glaubt eine eigene Meinung zu haben, nur woher hat er vergessen.
    Medien sind das was man über Religionen sagte, Opium fürs Volk.


  7. #67


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    AW: NSU: Anklage zu dünn?

    Dieser Schauprozess gleicht einem Perpetuum mobile

  8. #68
    humanist Gast


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    AW: NSU: Anklage zu dünn?

    Zitat Zitat von Ranzom Beitrag anzeigen
    Das Problem hier bei ist, das du niemals in irgendeinem Streit einem Ausländer was tun kannst, ohne das das sofort der rechten Gewalt zugeordnet ist. Konflikte mit Migraten können gar keinen andere Grund haben...
    Ja und ? Das wäre mir egal.

  9. #69
    humanist Gast


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    AW: NSU: Anklage zu dünn?

    Zitat Zitat von Elena Markos Beitrag anzeigen
    Ist bestimmt auch so eine Räuberpistole wie der 9/11...
    Verschwörungstheoretiker ?

  10. #70


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    AW: NSU: Anklage zu dünn?

    Zitat Zitat von humanist Beitrag anzeigen
    Verschwörungstheoretiker ?
    Der NSU ist ganz sicher konstruiert. Hier passt mal ein türkischer Ausdruck, "der tiefe Staat".
    Jeder glaubt eine eigene Meinung zu haben, nur woher hat er vergessen.
    Medien sind das was man über Religionen sagte, Opium fürs Volk.


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