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    Katholiken = Verbündete der Muslime - WELT ONLINE

    Religion - Katholiken sehen sich als Verbündete der Muslime 12. September 2009, 14:50 Uhr


    Gemeinsam mit den Muslimen will das „Forum Deutscher Katholiken", das sich auf besondere Weise dem Papst verbunden fühlt, „die Kultur des Todes" bekämpfen. Nicht die Stärke des Islams sei die gefährlichste Bedrohung Europas. Vielmehr führe die Verdrängung des Glaubens „zu einer geistigen Immunschwäche Europas".

    Handschlag der Versöhnung: Papst Benedikt XVI. mit Ali Bardakoglu, einem seiner schärfsten Kritiker. Der Leiter der Religionsbehörde ist oberster Repräsentant des Islam in der Türkei

    Das „Forum Deutscher Katholiken“ sieht in den Muslimen natürliche Verbündete im Kampf gegen die „Kultur des Todes“. Die Mitglieder beider Religionen müssten sich gemeinsam den „zahlreichen Herausforderungen stellen, die eine gottferne Zeit uns aufgibt“, heißt es in einer in Aschaffenburg mit wenigen Gegenstimmen verabschiedeten Resolution. Das „Forum Deutscher Katholiken“ fühlt sich in ganz besonderer Weise dem Papst verbunden.

    Nicht die Stärke des Islams sei die gefährlichste Bedrohung Europas, sondern die „systematische Verdrängung des christlichen Glaubens aus der Politik und dem öffentlichen Leben, die zu einer geistigen Immunschwäche Europas führt“.

    Christen müssten eindeutig zur Wahrheit ihres Glaubens stehen, wenn sie einen echten Dialog mit dem Islam führen wollen. Dazu gehöre, auch den Muslimen die frohe Botschaft zu verkünden.

    Zugleich sprachen sich die rund 1.000 Teilnehmer des Kongresses „Freude am Glauben“ für das Recht der freien Religionsausübung der Muslime in Deutschland aus. „Es ist ein biblisches Gebot, Fremde zu schützen, gleich welchen Glaubens sie sind.“ Ängste dürften nicht geschürt werden. Es brauche die Bereitschaft zum gegenseitigen Verständnis, ohne „alle Verschiedenheiten für unwesentlich zu erklären und alle Unterschiede zu verharmlosen.“

    Hinter der Toleranz gegenüber dem Islam dürfe nicht Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit oder Furcht stecken. Dies stärke die falschen Kräfte, so der Resolutionstext. Muslime müssten es auch ertragen, dass sie selber kritisch hinterfragt würden, „wie ja auch sie das Christentum und die westliche Liberalität kritisieren dürfen“. Gleichzeitig gelte es, die Religionsfreiheit für Christen in muslimischen Ländern einzufordern.

    Auch das Recht auf uneingeschränkten Religionswechsel müsse gewährleistet sein. „Bedrohte Konvertiten aus dem Islam müssen vor Abschiebung bewahrt werden.“

    Der dreitägige Kongress des „Forums Deutscher Katholiken“ steht dieses Jahr unter dem Motto „Mit einer starken Kirche die Gesellschaft erneuern“. Teilnehmer sind unter anderen der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Perisset, sowie die Bischöfe Gregor Maria Hanke (Eichstätt), Friedhelm Hofmann (Würzburg) und Karl-Heinz Wiesemann (Speyer).

    Es ist der neunte Kongress dieser Art. Das veranstaltende Forum versteht sich als ein lockerer Zusammenschluss „papst- und kirchentreuer“ Katholiken. Es wurde im September 2000 in Fulda gegründet, seinen Sitz hat es im bayerischen Kaufering.


    Quelle

  2. #2
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    AW: Katholiken = Verbündete der Muslime - WELT ONLINE

    Zitat Zitat von Pest - Watch Beitrag anzeigen
    Religion - Katholiken sehen sich als Verbündete der Muslime 12. September 2009, 14:50 Uhr

    Christen müssten eindeutig zur Wahrheit ihres Glaubens stehen, wenn sie einen echten Dialog mit dem Islam führen wollen. Dazu gehöre, auch den Muslimen die frohe Botschaft zu verkünden.
    Das ist es also, was Papst Benedikt XVI. den Katholiken sagen will: Den Moslems soll die Frohe Botschaft von Jesus verkündet werden. Schön, wenn die Moslems dem nicht widersprechen.

  3. #3
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    AW: Katholiken = Verbündete der Muslime - WELT ONLINE

    Nicht die Stärke des Islams sei die gefährlichste Bedrohung Europas. Vielmehr führe die Verdrängung des Glaubens „zu einer geistigen Immunschwäche Europas".
    Das stimmt schon,
    unsere Gesellschaft suhlt sich in Toleranz bis zur Selbstaufgabe.
    Was wir dringend brauchen ist etwas mehr Wertschätzung unserer Werte.
    Warum kann sich der Islam so breit machen??
    Weil Europäer besonders in Großstädten nicht an ihren christlichen oder jüdischen Religionen festhalten.
    Ein Vakuum gibt es nicht.

  4. #4
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    AW: Katholiken = Verbündete der Muslime - WELT ONLINE

    Beim Betrachten des Bildes kann man meinen: schöne Handzeichen erhalten die Freundschaft.

    http://www.mankindandtruth.com/Pope-...and%20Sign.png



    (Nette Fleissarbeit, allerdings mit einigen etwas aussageschwachen Bildern sowie unnötig eingebauten Thesen, die vermeidbare Diskussionen auslösen können. Trotzdem nette Bildersammlung, ca. 50% davon brauchbar.)



    ***



    (etwas langatmig und theatralisch, nicht ganz uninteressant)

    Auch in der Türkei kann man herzlich sein (schwarz-weiss, mit versteckter Kamera?)



    Englische Übersetzung: rechts "weitere Informationen" anklicken.

    ***

    Ein bisschen weitläufig ist



    Bei 3:10 ist ein Papst zu seh´n:
    auch zu 5:51, bitteschön

    Wenn Geschäftsleute, Musiker,
    Schauspieler und Politiker,
    Handzeichen alle machen,
    sind die dann wirklich schlimme Sachen?

    ***

    Handzeichen machen doch eigentlich alle:

    http://euro-med.dk/billeder/sarkozy-gaddhafi.jpg

    Wem das alles noch nicht reicht,
    findet hier etwas vielleicht:

    http://groups.google.com/group/total...2d656af1?pli=1

    (Leider sind dort einige Links nicht mehr aktuell.)

  5. #5
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    AW: Katholiken = Verbündete der Muslime - WELT ONLINE

    Es ist zwar schon sieben Jahre her, ich halte es aber für wichtig, daß solche Ereignisse immer wieder ins Gedächtnis zurückgerufen werden, damit niemand hinterher sagen kann, alles sei völlig unerwartet geschehen und man könne in keinem Falle der katholischen Kirche eine Mitschuld am Aufkommen und und Überhandnehmen des Islam vorwerfen.
    Name:  Forum Deutscher Katholiken.JPG
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  6. #6
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    AW: Katholiken = Verbündete der Muslime - WELT ONLINE

    Man darf nicht vergessen, was diesem "versöhnlichem Handschlag" vorausging. Benedikt hatte in seiner Regensburger Rede die Muslime massiv verärgert.
    Wikipedia schreibt dazu....

    Der Papst zitierte[2] eine Aussage zur Rolle der Gewalt im Islam, die der byzantinische Kaiser Manuel II. Palaiologos (1350–1425) während der Unterhaltung mit einem persischen Gelehrten machte:[3]

    „Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ‚Schriftbesitzern‘ und ‚Ungläubigen‘ einzulassen, wendet er (der Kaiser) sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ‚Gott hat kein Gefallen am Blut‘, sagt er, ‚und nicht vernunftgemäß, nicht σὺν λόγω zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider‘. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann.“

    Starker Tobak für Muslime. Immer wenn sie mit unangenehmen Wahrheiten konfrontiert werden, sind sie beleidigt. Papst Benedikt hatte das sicher unterschätzt. Besonders problematisch war die Situation, weil der Papst anschließend die Türkei besuchen wollte und die türkische Regierung anlässlich dieser Reise wenig Begeisterung zeigte. Es wurde damals in der Türkei sogar debattiert, den Papst nicht am Flughafen zu empfangen und ihn weitestgehend zu ignorieren. Da der Papst aber auch Staatsoberhaupt eines souveränen Staates ist, wäre das ein doppelter Affront gewesen. Leider hatte der Papst nicht den Arsch in der Hose das durchzustehen und so wurde aus dieser Reise ein Schauspiel der Versöhnung. Erklärtermaßen hatte Benedikt zu Beginn seines Pontifikats gesagt, dass er weniger die Gemeinsamkeiten mit dem Islam herausstellen und mehr das trennende betonen wollte.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  7. #7
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    AW: Katholiken = Verbündete der Muslime - WELT ONLINE

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Man darf nicht vergessen, was diesem "versöhnlichem Handschlag" vorausging. Benedikt hatte in seiner Regensburger Rede die Muslime massiv verärgert.
    Wikipedia schreibt dazu....




    Starker Tobak für Muslime. Immer wenn sie mit unangenehmen Wahrheiten konfrontiert werden, sind sie beleidigt. Papst Benedikt hatte das sicher unterschätzt. Besonders problematisch war die Situation, weil der Papst anschließend die Türkei besuchen wollte und die türkische Regierung anlässlich dieser Reise wenig Begeisterung zeigte. Es wurde damals in der Türkei sogar debattiert, den Papst nicht am Flughafen zu empfangen und ihn weitestgehend zu ignorieren. Da der Papst aber auch Staatsoberhaupt eines souveränen Staates ist, wäre das ein doppelter Affront gewesen. Leider hatte der Papst nicht den Arsch in der Hose das durchzustehen und so wurde aus dieser Reise ein Schauspiel der Versöhnung. Erklärtermaßen hatte Benedikt zu Beginn seines Pontifikats gesagt, dass er weniger die Gemeinsamkeiten mit dem Islam herausstellen und mehr das trennende betonen wollte.
    Was hilft es, etwas zu verurteilen, wenn man am Ende um des lieben Friedens Willen „Fünfe gerade sein läßt”! Christ sein heißt nicht nur Duldung; Mut und Ausdauer gehören auch dazu.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  8. #8


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    AW: Katholiken = Verbündete der Muslime - WELT ONLINE

    Man darf auch nicht vergessen wer die Priester bezahlt.
    Jeder glaubt eine eigene Meinung zu haben, nur woher hat er vergessen.
    Medien sind das was man über Religionen sagte, Opium fürs Volk.


  9. #9


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    AW: Katholiken = Verbündete der Muslime - WELT ONLINE

    ......halte solche Aktionen der Gutmenschen fuer weitaus gefaehrlicher fuer das Bestehen unserer Zivilisation:

    http://www.amadeu-antonio-stiftung.d...chuert-wird-1/
    Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen (G. Orwell)

  10. #10


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    AW: Katholiken = Verbündete der Muslime - WELT ONLINE

    Dann bestellt doch das Ding, es kostet ja schließlich Geld und wer weiß vielleicht ist es zum Heizen gut.
    Jeder glaubt eine eigene Meinung zu haben, nur woher hat er vergessen.
    Medien sind das was man über Religionen sagte, Opium fürs Volk.


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