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  1. #1
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    Zuwanderung fördert die Wirtschaft und rettet den Wohlfahrtsstaat. Beides ist falsch.

    Zur multiethnischen Gesellschaft ist Westeuropa aus Geistesabwesenheit geworden. Masseneinwanderungen begannen – ohne dass dies öffentlich gross debattiert wurde, wie man später betonte – in den ersten zehn Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. In Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Skandinavien schufen Industrie und Regierungen Programme, um Arbeitskräfte zu rekrutieren für die boomende Nachkriegswirtschaft. Sie luden zum Einwandern ein. Manche Neuankömmlinge erhielten Arbeitsstellen, vor allem in der Schwerindustrie, die, von heute aus gesehen, beneidenswert sicher und gut bezahlt waren.

    Andere übernahmen die härtesten, undankbarsten und gefährlichsten Arbeiten, die es in der Industrie gab. Viele waren treue Untertanen europäischer Kolonien gewesen und hatten für europäische Mächte sogar Kriegsdienst geleistet.
    Zu einem Einwanderungsgebiet wurde Europa, weil sich die politischen und wirtschaftlichen Eliten darauf geeinigt hatten. Sofern sie sich überhaupt je Gedanken machten über die langfristigen Folgen ihres Tuns, gingen sie von bestimmten Annahmen aus: Die Zahl der Einwanderer würde klein sein. Da sie kommen würden, um kurzfristig bestehende Arbeitskraftlücken zu füllen, würden die meisten nur eine Zeitlang in Europa bleiben. Manche würden länger bleiben. Niemand nahm an, dass sie je für Sozialhilfe in Frage kämen. Dass sie die Gewohnheiten und die Kultur südlicher Dörfer, Sippen, Märkte und Moscheen beibehalten könnten, war ein zu abwegiger Gedanke, als dass je jemand darauf verfallen wäre.
    Fast alle Annahmen, die zu Beginn der Masseneinwanderung gemacht wurden, erwiesen sich als falsch. Je klarer dies wurde, desto weniger freundlich wurden die Armen der Welt in Europa aufgenommen. Was sich zunächst etwas diffus in den Tiraden einiger weniger aufwieglerischer Politiker der sechziger Jahre äusserte, wurde dann deutlich durch die harten Einwanderungsgesetze der siebziger Jahre. Egal, in welchem Jahrzehnt: Immer äusserte sich die breite Öffentlichkeit Westeuropas laut Meinungsumfragen entschieden gegen Masseneinwanderungen. Doch egal, wie offensichtlich wurde, dass Einwanderer in Europa nicht mehr willkommen waren – ihr Zustrom wurde dadurch kaum eingedämmt. Im Lauf der Jahre beschleunigte sich die Einwanderung in Europa vielmehr. Und nie wurden die Europäer dazu aufgefordert, die langfristigen Vor- und Nachteile der Einwanderung gegeneinander aufzurechnen.
    Für die Einwanderung werden im Grunde zwei Arten wirtschaftlicher Argumentation ins Feld geführt: eine kapitalistische und eine sozialistische. Lange gab es bei führenden Politikern den Konsens, Einwanderung trage auf unproblematische Weise zur Förderung der Wirtschaft bei und schade weder der Produktivität noch den Löhnen der Einheimischen. Diese Ansicht widerspricht klassischen Wirtschaftstheorien und wird denn auch von Ökonomen immer heftiger in Frage gestellt. Dennoch ist es die Argumentation, der man in Zeitungen, Zeitschriften und populärwissenschaftlichen Büchern am häufigsten begegnet.


    Naivität oder Vernebelung?

    So schreibt Philippe Legrain in «Immigrants: Your Country Needs Them»: «Nüchtern denkende Ökonomen sind der Ansicht, der potenzielle Gewinn aus einer freieren globalen Migration sei gewaltig und sehr viel grösser als die Vorteile eines freieren Welthandels. [. . .] Von der Weltbank stammt folgende Berechnung: Erhöhten die reichen Länder die berufstätige Bevölkerung um blosse 3 Prozent, indem sie von 2001 bis 2025 weitere 14 Millionen Arbeitskräfte aus Entwicklungsländern hereinliessen, wäre die Welt jährlich um 356 Milliarden Dollar besser dran, wobei die neuen Einwanderer jährlich 162 Milliarden Dollar mehr verdienen würden; die Menschen, die in den armen Ländern blieben, 143 Milliarden mehr und die ursprüngliche Bevölkerung der reichen Länder 139 Milliarden.»
    Das Argument, «blosse» 14 Millionen zusätzlicher Einwanderer würden hochentwickelten Wirtschaftsländern zusätzliche 139 Milliarden Dollar bescheren, riecht nach Naivität oder Vernebelung. Der Internationale Währungsfonds schätzte das gesamte Bruttoinlandprodukt der hochentwickelten Wirtschaftsländer im Jahr 2008 auf etwa 40 Billionen Dollar. Damit verglichen sind 139 Milliarden Dollar nicht wahnsinnig viel, nämlich nur 0,35 Prozent, ein Dreihundertstel, des Produkts dieser Länder oder ein Sechstel des amerikanischen Konjunkturprogramms 2009.
    Ausserdem werden bei dieser Berechnung die «bekannten Unbekannten» – die leicht absehbaren externen Auswirkungen –, die Einwanderung nach sich ziehen, nicht berücksichtigt. Vor allem hat man das Gefühl, den wichtigsten Argumenten werde ausgewichen. Die gesellschaftlichen, spirituellen und politischen Folgen der Einwanderung sind gewaltig und anhaltend, während die wirtschaftlichen mickrig und vorübergehend sind. Nehmen wir argumentehalber mal an, die Einwanderung bringe einen bescheidenen wirtschaftlichen Zuwachs: Dieser Zuwachs findet in einem politischen Kontext – einer Demokratie – statt, wo er gefährdet und wahrscheinlich nicht anhaltend ist. Die Wirtschaft verlangt mehr Einwanderer, als die Politik toleriert. Es stellt sich auch die Frage, welche Mitglieder der Gesellschaft vom Wirtschaftswachstum profitieren, das die Einwanderer produzieren. Obschon die heutigen Arbeitsmärkte stärker im Fluss und dadurch schwieriger messbar sind als zur Zeit der Industriestädte des 19. Jahrhunderts, hat die moderne Ökonomie die Gesetze der Ökonomie nicht über Bord geworfen. Und diese besagen gemäss einem Analysten, die Einwanderung bewirke Wirtschaftswachstum dadurch, dass sie «das Angebot an Arbeitskräften erhöht, die Nachfrage fördert, weil die Einwanderer Geld ausgeben, den Output vergrössert und die Inflationsrate vermutlich nach unten drückt». Aus der Sprache der akademischen Ökonomie auf Deutsch übersetzt, heisst das: Einwanderung macht die Wirtschaft effizienter, weil sie die Löhne mancher Einheimischer senkt.
    Ist von den Vorteilen der Einwanderung die Rede, heisst es oft, die Einwanderer übernähmen die «Arbeiten, die kein Europäer verrichten will». Gemeint ist etwas anderes: die Arbeiten, die kein Europäer zu diesem Lohn verrichten will. Einwanderer übernehmen solche Arbeiten gezwungenermassen, weil ihr oft zweifelhafter rechtlicher Status nichts anderes erlaubt. Doch sowie sie legal und sozial so integriert werden, wie die Gesellschaft dies angeblich wünscht, erwerben sie damit allerlei Rechte und entwickeln auch entsprechende Erwartungen. Dann werden sie zu Europäern, die per definitionem keine «Arbeiten, die kein Europäer verrichten will», verrichten wollen. Das heisst, sowie die Einwanderung sozial erfolgreich stattgefunden hat, löst sich der wirtschaftliche Hauptgrund, warum die Gesellschaft überhaupt Einwanderer nötig zu haben glaubt, in Luft auf.
    Damit die «Arbeiten, die keiner verrichten will», verrichtet werden, müssen deshalb ständig neue ausländische ungelernte Arbeitskräfte rekrutiert werden, was sich nach Kapitalismus aus den schlimmsten Alpträumen von Karl Marx anhört. Die einzige Alternative wäre, den rechtlichen Status der Einwanderer auch in der nächsten Generation so unsicher zu halten wie in der ersten, indem man den im Land Geborenen nicht automatisch das Bürgerrecht verleiht, was auf modernen Feudalismus hinausliefe. Wie auch immer: Der durch Einwanderung entstandene Gewinn wird im Lauf der folgenden Generationen zurückbezahlt, er ist geborgt, nicht erworben. Je schneller und gründlicher Einwanderer sich unserer Gesellschaft anpassen, desto mehr Einwanderer brauchen wir. So wird die Wirtschaft abhängig von oder süchtig nach Einwanderern und entwickelt entweder die Tendenz zu verstärkter Einwanderung oder verringerter Assimilation.


    Es geht auch ohne Einwanderung

    Es gibt keinen Grund, anzunehmen, eine hohe Einwanderungsrate sei langfristig Europas einzige Möglichkeit. Viele Jahrhunderte lang kam die europäische Wirtschaft ohne Einwanderer aus. Ob eine hohe Einwanderungsrate für ein modernes Wirtschaftssystem tatsächlich unerlässlich sei, wird zurzeit in der Praxis getestet: Die 2002 erfolgten Änderungen des dänischen Ausländergesetzes und die niederländischen Einwanderungsgesetze, die um die Jahrtausendwende neu formuliert und nach der Ermordung des Filmemachers Theo van Gogh im Jahr 2004 beträchtlich verschärft wurden, haben in diesen Ländern zu einem starken Rückgang der Einwanderung geführt. Wäre Einwanderung wirtschaftlich so notwendig, wie viele Leute sagen, müssten Dänemark und die Niederlande anderen Ländern gegenüber ins Hintertreffen geraten. Bis heute gibt es keine Anzeichen dafür.
    Die Behauptung, europäische Länder «benötigten» Einwanderer, ist falsch. Wir kommen der Wahrheit schon näher, wenn wir sagen, gewisse europäische Länder respektive deren führende Geschäftsleute hätten lange eine Einwanderungswirtschaft einer Nichteinwanderungswirtschaft vorgezogen. Dafür gibt es vernünftige Gründe. Einwanderung wird oft als Kontrollverlust beschrieben («Grossbritannien hat seine Landesgrenzen nicht mehr unter Kontrolle»); sie kann aber auch Teil einer Strategie sein, um die Wirtschaft wieder unter Kontrolle zu bringen.
    Das wird deutlich, wenn wir einen grundlegenden Aspekt der Einwanderung betrachten, über den sich alle Ökonomen einig sind: dass sie das Produktivitätswachstum bremst. «Arbeitssparende» Massnahmen (d. h. moderne Technik) sind weniger dringend, wenn Arbeitskräfte billig sind. In den letzten Jahren sind jährlich über eine halbe Million Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten in Italien eingewandert, meist, um auf Bauernhöfen, in Läden und Restaurants zu arbeiten. Die Marktpreise gewisser italienischer Produkte würden so tief zu sinken drohen, sagen italienische Bauern, dass es sich nicht mehr lohne, sie auf den Markt zu bringen. In Anbetracht der Globalisierung könnte Italiens tatsächlicher komparativer Vorteil anderswo als in der Landwirtschaft liegen, vielleicht in irgendeinem Hightech-Wirtschaftsmodell, das einträglich, wenn auch nicht sehr «italienisch» wäre. Das allerdings könnte manchen Italienern gegen den Strich gehen. Wer Bescheid weiss über die Geschichte ausländischer Arbeitskräfte in Europa in den letzten fünfzig Jahren, wird sagen, dass – mit oder ohne Einwanderung – viele der traditionellen italienischen Wirtschaftsstrukturen untergehen werden. Denn wenn ein Industriezweig im Sterben liegt, können Einwanderer seinen Tod um ein paar Jahre hinauszögern, aber nicht verhindern. Wenn ein Industriezweig Arbeitsplätze streicht (wie die deutsche Stahlindustrie), können Einwanderer Umstrukturierungen um ein paar Jahre hinauszögern, aber nicht verhindern. Die in alten Einwanderungsländern einsetzende Enttäuschung über die Einwanderung rührt daher, dass die Arbeit verschwindet, für welche man die Einwanderer einstmals geholt hatte.
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  2. #2


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    AW: Zuwanderung fördert die Wirtschaft und rettet den Wohlfahrtsstaat. Beides ist falsch.

    Einwanderung hat auch früher stattgefunden. Aber nur dann wenn man die Leute auch wirklich brauchte. Die Polen im Ruhrgebiet (ca. 100.000) haben sich bestens integriert. Es waren Christen. Sie gingen in die gleichen Kirchen wie die Deutschen. Nirgends mußte eine neue Kirche errichtet werden. Sie haben sich integriert, weil man sie brauchte. Ziegenhirten und Analphabeten aber braucht niemand. Und eine Wüstenreligion ist hier absolut nicht erforderlich.

  3. #3
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    AW: Zuwanderung fördert die Wirtschaft und rettet den Wohlfahrtsstaat. Beides ist falsch.

    Einwanderung KANN die Wirtschaft eines Landes fördern. Die Polen und Hugenotten aus früheren Zeiten sind ein gutes Beispiel dafür. Auch würde es unserer Wirtschaft nicht schaden, wenn sich finnische Computerprogrammierer, holländische Ingenieure oder französische Ärzte dazu entscheiden würden in unserem Land zu leben. Ganz im Gegenteil, wir würden sehr davon profitieren.

    Die Art der Zuwanderung wie sie von den europäischen Ländern aber bisher durchgeführt wird fördert nicht die Wirtschaft und die Sozialsysteme sondern zerstört sie. Denn die aus nichteuropäischen Ländern stammenden Migranten sind in ihrer Gesamtheit Netto-Transferleistungsempfänger. Hinzu kommt die überdurchschnittlich hohe Zahl an Kriminellen die nach Europa importiert worden sind.

    Allein in Köln entsteht nach Angaben unseres Polizeipräseidenten jeden Tag ein Schaden von 1 Mio. EUR nur durch Drogenkriminalität, wobei der Drogenhandel in D mittlerweile fast ausschliesslich in ausländischer Hand ist. Rechnet man das auf das ganze Bundesgebiet hoch, so ensteht NUR DURCH DROGENKRIMINALITÄT jedes Jahr ein Schaden von 24 Milliarden EUR!!!

    In Spon gab es mal vor kurzen einen Artikel demzufolge seit 1996 3,6 Mio. Migranten nach Deutschland gekommen sind von denen aber nur 600.000 einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen. 3 Mio. leben vom Staat, von denen wiederum 2 Millionen in Paaren mit Kindern leben. Nimmt man die Zahl der Kinder einer Migrantenfamilie vorsichtig geschätzt mit 2.0 an, dann bedeutet dies dass seit 1996 3 Mio. Erwachsene und 2 Mio. Kinder in die deutschen Sozialversicherungsyssteme eingewandert sind.

    Die Kosten eines erwachsenen Hartz-4-Empfängers für den Staat betragen etwa 1.000 EUR pro Monat, setzt man die Kosten für ein Kind mit der Hälfte an, so kosten allein die seit 1996 eingewanderten Migranten den Staat 48 Mrd. EUR im Jahr.

    Zusammengerechnet machen nur die Kosten für Drogenkriminalität und Migranten-Sozialhilfen 72 Milliarden EUR pro Jahr aus.

    Weiss nicht wie das unsere Wirtschaft und Sozialsysteme retten soll

  4. #4


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    AW: Zuwanderung fördert die Wirtschaft und rettet den Wohlfahrtsstaat. Beides ist falsch.

    Was jetzt hier in Europa abgeht, hat nichts mit Einwaderung zu tun, eher mit Conquista. Gefördert durch kurupte Politiker die sich als Steigbügelhalter eines neuen Faschismus betätigen. Der Nürnberger Gerichtssaal wird eines Tages wieder sehr gebraucht werden.

  5. #5


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    AW: Zuwanderung fördert die Wirtschaft und rettet den Wohlfahrtsstaat. Beides ist falsch.

    Dazu passt auch das hier: Anwerbung türkischer Gastarbeiter - die historische Lüge!

    Wie man es auch dreht und wendet. Offen bleibt die Frage, warum es diese gewollte Zersetzung der Europäischen Nationalstaaten gibt und wer dahinter steckt. Es ist ja kein Deutschland spezifisches Problem.

    Und an diesem gewollten Untergang arbeiten ALLE Parteien mit.

  6. #6
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    AW: Zuwanderung fördert die Wirtschaft und rettet den Wohlfahrtsstaat. Beides ist falsch.

    Zitat Zitat von Michaela Beitrag anzeigen
    Dazu passt auch das hier: [B][URL="http://www.open-speech.com/showthread.php?p=512614"]
    Wie man es auch dreht und wendet. Offen bleibt die Frage, warum es diese gewollte Zersetzung der Europäischen Nationalstaaten gibt und wer dahinter steckt. Es ist ja kein Deutschland spezifisches Problem.

    Und an diesem gewollten Untergang arbeiten ALLE Parteien mit.
    Es geht ihnen um die Schaffung eines einzigen Weltstaates unter moslemischer Beteiligung an der Herrschaft. Das erreichen sie nur durch die Zerstörung der Nationalstaaten. Denn anders würden sich die Menschen wohl kaum mit anderen Völkern in ein Weltreich zusammenschließen lassen. Die Geschichte hat immer gezeigt, dass jedes Volk seinen eigenen Staat haben will und sich nicht von einem anderen Volk beherrschen lassen will. Wer ein Volk unterdrücken will, provoziert damit immer Aufstände und einen Nationalismus.
    Deshalb müssen sie EU-Regierungschefs Zuwanderer aus moslemischen Ländern hereinholen und die Abtreibung in den eigenen Ländern fördern, soweit es nur geht, z.B. über die Krankenkasse. So erreichen sie über die Schaffung einer Multiethnischen Bevölkerung ihr großes Ziel, ein über Europa hinausgehendes Riesenweltreich entstehen lassen zu können, ohne dafür teure Kriege führen zu müssen. Dann könnten sie endlich ihre Diktatur noch härter als jetzt verwirklichen. Auch heute wird alles über die Köpfe der EU Bürger hinweg entschieden und niemals das eigene Volk befragt. Doch die unliebsamen Maßnahmen können sie jetzt nicht umsetzen, weil das zu Aufständen in der Bevölkerung führen würde und zu einem Auseinanderbrechen der EU.

  7. #7
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    AW: Zuwanderung fördert die Wirtschaft und rettet den Wohlfahrtsstaat. Beides ist falsch.

    Zitat Zitat von Türspalt Beitrag anzeigen
    Naivität oder Vernebelung?
    Aus der Sprache der akademischen Ökonomie auf Deutsch übersetzt, heisst das: Einwanderung macht die Wirtschaft effizienter, weil sie die Löhne mancher Einheimischer senkt.
    Nur theoretisch, weil die meisten der Migranten unqualifiziert sind. Und die wenigen qualifizierten Migranten bleiben nicht lange hier.

    Zitat Zitat von Türspalt Beitrag anzeigen
    Ist von den Vorteilen der Einwanderung die Rede, heisst es oft, die Einwanderer übernähmen die «Arbeiten, die kein Europäer verrichten will». Gemeint ist etwas anderes: die Arbeiten, die kein Europäer zu diesem Lohn verrichten will. Einwanderer übernehmen solche Arbeiten gezwungenermassen, weil ihr oft zweifelhafter rechtlicher Status nichts anderes erlaubt. Doch sowie sie legal und sozial so integriert werden, wie die Gesellschaft dies angeblich wünscht, erwerben sie damit allerlei Rechte und entwickeln auch entsprechende Erwartungen. Dann werden sie zu Europäern, die per definitionem keine «Arbeiten, die kein Europäer verrichten will», verrichten wollen. Das heisst, sowie die Einwanderung sozial erfolgreich stattgefunden hat, löst sich der wirtschaftliche Hauptgrund, warum die Gesellschaft überhaupt Einwanderer nötig zu haben glaubt, in Luft auf.
    Damit die «Arbeiten, die keiner verrichten will», verrichtet werden, müssen deshalb ständig neue ausländische ungelernte Arbeitskräfte rekrutiert werden, was sich nach Kapitalismus aus den schlimmsten Alpträumen von Karl Marx anhört.
    Was wären das bloß für Arbeiten? Warum werden hierfür massenhaft Menschen benötigt? Mir ist keine bekannt. Selbst die Arbeit bei der Müllabfuhr wäre durchaus eine attraktive Aufgabe. In der Regel handelt es sich doch um eine Pflegebetreung für ältere Menschen. Es werden Polinnen und Slowakinnen geholt, damit diese hier illegal und gegen Essen und Unterkunft ältere Menschen betreuen. Aber keiner holt sich dazu männliche Moslems aus der Türkei ins Haus!

    Wenn eine Firma eine Drecksarbeit schlecht bezahlt, dann findet sie eben keinen, der bereit ist, sich dafür ausbeuten zu lassen. Diese Firma sollte gar nicht die Möglichkeit bekommen, ihre Kosten auf andere Menschen und auf die Gesellschaft abzuwälzen.

    Zitat Zitat von Türspalt Beitrag anzeigen
    Es geht auch ohne Einwanderung

    Es gibt keinen Grund, anzunehmen, eine hohe Einwanderungsrate sei langfristig Europas einzige Möglichkeit. Viele Jahrhunderte lang kam die europäische Wirtschaft ohne Einwanderer aus.
    Ohne Abtreibung und mehr Förderung für einheimische Kinder gäbe es genügend eigenen Bevölkerungszuwachs in Europa.
    Ohne die Bevölkerungsexplosion in den moslemischen Ländern gäbe es auch von dieser Seite keinen Bedarf, in die europäischen Länder einzuwandern.

    Zitat Zitat von Türspalt Beitrag anzeigen
    Die in alten Einwanderungsländern einsetzende Enttäuschung über die Einwanderung rührt daher, dass die Arbeit verschwindet, für welche man die Einwanderer einstmals geholt hatte.
    Das ist eben das Täuschungsmanöver aller europäischen Politiker. Sie suggerieren den Menschen, dass die Zuwanderer hier benötigt werden würden und für einen Wirtschaftsaufschwung sorgen würden. Aber für unqualifizierte Menschen gibt es nun einmal keine Arbeit mehr. Sie werden nirgends mehr benötigt, weil ihre früheren Arbeiten inzwischen längst von Maschinen erledigt werden.

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