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    Marc Doll - Totengräber des Abendlandes

    Totengräber des Abendlandes

    Ein in letzter Zeit häufig kursierender Name ist der in linken Kreisen hochgelobte Ruprecht Polenz (CDU), Mitglied des Bundestags und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses. Besondere Aufmerksamkeit erlangte Herr Polenz durch sein jüngst veröffentlichtes Buch "Besser für beide. Die Türkei gehört in die EU", womit er natürlich vollkommen Recht hat, wenn man weiß, dass mit „EU“ der kleine überbezahlte Politapparat aus Bürokraten gemeint ist, dessen Hauptmotivation der Selbsterhalt ist. Den Leidtragenden, nämlich die europäischen Völker, hat er in diesem Titel leider nicht erwähnt.

    Während also die Bürger von Europa, allen voran wir Deutschen, riesige Summen für Griechenland aufbringen müssen und noch gigantischere Bürgschaften für den maroden Euro, soll laut Polenz die Türkei, also ein Land, welches wirtschaftlich weit hinter Bulgarien und Rumänien steht und riesige Transfersummen kassieren würde, in die EU. Damit wäre die Türkei durch ihr enormes Bevölkerungswachstum schnell das mitgliederstärkste – und somit das Land mit den meisten Sitzen im EU-Parlament.

    In der Türkei gibt es selbst bei den grundlegendsten Dingen wie Menschenrechten erhebliche Defizite. Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau hat dieses zu 99% islamische Land noch nie gekannt und wird es auch nie kennen, da die Ungleichheit der Geschlechter beim Islam system-immanent ist.

    Ganze 40% der türkischen Frauen sind Opfer von Vergewaltigungen innerhalb der Ehe (ohne Dunkelziffer); die häusliche Gewalt dürfte noch weit höher liegen. Bestrafungen gibt es dafür keine und selbst bei Anzeigen bleibt die Justiz blind. Vielmehr „regelt“ dies die Familie unter sich nach den alten patriarchalischen Traditionen.

    Der Staat selbst geht rigoros gegen Presseorgane vor, die Kritik an der Politik der islamistischen Partei AKP üben. Wer in der Türkei den unzweifelhaft bewiesenen Holocaust an den Armeniern thematisiert, muss wegen „Verbrechen gegen das Türkentum“ in die Gefängnisse, wo auch heute noch gefoltert wird. Religionszwang, die Zypern-Frage, Islamismus, Christenverfolgung, kein Minderheitenschutz, Antisemitismus, Rassismus, man könnte ewig weiter aufzählen. Das alles beunruhigt die Bürger der EU, was sich ja auch regelmäßig in Umfragen zum Türkei-Beitritt widerspiegelt, die zwischen 75% (Umfrage der EU) und 93% (Umfrage des ZDF) Ablehnung pendeln. Aber in einem Land, in der die Meinung der Bürger wenig zählt (Fakten offenbar auch nicht), ist es möglich, die Aufnahme der Türkei trotzdem zu fordern.

    Polenz weiß auch den Grund für die breite Ablehnung in der Bevölkerung: „Die Türkenfurcht stammt noch aus der Zeit, als die Türken vor Wien lagen“. Man könnte angesichts solcher Aussagen laut loslachen, wenn es nicht so bitter ernst wäre: ein fast 400 Jahre zurückliegendes Ereignis als kollektives Trauma der europäischen Völker auszugeben, welches alle Einwände der Menschen negieren soll, ist an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten! In bester volkspädagogischer Manier wird hier Millionen von Menschen durch Attestierung eines Krankheitsbildes die Fähigkeit zur sachlichen Einschätzung der Lage abgesprochen. Damit degradiert Polenz ganze Völker zu unmündigen Kindern, die für ihre dumme Meinung belächelt und vollkommen übergangen werden, anstatt sich zu fragen, inwieweit er als Volksvertreter sein Volk überhaupt noch vertritt.

    Im Grunde genommen geht es ja gar nicht mal um die von der EU verlangten und nie eintreffenden Reformen, denn selbst wenn die genannten Probleme allesamt gelöst werden würden, so wäre der Beitritt der Türkei trotzdem der wirtschaftliche und kulturelle Untergang Europas. Polenz dagegen nimmt nicht einmal die offensichtlichsten Vorgänge in der neuen Türkeipolitik wahr, denn obwohl sich das Land klar erkennbar zurückentwickelt (weg von den kemalistischen Reformen), hat, wie er meint, „gerade die jetzige Regierung verstanden, dass Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Marktwirtschaft im ureigenen türkischen Interesse sind“. Und dieses Interesse drückt der türkische Führer Erdogan so aus: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“.

    Erdogan träumt von einem Groß-Osmanischen Reich, welches Europa umfassen soll und dazu muss die Türkei in die EU. Seine Außenpolitik, die immer weiter in innerstaatliche Angelegenheiten von Deutschland eindringt, spricht klare Worte. Als ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet er die Eingliederungsversuche seiner Landsleute in die europäischen Gesellschaften (während in der Türkei Kurden gnadenlos unterdrückt und assimiliert werden) und offenbart uns sogar unverhohlen seine Pläne: türkischstämmige Migranten sollen das Land vor Ort im türkischen Sinne beeinflussen. Er fordert türkische Gymnasien, entsendet türkische Imame in deutsche Moscheen, fordert Visa-Freiheit und steuert über die türkischen Organisationen DITIB und Milli Görus allen Integrationsbemühungen des Staates diametral entgegen. Er lud europäische türkischstämmige Abgeordnete zu einer Konferenz ein, damit diese türkische Politik in ihren „Heimat“-Ländern durchsetzen. „Wir müssen die europäische Kultur mit der türkischen impfen“, so Erdogan, drückt deutlich aus, was jeder – außer Polenz – versteht.

    Die Türkei hatte 1927 gerade mal 13,6 Mio Einwohner. Heute sind es 72 Mio, also eine Verfünffachung in weniger als 90 Jahren (Deutschland hätte bei dieser Rate heute über 300 Mio Einwohner, mehr als die USA). Dieses enorme Wachstum stellt die Türkei vor immense Probleme, da es zu wenig von allem für zu viele junge Leute gibt: zu wenig Krankenhäuser, zu wenig Wohnraum, unzureichende Infrastruktur, etc. Trotzdem versucht die Regierung händeringend die Geburtenrate weiter zu erhöhen, durch Werbung und alle möglichen Anreize, was alles überhaupt keinen Sinn ergäbe, wenn man nicht wüsste, dass diese Leute für den Export im Zuge einer pan-türkischen Großmachtspolitik in Europa vorgesehen sind.

    Mit einer erschreckenden Naivität winkt Polenz ab, denn die Sache mit der ungebremsten Zuwanderung wäre „alles Verhandlungssache“. Schon heute aber übt die Türkei als Nicht-Mitglied erheblichen Druck auf Deutschland aus. Erinnern wir uns an das Soysal-Urteil, bei dem zwei Türken auf visafreie Einreise geklagt und beim Europäischen Gerichtshof Recht bekamen (EU-Recht bricht Bundesrecht). Wieso soll dann bei einem Vollmitglied Türkei plötzlich die Niederlassungsfreiheit von EU-Türken in der EU „Verhandlungssache“ werden? Kurzum: ist die Türkei Mitglied, ist der Damm gebrochen. Ein Zurück gibt es dann nicht mehr. Einem Mann in Polenz Position muss dies klar sein; er erzählt uns aber das Gegenteil.

    Die muslimische Zuwanderung nach Europa hat den Kontinent schon an die Grenzen der Belastbarkeit gebracht und stellt selbst ohne die Türkei eine tickende Bombe dar, die zwar reichlich diskutiert und noch reichlicher mit Steuergeldern (unter dem Titel Integration) subventioniert wird, die aber aus Feigheit keine Partei auch nur annähernd zu entschärfen gewillt ist. Die demographische Entwicklung (geburtenschwache Europäer und Abwanderung versus geburtenstarke Muslime und Zuwanderung) deutet darauf hin, dass sich der Kontinent noch dieses Jahrhundert in einen Satelliten der islamischen Welt verwandeln wird. Die Eroberung ganzer Länder durch Kolonisation und die anschließend gewaltsame Konversion der Bevölkerung war schon immer die hauptsächliche Verbreitungspraxis des Islams. Auch die Türkei hat diese Praxis schon auf europäischem Boden angewandt: 1974 besetzte sie völkerrechtswidrig Zypern und schaffte durch die Kolonisation der Insel mit hunderttausenden Türken vom Festland unumkehrbare Tatsachen. Nun ist Europa an der Reihe und Millionen von Anatolen, geschweige denn die Aber-Millionen von Arabern, die über die Türkei eingeschleust werden würden, stehen bereit!

    Offenbar ist dies aber genau das, was sich Herr Polenz wünscht, da Europa als „alternder, schrumpfender und undynamischer Kontinent“ erscheint, was sich „mit dem Türkei-Beitritt ändern wird“. Juhu! Und wenn wir Aussagen von ihm wie „Unsere Werte sind mit dem Islam kompatibel“ hören, dann wissen wir nun, dass er mit „uns“ nicht die europäischen Völker, sondern sich und seine Lobby meint.

    Leider konnte ich an der letzten Veranstaltung mit Herrn Polenz nicht teilnehmen; ich war nämlich auf einer anderen Veranstaltung mit dem Titel „Die Islamisierung Europas“ – vielleicht fällt bald in diesem Zusammenhang ja auch der Name Ruprecht Polenz…

  2. #2
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    AW: Marc Doll - Totengräber des Abendlandes

    Das deutsche Gutmenschentum wird an den neuen Multi-Kulti-EU-Mutanten, die im Rahmen von krankhaftem Globalisierungs- und Einwanderungswahn herangezüchtet werden, ihre helle Freude haben.
    Besonders Deutschland wird dann von den "neuen (Islam)Deutschen" beglückt werden.
    Diese kommen nicht etwa um uns wirtschaftlich, kulturell oder sonstwie zu bereichern, sondern um ihre materiellen Bedürfnisse und das Wohlergehen ihres Anhanges zu sichern.
    Sie werden sich auch nicht um irgendwelche idiotischen Schuld-Kult-Theorien kümmern oder geschweige denn für Ausschwitz, Dachau oder sonstige NS-Vorgänge verantwortlich fühlen.
    Dies bedeutet dass sämtliche Opferverbände, Gesalbte des auserwählten Volkes und sämtliche Lobbys die ihre Manipulation und ihren Machtanspruch auf der Schuldkultthese aufgebaut haben und dadurch jegliche Kritik abwürgen, kräftig vor die Wand laufen, nicht ohne hämische Schadenfreude meinerseits.
    Letztendlich hoffe ich aber dass uns dieses Endzeitszenario erspart bleibt!

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