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    Airbus-Attentäter wollte muslimische Feier in USA besuchen, ohne Rückflugticket

    Der Attentäter konnte zwar keinen großen Schaden anrichten, aber bemerkenswert ist die Nachricht dennoch wegen anderer Dinge im Zusammenhang mit ihm.

    - Das neuartige 2-Komponenten-Sprengmittel besteht aus einem Pulver, das der Attentäter am Bein bzw. in der Hüftgegend mit Klebeband befestigt hatte, sowie einer Flüssigkeit, die mit einer Spritze zur Aktivierung der Sprengwirkung zugeführt wurde

    - er wollte einer islamischen Feier in den USA beiwohnen.

    - er hatte angeblich kein Rückflugticket.

    - Es hieß abwechselnd, er stünde nicht auf der Liste gesuchter Personen, dann wieder doch, dann wieder doch nicht...

    ***

    Am Freitag löste ein Passagier auf dem Flug von Nigeria über Amsterdam nach Detroit eine 'Explosion' aus, die aber niemanden tötete. Ein Passagier, der den Attentäter überwältigte, sowie mindestens ein unbeteiligter Passagier wurden leicht, der Attentäter selbst mit Verbrennungen 2. Grades verletzt.

    Bisher ist unklar, ob es sich um pure Unfähigkeit des Attentäters oder um ein technisches Versagen handelte, dass der angerichtete Schaden nicht höher war.

    Laut Weißem Haus jedenfalls wurde dies als eine terroristische Handlung eingestuft.

    Zunächst hieß es, der Attentäter hätte Verbindungen zu Al Qaida, dann wurde diese Behauptung angezweifelt. Er hatte behauptet, der Sprengkörper sowie eine 'Bedienungsanleitung' hätte er im Jemen erhalten.

    Der republikanische Kongressabgeordnete Peter King vom Komitee für Heimatsicherheit hatte zunächst behauptet, der 23-jährige Umar Farouk Abdulmutallab (frühere Meldungen: Abdul Mudallah) hätte auf keiner Liste gesuchter Terroristen gestanden.

    ***

    Der SPIEGEL schreibt:

    Islamistischer Terrorismus [SPIEGEL ONLINE RSS - Ausland - Islamistischer Terrorismus] 26.12.2009

    Anschlagsversuch in den USA

    Passagier wollte Airbus in die Luft sprengen

    ...

    Die Nachrichtenagentur AP meldet mit Verweis auf einen hochrangigen Ermittler, der Zünder an Abdulmutallabs Sprengsatz habe versagt. Welche Wucht er bei einer vollen Explosion erzielt hätte, sei noch unklar.

    Vielleicht hat aber gerade eben nicht der Zünder versagt, sondern er konnte die eigentliche Sprengladung aus anderen Gründen nicht zünden, z.B. weil er nicht 'fachgerecht' befestigt oder zu weit entfernt war oder die Sprengladung noch nicht zündfähig war, weil die 2 Komponenten nicht fachgerecht gemischt wurden.

    ... . Als Abdulmutallab überwältigt wurde, habe er sich kaum gewehrt: "Er schien fassungslos, eher überrascht." Anderen Zeugen zufolge eilten Flugbegleiter mit Feuerlöschern heran, ein Mann versuchte, Flammen an Abdulmutallebs Fuß mit einer Decke zu löschen. ...

    Mit Verweis auf Ermittler berichtet der Sender ABC, Abdulmutallab habe nach seiner Festnahme zugegeben, explosiven Puder an sein Bein geklebt zu haben. Dann habe er eine Spritze mit Chemikalien benutzt, damit sich diese mit der Substanz vermischen und eine Explosion auslösen.

    ***

    CBS schreibt, dieses Pulver sei in der Nähe seiner Leistengegend (groin) versteckt gewesen, wo ja auch wohl eher seltener nach Explosivstoffen gesucht wird.

    ***

    Weiter im SPIEGEL:

    Der Mann ist dem Sender zufolge als Ingenieursstudent am University College in London registriert. Laut seinem Visaeintrag habe er für eine religiöse Zeremonie aus Nigeria über Amsterdam in die USA fliegen wollen. Das Visum sei schon am 16. Juni 2008 ausgestellt worden und wäre bis zum 12. Juni 2010 gültig gewesen. Der 23-Jährige stand offenbar nicht auf der Schwarzen Liste unerwünschter Passagiere, wie es zunächst berichtet worden war.

    ***

    Im Airbus 330 befanden sich 278 Passagiere, der Attentatsversuch geschah beim Landeanflug. Am Flugzeug war kein größerer Schaden sichtbar, lediglich das Vorderrad schien über die Piste hinaus gefahren zu sein.

    Die Heimatschutzbehörde kündigte an, es könne ab jetzt zusätzliche Kontrollen der Fluggäste bei In- und Auslandsflügen geben...

    ***

    Bemerkenswert: Der SPIEGEL weist darauf hin, dass der genaue Sitzplatz des Attentäters ebenfalls wichtig sein könnte. Befindet sich der in der Nähe der Treibstofftanks, kann sich die Explosion katastrophaler auswirken. Dazu gibt der SPIEGEL einen Tipp, der zu einem Wikipedia-Artikel zum 'Schuhbomber' Richard Reid führt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Reid

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,669030,00.html

    http://www.cbsnews.com/stories/2009/...n6022161.shtml

    ( http://www.foxnews.com/story/0,2933,581153,00.html )

    Entdeckt über:

    http://www.jihadwatch.org/2009/12/su...atch-list.html

  2. #2
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    AW: Airbus-Attentäter wollte muslimische Feier in USA besuchen, ohne Rückflugticket

    ABC News hat den Text 2 Mal umformuliert. Der fromme Gläubige wollte an einer religiösen Zeremonie, an einer religiösen Feier teilnehmen.

    He was flying from Nigeria to the United States for a religious ceremony, according to his entry visa, which was issued June 16, 2008 and was good until June 12, 2010.
    Die derzeit aktuelle Formulierung (8:02 MEZ) lautet auf religiöses Seminar, religiöse Schulung:

    He was flying from Nigeria to the United States for a religious seminar, according to his entry visa, which was issued June 16, 2008 and was good until June 12, 2010.
    Auch wird jetzt endlich völlig klar, warum er mal nicht auf einer Liste stand, dann wieder doch, dann wieder nicht: Der Verdächtige wurde zwar in einer Datenbank der Justizbehörden geführt, aber nicht in der Liste der Regierung von Personen, die nicht fliegen dürften.

    The suspect had been in a law enforcement-intelligence database but was not on the government's no-fly list, according to a law enforcement official. [...]
    http://abcnews.go.com/Travel/explosi...ory?id=9423871

    http://www.jihadwatch.org/2009/12/su...-ceremony.html

  3. #3


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    AW: Airbus-Attentäter wollte muslimische Feier in USA besuchen, ohne Rückflugticket

    Ich glaube die Religion des Friedes wollte der Christlichen Welt ein Gruß zun Weihnachtsfest senden.

  4. #4
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    AW: Airbus-Attentäter wollte muslimische Feier in USA besuchen, ohne Rückflugticket

    USA waren scheint's wieder einmal gewarnt, hatten aber nichts unternommen.

    Und noch etwas musikalisch Besinnliches für die Festtage.

    ***

    Um Schadensersatzansprüche zu vermeiden, bitte ich die Leser, keine Getränke zu sich zu nehmen, wenn sie den weiter unten genannten Artikel bei Atlas Shrugs lesen. Eine Reinigung des Bildschirms, der Tastatur, der Kleidung usw. von Cola- oder Kaffeespritzern geht einzig und allein zu Lasten des Lesers. Dies legt ein Kommentar dort nahe.

    Der Attentäter hatte den pulverigen Teil der Zwei-Komponenten-Sprengladung offenbar am Bein befestigt. Genauer gesagt, sehr hoch am Bein. Noch genauer, in der Nähe der Verbindung zwischen Bein und dem restlichen Körper (groin).

    Dies ruft bei der Bloggerin Pamela Geller die Assoziation zu einem Lied hervor:



    http :// www . youtube . com/watch?v=lidFipyLG8k

    Was sie wohl damit meint? Der Lakritz- äh Google-Übersetzer ist ratlos, und wiederholt den englischen Text 1:1.

    Jerry Lee Lewis Great Balls of Fire - Rock

    Bei dem verwendeten Sprengstoff scheint es sich um Nitropenta gehandelt zu haben:

    http://de.wikipedia.org/wiki/PETN

    Der Sprengstoff sei unter die Unterwäsche genäht worden.

    Die New York Daily News berichtet noch einige Kleinigkeiten.

    Der Vater des 'Terror-Verdächtigen' sei ein bekannter nigerianischer Bankier, und dieser hätte sich selbst gewundert, dass man seinem Sohn die Einreise in die USA gestattet hätte.

    Er hatte die US-Botschaft vor Monaten vor der Gefährlichkeit seines Sohnes wegen dessen 'extremen religiösen Ansichten' gewarnt. Der arme diskriminierte Muslim lebte zuletzt in einem 4-Millionen-Dollar-Appartment in der Stadtmitte von London und hatte Ingenieurwissenschaft studiert.

    Er war 2 Jahre lang auf der Liste des amerikanischen Zentrums zur Terrorismusabwehr. (Es gibt dort übrigens 550.000 wegen Verbindungen zum Terrorismus Verdächtige.)

    Im Mai durfte der fromme Mann nicht nach England, weil er mehrmals unter der Vorspiegelung, auch weiterhin, diesmal aber ein erfundenes College zu besuchen, einreisen wollte.

    Trotz der Warnzeichen ließ ihn die TSA (Transportation Security Administration) nicht auf eine Liste derer setzen, die nicht fliegen dürfen, und er erhielt 2008 ein 2 Jahre gültiges Einreisevisum in die USA.

    Affluent, Well Connected and Devout, Muslim Christmas Bomber Banned from Britian UPDATE: Others involved


    http://atlasshrugs2000.typepad.com/a...m-britian.html

    Sein Vater, Dr. Alhaji Umaru Mutallab, war bis vor Kurzem Vorstand der First Bank of Nigeria sowie in den 70-ern Minister der nigerianischen Regierung.

    Flight 253 passenger: Sharp-dressed man aided terror suspect Umar Farouk Abdul Mutallab onto plane without passport

    http://www.mlive.com/news/detroit/in...says_at_l.html

    Das Ehepaar Kurt und Lori Haskell, beide Rechtsanwälte, sagten, ein gut gekleideter Mann hätte sich in Amsterdam für den Terroristen eingesetzt, dass dieser auch ohne Pass fliegen dürfte.

    Er hatte den aus Nigeria stammenden Mutallab als sudanesischen Flüchtling ausgegeben und behauptet, dieser hätte wegen seiner Versicherung, der Mann sei ein Sudanese ohne Pass, schon öfter fliegen dürfen.


    http://www.nydailynews.com/news/nati..._northwes.html


    Weitere Artikel zum Thema:

    Report: Flight 253 bomb built by Al-Qaeda in Yemen; aircraft saved by failed detonator

    http://www.jihadwatch.org/2009/12/re...detonator.html

    U.S.: Authorities had been aware of Flight 253 jihadist for at least 2 years

    http://www.jihadwatch.org/2009/12/us...t-2-years.html

    Flight 253 jihadist was nicknamed "Islamic scholar"

    http://www.jihadwatch.org/2009/12/fl...out-him-h.html

    Derjenige, der den Attentäter überwältigte, sagte:

    "I didn't hesitate. I just jumped."

    http://www.jihadwatch.org/2009/12/i-...st-jumped.html

  5. #5
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    AW: Airbus-Attentäter wollte muslimische Feier in USA besuchen, ohne Rückflugticket

    BILD berichtet über den Helden, der den Attentäter überwältigte.

    Außerdem wird wieder der Nacktscanner ins Gespräch gebracht:

    Der Vorfall löste in den USA erneut eine Sicherheitsdebatte aus. Mehrere Kongressvertreter kündigten für Januar Anhörungen unter anderem dazu an, wie der 23-Jährige der Aufmerksamkeit der Sicherheitsbehörden entgehen und schließlich den Sprengstoff an Bord der Maschine schmuggeln konnte.

    Der frühere Leiter der Sicherheitsabteilung von Northwest Airlines, Douglas R. Laird, forderte, die Metalldetektoren an Flughäfen durch die umstrittenen Nacktscanner zu ersetzen, die Passagiere bis auf die Haut durchleuchten können.
    http://www.bild.de/BILD/news/2009/12...terrorist.html

  6. #6


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    AW: Airbus-Attentäter wollte muslimische Feier in USA besuchen, ohne Rückflugticket

    Zweiter Nigerianer festgenommen
    Neuer Zwischenfall in US-Flugzeug
    zuletzt aktualisiert: 27.12.2009 - 21:11

    Detroit (RPO). Neuer Zwischenfall in einem US-Flugzeug nach Detroit: Ein Nigerianer hatte sich auf der Bordtoilette eingeschlossen und war verbal auffällig geworden. Nach der Landung nahmen die Behörden die Mann fest.

    Ein Passagier derselben Flugverbindung nach Detroit, die am Freitag von einem Anschlagsversuch betroffen war, ist am Sonntag nach der Landung wegen ausfälligen Verhaltens festgenommen worden. Der Fernsehsender CNN berichtete, der Mann habe sich mehr als eine Stunde lang in der Toilette eingeschlossen.

    Eine Sprecherin der Fluggesellschaft Delta sagte, Besatzungsmitglieder von Flug 253 hätten Sicherheitspersonal angefordert, um den aus Nigeria stammenden Mann aus der Maschine zu entfernen. Er sei verbal ausfällig geworden. Die anderen 255 Passagiere hätten das Flugzeug ohne Probleme verlassen. Delta betreibt den Flug der Northwest Airlines.

    Ein Sprecher des Flughafens von Detroit sagte, der Pilot habe nach der Landung Unterstützung angefordert. Der aus Nigeria stammende Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen. Aus Polizeikreisen verlautete weiter, auch andere, in Detroit angekommene Flugzeuge hätten geringfügige Zwischenfälle gemeldet. Der neue Vorfall habe aber am meisten Besorgnis erregt.

    Am Freitag versuchte der 23-jährige Nigerianer Umar Farouk Abdulmuttalab nach Behördenangaben kurz vor der Landung in Detroit, den Airbus der Northwest Airlines in die Luft zu sprengen. Er gab an, im Auftrag des Terrornetzwerks Al Kaida zu handeln. Der Mann wurde von Mitreisenden überwältigt und festgenommen. Er wurde inzwischen angeklagt.

  7. #7
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    AW: Airbus-Attentäter wollte muslimische Feier in USA besuchen, ohne Rückflugticket

    Der Attentäter wurde von einem anderen Passagier überwältigt, der dazu seinen Sitzplatz verlassen hatte.

    Jetzt sollen Passagiere 1 Stunde vor der Landung ihre Plätze nicht mehr verlassen dürfen und auch keine Gegenstände wie Laptops oder Kissen auf dem Schoß liegen haben.

    Müssen jetzt die Attentate vorverlegt werden? Was ist mit Kurzstreckenflügen unter einer Flugzeit von einer Stunde?

    Air Canada said in a statement that new rules imposed by the Transportation Security Administration limit on-board activities by passengers and crew in U.S. airspace. The airline said that during the final hour of flight passengers must remain seated. They won't be allowed access to carryon baggage or to have any items on their laps.

    Flight attendants on some domestic flights are informing passengers of similar rules. Passengers on a flight from New York to Tampa Saturday morning were also told they must remain in their seats and couldn't have items in their laps, including laptops and pillows.
    http://www.foxnews.com/story/0,2933,581186,00.html

    ***

    Dass Warnungen vor Terroristen nicht alle berücksichtigt werden können, liegt an deren Vielzahl. Viele sind wenig aussagekräftig und fallen gegenüber dem Grundrauschen (noise level) kaum auf.

    Auch die Angaben vom Vater des Attentäters seien 'sehr, sehr dünn, mit minimaler Information' gewesen. Sein Vater war jedoch ehemaliger Politiker und Banker und hatte persönlich die US-Botschaft telefonisch informiert.

    Joseph I. Lieberman, der Vorsitzende des Komitees für Heimatschutz, möchte jetzt wissen, was mit dieser Information geschah.

    http://www.washingtonpost.com/wp-dyn...122700279.html

    ***

    Unterdessen gab der Attentäter damit an, dass es noch mehr von seiner Sorte gäbe.

    Die SUN hatte bereits davon berichtet, dass 25 in England geborene Muslime Sprengstoffanschläge auf westliche Fluglinien planen könnten.

    Es würde im Jemen ein Netzwerk aus 5 Gruppen auf die Einsätze warten.

    http://www.thesun.co.uk/sol/homepage...cle2785733.ece

    ***

    4 Tage vor dem Attentatsversuch hatte der Führer von Al Qaida im Jemen damit angegeben, dass ein Anschlag gegen Amerikaner geplant war: "Wir transportieren eine Bombe, um die Feinde Gottes zu treffen."

    Am Sonntag nach dem Anschlag hatte Al Qaida im Jemen eine in einem Schreiben zum Luftangriff vom 17. Dezember im Jemen, die Menschen der Arabischen Halbinsel dazu aufgefordert, amerikanische Miitäranlagen, Schiffe und 'Spionage-Botschaften' anzugreifen.

    http://abcnews.go.com/Blotter/abdulm...ory?id=9430536

    ***

    Das Sprengmittel PETN wurde bereits im Dezember 2001 vom 'Schuhbomber' Richard C. Reid eingesetzt.

    Es detoniert nicht immer, wenn es in Brand gesetzt wird, eine Zündladung ist nötig. Der Attentäter hatte wohl versucht, mit einer Flüssigkeit eine chemische Reaktion einzuleiten, was aber nicht wirklich funktionierte.

    http://www.nytimes.com/2009/12/28/us/28explosives.html

    ***

    Der Attentäter wird jetzt teils als 'Unterwäsche-Bomber' (underwear) oder 'Spritzen-Bomber' (syringe) bezeichnet.

  8. #8
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    AW: Airbus-Attentäter wollte muslimische Feier in USA besuchen, ohne Rückflugticket

    Nackt oder bewusstlos!

    KOMMENTAR VON PAUL WRUSCH



    Nach dem vereitelten Flugzeugattentat in den USA werden weltweit schärfere Sicherheitsvorkehrungen diskutiert und teils schon umgesetzt. Nacktscanner sind wieder im Gespräch, der Einsatz von Leibesvisitationen und Handscannern wird verstärkt. Wir meinen: Das führt doch zu nichts. Es ist an der Zeit für radikales Umdenken, um die Sicherheit über den Wolken zu gewährleisten. Daher hier - zur freien Verwendung - ein paar Vorschläge:


    1. Nacktflug: Die Diskussion um Nacktscanner wäre hinfällig, würde die Idee eines Erfurter Reiseveranstalters weltweit umgesetzt. Enrico Heß wollte mit "OssiUrlaub" im vergangenen Jahr FKK-Flüge nach Usedom anbieten. Letztlich wurde das Nudisten-Spektakel aus moralischen Gründen kurzfristig abgesagt. Quatsch, meinen wir. Es geht um Leib und Leben! Nacktfliegen hat etliche Vorteile: Sprengstoff kann nicht mehr unter der Kleidung versteckt werden. Es entstünde eine ganz neue Nähe zum Sitznachbarn, die sonst oft angespannte Atmosphäre während des Flugs würde aufgelockert. An einer Leibesvisitation kämen die Airlines dennoch nicht vorbei. Ruhig fest zupacken und auch die Körperöffnungen nicht auslassen. Es geht um die innere Sicherheit! Und 80 Gramm Sprengstoff passen so ziemlich überall hin und rein.

    2. Trennung: Gegen zu viel nackte Haut wird die katholische Kirche protestieren, gegen separate Flüge für Muslime sicher nicht. Zugegeben - ein harter Schritt. Aber es geht um die innere Sicherheit! Angst vor politisch unkorrekten Vorschlägen ist da fehl am Platz. Also: Extraflüge für Muslime. Ihre eigenen Glaubensbrüder und -schwestern werden sie schon nicht in die Luft sprengen. Doch wie die Muslime erkennen? Bis al-Qaida Mitgliedsausweise vergibt, können mutmaßliche Terroristen in Kombination mit den Nacktflügen am beschnittenen Glied erkannt werden. Dass dann auch Juden und ein paar andere unter Generalverdacht stehen, muss in Kauf genommen werden.

    3. Flugverbote: Sollte sich die Trennung der Religionen nicht durchsetzen lassen, helfen nur Verbote. Die entsprechenden Listen gibt es in den USA schon, sind allerdings viel zu lasch. Bis man als gemeiner Terrorist darauf landet, dauert es. Der 23-Jährige verhinderte Flugzeugbomber aus Detroit stand immerhin schon auf der Beobachtungsliste, nachdem sein Vater vor dem "radikalisierten und gefährlichen" Sohn gewarnt hatte. Für die Flugverbotsliste hatte der väterliche Verrat nicht gereicht. Die Bedingungen müssen also massiv verschärft werden: Mit der Payback-Karte zu viel Cola und Mentos (daraus lassen sich prima Bomben basteln) gekauft? Flugverbot! Nicht-blonder, nicht-blauäugiger Maschinenbaustudent? Flugverbot! Mann zwischen 20 und 40? Flugverbot!

    4. Fixieren: Gegen umherlaufende Terroristenpassagiere helfen Zwangsjacken. Auch die durch das Nacktfliegen aufgeheizte erotische Stimmung läuft so nicht aus dem Ruder. Fixieren muss Pflicht werden! Niemand kommt mehr ins Cockpit, betäubt die Piloten und steuert den Airbus in einen Atommeiler. Niemand zündet mehr eine Bombe per Knopfdruck. Bis die Terroristen neue, zündende Ideen entwickelt haben, dauert es. FlugbegleiterInnen müssten bei Umsetzung dieses Vorschlags in eintägigen Beinmassage-Kursen geschult werden und ab und an Bettpfannen anbieten.

  9. #9
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    AW: Airbus-Attentäter wollte muslimische Feier in USA besuchen, ohne Rückflugticket

    Janet Napolitano hatte allen Ernstes behauptet, das System hätte funktioniert.

    Robert Spencer von Jihad Watch sieht es nicht ganz so.

    Während man es so sehen könnte, dass das missglückte Attentat das Versagen der Sicherheitsmaßnahmen dokumentiert, sagte die Heimatschutzministerin Janet Napolitano tatsächlich, das System hätte funktioniert und alles geschah, was geschehen sollte.

    ***


    Die wesentlichste Lehre aus dem versuchten Jihad-Angriff auf Flug 253 von Amsterdam nach Detroit am ersten Weihnachtsfeiertag sei die, dass die gesamte amerikanische Antiterror-Strategie ein riesiger und jämmerlicher Misserfolg sei. Natürlich würde die Heimatschutzministerin Janet Napolitano darum bitten, dies anders darzustellen. Sie hatte ja gesagt, dass man Umar Farouk Abdulmutallabs Versuch, Sprengstoff zu zünden stoppen konnte, es bewies, dass das 'System funktioniert' und 'alles geschah, was geschehen sollte.'

    In Wirklichkeit hatte jedoch ein Passagier des Flugs 253, Jasper Schuringa, Abdulmutallab überwältigt.

    Spencer kritisiert, dass das 'System' jetzt darauf angewiesen sei, dass der Zünder der Jihadisten versagt, wie er das bei Abdulmutallab tat. Napolitanos Optimismus beruhe auf einer beängstigenden Abkoppelung von der Wirklichkeit (oder Realitätsferne, 'disconnect from reality'), die in normaleren Zeiten zu ihrer Entlassung geführt hätte.

    Im Gegensatz dazu würde Barack Obama ihr wohl dafür eher eine Empfehlung ausstellen, wäre er bei seinem Hawaii-Urlaub nicht zu sehr mit Golf- und Basketballspiel beschäftigt.

    Völlig anders als in Napolitanos Fantasien hätte Flug 253 ein massives Versagen nicht nur der Sicherheitsmaßnahmen der Fluggesellschaften offenbart, sondern auch ein Versagen der Gesamtstrategie, die Amerika und der Westen gegen den jihadistischen Terrorismus verfolgen.

    Was die Sicherheitsmaßnahmen der Fluglinien betrifft, konnte Abdulmutallab ohne Pass an Bord eines Flugzeugs gelangen, sowie mit Bestandteilen eines Sprengstoffes, der das Flugzeug zerstört und jeden darin getötet hätte.

    Beamte der Behörde für Verkehrssicherheit TSA verschärfen fleißig die Sicherheitsvorkehrungen durch neue Regelungen, die durch Abdulmutallab inspiriert wurden, wie z.B. Passagiere dazu zu zwingen, die letzte Flugstunde auf ihren Sitzen zu bleiben, aber diese neuen Maßnahmen würden nichts dazu beitragen, einen neuen Angriff zu verhindern.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Transpo...Administration


    Man hätte seit dem 11. September 2001 über die Jahre gesehen, dass die Sicherheit an Flughäfen immer einen Schritt hinter den Jihadisten sei: Nachdem der Jihad-Kämpfer Richard Reid versucht hatte, eine in seinen Schuhen versteckte Bombe zu zünden, müssen wir alle unsere Schuhe ausziehen und sie durch Sicherheitsscanner schicken.

    Nachdem eine Gruppe Jihadis versuchte, explosive Chemikalien in Getränkeflaschen auf Flugzeuge zu schmuggeln, können wir keine Getränke durch Sicherheitsterminals von Flughäfen befördern.

    Weil Abdulmutallab sein Attentat kurz vor der Landung des Flugzeugs auszuführen versuchte, können wir während der letzten Flugstunde nicht aufstehen.

    Das Eine, was die TSA hätte gelernt haben sollen, es aber nicht hat, ist dass das nächste Mal die Jihadisten etwas Anderes machen werden und nicht einfach das wiederholen, was sie vorher taten.

    Und selbst dann, wenn jeder Passagier einer völligen Durchsuchung seiner Körperhöhlen unterzogen würde, werden sie einen Weg finden, dies zu umgehen. Wie wäre es jedoch, einen neuen Ansatz zu versuchen, der auf sensiblem 'profiling', auf Fallanalyse oder Profilerstellung beruht?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Profile...iminalistik%29

    Eher würde die TSA ihren Laden wohl dichtmachen.

    Flug 253 hätte ebenfalls gezeigt, dass langfristige Anti-Terror-Strategien jämmerlich versagt hätten.

    Abdulmutallab sei ein klassischer Nutznießer westlicher Großzügigkeit gewesen, die dazu bestimmt war, die Loyalitätsgefühle der Muslims zu besiegen – er wurde immerhin an der British International School in Lomé (Togo) ausgebildet, ja, er.

    Selbst der Kontakt mit besorgten und freundlichen nichtmuslimischen Menschen aus dem westlichen Kulturkreis trug nichts dazu bei, seine jihadistische Leidenschaft zu bezwingen.

    Und als Sohn eines reichen Mannes - der amerikanische Behörden über die jihadistischen Gefühle seines Sohnes erfolglos informiert hatte - beweist Abdulmutallab wieder einmal, dass der Gedanke, Armut sei die Ursache von Terrorismus, falsch ist. Die unzähligen Hilfsprogramme, die auf dieser falschen Annahme beruhen, hätten nichts dazu beigetragen, jihadistischen Terrorismus zu beenden oder wenigstens herunterzubremsen, und sie würden dies auch nie tun.

    Umar Farouk Abdulmutallab hat das FBI darüber informiert, dass sich jetzt weitere Muslime im Jemen auf Jihad-Angriffe auf amerikanische Flugzeuge vorbereiten.

    Der britische Geheimdienst hatte bestätigt, dass mindestens 25 Muslime aus England jetzt zu diesem Zweck im Jemen sind.

    Was wird das Ergebnis davon sein, ob und wann diese Männer ihren Weg in ein Flugzeug mit dem Ziel USA finden? Wenn das Heimatschutzministerium und Janet Napolitano ehrlich wären, würden sie zugeben, dass Flug 253 den Zerfall ihres gesamten Anti-Terror-Gebäudes repräsentiert, und würden sich daran machen, ein besser funktionierendes Konzept zu erstellen.

    Dies deswegen, weil das Versagen der bisher bestehenden Strategie kolossal und weitreichend ist; bis es ausrangiert ist, ist nichts sicherer als dass es viel, viel mehr Zwischenfälle wie den von Flug 253 geben wird.

    Anstelle jedoch damit anzufangen, die harte Arbeit zu tun, die jetzt getan werden muss, gratuliert sich Napolitano selbst - und der Präsident versucht, einen Golfball mit nur einem Schlag ins Loch zu befördern.

    ***

    Daniel Pipes hatte früher schon gefragt, warum alle Passagiere kontrolliert werden, obwohl vielleicht nur 1% eine ernsthafte Gefahr darstellt.

    http://www.danielpipes.org/7840/detr...t-near-tragedy

    http://www.danielpipes.org/4122/shou...include-ethnic

    ***

    http://en.wikipedia.org/wiki/Janet_Napolitano


    http://en.wikipedia.org/wiki/United_...eland_Security

    ***

    http://www.jihadwatch.org/2009/12/sp...terrorism.html

    http://www.humanevents.com/article.php?id=35010

  10. #10
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    AW: Airbus-Attentäter wollte muslimische Feier in USA besuchen, ohne Rückflugticket

    Hier für's Archiv noch das Video mit der Aussage der Heimatschutzministerin Janet Napolitano, das System hätte funktioniert. Im vorigen Beitrag hatte ich von der Kritik von Robert Spencer an dieser Aussage geschrieben.



    http :// www . youtube . com/watch?v=6V_Godcyq-s

    ***

    Entdeckt bei

    http://atlasshrugs2000.typepad.com/a...m-worked-.html

    Eine Grundsatzfrage stellt sich mir: Wenn das System funktionierte, wie Napolitano sich nicht entblödete zu behaupten, wieso sollen dann die Sicherheitsvorschriften verstärkt werden? Wieso will man dann den Nacktscanner, der ja jetzt in Körperscanner schöngeredet wird? Ist das nicht ein interner logischer Widerspruch? "Weil das System funktioniert hat, brauchen wir mehr Kontrollen."

    Weiß bei den Politikern die Rechte nicht, was die Linke tut?

    ***

    Ein neuer Name für den Attentäter tauchte auf: 'ball bomber'. Hat das was mit Fußball zu tun?

    ***

    Auch für's Archiv: Barry Soetoro alias Barack Hussein Obama spricht über den 'Verdächtigen' bei dem 'angeblichen' Bombenanschlag.

    President Obama calls Christmas bomber alleged and a suspect



    Angeklagt wegen 'versuchter Zerstörung eines Flugzeugs', und was ist mit den Menschen an Bord?

    Obama wusste wohl nicht, dass das System funktioniert hatte.

    Er behauptet doch tatsächlich, dass Passagiere und Flugpersonal heldenhaft und schnell gehandelt hätten. Gehören Passagiere jetzt schon offiziell zum System? Sollen sie deswegen nicht mehr ihre Sitzplätze während der letzten Stunde des Flugs verlassen dürfen?

    Wenn 'heldenhaft' gehandelt wurde, wieso ist der, gegen den man heldenhaft vorgehen musste, dann bloß ein Verdächtiger?

    Fragen über Fragen.

    http://atlasshrugs2000.typepad.com/a...nevitable.html

    Bei Alex Jones war von Ron Paul's Kritik zu lesen. Dieser Kongressabgeordnete wunderte sich, dass man in den USA 75 Milliarden Dollar pro Jahr für Geheimdienste ausgibt, es aber nicht funktionierte, eine Terror-Warnung, die vom glaubhaft erscheinenden Vater des Attentäters, einem ehemaligen Politiker und Banker, an die US-Botschaft in Nigeria gerichtet wurde, sachgerecht auszuwerten.

    Ron Paul vermutet eine Agenda hinter diesem 'Versagen'.


    Ron Paul Says Agenda Behind Bombing Incident Is More War, More Attacks On Liberty



    http :// www . youtube.com/watch?v=rBNG1F77eoI

    (Beim Betrachten des Videos sich bitte nicht vom historischen HP-Drucker ablenken lassen, der wurde bei YouTube bereits kommentiert!)

    Paul meint ebenfalls, dass wieder einmal die Nicht-Terroristen bestraft werden, durch neue Kontrollen und Flugverzögerungen.

    http://www.prisonplanet.com/ron-paul...n-liberty.html

    Ähnlich sieht es Debbie Schlussel.

    http://www.debbieschlussel.com/14459...failed-attack/

    So erfolglos sei das Attentat doch wieder nicht gewesen.

    Viele Familienangehörige konnten wegen der verstärkten Kontrollen - obwohl das System ja funktioniert hatte, wie uns Napolitano belehrte - nur verspätet zu den Weihnachtsfeiertagen besucht werden. War der Attentatstermin Zufall?

    ***

    Und mir fällt ebenfalls das Argument von Robert Spencer (vorheriger Beitrag in diesem thread) ein, in dem er sagte, die Sicherheit hinke den Terroristen hinterher.

    Sollten die Terroristen wirklich so blöde sein, das Gleiche schon wieder zu versuchen?

    Und nochmals: Wozu verstärkte Kontrollen, wenn das System doch funktioniert hatte?

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