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    AW: Alexis Tsipras, der neue griechische Ministerpräsident

    Sie machen ernst. Wie Griechenland nun finanziell über die Runden kommen will, ist mir ein Rätsel.....


    Im Streit zwischen der neuen griechischen Regierung und der Euro-Gruppe verhärten sich die Fronten.

    Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis kündigte am Freitag die Zusammenarbeit mit der Troika aus EU-Kommission, IWF und Europäischer Zentralbank (EZB) auf. Die hatte bislang für die Geldgeber Hilfen und Auflagen mit dem Land ausgehandelt. Auch das laufende Rettungsprogramm, aus dem noch Zahlungen ausstehen, will die griechische Regierung nicht verlängern. Euro-Gruppenchef Jeroen Dijsselbloem warnte Griechenland vor einseitigen Entscheidungen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagte, die Euro-Partner ließen sich nicht erpressen.

    Der neue griechische Finanzminister erläuterte Dijsselbloem in Athen die Haltung der neuen Regierung aus Linksradikalen und Rechtskonservativen. Man habe den Wählern versprochen, die Kooperation mit der Troika zu beenden, weil man die Sparauflagen ablehne. "Unsere erste Handlung als Regierung kann nicht sein, dass wir dies Position wieder aufgeben indem wir eine Verlängerung des Programms verlangen", argumentierte er. Zugleich versicherte Varoufakis, Athen wolle Reformen umsetzen, um die Wirtschaft des Landes wieder wettbewerbsfähiger zu machen. Zudem bekräftigte er, man strebe einen ausgeglichenen Haushalt an.

    WARNUNGEN VON DIJSSELBLOEM UND SCHÄUBLE

    Dijsselbloem forderte die neue Regierung auf, sich an die bestehenden Vereinbarungen zu halten. Man werde vor dem Ende Februar auslaufenden Hilfsprogramm entscheiden, wie es weitergehe. Die bisher in Griechenland erzielten Fortschritte dürften nicht infrage gestellt werden. Weitere europäische Hilfe sei davon abhängig, dass Griechenland seine Verpflichtungen einhalte.

    Zuvor hatte Bundesfinanzminister Schäuble in Berlin zwar Gesprächsbereitschaft mit der griechischen Regierung bekundet, den neuen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras aber ebenfalls gewarnt, von Reformzusagen abzurücken. Griechenlands Partner in Europa und beim IWF seien mit ihren Hilfen von zusammen 240 Milliarden Euro bis an die Grenze des Möglichen gegangen. Deutschland sei zur Solidarität und zu weiteren Hilfen bereit, aber nur auf Basis getroffener Vereinbarungen. "Und darüber hinaus sind wir schwer zu erpressen", fügte Schäuble hinzu. Die Bundesregierung lehnt einem Schuldenschnitt für Griechenland und eine von der neuen Regierung in Athen geforderte europäische Schuldenkonferenz ab. Das tat auch Portugals Ministerpräsident Pedro Passos Coelho, dessen Land gleichfalls Hilfen vom IWF und den Euro-Partnern erhielt.



    und Tsipras versucht die anderen Länder gegen Deutschland aufzubringen.....


    TSIPRAS MACHT EINEN BOGEN UM BERLIN

    Tsipras kündigte für die kommende Woche Antrittsbesuche bei einer Reihe von europäischen Partnern und der EU-Kommission an, nicht aber in Deutschland. Im Wahlkampf hatte er Bundeskanzlerin Angela Merkel und die von ihr vertretene Sparpolitik für die sozialen Probleme in seinem Land mitverantwortlich gemacht.

    Nach der raschen Bildung einer Koalition unter Tsipras Führung und dem Stopp zentraler Privatisierungsprojekte ist unklar, wie das Land kurzfristig an dringend benötigte Hilfsgelder der europäischen Partner und des IWF kommen will. Bis zum 28. Februar läuft die Frist, um Hürden für die Zahlung der letzten Rate aus dem Euro-Hilfsprogramm auszuräumen.

    Allerdings hat der russische Finanzminister Anton Siluanow bereits signalisiert, wenn Griechenland sein Land um Finanzhilfe bitte, werde man darüber nachdenken. Tsipras und seine linke Syriza-Partei haben enge Verbindungen zu Russland.

    Der Leitindex der Athener Börse sackte am Freitag um weitere rund eineinhalb Prozent ab. Dabei beschleunigten die Äußerungen von Finanzminister Varoufakis den Abwärtstrend kurzfristig. Die Rendite der zehnjährige griechische Staatspapiere übertraf nach einem kurzzeitigen Rückgang wieder die Marke von elf Prozent.
    http://de.reuters.com/article/topNew...BrandChannel=0
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  2. #22
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    AW: Alexis Tsipras, der neue griechische Ministerpräsident

    Hut ab, derart frech ist selten eine neue Regierung aufgetreten. Nachdem Regierungschef und Finanzminister ihre Tour durch verschiedene EU-Länder absolviert haben, versuchen sie nun den Eindruck zu erwecken, dass sie auf das Geld der Troika nicht angewiesen sind. Russland, China und die USA werden nun als mögliche Geldgeber ins Spiel gebracht. Fast möchte man darum beten, dass andere den Griechen Geld leihen, nur nicht wir. Dabei sind weder die Russen noch die Amis ambitioniert Geld nach Athen zu schicken. Sie haben schlicht nichts übrig. China hatte schon vor ein paar Jahren Interesse bekundet in Griechenland zu investieren, aber scheinbar waren das lediglich Verlautbarungen.
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  3. #23
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    AW: Alexis Tsipras, der neue griechische Ministerpräsident

    Nun wird deutlich, warum Tsipras und sein Finanzminister derart hektische Aktivitäten entfaltet hatten, kaum dass sie an der Macht waren. Griechenland ist faktisch am Ende. Kurzfristig brauchen die Griechen nun fast 60 Milliarden Euro. Wo um alles in der Welt bleibt das ganze Geld? Griechenland ist ein Fass ohne Boden, es wird sich nie eigenständig finanzieren können. Jede Hilfszahlung verpufft. Zum Dank für die Unterstützung kommen aus Athen nur böse Worte und Unterstellungen...

    Griechischer Außenminister Nikos Kotzias attackiert Deutschland: "Ihr wollt uns ersticken"

    http://www.huffingtonpost.de/2015/03...hp_ref=germany
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  4. #24
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    AW: Alexis Tsipras, der neue griechische Ministerpräsident

    Griechenland wird seine Schulden nie zurückzahlen“

    Die Hilfskredite verhöhnt er als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“

    In der ARD-Sendung „Die Story im Ersten“ gibt Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis zu, was deutsche Politiker immer wieder und wieder abgestritten haben: Griechenland werde „niemals seine Schulden zurückzahlen“, sagt Varoufakis in einem Interview, das bereits im Sommer 2014 geführt und jetzt veröffentlicht wurde. Sein eigenes Land bezeichnet der Politiker darin als den „insolventesten aller Staaten.“
    Klartext: Der griechische Finanzminister sagt den deutschen TV-Zuschauern ins Gesicht, dass Milliarden Steuergelder verloren sind! Und: Er beschimpft auch noch die deutschen und europäischen Politiker, die die Hilfsprogramme für Griechenland beschlossen!
    Das unfassbare Originalzitat von Varoufakis lautet so:
    „Die klugen Leute in Brüssel, in Frankfurt und auch in Berlin wussten schon im Mai 2010, dass Griechenland niemals seine Schulden zurückzahlen wird. Aber sie haben so getan, als sei Griechenland nicht bankrott, sondern habe nur gerade nicht genug flüssige Mittel.“

    Der Finanzminister erklärt Griechenland für pleite und geht als nächstes auf die Politiker los, die in Parlamenten für die gigantischen Rettungskredite stimmten. Varoufakis: „In dieser Lage dem insolventesten aller Staaten den größten Kredit der Geschichte zu geben, wie drittklassige korrupte Banker, das war ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“
    Verbrechen gegen die Menschlichkeit – so bezeichnet man normalerweise schwerste Kriegsverbrechen. Einsatz chemischer Waffen, Völkermord.

    Die Hilfskredite, so Varoufakis, „zwangen Griechenland in eine Dauerverschuldung ohne Ende und sie brachten eine stolze Nation gegen eine andere auf, denn dem deutschen Arbeiter, der sich acht bis zehn Stunden am Tag abplagt und trotzdem mehr oder weniger an der Armutsgrenze lebt, wird von seiner Regierung erzählt, unsere Krankenhäuser müssen sparen, aber wir geben den Griechen 110 bis 130 Milliarden Euro. Dabei ging das Geld gar nicht an die Griechen. Dieses Geld hat nie ein Grieche gesehen. Es ging an französische und deutsche Banken.“
    Es ist erst wenige Tage her, dass der Bundestag mit riesiger Mehrheit die Milliardenhilfen für Griechenland verlängerte. Nun haben es die deutschen Abgeordneten vom griechischen Finanzminister höchstpersönlich: Sie haben die deutschen Steuermilliarden in den „insolventesten aller Staaten“ investiert.
    http://www.bild.de/politik/ausland/h...1904.bild.html

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  5. #25
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    AW: Alexis Tsipras, der neue griechische Ministerpräsident

    Wie wahnsinnig ist die griechische Regierung eigentlich? Kein Geld in der Kasse um die nächsten Rentenzahlungen leisten zu können aber neue Sozialleistungen einführen wollen. Scheinbar fährt die Regierung einen Kurs der bewusst auf Konfrontation aus ist. Glaubt man in Athen, dass alle Schulden von anderen bezahlt werden, dass andere Länder die Griechen auf ewig finanzieren werden? Es hat den Anschein. Nun müssen die Griechen auch noch diejenigen bezahlen, die ihnen beim Euro-Betrug behilflich waren......


    Im Jahr 2001 verhalf die US-Investmentbank Goldman Sachs den Griechen durch einen Anleihedeal zum Beitritt in die Eurozone, indem sie half, die wahren finanziellen Verhältnisse des Landes zu verschleiern. Jetzt trifft eine unerwartete Milliardenforderung daraus Griechenland wie ein Bumerang.

    Der Währungsswap brachte Griechenland damals einen hohen Eurobetrag, der das Defizit stark reduzierte, muss aber hohe Zinsen zahlen, die jetzt fällig werden. Dabei hat Finanzminister Varoufakis schon bereits Probleme mit der Auszahlung der bereits bekannten Verpflichtungen des Landes.

    Die Gefahr einer Staatspleite Griechenlands liegt bereits auf über 75 Prozent. Für die Auszahlung von Renten und Gehältern staatlicher Angestellter bittet Griechenland Steuerschuldner darum, ihre ohne Strafgebühren zurück gehaltenen Steuern zu bezahlen. Nicht bezahlte Steuern sind das Hauptproblem.


    http://www.shortnews.de/id/1146718/sie-brachten-griechenland-in-den-euro-milliarden-fuer-goldman-sachs-deal-faellig
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  6. #26
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    AW: Alexis Tsipras, der neue griechische Ministerpräsident

    Ich kann mir nur noch an den Kopf fassen! Haben die Griechen es noch nicht geschnallt? USA-Banken sind fest in Teufels Hand.

  7. #27
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  8. #28
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    AW: Alexis Tsipras, der neue griechische Ministerpräsident

    Tsipras ist derzeit in Berlin und spricht mit Linken und Grünen, nachdem er sich mit Merkel getroffen hat. Leise ist er geworden, der Heißsporn aus Athen.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-13502116.html
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