Die deutsche Bevölkerung hat sichtlich die Nase voll davon, für Tricksereien, Gier, Versäumnisse oder Faulheit anderer in die Pflicht genommen zu werden, gleich ob es um Banken geht oder wie jetzt um Griechenland oder künftig vielleicht um Portugal, Irland, Italien oder Spanien.

Bei laufenden Umfragen, etwa bei Welt Online (ca. 26.000 Teilnehmer) oder bei bild.de (142.000 Teilnehmer) sind 84 % bzw. 83 % dagegen, Griechenland Hilfe zu leisten, ein eindeutiges Votum.

Dass wir dennoch für Griechenland tief in die Tasche greifen werden, liegt daran, dass die gleichen Großbanken, die nur mit Steuergeldern überlebt haben, jetzt die Griechenland-Krise nutzen, um den Euro in Anbetracht der Griechenlandkrise in den Keller zu prügeln.

Die Regierungen der Europäischen Union haben Milliarden Steuergelder verbraten, um Großbanken zu retten, oftmals mit dem Hinweis, sie seien “systemrelevant”. Sie haben jedoch völlig verantwortungslos versäumt, den Banken neue Regeln zu setzen..

Nach wie vor werden “Produkte” verkauft, die man nicht besitzt, was kürzlich Altkanzler Helmut Schmidt nachdrücklich kritisierte. Nach wie vor führen sich die Gesellschaftsparasiten unter den Bankern auf, wie die eigentlichen Weltherrscher. Wirtschaftskrise? Verschuldung? Krisen?. – wenn sich Skrupellosigkeit mit Gier paart, spielt all das keine Rolle.

Als reine Luftgeschäfte werden Wetten abgeschlossen, um fette. Renditen zu erzielen. Sogenannte Hedgefonds decken sich derzeit mit Optionen darauf ein, den Euro zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu einem bestimmten Kurs verkaufen. Liegt der Euro darunter, kaufen Fonds und Banken billig ein und machen Milliarden. Deshalb wird das Krisenkarussel jetzt freudig weiter gedreht, damit’s möglichst schlimm kommt und die Politik schnell spurt.

Österreichs Der Standard meldet, dass es im Februar 60.000 registrierte Wetten auf den fallenden Euro gab – “ein Rekordwert.”



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