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    Asylanten wollen Bleiberecht erpressen

    Es wird immer besser! Geduldete Asylanten tanzen dem Staat mittlerweile mit ihren Forderungen auf der Nase herum und dieser lässt sich das gefallen. Wir leben wirklich in einem System, welches sich irgendwo zwischen Diktatur und Anarchie befindet, jedoch fernab des Begriffes Demokratie einzuordnen ist.

    Protestcamp abgebaut – Marsch nach Berlin geplant

    54 Tage lang haben Aktivisten in ihrem Protestcamp am Rhein ausgeharrt. Sie wollen, dass Abschiebungen gestoppt und Flüchtlinge in Heimen untergebracht werden. Nun marschieren sie nach Berlin. Von Katharina Bons



    © Katharina Bons Ibrahima Diallo (l.), Arash Dosthossein (M.), Hamid Haghayeghi (r.) protestieren gegen Abschiebungen


    Die Koffer sind gepackt, schnell werden die Banner abgehängt, die beiden Pavillons abgebaut: Am Montag haben drei Flüchtlinge gemeinsam mit einigen Unterstützern ihr Protestcamp am Mannesmannufer beendet – vorerst, wie Sprecher Arash Dosthossein sagt.
    Ab Samstag werden sich die Aktivisten an einem Protestmarsch nach Berlin beteiligen. Sollte es keine Verbesserung der Situation der Flüchtlinge geben, würden sie erneut in der Landeshauptstadt demonstrieren.
    Am 10. Juli hatten vier Flüchtlinge ihr Camp am Johannes-Rau-Platz aufgeschlagen. In mehreren Städten hatten sich ähnliche Protestlager gegründet. Auslöser war der Selbstmord eines aus dem Iran stammenden Mannes im Januar in Würzburg.


    Die Forderung: Abschiebungen stoppen


    Auch Arash Dosthossein, der vor einem Jahr aus dem Iran nach Deutschland geflohen ist, hat zunächst in der bayrischen Stadt mitprotestiert, Mitte Juli kam er dann nach Düsseldorf. Die Landeshauptstadt hat für die Aktivisten besondere Bedeutung, da vom hiesigen Flughafen Einwanderer abgeschoben werden.

    "Viele kommen in ein Land zurück, das sie zehn, 20 Jahre nicht gesehen haben", so Agit Boztemur, der als Dolmetscher im Camp hilft. Viele der abgeschobenen Kinder seien gar in Deutschland geboren. "Vor allem Sammelabschiebungen werden aus Düsseldorf gemacht. In extra gecharterten Flugzeugen, damit niemand etwas mitbekommt", so Simone Froschauer von der Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative Stay.
    Der sofortige Stopp von Abschiebungen sowie der Unterbringung in Flüchtlingsheimen und die Abschaffung der Residenzpflicht sind laut Dosthossein die Hauptforderungen der Düsseldorfer Aktivisten, die mit der vor allem in Bayern aktiven "Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migranten" zusammenhängen.


    Viel Unterstützung, wenig Anfeindungen


    In ihrem Camp hätten sie viel Unterstützung erfahren, berichten die Protestler. Anfeindungen seien lediglich im Einzelfall vorgekommen. Trotzdem sagten sie am Montag, dass sie "sehr enttäuscht" von den Reaktionen öffentlicher Vertreter aus Düsseldorf seien. So hätten sie sich gewünscht, dass mehr Landtagsabgeordnete das Gespräch mit ihnen gesucht hätten.
    Von der Polizei sehen sie sich "schikaniert". Hintergrund dieses Vorwurfs ist, dass die Polizei den Flüchtlingen verboten hatte, in ihrem Camp auch zu übernachten. Nachdem die Aktivisten Klage eingereicht hatten, kassierte das Oberverwaltungsgericht Münster dieses Verbot schließlich und erlaubte den Protestlern, zwei Betten in einem Zelt aufzustellen.
    Aufgrund des geplanten Olympic Adventure Camps für Kinder mussten die Flüchtlinge aber Anfang August an das Mannesmannufer umziehen. Vier Flüchtlinge aus dem Iran und Guinea schliefen dort abwechselnd. Sie hätten noch bis zum 6. September eine Genehmigung für diese Form des Protests gehabt. Doch sie wollen sich nun an dem Marsch nach Berlin beteiligen, um dort gegen die ihrer Meinung nach menschenunwürdige Situation von Flüchtlingen zu protestieren.


    Zu Fuß nach Berlin


    Von Würzburg würden einige Demonstranten zu Fuß in 30 Tagen in die Bundeshauptstadt ziehen, andere fahren mit einem Bus, der in mehreren Städten Station machen wird. Am übernächsten Wochenende soll dieser einen Zwischenstopp in Düsseldorf einlegen. Sollte die öffentlichkeitswirksame Aktion keinen spürbaren Erfolg zeigen, wollen die Düsseldorfer Aktivisten "noch entschlossener und noch motivierter" wiederkommen.
    Arash Dosthossein und seine Mitstreiter, deren Antrag auf Asyl noch nicht genehmigt ist, würden für ihren Protest viel riskieren, sagt Simone Froschauer. Da in Bayern Residenzpflicht herrsche, könnten die Flüchtlinge festgenommen und ausgewiesen werden. "Sie setzen ihre gesamte Zukunft aufs Spiel", so die Stay-Aktivistin.

    Quelle
    Es ist sehr auffällig, dass dieses System nicht in der Lage ist, für seine eigenen Menschen ordentlich zu sorgen und Volkes Interessen zu vertreten. Für dahergelaufenes Prekariat wird jedoch der Rücken krumm gemacht und notfalls sogar die Gesetzgebung umgangen. Traurig, für was man hierzulande Steuern zu entrichten hat.


    "Viele kommen in ein Land zurück, das sie zehn, 20 Jahre nicht gesehen haben", so Agit Boztemur, der als Dolmetscher im Camp hilft.
    Ein hausgemachtes Problem, welches einerseits auf die hiesige, zu lasch umgesetzte Gesetzgebung zurückzuführen ist, andererseits daran liegt, den Flüchtigen zu viele Rechte und den Duldungsstatus zugestanden zu haben. Folgerichtig muss daraus geschlossen werden, dass Flüchtige von vornherein nur für eine festgelegte Zeit im Lande (z.B. 3 Jahre) geduldet werden. Ist der Ausnahmezustand im Herkunftsland bis dahin aufgehoben, erfolgt umgehend die Rückführung. Wenn nicht, wird im 2 Jährigen Turnus nach Absprache mit dem Flüchtling um 2 Jahre verlängert. Der Betroffene hat ein dementsprechendes Dokument zu unterzeichnen, welches die sofortige Rückführung nach Besserung der Zustände im Heimatland regelt. Es darf nicht außer Augen gelassen werden, dass Asyl lediglich den Schutz bedrohten Lebens für eine Übergangszeit zum Ziel hat, nicht aber der Verbesserung der persönlichen wirtschaftlichen Umstände dienen soll. Deshalb muss jedem Aufgenommenen von vornherein klargemacht werden, dass er in jedem Fall wieder zu gehen hat, denn schliesslich hat die BRD auch anderen Flüchtlingen gegenüber die Pflicht, ihnen für ein gewisse Zeit zu helfen. Andererseits ist das System gegenüber seinen Steuerzahlern verpflichtet, die Rückführung in seinem Interesse zu regeln. Gewährung von Asyl heisst auch immer, dass immense Kosten für die Gebergesellschaft entstehen, bzw. Probleme aus den Herkunftsländern importiert werden.

  2. #2
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    AW: Asylanten wollen Bleiberecht erpressen

    Was sagt uns das. Da muss endlich eine Führung an die Macht, die konsequent und knallhart durchgreift.

    Sie wollen, dass Abschiebungen gestoppt und Flüchtlinge in Heimen untergebracht werden.
    Und wenn diese leidenden Flüchtlinge in den Heimen sind, wird für eine menschenwürdigere Unterkunft und mehr Geld protestiert, bzw.es wird gefordert.
    In der Heimat wird in Holzhütten u.ä. gehaust.
    Wer die Faust ballt, kann die Hand nicht reichen.
    In Zeiten, da Täuschung und Lüge allgegenwärtig sind, ist das Aussprechen der Wahrheit ein revolutionärer Akt.

  3. #3
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    AW: Asylanten wollen Bleiberecht erpressen

    Im Knast müssen die Häftlinge arbeiten, bekommen dafür etwas Geld. Der gewollte Effekt: die Insassen haben etwas zu tun, kommen nicht auf dumme Gedanken. Warum also nicht auch eine Arbeitspflicht für Asylanten einführen? Jugendliche können eine Berufsausbildung machen, Ältere fegen Strassen, halten ihre Heime in Ordnung oder man baut wie im Knast Produktionen auf, die für den Staat Produkte herstellen. Das alles dient als Beschäftigungstherapie und dürfte so manchen arbeitsscheuen Scheinasylbewerber abschrecken herzukommen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Asylanten wollen Bleiberecht erpressen

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Das alles dient als Beschäftigungstherapie und dürfte so manchen arbeitsscheuen Scheinasylbewerber abschrecken herzukommen.
    ...und wird garantiert nie durchgeführt, weil diskriminierend und rassistisch! Kurz: abwertend!

  5. #5
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    AW: Asylanten wollen Bleiberecht erpressen

    Hach, dieses Land macht es einem auch wirklich jeden Tag schwerer sich nicht zu radikalisieren...
    "Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit"

  6. #6
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    AW: Asylanten wollen Bleiberecht erpressen

    Zitat Zitat von malignus Beitrag anzeigen
    Hach, dieses Land macht es einem auch wirklich jeden Tag schwerer sich nicht zu radikalisieren...
    Wer sich näher mit den täglichen Geschehnissen befasst, wird durch das System zwangsläufig radikalisiert! Das liegt an nicht nachvollziehbaren Entscheidungen seitens der Politik, die nahezu grundsätzlich gegen die Interessen der Bevölkerung verstoßen. Beneidenswert sind die Leute, die all dies kommentarlos wegstecken und trotz besseren Wissens durch Desinteresse glänzen. Und das scheint auf das Gros der Bevölkerung zuzutreffen!

  7. #7
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    AW: Asylanten wollen Bleiberecht erpressen

    Beneidenswert sind die Leute, die all dies kommentarlos wegstecken und trotz besseren Wissens durch Desinteresse glänzen. Und das scheint auf das Gros der Bevölkerung zuzutreffen!
    oder gereizt jedem Gespräch über Politik oder den Zustand im Lande ausweichen.

    Hör auf mit dem Scheiß, ich kanns nichtmehr hören.
    ist ja alles gut wenn man sich über die Holzvorräte und das Heiratsgeschehen im Umfeld austauschen kann.

    hoffentlich trifft es diese Leute als erstes, wenn die große Kernschmelze beginnt...
    "Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit"

  8. #8
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    Asylsuchende wehren sich Marsch auf Berlin geplant

    Die Asylanten zeigen sich wieder sehr dankbar gegenüber Deutschlands. Erstmal demonstrieren und fordern.
    Meine erste Wohnung hatte Ofenheizung und keine Badewanne oder Dusche. Ich war damals trotzdem froh, dass ich zu Hause raus war.
    Ich käme im Traum nicht darauf bei irgend jemand irgendetwas besseres zu fordern. Außerdem war es mein Wille, das Elternhaus zu verlassen. Das nur mal als Beispiel.

    Demonstrierende Asylbewerber wollen vom kommenden Samstag an mit einem "Marsch auf Berlin" auf ihre Situation aufmerksam machen. Sie fordern einen Abschiebestopp und ein Ende der Residenzpflicht und hoffen, dass viele Flüchtlinge ihrem Aufruf folgen und sich dem Marsch anschließen.
    Nach mehr als sechs Monaten des öffentlichen Protestes in Würzburg wollen die dort streikenden Asylbewerber mit einem Protestmarsch durch Deutschland auf ihre Anliegen aufmerksam machen. Sie planen, vom kommenden Samstag an nach Berlin zu laufen. Wie viele Flüchtlinge dem deutschlandweiten Aufruf folgen werden, konnte der Sprecher der Bewegung, der Iraner Ashkan Khorasani, noch nicht sagen.

    "Man behandelt uns wie kleine Kinder", sagt Khorasani. "Es ist ein Grundrecht, selbst zu entscheiden, was man essen will." Er sei noch nie in einem deutschen Supermarkt gewesen. Allerdings verhindere "Geld keine Abschiebungen und auch nicht die Isolation in den Unterkünften".
    Ihre Proteste richteten die Flüchtlinge auch gegen das Asylbewerberleistungsgesetz, das Mitte Juli vom Bundesverfassungsgericht gekippt wurde. Die Betroffenen fordern die Abschaffung der bestehenden Gemeinschaftsunterkünfte, einen Abschiebestopp und ein Ende der Residenzpflicht, der zufolge Asylbewerber sich nur in einer bestimmten Region aufhalten dürfen. Um dies durch.zusetzen, reicht der Hungerstreik als Mittel nicht.

    Münder zugenäht

    Ihre Forderungen hatten die Iraner zunächst dadurch untermauert, dass sich Anfang Juni acht von ihnen den Mund zunähten. Nur noch mit einem Strohhalm konnten sie trinken und vorsichtig sprechen. Pro Asyl kritisierte den Protest, Ärzte, Hilfsorganisationen und die Kirchen waren entsetzt. Die Stadt Würzburg sah gar die öffentliche Ordnung gefährdet und versuchte, die Aktion zu verbieten. Ihre Verfügung hatte jedoch vor dem Verwaltungsgericht Würzburg keinen Bestand: Ein Hungerstreik mit zugenähten Mündern in der Öffentlichkeit sei weder strafbar noch eine Ordnungswidrigkeit. Erst am 6.?Juli ließen sich die letzten der Iraner die Münder wieder öffnen.
    Hier der Artikel

    "Man behandelt uns wie kleine Kinder", sagt Khorasani. "Es ist ein Grundrecht, selbst zu entscheiden, was man essen will."
    So, ist es das? Ist es das in seiner Heimat auch? Dort wäre Herr Asylant wahrscheinlich froh, überhaupt was zwischen den Zähnen zu bekommen.
    Wer die Faust ballt, kann die Hand nicht reichen.
    In Zeiten, da Täuschung und Lüge allgegenwärtig sind, ist das Aussprechen der Wahrheit ein revolutionärer Akt.

  9. #9
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    AW: Asylsuchende wehren sich Marsch auf Berlin geplant

    Wie weit wäre Herr Khorasani wohl mit einem Marsch auf Teheran gekommen?
    Ok wir schaffen die Gemeinschaftsunterkünfte ab, dafür bekommt dann jeder von ihnen ein Zelt, deal!
    "Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit"

  10. #10
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    AW: Asylsuchende wehren sich Marsch auf Berlin geplant

    die Abschaffung der bestehenden Gemeinschaftsunterkünfte
    Jetzt weiß ich auch warum.
    Der Rahmen-Hygieneplan harmoniert einfach nicht mit den Ansprüchen dieser Ethnie.
    Der Plan kann nicht eingehalten werden, also doch besser das Zelt?
    Der Rahmen-Hygieneplan
    Musel und Hygiene passt zusammen wie der Teufel und das Weihwasser.
    Wer die Faust ballt, kann die Hand nicht reichen.
    In Zeiten, da Täuschung und Lüge allgegenwärtig sind, ist das Aussprechen der Wahrheit ein revolutionärer Akt.

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