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  1. #1
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    Mehrheit lehnt Zuzug qualifizierter Ausländer ab

    Leider wird nicht noch das Ergebnis einer weiteren möglichen Umfrage mitgeteilt, ob die Mehrheit auch den Zuzug unqualifizierter Ausländer ablehnt...

    ***

    Umfrage

    welt.de: Mehrheit lehnt Zuzug qualifizierter Ausländer ab

    Im Westen fällt die Ablehnung knapp aus, im Osten ist sie deutlich. Jüngere Bürger stehen zum Zuzug von Fachkräften offener gegenüber.



    Ein Plakat zur nordrhein-westfälischen Einbürgerungskampagne: Mit
    der Idee, den Fachkräftemangel durch den Zuzug qualifizierte Ausländer
    zu lindern, haben viele Deutsche ein Problem.

    Die Mehrheit der Deutschen (54 Prozent) ist einer Umfrage zufolge gegen den Zuzug qualifizierter Ausländer zur Behebung des Fachkräftemangels. 42 Prozent sprechen sich dafür aus, heißt es in einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Münchner Nachrichtenmagazin „Focus“.

    Insbesondere Ostdeutsche, Ältere und Anhänger der Linkspartei seien gegen entsprechende Vorschläge: Im Osten lehnen 61 Prozent die Verstärkung aus dem Ausland ab, im Westen 52 Prozent.

  2. #2
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    AW: Mehrheit lehnt Zuzug qualifizierter Ausländer ab

    Wirklich qualifizierte und produktive Arbeitskräfte aus dem Ausland würden der Wirtschaft nützen, das ist eine Tatsache. Aber ich wäre auch skeptisch, was die Umsetzung betrifft. Woher möchte man diese qualifizierten Arbeitskräfte herholen? Möchte man sie aus den Entwicklungsländern abwerben, obwohl sie dort noch nötiger gebraucht werden? Sehr rücksichtsvoll. Kandidaten, die z.B. einen Doktortitel von der Univärsität Kandahar vorweisen können, würde ich auch nicht zwingend als qualifizierte Arbeitskräfte einstufen. Die Bildungsqualität unterscheiden sich weltweit doch sehr stark, obwohl mit der geplanten Bildungsreform könne man sich dem afghanischen Niveau durchaus annähern.

    Der Arbeitsmarkt um wirklich qualifizierte Arbeitskräfte ist international stark umkämpft. Da tut sich Deutschland meines Erachtens nach nicht als attraktivster Standort hervor.

    Am besten beraten wäre man, wenn diese dringend benötigten qualifizierten Arbeitskräfte aus dem eigenen Bildugssystem hervorgehen würden. Aber eben...
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - WEFers are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit. Das Böse beginnt mit einer Lüge.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  3. #3
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    AW: Mehrheit lehnt Zuzug qualifizierter Ausländer ab

    Vor Jahren schon wurde am Markt vorbeiausgebildet. Tausende Ingenieure und Lehrer saßen auf der Straße und tun es heute noch. Sie hatten keine Chance, sich Praxis anzueignen. Jetzt tut man so, als wären die Deutschen zu dumm oder nicht in der Lage, die Lücken auszufüllen. Das nenne ich die totale Verarsche. Würden sich alle ausgebildeten, als Fachkräfte einsetzbaren deutschen erfassen lassen, müsste die Politik sich warm anziehen. Ich kenne im eigenen Bekanntenkreis nicht wenige, die nur mit befristeten Arbeitsverträgen leben müssen, und das trotz hoher Qualifikation, sogar mit Dr.-Titel. Wozu also noch die ausländischen Fachkräfte? Doch nur als Druckmittel gegen die eigenen, damit sie "lernen" nicht unverschämte Gehaltsforderungen zu stellen. Obwohl diese angeblichen überzogenen Forderungen ein Witz sind. Manager sollten sich was schämen, aber das haben sie nicht gelernt! Wiederlich!!!
    Keiner macht alles richtig, und zahlt dafür Lehrgeld. Viele aber machen alles falsch, und lassen andere dafür bluten.

  4. #4
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    AW: Mehrheit lehnt Zuzug qualifizierter Ausländer ab

    Was mich sehr ärgert ist, dass der Fachkräftemangel nicht über Nacht über uns hereingebrochen ist, sondern schon vor 15 Jahren davor gewarnt wurde, was nun eintritt. Die Firmen haben aus Kostengründen die Ausbildung vernachlässigt und auch heute stellt man sich hin und lamentiert über die angeblich nicht ausbildungsfähigen Schulabgänger. Da gibt es in Berlin einen Frisörmeister der allen ernstes einen Lehrling mit Abitur haben möchte. Das ist kein Einzelfall, die Anforderungen an die Auszubildenden gehen oft an der Realität vorbei. Ich will nicht bestreiten, dass die jungen Leute heute teilweise sehr merkwürdig drauf sind aber sie sind formbar, wie ich schon oft selbst erleben konnte. Aus scheinbar hoffnungslosen Fällen ist dann doch noch etwas vernünftiges geworden.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #5
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    Icon6 AW: Mehrheit lehnt Zuzug qualifizierter Ausländer ab

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Da gibt es in Berlin einen Frisörmeister der allen ernstes einen Lehrling mit Abitur haben möchte. Das ist kein Einzelfall, die Anforderungen an die Auszubildenden gehen oft an der Realität vorbei.
    Man will eben "sieben". Nur den Besten für einen anschließenden Hungerlohn einstellen. Gewiß sind nicht wenige Schulabgänger schwach in Mathe und Deutsch, aber im Handwerk und in der Industrie zählen eigentlich mehr das Praktische und das Handwerkliche Geschick. Da jeder Ausbildungsberuf mit weiterer Schulung einhergeht, dürfte es für einen halbwegs willigen Azubi nicht schwer sein, das Vernachlässigte nachzuholen. Geht man in die akademischen Bereiche, so stellt man nicht selten fest, dass schlechte Bezahlung und ebenso schlechte Aufstiegschancen so manchen Aspiranten in die freie Wirtschaft treiben. Bei den Ingenieuren ist es schon beschämend, wie hier in den letzten 10 Jahren der Markt völlig unzureichend zugegriffen hat. Die Quittung bekommt die Wirtschaft jetzt zu spüren, bequemt sich aber nicht, selber etwas daran zu ändern. Da wird die Politik gefordert. Manager sind eben keine altgebackenen Firmnengründer, sondern selbstgefällige Abstauber und kurzfristig denkende Berater in Schleudersitzposition.
    Keiner macht alles richtig, und zahlt dafür Lehrgeld. Viele aber machen alles falsch, und lassen andere dafür bluten.

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