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  1. #1
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    Arbeitsmarkt: Migranten werden diskriminiert - Förderprogramme der Bundesregierung etc.

    Um welche Migranten es sich handelt, ist unschwer erkennbar anhand der schulischen Schwierigkeiten und mangelnden Qualifikationen, die sie sich mit viel Fleiß erworben haben.

    Vorab, bevor ich zu den Förderprogrammen komme, die Grundlagen, die gewichtige Herren und Damen erarbeitet haben, als Grundlage für die Entscheidungen über die einseitigen Förderungen von Migranten.

    Das berufliche Qualifizierungs-Netzwerk Ostwestfalen-Lippe stellt in seiner Abschlußkonferenz 2006 fest

    Zur Abschlusskonferenz
    des Beruflichen Qualifizierungs-Netzwerks Ostwestfalen-Lippe am 19.06.2006

    Die Situation heute

    Die Beteiligung von Jugendlichen mit ausländischem Pass an beruflicher Ausbildung ist seit Mitte der 90er Jahre rückläufig. Die Ausbildungsquote lag – wie im Bericht der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration (2005) nachzulesen - im Jahr 2003 bei 27% (2002: 28%; zum Vergleich Deutsche: 64%). Dieses bedeutet einen deutlichen Rückschritt: 1994 erreichte die Ausbildungsquote mit 44% (Deutsche: 70%) ihren bisherigen Höchststand. Wenn auch ein Teil der Verschlechterung auf einen neuen Berechnungsmodus zurückgeführt werden kann und belegt ist, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund und mit einem deutschem Pass tendenziell besser als solche mit einem ausländischen Pass abschneiden, bleibt der Abstand zu deutschen Jugendlichen groß. Groß sind auch die Unterschiede innerhalb der Gruppe der ausländischen Auszubildenden nach nationalem Hintergrund. Seit Jahren haben die Jugendlichen mit spanischem Pass eine den Deutschen angenäherte Ausbildungsquote (2002: 60%) und die Jugendlichen mit türkischem Pass eine deutlich geringere (2002: 38%). Junge Frauen haben in allen Gruppen eine geringere Ausbildungsquote.


    Zwar sank 2003 in allen Ausbildungsbereichen gegenüber dem Vorjahr die Zahl und die Quote der ausländischen Jugendlichen, aber immer noch sind die Anteile in den freien Berufen mit 9,1% höher als im Handwerk (6,9%) und in Industrie und Handel (5,4%). Nach wie vor außerordentlich zurück hält sich der öffentliche Dienst mit nur 2,6% der Ausbildenden mit einer nichtdeutschen Staatsangehörigkeit. Weiterhin sind Jugendliche mit Migrationshintergrund auf ein äußerst enges Berufsspektrum konzentriert: 43% münden in nur zehn Berufe ein und zwar deutlich häufiger in traditionelle Handwerks- und Dienstleistungsberufe als in Büro- oder Medienprofessionen bzw. IT-Berufe oder im Bankgewerbe.

    Trotz dieser hohen Unversorgtenquote sind ausländische Jugendliche an den beruflichen Bildungsmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit unterproportional beteiligt. Auch im Benachteiligtenprogramm sind sie unterrepräsentiert mit rückläufiger Tendenz. Sie nutzen besonders häufig vollzeitschulische Bildungsgänge als Ausweichmöglichkeit. Dabei sind sie überproportional in den schulischen Bildungsgängen vertreten, die nicht zu einem Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf führen und auch nicht zu den weiterführenden Bildungsgängen des beruflichen Schulwesens gehören.

    Die Konsequenzen der fehlenden beruflichen Bildung werden einheitlich dargestellt: Auch vielen in Deutschland aufgewachsenen jungen Menschen mit Migrationshintergrund ist der Zugang zu qualifizierten beruflichen Positionen verbaut. Sie sind deutlich häufiger als deutsche Jugendliche von Arbeitslosigkeit betroffen. Die ausländerspezifische Arbeitslosenquote (zur Zeit 20%) ist seit Jahren etwa doppelt so hoch wie die allgemeine Arbeitslosenquote mit einem Anteil an Langzeitarbeitslosen von etwa einem Drittel. Fehlende berufliche Qualifizierung vergrößert neben dem Risiko von Arbeitslosigkeit auch das Risiko von Armut und erschwert die gesellschaftliche Integration der Eingewanderten und ihrer Kinder und Kindeskinder


    http://www.owl-interkulturell.de/cwe...s-Nuenning.doc.


    und kommt zu folgenden Analysen:

  2. #2
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    AW: Arbeitsmarkt: Migranten werden diskriminiert - Förderprogramme der Bundesregierung etc.

    Drei Ansätze zur Erklärung der Schwierigkeiten im Übergang in berufliche Ausbildung

    Im Alltagsverständnis werden heute wie früher fehlende oder gering bewertete Schulabschlüsse (kein oder nur ein Hauptschulabschluss) sowie mangelhafte oder unzureichende deutsche Sprachkenntnisse als Grund für die Schwierigkeiten beim Übergang in eine berufliche Ausbildung verantwortlich gemacht. Es ist richtig, dass ein bedeutsamer Anteil von Jugendlichen mit ausländischem Pass (19,5%; Deutsche: 8%) die Schule ohne Abschluss verlassen und dass deutlich mehr die allgemeinbildende Schule ohne die für einen Übergang in eine berufliche Ausbildung notwendige Qualifikation beenden, wie gerade wiederum durch PISA 2003 hinsichtlich der mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen und insbesondere hinsichtlich der Lesekompetenz nachgewiesen wurde. Schwächen in der Allgemeinbildung sind bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund häufiger nachzuweisen als bei deutschen Jugendlichen, da das deutsche Bildungssystem aus sozialer Herkunft und aus Migrationshintergrund bedingte Benachteiligung anders als in anderen Ländern nicht kompensiert. Es ist ferner richtig, dass die schulische Qualifikation eines Teils der Jugendlichen mit Migrationshintergrund von den Ausbildungsbetrieben als unzureichend angesehen wird und angesehen werden kann. Es ist ebenfalls richtig, dass ein – allerdings geringer - Teil der Jugendlichen mit Migrationshintergrund aufgrund unzureichender deutscher Sprachkenntnisse insbesondere den schulischen Teil der Berufsausbildung ohne Förderung nicht zu bewältigen vermag, sei es, weil die jungen Menschen als Seiteneinsteiger und Seiteneinsteigerinnen in das deutsche Schulsystem kamen – wie vor allem Jugendliche aus Aussiedler- und Flüchtlingsfamilien – sei es, weil sie – obgleich in Deutschland geboren – nicht die notwendigen Kompetenzen vermittelt bekamen.

    Dennoch scheitern deutlich mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund bei dem Versuch, eine Ausbildungsstelle zu bekommen und eine Ausbildung aufzunehmen als zahlenmäßig über eine unzureichende Schulbildung, über zu geringe deutsche Sprachkenntnisse sowie über fachliche Defizite verfügen. Daher ist zu fragen, welche Faktoren neben den Fähigkeiten und den Voraussetzungen in der Person der Jugendlichen Erklärungen bieten. In der wissenschaftlichen Diskussion werden drei Erklärungsstränge verfolgt: der humankapitaltheoretische Ansatz, die Arbeitsmarktdiskriminierung und der Einfluss der Arbeitsmarktsegmentation.


    Fehlendes Humankapital

    Die Humankapitalausstattung der jungen Menschen mit Migrationshintergrund wird durch arbeitsmarktrelevante Fertigkeiten, die im familiären Kontext vermittelt werden sowie durch selbst erworbene Fertigkeiten bestimmt. Galt für die Einwanderungsgeneration vielfach, dass die im Herkunftsland erworbenen Qualifikationen entwertet wurden, haben die Jugendlichen, die heute um Ausbildung nachfragen, zum weitaus größten Teil die deutschen Bildungseinrichtungen durchlaufen. Ihr aus dem familiären Aufwachsen und dem Leben in einer ethnischen Subkultur resultierendes „ethnisches Kapital“, das sich z. B. in Zwei-(Mehr)sprachigkeit und interkulturellen Kompetenzen niederschlagen kann, wird in der deutschen Gesellschaft und in der Arbeitswelt allerdings nicht positiv eingeschätzt und daher in der Regel nicht berücksichtigt. Das aus deutschen Sprachkenntnissen, schulischen Abschlüssen und in der Schule vermittelten Kompetenzen fehlten bei einem Teil ebenso wie Informationen über den lokalen Arbeitsmarkt.
    Interessant ist auch, daß von berufener Seite wenn auch zu einem ganz anderen Zweck Zahlen und Daten genannt werden, die doch sonst gerne unter dem Teppich gehalten werden.

  3. #3
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    AW: Arbeitsmarkt: Migranten werden diskriminiert - Förderprogramme der Bundesregierung etc.

    Nun wird es besonders perfide, wenn dieses Netzwerk sich in Begriffsbestimmungen versucht:

    Arbeitsmarktdiskriminierung

    Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt ist dann gegeben, wenn zur Bewertung einer Arbeitskraft Merkmale herangezogen werden, die nicht im Zusammenhang mit ihrer Produktivität stehen. Das Postulat einer leistungsgerechten beruflichen Zuweisung fordert, dass den bestqualifizierten Jugendlichen die anspruchsvollsten bzw. größten Erfolg versprechenden beruflichen Ausbildungswege offen stehen. Häufig wird davon ausgegangen, dass eine Allokation über den Transfer von Schulabschlusszeugnissen (Schultyp, Schulnoten) in berufliche Positionen realisiert werden kann. Bei diesem Transfer wird sich auf die Meinung gestützt, dass die Schulabschlusszeugnisse das schulisch erworbene Wissen adäquat wiedergeben. Dass sich darin bereits Benachteiligungen in Abhängigkeit von der nationalen und sozialen Herkunft sowie des Geschlechts niedergeschlagen haben könnten, bleibt in der Regel unberücksichtigt.

    Die Ausbildungsstellensuchenden befinden sich in einem harten Konkurrenzkampf. Sie müssen sich in sämtlichen Phasen des Selektionsprozesses `bewähren´: Bei der Erfüllung der formalen Voraussetzungen (Schulzeugnisse sowie –abschlüsse, Bewerbungsunterlagen), bei den immer bedeutsam werdenden Eignungstestverfahren, bei den Vorstellungsgesprächen und bei einer immer häufiger verlangten Schnupperlehre. Je nach der Berufsbranche, der Unternehmensgröße und der Region, kommen auf eine Ausbildungsstelle zwischen 1 bis 5, nicht selten aber auch über 100 Bewerbungen.


    Beim Zugang in eine Ausbildung oder in einen Beruf findet ein „Screening“ statt, das sind Entscheidungen, denen Hypothesen über die Produktivität des oder der Auszubildenden zugrunde liegen. Es werden Arbeitskräfte bevorzugt, die über möglichst viele kostengünstige Merkmale (wie z.B. adäquater Bildungsabschluss oder Testergebnisse, Passgenauigkeit in das fachliche und persönliche Profil für die Arbeitstelle und für den Betrieb) verfügen.. Zusätzlich aber werden Gruppenmerkmale wie Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit oder Wohnbezirk zum Screening verwandt, wobei die Vorstellung besteht, dass für die jeweiligen Gruppen für den Betrieb bei Einstellung unterschiedliche Risiken vorhanden sind. Den Jugendlichen mit Migrationshintergrund werden in diesen Verfahren spezifische Risiken zugerechnet.

    Die ethnische Diskriminierung wird durch unterschiedliche Sachverhalte legitimiert. Es werden Mechanismen herausgestellt, die diese Jugendlichen hinter deutschen zurückstehen lassen, so z.B. die fehlende bzw. geringere Einbindung der Jugendlichen selbst und ihrer Familien in soziale Netzwerke, die den Bewerbern bessere Ausgangsbedingungen verschaffen; die Auswahlkriterien der Betriebe, die soziale Hintergrundmerkmale und soziale Orientierungen (z.B. Aussehen, Integrationsbereitschaft) berücksichtigen. Durch die Ausklammerung von Bewerbern und Bewerberinnen, die dem Anschein nach über vom Betrieb erwartete soziale (Hintergrund)Variablen nicht verfügen oder von denen Störungen erwartet werden, versucht der Betrieb die Reibungsverluste so gering wie möglich zu halten. Insbesondere Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund werden solche störenden Sozialisationsfaktoren und durch sie bedingtes Verhalten unterstellt, wie unzureichende Kenntnis der deutschen (Betriebs)Kultur und das Fehlen von Fertigkeiten, die außerhalb der Bildungsinstitutionen erworben werden. Außerdem werden aufgrund der Zugehörigkeit zu einer anderen Kultur spezifische Schwierigkeiten erwartet (z.B. Überziehung des Urlaubs, Verweigerung von Tätigkeiten, Nichtakzeptanz von Arbeitszeiten, insbesondere bei Mädchen und jungen Frauen). In Kleinbetrieben, insbesondere im Handwerk und in Freien Berufen können zudem vermutete Kundeninteressen eine Rolle spielen. Die Berücksichtigung dieser kann sich dann positiv auswirken, wenn Personen mit spezifischen sprachlichen Qualifikationen und Hintergrundkenntnissen gewünscht werden (z.B. in der Anwalt- oder Arztpraxis). Negativ wirkt sich hingegen die Befürchtung aus, dass Auszubildende ausländischer Herkunft von den Kunden nicht akzeptiert werden.

    Je knapper Ausbildungsstellen werden, desto härter wird der Auswahlprozess und desto bedeutsamer wird die Einbindung oder Nicht-Einbindung in soziale Beziehungsnetze. Diese Netzwerkressource, die erweitert als soziales Kapital bezeichnet werden kann, spielt bei allen Betrieben eine gewisse Rolle und macht es möglich, dass Insiderwissen den Zugang zu Stellenausschreibungen ermöglicht und Beziehungen und Kontakte in die Stellenvergabe eingebracht werden können. Großbetriebe betonen zwar ihre universalistischen Einstellungspraktiken mittels Tests oder Asessmentverfahren. Diese gelten jedoch nur für die erste Auswahlstufe. Bei der Auswahl der einzustellenden Auszubildenden aus der Gruppe der im Test positiv abgeschnittenen Bewerber und Bewerberinnen spielen partikulare Auswahlkriterien eine erhebliche Rolle. Ein erheblicher Teil der Ausbildungsstellen wird aufgrund von „guten Worten“ und Wünschen Vorgesetzter, des Betriebsrates oder von Kollegen, also über informelle Beziehungen vergeben. Jugendliche mit Migrationshintergrund sind aufgrund der ethnischen oder zuwandererspezifischen Segregation in vielen Fällen nicht in die Beziehungsnetze eingebunden.




  4. #4
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    AW: Arbeitsmarkt: Migranten werden diskriminiert - Förderprogramme der Bundesregierung etc.

    Ich möchte es Euch nicht ersparen, diesen vielsagenden Text, der die Vorlage für unsägliche Bevorteilungen zum Nachteil anderer bildet, bis zum bitteren Ende zu zitieren. Es ist wirklich lesenswert, was sich so in den Vorstellungen und den Köpfen Verantwortlicher so abspielt:

    Arbeitsmarktsegmentation

    Arbeitsmärkte sind nicht offen und einheitlich, sondern zerfallen in eine Reihe geschlossener Teilmärkte, zwischen denen Mobilitätsbarrieren bestehen. Für junge Menschen mit Migrationshintergrund besteht eine doppelte Barriere: im Hinblick auf den Zugang in hoch bewertete Segmente und beim Aufstieg innerhalb der Segmente. Das Ausbildungssystem reguliert die Berufschancen bereits zu einem frühen Zeitpunkt über den Zugang zu den Ausbildungsgängen und darüber über den Einstieg in Teilmärkte. In einem ersten Segment finden sich anspruchsvolle Tätigkeiten, die ein ausgeprägtes Fachwissen voraussetzen. Der Betrieb ist von vorneherein daran interessiert, die in die Ausbildung investierten Kosten zu amortisieren und der Eintritt in den Arbeitsmarkt erfolgt bereits mit Beginn des Ausbildungsverhältnisses. Zu diesem Segment gehören vor allem die Großunternehmen einschließlich der Banken und Versicherungen. Ein zweites Segment umfasst Betriebe, die neben dem Ziel der Ausbildung zumindest gleichrangig an der Arbeitskraft des Auszubildenden interessiert sind und in denen über Bedarf ausgebildet wird. Der Ausbildungsüberhang ist auf den häufig überlasteten fachlichen Arbeitsmarkt und anschließend auf berufsfremde Tätigkeiten im Um- und Angelerntenbereich mit der Gefahr der Dequalifizierung oder sogar der Arbeitslosigkeit verwiesen. Der Bereich der schulischen Ausbildungen und der überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen stellen ein zahlenmäßig expandierendes drittes Segment dar. Die Verwertbarkeit wird durch die Akzeptanz der Arbeitsplatzanbieter begrenzt, die häufig eine Person vorziehen, die einen vergleichbaren betrieblichen Ausbildungsgang besucht hat.

    Jugendliche mit Migrationshintergrund werden eher in Berufen ausgebildet, die für einheimische Jugendliche weniger attraktiv sind und die durch eine geringere Übernahmewahrscheinlichkeit und eine höhere Arbeitslosenquote nach Ausbildungsende gekennzeichnet sind. Sie sind in jüngster Zeit mehr als zuvor auf das dritte Segment des weiteren Schulbesuchs oder auf Warteschleifen in Form beruflicher Grundbildung, Praktika u.ä. verwiesen. Jeder vierte Bewerber/Bewerberin mit Migrationshintergrund mündet in Bildungsgängen des „Chancenverbesserungssystems“, in vielen Fällen ohne die Aussicht auf eine abschlussbezogene berufliche Qualifizierung deutlich zu erhöhen. Ebenfalls jeder vierte Ausbildungstellenbewerber/-bewerberin bleibt arbeitslos oder jobbt.

    Fehlendes Humankapital oder Diskriminierung?

    Sind es die fehlenden Voraussetzungen oder sind es Formen von Diskriminierung, die junge Menschen mit Migrationshintergrund ohne berufliche Ausbildung lassen und ihnen die niedrig bewerteten Segmente zuweisen? Die seit einigen Jahren durchgeführte Bewerberbefragung der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesinstituts für Berufsbildung, macht deutlich, dass neben den Bildungsvoraussetzungen der Migrationshintergrund eine wesentliche Rolle spielt: Die Erfolgsaussichten von Lehrstellenbewerbern und –bewerberinnen mit Migrationshintergrund liegen selbst mit den gleichen Schulabschlüssen weit unter denen deutscher Jugendlicher. Nach der Verbleibstatistik der Arbeitsagenturen mündeten 2004 von den 740 165 gemeldeten Bewerbern und Bewerberinnen nur 365 100, also weniger als die Hälfte in eine betriebliche, außerbetriebliche oder schulische Berufsausbildung ein. Eine Untersuchung auf der Grundlage einer repräsentativen Bewerber- und Bewerberinnenstichprobe zeigt die Variablen auf, die den Erwerbungserfolg beeinflussen. Geprüft wurden neben dem Einfluss des Migrationshintergrundes der eines qualifizierten Schulabschlusses und guter Zeugnisnoten (positive Effekte), eines fortgeschrittenen Alters (negative Effekte), die Absolvierung einer beruflichen Grundbildung (positive Effekte) oder einer berufsvorbereitenden Maßnahme (keine Effekte) sowie die Beschäftigungslage vor Ort (bei einer Arbeitslosenquote unter 9% positive Effekte).

    Der Migrationshintergrund ist für sich allein genommen eine Variable, die Schwierigkeiten im Zugang zu einer dualen Ausbildung erklärt. Von den Bewerbern und Bewerberinnen mit Migrationshintergrund haben 29% (ohne Migrationshintergrund: 40%) eine Chance auf eine betriebliche Ausbildung, von den Jugendlichen mit Hauptschulabschluss sind es 25% (ohne Migrationshintergrund: 29%). Der Anteil steigt bei einem mittleren Abschluss bis hin zur Fachhochschulreife um 5% auf 34% (ohne Migrationshintergrund: um 7% auf 47%), bei einer guten bis sehr guten Mathematiknote um 12% auf 41% (ohne Migrationshintergrund: um 24% auf 64%) und bei einem Wohnort in einer Region mit einer Arbeitslosenquote unter 9% um 15% auf 44% (ohne Migrationshintergrund: um 31% auf 71%). Von den Jugendlichen ohne Migrationshintergrund haben bei günstigen persönlichen und regionalen Rahmenbedingungen 71% eine Chance auf einen Ausbildungsplatz, von den Jugendlichen mit Migrationshintergrund mit genau den gleichen Voraussetzungen hingegen nur 44%. Fazit: Mit besserer schulischer Vorbildung steigen die Aussichten von Jugendlichen ohne Migrationshintergrund stärker an als die Aussichten von Bewerbern und Bewerberinnen mit Migrationshintergrund.

    Während jugendliche Aussiedler eine gemessen an den Migrationsjugendlichen insgesamt mit 35% (aus den GUS) und 32% (aus Polen) eine leicht überdurchschnittliche Chance auf einen betrieblichen Ausbildungsplatz haben, sinkt diese bei Bewerbern und Bewerberinnen mit türkischem Migrationshintergrund auf 16%. Die Ergebnisse sprechen für benachteiligende Faktoren, die auch jungen Menschen mit Migrationshintergrund mit guten Voraussetzungen den Zugang zum Ausbildungsmarkt versperren. Diese sind vor allem in der fehlenden Einbindung in Netzwerke und in fehlenden Beziehungen zu finden.

    Mädchen mit Migrationshintergrund
    Mädchen mit Migrationshintergrund nehmen – wie anfangs erwähnt – deutlich seltener eine Ausbildung auf als Jungen und dieses, obgleich junge Frauen günstigere schulische Ausgangsbedingungen als junge Männer der jeweils selben Nationalität besitzen. Ihre geringe Ausbildungsbeteiligung ist nicht auf mangelndes Interesse zurückzuführen. Es ist belegt, dass die Bildungs- und Ausbildungsorientierung der Mädchen selbst und ihrer Familien hoch und nicht geschlechtsspezifisch differenziert ist. Allerdings bleibt ihnen der Zugang zu bestimmten Berufsbereichen weitgehend verschlossen.
    Ein wichtiger Grund für die geringe Repräsentanz von Mädchen mit Migrationshintergrund in eine Ausbildung im dualen System und hier wiederum in „attraktiven“, d.h. auch von deutschen Mädchen begehrten Ausbildungsstellen liegt auch hier in den Auswahlverfahren der Betriebe. Betriebe ziehen deutsche Bewerberinnen und Bewerber vor, da Mädchen mit Migrationshintergrund und insbesondere solche muslimischer Religion als besondere Risikogruppe wahrgenommen werden.
    Junge Frauen konzentrieren sich auf bestimmte und wenige Berufssparten. Ihre geringe Teilhabe an gewerblich–technischen und neuerdings an IT- Ausbildungsberufe wird in der Diskussion häufig mit ihrer geschlechtsspezifischen Berufswahl in Zusammenhang gebracht. Mangelndes Interesse von Schulabgängerinnen an technischen Berufsfeldern sowie die Hinwendung zu sogenannten „frauenspezifischen“ Ausbildungsberufen werden dabei immer wieder erörtert. Die These, dass eine schwierige Lage auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu einer Restabilisierung traditioneller Orientierungen in den Lebensentwürfen junger Frauen führt, wird durch empirische Untersuchungen nicht belegt. Demgegenüber ist belegt, dass die Berufswahl junger Frauen in engem Zusammenhang mit den gegebenen Möglichkeiten im Ausbildungssektor zu sehen ist. Ergebnisse neuerer Untersuchungen zeigen, dass die Einmündung und Konzentration junger Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in sogenannte „frauenspezifische“ Berufe nicht (allein) eine Folge ihrer Berufswahl ist, sondern auch des gegebenen Ausbildungsstellenmarktes, d.h. der Schwierigkeit, Orientierungen angesichts fehlender Ausbildungsstellen umsetzen zu können.

  5. #5
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    AW: Arbeitsmarkt: Migranten werden diskriminiert - Förderprogramme der Bundesregierung etc.

    Und nun folgt die Umsetzung in die Praxis unter dem Stichwort "Was ist zu tun" und den aufgelisteten "Strategien" als Arbeitsanweisung für die umsetzenden Stellen.

    Was ist zu tun?

    Ein Teil der jungen Menschen mit Migrationshintergrund findet keine Zugang zum Ausbildungs- und darüber zum Berufssystem und davon wieder ein erheblicher Teil ist und bleibt langfristig arbeitslos. Besonders problematisch ist, dass sich seit Jahrzehnten ca. 40% der Jugendlichen mit ausländischem Pass sich weder an einer weiterführenden Schule noch in einer Ausbildung noch in Arbeit befinden. Die Chancenlosigkeit eines so großen Teils der Jugendlichen ausländischer Herkunft wird seit Jahren immer wieder als problematisch für die Sozialisation der Jugendlichen selbst wie auch für ihre gesellschaftliche Integration herausgestellt.
    Veränderungen werden seit langem angemahnt. Es müssen Bedingungen geschaffen werden, die jungen Menschen mit Migrationshintergrund, die zum weitaus größten Teil in Deutschland geboren sind und die deutsche Schule besucht haben, den Zugang zu qualifizierten Berufen in gleicher Weise wie deutschen Jugendlichen sichern. Es geht um die Erhöhung des Anteils von Menschen mit Migrationshintergrund in allen Positionen, in allen Segmenten und auf allen Ebenen durch eine Verringerung der Zugangsbarrieren.
    Dabei müssen unterschiedliche Strategien entwickelt und in ihren Erfolgen geprüft werden:

    Hilfen für Benachteiligte
    Für diejenigen, die über unzureichende schulische Voraussetzungen verfügen, muss das Angebot an kompensatorischen Hilfen in der Region abgefragt werden und ermittelt werden, ob es a) der Zielgruppe entspricht und b) die Zielgruppe erreicht. Nicht akzeptabel ist in Unterrepräsentation bei der Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen sowie Sonderprogrammen zur Einstiegsqualifizierung (EQJ-Programm). Inhaltlich müssen die Programme deutlich stärker als bisher der Tatsache Rechnung tragen, dass die Lerngruppen kulturell und sprachlich heterogen sind.


    Hilfen für Marktbenachteiligte
    Für die Gruppe derer, die wegen der Verringerung der betrieblichen Ausbildungsstellen oder des höheren Angebotes an Ausbildungsstellenbewerber und -bewerberinnen keine Stelle finden, muss die Möglichkeit der Erweiterung des Stellenangebotes geprüft werden. Von dem Rückgang der betrieblichen Ausbildungsstellen waren Jugendliche mit ausländischem Pass überdurchschnittlich betroffen. Es ist aber keineswegs sicher, dass sie von einer Zunahme der Ausbildungsstellen angemessen profitieren würden. Hinzu kommt, dass sich bei einer Vergrößerung und qualitativen Verbesserung des Angebotes auch die Bewerber- und Bewerberinnenzahl und deren schulische Voraussetzungen verbessern würden. Dennoch: Ausbildungsbetriebe könnten und müssten gewonnen werden, die zusätzliche Ausbildungsstellen für Jugendliche mit Migrationshintergrund zur Verfügung zu stellen.

    Benachteiligte aufgrund ethnischer Diskriminierung
    Es ist besonders schwierig Vorschläge zur Verbesserung der Situation derer zu unterbreiten, die aufgrund ethnischer Diskriminierung in Konkurrenz zu deutschen Jugendlichen in der Bewerbung um Ausbildungsstellen unterliegen. Es geht darum, die Zahl von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu verringern, die trotz guter schulischer Qualifikationen keine Ausbildungsstelle erhält. Hier bedarf es einer Änderung des Klimas in der Region und in der Stadt in Richtung auf eine interkulturelle Öffnung und einer ernsthaften Diskussion der Ressourcen dieser Gruppe .

    Nachhaltige Aufarbeitung von Benachteiligung durch Nachqualifizierung
    Unabdingbar sind Angebote zur beruflichen Nachqualifizierung, soll nicht knapp die Hälfte eines jeden Jahrgangs der jungen Menschen mit Migrationshintergrund ins Abseits gestellt werden. Auch die Tatsache, dass 70% der ausländischen Arbeitslosen Ungelernte sind, verdeutlicht die Notwendigkeit. Konzepte sind vom BIBB entwickelt und erprobt worden, die von einer spezifischen Werbung (durch besondere Ansprache und Zugängen zur Zielgruppe) und die Abstimmung des Programms auf eine Zielgruppe, deren Kompetenz in der deutschen Sprache Lücken hat und die Mängel im Sozialisations- und Kulturwissen besitzt. Es geht aber auch um die Interkulturelle Öffnung der Angebote sowie die Qualifizierung des Personals durch Interkulturelles Training und der Einübung in eine Didaktik der Unterrichtung heterogener Lerngruppen. Außerdem werden die interkulturellen Kompetenzen von Personen mit Migrationshintergrund in diesem Konzept genutzt und erweitert.
    Literatur

    Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration (2005)Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland. Berlin.Bundesjugendkuratorium (BJK) (2005)Ausbildung für alle jungen Menschen – Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe! Zu Bildungschancen junger Menschen angesichts der Reformen auf dem Arbeitsmarkt (www.bundesjugendkuratorium.de)Granato, Mona (2005)Junge Frauen und Männer mit Migrationshintergrund: Ausbildung adé. In: INBAS (Hrsg.): Werkstattbericht 2005. Frankfurt, Berlin.Ulrich, Joachim Gerd (2005)Ausbildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Ergebnisse aus der BIBB-Berufsbildungsforschung. In: INBAS (Hrsg.): Werkstattbericht 2005, Frankfurt am Main.Boos-Nünning, Ursula Professorin für Migrationspädagogik an der Universität Duisburg-Essen, ursula.boos-nuenning@uni-essen.de

  6. #6
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    AW: Arbeitsmarkt: Migranten werden diskriminiert - Förderprogramme der Bundesregierung etc.

    Die Bundesregierung hat dies natürlich umgesetzt und spezielle Förderungen nur und ausschließlich für Migranten - finanziert natürlich vom deutschen Steuerzahler -

    unter dem Stichwort

    Ausbildung für alle
    ins Leben gerufen:

    Förderprogramme der Bundesregierung

    Durch gezielte Förderprogramme verbessert die Bundesregierung die Chancen junger Menschen am Ausbildungsmarkt. Dazu zählen
    • Programm Jobstarter: Regionale Einrichtungen sprechen hier kleinere und mittlere Unternehmen an und unterstützen diese bei Ausbildungsfragen. Ein besonderer Schwerpunkt sind Jugendliche mit Migrationshintergrund.

    • Sofortprogramm für Jugendliche mit Migrationshintergrund: 7.500 überbetriebliche Ausbildungsplätze werden für Jugendliche mit Migrationshintergrund geschaffen.

    http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/emags/ebalance/057/t5-ausbildung-fuer-alle.html


    Das deutet natürlich an, wen die Bundesregierung meint, wenn sie von dieser weitergehenden Förderung spricht (ebenfalls aus diesem Link/Artikel):

    Neben den noch unbesetzten Ausbildungsplätzen stehen 40.000 Plätze für betriebliche Einstiegsqualifizierungen zur Verfügung. Die Bundesregierung übernimmt die Sozialabgaben und einen Zuschuss zum Unterhalt. Über zwei Drittel aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelang in der Vergangenheit der Übergang in eine Ausbildung.

    Bundesarbeitsminister Franz Müntefering forderte: "Die Einstiegsqualifikationen müssen Gesetz werden." Künftig sollen Arbeitsagenturen und Job-Center Einstiegsqualifizierungen als gesetzliche Dauerleistung fördern.

    Kammern, Arbeitsagenturen und Arbeitsgemeinschaften laden alle interessierten Jugendlichen zu Nachvermittlung, Kompetenzchecks und Last-Minute-Lehrstellenbörsen ein. Auch die Vermittlung in außerbetriebliche Ausbildung oder Berufsvorbereitende Maßnahmen sind möglich. Jeder erhält ein Angebot, wie im Ausbildungspakt zugesagt.




  7. #7
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    AW: Arbeitsmarkt: Migranten werden diskriminiert - Förderprogramme der Bundesregierung etc.

    Wen wundert es, daß auch die Hansestadt Hamburg vorbei an Qualifikationen und den deutschen Jugendlichen fördert, was das Zeug hält:

    Aktionsbündnis bringt 1000 Migranten in Ausbildung
    Ein "Aktionsbündnis wurde gegründet:

    Unternehmen haben erkannt, dass die Kompetenzen junger Bewerber nicht immer mit den herkömmlichen Einstellungsverfahren gemessen werden können. Dieser Meinung ist Bürgermeister von Beust. Er stellt die Ergebnisse des Paktes von Unternehmern, Kammern, Verbänden, Gewerkschaften und Arbeitsagentur vor.
    dessen Ziel es ist:

    Das Aktionsbündnis zur Integration junger Migranten in Ausbildung und Arbeit hat die selbst gesteckten Ziele bei Weitem übertroffen. Vor einem Jahr hatte Bürgermeister Ole von Beust im Gästehaus des Senats an der Außenalster ein Bündnis aus Unternehmern, Kammern, Verbänden, Gewerkschaften und der Arbeitsagentur geschmiedet, um innerhalb von zwei Jahren 1000 neue Ausbildungsplätze für junge Menschen mit ausländischem Hintergrund zu schaffen. „Dieses Ziel haben wir bereits nach einem Jahr erreicht“, erklärte von Beust am Donnerstag am selben Ort in einer Zwischenbilanz und kündigte an: „In einem großen Kraftakt wollen wir im kommenden Jahr noch einmal 1000 junge Migranten in Arbeit und Ausbildung vermitteln.“
    dazu wird natürlich, wie es immer so schön heißt, auch "Geld in die Hand genommen":


    Im zurückliegenden Jahr gelang es, zusätzlich 550 Ausbildungs- und Arbeitsplätze in den Unternehmen mit jungen Migranten zu besetzen. 460 junge Migranten haben zusätzlich in geförderten Programmen des Senats, der Agentur für Arbeit und von team.arbeit.hamburg einen Ausbildungsplatz gefunden. Die Daten seien mit den Einstellungszahlen des Vorjahres abgeglichen worden, um sicherzustellen, dass die Plätze wirklich zusätzlich zur Verfügung gestellt wurden.
    Und weil die Leistungen der Migranten diese bevorzugten Einstellungen eigentlich gar nicht rechtfertigen (sofern eine Bevorzugung einzelner Bevölkerungsgruppen überhaupt zielführend ist, wenn man nicht eine andere Bevölkerungsgruppe dadurch über alle Maßen diskriminiert), wurde folgender Trick angewandt:

    Auch schwache Schüler haben eine Chance

    Von den 1000 zusätzlichen Angeboten im kommenden Jahr sollen besonders jugendliche Migranten profitieren, die aufgrund ihrer schulischen Qualifikation Schwierigkeiten haben, einen Ausbildungsplatz zu finden Die Erfahrungen hätten gezeigt, dass es wichtig sei, die Eltern einzubeziehen, die sich manchmal misstrauisch gegenüber den staatlichen Maßnahmen gezeigt hätten. „Wir müssen ihnen Mut machen, sich nicht abzukapseln, sondern zu gucken, was das Beste für ihre Kinder ist“, appellierte der Bürgermeister.
    http://www.welt.de/regionales/hambur...usbildung.html

  8. #8
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    AW: Arbeitsmarkt: Migranten werden diskriminiert - Förderprogramme der Bundesregierung etc.

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    Wen wundert es, daß auch die Hansestadt Hamburg vorbei an Qualifikationen und den deutschen Jugendlichen fördert, was das Zeug hält:
    Nix als Perlen vor die Säue! Man verschafft sich lediglich ein 100%iges Alibi, um später, wenn der Azubi mit Migrationshintergrund schmeisst und kriminell wird, sagen zu können, es wurde alles Erdenkliche getan! Die gutmenschliche Sozialkacke, die meint, mit Geld alles regeln und in Ordnung bringen zu können. Bleibt zu hoffen, dass auch einmal vom Mißerfolg berichtet wird und nicht nur dann, wenn von 7500 eventuell 99 die Prüfung mit "ausreichend" bestehen!

  9. #9
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    AW: Arbeitsmarkt: Migranten werden diskriminiert - Förderprogramme der Bundesregierung etc.

    Wer mit der Einstellung lebt, wir tun nichts für Dutschland, der kann sich auch nicht damit abfinden, hier etwas zu lernen, dass ihm nicht das Ansehen verleiht, dass er als echter Muselmann erwartet.
    Da ist es doch viel interessanter, Zuhälter zu werden, oder Wegelagerer mit Vergewaltigerpotenzial. Bankräuber, Türsteher und Autoknacker stehen auch hoch im Ansehen der Musels.
    Was soll man da fördern?
    Durch Fördermaßnahmen werden höchstens Begehrlichkeiten geweckt, fürs Nichtstun Geld zu bekommen, siehe die eingesperrten Muselknastis, die zu ihrem Knastvergnügen auch noch weiter Hartz4 bekommen.
    Dann werden Bräute aus der Türkei hergekarrt, flugs wird geheiratet und schwupp die wupp werden schnell ein paar Kinder gezeugt.
    In spätestens 3-4 Jahren haben die dann genug Einkommen, um in Deutschland gut zu leben.
    Also mit Fördern wird höchstens sie Zeit überbrückt, bis Hassan seine Ayshe gevögelt hat und den ersten Nachwuchs bekommt.
    Dann braucht er keine Förderung mehr, dann gibt es gutes Geld von deutschen Steuerzahler, dass ihm dann fehlt, wenn er in Rente geht!
    Scheiß Deutschland! Da gebe ich den Musels ausnahmsweise mal Recht.!

  10. #10
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    AW: Arbeitsmarkt: Migranten werden diskriminiert - Förderprogramme der Bundesregierung etc.

    ABSCHIEBUNG darf kein "böses" Wort mehr sein, sondern muss zu einer Selbstverständlichkeit werden! Unsere Gesellschaft ist zu linksgerichtet und zu sozial für dahergelaufenen "Menschenmüll". Jeder renitente Widerholungstäter muss sofort in Abschiebehaft genommen werden und es sollte umgehend Vollzug erfolgen. Unsere Behörden sollten sich mehr Gedanken darüber machen, wie man "Menschenmüll" fachgrecht entsorgen kann, anstatt immer nur zu sagen, diesen nimmt niemand mehr zurück. Notfalls muss die Zurücknahme halt unser Geld kosten! Ein Verbleib in unserem System ist sicherlich teurer, als ein "Deal" mit dem Herkunftsland. Zudem muss dieses gutmenschliche Getue a la "Was wir denn aus dem armen Täter, wenn er in sein Herkunftsland abgeschoben wird?" endlich aufhören! Unsere Gesellschaft hat es nicht zu verantworten, wenn ein Dahergelaufener hierzulande auf die schiefe Bahn gerät! Hartz IV gibt nun mal keinen Audi Q5, 6er BMW oder eine S-Klasse her. Und das auch in erster Linie nicht mal für unsere unschuldig in diese Situation geratenen "DEUTSCHEN Mitbürger"! Weitere Resozialisierungsmaßahmen kosten nur Geld, welches die Gesellschaft nicht für derartigen Humbug aufzubringen hat.

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