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  1. #21
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    AW: Spinnen die Nordkoreaner?

    Eine Schweizer Firma soll letztes Jahr etliche Waffen nach Nordkorea geliefert haben. Natürlich nur für sportliche Zwecke,so spricht man jedenfalls. Aber ich denke, diese Waffen machen den Kohl nicht fett. Gut gerüstet sind die Nord-Koreaner allemal, allerdings und das sollten sie wissen, nicht gut genug gegen Süd-Korea und den USA.
    Wer die Faust ballt, kann die Hand nicht reichen.
    In Zeiten, da Täuschung und Lüge allgegenwärtig sind, ist das Aussprechen der Wahrheit ein revolutionärer Akt.

  2. #22


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    AW: Spinnen die Nordkoreaner?

    Was haben denn die Schweizer geliefert, Armbrüste? Die haben die Chinesen auch oder bekommen sie von denen nichts mehr. Aber die noch größere Frage ist womit Nordkorea bezahlt hat?

  3. #23
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    AW: Spinnen die Nordkoreaner?

    110 Patronen-Gewehre, 20 Patronen-Pistolen und 17 Luftpistolen. Der Wert liegt so bei 170000 Franken. Von Armbrüste war nicht die Rede.
    Wer die Faust ballt, kann die Hand nicht reichen.
    In Zeiten, da Täuschung und Lüge allgegenwärtig sind, ist das Aussprechen der Wahrheit ein revolutionärer Akt.

  4. #24


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  5. #25


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    AW: Spinnen die Nordkoreaner?

    Hinter dem amerikanisch-nordkoreanischen Getöse

    Der Text scheint die nordkoreanische Position wiederzugeben.
    Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich,
    sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
    Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes,
    und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.
    (2. Kor. 10, 4-5)

  6. #26


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    AW: Spinnen die Nordkoreaner?

    Zitat Zitat von Haiduk Beitrag anzeigen
    Hinter dem amerikanisch-nordkoreanischen Getöse

    Der Text scheint die nordkoreanische Position wiederzugeben.

    Wie war denn die Situation in Deutschland mit der Wiedervereinigung und den Stalinnoten.

  7. #27
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    AW: Spinnen die Nordkoreaner?

    "Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit"

  8. #28
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    AW: Spinnen die Nordkoreaner?

    Zitat Zitat von Haiduk Beitrag anzeigen
    Hinter dem amerikanisch-nordkoreanischen Getöse

    Der Text scheint die nordkoreanische Position wiederzugeben.

    Das hätte das Nordkoreanische Propagandaministerium nicht besser gekonnt. Alleine die Forderung nach einer Wiedervereinigung ist ein Witz solange im Norden fanatische Stalinisten an der Macht sind. Die Nordkoreaner haben sich der veränderten politischen und wirtschaftlichen Situation seit 1990 nicht angepasst. Sie sind zu unflexibel und verharren politisch auf dem Stand wie vor 50 Jahren. Inzwischen sind sie den Chinesen nur noch lästig und wenn China es zulässt, kippt das Regime innerhalb weniger Monate.
    Inzwischen hat Nordkorea die Sonderwirtschaftszone geschlossen, die Nord und Südkorea gemeinsam betreiben. Damit nimmt Nordkorea den Wegfall von rund 100 Millionen Euro in Kauf, den das Land dort erwirtschaftet.
    Ist dieser Kim Jong Un überhaupt zurechnungsfähig?
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  9. #29
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    AW: Spinnen die Nordkoreaner?

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Einen interessanten Einblick in die Materie gewährt Stefan Müller. Mir war die Existenz
    eines Jang Song Taek bisher völlig unbekannt. Ein Onkel des neuen Machthabers, der wohl der wahre Chef dort ist

    [/I]




    Er war der Chef, nun wurde er entmachtet und hingerichtet. Er war zwar nur ein angeheirateter Onkel aber trotzdem überrascht die Entwicklung. Vor den Augen aller wurde dieser Onkel während einer Politbürositzung verhaftet. Ein Militärgericht verurteilte ihn zügig zum Tod und mittlerweile wurde er exekutiert. Dieses brutale Vorgehen hätte sogar Stalin Respekt abgenötigt. Kim Jong Un verbreitet Angst und Schrecken, terrorisiert sein politisches Umfeld um die alte Machtclique kaltzustellen. Es ist wohl so, dass dieser Onkel das Vakuum für sich zu nutzen verstand als Kim Jong-il durch einen Schlaganfall nicht regierungsfähig war. Da es auch keinen designierten Nachfolger gab, füllte Jang Song Taek, ein Schwager des damaligen Machthabers, die Lücke. Es ist eine Ironie des Schicksals, dass es ausgerechnet dieser Onkel war, der den jungen Kim Jong-un als Nachfolger des Machthabers protegierte. Wahrscheinlich dachte Taek, dass er leichtes Spiel mit seinem Neffen haben würde um weiterhin im Hintergrund die Fäden ziehen können. Taek wurde bei seiner Verhaftung beschuldigt einen Umsturz geplant zu haben. Bereits 2004
    wurde Taek von seinem Schwager degradiert, galt er doch als möglicher Nachfolger. Ganz ohne Taek ging es dann aber doch nicht und so kehrte er ein paar Jahre später wieder zurück um dann faktisch die Staatsführung für den erkrankten Kim Jong-il zu übernehmen.








    seine Verhaftung während der Sitzung des Politbüros

    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  10. #30
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    AW: Spinnen die Nordkoreaner?

    Onkel Chang war wohl erst der Anfang. Nach dem Todesurteil gegen seinen Mentor dürfte Nordkoreas Diktator Kim Jong Un die Jagd auf weitere Parteikader eröffnen. Experten fürchten, dass Hunderte Hinrichtungen folgen, wichtige Funktionäre sind bereits nach China geflohen.

    Die Menschen drängen sich um die Zeitungsvitrine in der U-Bahn-Station. Studenten der Kim Chaek Technologie-Universität reißen auf einer Versammlung vor einem Lautsprecherwagen die Fäuste hoch: Sie würden ihr Leben hingeben, um ihren Führer Kim Jong Un zu beschützen, rufen sie.

    Szenen dieser Tage in Pjöngjang. So etwas hat Nordkoreas Hauptstadt noch nicht erlebt: Ein Spitzenfunktionär, noch dazu ein naher Verwandter von Diktator Kim Jong Un, wird öffentlich verhaftet - die Bilder der Festnahme erscheinen im Fernsehen und in der Presse. Kurz darauf wird er hingerichtet. Hauptvorwurf des Militärtribunals im Ministerium für Staatssicherheit: "versuchter Umsturz".Der Tod von Chang Song-Thaek, 67, Onkel von Kim und Vizevorsitzender der Nationalen Verteidigungskommission, ruft Erinnerungen an stalinistische Säuberungsaktionen wach. Zuvor waren zwei Vertraute Changs erschossen worden. Viele Experten gehen davon aus, dass es nicht bei diesen drei Opfern bleibt.
    "Die Welle könnte sich ausbreiten und mehr Leute fortschwemmen", sagt der US-Wissenschaftler Viktor Cha von der Georgetown University. "Wenn man Chang beseitigt, belässt man es nicht nur bei einer Person - man beseitigt Dutzende, wenn nicht Hunderte von Personen im System. So etwas muss Nachwirkungen haben." Yang Mian vom Institut für internationale Beziehungen an der Pekinger Hochschule für Kommunikation sieht ebenfalls eine "Serie von Säuberungen" unter Funktionären voraus, die Chang nahestanden, wie Yang im englischsprachigen Parteiorgan "Global Times" sagte.
    Furcht vor neuen Waffentests
    Unklar ist, wie groß der betroffene Personenkreis ist und wer dazugehört. Zwei stellvertretende Premierminister sollen laut südkoreanischen Presseberichten bereits nach China geflohen sein, etliche Funktionäre wurden aus der nordkoreanischen Provinz nach Pjöngjang beordert. Schon im November hätten sie enge Vertraute von Chang in der chinesisch-nordkoreanischen Sonderwirtschaftszone Rason im Norden nicht mehr angetroffen, berichteten chinesische Funktionäre. Chang war unter anderem für den Aufbau von Sonderwirtschaftszonen in Nordkorea verantwortlich.
    Schon wächst die Furcht unter den Nachbarn, Kim könne die innere Krise mit Provokationen nach außen überdecken wollen - etwa mit einem Raketen- oder gar einem neuen Atombombentest. China soll seine Grenztruppen im Nordosten in Alarmbereitschaft versetzt haben, um womöglich mehr Flüchtlinge als sonst abzufangen.
    Über die wahren Gründe, warum Kim seinen Onkel hinrichten ließ, herrscht noch immer Unklarheit. Hinweise gibt die von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA veröffentliche Anklage, ein Sammelsurium von Beleidigungen ("Abschaum", "schlimmer als ein Hund"), Absurditäten und Andeutungen, in dem sich jedoch spannende Hinweise über das Innenleben des Machtapparats Nordkoreas verstecken.
    Nach der Wahl von Kim zum Vizevorsitzenden der Militärkommission im Jahr 2010 sei Chang nur "unwillig von seinem Platz aufgestanden und habe nur halbherzig applaudiert", heißt es da. Zudem habe er die Errichtung eines Mosaiks zum Andenken von Staatsgründer Kim Il Sung und dessen Sohn Kim Jong Il - dem Großvater und Vater des heutigen Herrschers - ebenso verhindert wie den Plan einer Einheit der "Internen Sicherheitskräfte", die Unterschrift Kim Jong Uns in Granit zu meißeln.
    Anklage offenbart Schwachstellen des Regimes
    Alles nur verletzte Eitelkeit des Kim-Clans? Die Anklage offenbart Eingeständnisse der Schwäche: Das Material für den Wohnungsbau in Pjöngjang sei so schlecht gewesen, dass es innerhalb weniger Jahre zerfallen musste. Und die noch von Kim Jong Il im Jahr 2009 initiierte Währungsreform, die die Ersparnisse vieler Bürger vernichtete - missglückt.

    Nun wird als Alleinschuldiger der angeblich machtgierige Chang Jong Thaek präsentiert. Er sei auch für enorme Staatsschulden verantwortlich und habe deshalb das Gelände der Rason-Wirtschaftszone an ein "ausländisches Land" (gemeint ist China) auf 50 Jahre "ausverkauft".Der Schlag gegen Chang sei ein Hinweis auf "größere Probleme", meint der deutsche Nordkorea-Experte Rüdiger Frank in einem Beitrag auf der amerikanischen Webseite 38North.org. Die Kims hätten wohl mit einem "seit 22 Jahren nie dagewesenen Bau-Boom" und neuen Vergnügungsstätten inklusive eines Delphinariums in Pjöngjang den Etat des Landes weit überzogen. Es sei unausweichlich, dass es mit der Wirtschaft bergab gehe. Der Onkel sei "ein Sündenbock für einen ökonomischen Rückgang oder die Entschuldigung für einen drastischen Wechsel in der Wirtschaftspolitik", schreibt Frank.
    Jedenfalls wissen die Nordkoreaner nun eines: "Lobhudeler und Anhänger" hätten Chang als "Genossen Nr. 1" bezeichnet - und damit die Autorität des "Obersten Befehlshabers" Kim in Frage gestellt. Das heißt: Ihre Führung ist sich nicht so einig, wie es die Propaganda immer glauben machen wollte - und bekämpft sich inzwischen bis zum Tod.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-939046.html

    - - - Aktualisiert oder hinzugefügt- - - -

    FOCUS Online: Vor zehn Tagen wurde Jang bereits aus seinen Ämtern entfernt, nun seine Exekution. Warum konnte es Kim nicht bei der Demontage belassen?
    Eschborn: "Zunächst einmal sei gesagt: In den vergangenen zwei Jahren seit Kims Machtantritt gab es so viele öffentliche Hinrichtungen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das ist eine sehr besorgniserregende Entwicklung. Und im Fall seines Onkels wollte Kim offenbar sicherstellen, dass von diesem gar keine Gefahr mehr ausgeht. Jang saß zuvor in einflussreichen Positionen und das Regime unterstellt ihm die Gier nach Macht. Durch die Exekution hat Kim seine Alleinherrschaft zementiert.
    FOCUS Online: In der öffentlichen Erklärung des nordkoreanischen Regimes zum Prozess steht, Jang hätte zugegeben, die Macht an sich reißen zu wollen. Wie viel Wahrheit steckt wohl in diesen Worten?
    Eschborn: "Natürlich muss man diese Ausführungen mit Vorsicht genießen. Unter dem Druck, unter dem Jang stand, hätte ich wohl auch alles zugegeben. Das ist vergleichbar mit den Schauprozessen in der früheren Sowjetunion unter Stalin. Dennoch lassen sich die Gründe für die Hinrichtung aus der Erklärung herauslesen und erahnen, welcher Machtkampf in Nordkorea getobt hat.
    FOCUS Online: Was bedeutet Kims Sieg in diesem Machtkampf für die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea?
    Eschborn: "Die Regierung in Südkorea verfolgt die Geschehnisse mit Sorge. Die kleine Korea-Krise im April rund um die Industrieregion Kaesong haben die Südkoreaner noch relativ locker genommen. Sie sind die Drohgebärden aus Nordkorea ja gewohnt. Doch jetzt bekommt all dies eine ganz andere Bedeutung. Man ist sehr wachsam in Südkorea und beobachtet die Ereignisse in Pjöngjang ganz genau."
    FOCUS Online: Die Zeiten, in denen man Kim eine Öffnung Nordkoreas und eine Annäherung zwischen den beiden Koreas zutraute, sind vorbei?


    Eschborn: "Anfang des Jahres hatte Kim in einer großen Rede ja noch eine Annäherung beider Länder in Aussicht gestellt. Doch es gibt bis heute keinen Anhaltspunkt dafür, dass Kim daran tatsächlich interessiert ist."

    http://www.focus.de/politik/ausland/interview-nordkorea-experte-kim-jong-un-diktator-nordkorea-hinrichtung-onkel-jang-ri_id_3480169.html
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