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    Ein Moslem diesseits der Vernunft und Realität: Mohammed Pascal Hilout



    Seine nüchterne Kritik am Islam grenzt schon an einem Wunder, wenn man beachtet, dass er ein bekennender Moslem ist. Er ist einer der Reformer.

    Die Zusammenfassung von dem, was Hilout sagt:

    Der Dialog kann nur auf der Basis des Humanismus geführt werden. Die Religion ist keine Basis für den Dialog, denn die Religion ist separatistisch. Dialog und Religionen sind zwei mit einander inkompatible Worte. Religionen sind eine Mauer zwischen uns. Islam ist nicht kompatibel, um mit anderen zusammen zu leben, die anderen zu respektieren. Ich als Moslem muß sagen, dass der klassische Islam für mich eine Mauer vor dem Dialog mit den anderen ist, weil der Islam die Menschenrechte noch nicht respektiert. Wenn wir die Menschenrechte als Basis für Dialog wählen, dann können wir einen echten Dialog führen.

    Mod: Glauben Sie, dass der Islam fähig ist, sich zu ändern, wie das Christentum sich durch die Jahrhunderte geändert hat?

    Hilout: Es ist viel anders. Ich glaube, dass Jesus nicht Mohammed ist, die Bibel ist nicht der Koran. Im Koran haben wir die Pflicht des Jihad. Mohammed war ein Feldherr. Wenn ich das nicht so klar sage und wenn ich mich nicht dazu bekenne, dass es meine Geschichte ist, ein Epos meiner Geschichte, die ich natürlich akzeptiere - aber wenn ich wirklich aus dem. Mittelalter hinaus gehen will, muß ich was anderes tun. Wir Moslems können besser, als unsere Geschichte, aber nicht auf der Basis des Mohammed und des Korans, wie es jetzt ist. Sicher müssen wir es als Teil unserer Geschichte akzeptieren, aber nicht als Basis. Es ist imposibil.

    (Mod - über Regensburger Papstrede)

    Dann über die Karikaturen:

    Hilout: Aber wir müssen Grundsätze haben, gute Grundsätze hier im Westen, und unseren Partnern in der islamischen Welt sagen: "Nein! Freiheit ist für uns wesentlich. Und es ist leicht, sie in euren Ländern zu haben. Wenn ihr die Meinungsfreiheit haben könnt, wird es euch besser gehen. Mit dem Islam habt ihr das noch nicht." Ich akzeptiere die Karikaturen, weil ich ein Mensch wie alle anderen bin. Moslems mögen auch Karikaturen, lachen auch gern. Aber wer lacht nicht? Sicher, die Machthaber des Islam. Sie wollen uns nicht, dass wir über uns selber lachen, über unseren Koran und Mohammed. Und wenn ihr hier im Westen Werte habt, wir haben den Faschismus in unseren Ländern zu schlagen. Und ihr könnt es jetzt tun, für ein besseres Leben für die Muslime. Wenn ihr die Unterschiede zwischen den Männern und Frauen nicht akzeptiert. Und das ist das Grundproblem in allen islamischen Gesellschaften. Es gibt kein Respekt vor den Menschenrechten. Auch die Moslems müssen die Menschenrechte akzeptieren (Er meint, dass der Westen seine Werten verteidigen muß, diese nicht aus falscher Toleranz opfern darf. Er verurteilt die Verschleierung in den islamischen Ländern und ist bestürzt, dass die Verschleierung bereits eine Realität im Westen ist).

    *****

    Das Problem ist nur, dass diese Stellungnahme Jahre zu spät kommt und dass Hilout mit seiner Position sehr einsam steht. So lange die Erdogans, die Saudis, die Muslimbruderschaft, die Milli Görüs, die Al-Bashirs, die Karazais und die vielen vielen Steinzeitfürsten in Asien und Nordafrika sich wie die haarigen Enkidus der Steinzeit benehmen und so lange die Reformer wie Hilout sich nicht durchsetzen, nicht von den Moslems weltweit als ihre einzigen berechtigten Vertreter anerkannt werden, kann der Westen nicht riskieren, diesen zivilisierten Weg einzuschlagen. Wir haben es versucht. Wir haben diese Menschen zivilisiert behandelt. Und was machen die Barbaren? Die entführen und foltern diejenigen, die hingehen um ihnen zu helfen. Wir haben sie ins Land geholt und sie stechen unsere Kinder nieder. Nein, jetzt liegt der Bringschuld erst mal bei den Moslems. Sie müssen erst weltweit an sich arbeiten und sich weltweit grundlegend ändern, um dialogfähig zu werden. Wenn dafür nicht sochn zu spät ist. Der Islam kann sich nicht binnen einer Generation modernisieren. Und 2-3 Generationen kann die Menschheit nicht so weitermachen, nicht mit dieser Selbstmörderkultur, wenn sie sich Zugang zu allen technischen und militärischen Errungenschaften des Westens verschafft. Entweder verschwindet der Islam in diesem Jahrhundert von der Erde oder geht die Menschheit zugrunde. Entweder oder.



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  2. #2
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    AW: Ein Moslem diesseits der Vernunft und Realität: Mohammed Pascal Hilout

    Wieder einmal ein MERKSATZ:

    Der Dialog kann nur auf der Basis des Humanismus geführt werden. Die Religion(en) ist(sind) keine Basis für den Dialog, denn die Religion(en) ist(sind) separatistisch. Dialog und Religionen sind zwei mit einander inkompatible Worte. Religionen sind eine Mauer zwischen uns. Islam ist nicht kompatibel, um mit anderen zusammen zu leben, die anderen zu respektieren. Ich als Moslem muß sagen, dass der klassische Islam für mich eine Mauer vor dem Dialog mit den anderen ist, weil der Islam die Menschenrechte noch nicht respektiert. Wenn wir die Menschenrechte als Basis für Dialog wählen, dann können wir einen echten Dialog führen.

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