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    AW: Sinkendende Auflagen, Jobverlust für Journalisten

    Laut FOCUS wurde dies als Gefahr für die Medienvielfalt angesehen.
    Es gibt doch noch den FOCUS. Der grösste Beweis für die Medienvielfalt ist, wenn Zeitungen miteinander über ein Thema streiten. Eine Pro und die andere Contra. Man ist aber meist unanimous Pro Regierung und Contra Volk.
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil.

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  2. #82
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    AW: Sinkendende Auflagen, Jobverlust für Journalisten

    Es wird immer enger für die Damen und Herren aus dem Bereich der Systemknechte. Nun heult sich beim Tagesspiegel ein gewisser Leonard Novy aus................

    Medienfreiheit in Gefahr: Dem westlichen Journalismus droht der Kollaps

    Gesellschaften müssen jetzt debattieren, welche Informationssysteme sie sich leisten wollen. Denn die Vierte Säule der Demokratie bricht weg. Ein Gastbeitrag
    Der Autor ist Direktor des Kölner Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) und Beiratsmitglied des jährlichen Medientreffens M100 in Potsdam, das in diesem Jahr unter dem Titel „NEUSTART – Shaping the Post-COVID media order“ stand.
    Wie im Brennglas zeigt uns Corona-Krise die scheinbar unversöhnliche Gleichzeitigkeit zweier Entwicklungen, die die Digitalisierung seit jeher prägten. Erstens ein trotz aller „Massenselbstkommunikation“ (Manuel Castells) auf Twitter, YouTube, Facebook und Co. nicht nachlassender Hunger nach journalistischen Informationen. Zweitens: Die existenzielle Krise jener Institutionen, die sie herstellen.

    Weder ihre Rekordreichweiten noch das in den vergangen Monaten wieder steigende Vertrauen in Nachrichtenmedien können darüber hinwegtäuschen, dass sich die Probleme, mit Journalismus Geld zu verdienen, mit Covid-19 nochmal dramatisch verschärft haben.

    Wie andere Industrien leiden auch Medien weltweit unter den Folgen der absehbar größten Rezession seit hundert Jahren. Kurzarbeit, Entlassungen, für aufwendige Segmente wie Auslands- und Wissenschaftsjournalismus werden die Mittel knapp und Lokalzeitungen droht vielerorts das Aus. Europas Medienordnung befindet sich an einer Wegscheide.

    Mit der unfreiwilligen Entschleunigung durch den Lockdown weitet sich bei vielen der Blick, auf den Wert jener Dinge, auf die es wirklich ankommt. Eine freie Publizistik gehört dazu. Die Niederschlagung der Naziherrschaft und das Ende des Kalten Krieges sind untrennbar mit diesem Ideal verbunden. Der Ausnahmezustand hat gezeigt, dass nicht nur medizinisches Personal oder Supermarktangestellte systemrelevant sind, sondern auch Journalistinnen und Journalisten.

    Unabhängiger Journalismus ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr
    Doch das, was wir lange als „normal“ betrachtet haben, wenn es um unabhängigen Journalismus geht, ist längst keine Selbstverständlichkeit. Dafür muss man nicht in die Geschichtsbücher schauen. Ein Blick nach Ungarn, dem Heimatland des ehemaligen Chefredakteurs von index.hu Szabosz Dull, der für seinen Kampf gegen außerredaktionelle Einmischung gerade mit dem M100 Media Award ausgezeichnet wurde, reicht.

    Ungarn ist kein Einzelfall. Medienfreiheit, Pluralismus und Journalismus im Dienste der Demokratie sind in Europa so großen Gefährdungen ausgesetzt sind wie seit Jahrzehnten nicht. Autokraten und Populisten fahren mitten in Europa unbehelligt Angriffe gegen „unpatriotische“ Berichterstattung und nutzen Notstandsregelungen dazu, unabhängige Journalisten zum Schweigen zu bringen.

    All die Probleme, die mit dem Aufstieg des Internets verbunden sind, sind derweil nicht verschwunden, nur weil die „sozialen Medien“ zu einer Zeit, in der Abstand mit Angela Merkel zum „Ausdruck von Fürsorge“ wurde, zuletzt tatsächlich ihrem Namen gerecht zu werden schienen. Denn selbst in einer Krise, in der zuverlässige Informationen über Leben und Tod entscheiden können, geben beträchtliche Teile der Gesellschaft Verschwörungstheorien und Fake News den Vorzug über Fakten. Währenddessen wachsen die Gewinne digitaler Plattformen, deren Geschäftsmodelle auf Emotion und nicht auf Aufklärung hin optimiert sind, in den Himmel.

    Setzen sich die aktuellen Entwicklungen fort, droht ein Horrorszenario
    Was es bedeutet, wenn Gesellschaften die gemeinsame Wissensbasis – und die Fähigkeit, diese zu verhandeln – abhanden kommt, zeigt der laufende US-Wahlkampf. Wohin „Nachrichtenwüsten“, Fake News, Hassrede und Demokratie-Hacking auch diesseits des Atlantiks bis 2030 führen können, das ist Stoff für einen Horrorfilm, der Wirklichkeit werden könnte.

    Das ist das Ergebnis eines Szenarios zu „Europas Medienlandschaft 2030“, den eine Gruppe junger Journalisten aus ganz Europa im Vorfeld der Konferenz durchgespielt hat. Er zeigt ein facettenreiches, in seiner Konsequenz eindeutiges Bild: Wenn sich die aktuellen Entwicklungen fortsetzen, droht unseren Informationsökosystemen der Kollaps.

    Rettungspakete und Krisenhilfen stehen Medienunternehmen zu - ebenso wie anderen Branchen auch. Die Vizepräsidentin der EU-Kommission Věra Jourová kündigte für Ende des Jahres einen „historischen“ Rettungsplan der Kommission an. Doch damit ist es nicht getan. Es braucht einen Neustart.

    Heute handeln, damit die vierte Säule der Demokratie nicht wegbricht
    Dies setzt voraus, sich vom Hier und Jetzt und aktuellen Krisenbeschreibungen zu lösen und sich stattdessen mit der Frage zu beschäftigen, in welcher Medienlandschaft, mit welcher Informationsarchitektur wir, eingedenk technologischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen, in Zukunft leben könnten; und damit, was wir heute tun können, um diese positiv zu gestalten.

    Anders formuliert: Was müssen wir heute tun, um nicht 2030 aufzuwachen und festzustellen, dass unseren Demokratien die vierte Säule weggebrochen ist.
    Klar abzeichnen tut sich schließlich schon jetzt, unter welchen technischen Vorzeichen Öffentlichkeit im Jahr 2030 stattfinden wird: Mit künstlicher Intelligenz und lernenden Algorithmen, steigenden Übertragungsgeschwindigkeiten, fortschreitender Automatisierung und dem Verschmelzen von physischer und virtueller Welt werden sich auch Medien und Journalismus grundlegend verändern.

    Sie werden Teil einer Welt werden, in der unser Leben von einer allgegenwärtigen digitalen Identität begleitet wird, bestehend nicht nur aus Kommunikationsdaten, wie in den Nuller-Jahren, sondern aus den Unmengen von Verhaltens- und Sensordaten, die wir jeden Tag produzieren.

    Diese Fragen müssen beantwortet werden
    Wie und zu welchem Zweck nutzen Medienunternehmen, aber auch der Staat diese Technologien? Wer gehört zur Informationselite und wer wird zurückgelassen, weil es ihm an Medienkompetenz mangelt – oder weil er im Sinne der Datenökonomie des Silicon Valley-Kapitalismus nicht mal „Kostenloskultur“ verdient? Und verstärkt sich die Segmentierung in unterschiedliche Informations- und Kommunikationswelten, die sich im Grunde kaum mehr etwas zu sagen haben?

    Das sind nur ein paar der entscheidenden Zukunftsfragen, die im Grunde heute schon keine mehr sind. Es geht ums Ganze. „We are all in this together“, meint der US-Aktivist Cory Doctorow. Für Kulturpessimismus („Das Internet ist an allem schuld!“) ist genauso wenig Zeit wie für naiven Silicon Valley-Messianismus.

    Und „All in this together“ umschreibt auch die positiven Szenarien, die Chancen, die mit Blick auf demokratische Öffentlichkeiten 2030 bestehen. Eine inklusive, vielfältigere, resilientere Öffentlichkeit, in der unabhängige journalistische Angebote – technologisch auf Höhe der Zeit und mit belastbaren Geschäftsmodellen ausgestattet – Information, Dialog und Debatte zu lokalen, nationalen und europäischen Sachverhalten ermöglichen, in der Medienkompetenz und News Literacy weit verbreitet sind und in der Künstliche Intelligenz und Algorithmen dem Gemeinwohl dienen. Das mag aus heutiger Sicht unwahrscheinlich erscheinen. Einfache Lösungen, für alle Länder und Branchen anwendbare Patentrezepte gibt es nicht.

    Welchen Journalismus wollen Gesellschaften sich leisten?
    Umso wichtiger ist es, dass Bürgerinnen und Bürger, aber auch Gesellschaften sich Gedanken darüber machen, mit welcher Medienlandschaft sie eigentlich leben wollen, also etwa auch „wie viel“ und welche Art Journalismus sie sich leisten möchten - und wie das zu finanzieren ist.

    Das kann aus – Stichwort Spotify für Journalismus – neuen, innovativen Angeboten der Unternehmen heraus passieren, aber auch mittels staatlicher Instrumente wie der Mehrwertsteuer oder der Anerkennung des Journalismus als gemeinnützig, was wiederum Raum schaffen würde für mehr Förderung aus der Zivilgesellschaft.

    Vor allem aber braucht es Offenheit, die Bereitschaft, ausgetretene Pfade, ritualisierte Grabenkämpfe zwischen einzelnen Branchen und Eitelkeiten hinter sich zu lassen, und den Willen zur Zusammenarbeit. Auch Europa kann seine digitale Zukunft nur gemeinsam gestalten. Unsere zukünftige Wertschöpfung wie auch das Schicksal unserer Demokratien hängen auch davon ab, ob es gelingt, digitale Souveränität zu entwickeln.

    Um diesen inflationär verwendeten Begriff wurde zuletzt ein ziemlicher Popanz aufgebaut. Doch geht es nicht darum, mal eben die Gründung eines europäischen Google per Brüsseler Direktive zu verordnen, schon gar nicht um Autarkie oder Isolation. Es geht schlicht um digitale Handlungsfähigkeit – und um Rahmenbedingungen, die Journalismus Luft zum Atem lassen und europäischen Werten wie Informations- und Medienfreiheit unter neuen Vorzeichen Geltung verschaffen.

    Was ist eigentlich das „Normale“? In welcher Medienlandschaft wollen wir leben? Diese Frage ist letztlich nur normativ zu beantworten. Und sie ist zu wichtig, um sie den den engen Zirkeln von Medienpolitik, Wissenschaft und Unternehmen zu überlassen. „Daseinsvorsorge für die demokratische Öffentlichkeit“, darüber muss auch öffentlich, gesamtgesellschaftlich diskutiert werden.

    https://www.msn.com/de-de/finanzen/t...id=mailsignout

    ...........meine Gedanken zu Beginn des Threads, der immerhin schon 8 Jahre alt ist, waren geradezu prophetisch. Die Printmedien haben sich seitdem noch stärker zu Sprachrohren der Linken gemacht. Lügen, Manipulationen und letztlich das Verschweigen der Realitäten wenn es dem eigenen Weltbild widerspricht. Ich war mehr als 40 Jahre Leser des Berliner Tagesspiegel. Früher war ich stets klüger nachdem ich diese Zeitung gelesen hatte, dann begann sich auch der Tagesspiegel zu wandeln und immer mehr hatte ich das Gefühl verarscht zu werden. Mehr als 700 Euro kostet das Blatt mittlerweile jährlich. Wenn Information zum Luxus wird, stimmt etwas nicht. Hochbezahlte Journalisten, die Hartz IV loben, sollten mittels Einkommensverzicht ihre Zeitung retten.
    Gerne wird die regionale Bedeutung der Zeitungen herausgestellt. So würde auch Erna Müller aus Tuntenhausen wissen, wann die Müllabfuhr vorbeikommt. Und wenn etwas wirklich wichtiges passiert? Wenn z.B. ein Ali aus Afghanistan ein Mädchen aus Tuntenhausen tötet. Wie ist dann die Berichterstattung?
    Unabhängigen Journalismus hat es nie gegeben. Verlage waren immer abhängig von Werbekunden, die Journalisten schrieben immer so, wie sie selbst politisch dachten. Und nun haben sich die Printmedien auch offiziell kaufen lassen. Mehr als 220 Millionen Euro Steuergelder zahlt die Regierung den Printmedien. Damit sind sie korrumpiert und völlig unglaubwürdig. Sich als vierte Säule der Demokratie zu bezeichnen, ist eine Anmaßung. So wie es eine Frechheit ist, von der GEZ-Gebühr als Demokratieabgabe zu sprechen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #83
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    AW: Sinkendende Auflagen, Jobverlust für Journalisten

    Es ist schon interessant, wie die meisten Journalisten ihren Lesern Veränderung immer als Fortschritt verkaufen möchten, mit dem sich jeder arrangieren muss. Das Land verändert sich mit der massenhaften Einwanderung Kulturfremder Individuuen, die Wirtschaft verändert sich mit der grossen Transformation, die Politik verändert sich - aber wenn diese ansonst so hoch gelobte Veränderung, den Journalismus selbst trifft, dann ist die Hölle los. Dann benutzen sie ihre Macht, ihre Reichweite, sich selbst wichtiger zu machen, als sie es sind. Wären sie wirklich so wichtig, dann würde 'man' sie vermissen. So wie den bezahölbaren Strom, bezahlbaren Treibstoff, bezahlbare Lebensmittel - es könnte auch bezahlbaren Journalismus geben - vielleicht ist es ja tatsächlich so, wie Realist angedeutet hat, dass Preis- Leistungs- Verhältnis (700 € pro Jahr für ein Abo) wirklich nicht mehr stimmt. Und wenn alles andere teurer wird und die Löhne aber nicht steigen, so muss eben irgendwo eingespart werden. Dann kündigt man eben das Abo - einen Wissensnachteil, oder einen Informationsnachteil erleidet man deshalb nicht mehr. Die Zeiten verändern sich, Information ist zwar immer noch exklusiv, aber viel weniger, als in der Vergangenheit. Es böte sich an, ein Propagandaministerium einzurichten und die arbeitslosen Journalisten dort zu beschäftigen.
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  4. #84
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    AW: Sinkendende Auflagen, Jobverlust für Journalisten

    Bei einer Artikel-Recherche bin ich auf den Namen Lennart Pfahler gestoßen, der nun bei der Zeitung "die Welt" tätig ist. Pfahler ist mir kein Unbekannter. Er war bei der deutschen Ausgabe der "Huffington Post" aktiv. Einer Plattform auf der sich der journalistische Nachwuchs ausprobierte. Pfahler fiel dort als völlig ahnungsloser Naivling auf, der seine Träumereien für die Realitäten hielt. Und nun also ist er bei der "Welt" gelandet. Völlig kurios, denn die "Welt" ist nach wie vor eher konservativ ausgerichtet und Pfahler als bekennender Grüner passt dort eigentlich nicht rein. Weder von der Ideologie her noch vom handwerklichen Können. Früher gab es mal den Fachjournalisten, der wusste worüber er schrieb. Das ist lange vorbei.
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  5. #85
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    AW: Sinkendende Auflagen, Jobverlust für Journalisten

    die "Welt" ist nach wie vor eher konservativ ausgerichtet
    Aha, das muß einem ja auch gesagt werden, daß in den Texten viel Interpretationsraum vorhanden sein könnte.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  6. #86
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    AW: Sinkendende Auflagen, Jobverlust für Journalisten

    Es wird immer enger für die Damen und Herren aus dem Bereich der Systemknechte. Nun heult sich beim Tagesspiegel ein gewisser Leonard Novy aus................
    Keine Solidarität mit Absolventen geistes'wissenschaftlicher' brotloser 'Künste'!

    Denn eine solche wäre Solidarität mit Anmaßern, die, trotz schlechter Abiturnoten in Mathe, Technik und Naturwissenschaft, meinen, unbedingt studieren müssen, anstatt eine passende Lehre bspw. als Dekorateur zu wählen.

  7. #87
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    AW: Sinkendende Auflagen, Jobverlust für Journalisten

    Zitat Zitat von mutiny Beitrag anzeigen
    Keine Solidarität mit Absolventen geistes'wissenschaftlicher' brotloser 'Künste'!

    Denn eine solche wäre Solidarität mit Anmaßern, die, trotz schlechter Abiturnoten in Mathe, Technik und Naturwissenschaft, meinen, unbedingt studieren müssen, anstatt eine passende Lehre bspw. als Dekorateur zu wählen.
    Für was brauchst du noch Dekorateure? Wenn es in Deutschland planmäßig so weiterläuft, bleiben Primark, KIK und Co. übrig und die brauchen keine eigenen Dekorateure mehr. Wie ich erfuhr, ist die Modekette Esprit dermaßen unter Druck, dass sie aus den Städten herausgeht, ihre Filialen reihenweise schließt und neben ein paar kleinen Filialen in der Provinz nur noch den Onlinehandel betreibt. Schon wieder ein paar Dekorateure weniger.
    Aber man kann ja auch die Rathäuser und Bürgermeisterbüros schmücken und den Schreibtisch des Herrn Heil (...) und dem Herrn Genossen Finanzminister einen roten Teppich vor den Eingang legen und dem Herrn Spahn einen Blumenstrauß für seinen Gatten (oder machen dies Floristen?).

    Frei werdende Dekorateure können selbstverständlich auch als Chauffeure für oben genannte Klientel anheuern.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  8. #88
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    AW: Sinkendende Auflagen, Jobverlust für Journalisten

    Ist das Journalismus oder kann das weg?

    Muss unsereiner sich heute schämen, Journalist zu sein? JA! War denn gestern alles besser? NEIN! Aber gestern gab es den SPIEGEL, den zynischen Wächter der Demokratie. Heute sülzen und soufflieren da nur noch elende, linke Epigonen des Relotius-Rohrkrepierers der Matrone des Untergangs grün-rotes Corona-Gestammel ins verkniffene Mündchen…

    Uuund gestern gab es auch noch eine deutsche Eiche namens BILD. Heute ist da nur noch ein Ramschblatt, für einen Teil der schwundsüchtigen 800.000 offenbar immer noch nicht links genug; für den endlosen Exodus der 4,5 Millionen, die bis dato vor dem Blatt geflüchtet sind, trudelt BILD längst jenseits des Gesunden Menschenverstandes im Ereignishorizont des Schwarzen Lochs. Und der übrige Blätterwald? Präpotente, offenbar demente, vergreiste „kluge Köpfe“ von der FAZ bis zu den Blockwarten der süddeutschen Schnüffelpravda. Wehe, wehe dem, der zu fragen wagt: Pranger, Bulle, Bann. Am Arbeitsplatz die ver.di-Garotte. Max Erdinger, Bayer, wie von Ludwig Thoma geschnitzt, haut auf den Lukas:
    „Islamophober, Homophober, Xenophober, Frauenfeind, Rechter, Rechtspopulist, Ewiggestriger oder „Umstrittener“: Das sind die Etiketten, mit denen der Medien-Mainstream jeden Dissidenten beklebt … Wer mitdebattieren darf … das entscheidet der politkorrekte Medien-Mainstream … Jeder Redakteur zugleich ein Richter.“

    Auf jeden Fall Staatsanwalt. Also vom „Staat“ bezahlt. Wie jetzt „endlich“ auch die ganze Journaille. Die kassiert gleich 220 Millionen per Anno aus dem neuen Reptilienfonds. Wikipedia nennt es dialektisch „Presseförderung“; der „Spiegel“ lässt sich sogar von der Bill Gates-Stiftung mit 2,5 Millionen „pampern“, die stets moralisch zeternde ZEIT ziert sich natürlich auch nicht… Denn die grün-rot-linken Kampfblätter sollen auch fürderhin „unabhängigen Journalismus“ abliefern. Mindestens so „unabhängig“ wie einst die 1,3 Millionen Zwangs-Käufer vom Neuen Deutschland in der Ostzone, das sich, seit es in der Freien Marktwirtschaft ankam, im freien Fall befindet: Anno Merkel 2020, Auflage 2. Quartal: 19.531 Stück! Wenn das kein „Übersoll“ im 6. Fünfjahresplan ist, Genossen…

    Sudel-Ede ist überall

    Keiner sollte glauben, die Sudel-Edes der verlorenen SED-Schergen sind irgendwo in Kuba, im Kongo oder im ebenso sonnigen Kalmückien abhanden gekommen, wie einst die Nazis in Argentinien oder Chile: Die Absolventen des Roten Klosters in Leipzig sind lieber dem Duft der Banane nach München, Frankfurt, Hamburg, Berlin gefolgt – Presse, Radio, Fernsehen. Hier schreiben, schalmeien, scharwenzeln sie längst vorneweg rum. Ungeniert bis unverfroren. Vor der „Wende“ hielt die halbe BILD-Redaktion hinter vorgehaltener Hand den Atem an, als ein verkapptes „Kunderschafter“-Würstchen in der Hamburger Zentrale enttarnt wurde; das Kerlchen hatte ewig und drei Tage im News-Kasten auf Seite 1 lautlose Stasi-„Botschaften“ lanciert. Nach dem Knast heiratete der „nette Kerl“ eine BILD-Ressortleiterin… Seufz! Heute sind die ehemaligen Novizinnen vom früheren Roten Kloster in Leipzig jedenfalls besser gekleidet, geschminkt.

    Lieber Max Erdinger, sei mir nicht bös, unsereiner muss deinereiner heute mal hier und da aus Deinem JOUWATCH beklauen: „Michail Gorbatschow bezeichnete die deutsche Presse vor Jahren schon als die bösartigste der Welt … Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen redete vor über einem Jahr bereits von der „Neuen Zürcher Zeitung“ als dem neuen Westfernsehen … Und das Shorenstein-Center für Medien, Politik und öffentliche Ordnung, ein Forschungszentrum der Harvard University, konstatierte nach einer internationalen Vergleichsstudie vor etwa zwei Jahren, daß die Berichterstattung zu US-Präsident Donald Trump noch nicht einmal in den USA selbst so hasserfüllt sei wie in Deutschland.“

    Schäubles Tochter…

    Der Erdinger Max hat offenbar vergessen, wie „hasserfüllt“ einst Presse, Radio, Fernsehen in der DDR mit Amerika umging (von Israel reden wir erst gar nicht…). Egal ob „Amerika“ damals Kennedy, Reagan oder Bush hieß. Und jetzt wurde/wird ganz Deutschland auch noch von einer SED-Propagandistin „alternativlos“ in die Demokratur geführt. Wahrheit? Nur noch im neuen „West-Fernsehen“ Neue Zürcher Zeitung. Und im Internet der Buschtrommeln: Warum Hans-Georg Maaßen, Präsident des Verfassungsschutzes … Warum Christian Hirte, Beauftragter der Bundesregierung neue Bundesländer … Warum Thomas Kemmerich, FDP-Ministerpräsident von Thüringen … Warum „MAD-Chef Christof Gramm … Warum all diese gestandenen Demokraten aus Merkels Nomenklatura gelöscht wurden!

    Oder wie sich „Merkel-Spezi“ Stephan Harbarth (CDU) ins höchste Verfassungsrichteramt dienerte …Wie Christine Strobl (ja, ja, ja, die Tochter von Bundestagspräsident Schäuble und Ehefrau des baden-württembergischen CDU-Innenministers Thomas Strobl) Programmdirektorin der ARD werden konnte…

    Das alles weiß der Erdinger Max natürlich auch, ergo sein Löwensenf nach Karl Valentins Art: Dass … „die vormalige Bundesrepublik zu Angelas Bananenbude verkommen konnte, liegt wesentlich am Versagen der vierten Gewalt.“ Max meint die „Presse“! Und zählt dann auch noch fair, wie Journalisten es „gestern“ eben lernten, zur „Entlastung“ die gelegentlichen Feigenblätter von Merkels Mainstream auf: Cora Stephan, NDR … Stefan Aust, einst SPIEGEL, jetzt WELT… Jan Fleischhauer, einst „Spiegel“, jetzt „Focus“… Alles gute bis glänzende Journalisten, ja! Sogar mit dezentem Hang zum Gesunden Menschenverstand. Letztlich nur „Hofnarren“, die sich Despot/Innen schon immer gern hielten. Der komischen Purzelbäume wegen…

    Kein Virus ohne Presse

    Nochmal Erdinger: „Ohne die Medien hätte von Covid-19 niemand etwas bemerkt“ … Oder: „… verdankt das Virus (etwa) seine pandemische Gefährlichkeit dem Zusammenbruch jener „vierten Säule der Demokratie“(?). Schließlich sind es die Medien, die sich bis zum heutigen Tag nicht dafür schämen, die Hirne … fortgesetzt mit „Coronatoten“, „Neuinfektionen“, „steigenden Fallzahlen“ und „Coronatests“ der kompletten Schwachsinnigkeit zu überantworten … In einem Land mit einer funktionierenden „vierten Gewalt“ könnte kein Politiker im Traum daran denken, dem Volk kontraindizierte „Alltagsmasken“ ins Gesicht zu paragraphieren.“

    Dann: „Der Leser und Fernsehzuschauer als Mündel seiner Erziehungsberechtigten in den Redaktionen … Für die als noch existent unterstellte Demokratie kann es gar nichts besseres geben, als dass diese impertinente Volkspädagogenclique Monat für Monat immer mehr an Quote und Auflage verliert. Den „Scheiß“ braucht tatsächlich kein Mensch mehr. Geht einfach sterben!“

    Hart? Aber wahr!! Wenn BILD einen bio-deutschen Masken-Verweigerer mit Foto, Namen, Alter und Beruf an den Pranger stellt … Aber einen „Merkel-Gast“ mit in seiner Heimat gekauftem „Pass“ einen „Deutschen“ nennt, wenn er mal wieder einen Radfahrer gemessert hat … Oder eine marodierende „Allahu Akbar“-grölende Meute, die eine Innenstadt verwüstet, charmant zu einer „empörten Party-Szene“ adelt… Oder einen Afrikaner, der eine Joggerin vergewaltigt hat, schlicht und farblos „Mann“ nennt … Wenn das zum Lügeljan verkommene Blatt heuchelnd fragt: „Sterben mehr Menschen am Lockdown als an Corona?“ … Einen „Hygiene-Arzt“ ausgräbt, ihn über „Partys in Corona-Zeiten“ schreien lässt: „Ein Skandal, dass die Behörden nicht eingreifen!“

    Oder (Donner!) schon von „Merkels Plan für den Corona-Gipfel“ weiß: „Alkohol-Verbote! Nur (noch) Mini-Feiern!“ … Oder die Rest-Leser auf die nächste Beitragserhöhung einlullt: „Corona bringt Krankenkassen in Geldnot“… Oder die Untertanen der Matrone von einem netten Nichts trösten lässt: „Home-Office: Das können Sie von der Steuer absetzen“… Das vom linken Chefredakteur zum „Experten“ ernannte Kerlchen entblödet sich nicht unter der Zeile „Was gilt für Pendler, die jetzt überwiegend im Home-Office arbeiten?“ zu schreiben: „Hier ist Vorsicht geboten … Wer nicht mehr ins Büro fährt, kann auch keine Entfernungspauschale geltend machen!“ Jesses, Maria und Josef …

    Ei oder Avocado?

    Dann wieder huldigt BILD der Eiligen Greta und ihrer grünen Sekte: „Avocado, Ei, oder Fleisch? Mathematiker hat errechnet, welche Lebensmittel echte Klimakiller sind!“ Und ein netter, junger Mann mit Bart und schulterlangen Zottellocken sagt tatsächlich: „Ein Ei aus Deutschland erzeugt pro 100 Gramm 269 Gramm Kohlenstoffdioxid, eine Avocado aus Südafrika nur 180 Gramm.“

    Das Männlein hat die Organisation „Eaternity“ (Essen, Mampfen für immer, oder so) gegründet. Eine alberne Verballhornung von Eternity (Ewigkeit). BILD nennt ihn mal „Wissenschaftler“ mal „Unternehmer“; jedenfalls erlaubt Zottel uns Untertanen gnädigst 100 Gramm Schwein oder Rind pro Woche u n d maximal 250 ml Milch o d e r 15 g Butter pro Tag. Herr des Schweineschnitzels, erbarme Dich …

    Und immer wieder AfD

    Und dann natürlich die Nazis von der AfD. Diesmal riesengroß mit Foto: Christian Lüth (44) „soll von Vergasung und Erschießung von Migranten gesprochen haben“ … Nochmal wörtlich BILD: „Die Aussagen sind ungeheuerlich: Ein AfD-Funktionär spricht in einer TV-Doku über die Erschießung von Migranten“ …“Die AfD-Fraktion reagierte prompt… Sie hat ihren früheren Sprecher … wegen menschenverachtender Äußerungen über Migranten in einer TV-Dokumentation rausgeworfen.“

    Lüth, wer? AfD-Sprecher bei Frauke Petry (wer?)! BILD schnappatmend: Er „stand bei Pressekonferenzen oft neben den Spitzenfunktionären der Partei“ … Jedenfalls hat die AfD den angeblich selbsternannten „Faschisten“ in vorauseilendem Gehorsam jetzt gefeuert, weil er in der Pro7-Dokumentation „Rechts. Deutsch. Radikal.“ in der Bar einer „Bloggerin“ gesagt haben soll, „Migranten vergasen … erschießen“. BILD heuchelt semantisch Seriosität: „Ob der dort zitierte Funktionär wirklich Lüth ist, ist nicht offiziell bestätigt.“ Zeus legt seinen Bauch in Falten und verschwindet mal wieder darin – vor Lachen? Vor Scham!! Denn geschrieben ist wie geschehen, „ungeheuerlich“! Und beweist es die „prompte“ Reaktion der AfD-Fraktion denn nicht? Schuldig im Sinne der Anklage! Für uns Doof nochmal: Eine „Bloggerin“… Eine „Doku“ von „Pro 7“, dem Hanf- und Homer-Kanal für Handy-Hänftlinge …

    Schmeißt alle raus!

    Darauf muss unsereiner sich noch einen Erdinger genehmigen: „(Fast) alle Redakteure und Journalisten rausschmeißen … das eingesparte Geld an die Freie Presse überweisen, also an „jouwatch“ … „pi-news“, „tichys einblick“ … „die unbestechlichen“… Unsereiner erlaubt sich Broders Achgut, den wunderbaren, (erzkatholischen) Ex-SPIEGEL-Philosophen Matthias Matussek und das Kopp-Kompendium hinzuzufügen, lieber Maximus!

    Der Bajuware kommt dann zu „telegram“: „Einer zunehmend populären Alternative bei den Messenger-Diensten, seit „WhatsApp“ so etwas geworden ist wie eine Stasi-Akte, die man auch noch selber führen muss. Der Grund für die zunehmende Popularität von „telegram“ ist kurz & bündig zu erklären: Dort ist man weit von jener Zensur entfernt, die inzwischen bei Facebook, Youtube und WhatsApp zur täglichen Routine gehört …“

    Ihr Leser der Freien Presse von PI-NEWS, Jouwatch, Kopp, Tichys Einblick, Achgut, Ihr Leser von Matthias Matussek, Vera Lengsfeld bis zur Acta Diurna von Michael Klonovsky – ist das noch Journalismus, oder kann das weg?

    http://www.pi-news.net/2020/09/ist-d...-kann-das-weg/
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  9. #89
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    AW: Sinkendende Auflagen, Jobverlust für Journalisten

    Nicht nur die Printmedien reduzieren ihr Angebot. Der Spiegel brachte vor genau 5 Jahren das für Jugendliche konzipierte "Magazin" Bento heraus. Nun ist Schluss, Bento wird eingestellt. Niemand weint Bento eine Träne nach, der Inhalt war oft hanebüchener Unsinn und offenbarte wie sehr die Journalisten in ihrer Traumwelt leben.........


    Spiegels Angebot für junge Leser ist bankrott!
    Bento soll seit Oktober 2015 junge Leute zwischen 18 und 30 Jahren erreichen und ist jetzt vor allem eins: Geschichte. Bereits vor einiger Zeit kündigte der Spiegel an, das nachhaltig verlustvolle Format Bento einzustellen.

    In der Kritik stand Bento vor allem durch sogenanntes „Native Advertising“. Hierbei wurden bezahlte Werbebeiträge von Bento-Mitarbeitern verfasst und als redaktionelle Artikel veröffentlicht. Erkennbar war diese Werbung jedoch nur an einer anderen Rahmenfarbe des Titelbildes und einer kleinen Markierung als „Sponsored Post“.

    Viel Schadenfreude in sozialen Medien
    Hinzu kam die fragwürdige Qualität und Relevanz von Beiträgen wie: „Expecto Klischeeum: Warum Harry Potter ein Problem mit Frauenfiguren hat“. So konnten selbst die Werbeeinnahmen das Spiegel-Format nicht retten. Als Bento nun öffentlich sein Ende bekannt gab, hielt sich die Trauer bei jungen Leuten allerdings in Grenzen.
    Name:  01-Zu-viel-Ideologisches.png
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    Viele merkten in ihren Kommentaren an, dass das Scheitern bei Bentos ideologisierten und propagandistischen Beiträgen nur eine Frage der Zeit war. .....Einige machten sich schon Gedanken um die zukünftige Anstellung der Bento-Journalisten:

    Name:  03-Wiedersehen-im-Taxi.png
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    https://flinkfeed.com/bento-eingestellt




    wen es interessiert, was Bento so ihren Lesern bot sollte mal hier einen Blick reinwerfen https://flinkfeed.com/spiegel-format...haben-koennten
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