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  1. #1
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    Pseudoargumente gegen Rechts

    http://die-linke.de/fileadmin/downlo...broschuere.pdf
    Hier versuchen die Linken, uns böse böse Rechte zu widerlegen.
    Was sagt ihr zu den Argumenten?

  2. #2
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    AW: Pseudoargumente gegen Rechts

    Die linke hat noch vor SPD und Grünen die meisten Islamischen Mandatsträger im Verhätnis zur gesamten Mandatsanzahl. Da ist nichts anders zu erwarten, Ich habe das Teil mal quergelesen und dann schnell wieder zugemacht. alles nicht stichhaltig belegt und argumente besieren nur auf "hörensagen" es lässt somit die gleichen tatsachen vermissen, die sie selbst an dem Buch von Sarrazin ankreidet. Sie disqualifizieren sich damit also selbst.

    Das man über das Buch von sarrazin eine komplette Broschüre herausgibt zeigt aber ganz klar, dass man ein eigenes Konzept hat. Nachwievor buhlen alle System-Partein Deutschlands von Links nach ganz links um die Gunst der muslimischen wähler, weil sie wissen, das keien Partei merh eine Chance hat eine Mehrheit zu gewinnen, wenn man nicht Politik FÜR die Migranten macht.

    Und so lange der deutsche Michel sich das gefallen lässt und nicht konsequent politische Alternativen wählt, wird diese Kalkül auch aufgehen!

  3. #3
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    AW: Pseudoargumente gegen Rechts

    Der deutsche Michel hat eine enorme Leidensfähigkeit. Solange die persönliche Betroffenheit gering ist (kaum am eigenen Leib erlebte Erfahrungen), wird sich daran auch nichts ändern.

  4. #4
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    AW: Pseudoargumente gegen Rechts

    Hab nur mal eben das Inhaltsverzeichnis überflogen und dieses Pamphlet gleich für nicht weiter vertiefenswert befunden. Was will man schon von einer der vielen Parteien des linken Flügels erwarten, als das üblich Rumgeschwurbel. Der Hang zur Realität gegenüber der autochthonen Bevölkerung ist schon vor geraumer Zeit abhanden gekommen. Folglich muß man sich auf den Kampf gegen Rechts versteifen, weil alle momentan im BT vertretenen Parteien ja dem linken Spektrum angehören. Wie lächerlich dieses allerdings ist, sieht man daran, dass eine rechte Partei garnicht in Reichweite eines Bundestagsmandats ist. Hier werden verzweifelt Feindbilder aufgebaut, um überhaupt noch eine Daseinsberechtigung zu haben. Die Genossen der anderen linken Parteien, seien es SPD, Grüne, FDP oder CDU, kann man ja nun schlecht anschwärzen, ohne sich selber zu verraten. Also wird etwas geschaffen, was bekämfenswert und gefährlich erscheint. Das der Anteil der Rechten gemessen an der Gesamtbevölkerung der BRD mal gerade mit 0,007% zu Buche schlägt, sollte für umso mehr Aufsehen sorgen, da sich die "Führungseliten" von so wenigen Rechten einschüchtern lassen. Eine Demokratie, die den Kampf gegen eine Gruppe von ca. 5700 Rechten zur Staatsraison erklärt, kann beim besten Willen nicht mehr für voll genommen werden und wirkt nur noch lächerlich! Da fällt mir nur eins zu ein: "Das muß die Gesellschaft aushalten können!"

  5. #5
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    AW: Pseudoargumente gegen Rechts

    Als "Rechter" sehe ich mich nicht. Wer nicht mit der Meinung der Linken konform geht, muss nicht zwangsläufig rechts sein. Ich definiere Links eher mit ideologischer Träumerei und sehe mich daher als realistischen Bürger, dem Ideologien suspekt sind. Im einzelnen..........

    Fakten-Check
    Mythos: »Einwanderung
    in Sozialsysteme«
    Sarrazin behauptet: Die
    »finanziellen und sozialen Kosten der
    muslimischen Einwanderung«
    wären »weitaus höher (…) als der
    daraus fließende wirtschaftliche Ertrag«.
    5
    Mit dieser Aussage
    suggeriert er, dass Migranten gezielt nach Deutschland kämen,
    um die sozialen Sicherungssysteme auszubeuten.
    6

    Fakt ist:
    Das Gegenteil ist richtig. 80 Prozent der Migrantinnen und
    Migranten in Deutschland mit muslimischem Hintergrund können
    Einkommen aus Lohn, Gehalt oder Selbständigkeit vorweisen.
    7

    Zudem zahlen mehr Steuern und Abgaben, als sie Transferleistungen
    vom Staat erhalten. Im Jahr 2004 waren es beispielsweise
    1.840 Euro. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Instituts
    zur Zukunft der Arbeit (IZA) für das Wirtschaftsmagazin
    Capital.

    IZA-Forscher Holger Bonin betont:
    »Das Stammtischgerede
    davon, dass Ausländer auf Kosten der Bundesbürger die
    Sozialsysteme ausplündern, ist blanker Unsinn«.
    8
    Jeder
    Migrant zahlt der Studie zufolge »im Laufe seines restlichen
    Lebens durchschnittlich 11.000 Euro mehr an den Staat, als er

    bekommt. Zusammengerechnet sind das 82 Milliarden Euro«
    9.


    Sehr originell finde ich die Quellen zu diesen Angaben. Die Zeitschrift "Capital" muss nun also für "Argumente" der Linken herhalten. Capital ist eine den Arbeitgebern nahestehende Zeitschrift und daher nicht objektiv. Hier werden auch Äpfel mit Birnen verglichen. Erst ist von Muslimen die Rede und dann werden Migranten als Beleg herangezogen. Wenn Muslime kritisch beleuchtet werden, muss man als Verteidiger dieser Leute auch bei Muslimen bleiben. Fakt ist, dass in Berlin fast 50% der Türken arbeitslos sind und kaum ein Araber arbeitet. Die Berliner Verhältnisse lassen sich auf andere Bundesländer übertragen. In Bremen ist es noch schlimmer. Diese durchschnittlichen 11000 Euro Gewinn für Deutschland, von denen hier die Rede ist, sind doch ein Witz. Hat man das tatsächliche Einkommen, die tatsächlich bezogenen Transferleistungen berechnet? Eher nicht, denn das dürfte kaum möglich sein. Interessant wäre zudem zu wissen, welchen Gewinn das Land von den Deutschen erzielt. Vergessen hat man sicherlich den verursachten Schaden, der durch kriminelle Handlungen entsteht



    Mythos »Bildungsunwillige
    muslimische Migranten«
    Sarrazin behauptet:
    »Türken und Araber« gäben sich »zu großen
    Teilen kaum Mühe (…), Deutsch zu lernen«.
    Dies sei »ein Ausdruck
    fehlenden Interesses an der Mehrheitskultur und mangelnder
    Bildungsbereitschaft«.
    10

    Fakt ist:
    Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das falsch ist.
    So belegt eine Studie des renommierten US-Meinungsforschungsinstituts
    Gallup,
    das 2009 eine der bislang umfassendsten
    Studien zu muslimischen Migranten in Deutschland

    7
    veröffentlicht hat,
    dass Muslime Bildung für sehr wichtig
    halten:
    96 Prozent der Muslime in Deutschland betrachten das
    Beherrschen der Landessprache und 95 Prozent das Erreichen
    eines besseren Bildungsabschlusses als notwendig zur Integration.

    11
    So zeigen auch Zahlen der Bundesregierung, dass 94
    Prozent aller zur Teilnahme an Integrationskursen verpflichteten
    türkischen Neuzuwanderern an den entsprechenden Sprachkursen
    teilgenommen haben. Die anderen konnten etwa wegen
    Schwangerschaft, Erkrankung oder ähnlichem nicht teilnehmen.
    12

    Eine neue Studie der Universität Mannheim (August 2010) zeigt,
    dass gerade türkische Eltern hohe Bildungsambitionen haben.
    Die Bildungsforscher fanden heraus: Bei gleichen Leistungen und
    ähnlichem sozialen Hintergrund wechseln türkische Grundschüler
    sogar häufiger auf höhere Schulen als ihre deutschstämmigen
    Alterskollegen


    Absichtsbekundungen und Umfragen sollten keine Basis für Argumente sein, hier zählen alleine Fakten. Sicher halten Muslime Bildung für erstrebenswert aber trotzdem brechen 30% der türkischen Schüler die Schule ab und lediglich 8% der Türken erreichen das Abitur. Die Sprachkompetenz der meisten Türken und Araber ist mehr als bescheiden. Das sind die Realitäten. Wenn also ein türkischer Vater sagt, er halte Bildung und Sprachkompetenz für wichtig bedeutet das noch lange nicht, dass seine Kinder gutes Deutsch beherrschen und gebildet sind.



    Mythos: »Intelligenz ist vererblich«
    Sarrazin behauptet, dass muslimische Migranten aufgrund ihrer
    genetischen Veranlagung in der Schule schlecht abschneiden
    würden. So ist seiner Ansicht nach
    Intelligenz »zu 50 bis 80
    Prozent erblich«
    14: »Es ist bekannt, dass der Anteil der angeborenen
    Behinderungen unter den türkischen und kurdischen
    Migranten weit überdurchschnittlich ist. Aber das Thema wird
    gern totgeschwiegen. Man könnte ja auf die Idee kommen, dass
    auch Erbfaktoren für das Versagen von Teilen der türkischen
    Bevölkerung im deutschen Schulsystem verantwortlich sind.
    15

    Weil
    »die Unterschicht«, vor allem muslimische Migranten, mehr
    Kinder bekäme, drohe Deutschland zu verdummen.

    Fakt ist:
    Sarrazins Behauptungen entbehren jeder wissenschaftlichen
    Grundlage. Seine Thesen sind, wie der
    Verband Biologie,
    Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO)
    erklärt,
    »nicht mit den modernen Erkenntnissen zur Evolutionsbiologie
    des Menschen vereinbar«, sondern »beruhen auf einem Halbwissen,
    das nicht dem Stand der Evolutionsforschung entspricht«.
    16

    Die Wissenschaftler attestierten Sarrazin, »grundlegende gene-
    tische Zusammenhänge falsch verstanden« zu haben.
    17 Stand der
    Wissenschaft sei, dass »jede Volksgruppe grundsätzlich das

    8
    gleiche genetische Potential für Intelligenzleistungen hat«.
    18

    Genetische Unterschiede, die die Intelligenzleistung beeinflussen
    können, sind innerhalb einer Bevölkerungsgruppe wesentlich
    stärker ausgeprägt als zwischen Gruppen. Intelligenzforscherin
    Elisabeth Stern, auf deren Forschung sich Sarrazin bezieht,
    erklärte: »Aus Erblichkeit und Fertilität im Dreisatz auf eine
    drohende Verdummung zu schließen, wie Thilo Sarrazin es tut,
    ist mit einer komplexen Anlage wie Intelligenz schlicht nicht
    möglich und ignoriert zudem die vielfältigen sozialen Einflüsse.
    Es wird zu keinem Einbruch des Durchschnitts-IQ in Deutschland
    kommen, wenn Menschen, die sich in der unteren Hälfte der
    Intelligenzverteilung befinden, mehr Kinder haben.«
    19


    Tatsächlich ist der Grad der Behinderung bei Türken deutlich höher als bei Deutschen. Durch die häufigen Verwandtenehen durch mehrere Generationen hindurch, sind doppelt so viele Türken behindert als beispielsweise Griechen. Das Intelligenz vererbbar ist, ist anerkannt auch wenn die Linke dies abstreitet


    Mythos: »Migranten
    werden häufiger straffällig«
    Sarrazin meint, dass Migranten besonders kriminell sind.
    Er behauptet: »In Berlin werden 20 Prozent aller Gewalttaten
    von nur 1000 türkischen und arabischen jugendlichen Tätern
    begangen, eine Bevölkerungsgruppe, die 0,3 Promille der
    gesamten Berliner Bevölkerung stellt.«
    20

    Fakt ist:
    Sarrazin liefert keine Belege für seine Behauptung. Bezüglich
    jugendlichen Mehrfachtätern stellt die Kriminalistikforschung
    hingegen folgendes fest: Die Unterschiede zwischen Inländern
    und einzelnen Migrantengruppen »gleichen sich vollständig aus,
    wenn man differenzierter vergleicht, d. h. Jugendliche unterschiedlicher
    Herkunft mit denselben familiären, schulischen
    und sozialen Rahmenbedingungen sowie übereinstimmenden
    Werteorientierungen einander gegenüberstellt«.
    21 Die Bundeszentrale
    für politische Bildung betont, dass Migranten auch im
    Allgemeinen nicht krimineller als Deutsche sind: »Die Behauptung,
    Ausländer seien um ein Vielfaches krimineller als Deutsche,
    gehört zum Repertoire rechtsradikaler Propaganda, aber auch
    einiger konservativer Politiker, die damit die Forderung nach
    geschlossenen Grenzen untermauern (…)
    Grundtatsache ist,
    dass integrierte Ausländer in Deutschland, und sie bilden
    die überwältigende Mehrheit, nicht öfter mit dem Gesetz

    in Konflikt kommen als Deutsche«.
    22


    Den Beleg dafür lieferte die Islamische Zeitung, die schrieb, dass 90% der Strafgefangenen in Berliner Gefängnissen Muslime sind. Die jugendlichen Serienstraftäter enstammen zu über 90% aus islamischen Familien. Die restlichen 10% sind aber keineswegs ausschließlich Deutsche, sondern überwiegend Muslime mit deutschem Pass



    Mythos: Muslimische Migranten
    sind integrationsunwillig
    Laut Sarrazin sind muslimische Migranten »integrationsunwillig«
    und »integrationsunfähig«.
    23

    Fakt ist:
    Im Gegensatz zu Sarrazins These, Muslime wollen sich nicht
    integrieren, artikulierten 40 Prozent der befragten Muslime eine
    »enge Bindung zur Bundesrepublik«. Bei den nicht-muslimischen
    Befragten waren es nur 32 Prozent.
    24

    Die Bundesregierungen der letzten Jahrzehnte aus CDU,
    FDP, SPD und Grünen waren und sind »integrationsunwillig«.
    Bis heute verweigern sie Migrantinnen und Migranten
    die gleichen sozialen und demokratischen Rechte:
    das Wahlrecht, das kommunale Wahlrecht, die Anerkennung
    ihrer im Ausland erworbenen Abschlüsse, das Recht auf
    Einbürgerung für die hier geborenen oder aufgewachsenen
    Jugendlichen.
    Migranten werden auf dem Arbeitsmarkt und bei der Ausbildungssuche
    diskriminiert. Einwanderer und ihre Nachkommen
    arbeiten häufiger in schlecht bezahlten und unsicheren Arbeitsverhältnissen
    und sind doppelt so häufig arbeitslos. Asylbewerbern
    und Menschen mit Duldung dürfen gar nicht arbeiten,
    Menschen mit Aufenthaltserlaubnis dürfen nur Arbeitsplätze
    annehmen, die von Deutschen abgelehnt wurden. Die Folge:
    Menschen mit Migrationshintergrund sind mit 28 Prozent
    überdurchschnittlich häufig arm.
    Kinder mit Migrationshintergrund kommen überdurchschnittlich
    häufig auf die Hauptschule, nur jedes zehnte schafft das Abitur.
    Das »extrem selektive« deutsche Schulwesen verletzt das
    Menschenrecht auf Bildung von Kindern, deren Muttersprache
    nicht Deutsch ist, stellte der UN-Menschenrechtsgesandte
    Vernor Muñoz im Jahr 2007 fest.
    25

    DIE LINKE kämpft gegen Ausgrenzung und für eine Politik der
    sozialen Integration.


    Laut Umfragen sagen 30% der Muslime in Deutschland, dass die Gesetze nicht für sie gelten. Mit der rot eingefärbten Aussage widerspricht sich die Linke im übrigen selbst.




    Mythos: Muslime grenzen
    sich gegenüber Nicht-Muslimen ab
    Sarrazin behauptet Muslime grenzen sich bewusst ab: »Das
    Tragen des Kopftuchs drückt niemals nur Religiosität aus (…),
    sondern den Wunsch sich von den ›Ungläubigen‹ auch optisch
    abzugrenzen«.
    26

    Fakt ist:
    Die Behauptung, das Kopftuch sei ein Symbol der bewussten
    Abgrenzung, ist falsch. So schlussfolgert Gallup in einer Studie
    über Muslime in Deutschland, »dass ihre nationale Identität und
    ihre Religion durchaus miteinander verträglich sind. Die öffentliche
    Zurschaustellung der Religiosität sollte daher nicht als
    mangelnde Loyalität dem Land gegenüber aufgefasst werden,
    und die Aufgabe der religiösen oder ethnischen Identität sollte
    keine Nagelprobe für das Nationalbewusstsein werden.«
    27

    Muslime zeigen auch eine höhere Toleranz für andere
    Religionen als die deutsche Durchschnittsbevölkerung.
    Der Aussage: »Ich behandle Menschen einer anderen Glaubensgemeinschaft
    immer mit Respekt« stimmen 66 Prozent der
    deutschen Gesamtbevölkerung zu, unter in Deutschland
    lebenden Muslimen liegt die Zustimmung hingegen bei 78
    Prozent


    Auch hier gilt, dass die Aussagen der Muslime nicht mit den Realitäten übereinstimmen. Warum sonst gibt es Ghettos, warum werden Nichtmuslime aktiv vertrieben und körperlich angegriffen? Wo ist der angebliche Respekt Andersgläubigen gegenüber?




    Mythos: »Türken erobern Deutschland«
    Sarrazin wirft Musliminnen und Muslimen vor, »ständig neue
    kleine Kopftuchmädchen« produzieren. Er behauptet: »Die Türken
    erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo
    erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate.«
    39

    Fakt ist:
    In der ersten Generation von türkischen Einwanderinnen
    ist die Geburtenrate tatsächlich höher als der Durchschnitt.
    In der zweiten und dritten Generation gleicht sie sich an
    den Durchschnitt an.
    Die Minderheit von 1,7 Millionen Türken
    und 700 000 türkischstämmigen Deutschen macht nur ca. drei
    Prozent der Bevölkerung aus. Sarrazins inszenierte Bedrohung ist
    daher ebenso realitätsfern wie die von Jüdinnen und Juden, die
    damals ein Prozent der Bevölkerung ausmachten, als Heinrich
    von Treitschke im Antisemitismusstreit 1879 ihre angebliche
    Gefahr heraufbeschwor.
    40 Wolfgang Benz vom Zentrum für
    Antisemitismusforschung schreibt: »Treitschke (…) sah einst in
    seiner Überfremdungsangst Deutschland von Feinden umringt
    und durch mangelnde Bereitschaft der jüdischen Minderheit zur
    Assimilation im Inneren bedroht. ›Aus der unerschöpflichen
    polnischen Wiege‹, behauptete der Gelehrte, dränge ›eine Schar
    strebsamer, Hosen verkaufender Jünglinge herein, deren Kinder
    und Kindeskinder dereinst Deutschlands Börsen und Zeitungen
    beherrschen‹. Die Parallele ist unübersehbar, wenn als taktische
    Waffe im geargwöhnten Kampf um die ›Islamisierung Europas‹
    heute das Wochenbett der muslimischen Frau beschworen
    wird.«
    41

    Zudem ist Sarrazins Buch geprägt von einem reaktionären
    Frauen- und Familienbild. Er reduziert Frauen auf ihre Funktion
    als Mütter. Entgegen Sarrazins Unterstellung sind Berufsperspektive
    und Gleichberechtigung muslimischer Frauen nicht weniger
    wichtig als nicht-muslimischen Frauen. Die Konrad-Adenauer-
    Stiftung kommt in einer Studie von 2006 zu dem Ergebnis:
    »Junge Musliminnen mit Kopftuch (sind) aufstiegsorientierter
    als deutsche Frauen insgesamt.«
    42 Erfolg im Beruf liegt in ihren
    Prioritäten mit 59 Prozent vor »verheiratet sein« (54 Prozent) und
    »Kinder haben« (52 Prozent). Zum Vergleich: 58 Prozent der nichtmuslimischen

    Frauen wollen Kinder haben.
    43



    1973 lebten 500000 Türken in Deutschland, 1984 waren es gut 2Millionen, jetzt sind es mehr als 3 Millionen. Es ist nicht nur die Reproduktionsrate der hier lebenden Türken, sondern der weiterhin ungebremste Zuzug aus der Türkei. Die Türkei tut alles um noch mehr Türken die Übersiedlung nach Deutschland zu ermöglichen









  6. #6
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    AW: Pseudoargumente gegen Rechts

    Mythos: Muslimische Migranten
    sind integrationsunwillig

    Laut Sarrazin sind muslimische Migranten »integrationsunwillig«

    und »integrationsunfähig«.
    23

    Fakt ist:

    Im Gegensatz zu Sarrazins These, Muslime wollen sich nicht
    integrieren, artikulierten 40 Prozent der befragten Muslime eine
    »enge Bindung zur Bundesrepublik«. Bei den nicht-muslimischen
    Befragten waren es nur 32 Prozent.
    24


    Was ist unter "Enge Bindung" zur Bundesrepublik zu verstehen?
    Und zu welcher Bundesrepublik? Zur deutschen? Versteht man darunter den Wunsch in der Bundesrepublik zu bleiben? Abhängigkeit von Sozialleistungen? Warum sind es nur 40%, das ist die Minderheit, 60% schließen sich davon aus. Eins solch unpräzise Argumentation "enge Bindung zur Bundesrepublik" und das noch in Anführungszeichen ... das ist nicht ausreichend! Was für nicht-muslimische Befragte wurden da angesprochen? Touristen? Unpräzise.


    Die Bundesregierungen der letzten Jahrzehnte aus CDU,
    FDP, SPD und Grünen waren und sind »integrationsunwillig«.

    Bis heute verweigern sie Migrantinnen und Migranten

    die gleichen sozialen und demokratischen Rechte:

    das Wahlrecht, das kommunale Wahlrecht, die Anerkennung

    ihrer im Ausland erworbenen Abschlüsse, das Recht auf

    Einbürgerung für die hier geborenen oder aufgewachsenen

    Jugendlichen.
    Wozu Einbürgerung, wenn sie ja umsonst das Wahlrecht erhalten, aber nur, wenn sie auch "Die Linke" wählen? Eine Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen ... als ob die Standards überall die selben wären ... Also ob Sprache kein Faktor wäre ... Nach dem "der Markt" die zu erwartenden negativen Erfahrung mit ausländischen Abschlüssen gemacht hat, werden sie wieder so wertlos werden, als wären sie niemals anerkannt worden. Dann käme die Forderung nach Quoten und man fragt sich, wozu einen Abschluss in Deutschland machen, wenn man doch in XY einen für 5 € kaufen kann, der ebenso anerkannt wird?

    Migranten werden auf dem Arbeitsmarkt und bei der Ausbildungssuche
    diskriminiert. Einwanderer und ihre Nachkommen
    arbeiten häufiger in schlecht bezahlten und unsicheren Arbeitsverhältnissen
    und sind doppelt so häufig arbeitslos. Asylbewerbern
    und Menschen mit Duldung dürfen gar nicht arbeiten,
    Menschen mit Aufenthaltserlaubnis dürfen nur Arbeitsplätze
    annehmen, die von Deutschen abgelehnt wurden. Die Folge:
    Menschen mit Migrationshintergrund sind mit 28 Prozent
    überdurchschnittlich häufig arm.

    Dann sollte "Die Linke" vielleicht ein paar Arbeitsplätze schaffen, um sie diesen Leuten anzubieten. Sie verhalten sich so, als wären Arbeitsplätze im Überfluss vorhanden. Es gibt sogar deutsche Arbeitslose, die gerne arbeiten würden, wenn es denn Arbeitsplätze gäbe. Sie dürfen aber nicht staatlich finanziert sein, sonst wäre es nur Augenwischerei. Und der linke Gegenmytos »Einwanderung in Sozialsysteme« wäre hier erneut widerlegt.

    Kinder mit Migrationshintergrund kommen überdurchschnittlich
    häufig auf die Hauptschule, nur jedes zehnte schafft das Abitur.
    Das »extrem selektive« deutsche Schulwesen verletzt das
    Menschenrecht auf Bildung von Kindern, deren Muttersprache
    nicht Deutsch ist, stellte der UN-Menschenrechtsgesandte
    Vernor Muñoz im Jahr 2007 fest.

    25
    Von mir aus können sie das ändern, in dem man das Niveau nach unten anpasst, jeder Schüler nur noch so gut sein darf, wie der schlechteste. Die Folge daraus wäre einfach, dass nur noch reiche Familien ihren Kindern eine gute Bildung zur Verfügung stellen können, da sie es sich leisten können ihre Kinder auf Privatschulen zu schicken.

    Selektives Schulwesen ... Es sind nun mal nicht alle Menschen gleich, gleich klug, gleich begabt etc. sonst wären alle Tennisprofi.

    DIE LINKE kämpft gegen Ausgrenzung und für eine Politik der
    sozialen Integration.


    Vielleicht sollte die Linke einmal über den "Sozialen" Tellerrand hinaus schauen, dann wird sie erkennen, dass man mit "Sozial" nicht die ganze Welt erklären kann, es bedarf noch vielen weiteren Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, außer dem Sozialen Aspekt, auf den sie sich einzig fixieren.
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  7. #7
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    AW: Pseudoargumente gegen Rechts

    Genau aus dem Grunde, dass ständig Widersprüche herbeigesucht werden, habe ich diese Schmähschrift nicht gelesen. Es war klar, dass hier lediglich die markantesten Unterschiede zugunsten der "muslimischen Migranten" herausgepickt wurden. Die Rolle des hierzulande außerordentlich stark ausgeprägten Schuldkults kommt auch hier wieder zum tragen. Sie suggeriert, dass die heimische Bevölkerung und deren Errungenschaften (Bildungssysteme) nicht maßgeschneidert sind für "muslimische Migranten"! Dazu sei folgendes angemerkt:

    "Für diese schmarotzende, bildungsresistente Bevölkerungsgruppe kann in einer modern ausgerichteten Gesellschaft nix maßgeschneidert sein, da ihre Leben auf einer Grundlage basiert, die den Wissensstand des Mittelalters verkörpert! Sollte man sich dennoch auf das Niveau dieses Kulturkreises begeben wollen, heißt dieses entweder den Aufbau einer Parallelgesellschaft, bzw. Rückschritt in eine Zeit, die bereits vor Jahrhunderten durchlebt wurde (ein klardenkender Deutscher wird beides nie mit sich machen lassen).

    Von daher bin ich dafür, dass diese niedere Bevölkerungsgruppe von vornherein in einer Parallelwelt aufwächst, dort nur arabisch, bzw. türkisch lernt und sich unserem Kulturkreis so fern wie nur möglich hält. Ist dann das Erwachsenenalter erreicht, wird sofort ins Herkunftsland der Vorfahren zurückgeführt. Dies stellt kein Problem dar, da sowohl Sprache, wie auch Lebensumstände hierzulande für den späteren Verbleib in Anatolien ausführlich antrainiert wurden. Besser kann man den Forderungen der hierzulande ihr Unwesen treibenden Migrantenverbände nicht entgegenkommen.

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