Neue, noch gewaltigere „Flüchtlingswelle“?

Erwartet das DRK eine neue, noch gewaltigere „Flüchtlingswelle“?

(Foto: Durch Alexyz3d/Shutterstock
Neusiedler auf dem Weg nach Deutschland (Foto: Durch Alexyz3d/Shutterstock)
 

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) will als Konsequenz aus der Flüchtlingskrise in Deutschland die Vorräte an Zelten, Betten, Nahrungsmitteln und Medikamenten aufstocken. „Wir schlagen vor, an zehn Standorten in ganz Deutschland neue Materiallager anzulegen“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt der „Welt“. Eine solche sogenannte Bundesvorhaltung habe es während des Kalten Krieges bereits gegeben, diese sei dann aber in den 1990er-Jahren aufgelöst worden.

„Es gibt ganz neue Risiken und da müssen wir in neuen Dimensionen denken“, sagte Hasselfeldt.

5 Kommentare

  1. Man liest ja immer wieder, dass sich eine neue Flüchtlingswelle ankündigen würde. Auf der einen Seite hört man aus ausländischen Medien, dass es im Osten wieder mehr illegale Grenzübertritte gibt und hört, dass der Zustrom aus der Türkei und dem Mittelmeer wieder anwächst, dann erklären Gemeinden wiederum, sie seien mit Aufnahmekapazitäten für eine neue Flüchtingswelle gut aufgestellt und würde Kapazitäten dafür vorhalten. Es scheint, dass manche Kreise sehr genau Bescheid wissen. Es gibt nur ein großes Hindernis, nämlich die Gunst der Wähler, die alles wollen, nur keine Flüchtlingsmassen. Also müssen neue Möglichkeiten der Zuwanderung eröffnet und gefestigt werden, damit man die Einwanderungszahlen in verschiedene Töpfe aufteilen kann, von denen nicht alle statistisch erfaßt werden. Mit anderen Worten: Weiter so und mit voller Fahrt voraus!

  2. Sonst konnte man jeden Tag lesen, dass soundsoviel Flüchtlinge im Mittelmeer „gerettet“ wurden. Seit Monaten habe ich nicht einen einzigen entsprechenden Artikel gesehen. Offensichtlich haben sich die Medien dahingehend verständigt, nicht mehr darüber zu berichten. So kann man natürlich auch Probleme unter den Teppich kehren.

  3. Und dann wird’s heißen: „Jetzt sind sie nun mal da!“.
    Wann begreifen die deutschen Wähler endlich, daß sie von den Politikern fortwährend an der Nase herumgeführt werden und daß deren „Politik“ nur ihren eigenen Interessen dient?
    Früher konnte man vermuten, daß Politiker ihre Aufgabe darin sahen, die Probleme zu beseitigen, die es ohne sie nicht gegeben hätte.
    Heute tun sie nicht einmal das. Sie lassen alles laufen und holen daraus nur das, was ihnen Macht und Geld bringt.

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