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  1. #11


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    AW: Wahabiten

    Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Deutschland

    Mit dem Jahr 2009 sind 79 Jahre der deutsch saudi-arabischen Beziehungen vergangen. Offiziell begannen die Beziehungen mit der Unterzeichnung des Freundschaftsabkommens mit dem Deutschen Reich im Jahr 1929 durch König Abdul-Aziz Al-Saud. Im Jahre 1939, zehn Jahre danach, wurden die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern aufgenommen und das Deutsche Reich eröffnete somit seine erste ausländische Vertretung im Königreich Saudi Arabien in der Stadt Djidda (Jeddah).

    1959 wurde diese Vertretung in eine Botschaft umgewandelt und das Königreich Saudi Arabien entsandte seinen ersten Botschafter nach Deutschland.

    Diese Beziehungen haben sich in allen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereichen gut entwickelt.

    König Saud besuchte die junge Bundesrepublik im Jahre 1963, wo er in Bonn mit dem Bundespräsidenten, Herrn Prof. Theodor Heuß, zusammentraf. König Faisal kam als Gesandter seines Vaters nach Berlin, um Feldmarshall Paul von Hindenburg zu treffen. Der junge Prinz besprach mit diesem die Grundlagen für einen Freundschaftsvertrag

    König Fahad bin Abdulaziz besuchte die Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1978 als Kronprinz, gefolgt von König Khalid bin Abdulaziz im Jahre 1980, der fruchtbare Diskussionen mit dem Bundespräsidenten Karsten führte.

    König Abdullah bin Abdulaziz kam im Jahre 2001 als Kronprinz und im Jahre 2007 als König nach Deutschland zu Besuch.

    Im Rahmen des Austausches der Staatsbesuche, besuchte der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt im Jahr 1976 das Königreich Saudi Arabien, gefolgt von dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl im Jahre 1985. Bundeskanzler Gerhard Schröder besuchte das Königreich sogar zweimal während seiner Amtszeit, im Oktober 2003 sowie im Februar 2005.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte Saudi Arabien im Februar 2007.

    Alle diese Besuche wurden von großen Delegationen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur begleitet und haben dazu beigetragen die Beziehungen zwischen den beiden befreundeten Ländern auf allen Ebenen zu festigen, vertiefen und auszubauen.

    Eine kurze Zusammenfassung

    der wirtschaftlichen Beziehungen im Bereich:

    Handel, Gesundheit, Kultur und Bildungspolitik zwischen

    Saudi-Arabien und der Bundesrepublik Deutschland.

    1. Handelsbeziehungen:

    Das Volumen des Handels zwischen Deutschland und dem Königreich (Ausfuhren + Einfuhren) im Jahr 2008 betrug rund 6.692,2 Millionen Euro. Die Ausfuhren des Königreichs beliefen sich auf etwa 1.506,5 Millionen Euro, während der Wert der Einfuhren aus Deutschland, etwa 5.185,7 Millionen Euro betrug. Das bedeutet, dass es ein Defizit von 3.679,2 Millionen Euro zu Gunsten Deutschlands gegeben hat.


    Eines der wichtigsten Saudi-Arabischen Exportprodukte nach Deutschland sind Rohöl, Mineralölerzeugnisse und Petrochemie. Währendessen stellen Maschinen, Fahrzeuge, elektrische Geräte und chemische Erzeugnisse die wichtigsten deutschen Exportwaren nach Saudi-Arabien dar.

    Die folgende Tabelle zeigt das Volumen des Handels zwischen den beiden Ländern seit

    2003 bis 2008, und die Entwicklung der Handelsbilanz, die zu Gunsten der Bundesrepublik Deutschland neigt.

    Das Volumen des Handels zwischen
    Saudi-Arabien und der Bundesrepublik Deutschland
    (in Millionen Euro)

    ...


    Handelsbilanz – Defizit


    2 / Erdöl:



    Nach Angaben der deutschen Bundeszentrale für Statistik nahm das Königreich im Jahr 2007 den 8. Platz unter den 26 Ländern, die Erdöl und ihre Produkte nach Deutschland

    exportieren, ein.

    Die Lieferungen aus Saudi-Arabien nach Deutschland machen bei rund 2.258.146,3 Tonnen im

    Jahr eine Rate von etwa 2 .2% der gesamten Öl-Importe Deutschlands aus.

    Die gesamten Öl-Importe Deutschlands betragen im Jahr ca. 105.023.449,2 Tonnen.

    3 - Die gemeinsamen Saudi-Deutschen Projekte:



    Die Anzahl der gemeinsamen lizenzierten und ausgeführten Saudi-Deutschen Projekte betrug nach Angaben des Königreiches bis zum Ende des dritten Quartals im Jahr

    1429 E – 2008 170.

    Davon waren 61 Projekte in der Industrie, 109 Projekte nicht-industrielle Projekte (Bau, Konstruktion, Installation, Betrieb, Wartung, Dienstleistungen). Es wurden insgesamt über 31.596 Mrd. Ryal in diese Projekte investiert. Der Investitionsanteil von Deutschland betrug nur 31.5%, während die saudi-arabische Seite einen Investitionsanteil von

    68.5% geleistet hatte.

    4 – Gemeinsame Saudi-deutsche Ausschuss:


    Der gemeinsame Saudi-Deutsche Ausschuss für wirtschaftliche und technische

    Zusammenarbeit wurde im Jahr 1974 gegründet. Er dient der engeren Zusammenarbeit

    und der gegenseitigen Unterstützung beider Länder im Bereich von Wirtschaft sowie Technologie-Transfer und für den Austausch von Erfahrungen.

    Die saudi-arabische Delegation nimmt unter der Leitung des saudi-arabischen Ministers für Finanzen an den Sitzungen des Ausschusses teil.

    Die Leitung der Sitzungen des Ausschusses werden abwechselnd alle zwei Jahre zwischen

    Saudi-Arabien und Deutschland durchgeführt. Die Delegation der Bundes Republik

    Deutschland wird unter der Leitung von Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

    vertreten. Es wurden bis jetzt insgesamt 17 Sitzungen des Ausschusses gehalten.

    Die letzte Sitzung des Ausschusses fand in der Hauptstadt Berlin in der Zeit vom

    14-15/10/1429 E bzw. 14-15/10/2008 statt.

    C - Die Beziehungen im Bereich der Gesundheit:


    Die Zahl der Saudi Patienten, die deutschlandweit in Krankenhäusern und medizinischen Zentren behandelt wurden, betrug im Jahr 2008 ca. 550 Patienten.

    D - Die Bildung und die kulturellen Beziehungen:


    Die Zusammenarbeit hinsichtlich Bildung und Kultureinrichtungen bestand in der Vergangenheit und wird auch gegenwärtig fortgeführt. Es gibt seit dem 5/4/2006 ein gültiges Abkommen über die kulturelle Zusammenarbeit zwischen beider Länder.

    Außerdem bestehen Programme für eine gemeinsame Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Höhere Bildung und der Deutschen Stiftung bezüglich des wissenschaftlichen Informationensaustauschs – DAAD -

    Nach dem Erlass des Königs Abdullah bin Abdul Aziz (Gott segne ihn) für die Verstärkung der studentischen Weiterbildung im Ausland, stieg die Anzahl der Saudi-Studenten, die ihr Studium bzw. eine spezielle Ausbildung an deutschen Universitäten aufgenommen haben, an.

    Auf Grund dieser Maßnahme hat sich die Anzahl der heutigen Saudi-Studenten und Studentinnen an den verschiedenen deutschen Universitäten auf 236 erhöht.

    Das Königreich bemüht sich verstärkt um die Erhöhung der Anzahl der Saudi Studenten an den deutschen Universitäten hauptsächlich aus dem Grund, da diese für ihre gute Leistungsfähigkeit und für ihren akademischen Ruf in der Welt bekannt sind. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Medizin, Ingenieurwesen und technische Leistungen.

    Diese studentischen Ausbildungen sollen eine Brücke für die Verstärkung der zukünftigen wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit den deutschen Universitäten bilden.
    http://www.mofa.gov.sa/Detail.asp?In...wsItemID=37152

  2. #12
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    AW: Wahabiten

    CFR: Cultural Terrorism and Wahhabi Islam

    Author:
    Helena Kane Finn

    October 8, 2002
    Council on Foreign Relations


    The destruction of the gigantic twin Buddha statues at Bamiyan in Afghanistan was an act of cultural terrorism. The local Muslim inhabitants of the region follow a tolerant tradition of Islam, as do pious Muslims in Egypt and Iran, long content to live alongside the Sphinx and the ancient statues of Persepolis. Islamic radicals, who scorn both tradition and art, blew up the great Buddhas. There is speculation that Saudi engineers, more skilled than Afghan tribesmen in the use of high explosives, assisted the Taliban in the obliteration of these historic cultural treasures. It is the undisputed case that the Taliban justification for this travesty can be traced to the Wahhabi indoctrination program prevalent in the Afghan refugee camps and Saudi-funded Islamic schools (madrasas) in Pakistan that produced the Taliban[1].

    Wahhabism, a movement founded by Muhammed Ibn Abd al-Wahhab, is a fanatical branch of Islam supported by the enormous oil wealth of Saudi Arabia where its adherents include the House of Saud. Near Eastern Studies Professor Bernard Lewis, a leading scholar of Islam, has noted that the Wahhabis are to Islam what the Ku Klux Klan is to Christianity. They can be accused of hijacking Islam. Among those who tried to prevail upon the Taliban regime to change its mind were moderate Muslim clerics and government leaders from dozens of Islamic countries. Notable for its silence on this matter was Saudi Arabia, the Taliban’s principal source of ideological and financial support.

    While the destruction of the twin Buddhas did attract world attention, what has gone unnoticed beyond a small circle of archaeologists, cultural historians and art experts, is that this iconoclastic assault on the world’s cultural heritage has not been limited to Afghanistan, and that it has targeted Islam’s own splendid and multifaceted architecture and art. Wahhabis regard most of the world’s Muslims as little better than idolaters and make use of Saudi oil wealth and state resources to propagate the Wahhabi message (da’wa) in the Muslim world and beyond.

    In Saudi Arabia itself, the destruction has focused on the architectural heritage of Islam’s two holiest cities, Mecca and Medina, where Wahhabi religious foundations, with state support, have systematically demolished centuries-old mosques and mausolea, as well as hundreds of traditional Hijazi mansions and palaces. The Turkish people, themselves predominantly Muslim, were distressed when Wahhabis perpetrated the destruction of an important Ottoman fort that overlooked and protected the sanctuary in Mecca.

    During the Bosnian War, Serb nationalist forces, intent upon eradicating traces of the Ottoman Turkish past from Bosnia, destroyed hundreds of mosques, depriving the local people of their places of worship and family histories as part of the effort to ethnically cleanse Bosnia. After the war, however, it was the Wahhabi aid organizations that moved in to complete the desecration of some of these war-damaged monuments. Islamic calligraphy is extraordinarily beautiful and the proud adornment of many a Balkan Muslim tombstone. Wahhabis forced desperate Balkan Muslim townspeople to destroy their own graveyards, often all that was left of their heritage, in exchange for badly needed assistance after the war. Wherever indigent Muslim communities are to be found, Wahhabi aid comes with a steep price for people too vulnerable to resist.

    From the Philippines to the Balkans, Saudi money has built hundreds of new mosques. In the process, quite deliberately, hundreds of historic mosques and shrines, many of them masterworks of Islamic architecture, have been bulldozed or transformed beyond recognition. Although Islam had its birthplace in Saudi Arabia, it flourished elsewhere – in Lucknow and Isfahan and Istanbul. Its great monuments were built by Moghuls and Safavids and Ottoman Turks. Its contribution to the field of architecture is perhaps greater than that of any other civilization in history. Many consider the Taj Mahal the most beautiful building in the world[2].

    There is a struggle going on in the Muslim world today between those who would reject all indigenous (non-Wahhabi) forms of expression, and those who would move Muslims out of isolation and onto the global stage as real participants in the intricate fabric of world society. It is the work of cultural diplomacy to counteract cultural terrorism. In the recent discussions about “winning hearts and minds,” cultural diplomacy has been virtually omitted. Yet, in the societies we would like to reach, there are rich oral poetic traditions, exquisite architectural motifs, and magnificent handicrafts. It is very important that the United States, in devising its strategies for communicating with the many millions of moderate Muslims around the world, indicate that we are interested not only in spreading our own culture, but in learning about the unique treasures of theirs. By encouraging cultural endeavors in the Muslim world, we provide support to those who would challenge the suffocating monochromatic tendencies of the Wahhabis. Years ago in Pakistan, a leading intellectual noted after participating in a program at the American Center, “we can see you, but you can not see us.” We must find ways to celebrate the rich heritage of the Muslim world[2] by inviting its poets and writers, artists, musicians and scholars to come to the United States, and by making grants to its cultural institutions to encourage those who would explore and preserve its rich heritage.

    The views expressed here are those of the author and do not reflect any official position of the U.S. government.

    ***

    [1] "...that produced the Taliban" : CIA and ISI together created Taliban

    [2] Obama: Moslems sollen gutes Gefühl wg. ihres historischen Beitrags zur Wissenschaft, Mathematik, Ingenieurswesen bekommen
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  3. #13


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    AW: Wahabiten

    Schadem auf der Suche nach Artikeln über die
    König Fahad Akademie

    habe ich nur diesen einen Strang gefunden, die andern sind anscheinend mit in den Schredder gewandert. Sollte man mal nen neuen eröffnen!

  4. #14
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    AW: Wahabiten

    Solltest du machen, burgfee!

  5. #15


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    AW: Wahabiten

    Honigmann-Treffen - Peter Haisenko -> u.a. die Rolle der Bagdadbahn um die politischen Vorherrschaft und in der Vorgeschichte der beiden Weltkriege.


    http://www.youtube.com/watch?v=aEnbk9DN8dc


    Buchtip



    Eng.land, die Deut.schen, die Juden und das 20. Jahr.hun.dert


    Ein freies Wort zu einer Zeit mit Nachwirkungen



    Kriege werden aus zwei Gründen begonnen: Wirtschaft und Religion. Ein Land mit wirtschaftlichen Problemen muss als potentiell aggressiv angesehen werden. Um abschätzen zu können, wer den Ausbruch eines Krieges provoziert hat, ist es... mehr


    2010, 329 Seiten, 2 Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 15,9 x 21,9 cm, Gebunden, Deutsch Anderwelt Verlag ISBN-10: 3940321036 ISBN-13: 9783940321039



    Produkt-Beschreibung zu: England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert

    Kriege werden aus zwei Gründen begonnen: Wirtschaft und Religion. Ein Land mit wirtschaftlichen Problemen muss als potentiell aggressiv angesehen werden. Um abschätzen zu können, wer den Ausbruch eines Krieges provoziert hat, ist es unerlässlich, die wirtschaftliche Situation vor dem Krieg zu untersuchen. Unter diesem Aspekt werden Zusammenhänge sichtbar, die sonst verdeckt bleiben könnten.
    In der Neuzeit ist es oftmals nicht zu übersehen, dass der Kampf ums Öl der wahre Grund für Kriege ist. Die Betrachtungen von Peter Haisenko zeigen, dass es bereits vor mehr als 100 Jahren nicht anders war. Die unerträglichen Zustände in Palästina und im Irak haben ihren Ursprung in der skrupellosen Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen zu Beginn und im Verlauf des 20. Jahrhunderts.
    Politisch orchestrierte Lügen und Intrigen sind keine Erfindung der Neuzeit. Auch die europäischen Kriege des 20. Jahrhunderts wurden von ihnen begleitet. Mit diesem Buch gehen Sie auf eine Reise durch das 20. Jahrhundert und die Analyse wirtschaftlich-politischer Verknüpfungen lässt manche ¿geschichtliche Wahrheit¿ zweifelhaft erscheinen.

    http://www.weltbild.de/3/16434925-1/...hrhundert.html


    Bankraub globalisiert
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    http://www.amazon.de/Bankraub-global.../dp/3940321168

  6. #16


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    AW: Wahabiten

    Zur Frage, wer sind die Wahabiten?

    ... Die jüdischen Wurzeln der Familie Saud / Wahhabiten

    Islam auf höchster Ebene gekapert

    https://open-speech.com/threads/6323...Ebene-gekapert

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