Ottobrunn: Randalierende „Flüchtlinge“ verletzen Notärztin

Zwei „minderjährige unbegleitete Flüchtlinge“ (17 und 20) wollen das Jugendhaus mit einem Trolley voll Alkoholika betreten. Zwei Betreuerinnen verhindern dies und werden hierfür angegriffen. Die „Flüchtlinge“ werfen draußen aus 1,5 m Entfernung mit einer Whiskey-Flasche die Seitenscheibe eine Notarztwagens ein, der wegen einer lebensbedrohlichen Erkrankung zum benachbarten Alten- und Pflegeheim gerufen worden war. Die Flasche trifft die Notärztin mitten im Gesicht. Sie wird bewusstlos. Die Flasche schlägt ihr mehrere Zähne aus, fügt ihr einen Kieferbruch, ein Schädel-Hirn-Trauma und Schnittverletzungen zu. Der Fahrer wird ebenfalls durch eine Flasche getroffen und erleidet durch Scherben Schnittwunden im Gesicht. Als die Polizei einige hundert Meter weiter die randalierenden „Flüchtlinge“ stellt, wird sie von mehreren „Bürgern“ angegriffen.

https://www.refcrime.info/de/Crime/Show/110612

2 Kommentare

  1. Der Artikel:
    Jugendliche attackieren Einsatzkräfte vor Altenheim, Notärztin verliert mehrere Zähne

    Als Rettungskräfte in ein Alten- und Pflegeheim in Ottobrunn gerufen werden, werden sie von randalierenden Jugendlichen angegriffen. Eine Notärztin wird schwer verletzt.

    Ottobrunn – Am Freitagabend kam es in Ottobrunn zu tumultartigen Szenen. Bei einem Einsatz im Alten- und Pflegeheim an der Ottostraße wurden Rettungskräfte von zwei betrunkenen Jugendlichen angegriffen und verletzt. Eines der beiden Opfer verlor dabei sogar mehrere Zähne. Was war passiert?

    Zwei Jugendliche (ein 17-jähriger Äthiopier und ein 20-jähriger Eritreer), bei denen es sich um unbegleitete Flüchtlinge handelt, wollten nach 20.00 Uhr das Jugendhaus in Ottobrunn mit einem mit alkoholischen Getränken gefüllten Trolli betreten. Als eine Betreuerin diese auf das Alkoholverbot hinwies und eine Kollegin hinzurief, griffen die beiden alkoholisierten Halbstarken die Frauen an. Der 20-Jährige schlug die Betreuerin mit der Faust und entfernte sich anschließend vom Gebäude.
    Notarztfahrzeug wird bei Eintreffen angegriffen, Scheibe zersplittert

    Parallel waren Rettungsdienstkräfte der Feuerwehr Ottobrunn am nahe gelegenen Hanns-Seidel-Haus, dem Alten- und Pflegeheim eingetroffen, um dort einer Person mit lebensbedrohlicher Erkrankung zu Hilfe zu kommen. Während die Einsatzkräfte der Feuerwehr das Gebäude schon betreten hatten, traf auch das Notarzteinsatzfahrzeug des Krankenhauses Neuperlach ein. In diesem Moment aber griff der 20-Jährige das Fahrzeug an und warf aus rund eineinhalb Metern Entfernung eine volle Whiskey-Flasche auf die Seitenscheibe an der Beifahrerseite des Fahrzeuges. Diese durchschlug das Fenster, traf die im Fahrzeug sitzende Notärztin mitten im Gesicht und schlug ihr mehrere Zähne aus. Sie erlitt einen Kieferbruch, ein Schädel-Hirn-Trauma und Schnittverletzungen im Gesicht. Der Rettungssanitäter, der das Fahrzeug fuhr, erlitt lediglich Schnittverletzungen durch die Splitter der Scheibe.
    Polizei kann Angreifer unweit entfernt überwältigen

    Während sich Rettungskräfte und nachgeforderte Notärzte um die Verletzten kümmerten, konnten die Täter einige hundert Meter entfernt von der Polizei gestellt und überwältigt werden.

    Der Werfer wurde festgenommen und sollte am Samstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

    Bayerns Innenminister Joachim Herrmann reagiert am Abend mit einem Statement, in dem er unter anderem fordert, dass der Geflüchtete „hart bestraft“ wird. „In unserem Land Schutz suchen und dann Rettungskräfte angfreifen, das geht gar nicht.“

    https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/ottobrunn-ort29241/randalierende-jugendliche-attackieren-einsatzkraefte-notaerztin-verliert-mehrere-zaehne-9976947.html

    — Die Meldung hat es nicht in die überregionalen Nachrichten geschafft, obwohl sie eigentlich das Zeug dazu hat —

  2. Fortsetzung der Geschichte in der Presse:

    Eritreer (20) verletzt Notärztin schwer: Herrmann fordert „harte Strafe“

    Ein junger Geflüchteter aus Eritrea griff vier Menschen in Ottobrunn an. Einer Notärztin wurden mehrere Zähne ausgeschlagen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verurteilt den Angriff scharf.

    Ottobrunn – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat den Angriff auf vier Menschen in Ottobrunn bei München scharf verurteilt. „In unserem Land Schutz und Sicherheit zu suchen und gleichzeitig in einem Anfall blinder Aggression unsere Rettungskräfte anzugreifen, geht gar nicht“, erklärte der CSU-Politiker am Samstag. Der 20 Jahre alte Verdächtige hatte zuvor unter anderem einen Sanitäter und eine Notärztin angegriffen. Der Mann aus Eritrea, der als Geflüchteter in einem Jugendhaus in Ottobrunn lebt, kam in Haft. Merkur.de* berichtete als erstes Medium am Samstag über den Fall.

    Hermann forderte zugleich, dass der Täter „hart bestraft“ werden müsse. Er verwies auf die im April 2017 beschlossene Strafverschärfung bei Angriffen auf Rettungskräfte im Einsatz. Zusammen mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wolle er eine möglichst rasche Abschiebung des 20-jährigen Verdächtigen prüfen, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums.

    https://www.merkur.de/politik/ottobrunn-eritreer-20-verletzt-notaerztin-scher-herrmann-verurteil-angriff-scharf-zr-9977236.html

    Dazu mehrere Anmerkungen:
    Ich erwarte mit Spannung das Urteil und natürlich, ob die beschlossene Verschärfung bei Angriffen auf Rettungskräfte im Einsatz überhaupt zum Tragen kommt.
    Ich erwarte mit Spannung, ob die Fortsetzung der Geschichte überhaupt mit einer Abschiebung endet.
    Ich bin ganz gespannt darauf, ob es die Meldung, die das Zeug zu einer überregionalen Meldung hat, in die überregionalen Zeitungen schafft.

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