Fußball à la turque in Gelsenkirchen

Eine Feier türkischer Fußballfans mit rund 200 Menschen ist am Sonntagabend in Gelsenkirchen außer Kontrolle geraten.

Nachdem der Fußballverein Galatasaray die türkische Meisterschaft gewonnen hatten, bildeten die Anhänger Autokorsos mit 50 bis 60 Fahrzeugen und zogen inklusive Hupkonzerten und Freudengesängen durch den Stadtteil Bismarck.

Laut Polizeibericht eskalierten die Feierlichkeiten jedoch, als an einer Kreuzung Pyrotechnik und Leuchtfackeln gezündet wurden. Polizisten forderten die Gruppe daraufhin auf, die Straßen zu räumen und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu unterlassen.

Fußballfans verhielten sich aggressiv

Anstatt den Anweisungen Folge zu leisten, reagierten einige Feiernde jedoch aggressiv und bewarfen die Beamten mit Gegenständen.

Die Polizei versuchte die Fans mit Unterstützung eines Diensthundes von der Straße zu drängen, was laut Bericht teilweise mit Gewalt erfolgten musste. Ein Mann wurde dabei von dem Tier gebissen, er musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

Schließlich gelang es den Polizisten, die Feier aufzulösen und die Straße wieder freizugeben. Es wurden Strafverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruch eingeleitet.

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