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  1. #1
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    Röttgen tritt zurück

    Bundesumweltminister Norbert Röttgen steht nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vor dem Rücktritt. Er zieht damit die Konsenquenz aus seiner verheerenden Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen, wo die CDU am Sonntag mit 26 Prozent das schlechteste Ergebnis aller Zeiten eingefahren hatte. Unklar war zunächst, ob Röttgen sein Amt freiwillig aufgibt oder dazu aufgefordert wurde.

    Nachtrag: inzwischen wurde bekannt, dass Kanzlerin Merkel Röttgen entlassen hat.
    Geändert von Realist59 (16.05.2012 um 17:53 Uhr)
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  2. #2
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    AW: Röttgen tritt zurück

    Ist Röttgen alleine für das schlechte Wahlergebnis verantwortlich, oder wurde vielleicht auch die Merkelpolitik damit abbestraft?
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - WEFers are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit. Das Böse beginnt mit einer Lüge.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  3. #3
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    AW: Röttgen tritt zurück

    Zitat Zitat von abandländer Beitrag anzeigen
    Ist Röttgen alleine für das schlechte Wahlergebnis verantwortlich, oder wurde vielleicht auch die Merkelpolitik damit abbestraft?

    Jede Partei die im Bund regiert, verliert auf Länderebene. Damit ist Röttgens Ergebnis natürlich auch ein Votum der Wähler gegen die Bundesregierung. Aber Röttgen hat sich zum einen nicht klar für NRW ausgesprochen und zum anderen mehrfach den Eindruck erweckt, nichts anbieten zu können. Sein Thema war lediglich die Staatsverschuldung
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Röttgen tritt zurück

    Arroganz wurde hier mal richtig abgestraft!
    So einen überheblichen CDU-Kandidaten habe ich selten erlebt.
    Nie hat er eine klare Aussage gemacht.
    Davon abgesehen hat das der FDP-Kandidat Lindner auch nicht gemacht, der hat lediglich von den abgesprungenen CDU-Wählern profitiert.
    Die FDP hat noch einmal eine Chance bekommen, aber ich denke mal, das ist die letzte.
    Die Piraten müssen erstmal beweisen, ob sie politisch überleben können.
    Noch weiß keiner genau, wo die eigentlich stehen, selber wohl auch nicht.
    Die rechten Parteien haben jetzt eigentlich den richtigen Zeitpunkt, wo sie eine Alternative aufzeigen können.
    Pro und NPD sollten sich überlegen, ob sie nicht endlich die schwarzbestiefelten Schwach-Glatz-Köpfe aus ihren Reihen zurückpfeifen und mal seriös auftreten.
    Keiner will einen neuen Hitler, aber die heutigen Zustände können nur von einer konsequenten Partei gelöst werden.
    Und dazu gehört, endlich mal den Mut zu haben, die Dinge beim Namen zu nennen, aber öffentlich.
    Nicht nur auf dem Thema Islam und Migranten herumreiten, sondern klarmachen, was uns die Zuwanderung von Migranten und anderen Ausländern bisher gekostet hat und was weitere Zuwanderungen kosten werden.
    Der deutsche Michel hat bis heute in keinem maßgeblichen Medium die realen Zahlen zu Gesicht bekommen.
    Angesichts der Griechenlandpleite müsste jedem Deutschen klargemacht werden, dass er bei einem Niedergang Griechenlands nicht nur eigenes Geld verliert, sondern dass die Finanzierung der Migranten dann schmerzhaft zubuche schlägt.
    Das Geld, dass dann immernoch an die netten Bereicherer bezahlt werden muss, damit sie nicht böse werden, wird dann überall fehlen, und die Kommunen sind dann die nächsten, die eine Bankrotterklärung abgeben müssen.
    Danach kommt die Republik dran.
    Das ist der Moment, worauf die Muselverbände warten.
    Ein angeschlagenes Deutschland ist dann ein gefundenes Fressen für die Islamisten.
    Die halten sich eine Weile mit den geplünderten Sachen der Einheimischen über Wasser.
    Danach gehen sie in die Moschee und warten auf ein Wunder.
    Nachdem die Felder leergefressen wurden und alles Vieh in Dönern gepackt wurde, werden die noch erhaltenen Häuser dem Verfall preisgegeben und Pierre Vogel hackt den Leuten die Hände ab.
    Ach ja, wir waren ja bei Röttgen.....

  5. #5
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    AW: Röttgen tritt zurück

    War er denn kein bequemer Ja-Sager?

    Nach Wahlschlappe und Unions-Kritik: Merkel entlässt Röttgen als Umweltminister
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - WEFers are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit. Das Böse beginnt mit einer Lüge.

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  6. #6
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    AW: Röttgen tritt zurück

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Aber Röttgen hat sich zum einen nicht klar für NRW ausgesprochen und zum anderen mehrfach den Eindruck erweckt, nichts anbieten zu können.
    Das ist das einzige Problem, bzw. wohl auch der Hauptgrund für die Entlassung. Man behauptet, dass die Chancen für die CDU selten so gut gewesen sind, eine Wahl in NRW zu gewinnen. Der Kandidat war allerdings zu blass, zu sehr auf ein einflußreiches Amt fixiert und hatte sich anscheinend schon als Muttis Nachfolger gesehen, weshalb auch immer die Rede von "Muttis Bestem" war.

    Nibelungentreue und Vasallentum werden in der CDU belohnt!
    Dieser Eindruck entsteht zumindest, wenn man schaut, wer Röttgens Nachfolger geworden ist. Kein geringerer als Peter Altmeier, ein fotogener, medienwirksamer Haudegen, der schon die Ehre Wulffs bis zum letzten Moment verteidigte. Also jemand, der hartnäckig des Hosenanzugs Befehle befolgt und ausfechtet, hörig bis zur letzten Patrone ist und notfalls auch ohne Widerworte mit dem Schiff untergeht! Ein Kriecher wurde durch den anderen im Amt des Umweltministers ersetzt. Angies Marionettentheater geht ohne größere Komplikationen weiter und der Opposition wurde die Möglichkeit genommen, weiteres Öl ins Feuer zu giessen.

    Ränkespiel hinter den Kulissen?
    Nun stellt sich natürlich zurecht die Frage, ob dies auch auf die Bundespolitik abfärben könnte? So befasste sich gestern Anne Wills Polittalk mit der Frage "Röttgens Rausschmiss - Merkel im Abstiegskampf?". Das Thema sollte ursprünglich etwas anders lauten (sinngemäß: Hat die NRW Wahl Folgen für die Machtposition Merkels), wurde aber aufgrund der Ereignisse geringfügig abgeändert. Ursprünglich sollte der Runde übrigens Peter Hintze beiwohnen, ein weiterer unbelehrbarer Speichellecker des Regimes! Wer? Genau der Peter Hintze, der in einem Polittalk dafür sorgte, dass Wulffs Akten durch die Ermittler nochmals durchwühlt wurden und damit den Abschuss des taumelnden Ex Bupräs erst ermöglichte! Wieso wurde der bei einem solch heiklen Thema wohl wieder ausgeladen? Hier sollte offensichtlich vermieden werden, dass sich nochmal jemand verplappert! Er stellt also eine Gefahr für Merkels Machterhaltung dar! Es gibt anscheinend viel zu vertuschen, wenn solche Methodik bereits Schule macht!

    Hier der Beweis:
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  7. #7
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    AW: Röttgen tritt zurück

    Muttis Bananenrepublik mitten im Abstiegskampf...

  8. #8
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    AW: Röttgen tritt zurück

    Wer sich alle Türen offen halten will, steht am Ende vor verschlossenen Türen. Künast hat es in Berlin ebenfalls erlebt. Dabei hätte Röttgen sich denken können, dass sein Ministeramt bei der nächsten Wahl in andere Hände kommt. Es müsste schon ein Wunder geschehen, dass Rot-Grün nicht an die Macht kommt. Als Oppositionsführer in NRW hätte er die nächste Wahl dann gewinnen können und noch einen Schritt weitergedacht, wäre er dann einer der möglichen Kanzlerkandidaten gewesen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  9. #9
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    AW: Röttgen tritt zurück

    Landtagswahlen sind immer auch kleine Bundestagswahlen.

    Da wurde eher Merkel abgestraft als Röttgen.

    Die ist weg vom Fenster und dann kommt rot grüner Wahnsinn und uriniert das Land.

  10. #10
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    AW: Röttgen tritt zurück

    Zitat Zitat von murktimon Beitrag anzeigen
    Landtagswahlen sind immer auch kleine Bundestagswahlen.
    Das ist richtig! Zumindest sind sie oftmals ein Indikator für künftige Wählerbewegungen.


    Zitat Zitat von murktimon Beitrag anzeigen
    Da wurde eher Merkel abgestraft als Röttgen.
    Trifft in diesem Fall wohl eher nicht zu, da viele Experten sogar der Meinung waren, die CDU hätte die Wahl gewinnen können. Zudem befindet sich die Person Merkel bei Umfragen gerade im absoluten Stimmungshoch. Das Problem ist der Kandidat, der einerseits die Angst hatte, die Wahl zu verlieren und sich andererseits als Minister der Bundesregierung schon als Muttis Nachfolger gesehen hat. Der wollte eigentlich garnicht Ministerpräsident werden, sondern Mutti so schnell wie möglich beerben! Der Hosenanzug hatte aber andersrum niemanden in NRW aufzubieten, der den Posten des Ministerpräsidenten hätte ausfüllen können. Man könnte beinahe annehmen, dass aus Sicht Röttgens das Amt des MP ein Abstieg gewesen wäre, ansonsten hätte er wohl kaum so schnell den Rücktritt vom Fraktionsvorsitz verkündet. Im Falle Röttgen ist daher höchstwahrscheinlich den Aussagen Seehofers zu 100% Glauben zu schenken!

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