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    Nichts Neues bei "pro NRW" in Opladen

    In diesem Land bin ich es gewohnt, dass Minderheiten, Andersdenkende und Realisten unter erheblichen Druck zum "Umdenken" bewegt werden (sollen). Was mich immer mehr abstösst ist die Art und Weise, wie es geschieht. Auf vermeindlich "Rechte" darf geschossen und gespuckt werden unter dem Beifall sogenannter Demokraten. Man stelle sich vor, dass mit den "Linken" so umgegangen würde, nicht auszudenken, obwohl diese es verdient hätte. Nachfolgender Artikel von "Presse kostenlos" ist nur eines von vielen Beispielen, wie die "Schrammer Sturmabteilung" mit politisch Andersdenkenden umgeht. Die neue Demokratie erschöpft sich in Pfeifen gegen Rechts.

    "Bis zu 100 Gegendemonstranten in der Spitze sorgten mit Trillerpfeifen und der eigenen Stimme für eine enorme Lautstärke am Rand der Veranstaltung, so dass die Redner Beisicht, Uckermann, Wiener und Rouhs nicht dagegen ankamen. In der angrenzenden Fußgängerzone waren nur sporadisch einige Wortfetzen zu verstehen."

    Jeder Anständige sollte den Aufstand proben.


    Rund 60 Teilnehmer an der pro-NRW-Kundgebung und bis zu 100 Gegendemonstranten - so sah die Situation heute Abend auf der Goethestraße in Leverkusen-Opladen aus.

    Jedes Mal, wenn "pro NRW" mit dem Ziel, seine fremdenfeindliche Hetzpropaganda unters Volk zu bringen, an öffentlichen Plätzen aufmarschiert, ist es das gleiche Spiel: Ein kleines Häufchen von Rechtspopulisten versucht vergeblich, sich geistig und akustisch gegen mindestens die doppelte Anzahl von Gegendemonstranten zu behaupten.

    So war es auch am heutigen Tag in Opladen nicht anders: "pro NRW" wollte mit der Kundgebung einen Schlusspunkt des Kommunal-Wahlkampfes setzen. Nicht umsonst wurde Opladen dabei als einer der Veranstaltungsorte ausgewählt. Schließlich wohnt und arbeitet der pro-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht in dem Leverkusener Ortsteil. Genutzt hat ihm das allerdings wenig: Bis zu 100 Gegendemonstranten in der Spitze sorgten mit Trillerpfeifen und der eigenen Stimme für eine enorme Lautstärke am Rand der Veranstaltung, so dass die Redner Beisicht, Uckermann, Wiener und Rouhs nicht dagegen ankamen. In der angrenzenden Fußgängerzone waren nur sporadisch einige Wortfetzen zu verstehen. Ohnehin interessierten sich überraschend wenige Passanten für die Kundgebung der ultrarechten Gruppierung. Einige schlossen sich sogar der Gegenaktion auf der anderen Seite der Goethestraße an.

    Dies ist allerdings auch nicht verwunderlich, wenn man hörte, mit welcher verbalen Aggressivität die Vertreter von "pro NRW" wieder einmal gegen Ausländer, "Gutmenschen" und "Linksextremisten" vorging. Die Gegendemonstranten wurden als "Anhänger Stalins" beschimpft. Für Muslime wurde eine eigene "Abwrackprämie" gefordert. Indirekt wurde bei "pro NRW" zudem die Idee geäußert, das bestehende soziale System für Arbeitslose und "Sozialschmarotzer" in Deutschland gänzlich abzuschaffen, sowie Initiativen wie "Tafeln" u. ä. für Bedürftige die Fördermittel zu entziehen.

    Undenkbar, wenn aus diesen verbalen Entgleisungen politische Realität werden würde. Darum darf sich auch jeder Bürger und jede Bürgerin in Nordrhein-Westfalen dazu aufgerufen fühlen, gegen dieses hässliche Antlitz des Rechtspopulismus unter dem Deckmantel einer "Bürgerbewegung" friedlich vorzugehen. Denn abgesehen von der Unfähigkeit der pro-Bewegung, eine seriöse und bürgerfreundliche Politik zu betreiben, ist die Existenz einer Partei, welche die Menschenwürde missachtet, mit einer Demokratie wie der der Bundesrepublik Deutschland unvereinbar. In Ostdeutschland ist die NPD bereits in eine Vielzahl der Kommunalparlamente eingezogen. In Westdeutschland lässt sich solch eine politische Katastrophe glücklicherweise noch abwenden.

    Daher heißt es auch am morgigen Tag wieder, sich gegen die menschenverachtenden Inhalte der vermeintlichen "Bürgerbewegung pro NRW" in den Weg zu stellen: Um 10 Uhr in Bonn auf dem Friedensplatz, um 13 Uhr auf dem Salvatorplatz in Dormagen-Nievenheim und um 16 Uhr auf dem Radevormwalder Schlossmacherplatz. Gegendemonstrationen sind an allen Veranstaltungsorten angekündigt. Gegen ostdeutsche Verhältnisse in nordrhein-westfälischen Kommunalparlamenten! Gegen "pro NRW" in Stadt- und Gemeinderäten!

  2. #2
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    AW: Nichts Neues bei "pro NRW" in Opladen

    Ich spende selber für die "Tafel" und bin für Pro.
    Jeder weiß das es Pro nicht darum geht,armen etwas wegzunehmen,sondern den Mißbrauch des Sozialsystems zu verändern.

    Bei verbalen Entgleisungen gegen arme muß ich ja zuerst an die SPD (Sarazin) denken und witzigerweise nicht an Pro.

    Spenden für die Tafel geht bei uns sehr einfach.
    Man kauft ein oder zwei Dinge mehr ein und stellt es dann bei denen in den Wagen.
    Ich finde das gut und das macht mir sichtlich Freude - Sarazin das ist der von den Guten und Gerechten dürfte damit wohl eher schwierigkeiten haben!!!


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