17. Dezember 2018

Angst vor Strafverfolgung treibt irre Blüten

EU-Schwachsinn: Kita schwärzt Gesichter auf Gruppenfotos

Die Angst geht um in Europa. Nicht nur vor den uns aufgezwungenen Gewalthorden, nein auch vor den immer irrer werdenden Gesetzen und der damit einhergehenden drohenden Repressalien. Die Kindertagesstätte St. Katharina in Dormagen-Hackenbroich (NRW) reagiert deshalb völlig panisch.

Jene Kinder, die demnächst eingeschult werden sollen und die Kita verlassen, erhielten als Erinnerung an ihre Kindergartenzeit ein Fotoalbum. Aus Angst vor der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wurden darin aber die Gesichter der Kinder geschwärzt. Nur das Foto des jeweiligen Kindes, dem das entsprechende Album gehörte, blieb verschont.

2 Kommentare

  1. Hätten die Eltern der Kinder ihre Zustimmung erteilt, wäre eine Schwärzung der Gesichter nicht nötig gewesen. Ich denke mal, dass diese EU-Verordnung im Kern nicht falsch ist. Es geht aber eher darum dass Fotos oder Videos anderer Menschen in kompromittierenden Situationen gemeint sind. Es gab mal ein Video von einer Geburtstagsfeier, wo demjenigen, der 18 wurde, ein besonderes Geschenk zuteil wurde. Zwei „Damen“ wurden engagiert, die ihn oral befriedigten. Die ganze Geburtstagsgesellschaft sah zu. Rund 50 Personen. Das Ganze wurde gefilmt und ins Netz gestellt. Der arme Kerl war sichtlich angetrunken und dürfte sich anschließend dafür bedankt haben. Oder nackte Personen am Badestrand wurden gerne fotografiert. Um diese Exzesse sollte es eigentlich gehen.

  2. @Realist:

    Das wäre ja auch richtig, aber, wie üblich, hat es Deutschland ja wieder mal „versäumt“ (?), entsprechende Ausnahmeregelungen zu schaffen (so wie es andere Länder getan haben). Meiner Meinung nach war dies natürlich beabsichtigt, um die Zensur voll durchschlagen zu lassen und eine riesige, rechtliche Grauzone zu schaffen, die bunte Richter nach Belieben interpretieren können.

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