Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano in Panama!
Seite 7 von 7 ErsteErste ... 234567
Ergebnis 61 bis 66 von 66
  1. #61
    Registriert seit
    13.07.2010
    Beiträge
    50.260


    Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Olaf Scholz: Bilderberger, Kanzler, Trickser und reicher Lügner

    Das hat nicht lange gedauert.....

    KANZLER IMMER UNBELIEBTER
    Umfrage-Schock
    für Scholz

    Die Ampel im Abwärtsstrudel!

    Seit Amtsantritt vor zwei Monaten wächst die Unzufriedenheit mit der neuen Regierung und mit Bundeskanzler Olaf Scholz (63, SPD) von Woche zu Woche.

    Die Ergebnisse einer wöchentlichen Abfrage des Meinungsforschungsinstitutes INSA für BILD am SONNTAG:

    ► Mit der Arbeit von Kanzler Scholz waren zu Beginn seiner Amtszeit 36 Prozent zufrieden. 42 Prozent waren unentschlossen, nur 22 Prozent unzufrieden. Keine zwei Monate später hat sich das Bild gedreht: 46 Prozent sind unzufrieden, nur noch 32 Prozent zufrieden. 65 Prozent werfen Scholz vor, in den großen Krisen Corona und Ukraine nicht entschlossen genug zu handeln.
    ► Eine deutliche Mehrheit von 56 Prozent ist mit der Arbeit der Ampel unzufrieden, nur 30 Prozent sind zufrieden.

    ► Auch im Sonntagstrend stürzt die Ampel ab, verfehlt zum ersten Mal seit dem Wahlsieg die absolute Mehrheit und kommt zusammen nur noch auf 49 Prozent. Die SPD (22 Prozent) liegt wieder deutlich hinter der Union (27 Prozent).
    Politikwissenschaftlerin Ursula Münch (60) erklärt: „Die Corona-Politik ist nicht stimmiger, sondern unstimmiger geworden. Das selbstgesteckte Impfziel war nicht mehr als eine lauthalse Ankündigung. Und die Russland-Politik der Ampel ist ein einziges Chaos.“

    In wichtigen Fragen spreche die Ampel nicht mit geeinter Stimme. Münch: „Die meisten Bürger nehmen diese Vielstimmigkeit als mangelnde Geschlossenheit der Koalition und mangelnde Führung von Olaf Scholz wahr.“


    https://www.bild.de/politik/inland/p...3692.bild.html

    .......es geht ja nicht nur um Russland und Corona. Die Leute merken inzwischen, dass die Inflation ausufert, die Preise massiv steigen ohne dass ein Ende in Sicht ist. Die nähere Zukunft wird immer ungewisser, die Leute bekommen Ängste.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #62
    Registriert seit
    12.03.2010
    Beiträge
    17.227
    Blog-Einträge
    1


    Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Olaf Scholz: Bilderberger, Kanzler, Trickser und reicher Lügner

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Das hat nicht lange gedauert.....




    .......es geht ja nicht nur um Russland und Corona. Die Leute merken inzwischen, dass die Inflation ausufert, die Preise massiv steigen ohne dass ein Ende in Sicht ist. Die nähere Zukunft wird immer ungewisser, die Leute bekommen Ängste.
    Die Zahl derer, die dieses pubertäre Konglomerat „Ampel" positiv beurteilen, ist jedoch noch immer zu groß.
    Was hat wohl die Wähler von Lindner veranlaßt, diesem Wechselbalg auf den Thron zu verhelfen?
    War es vielleicht Mitleid die Vermutung, er sei so arm, daß er sich keinen Rasierapparat leisten könne?
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #63
    Registriert seit
    13.07.2010
    Beiträge
    50.260


    Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Olaf Scholz: Bilderberger, Kanzler, Trickser und reicher Lügner

    Scholz, ein Mann mit massiver Einschränkung seines Erinnerungsvermögens, ist ein typischer deutscher Linker. Gefangen in seiner Traumwelt, hält er seine Ideologie für die Realität. In Deutschland fällt das nicht weiter auf aber im Ausland wundert man sich immer mehr, wie so einer Kanzler werden konnte....

    "Scholz wirkt auf Biden wie ein Naivling"



    Mitten im Ukraine-Konflikt fliegt Olaf Scholz zum Antrittsbesuch nach Washington. Dort erwarten den deutschen Bundeskanzler genervte Amerikaner, sagt der USA-Experte Stephan-Götz Richter.

    Der deutsche Kurs in der Ukraine-Krise wurde in den letzten Wochen international massiv kritisiert. Nun reist Bundeskanzler Olaf Scholz zum US-Präsidenten. Der werde ihm "in die Augen schauen wollen", sagt Stephan-Götz Richter im Interview. Der USA-Experte erklärt die amerikanische Stimmungslage und erhebt einen harten Vorwurf gegen die SPD.

    t-online: Herr Richter, schon vor dem Antrittsbesuch in Washington konnte sich der US-Präsident ein Bild vom deutschen Bundeskanzler machen. Was denken Sie, wie blickt Joe Biden auf Olaf Scholz?

    Stephan-Götz Richter: Eigentlich sollten die beiden gut miteinander auskommen. Denn der heutige US-Präsident ist seit jeher unprätentiös und – im positiven Sinn – von der Politik als Beruf besessen, ja beseelt. Joe Biden glaubt fest daran, dass Politiker im freundlichen Umgang miteinander auch schwierige Probleme lösen können. Und dass sie so das Schicksal ihrer Nationen und die Geschicke der Menschen, die in ihrer Gesellschaft leben, verbessern können.

    Wie passt das mit Olaf Scholz zusammen?

    Auch Scholz teilt genau diese persönlichen Werte. Er glaubt fest daran – siehe seine Amtszeiten als Arbeitsminister und Hamburger Bürgermeister – dass Politiker den Menschen helfen können und sollten.

    Klingt das nicht etwas zu harmonisch? Die Haltung des Bundeskanzlers zu den Spannungen mit Russland und zur Erdgaspipeline Nord Stream 2 bereiten hier in Washington viel Kopfzerbrechen.

    Joe Biden ist – im Unterschied zu Scholz übrigens – ein langjähriger Außenpolitiker. Zudem ist er ein großer Europaexperte. Obendrein ist er ein Bewunderer Deutschlands. Und genau deshalb ist er vom Start der neuen Bundesregierung, auf den die Demokraten in Washington große Hoffnungen gesetzt hatten, maßlos enttäuscht.

    Was läuft aus Sicht der Amerikaner schief?

    Olaf Scholz kommt Joe Biden bisher überhaupt nicht wie ein bodenständiger Politiker vor, sondern bestenfalls als einer, der den Kopf fest in den ideologischen Wolken festgezurrt hat. Scholz wirkt auf Biden wie ein Naivling, dessen Verständnis von zum Beispiel Russland von geradezu romantischen Vorstellungen geprägt ist.

    Wie meinen Sie das? Auch Scholz sagt doch, es liege alles auf dem Tisch. Die Außenminister Annalena Baerbock konkretisierte, dazu gehöre auch Nord Stream 2.

    Ja, aber die SPD ist noch immer beseelt von einer Rückkehr zur Entspannungspolitik klassischen Stils. Aber die kann es aus Sicht Joe Bidens nicht geben, weil die Putin-Regierung systematisch die Opposition kriminalisiert und auf dem steten Pfad zur Steigerung der Autokratie ist. Demgegenüber war die Sowjetunion in Zeiten der Entspannungspolitik aktiv um eine Verbesserung der Lage der russischen Durchschnittsbevölkerung bemüht.

    Warum sollte davon heute keine Rede mehr sein?

    Weil es Putin und den kleptokratischen Oligarchen nur darum geht, die Bodenschätze Russlands in die eigene Tasche zu verfrachten. Da gleicht die heutige Praxis den hochfeudalistischen Zeiten im Zarenreich.
    Sie beobachten Biden bereits über einen langen Zeitraum. Was mag er von der eher bedächtigen Haltung von Scholz halten?

    Wenn Biden eines nicht mag, dann ist es, einen endlosen Zauderer zu treffen. Aber genau so wirkt Scholz auf ihn. Denn der sieht ganz bewusst auch über glasklare aggressive, wenn nicht menschenverachtende Ansagen der Gegenseite – also vonseiten von Putins Russland – hinweg. Für Biden macht es da kaum einen Unterschied, ob das aus Feigheit, aus Ignoranz oder realitätsfernem Wunschdenken geschieht.

    Aber Olaf Scholz hat die deutsche Außenpolitik nicht einfach um 180 Grad gedreht. Die Deutschen sind doch auch aus ihrer Geschichte heraus bekannt dafür, eher mit Logistik, Lazaretten und Entwicklungshilfe als mit Waffenlieferungen in Kriegsgebiete zu punkten.

    Ja, aber Deutschland bleibt aufgrund seines wirtschaftlichen Gewichts und seiner Größe der Eckpfeiler der amerikanischen Europapolitik. Darum erwarten die Amerikaner Entschlossenheit. Eine so zögerliche Haltung, wie Olaf Scholz sie an den Tag legt, würde Joe Biden vielleicht von einem österreichischen Bundeskanzler erwarten, aber eben nicht bei einem deutschen. Zumal der Beitrag der USA zum Erreichen der deutschen Wiedervereinigung von so elementarer Bedeutung war.

    Wie bedeutsam ist demnach dieses Treffen?

    Es ist von großer Bedeutung. Erinnern Sie sich noch an das berühmte erste Treffen des damaligen US-Präsidenten George W. Bush mit Wladimir Putin in Jahr 2001? Bei der anschließenden Pressekonferenz wurde Bush über seine persönliche Einschätzung von Putin gefragt. Er antwortete damals unbeabsichtigt in einer tragikomischen Art und Weise: "Ich habe dem Mann in die Augen geschaut. Und dabei auch einen Eindruck von seiner Seele entdecken können…"

    Und Sie meinen, Biden will nun Scholz' Seele ergründen?

    Irgendwie sind wir jetzt im deutsch-amerikanischen Verhältnis zumindest an einem ähnlich merkwürdigen Moment angekommen. Biden wird – trotz aller kurioser deutscher Haltung in Sachen Ukraine, Russland, Energieversorgung und Selbstbestimmungsrecht der Nation – Scholz in die Augen schauen wollen.

    Scholz wird sicherlich nicht mit leeren Händen kommen. Aber wird es genug sein?

    Biden ist ein Politiker, der große Stücke auf persönliche Wirkung und Überzeugungskraft setzt. Also wird er auf jeden Fall darauf bauen, mit seinem Charme den deutschen Bundeskanzler einfangen zu können.

    Was denken Sie, wird er damit Erfolg haben?

    Leider nein. Scholz ist zu sehr Gefangener in der profunden Verwirrtheit, die in der SPD gegenüber Russland herrscht. Dort schaut man geflissentlich über die völlig ungerechtfertigte Kriminalisierung von Nawalny, die Schließung von Memorial und den Tiergarten-Mord hinweg. Von all dem ungerührt, übt sich praktisch die gesamte SPD in einer zeitgenössischen Version von Heinrich Manns "Der Untertan".

    Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder soll nun sogar in den Aufsichtsrat des vom russischen Staat kontrollierten Gazprom berufen werden.

    Selbst zu diesem Thema ist es in der SPD trotz einiger Distanzierungen noch immer auffällig still. Es wirkt fast so, als ob "Don Gerhard" irgendwie der Pate der SPD-Führung von heute ist. Und in der Tat sind wichtige SPD-Karrieren sehr eng mit Schröder verbunden, unter anderem die von Steinmeier und Klingbeil. Und beide sind beim Thema Russland sehr wabbelig.

    Biden steht unter Druck. Er hat mit Angela Merkel den deutschen Erdgas-Deal unter Vorbehalt abgesegnet. Demokraten und Republikaner im US-Senat wollen einen Stopp von Nord Stream 2. Denken Sie, da wird sich etwas Konkretes erzielen lassen?

    Nein. "Einfach" wird es für Olaf Scholz wohl nur, wenn die Russen in der Tat in die Ukraine einmarschieren. Denn dann hat er wohl keine andere Wahl, als das Projekt zu stoppen. Um der Scholz-Regierung eine Brücke zu bauen, hat sich Biden sogar innenpolitisch mit dem Kongress angelegt und die US-Sanktionen temporär auf Eis gelegt. Er tat das in der Hoffnung, die deutsche Seite würde sich darauf besinnen, energiepolitisch – und auch außenpolitisch – nicht weiter so bedenkenlos Spielzeug von Putin zu sein. Dass dieses für Biden innenpolitisch riskante Manöver von den Deutschen nicht durch einen Wandel in der Sachpolitik gewürdigt wurde, irritiert nicht nur Joe Biden. Alle Amerikaner haben das deutsche Herumeiern, das wegen der "Schröder-Connection" noch schlimmer geworden ist als unter Merkel, vollkommen satt.

    Aber worin besteht der deutsch-amerikanische Disput im Kern?

    Klare Antwort: Die Amerikaner glauben an das Selbstbestimmungsrecht der Nationen. Für die Deutschen gilt das nicht. Das gilt – und das ist das eigentlich Fatale – nicht nur für die Ukraine. Und nicht nur für die baltischen Staaten, die ja inzwischen in der NATO sind. Putins Forderungen nach einer neuen europäischen Friedensordnung laufen ja darauf hinaus, dass die Russen fortan die Kontrollmacht des ganzen Westens sind. Geschehen darf nur, was den Russen genehm ist. Und die SPD spielt mit ihrer Haltung Putin fleißig in die Hände. Der SPD geht es nicht so sehr um Deeskalation, sondern um Unterwerfung........ https://www.t-online.de/nachrichten/...naivling-.html


    Name:  01.jpg
Hits: 36
Größe:  116,1 KB

    Markenzeichen schlumpfiges Grinsen. (Söder über Scholz)
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #64
    Registriert seit
    13.07.2010
    Beiträge
    50.260


    Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Olaf Scholz: Bilderberger, Kanzler, Trickser und reicher Lügner

    Seine Erinnerungslücken sind legendär......

    Hamburg – Olaf Scholz und seine Erinnerungen an Hamburg – man muss sich wirklich wundern ...

    Da war er sieben Jahre unser Erster Bürgermeister und hat's nicht gewusst! Den Beweis lieferte er jetzt auf seinem Instagram-Account (1,9 Mio Follower): Da sah man Kanzler Scholz am Tag der Deutschen Einheit mit Festgästen sitzen und las: „Mit (...) am Tisch denken wir an meine Zeit als Oberbürgermeister zurück.“

    Nanu, Oberbürgermeister? Gab's bei uns noch nie! Glück für Scholz: Nach 24 Stunden war alles wieder gelöscht.

    https://www.bild.de/regional/hamburg...3670.bild.html
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #65
    Registriert seit
    12.03.2010
    Beiträge
    17.227
    Blog-Einträge
    1


    Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Olaf Scholz: Bilderberger, Kanzler, Trickser und reicher Lügner

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Seine Erinnerungslücken sind legendär......
    Der berühmte Hase, der sich nicht mehr erinnern konnte, ist inzwischen durch Herrn Scholz entthront worden.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  6. #66
    Registriert seit
    13.07.2010
    Beiträge
    50.260


    Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Olaf Scholz: Bilderberger, Kanzler, Trickser und reicher Lügner

    Er wird als der verlogenste Kanzler in die Geschichte eingehen. Boris Johnson, ehemaliger britischer Premierminister, hat schwere Anschuldigungen gegen Scholz erhoben......

    DIE WAHRHEIT HINTER DEM JOHNSON-VORWURF
    Wollte Scholz wirklich, dass die Ukraine verliert?

    Dieser Briten-Vorwurf ist politischer Sprengstoff – und wurde von Berlin mit der Bazooka beantwortet.

    Großbritanniens Ex-Premierminister Boris Johnson (58) hat Kanzler Olaf Scholz (64, SPD) vorgeworfen, dass die Bundesregierung zunächst eine schnelle Kriegsniederlage der Ukraine bevorzugte – anstatt einen langen Verteidigungskampf gegen Russland.

    „Ich sage Ihnen etwas Schreckliches“, sagte Johnson im Interview mit dem US-Sender CNN. „Die deutsche Sicht an einem Punkt war: Wenn es passiert, dann ist es ein Desaster und es wäre besser, dass die ganze Sache schnell vorübergeht. Dass die Ukraine aufgibt.“

    Johnson habe dies für eine „katastrophale Sichtweise“ gehalten, die er „nicht unterstützen konnte“. Deutschland habe „wirtschaftliche Gründe“ für die Haltung angeführt und diese erst später verändert.

    ▶︎ Heißt konkret: Johnson wirft Kanzler Scholz vor, dass die Bundesregierung es lieber gesehen hätte, dass die Ukraine den Krieg schnell verliert, anstatt sich lange gegen Russland zu verteidigen.

    Kann das wirklich sein?
    Regierungssprecher Steffen Hebestreit (50) wies Johnsons Behauptungen brüsk zurück. Der „sehr unterhaltsame frühere Premier“ habe „immer ein eigenes Verhältnis zur Wahrheit“ gehabt, dies sei „auch in diesem Fall nicht anders“. Johnsons Aussagen seien „utter nonsense“, sagte Hebestreit auf Englisch. Übersetzt heißt das: völliger Unsinn.
    Als Beleg für die vermeintlichen Falschaussagen Johnsons verwies Hebestreit auf die berühmte „Zeitenwende“-Rede von Olaf Scholz am 27. Februar. Drei Tage nach dem russischen Überfall sagte der Kanzler im Bundestag, dass Deutschland eine „klare Antwort“ auf Russlands Angriff gegeben habe: „Wie Sie wissen, haben wir gestern entschieden, dass Deutschland der Ukraine Waffen zur Verteidigung des Landes liefern wird.“

    Dass Deutschland der Ukraine nach Kriegsbeginn Waffen schickte, soll belegen, dass Scholz das angegriffene Land – anders als von Johnson behauptet – nicht verloren gab. Doch gegen diese Argumentation gibt es gewichtige Einwände.
    Experte: Bundesregierung hat Ukraine unterschätzt
    Die Waffen, die Deutschland in den ersten Kriegswochen an die Ukraine lieferte, waren „schultergestützte Waffen“, die „auch in einem Guerillakrieg einsetzbar“ gewesen wären, sagt Militärexperte Gustav Gressel (43) vom „European Council on Foreign Relations“, zu BILD.

    Die Lieferung schwerer Waffen, mit denen die ukrainische Armee die Russen effektiv zurückschlagen könnte, lehnte die Bundesregierung lange ab, da Lieferung, Ausbildung und Logistik „zu lange“ dauern würden.

    „Was verschwiegen wurde, war, dass das ‚zu lange‘ sich auf die erwartete Lebenszeit der Ukraine bezog“, sagt Gressel. Der Experte sieht diese Haltung der Bundesregierung bis heute kritisch. „Was mich damals aber schon störte, war, dass gar nicht daran gedacht wurde, dass es auch anders ausgehen kann.“
    Fakt ist: Die Reden von Scholz und Johnson VOR dem Kriegsbeginn hätten unterschiedlicher nicht sein können.

    ▶︎ Am 19. Februar auf der Münchner Sicherheitskonferenz sprachen der deutsche Bundeskanzler und der britische Premierminister ausführlich über die Kriegsgefahr in der Ukraine. Scholz bezeichnete eine russische Aggression als „schweren Fehler“, den Truppenaufmarsch als „durch nichts gerechtfertigt“. Über eine militärische Unterstützung der Ukraine sagte Scholz nichts.
    ▶︎ Ganz anders Johnson. Der Brite erklärte, dass er „stolz“ sei, dass sein Land seit der russischen Invasion im Donbass 2014 bereits 22 000 ukrainische Soldaten ausgebildet und in den vergangenen Monaten „als Reaktion auf die Bedrohung zu den Nationen gehört, die defensive Waffen in Form von 2000 Panzerabwehrraketen“ an die ukrainische Armee geschickt hat.

    Der britische Regierungschef sagte deutlich, dass ein schneller russischer Sieg gegen die Ukraine aus militärischen Gründen nicht wahrscheinlich sei. „Ich glaube, dass sich Präsident Putin und sein Kreis bei der Vorbereitung auf den Einmarsch in die Ukraine (...) deren Streitkräfte jetzt 200 000 Mann überschreiten und die heute wesentlich kampferfahrener ist als 2014, ernsthaft verkalkulieren.“
    Schon Merkel überschätzte die Russen-Armee
    Die Entscheidung der Bundesregierung, die Ukraine nicht mit Waffen zu beliefern, stammt noch von Scholz' Amtsvorgängerin Angela Merkel (68). Bis heute verteidigt die Alt-Kanzlerin die Politik damit, dass Waffenlieferungen an die Ukraine aufgrund der militärischen Überlegenheit der Russen nur eine geringe Wirkung gehabt hätten, Russland aber womöglich schon früher dazu veranlasst hätten, die gesamte Ukraine anzugreifen.
    Der Geist von Merkels Politik überlebte ihre Amtszeit. Brigadegeneral a.D. Erich Vad (65), Merkels früherer Militär-Berater im Kanzleramt, erklärte auch nach dem russischen Überfall auf die Ukraine deutsche Waffenlieferungen für unnötig.

    „Militärisch gesehen ist die Sache gelaufen. Und meine Bewertung ist, dass es nur um ein paar Tage gehen wird und nicht mehr“, sagte Vad am 24. Februar, als er zwar nicht mehr die Regierung beriet, aber ein gefragter Experte war. Wochen später argumentierte er gegen die Lieferungen von Kampf- und Schützenpanzern. Dies sei „militärisch unsinnig“, die Technik wäre zu spät da.

    „Ich denke, Putin wird diesen Krieg gewinnen, weil die russischen Streitkräfte modern sind, gut ausgestattet sind, eine vielfache Überlegenheit haben“, so Vad.

    CDU kritisiert Scholz – aber auch Merz lag daneben
    CDU-Außenpolitiker Johann Wadephul (59) sagte zu BILD, dass die deutsche Regierung „von Beginn an die militärische Stärke Russlands überschätzt und die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine unterschätzt hat“. Dies sei „über Monate hinweg der Grund dafür, dass die Bundesregierung der Ukraine viel zu zögerlich und ungenügend mit Waffenlieferungen zur Seite gestanden ist“.

    Mit dieser Einschätzung war die Bundesregierung allerdings nicht allein. Im BILD-Interview am Tag des russischen Überfalls sagte CDU-Chef Friedrich Merz (67), dass der Zeitpunkt für deutsche Waffenlieferungen, „wenn er überhaupt jemals da war (...) verstrichen“ sei. Das Problem „lässt sich jetzt nicht mehr mit Waffen lösen“. Die russische Armee habe eine Million Soldaten unter Waffen, eine militärische Lösung sei deshalb „ausgeschlossen“.
    Fazit: Die zögerlichen Waffenlieferungen deuten darauf hin, dass die Bundesregierung von Olaf Scholz – genau wie viele andere Regierungen – davon ausging, dass die Ukraine nicht in der Lage sein würde, sich langfristig gegen die russischen Streitkräfte zu verteidigen. Anders als andere Regierungen (z.B. USA, Großbritannien, Polen) verweigerte Berlin der Ukraine jedoch noch monatelang die Lieferung schwerer Waffen.
    Auch in der großen „Zeitenwende“-Rede sprach Scholz nicht davon, die Ukraine in einem langen Krieg gegen Russland unterstützen zu wollen. Erst später, als die Ukrainer die Russen bei Kiew geschlagen hatten, begann Scholz davon zu sprechen, dass Russland den Krieg nicht gewinnen dürfe, dass die Ukraine „so lange wie nötig“ unterstützt werde.

    Die Frage, ob die Bundesregierung zu Beginn des Russen-Überfalls eine schnelle Niederlage der Ukrainer gegenüber einem langen Abwehrkampf bevorzugte, bleibt offen. Wie BILD aus Regierungskreisen erfuhr, rechnete die Bundesregierung bis zum Tag der Invasion nicht mit einem russischen Angriff. Trotz Warnungen westlicher Geheimdienste, unter anderem aus den USA und Großbritannien.

    https://www.bild.de/politik/ausland/...0030.bild.html

    ....Tatsache ist, dass die ersten Hilfslieferungen der Bundesregierung 5000 alte Helme waren.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

Seite 7 von 7 ErsteErste ... 234567

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Thesenpapier von Olaf Scholz
    Von Realist59 im Forum Parteien - Wahlen - Regierung
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 29.10.2017, 12:46
  2. Olaf Scholz soll SPD-Chef in Hamburg werden - Berliner Morgenpost
    Von open-speech im Forum Parteien - Wahlen - Regierung
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 30.09.2009, 07:13

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •